BioWare-Gerüchte: Zukunft des Studios hängt von Anthem ab; Verschiebung auf 2019; Neustart von Dragon Age

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Kajetan
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Re: BioWare-Gerüchte: Zukunft des Studios hängt von Anthem ab; Verschiebung auf 2019; Neustart von Dragon Age

Beitrag von Kajetan »

NewRaven hat geschrieben: 26.01.2018 15:28 Ich kenn über 25 Ecken eine Grafikerin der Larian-Studios, die dort schon seit Beyond Divinity-Zeiten arbeitet und kam so irgendwie in den Beta-Test vom Divinity 2 AddOn Flames of Vengeance. Neben einem sehr... naja... sagen wir... kumpelhaften Umgang im Beta-Forum, den man so jetzt zu diesem Zeitpunkt von einem Studio nicht unbedingt erwartet hatte, hab ich irgendwann wegen eines Reports auch einen Telefonanruf vom Chef persönlich bekommen der verlief, als würden wir uns schon 30 Jahre lang kennen. Ich glaub dir deine Geschichte also sofort - das ist die Art von "Unprofessionell" mit der ich ihn auch eingeschätzt hätte, die mir persönlich aber auch irre sympathisch ist. Deshalb ist das für mich auch in der Tat die gute Art von "Irre" und er darf wegen mir gern so bleiben. Naja, okay, Praktikantinnen sollte er heutzutage vielleicht nicht mehr versuchen anzugraben - das kann schnell eskalieren :D Aber was er wie mit seinem Studio macht hat einfach meinen Respekt und persönlich wünsche ich mir, dass das ewig so weiter geht.
Diese Unkompliziertheit wird auch von anderen berichtet. Und auch ein fast schon manisches Engagement für das jeweilige Projekt.

Divine Divinity war kurz vor dem Release noch eine nahezu unspielbare Katastrophe. Savegames mit über 100MB Größe. Lade- und Speicherzeiten von ner Stunde und mehr. Ein QA-Alptraum, weil viele Save- und Ladevorgänge gecrashed sind und das Savegame nicht mehr zu gebrauchen war. Bugs. BUGS!!!! *insert starship trooper reference* In den letzten vier Wochen vor Release, welches seitens des Publishers CDV ums Verrecken nicht mehr verschoben werden konnte/wollte, hat die Entwickler- und Publisher-QA in drei Schichten getestest und die Entwickler haben gefixed. Festplatten mit Savegames wurden per Kurier durch die Gegend geschickt. Irgendwann fiel auf, dass Vincke ständig erreichbar war. Er hat in der Schlußphase im Schnitt wohl nur 2-3 Stunden täglich geschlafen und sich mit irgendwelchen wüsten Mitteln wachgehalten. Wirkte aber immer locker und gut gelaunt. Müssen erstklassige Mittel gewesen sein :)

Ich will jetzt keine Heldenverehrung starten, weil da auch Leichen im Keller liegen. Aber mehr Leute wie ihn könnte die Branche durchaus vertragen.
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Kajetan
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Re: BioWare-Gerüchte: Zukunft des Studios hängt von Anthem ab; Verschiebung auf 2019; Neustart von Dragon Age

Beitrag von Kajetan »

Ryan2k6 hat geschrieben: 26.01.2018 15:36 Naja, Hellblade gilt auch nicht als AAA und sieht richtig gut aus.
Richtig. Weil AAA mehr ist als nur Produktionsaufwand. Aber um das Drumherum muss sich ein AAA-Entwickler ja nicht kümmern, das übernimmt der Publisher, der Mutterkonzern. Der Entwickler muss nur blitzblank geleckte, aufwendige Arbeit abliefern. Und das kann Larian mittlerweile.
johndoe711686
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Re: BioWare-Gerüchte: Zukunft des Studios hängt von Anthem ab; Verschiebung auf 2019; Neustart von Dragon Age

Beitrag von johndoe711686 »

Mit 2-3 Stunden Schlaf und unter Hilfe von ein paar "Wundermitteln" :D
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JunkieXXL
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Re: BioWare-Gerüchte: Zukunft des Studios hängt von Anthem ab; Verschiebung auf 2019; Neustart von Dragon Age

Beitrag von JunkieXXL »

