Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Liesel Weppen
Beiträge: 4791
Registriert: 30.09.2014 11:40
Persönliche Nachricht:

Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Liesel Weppen »

Pioneer82 hat geschrieben: 17.09.2019 10:41 Ghost Recon ist ein Taktik shooter, kein Lootshooter ala Division aber genau das machen die daraus.
Ich kenn die Spiele nicht, vielleicht liegts daran.
Wo liegt das Problem daran, dass man in GR Waffen und Munition aufsammelt? Das ist schon seit Doom so.
Pioneer82 hat geschrieben: 17.09.2019 10:41 Um auf dein Pixel Beispiel zurückzukommen, das ist etwas optisches was man nicht 1 zu 1 übertragen kann.
Man könnte auch Ghost Recon in Pixelgrafik rausbringen, wäre dann das gleiche. Ist ebenfalls eine Seitenentwicklung, die mir nicht gefällt. Pixelgrafik ist nicht auf 2D beschränkt. Gibt auch mittlerweile etliche Shooter, die absichtlich aussehen wie Doom und Quake 1 damals, also auch 320x240 gerendert, etc. Absichtlich, weil Daumengroße Pixel sind halt cool.
Pioneer82 hat geschrieben: 17.09.2019 10:41 Looten und Leveln ist geil aber ich will das nicht in jedem Genre reingezwängt haben.
Ok, ich sehs. Neuerdings muss alles was irgendwas von sich hält in irgendeiner Form Battle Royale einbauen. Sogar ein Civilization 6. :D

"Loot" ist für mich aber trotzdem etwas mehr als du musst es halt aufheben. Also nur weil ich in einem Shooter statt mit fixer Ausrüstung und X Munition starte, sondern die Waffe im Spiel erst aufheben und Munition sammeln muss, hat das für mich noch nichts mit "Loot" zu tun.
Benutzeravatar
Kant ist tot!
Beiträge: 2828
Registriert: 06.12.2011 10:14
Persönliche Nachricht:

Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Kant ist tot! »

Serious Lee hat geschrieben: 17.09.2019 11:21
Kant ist tot! hat geschrieben: 17.09.2019 10:30 Für mich gibt es viele Publisher, die sich die hier teilweise herauszulesende starke Abneigung viel mehr verdient haben.
Für mich nicht. Ubisoft haben den Kapitalismus ins Spiel gebracht, als er bei anderen noch drumherum stattfand. Wie ich irgendwo vorher schon mal sagte - das Spiel selbst als Customer Journey.
Kannst du das irgendwie genauer ausführen?

Und zu der Customer Journey: Ist halt GAAS, aber das hat ja jetzt nicht Ubisoft exklusiv. Zumal da auch nicht alles schlecht dran ist. Siehe zum Beispiel Rainbow 6, da wird ein Spiel dann eben auch über Jahre mit Content versorgt, was der Langlebigkeit des Spiels zu Gute kommt und die Community freut. Bei For Honor ist Ubi auch drangeblieben, anstatt es direkt sterben zu lassen. GAAS ist in meinen Augen nicht automatisch schlecht (ist das deine Position?), man braucht es halt nicht überall. Aber in der Hinsicht gibt es ja eigentlich genug Diversität im Spielesektor.
Benutzeravatar
Pioneer82
Beiträge: 2861
Registriert: 20.10.2010 13:53
Persönliche Nachricht:

Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Pioneer82 »

Liesel Weppen hat geschrieben: 17.09.2019 11:22 Ich kenn die Spiele nicht, vielleicht liegts daran.
Wo liegt das Problem daran, dass man in GR Waffen und Munition aufsammelt? Das ist schon seit Doom so.
Man kann natürlich alles auf das elementarste beschränken und somit kategorisieren wie man mag.
Danach könnte man Doom als Jump&Run und Walking Simulator bezeichnen. Ist nicht besonders hilfreich.
Der Begriff Lootshooter erzeugt aber eine gewisse Erwartungshaltung wie Metroidvania , Soulslike etc.

