Nintendo Switch: Zubehör und Peripherie-Geräte sollen die Verkäufe anfeuern; Switch 2.0 noch nicht in Planung

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casanoffi
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Re: Nintendo Switch: Zubehör und Peripherie-Geräte sollen die Verkäufe anfeuern; Switch 2.0 noch nicht in Planung

Beitrag von casanoffi »

VincentValentine hat geschrieben: 04.03.2018 00:57naja andererseits sind Thirds eben nicht nur COD,FIFA und BF sondern auch Spiele wie Monster Hunter, Kingdom Hearts oder Final Fantasy die ja dann auch die Leistung der Ps5 nutzen wollen.

Persönlich wäre es mir egal, da mir die Nintendo Titel schon ausreichen auf meiner Switch, aber ob Nintendo ebenfalls so denkt? Schauen wir mal.
Aus meiner Warte könnte ich mittlerweile gut und gerne auf die leistungsstärkeren Konsolen verzichten.
Die Flexibilität schlägt für mich alles andere.

Wäre schön, wenn es immer mehr Titel auch auf die Switch schaffen würden.
Bisher sind mir die 3rds da noch zu zaghaft. Nur Bethesda macht mir ein wenig Hoffnungen.

Aber, wie Du schon geschrieben hast, die hauseigenen Titel von Nintendo würden mir unterm Strich auch reichen.
Easy Lee
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Re: Nintendo Switch: Zubehör und Peripherie-Geräte sollen die Verkäufe anfeuern; Switch 2.0 noch nicht in Planung

Beitrag von Easy Lee »

Dass Nintendo-Fans kein Problem mit der Underpowered-Philosophie haben ist klar. Leider gibt es für alle anderen Zocker keine Alternative. Rein hypothetisch wäre eine mobile PS4 mein Primärsystem. Die Switch hatte auf dem Papier das Potential so etwas zu werden, aber die größeren 3rd Parties haben leider deutlich gemacht wo die Grenze ist. Und das bereits im ersten Jahr. Wie gesagt hätte ein Tegra X2 (P1) schon viel geholfen, wenn es denn nVidia sein muss. Gibt ja auch einen Ryzen SoC, diverse Intels, Snapdragon 835 sollte auch flotter sein ... ok, nicht viel laut div. Benchmarks ... vielleicht unlocken sie den Tegra X1 wenigstens via Update mit der Zeit. Der läuft ja ein paar hundert MHZ lansgamer als er könnte.

Haptisch ist die Switch auch keine tolle Erfahrung. Das breite, schmale Format und die kleinen Buttos machen sie nicht gerade zu einem Handschmeichler. Erst mit Silikon-Grip kann ich länger am Stück zocken und gemütlich ist es trotzdem nicht.

Hohe Preise für kleine Spiele sowie der Verzicht auf Multimedia-Funktionen / Achievements etc. tun ihr übriges, dass ich das Gerät viel seltener anschalte, als ich ursprünglich dachte.
Zuletzt geändert von Easy Lee am 04.03.2018 09:26, insgesamt 1-mal geändert.
yopparai
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Re: Nintendo Switch: Zubehör und Peripherie-Geräte sollen die Verkäufe anfeuern; Switch 2.0 noch nicht in Planung

Beitrag von yopparai »

VincentValentine hat geschrieben: 04.03.2018 00:57 naja andererseits sind Thirds eben nicht nur COD,FIFA und BF sondern auch Spiele wie Monster Hunter, Kingdom Hearts oder Final Fantasy die ja dann auch die Leistung der Ps5 nutzen wollen.
Schon richtig. Die Japaner sind aber wohl nicht die 3rds die CJ meinte (auf den sich der Post bezog). Auf der anderen Seite mach ich mir aber gerade bei Square Enix die wenigstens Sorgen, dass sie da nichts abbekommen. Dann halt kein Final Fantasy 16. Aber Exklusivtitel wie Project Octopath haben auch was für sich.