Mass Effect: Andromeda war wirklich schlecht. Ich bin ein Sci-Fi und ARPG Fan, aber diese sinnlose Ballerei auf öden Planeten konnte ich nicht ertragen. Nach 5 Stunden musste ich es deinstallieren. Ich hoffe, dass Bioware mit Dragon Age 4 wieder auf die Beine kommt, aber ich hab da so meine Zweifel, wenn ich mir vorstelle, dass BWL-Hackfressen Bioware diktieren, wie das Spiel aufgebaut werden soll. Kann sein, dass EA Bioware langsam runterwirtschaftet, so wie es das schon mit anderen Studios gemacht hat. Erst übernommen, dann alle Konzepte verschlimmbessert und zuletzt geschlossen.
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Lebensmittelspekulant
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Re: BioWare-Gerüchte: Zukunft des Studios hängt von Anthem ab; Verschiebung auf 2019; Neustart von Dragon Age

Beitrag von Lebensmittelspekulant »

Kajetan hat geschrieben: 26.01.2018 14:59
Ryan2k6 hat geschrieben: 26.01.2018 14:50 Nein, aber zählst du Original Sin zu AAA? Ist für mich eher zwiscchen AAA und Indie, also A oder AA. :biggrin:
In Bezug auf den Produktionsaufwand. DOS1 Enhanced und vor allem DOS sind aufwendig gestaltet, geleckt und poliert, wie man es sonst nur von AAA-Spielen kennt. Das ist nicht InXile, wo man selbst bei Numenara von eher zweckmäßiger Optik sprechen kann. Das ist volle Kanne Optik-Feuerwerk!
Für das dritte A bräuchte man aber eigentlich noch eine aufwändigere Inszenierung. Bei DOS2 gibt es statt Rendersequenzen höchstens mal alle paar dutzend Stunden ein paar Comicschnipsel. Da bezweifle ich das ihnen ein Entwicklungsbudget der höchsten Kategorie zur Verfügung steht. Zumal man von einem echten AAA-Spiel auch einen schnell geschnittenen E3-Trailer erwarten darf!

Und wenn CDP Larian aufkaufen sollte, dann auch nur um deren Expertisen bzgl. Kampfsysteme zu sichern. Mit Witcher 3 - das erste Witcher was keine Enhanced Edition brauchte - haben sie bewiesen, daß sie nicht nur größenwahnsinnige AAA-Projekte umsetzen können, sondern diese mittlerweile auch zu polieren wissen. Und im Geschichten erzählen und inszenieren kann ihnen sowieso kaum einer das Wasser reichen.

Ich denke wenn CDP irgendwann ihr Portfolio erweitern wollen, werden sie es eher handhaben wie Bethesda.
johndoe711686
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Re: BioWare-Gerüchte: Zukunft des Studios hängt von Anthem ab; Verschiebung auf 2019; Neustart von Dragon Age

Beitrag von johndoe711686 »

Lebensmittelspekulant hat geschrieben: 26.01.2018 16:36 Und im Geschichten erzählen und inszenieren kann ihnen sowieso kaum einer das Wasser reichen.
Da würde ich noch abwarten. Beim Hexer hatten sie ein recht fertiges Konstrukt aus Setting, Welt und Figuren. Mal sehen, ob sie in einem Spiel wo sie weit mehr aufbauen müssen die Qualität halten können.
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Nuracus
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Re: BioWare-Gerüchte: Zukunft des Studios hängt von Anthem ab; Verschiebung auf 2019; Neustart von Dragon Age

Beitrag von Nuracus »

Bisschen gedauert, aber hier wie versprochen:
Nuracus hat geschrieben: 14.10.2016 18:00 Gefühle sind sehr gemischt. Viel Beschäftigungstherapie, viel völlige Sinnlosigkeit, viele unglaublich uninteressante Charaktere.
Dieses auf-Teufel-komm-raus-Verrückte/"Witzige" von Sera z.B. (absoluter Gipfel: Die Notiz in der Himmelsfeste, wo sie einen "Pfeil, der auf einen Phallus zeigt" aufgemalt hat ...). Das gähnend langweilige Mysterium um Cole. Der absolut ungeschliffene Blackwall (mein persönliches Highlight: Da hab ich ihn extra mitgenommen für diese tolle Sammelquest, wo man in Sturmdings das Grauer Wächter-Zeugs "suchen" muss - wohlgemerkt, Blackwall ist ein Grauer Wächter - und wer ist der einzige in meiner Party, der kein Wort zu den Fundsachen sagt? Ja richtig!).