Liesel Weppen hat geschrieben: 17.09.2019 11:22 Man könnte auch Ghost Recon in Pixelgrafik rausbringen, wäre dann das gleiche. Ist ebenfalls eine Seitenentwicklung, die mir nicht gefällt. Pixelgrafik ist nicht auf 2D beschränkt. Gibt auch mittlerweile etliche Shooter, die absichtlich aussehen wie Doom und Quake 1 damals, also auch 320x240 gerendert, etc. Absichtlich, weil Daumengroße Pixel sind halt cool.
Prinzipiell ok, ich mag diese retro shooter ala Ion Maiden aber wenn man jetzt Ghost Recon wieder in der alten Optik rausbringen würde fänd ichs auch kacke. Der Unterschied ist aber das die Spielmechanik ansich aber nicht verändert wird. Aber ja stimmt schon, bei bestimmten Titeln erwartet man auch eine bestimmte Optik und wäre zurecht über eine drastische Änderung verärgert.
Liesel Weppen hat geschrieben: 17.09.2019 11:22 Ok, ich sehs. Neuerdings muss alles was irgendwas von sich hält in irgendeiner Form Battle Royale einbauen. Sogar ein Civilization 6. :D
Jau da musste ich auch schmunzeln :D.
Liesel Weppen hat geschrieben: 17.09.2019 11:22 "Loot" ist für mich aber trotzdem etwas mehr als du musst es halt aufheben. Also nur weil ich in einem Shooter statt mit fixer Ausrüstung und X Munition starte, sondern die Waffe im Spiel erst aufheben und Munition sammeln muss, hat das für mich noch nichts mit "Loot" zu tun.
Ja ist es auch, sagt ja auch keiner was gegen. ^^ Aber es macht nen Unterschied ob man ne Pumpe bei Doom aufhebt oder ne Pumpe bei The Divison der Raritätstufe blau grün violett etc. aufhebt die alle andere stats haben.
Erstere ist ein Shooter, letztere ein Lootshooter eben weil es Loot wie man ihn aus Diablo etc kennt darstellt.
nawarI
Beiträge: 4211
Registriert: 18.01.2009 13:32
Persönliche Nachricht:

Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von nawarI »

Liesel Weppen hat geschrieben: 17.09.2019 11:22
Pioneer82 hat geschrieben: 17.09.2019 10:41 Ghost Recon ist ein Taktik shooter, kein Lootshooter ala Division aber genau das machen die daraus.
Ich kenn die Spiele nicht, vielleicht liegts daran.
Wo liegt das Problem daran, dass man in GR Waffen und Munition aufsammelt? Das ist schon seit Doom so.
[...]
Doom und Wolfenstein und Uncharted und GTA sind einfach Spiele, wo du ne Waffe aufsammelst - sagen wir ne Pistole - und Leuten damit ins Gesicht schießen kannst. Damals war die Welt noch in Ordnung

Lootshooter wie Borderlands und Devision und Anthem und Destiny sind aber dann Spiele, wo du ne Pistole aufsammelst und dann siehst, dass sie Elektro-Schaden macht. Ne andere Pistole macht evtl Gift-Schaden. Ne andere macht Feuerschaden, +25%-Schaden, kürzere Nachladezeit, größeres Magazin, besseren Zoom und anstatt zu spielen bist du ständig damit beschäftigt andere Pistolen aufzuheben in der Hoffnung, dass diese Pistole irgendwelche tollen Eigenschaften oder Schadenswerte hat, die deine aktuelle Pistole nicht hat.

Für mache Spieler ist diese Jagt nach besserer Ausrüstung eine Motivation weiterzuspielen, aber andere Spieler finden das unglaublich repetitiv. Derlei Spiele sind auch gerne darauf ausgelegt, dass du bessere Waffen ausrüstest und jagen dich gerne mal mit sinnlosen Hol- und Bring-Quests auf der Karte rum, die nur ne Ausrede sind, dass du neue, bessere Waffen ergattern kannst.
Oft hast du dann noch Crafting dabei, wo du dir eine eigene Pistole schmieden kannst, wenn du die richtigen Materialien dafür hast. Was bedeutet das? Das Spiel jagt dich auf der Karte rum, damit du diese Materialien findest.