@Serious Lee: Weder ein Tegra Parker noch ein Snapdragon 835 waren zu der Zeit als Nintendo ihn bei der Entwicklung gebraucht hätte verfügbar. Und leistungsmäßig sind beide bei weitem nicht so weit voraus, dass damit alle Probleme behoben wären.
Easy Lee
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Re: Nintendo Switch: Zubehör und Peripherie-Geräte sollen die Verkäufe anfeuern; Switch 2.0 noch nicht in Planung

Beitrag von Easy Lee »

Was spräche eigentlich gegen eine Intel Lösung? In meinem Notebook werkelt ein 3 Jahre alter i3 mit HD 5500 und der schlägt den Tegra X1 laut div. Vergleichsseiten um mehr als die Hälfte. Wäre der zu groß für das Hardwaredesign? So wuchtig ist mein Laptop nämlich auch nicht.
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greenelve
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Re: Nintendo Switch: Zubehör und Peripherie-Geräte sollen die Verkäufe anfeuern; Switch 2.0 noch nicht in Planung

Beitrag von greenelve »

Serious Lee hat geschrieben: 04.03.2018 08:55 Dass Nintendo-Fans kein Problem mit der Underpowered-Philosophie haben ist klar. Leider gibt es für alle anderen Zocker keine Alternative. Rein hypothetisch wäre eine mobile PS4 mein Primärsystem. Die Switch hatte auf dem Papier das Potential so etwas zu werden, aber die größeren 3rd Parties haben leider deutlich gemacht wo die Grenze ist. Und das bereits im ersten Jahr. Wie gesagt hätte ein Tegra X2 (P1) schon viel geholfen, wenn es denn nVidia sein muss. Gibt ja auch einen Ryzen SoC, Snapdragon 835 sollte auch flotter sein ... vielleicht unlocken sie den Tegra X1 wenigstens via Update mit der Zeit. Der läuft ja ein paar hundert MHZ lansgamer als er könnte.
Dann braucht es mehr Kühlung, besseren Akku, was sich im Preis niederschlägt. Lautstärke unterwegs wäre wieder ein Thema und durch die stärkere Hardware gehen die Kosten ebenfalls hoch. Dabei darf die Konsole nicht viel teurer werden, ist ja durch die Mobilität quasi ein "Handheld". Denn das Gehäuse darf bei all den Verbesserungen auch nicht wirklich größer ausfallen.

Die PS3 war mit gebotener Technik und Umfang (wie Laufwerk) für den Preis gerechtfertigt und den Leuten mit 600 Euro (inklusive guter Subventionierung) trotzdem viel zu teuer.
Es geht also nicht immer nur darum, was technisch möglich ist. Das Endgerät muss am Markt bezahlbar bleiben.


edit: War der yopparai doch schneller und wie schon vermutet, einige Chips kamen erst später auf den Markt.
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casanoffi
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Re: Nintendo Switch: Zubehör und Peripherie-Geräte sollen die Verkäufe anfeuern; Switch 2.0 noch nicht in Planung

Beitrag von casanoffi »

@Serious Lee:
Dass es für alle Nicht-Nintendo-Fans keine Alternative gibt, ist schade, aber ganz offensichtlich deren Problem.
Ich habe mit der "Underpowered-Philosophie" auf jeden Fall viel weniger Probleme als mit der Overpowered-Gehirnwichse, wie sie Sony und Microsoft seit einer Weile betreiben.

Bethesda hat bereits deutlich gemacht, dass die technische Grenze logischerweise vorhanden ist - aber diese nur eine faule Ausrede ist für alle anderen größeren Publisher, wenn es darum geht, ihre AAA-Spiele für die Switch zu veröffentlichen.

Welcher Handheld war denn Deiner Meinung nach haptisch eine tolle Erfahrung?
Welcher war ergonomisch angenehm und hatte große Buttons und Sticks?
Was das betrifft, ist die Switch immer noch das beste, was der Handheld-Markt bisher zu bieten hatte.