Dennoch, ja meine Güte, bald 40 Stunden, kann doch so furchtbar nicht sein, oder?
Isses auch nicht. Klar würd ich mir wünschen, diese ganzen Firlefanzquests hätten weit weniger Einfluss und würden dementsprechend deutlich optionaler sein, als sie es tatsächlich sind. Klar wärs toll, wenn die Dialoge und Charaktere mehr Fleisch hätten.

(...)

Es sind die Charaktere verdammt.
Egal, wie oft ich Baldur's Gate angefangen habe zu spielen, die Gruppenzusammensetzung sah über kurz oder lang doch immer gleich an. Weil ich an ihnen hing, an Imoen, Jaheira, Minsc verdammt! Sein putzeliger kleiner Knuddelhamster! Die Charaktere waren nicht übertrieben, nicht mal Minsc. Sie waren gut geformt, glaubwürdig, liebevoll.
Und jetzt? Meh! MEH!

Nachtrag:
Alanthir hat geschrieben:Charaktere = Als 12 jähriger habe ich so flache Wesen im P&P auch erschaffen, nichts weiter als Pappfiguren mit oberflächlichen Charakterzügen
Trifft es SUPER, vor allem Cole und Sera.
Nachtrag: Junge war mein Hass groß.
Nuracus hat geschrieben: 20.10.2016 17:55 Gott. Je "tiefer" man eintaucht, umso mehr ekelt einen das Spiel an.

Ne ich bleib dabei, Himmelsfeste ist super, da kann ich immer noch Stunden verbringen und tu es noch - weil es auch ständig was neues gibt.

Aber gestern war ich in der Taverne dort. Ein Dutzend Leute dadrin, unter anderem die Eigenbrötler Sera, Kremm (der Leutnant mit der Frauenstimme) und Der eiserne Bulle. Von der Geräuschkulisse war es aber wie eine Kneipe mit 100 Menschen.
Geh ich an nem Tisch mit 2 Gästen vorbei und belausche deren Unterhaltung ...

A: "Hast du schon die Neuigkeit gehört?"
B: "Ja."

Ganz großes Kino! Wirklich Leute, da habt ihr euch extrem ins Zeug gelegt ....... diese Immersion, diese unglaublich realitätsnahe Dialogführung .............. GOTT ich könnte kotzen.



Über die "Quests" muss man ja nicht viel sagen, oder?
Sammle 16 Scherben.
Finde 12 Mosaiksteine.
Schließe 14 Risse.
Entdecke 18 Sehenswürdigkeiten.
Geil, Kerl was macht das Spaß.

Heute ne Quest erledigt in den erhabenen Ebenen ... befreie festgesetzte Soldaten aus der Festung hinter der Brücke.
Erledigt. Soldaten freuen sich. Was krieg ich als Dankeschön? Ne neue Quest.

Markiere 10 Vorratslager.


ALTER SCHWEDE. Noch mal 10 Punkte auf der Karte abgrasen an Orten, wo ich schon 3x war - wem macht denn sowas Spaß????

Das ist reines Abarbeiten, reiner Arbeitsalltag!

Meint Kumpel heute zu mir: "Dann mach doch Mainquest". Ja danke :D ist ja nicht so, als wenn man für die Mainquest nicht diese verdammten Machtpunkte und XP benötigt, die man u.a. über diese schrecklichen Sammelquests sammeln muss ...


Dragon Age: Inquisition ist die beste (unfreiwillige) Satire auf den Arbeitsalltag, den ich je in einem Videospiel gesehen habe.

Es gibt so viele schöne Dinge! Die Himmelsfeste, ja Haven war schon toll. Die Synchronsprecher sind hervorragend. Grafik sieht zauberhaft aus. Das Kampfsystem ist nicht sooo schlecht. Es ist interessant, den Begleitern zu lauschen.
Aber man wird soooooo mit Müll vollgeklatscht ...
man stelle sich vor, man will eine leckere Pilzpizza. Die kriegt man auch. Sind richtig schöne Pilze drauf.