Problem dabei ist, dass wenn du einfach die Hauptquest spielen willst, kommst du irgendwann nicht weiter, weil es halt nicht mehr reicht, einem Gegner mit deiner ollen Starterwaffe ins Gesicht zu schießen.
Bei Online-Spielen, wo du primär mit Freunden abhängen willst, ist dies alles erwünscht - da möchte man ja über die Map geschickt werden; eine komplexe Geschichte mit vielen Zwischensequenzen würde sogar stören - aber wenn man alleine spielt, sind diese Mechaniken eher eine unnötige Streckung. Im schlimmsten Fall kommen noch Lootboxen rein, damit man diesen Quatsch abkürzen kann.
Liesel Weppen
Beiträge: 4791
Registriert: 30.09.2014 11:40
Persönliche Nachricht:

Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Liesel Weppen »

nawarI hat geschrieben: 17.09.2019 12:22 Lootshooter wie Borderlands und Devision und Anthem und Destiny sind aber dann Spiele, wo du ne Pistole aufsammelst und dann siehst, dass sie Elektro-Schaden macht. Ne andere Pistole macht evtl Gift-Schaden. Ne andere macht Feuerschaden, +25%-Schaden, kürzere Nachladezeit, größeres Magazin, besseren Zoom und anstatt zu spielen bist du ständig damit beschäftigt andere Pistolen aufzuheben in der Hoffnung, dass diese Pistole irgendwelche tollen Eigenschaften oder Schadenswerte hat, die deine aktuelle Pistole nicht hat.
Ja, genau. So seh ich das auch. Ist das auch in Ghost Recon Breakpoint so? Oder sammelt man da nur einfache Waffen von der Stange auf, wie in Doom auch schon?
Im Video hab ich nichts gesehen, das Waffen da unterschiedliche Stats oder sowas hätten. Und über Breakpoint wurde sich ja beschwert, oder?
Benutzeravatar
$tranger
Beiträge: 12375
Registriert: 07.08.2008 20:30
Persönliche Nachricht:

Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von $tranger »

Also ich kann mir kaum was langweiligeres und uninspirierteres als Ubisoft Open World vorstellen.
Gesichtselfmeter
Beiträge: 3177
Registriert: 24.09.2009 20:18
Persönliche Nachricht:

Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Gesichtselfmeter »

$tranger hat geschrieben: 17.09.2019 13:24 Also ich kann mir kaum was langweiligeres und uninspirierteres als Ubisoft Open World vorstellen.
Vorlesungen an der Uni, Messe in der Kirche, 25 Minuten auf den Bus warten, .....es geht definitiv schlimmer :lol:
Baralin
Beiträge: 1896
Registriert: 13.01.2007 14:58
Persönliche Nachricht:

Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Baralin »

Gesichtselfmeter hat geschrieben: 16.09.2019 17:55 Ich glaub das letzte Spiel von Ubi, was ich gekauft habe war Far Cry 4 und das habe ich bei ner 3 für 2 Aktion beim Saturn mitgenommen. Far Cry 3 war noch in meiner Top 10 der letzten Gen, aber Far Cry 4 gehört zu den schlechtesten Spielen, die ich diese Gen gespielt habe. War halt einfach ausgelutscht. Kriege immer noch Zuckungen, wenn draußen jemand "Adler" ruft. :lol:

For Honor hat/hätte Potential für ein SP-game oder würde mich etwas polierter auch im MP reizen, aber alleine der dämliche weiße Kreis und die Emote-Scheisse schrecken mich ab plus das Balancing und irgendwas passt auch noch nicht bei den Animationen.

Watch Dogs 3 sieht ganz interessant aus, aber ich wette sie verkacken das aber auch noch durch irgendeinen Grind-Käse.

Ubi-Hater bin ich jetzt nicht, aber auch weit entfernt vom Fan.
Oh Gott ja, alle fünf MInuten "Hilfe, ein Adler!".... *schnarch*
Das war echt nervig.
nawarI
Beiträge: 4211
Registriert: 18.01.2009 13:32
Persönliche Nachricht:

Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von nawarI »

