Ganz ehrlich, was ist denn das für ein Zustand? Das darf doch nicht immer so weitergehen? Man ist von dem einen Kunden existenziell abhängig und muss deshalb alle seine Wünsche erfüllen? Das funktioniert doch nicht und geht in Ausbeutung über. Entweder müsste man versuchen sich breiter aufzustellen, mehr Kunden reinzuholen, damit man nicht mehr so extrem abhängig von dem einen ist, oder man versucht sich denjenigen zu erziehen. Gerade wenn du sagst, er spart mit dem fertigen Produkt eine Menge Geld muss man ihm vielleicht auch mal mit Verlust des Ganzen drohen. Kann doch nicht das Ziel sein, dass man diesen scheiss Crunch immer hinnimmt? Kann doch nicht sein, dass sich die Kunden da alles rausnehmen und es aber nicht länger dauern lassen oder mehr bezahlen wollen. Irgendwann muss doch mal Schluss sein.Kajetan hat geschrieben: ↑29.10.2018 11:23 Ich weiß, ich sitze gerade in so einem Projekt. Der Projektleiter müht sich das Schlimmste zu verhindern, aber der Kunde ändert alle paar Wochen Zielsetzung und Umfang/Art der Umsetzung. Teilweise hört der Kunde auf die Projektleitung und räumt mehr Zeit ein, teilweise bleibt er stur und verlangt, dass man die gleiche Arbeit wieder und wieder neu beginnt. Im alten Zeitrahmen, für das ursprünglich vereinbarte Geld. Man dann recht vorsichtig im Kunden ankacken, weil der Hauptkunde nunmal ein Viertel des Jahresumsatzes stelltEinzig der Umstand, dass der Kunde die Software ums Verrecken benötigt, weil sie ihm verdammt viel Geld einspart, hilft dabei das ab und an ein Einlenken erreicht werden kann. Wo nicht eingelenkt wird, muss halt gecrunched werden.
Ich sag doch meiner Putzfrau* auch nicht, tja ab morgen hab ich 3 Zimmer mehr, aber das schaffst du in der gleichen Zeit und mehr Geld gibts auch nicht...sonst such ich mir ne Neue!
*habe keine Putzfrau, nur hypothetisch