Und Krabben. Mais. Artischocken. Gummibärchen, tonnenweise Gummibärchen. Und immer wieder mal eine von diesen kleinen Salmiakpastillen.
NEIN! Ich will den Scheiß nicht! Aber ich MUSS ihn größtenteils mitessen!
Nachtrag 2: Erinnere mich gar nicht, dass ich mich damals so ausgelassen hab.
Nuracus hat geschrieben: 25.11.2016 17:17
Nuracus hat geschrieben:Kremm (der Leutnant mit der Frauenstimme)
Ach. Und ich dachte das ist ein Versehen. Ne.
Ist ein Mann im Frauenkörper.

Ja dann hat der Inquisitor alles, was es so an sexuellen Randgruppen gibt, um sich herum versammelt. Es gibt nen Schwulen (hier der Magier, der aussieht wie die Hauptfigur aus The Order ... ach Dorian), ne Lesbe (Sera, hat auch die passende Frisur und Stutenbissigkeit), nen Asexuellen (Coca-Cole, der ohne jegliches Profil), den Transsexuellen (o.g. Kremm), nen Objektsexuellen (komm schon - der hat seine Armbrust nach ner Frau benannt, das hat was zu bedeuten), uuuuuund ...


ich muss mich anstrengen, damit mir in meinem Bekanntenkreis überhaupt ein Schwuler UND ne Lesbe einfällt. Der erweiterte Mitstreiterkreis bei Inquisitor hat mal eben alles, was die menschliche Sexualität zu bieten hat, because fuck you, that's why.

Sorry, hier spricht ein bisschen Zynismus und weniger meine nicht vorhandene Intoleranz. Is ja gut, mir fallen sofort 2 Lesben, 2 Schwule und ein(e) Transgender ein.
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NewRaven
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Re: BioWare-Gerüchte: Zukunft des Studios hängt von Anthem ab; Verschiebung auf 2019; Neustart von Dragon Age

Beitrag von NewRaven »

JunkieXXL hat geschrieben: 26.01.2018 16:33 Mass Effect: Andromeda war wirklich schlecht. Ich bin ein Sci-Fi und ARPG Fan, aber diese sinnlose Ballerei auf öden Planeten konnte ich nicht ertragen. Nach 5 Stunden musste ich es deinstallieren.
Ich habs, allerdings mit dem aktuellen Patch-Stand, durchgespielt... und was soll ich sagen... ich kann dir da eigentlich nur zustimmen. Die ganz schlimmen Bugs, die ganz schlimmen technischen Defizite sind mittlerweile weitestgehend raus, aber... es fehlt einfach irgendwie an allen Ecken. Die Dinge, die einigermaßen interessant sind, haben immer ein exaktes Gegenstück in der Trilogie - das besser umgesetzt ist, die Neuerungen die es gibt (ich sag nur Jetpack) sind so halbherzig integriert, dass sie nutzlos sind... und Story und Charaktere wirken wie schlechte Abziehbilder ihrer Vorgänger. Und natürlich viel seelenlosen Filler-Kram wie eben in Dragon Age: Inquisition. Es gibt da diesen meiner Meinung nach recht informativen Kotaku-Artikel der erklärt, warum da so viel schief gelaufen ist - aber als Spieler hat man davon halt am Ende auch nichts. Im Prinzip hat man die Action von Mass Effect 3, den "Offline-MMO"-Aspekt von DA:I und sämtliches weitere drumherum ist eine schlechte Kopie von der Trilogie. Das das bei einem so von der Story gezogenen Franchise nicht funktioniert, sollte niemand verwundern.