Liesel Weppen hat geschrieben: 17.09.2019 12:32
nawarI hat geschrieben: 17.09.2019 12:22 Lootshooter wie Borderlands und Devision und Anthem und Destiny sind aber dann Spiele, wo du ne Pistole aufsammelst und dann siehst, dass sie Elektro-Schaden macht. Ne andere Pistole macht evtl Gift-Schaden. Ne andere macht Feuerschaden, +25%-Schaden, kürzere Nachladezeit, größeres Magazin, besseren Zoom und anstatt zu spielen bist du ständig damit beschäftigt andere Pistolen aufzuheben in der Hoffnung, dass diese Pistole irgendwelche tollen Eigenschaften oder Schadenswerte hat, die deine aktuelle Pistole nicht hat.
Ja, genau. So seh ich das auch. Ist das auch in Ghost Recon Breakpoint so? Oder sammelt man da nur einfache Waffen von der Stange auf, wie in Doom auch schon?
Im Video hab ich nichts gesehen, das Waffen da unterschiedliche Stats oder sowas hätten. Und über Breakpoint wurde sich ja beschwert, oder?
Ich hab mich mit GRB nich wirklich intensiv befasst, also kann ichs nicht wirklich sagen. Soweit ichs mitbekommen habe, richten Waffen bei menschlichen Gegnern in Ghost Recon Breakpoint meistens etwa gleich viel Schaden an, gegen Robotergegner wie Drohnen richten die Waffen aber verschieden viel Schaden an, dass man gegen die doch hochrüsten sollte. Die Roboter sollen auch als Boss-Gegner funktionieren, weshalb ich sagen würde, es geht schon in Richtung Devision und Destiny.
Unter den Taktik-Shootern hab ich bisher lediglich Sniper Elite 4 gespielt und kann jedenfalls sagen, dass sowas dort nicht gepasst hätte. Assassins Creed Origins hingegen hatte Loot-Elemente, die mich dort aber nicht gestört haben. Ich würde sagen bei GRB kommt es auf die Ausführung an, aber etwas Skepsis ist angebracht.
Benutzeravatar
TheoFleury
Beiträge: 1087
Registriert: 06.11.2012 16:29
Persönliche Nachricht:

Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von TheoFleury »

Hätte wieder mal Lust auf eine atmosphärische Assassinen Story mit nem charmanten Hauptcharakter wie damals mit Ezio. Verbessertes Schleichen, Clevere KI, Spannende / mysteriöse Story, Coole lautlose , tödliche gimmicks usw usf. Schade das man sich davon entfernt hat und sich aufgeblähte Open World's zum Vorsatz genommen hat mit RPG Elementen ohne berauschende Story/Charaktere/Drive. Aber gut, ich bin auch nicht mehr die Zielgruppe, von daher, es gibt genug Alternativen...
Briany
Beiträge: 831
Registriert: 12.10.2006 16:28
Persönliche Nachricht:

Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Briany »

Liesel Weppen hat geschrieben: 17.09.2019 12:32
nawarI hat geschrieben: 17.09.2019 12:22 Lootshooter wie Borderlands und Devision und Anthem und Destiny sind aber dann Spiele, wo du ne Pistole aufsammelst und dann siehst, dass sie Elektro-Schaden macht. Ne andere Pistole macht evtl Gift-Schaden. Ne andere macht Feuerschaden, +25%-Schaden, kürzere Nachladezeit, größeres Magazin, besseren Zoom und anstatt zu spielen bist du ständig damit beschäftigt andere Pistolen aufzuheben in der Hoffnung, dass diese Pistole irgendwelche tollen Eigenschaften oder Schadenswerte hat, die deine aktuelle Pistole nicht hat.
Ja, genau. So seh ich das auch. Ist das auch in Ghost Recon Breakpoint so? Oder sammelt man da nur einfache Waffen von der Stange auf, wie in Doom auch schon?
Im Video hab ich nichts gesehen, das Waffen da unterschiedliche Stats oder sowas hätten. Und über Breakpoint wurde sich ja beschwert, oder?
Bei GR: BP haben sie das ganze System komplett Ad Absurdum geführt.
Ja es gibt Loot. Sowohl in Kisten als auch von getöteten Gegnern. Diese haben verschiedene Seltenheits- und Ausrüstungsstufen. Es macht jedoch (bis auf etwaige Boni später) keinen Unterschied ob du eine G-36 (Grau) oder G-36 (Grün, Blau etc.) führst. Die Stats bleiben exakt gleich. Nur die Ausrüstungsstufe ändert sich. Was bei menschlichen Gegnern keinen Unterschied machst da jeder Gegner selbst mit der billigsten Waffe im Spiel, per Kopfschuss, zu Boden geht.
Das ist zwar gut so denn es ist ja ein Taktikshooter aber so macht das ganze System auch absolut keinen Sinn und man hätte es sich komplett sparen können.
Aber wehe dir du bist eine Ausrüstungsstufe unter einer mechanischen Drohne. :roll:
Es ist sehr erkennbar dass Ubi es eingebaut hat um seine Käufer langfristig zu binden und zu "motivieren".
Easy Lee
Beiträge: 5375
Registriert: 06.08.2008 17:03
Persönliche Nachricht:

Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Easy Lee »

Gesichtselfmeter hat geschrieben: 17.09.2019 13:42
$tranger hat geschrieben: 17.09.2019 13:24 Also ich kann mir kaum was langweiligeres und uninspirierteres als Ubisoft Open World vorstellen.
Vorlesungen an der Uni, Messe in der Kirche, 25 Minuten auf den Bus warten, .....es geht definitiv schlimmer :lol:
Uni-Vorlesungen fände ich wahrscheinlich spannender. Bei dem Bus bin ich mir nicht sicher. Gegenüber der Kirche würde ich einem Ubi-Titel evtl. den Vorzug geben.