Ja, die Preise für die Spiele sind durchaus ein berechtigter Kritikpunkt, keine Frage.
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Easy Lee
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Re: Nintendo Switch: Zubehör und Peripherie-Geräte sollen die Verkäufe anfeuern; Switch 2.0 noch nicht in Planung

Beitrag von Easy Lee »

casanoffi hat geschrieben: 04.03.2018 09:35 Welcher Handheld war denn Deiner Meinung nach haptisch eine tolle Erfahrung?
Welcher war ergonomisch angenehm und hatte große Buttons und Sticks?
Der ursprüngliche nVida Shield Handheld war das Optimum in Sachen Ergonomie. Quasi ein mobiler Xbox Controller mit eingebauter Konsole. Besser geht es nicht. Die PSP 2000 / 3000 konnte ich stundenlang ohne Schmerzen spielen. Breite, Gewicht und Buttongröße waren optimal.

Die Wii U mag kein Handheld im eigentlichen Sinne sein, lag aber großartig in der Hand.
casanoffi hat geschrieben: 04.03.2018 09:35 Was das betrifft, ist die Switch immer noch das beste, was der Handheld-Markt bisher zu bieten hatte.
Eher ein Worst of ... sorry. So breit wie das Wii U Tablet, aber so dünn wie eine PS Vita. Buttons als Steuerkreuz und selbige ebenso wie winzig wie die der Vita. Dazu alles andere als leise, was mit einer zweiten Person im Schlafzimmer ein No-Go ist.
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Re: Nintendo Switch: Zubehör und Peripherie-Geräte sollen die Verkäufe anfeuern; Switch 2.0 noch nicht in Planung

Beitrag von yopparai »

Serious Lee hat geschrieben: 04.03.2018 09:29 Was spräche eigentlich gegen eine Intel Lösung? In meinem Notebook werkelt ein 3 Jahre alter i3 mit HD 5500 und der schlägt den Tegra X1 laut div. Vergleichsseiten um mehr als die Hälfte. Wäre der zu groß für das Hardwaredesign? So wuchtig ist mein Laptop nämlich auch nicht.
Ein Laptop hat einen deutlich größeren Akku und mehr Platz für Kühlung. Für einen Handheld im Format der Switch darf dein SoC samt RAM vielleicht 4-5 Watt verbrauchen. Der Chip den du meinst säuft in einem kompletten System schon im Leerlauf um die 6 Watt. Das darf die Switch gerade mal unter Volllast verbrauchen. Dagegen liegt die Volllast beim Intel aber bereits bei über 30W, die Wärme bekommst du nicht aus dem Gehäuse raus. Dabei drosselt er übrigens bereits, was sich eine Konsole nicht leisten kann, weil sie immer eine bestimmte Leistung garantieren muss (sonst ruckelt der ganze Kram nämlich von jetzt auf gleich). Die Switch im Dock säuft vielleicht die Hälfte und wird auch schon heiß dabei. Da liegt halt nochmal ne ganze Geräteklasse dazwischen.

Intel x86 ist für viele Einsatzzwecke geeignet, aber für mobile Hardware der Größenordnung einfach zu ineffizient. Erst recht die GPUs. Es hat schon seine Gründe, dass sich x86-Handys trotz Versuchen nicht durchgesetzt haben... Der X1 war zum Zeitpunkt der Entwicklung der Switch das einzige SoC mit den richtigen Eigenschaften für so ein Gerät. Ihn generell als „underpowered“ zu bezeichnen ist schlicht falsch, denn es gab nichts besseres in dem Verbrauchs- und Leistungsbereich. Es ist das erste Mal seit dem GC, dass Nintendo sich an moderne Technik gewagt hat.
CJHunter
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Re: Nintendo Switch: Zubehör und Peripherie-Geräte sollen die Verkäufe anfeuern; Switch 2.0 noch nicht in Planung

Beitrag von CJHunter »

casanoffi hat geschrieben: 04.03.2018 09:35
Ich habe mit der "Underpowered-Philosophie" auf jeden Fall viel weniger Probleme als mit der Overpowered-Gehirnwichse, wie sie Sony und Microsoft seit einer Weile betreiben.

Bethesda hat bereits deutlich gemacht, dass die technische Grenze logischerweise vorhanden ist - aber diese nur eine faule Ausrede ist für alle anderen größeren Publisher, wenn es darum geht, ihre AAA-Spiele für die Switch zu veröffentlichen.