@Nuracus: Naja, was soll ich zu dieser Wall of Text groß sagen? Die meisten Dinge darin sind ja nicht mal wirklich falsch... aber, wenn schon nicht pauschal eben auf persönlichen Geschmack zurückzuführen, dann doch wenigstens schon von DA:O an genauso gewesen. Du kannst natürlich sagen, dass eine Sera flacher ist als eine Imoen, wenn du das so siehst. Und ich neige dazu, dir zuzustimmen (allerdings konkurieren sie deutlich in der Nervigkeit miteinander). Aber du kannst nicht wirklich auch nur einigermaßen objektiv sagen, eine Sera wäre flacher als ein Alistair... oder die Begleiter aus Dragon Age 2, an die ich mich größtenteils nicht mal erinnern kann... Und wenn folglich also die Serie schon nicht mehr an deinen Anspruch reicht, was ich problemlos verstehen und akzeptieren kann, ist das eben keine Kritik an Inquisition oder dessen Charakterwriting, sondern eben an der gesamten Serie, weil schlicht die Dinge, die du in dieser Hinsicht anprangerst auch schon beim ersten Teil genauso vorhanden waren. Selbiges gilt eben für bescheuerte Fetchquests... du findest kaum ein RPG, wo du um sie komplett rum kommst. Und während es zwar fies ist, dass dir Inquisition den Weg in "richtigen Quests" dahingehend oft blockiert, ist letztlich die Zahl der Quests, die du zum Fortschritt erledigen musst auch nicht wesentlich höher als die Zahl solcher Quests, die du in anderen RPGs einfach nebenbei erledigst, weil du halt grad da bist. Problematisch wird es wie gesagt erst, wenn man wirklich den Drang hat, jeden Questmarker hinterher zu rennen und versuchen will, dass Questlog leer zu bekommen. DAS ist die Situation, wo Inquisition richtig bescheiden wird - zumindest, wenn man das nicht völlig absichtlich so spielen will und damit den Riss in der Story, Präsentation und Abwechslung in Kauf nimmt.
Zuletzt geändert von NewRaven am 26.01.2018 17:36, insgesamt 2-mal geändert.
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Sharkie
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Re: BioWare-Gerüchte: Zukunft des Studios hängt von Anthem ab; Verschiebung auf 2019; Neustart von Dragon Age

Beitrag von Sharkie »

NewRaven hat geschrieben: 26.01.2018 14:38 Ja, wie eingangs schon erwähnt, kommst du um diese Quests nicht ganz rum (aber solche Quests hat fast jedes RPG), allerdings ist es ein riesiger Unterschied, ob du im gesamten Spielverlauf 30 solcher Schrott-Quests erledigen musst, um richtige Quests weiterspielen zu können oder ob du 300 solcher Schrottquests erledigst, einfach weil sie existieren und dich ein innerer Zwang dazu nötigt, die auch zu erledigen, obwohl du keinen Spaß daran hast.
Ich bin da vielleicht tatsächlich eher der neurotische, komplettistische Rollenspieler-Typ (insofern fühle ich mich von Deinem Monk-Vergleich hier einfach mal angesprochen), würde aber, auch wenn ich Deine freundlichen Tipps wie gesagt gerne mal ausprobieren werde, sagen, dass dieses simple Rezept "Mach es doch einfach nicht" schon ein wenig zu kurz greift. Insbesondere bei Inquisition, denn das ist nicht etwa ein weitgehend sehr gutes Spiel mit vereinzelten nervigen Momenten, sondern das exakte Gegenteil davon - eine Riesensammlung MMO-typischer Belanglosigkeiten mit vereinzelten sehr guten Momenten.

Aber auch abseits der reinen quantitativen Gewichtung der Spielinhalte finde ich die Sachlage hier nicht ganz so einfach: Rollenspiele funktionieren (unter anderem) sehr stark über Belohnungsanreize und -systeme, und ein nicht unwesentlicher Teil des RPG-Erlebnisses besteht für viele sicher darin, den eigenen Charakter weiterzuentwickeln und zu verbessern. Wenn jetzt ständig die Aufforderung kommt "Sammel mal diese 12 Items / Jage mal jene 10 Monster", dann wird dem Spieler zunächstmal ein Anreiz vor die Nase gehalten, mit dieser Quest seine Spielfigur weiter auszubauen, und sei es nur durch ein paar schnöde XP und drei Krümel Loot. Zumindest mich kostet es dann durchaus ein Minimum an Überwindung, zu sagen "Verzichte ich drauf, weil macht eh keinen Spaß" - und in diesen Zwiespalt stürzt mich Inquisition quasi alle 10 Minuten, was ich schlicht als anstrengend empfinde. Denn nein, natürlich kann ich die Questbearbeitung ignorieren, aber eben nicht das Quest-(und damit Belohnungs-)angebot.

Bei Inquisition finde ich dieses Problem sogar besonders stark ausgeprägt, berührt es dort doch sogar mittelbar die Hauptstoryebene, schließlich geht es in der Geschichte primär um den Aufstieg der Inquisition als Organisation, und woher weiß ich denn, inwieweit da die Erfüllung diverser der spielinternen Logik zufolge "einflussmehrender" Bullshitquests als Voraussetzung für das Erreichen bestimmter Verzweigungen, Enden, etc. gewertet wird? Klar, wenn ein Bauer mir sagt "Verjage 35 Wölfe", dann ist das in hinreichend transparenter Weise unwichtig. Aber was ist mit den diversen Questlinien nach dem Schema "Bringe Gebiet XY unter den Einfluss der Inquisition", die auch in Sachen Zeitaufwand in einer gänzlich anderen Liga spielen? Spielerisch bestand sowas dann immer darin, eine sehr(!) große Karte zu durchgrinden und an bestimmten Punkten eine Taste zu drücken, auf dass ein Fähnchen gesetzt wird und Inquisitionssoldaten dort Stellung beziehen. Ist das nun unwichtig oder wichtig? Im Endeffekt kann man das als Spieler nicht wissen.

