Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

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Gesichtselfmeter
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Gesichtselfmeter »

Ich glaub das letzte Spiel von Ubi, was ich gekauft habe war Far Cry 4 und das habe ich bei ner 3 für 2 Aktion beim Saturn mitgenommen. Far Cry 3 war noch in meiner Top 10 der letzten Gen, aber Far Cry 4 gehört zu den schlechtesten Spielen, die ich diese Gen gespielt habe. War halt einfach ausgelutscht. Kriege immer noch Zuckungen, wenn draußen jemand "Adler" ruft. :lol:

For Honor hat/hätte Potential für ein SP-game oder würde mich etwas polierter auch im MP reizen, aber alleine der dämliche weiße Kreis und die Emote-Scheisse schrecken mich ab plus das Balancing und irgendwas passt auch noch nicht bei den Animationen.

Watch Dogs 3 sieht ganz interessant aus, aber ich wette sie verkacken das aber auch noch durch irgendeinen Grind-Käse.

Ubi-Hater bin ich jetzt nicht, aber auch weit entfernt vom Fan.
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superboss
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von superboss »

Ich spiele alle Monate oder Jahre mal wieder nen Ac Spiel und merke dann recht schnell, dass mich daran irgendwas stört.
Wobei mich Stealth auch nicht mehr so begeistert wie früher.
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Pioneer82
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Pioneer82 »

Ubisofts Formel ist gut solange sie nicht auf allem angewendet wird. Ghost Recon, Far Cry, Assasins Creed, The Division fühlen sich alle so ähnlich an das ich nach einem dieser Titel erstmal kein Bock habe auf nen neuen Ubi Titel.
Als neue Seuche kommt der Lootshooter hinzu.
Liesel Weppen
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Liesel Weppen »

Pioneer82 hat geschrieben: 16.09.2019 20:18 Als neue Seuche kommt der Lootshooter hinzu.
Lootshooter sind keine Seuche.
Was du meinst sind vielleicht Lootboxen, aber das ist etwas komplett anderes.
CritsJumper
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von CritsJumper »

Kajetan hat geschrieben: 16.09.2019 17:17 Ach, so alle paar Jahre haut man dort nette Kleinode raus, wie z.B. Valiant Hearts oder Child of Light. Und nicht die beiden Southpark-Spiele vergessen
Du hast auch das Mario and the Reabbits für die Switch vergessen!

Auch wenn ich viele Probleme hab mit den Open World Games von Ubisoft, es ist halt Durchschnitt - und manches auch unterdurchschnittlich. Kaufe ich dennoch gerne bei denen eben weil sie auch an vielen Punkten für diese Branche sehr innovative andere Marken erschaffen und weiter entwickeln die dann auch wirklich sehr gut sind.

Es ist eigentlich etwas das sonst nur Konsolen Hersteller machen mit exklusiven Spielen. Wenn Ubisoft so ein Spiel macht, profitieren halt auch alle davon weil es oft (außer das Mario Spiel jetzt) für mehrere Plattformen und Systeme erscheint.

Das ist so ein Punkt den viele Gamer einfach nicht bemerken.
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Swar
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Swar »

Sindri hat geschrieben: 16.09.2019 17:21 Ja, die Southpark Spiele sollen echt gut sein. Muss ich irgendwann nachholen.
Hol dir Stab der Wahrheit (Teil 1) nur in der ungeschnittenen Fassung, die ist um einiges unterhaltsamer als die europäische Fassung.
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Pioneer82
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Pioneer82 »

Liesel Weppen hat geschrieben: 16.09.2019 21:58
Pioneer82 hat geschrieben: 16.09.2019 20:18 Als neue Seuche kommt der Lootshooter hinzu.
Lootshooter sind keine Seuche.
Was du meinst sind vielleicht Lootboxen, aber das ist etwas komplett anderes.
Nee ich meine schon Lootshooter ^^
Jüngstes Beispiel ist da Breakpoint.
CritsJumper
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von CritsJumper »

