Grundsätzlich war es ein allgemeiner Kommentar und nicht unbedingt Cyberpunk-spezifisch, aber dennoch:Ryan2k6 hat geschrieben: ↑18.07.2019 20:03 Was du dabei nicht vergessen darfst, Fallout war vom Umfang und Komplexität etwas völlig anderes als die Welt eines Cyberpunk. Da kann man dann mal viele viele Stunden in den Sand setzen. Ich weiß nicht, ob das dann so toll ist. Auch dürften die möglichen Konsequenzen damals recht überschaubar gewesen sein im Vergleich zu heute.
Ich weiß auch nicht, wie "mainstream" Fallout damals war, Cyberpunk soll ja eine möglichst große Gruppe ansprechen, auch solche die es nicht toll finden sich bestimmte Wege zu verbauen mit einer falschen Entscheidung.
Die Einordnung der Handlungsmöglichkeiten des Spielers sind heutzutage nicht grundsätzlich anders. Auch wenn eine Spielfigur 20 Mal so viele Aktionsmöglichkeiten hat, dann fallen diese trotzdem in Kategorien, die sich (in Bezug auf die jeweilige Spielsituation) von „Gute Idee“ bis „Richtig dumm“ bewegen. Und im Normalfall rutscht man eben nicht einfach so eine extrem ungünstige Situation hinein, sondern muss schon gewisse Grenzen überschreiten.
In Fallout 1 und 2 waren die Konsequenzen auf spielmechanischer Ebene auch keineswegs offensichtlich. Trotzdem ist man nicht einfach so irgendwo reingerutscht, weil man eben nicht vollkommen zufällig Leute umbringt oder irgendwas macht. Und einfach mal so als Quasi-Fremder mit der Tochter vom Boss eines Gangster-Syndikats pimpern, weil die grundsätzlich willig ist, bringt einem wahrscheinlich nicht den Nobelpreis ein.
Grundlos eskaliert da nichts und für die Zwischentöne kann einem das Spiel selbst nahe liegen über gewisse Dinge vielleicht mal nachzudenken. In der Regel ist die Mainquest ja auch nicht blockiert, weil man „den hinterletzten Furz-NPC getötet hat“.