Multimedia-Funktionen und Achievements - wer´s braucht, bitte.
Nun gut, das ist jetzt halt einfach eine subjektive Meinung. Ich habe da eine etwas andere die logischerweise wiederrum subjektiv ist;-). Letztlich entscheidet die Masse und die hat sich mehrheitlich bisher für die Switch entschieden und ist mit ihr sehr zufrieden (mich eingeschlossen)...

Bethesda ist hier ein gutes Stichwort. Das sie Doom für die Switch raushauen hat mich sehr überrascht, ich fand das Spiel auch grafisch einigermaßen ansprechend. Aber wer wie ich Doom schon am PC in 4k gezockt hat überlegt sich zweimal ob er 50 Euro für deutlich schwächere Grafk ausgibt, nur um es unterwegs spielen zu können. Da liegt halt so ein bisschen der Hund begraben. Mobilität ok, aber zu welchem Preis?...

Zudem sehe ich da keine faule Ausrede anderer Publisher wenn es um Triple A-Titel für die Switch geht. Manche Titel sind einfach nicht so wirklich umsetzbar, gerade solche die eben auch von der Grafik leben. Zudem ginge da auch das Spielgefühl ein wenig flöten. Ich wüsste jetzt z.b. auch nicht wie du ein AC Origins adäquat für die Switch umsetzen solltest. Das würde wohl selbst im Dock-Modus nur in 720p laufen und an der Grafikschraube müsste man auch relativ stark drehen. Macht sowas Sinn?. Ich denke nicht...Für Indies ist die Switch perfekt, auch für ältere Ports, aber für neue Triple A-Titel fehlt schlicht und ergreifend die nötige Power. Das wird sich in Zukunft eben verschärfen, bis Nintendo wohl doch irgendwann eine stärkere Switch raushaut. Dann kommen aktuelle Spiele als Ports für eine Switch 2.0;-)..

Multimedia-Features brauch ich nicht, die nutze ich auch nicht am PC oder an der PS4. Aber ein Achievement-System würde ich begrüssen. Bin zwar auch kein Trophy-Hunter, aber man hat sich an sowas gewöhnt und ich möchte sowas auch nicht mehr missen, gerade weil es sowas mittlerweile überall gibt. Hatte gedacht das Nintendo mit der Switch da auch langsam einsteigt. Schade...
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casanoffi
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Re: Nintendo Switch: Zubehör und Peripherie-Geräte sollen die Verkäufe anfeuern; Switch 2.0 noch nicht in Planung

Beitrag von casanoffi »

Serious Lee hat geschrieben: 04.03.2018 10:07 Der ursprüngliche nVida Shield Handheld war das Optimum in Sachen Ergonomie. Quasi ein mobiler Xbox Controller mit eingebauter Konsole. Besser geht es nicht. Die PSP 2000 / 3000 konnte ich stundenlang ohne Schmerzen spielen. Breite, Gewicht und Buttongröße waren optimal.

Die Wii U mag kein Handheld im eigentlichen Sinne sein, lag aber großartig in der Hand.

Eher ein Worst of ... sorry. So breit wie das Wii U Tablet, aber so dünn wie eine PS Vita. Buttons als Steuerkreuz und selbige ebenso wie winzig wie die der Vita. Dazu alles andere als leise, was mit einer zweiten Person im Schlafzimmer ein No-Go ist.
Ok, zugegeben, das ursprüngliche Shield hatte ich nie in Händen. Da glaube ich Dir, dass das besser war.
Trotzdem wundert es mich ein wenig, dass du die PSP (hatte alle Versionen außer die Variante ohne UMD-Laufwerk) in Sachen Ergonomie bevorzugst.

Mit alles andere als leise meinst Du den internen Lüfter der Switch?
Den hab ich auch mal gehört und war direkt überrascht, dass die überhaupt einen hat ^^
Glaube, es war bei Doom. Hat meine Frau aber nicht aufgeweckt :biggrin:

Wie auch schon der Kollege CJHunter geschrieben hat, ist halt alles subjektiv.
Ich fand das Tablet der Wii U z. B. richtig angenehm in den Händen.

Habe aber grundsätzlich relativ kleine Hände und kurze Finger für einen Kerl.
Kommt mir sicher entgegen.