PS, @Nuracus: Ey, nichts gegen Cole! :) Ich mag seine weltentrückte Art, wie er Düsternis mit Unschuld verbindet. Außerdem erinnert er mich in Aussehen und Habitus sehr an den von mir sehr geschätzten Musiker David Eugene Edwards (16 Horsepower, Woven Hand). Und was Sera angeht, die ist mir zwar nicht allzu sympathisch, aber insgesamt schon eine gute Karikatur einer latent kriminellen britischen Working-Class-Ladette, zudem bricht sie angenehm mit diversen Elfenklischees. Schlechte Charaktere der Dragon Age-Reihe wären für mich eher die langweilige Kumpel-Schablone Alistair und die zickige Klischee-Femme-Fatale Morrigan aus Teil 1, sowie (mit Abstand am schlimmsten!) Fenris aus Teil 2.
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Re: BioWare-Gerüchte: Zukunft des Studios hängt von Anthem ab; Verschiebung auf 2019; Neustart von Dragon Age

Beitrag von NewRaven »

Sharkie hat geschrieben: 26.01.2018 17:29 Zumindest mich kostet es dann durchaus ein Minimum an Überwindung, zu sagen "Verzichte ich drauf, weil macht eh keinen Spaß" - und in diesen Zwiespalt stürzt mich Inquisition quasi alle 10 Minuten, was ich schlicht als anstrengend empfinde. Denn nein, natürlich kann ich die Questbearbeitung ignorieren, aber eben nicht das Quest-(und damit Belohnungs-)angebot.

Bei Inquisition finde ich dieses Problem sogar besonders stark ausgeprägt, berührt es dort doch sogar mittelbar die Hauptstoryebene, schließlich geht es in der Geschichte primär um den Aufstieg der Inquisition als Organisation, und woher weiß ich denn, inwieweit da die Erfüllung diverser der spielinternen Logik zufolge "einflussmehrender" Bullshitquests als Voraussetzung für das Erreichen bestimmter Verzweigungen, Enden, etc. gewertet wird? Klar, wenn ein Bauer mir sagt "Verjage 35 Wölfe", dann ist das in hinreichend transparenter Weise unwichtig. Aber was ist mit den diversen Questlinien nach dem Schema "Bringe Gebiet XY unter den Einfluss der Inquisition", die auch in Sachen Zeitaufwand in einer gänzlich anderen Liga spielen? Spielerisch bestand sowas dann immer darin, eine sehr(!) große Karte zu durchgrinden und an bestimmten Punkten eine Taste zu drücken, auf dass ein Fähnchen gesetzt wird und Inquisitionssoldaten dort Stellung beziehen. Ist das nun unwichtig oder wichtig? Im Endeffekt kann man das als Spieler nicht wissen.
Du hast da völlig Recht, aber dann muss man sich dann eben auch die Frage stellen: ist es weitere 50+ Stunden meines Lebens wert, etwas zu tun, was ich nicht mag, um ein vermeintlich "besseres Ende" freizuschalten, dass ich dann eh nicht genießen kann, weil ich in den mindestens 50 Extrastunden gelernt habe, dass Spiel zu hassen... oder Spiele ich einfach vorwiegend das, was mir Spaß macht, nehm das Ende, wie es kommt - hatte bis dahin aber eine gute Zeit? Du weißt ja, spätestens nach dem ersten Mal, dass es eben supider Grind ist, angedeutet wird dir das schon vorher. Und nein, das Questangebot kann man nicht ablehnen, aber ich denke, man kann durchaus lernen, mit einem nicht komplett leeren Questlog ein Spiel abzuschließen und trotzdem Spaß dabei gehabt zu haben. Denn mal abseits von MMOs, wo das eh nicht anders geht, gibt es ja durchaus auch Spiele, die bieten dir Endlos-Quests... nimm zum Beispiel Skyrim. Da kannst du dich jahrzehntelang damit beschäftigen, ein jeweils anderes bestimmtes Monster für die Gefährten zu töten. Du hast also, genau wie in DA:I nicht wirklich eine andere Wahl als die Quest irgendwann einfach zu ignorieren. Ich weiß nun nicht genau, was Bioware sich dabei gedacht hat, diesen Part in Inquisition einzubauen, aber ganz offensichtlich wollte man damit eben genau jene Spieler, die sowas von MMOs schon gewohnt sind und denen das Spaß macht, was zu tun geben. Ich gehöre da nicht zu, du offenbar auch nicht - andere halt irgendwie schon. Das ist halt immer das Problem, wenn man möglichst jeden erreichen will und sicher einer der größten Fehler von Inquisition. Aber nun isses halt da, man hat es gekauft und dann sollte man auch sehen, wie man das Beste daraus macht. Ich sag nicht, dass meine Art das Spiel letztlich zu spielen der beste Weg ist oder das ich mir dieses und jenes nicht auch anders gewünscht hätte, ich sag aber, dass er für mich selbst eben funktioniert hat und das ich auf diesem Weg doch noch zu einem guten, spaßigen Spielgefühl mit Payoff, den ich auch genießen konnte als der Abspann über den Bildschirm flimmerte, gekommen bin.
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Re: BioWare-Gerüchte: Zukunft des Studios hängt von Anthem ab; Verschiebung auf 2019; Neustart von Dragon Age

