SethSteiner hat geschrieben: ↑05.12.2017 12:25Was lächerlich ist, ist nicht richtig. Wobei deine Begründung ist, dass die Aussichten auf Erfolg nicht groß sind, daher natürlich auch die Verachtung gegenüber der Nachbarin, weil die einen Brief an eine Person in einflussreicher Position schicken will, was ja zum Scheitern verurteilt ist. Es geht eben am Ende darum, dass du und auch andere dagegen sind dass Menschen ihre Meinung äußern und diejenigen die es tun, werden lächerlich gemacht, beleidigt und abgewertet.
Die Aussichten auf Erfolg sind nicht nicht groß, sondern nicht vorhanden. Das ist schon ein Unterschied.
Daß du nun daraus und aus der Episode mit unserer Nachbarin mir einen Strick dahingehend drehst, daß ich (und wohl auch andere) dagegen seien, daß Menschen ihre Meinung äußern, ist meines Erachtens zum eine Frechheit... und zum anderen der hinreichende Beweis für mich, daß du einfach nur selektiv wahrnimmst bei diesem Thema. Mehr als einmal habe ich gesagt, daß ich - NATÜRLICH! - nichts gegen Meinungsäußerung habe, sondern mich nur an dieser Art der Meinungsäußerung - die wie schon festgestellt vielmehr eine strikte Forderung ist, die dann auch noch völlig aussichtslos daherkommt - störe. Auch habe ich mehrfach gesagt, daß es nicht nur die beiden Extreme "Lächerliche Petition" und "Stilles Schweigen" gibt.
Wenn du das weiterhin ignorierst und mir vorwirfst, daß ich mich gegen die Meinungsäußerung per se wende, dann kannst du das zwar gerne machen - allein ersnst nehmen kann ich dich dann gar nicht mehr.
Rein psychologisch betrachtet ist solch eine Petition schon deshalb völlig kontraproduktiv, weil es nicht zielführend ist, seinen "Verhandlungspartner" zu überfordern. Sinnvoller ist es, sich erst mal das Maximum dessen zu überlegen, was man unter besten Bedingungen erreichen könnte, und dann von mir aus in diesem Bereich mit einer Forderung einzusteigen (wenn man sich denn berufen fühlt, irgendwas fordern zu dürfen). Genauso wie es kontraproduktiv ist, bei einer Gehaltsverhandlung 1000% Erhöhung zu fordern - weil das bestenfalls zum Abbruch der Verhandlungen, schlimmstenfalls zu einer Re-Evaluierung deiner Person führt -, ist es kontraproduktiv, mit solch einer Forderung - die realistisch niemals erfüllt werden wird - an die Sache ranzugehen.
Mit anderen Worten: Die Petition nützt den Spielern in der Sache nicht nur nichts, sondern könnte sogar gegenteilige Wirkung haben.
Klingt das für dich so, als ob ich dir generell den Mund verbieten möchte? Wenn du weiterhin ja sagst, dann gute Nacht!