Pioneer82 hat geschrieben: 16.09.2019 23:36
Liesel Weppen hat geschrieben: 16.09.2019 21:58
Pioneer82 hat geschrieben: 16.09.2019 20:18 Als neue Seuche kommt der Lootshooter hinzu.
Lootshooter sind keine Seuche.
Was du meinst sind vielleicht Lootboxen, aber das ist etwas komplett anderes.
Nee ich meine schon Lootshooter ^^
Jüngstes Beispiel ist da Breakpoint.
Lisel meint halt so Dinge wie Borderlands oder Diablolo 3. Wo Loot quasi nicht Käuflich ist aber in der Basis den Langzeitanreiz auch Offline wie Online bietet.

Ich kenne Breakpoint nicht. Aber wenn es ein Free2Play ist sagt das wohl schon alles.
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Sun7dance
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Sun7dance »

Jondoan hat geschrieben: 15.09.2019 16:23 [...]
Verstehe den Vorwurf mit "leer" nie so ganz. Wenn, dann sind die Welten eher vollgestopft. Dass man mal gemütlich durch die Pampa spazieren kann, ohne von Wölfen / Kultisten / Soldaten angegriffen zu werden, ist manchmal nicht selbstverständlich. Überall Banditenlager, Ruinen, Höhlen, Festungen etc. dass einem das zu viel werden kann, verstehe ich, aber dann zu behaupten, die Welten wären "leer" - da fand ich RDR2 um einiges leerer, wo ich stundenlang auf der Suche nach irgendeinem Ereignis durch die Einöde geritten bin.
Mit "leer" meinen die Spieler wahrscheinlich, dass die Welt keine "Seele" hat.
Wenn inhaltlich ein Gebiet dem anderen gleicht, dann ist das auch für mich keine "lebendige" Welt, sondern nur noch abgrasen von a nach b, wobei der Weg manchmal noch über c führt.

Klar, in RDR2 reitest du auch manchmal lange herum, ohne dass was nennenswertes passiert. Aber dafür ist das ganze Tierverhalten dort eben viel glaubhafter als z. B. in den Ubisoft Spielen, wo alles generisch erscheint.
Ich mag die open world und die Story von RDR2, bin aber bei den Missionen eher zwiegespalten. Die sind typisch Rockstar viel zu eng gestaltet und wirken daher eher wie ein Film, in dem ich ein paar Knöpfchen drücken kann.

Aber was Ubisoft im Laufe der Zeit mit AC gemacht hat, werde ich denen niemals verzeihen.
Was hatten die mal ein Händchen für Story und Charaktere, wenn man mal auf AC1 bis Revelations zurückblickt!
All das musste nun der scheinbar noch größeren Welt, die sich in allen Gebieten trotzdem absolut gleicht, weichen.
Was ein Rückschritt!

Zudem glänzt Ubisoft abseits von schlauchigen Welten noch mit endlosem Sammelkram, der dem Spieler effektives entdecken einer Welt vorgaukeln soll.

Aber scheinbar steht der Mainstream drauf, denn der Erfolg von ACO spricht ja für sich. Aber macht euch das wirklich Spaß oder unterliegt ihr da nicht einem stupiden Zwang nach Komplettierung?