CJHunter hat geschrieben: 04.03.2018 10:53 Nun gut, das ist jetzt halt einfach eine subjektive Meinung. Ich habe da eine etwas andere die logischerweise wiederrum subjektiv ist;-). Letztlich entscheidet die Masse und die hat sich mehrheitlich bisher für die Switch entschieden und ist mit ihr sehr zufrieden (mich eingeschlossen)...
Nun, klar, ist alles subjektiv. Und ja, die Masse entscheidet letztendlich, was "gut" oder "schlecht" ist.

CJHunter hat geschrieben: 04.03.2018 10:53 Bethesda ist hier ein gutes Stichwort. Das sie Doom für die Switch raushauen hat mich sehr überrascht, ich fand das Spiel auch grafisch einigermaßen ansprechend. Aber wer wie ich Doom schon am PC in 4k gezockt hat überlegt sich zweimal ob er 50 Euro für deutlich schwächere Grafk ausgibt, nur um es unterwegs spielen zu können. Da liegt halt so ein bisschen der Hund begraben. Mobilität ok, aber zu welchem Preis?...
Ich habe das entscheidende Wort mal hervorgehoben.
"Nur" ist im Falle der Flexibilität für viele eben der Faktor, der alles überstrahlt.
Ich nenne es gerne Flexibilität, weil es nicht nur um Mobilität geht.
Die Wahl, wie und wo, zu haben, ist der Geniestreich.

Auch deshalb, weil ich eher selten vor dem Monitor am PC oder der Konsole sitze und anderweitig viel einfacher zum zocken komme. Nicht nur unterwegs, ich rede von Zuhause, wenn ich neben meiner Frau auf der Couch lümmel etc.

Der Preis dafür ist eben schlechtere Performance (in vielen Fällen).
Und den zahl ich dann sogar sehr gerne.
Dann lieber mit etwas schlechter Qualität zocken, als gar nicht :D

Wobei schlechter ja auch wieder so ein Fall ist.
Schlechter als was? Wenn ich gar keinen Vergleich habe, dann ist das doch egal.
Was kümmert mich, wie z. B. ein Doom am PC aussehen kann, wenn ich es dort so gut wie nie zocken würde.

Ich habe Xenoblade Chronicles X auf dem 3DS gespielt, obwohl es im Vergleich zur Wii U Fassung eine Katastrophe ist.
Aber warum sollte mich das jucken? Eine Wii U steht Zuhause, wo sie einstaubt, weil ich sie nie nutze.
Und das, obwohl ich mit dem Tablet auch in der Wohnung flexibel gewesen wäre.

Nutzt mir auch nix, wenn ich das Ding Zuhause lassen muss und nicht weiterzocken kann, wenn ich das Haus verlasse.

CJHunter hat geschrieben: 04.03.2018 10:53 Zudem sehe ich da keine faule Ausrede anderer Publisher wenn es um Triple A-Titel für die Switch geht. Manche Titel sind einfach nicht so wirklich umsetzbar, gerade solche die eben auch von der Grafik leben. Zudem ginge da auch das Spielgefühl ein wenig flöten. Ich wüsste jetzt z.b. auch nicht wie du ein AC Origins adäquat für die Switch umsetzen solltest. Das würde wohl selbst im Dock-Modus nur in 720p laufen und an der Grafikschraube müsste man auch relativ stark drehen. Macht sowas Sinn?. Ich denke nicht...
Nicht umsetzbar gibt es für mich nicht. Ist alles eine Sache der Optimierung.
Dass diese in gewissen Fällen aufwendiger, bestreite ich nicht.
Bethesda ist da mal wieder ein gutes Beispiel. Die haben sogar RAGE aufs Handy gebracht...
Oder eben Nintendo mit XCX auf dem 3DS.

Ob dabei das Spielgefühl flöten geht, weil man so viele Abstriche machen muss?
Bei vielen sicherlich.

Ist halt, wie Du schon geschrieben hast, subjektiv.
Ob es Sinn macht, muss dann eben jeder für sich entscheiden.