@Kant ist tot
Ja, das Service-Modell finde ich fürchterlich. Kreative sollen ihre Idee in die Welt setzen, nicht nach Metriken und Zahlen Content am Fließband produzieren. Ich lese auch lieber ein abgeschlossenes Buch, anstatt fortlaufend ein paar Seiten bis der Autor kein Bock mehr hat, weil die Leser abspringen. Abgesehen davon, dass es tödlich für die Immersion ist, leben diese Spiele ja auch davon ständig neue Kaufanreize in die Spielewelt zu setzen. Ich finde das penetrant, störend und unanständig.
Zuletzt geändert von Easy Lee am 17.09.2019 16:21, insgesamt 1-mal geändert.
Liesel Weppen
Beiträge: 4791
Registriert: 30.09.2014 11:40
Persönliche Nachricht:

Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Liesel Weppen »

Ja, ok, das klingt irgendwie nach Müll. :D
Benutzeravatar
Kant ist tot!
Beiträge: 2828
Registriert: 06.12.2011 10:14
Persönliche Nachricht:

Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Kant ist tot! »

Serious Lee hat geschrieben: 17.09.2019 16:19
Gesichtselfmeter hat geschrieben: 17.09.2019 13:42
$tranger hat geschrieben: 17.09.2019 13:24 Also ich kann mir kaum was langweiligeres und uninspirierteres als Ubisoft Open World vorstellen.
Vorlesungen an der Uni, Messe in der Kirche, 25 Minuten auf den Bus warten, .....es geht definitiv schlimmer :lol:
Uni-Vorlesungen fände ich wahrscheinlich spannender. Bei dem Bus bin ich mir nicht sicher. Gegenüber der Kirche würde ich einem Ubi-Titel evtl. den Vorzug geben.

@Kant ist tot
Ja, das Service-Modell finde ich fürchterlich. Kreative sollen ihre Idee in die Welt setzen, nicht nach Metriken und Zahlen Content am Fließband produzieren. Ich lese auch lieber ein abgeschlossenes Buch, anstatt fortlaufend ein paar Seiten bis der Autor kein Bock mehr hat, weil die Leser abspringen. Abgesehen davon, dass es tödlich für die Immersion ist, leben diese Spiele ja auch davon ständig neue Kaufanreize in die Spielewelt zu setzen. Ich finde das penetrant, störend und unanständig.
Man muss das von Fall zu Fall sehen. Ich finde, es gibt eben auch genug Positivbeispiele. Ich würde es allerdings auch vorwiegend als ein passendes Modell für langlebige MP-Titel sehen. Wenn es da dann einen Season-Pass oder dergleichen gibt, der nur kosmetische Sachen enthält, dafür dass Spiel dann aber über Jahre gepflegt wird und sich so eine aktive Community aufbauen kann, dann finde ich das eigentlich prima. Das mit dem unanständig würde ich bei einigen Beispielen auf jeden Fall unterschreiben, aber auf keinen Fall pauschal so werten.

Bei SP-Spielen bin ich schon näher an deiner Position dran.
Benutzeravatar
Sindri
Beiträge: 1895
Registriert: 30.12.2011 22:52
Persönliche Nachricht:

Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Sindri »

Swar hat geschrieben: 16.09.2019 22:09
Sindri hat geschrieben: 16.09.2019 17:21 Ja, die Southpark Spiele sollen echt gut sein. Muss ich irgendwann nachholen.
Hol dir Stab der Wahrheit (Teil 1) nur in der ungeschnittenen Fassung, die ist um einiges unterhaltsamer als die europäische Fassung.
Stimmt, der Teil wurde ziemlich stark zensiert. Hatte noch was mit "Jew Jitsu" als Talent in Erinnerung und musste schon übelst lachen.
Ja, vielleicht hat Ubisoft doch ein paar Perlen ohne GAAS Müll.