Es gibt dazu übrigens ein sehr gutes Video:

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Jondoan
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Jondoan »

Sun7dance hat geschrieben: 17.09.2019 08:38
Mit "leer" meinen die Spieler wahrscheinlich, dass die Welt keine "Seele" hat.
Wenn inhaltlich ein Gebiet dem anderen gleicht, dann ist das auch für mich keine "lebendige" Welt, sondern nur noch abgrasen von a nach b, wobei der Weg manchmal noch über c führt.
...
Das die Welt sich "inhaltlich" wiederholt, stimmt schon. Überall hat man quasi dieselben vorgefertigten Muster drinne - aber welche OW macht das anders? Tierverhalten ist schon sehr arcadig, aber ein RDR2 setzt auch ganz andere Maßstäbe an sich selbst. Da will man Realismus, in AC:O sind das a) Gegner und b) ne laufende Ressource. Klar finde ich es auch immersiver und ein Stück weit cooler, wenn man ein Tier häuten muss, es aufs Pferd wirft, zum Trapper oder ins Camp bringt etc. als die flappsige Handbewegung, mit der man in AC Leder, Holz und Eisen aufsaugt. Ehrlich gesagt mag ich das auch nicht, weil da in mir auch von selbst diese Einstellung hoch kommt "Oh, da blinkt was! *Knöpfchen drück*". Aber insgesamt ist es für mich kein großer Kritikpunkt.

Händchen für Story und Charaktere? Also ich fand AC1 von seinem Ansatz her überragend. Danach war es die immerselbe Mottenkiste aus "böser Overlord der Templer versucht, die Weltherrschaft an sich zu reißen". Hier und da gab es mal gelegentlich Höhepunkte, wie die Vater-Sohn-Beziehung in Teil 3 oder auch Edward Kenway in Blackflag, insgesamt finde ich aber Odyssey sehr weit oben, was die Story betrifft. Die deutsche Version von Gamesünden hat das sehr schön persifliert: zum ersten Mal in einem AC Spiel seid ihr nicht durch ein TOTES Familienmitglied motiviert - sondern durch ein LEBENDIGES!

Was an den Welten schlauchig sein soll musst du mir auch noch erklären. Die sind im wahrsten Sinne des Wortes offen. Es gibt, von den eigentlichen Grenzen der Spielwelt einmal abgesehen, keinerlei Grenzen. Überall kannste hoch und drunter und drüber. Erkundungsreize sind vor allem visueller Natur, und evtl. wenn man weiter im Spiel ist auch gewisse Mechaniken (oh, eine alte Tempelruine, da gibt es bestimmt die Platten, die ich für Schiffupgrades benötige etc.) Aber das ist Genrestandard. In jedem Spiel weiß ich schon aus der Ferne prinzipiell, was mich erwartet - ob Skyrim oder Witcher. Einzige Ausnahme ist hier das geniale BotW, deren Ortschaften allein durch ihre mysteriöse Ausstrahlung eine gewisse Anziehungskraft ausüben, eben weil man nicht weiß, dass da vorne nur ein weiteres Nordgrab / Monsterlager / Banditencamp ist.

Sammelkram gabs in alten ACs - auch schon im genialen Teil 1 (100 Flaggen). Später dann Shantys, Schatztruhen, Tagebucheinträge, Weinflaschen und und und ... was ich hier komplemtiert habe waren Rüstungen, Waffen und Kultisten. Ein ganz anderes Gefühl, weil es mit dem Gameplay verwoben ist. Klar gibt es noch immer unzählige Fragezeichen (könnte auch ohne leben, dazu unten mehr) und es nervt auch absolut, dass man jede Kiste eines Stützpunkts umdrehen muss, um ihn zu komplementieren.