Manche sind da visuell eben stark verankert, andere eher akustisch.
Oder eben rein aufs Gameplay fixiert, ohne sich aus Bild und Sound groß was zu machen.
Oder eine Mischung aus vielem ^^


Ich finde es immer unlogisch, wenn man hier überhaupt Grenzen zieht, ab wann etwas Sinn bzw. keinen mehr macht.
Als gäbe es dafür einen bestimmten Wert...
AC Origins - Mindestvoraussetzung fürs Spielgefühl: 1080p und 32 Zoll

Du verstehst, was ich meine?
Easy Lee
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Re: Nintendo Switch: Zubehör und Peripherie-Geräte sollen die Verkäufe anfeuern; Switch 2.0 noch nicht in Planung

Beitrag von Easy Lee »

yopparai hat geschrieben: 04.03.2018 10:12 Intel x86 ist für viele Einsatzzwecke geeignet, aber für mobile Hardware der Größenordnung einfach zu ineffizient. Erst recht die GPUs. Es hat schon seine Gründe, dass sich x86-Handys trotz Versuchen nicht durchgesetzt haben... Der X1 war zum Zeitpunkt der Entwicklung der Switch das einzige SoC mit den richtigen Eigenschaften für so ein Gerät. Ihn generell als „underpowered“ zu bezeichnen ist schlicht falsch, denn es gab nichts besseres in dem Verbrauchs- und Leistungsbereich.
Ok, habs kapiert. Ja, schade irgendwo, dass das technisch im Consumerbereich wohl nicht anders lösbar war. Früher haben Entwickler ja extra angepasste Ports auf den Markt gebracht, heute wird einfach runterskaliert bis alles matscht und stottert. Das ist wahrscheinlich der Kern des von mir beanstandenen Leistungproblems.

@casanoffi
Was stört dich an der PSP-Haptik? Ich weiß ja, dass einige den Analog-Knob nicht mochten, aber die Bauform an sich ist schon bequem finde ich. Vor allem die Buttons wie gesagt. Die haben wenigstens eine vernünftige Größe und klicken auch nicht. Für mich ist die PSP bis heute die goldene Mitte aus Oldschool Plug & Play und 3D Grafik.
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Re: Nintendo Switch: Zubehör und Peripherie-Geräte sollen die Verkäufe anfeuern; Switch 2.0 noch nicht in Planung

Beitrag von chrissaso780 »

Das eine Switch 2.0 noch nicht in Planung ist das glaube ich mal.
Weiß ja auch nicht wie gut der Entwicklungszyklus bei NVIDIA ist.
NVIDIA ist ja kein großer Player im Mobilen Bereich. Für eine Switch 2.0 braucht man schon ein besseren SoC. Es liegt in der Natur der Sache das das Nachfolgegerät besser sein muss als das Vorgänger.

Die Switch ist erst 1 Jahr auf den Markt. Anderen Hersteller würde das nicht aufhalten.
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Re: Nintendo Switch: Zubehör und Peripherie-Geräte sollen die Verkäufe anfeuern; Switch 2.0 noch nicht in Planung

Beitrag von Leon-x »

casanoffi hat geschrieben: 04.03.2018 12:53


Nicht umsetzbar gibt es für mich nicht. Ist alles eine Sache der Optimierung.

Unendlich lässt es sich glaube ich nicht skalieren. Es gibt sogar Fälle wo zwiswchen PS4 und One die Engine zum Großteil umgeschrieben werden muss weil es Probleme gibt.
Wenn da erst mal PS5 und Co da sind und neue Engine kommen weiß ich nicht ob z.B. eine Frostbite
4 oder UE 5 dann einfach soweit abgespeckt werden können.
Häufig wirst halt dann eher auf eine Engine aus der Gen davor zurückgreifen müssen. Bedeutet dass man fast das komplette Game neu auflegen muss. Ist halt dann wieder die Frage ob sich der Aufwand zum Absatz dann lohnt. Jetzt kommen Umsetzungen von Games die noch auf der PS3 teilweise laufen würden.
Lässt sich glaube ich nicht so einfach sagen dass Alles umsetzbar ist wenn die nur wollen.
Die Switch ist halt dann wirklich ein Handheld den man extra bedienen muss.
Ist es irgendwann halt keine Optimierung sondern ein Aufsetzen einer eigens entwickelten Version. Wenn der Absatz stimmt wird man sich schon die Mühe machen. Hängt halt davon ab wie sich die Switch in 2-3 Jahren noch verkauft. Wenn sie den DS erst Mal komplett ersetzen kann ist die Chance sicherlich höher. Als reine Heimkonsole betrachtet (hängt ja von jedem Kunden ab) wird sie wohl über Kurz oder Lang einfach zurückfallen weil der Abstand zur Konkurrenz doch immer größer wird.
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Re: Nintendo Switch: Zubehör und Peripherie-Geräte sollen die Verkäufe anfeuern; Switch 2.0 noch nicht in Planung