Als ich Odyssey so ca. 10 Stunden gespielt hatte, war ich kurz vorm Burnout. Bei Origins hatte ich nämlich jedes Fragezeichen immer gleich an Ort und Stelle abgegrast. Und in Odyssey wird man gleich noch mehr erschlagen mit den Dingern. Da hab ich mir gesagt, dass ich ab sofort nur noch dahin gehe, wo ich auch Bock drauf habe - und ey, seither hat das Spiel geflowed. Nicht mehr zwangsweise die Fragezeichen abklappern (wozu das Spiel einem ja durchaus verleitet!) sondern questen und im Vorbeigehen oder wenn etwas interssant wirkt auch mal andere Locations abhaken. Dass ich tatsächlich am Ende hingegangen bin, und jedes einzelne verfluchte Militärcamp abgegrast habe, hat mich selbst überrascht :P aber ich hatte halt meinen Spaß mit dem Spiel, hatte eine zusätzliche Motivation durch die angehobene Levelcap und fands gut, überhaupt noch was zu tun zu haben. Klar ist das nicht jedermanns Sache - in 99% der anderen Spiele bin ich da auch eher Minimalist. Wenn ich bei manchen lese, die haben das 100% durch nur um es 100% durchzuhaben, tun die mir schon irgendwie leid. Weil ohne Spaß an der Sache die 284 Fragezeichen (vorsichtige Schätzung) abzustottern würde mir nicht in den Sinn kommen.
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Sun7dance
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Sun7dance »

Schlauchig bedeutet für mich, dass sich die einzelnen Weltabschnitte vor allem inhaltlich zu sehr gleichen.
Du betrittst also quasi Neuland, weißt aber schon direkt im Voraus, was zu tun ist. Wie ein nie endender Schlauch halt.
Künstliche Streckung vom Feinsten!

In deinem letzten Abschnitt sprichst du aber etwas ganz wichtiges an.
Viele Spieler spielen nicht mehr aus Spaß, sondern aus Zwang irgendwelche Listen oder Sammelkram zu komplettieren.
Das zu schaffen, gaukelt halt eine gewisse Leistung vor.
Da sie das auch brav immer und immer wieder tun, bestärkt das die Entwickler immer weiter im Glauben, dass sowas eben erwünscht sei. Darum kommt dann eben auch immer mehr davon!

Ich sehe das aber völlig anders!
Liesel Weppen
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Liesel Weppen »

Pioneer82 hat geschrieben: 16.09.2019 23:36 Nee ich meine schon Lootshooter ^^
Jüngstes Beispiel ist da Breakpoint.
Und was ist an dem Spiel jetzt schlimm, dass es gleich ne Seuche ist? Weil es da Loot gibt, das man aufsammlen muss/kann?
(Kenn das Spiel nicht, hab nur kurz auf Youtube geguckt)
Dann definiere ich jetzt Spiele mit Pixellook auch zur Seuche, weil ICH MAG DIE NICHT.
ChrisJumper hat geschrieben: 17.09.2019 00:30 Lisel meint halt so Dinge wie Borderlands oder Diablolo 3. Wo Loot quasi nicht Käuflich ist aber in der Basis den Langzeitanreiz auch Offline wie Online bietet.
Genau, Borderlands ist ein klassischer Lootshooter. Diablo/Torchlight/Grim Dawn/Path of Exile sind klassische Loot-Spiele (aber keine Shooter). Loot ist deren zentraler Spielbestandteil.
in PUBG sammelt man zwar auch Items auf, würde ich aber nicht als Loot-Spiel bezeichnen. Die Auswahl ist ja doch sehr beschränkt und man sammelt ja nur auf was rumliegt, es geht nicht um Drops von getöteten Gegnern (auch wenn man denen dann natürlich auch wegnehmen kann, was sie dabei hatten).
Wenn mans so nimmt, war ja sogar Quake schon ein Lootshooter, weil man die Waffen ja erstmal aufsammeln musste.
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Kant ist tot!
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Kant ist tot! »

Das ist eine klare Strategie, die ebenso klar kommuniziert wird. Diese Art der Kommunikation finde ich eigentlich nicht schlecht, da weiß jeder, was er zu erwarten hat. Was sie da machen, kann man natürlich auch wieder gut oder schlecht finden, aber dieses Verteufeln von Ubi als Publisher kann ich wiederum so gar nicht nachvollziehen. Sie haben offensichtlich ihre Zielgruppe, die sie mit der Strategie erreichen, und entgegen dem, was einige User hier so von sich geben, gehe ich davon aus, dass in beispielsweise einem AC Titel verdammt viel Arbeit steckt. Für mich gibt es viele Publisher, die sich die hier teilweise herauszulesende starke Abneigung viel mehr verdient haben.
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Pioneer82
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Pioneer82 »

Liesel Weppen hat geschrieben: 17.09.2019 10:20
Pioneer82 hat geschrieben: 16.09.2019 23:36 Nee ich meine schon Lootshooter ^^
Jüngstes Beispiel ist da Breakpoint.
Und was ist an dem Spiel jetzt schlimm, dass es gleich ne Seuche ist? Weil es da Loot gibt, das man aufsammlen muss/kann?
(Kenn das Spiel nicht, hab nur kurz auf Youtube geguckt)
Dann definiere ich jetzt Spiele mit Pixellook auch zur Seuche, weil ICH MAG DIE NICHT.
ChrisJumper hat geschrieben: 17.09.2019 00:30 Lisel meint halt so Dinge wie Borderlands oder Diablolo 3. Wo Loot quasi nicht Käuflich ist aber in der Basis den Langzeitanreiz auch Offline wie Online bietet.
Genau, Borderlands ist ein klassischer Lootshooter. Diablo/Torchlight/Grim Dawn/Path of Exile sind klassische Loot-Spiele (aber keine Shooter). Loot ist deren zentraler Spielbestandteil.
in PUBG sammelt man zwar auch Items auf, würde ich aber nicht als Loot-Spiel bezeichnen. Die Auswahl ist ja doch sehr beschränkt und man sammelt ja nur auf was rumliegt, es geht nicht um Drops von getöteten Gegnern (auch wenn man denen dann natürlich auch wegnehmen kann, was sie dabei hatten).
Wenn mans so nimmt, war ja sogar Quake schon ein Lootshooter, weil man die Waffen ja erstmal aufsammeln musste.




Ok dann muss ich glaub ich die Sache etwas nähere defineren. Loot prinzipiell erstmal gut.
Spiele wie Diablo oder Borderlands sind da mega gut.
Wenn man aber Spiele nimmt die ursprünglich nix mit Loot am Hut haben wirds kritisch.
Wir hatten mal ne zeitlang Zombie Modus der in alles mögliche reingezwängt wurde. (Dirt 3 mit Zombie Modus falls wer sich noch erinnert)
Dann kamen Battle Royale und Open Worlds die ansich super sind aber nicht zu jedem Spiel passen.
Und einer dieser Trends ist halt auch der Lootshooter.
Wolfenstein ist kein klassisches geloote aber Mechaniken davon haben wir ja jetzt in Youngblood gehabt.
Ghost Recon ist ein Taktik shooter, kein Lootshooter ala Division aber genau das machen die daraus.
Avengers das nach klassischem Gekloppe aussah hat jzt auch loot mechaniken.
Um auf dein Pixel Beispiel zurückzukommen, das ist etwas optisches was man nicht 1 zu 1 übertragen kann.
Passender wäre eher der Vergleich wenn man aus Resident Evil nen Action Deckungsshooter macht.
Siehe Resident Evil 6.
Looten und Leveln ist geil aber ich will das nicht in jedem Genre reingezwängt haben.
Als nächstes kommt garantiert EA mit FIFA wo NIke limited edition Schuhe den Spieler passicherer machen oder so.
Easy Lee
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Re: Ubisoft: Offene Spielwelten für ein größeres Publikum - und als ein nachhaltiges Geschäftsmodell

Beitrag von Easy Lee »

Kant ist tot! hat geschrieben: 17.09.2019 10:30 Für mich gibt es viele Publisher, die sich die hier teilweise herauszulesende starke Abneigung viel mehr verdient haben.
Für mich nicht. Ubisoft haben den Kapitalismus ins Spiel gebracht, als er bei anderen noch drumherum stattfand. Wie ich irgendwo vorher schon mal sagte - das Spiel selbst als Customer Journey.