Beitrag von knusperzwieback »

Würde an Nintendos Stelle auch erst mal schauen dass man die Lager mit der Kartonage verkauft bevor man weiter in neue Technik investiert. Denke mal die Kosten-/Nutzenrechnung ist da einfach höher. Karton einkaufen, bedrucken, Preis um 5 Mio. % draufschlagen, verkaufen = $$$. :Häschen:
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Re: Nintendo Switch: Zubehör und Peripherie-Geräte sollen die Verkäufe anfeuern; Switch 2.0 noch nicht in Planung

Beitrag von casanoffi »

Serious Lee hat geschrieben: 04.03.2018 13:22 Was stört dich an der PSP-Haptik? Ich weiß ja, dass einige den Analog-Knob nicht mochten, aber die Bauform an sich ist schon bequem finde ich. Vor allem die Buttons wie gesagt. Die haben wenigstens eine vernünftige Größe und klicken auch nicht. Für mich ist die PSP bis heute die goldene Mitte aus Oldschool Plug & Play und 3D Grafik.
Die PSP war schon super, keine Frage. Die Buttons hatte eine angenehme Größe, aber auch mich störte der Stick.
Hab sie gerade wieder in der Hand und, so subjektiv wie ich dabei nur sein kann, ist sie bei weitem angenehmer als die Vita, weil nicht so schwer, aber rein von der Ergonomie her ist sie auf ähnlicher Stufe.

In der Hinsicht finde ich die Switch angenehmer in der Hand.

Leon-x hat geschrieben: 04.03.2018 13:43 Unendlich lässt es sich glaube ich nicht skalieren. Es gibt sogar Fälle wo zwiswchen PS4 und One die Engine zum Großteil umgeschrieben werden muss weil es Probleme gibt.
Wenn da erst mal PS5 und Co da sind und neue Engine kommen weiß ich nicht ob z.B. eine Frostbite
4 oder UE 5 dann einfach soweit abgespeckt werden können.
Häufig wirst halt dann eher auf eine Engine aus der Gen davor zurückgreifen müssen. Bedeutet dass man fast das komplette Game neu auflegen muss. Ist halt dann wieder die Frage ob sich der Aufwand zum Absatz dann lohnt. Jetzt kommen Umsetzungen von Games die noch auf der PS3 teilweise laufen würden.
Lässt sich glaube ich nicht so einfach sagen dass Alles umsetzbar ist wenn die nur wollen.
Die Switch ist halt dann wirklich ein Handheld den man extra bedienen muss.
Ist es irgendwann halt keine Optimierung sondern ein Aufsetzen einer eigens entwickelten Version. Wenn der Absatz stimmt wird man sich schon die Mühe machen. Hängt halt davon ab wie sich die Switch in 2-3 Jahren noch verkauft. Wenn sie den DS erst Mal komplett ersetzen kann ist die Chance sicherlich höher. Als reine Heimkonsole betrachtet (hängt ja von jedem Kunden ab) wird sie wohl über Kurz oder Lang einfach zurückfallen weil der Abstand zur Konkurrenz doch immer größer wird.
Ok, dann habe ich mit dem Wort Optimierung natürlich eindeutig übertrieben.
Ich zählte da eine Umsetzung auf eine andere Engine hinzu.

Daher auch mein Hinweis auf Xenoblade Chronicles X für Wii U und 3DS.
Ob sich dieser Aufwand für die Entwickler und Vertreiber rechnet, dass können natürlich nur die wissen.