Beitrag von sourcOr »

NewRaven hat geschrieben: 26.01.2018 17:16Selbiges gilt eben für bescheuerte Fetchquests... du findest kaum ein RPG, wo du um sie komplett rum kommst. Und während es zwar fies ist, dass dir Inquisition den Weg in "richtigen Quests" dahingehend oft blockiert, ist letztlich die Zahl der Quests, die du zum Fortschritt erledigen musst auch nicht wesentlich höher als die Zahl solcher Quests, die du in anderen RPGs einfach nebenbei erledigst, weil du halt grad da bist. Problematisch wird es wie gesagt erst, wenn man wirklich den Drang hat, jeden Questmarker hinterher zu rennen und versuchen will, dass Questlog leer zu bekommen. DAS ist die Situation, wo Inquisition richtig bescheiden wird - zumindest, wenn man das nicht völlig absichtlich so spielen will und damit den Riss in der Story, Präsentation und Abwechslung in Kauf nimmt.
Damit spielst du aber ein bisschen runter wie katastrophal die Qualität der Sidequests bei DAI allgemein ist. Ich hab glaube ich außerhalb der Companion Quests keine einzige wirklich gute Sidequest gefunden. Wirklich 0, überhaupt keine. Entweder die Quest war allgemein belanglos oder sie war komplett lustlos präsentiert (sprich alles ohne Close-up Dialoge abgefrühstückt).
Gerade DA2 hatte viele gute Nebenquests und ich war recht fassungslos wie sie das im Nachfolger so dermaßen vernachlässigen konnten.
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Re: BioWare-Gerüchte: Zukunft des Studios hängt von Anthem ab; Verschiebung auf 2019; Neustart von Dragon Age

Beitrag von NewRaven »

sourcOr hat geschrieben: 26.01.2018 18:57 Damit spielst du aber ein bisschen runter wie katastrophal die Qualität der Sidequests bei DAI allgemein ist. Ich hab glaube ich außerhalb der Companion Quests keine einzige wirklich gute Sidequest gefunden. Wirklich 0, überhaupt keine. Entweder die Quest war allgemein belanglos oder sie war komplett lustlos präsentiert (sprich alles ohne Close-up Dialoge abgefrühstückt).
Gerade DA2 hatte viele gute Nebenquests und ich war recht fassungslos wie sie das im Nachfolger so dermaßen vernachlässigen konnten.
Naja, mal ehrlich... gibt es auch gute "bescheuerte Fetch-Quests"? Wir würden sie ja dann vermutlich nicht umgehen wollen, sondern spielen wollen, wenn es so wäre. Die Qualität davon ist meiner Meinung nach immer gleich schlecht... ob ich nun 10 Kräuter in Origins besorge oder 10 Wölfe in Inqusistion abschlachte... selbst TW3 oder D:OS kommen nicht ganz ohne aus. Eine wirklich "höhere Qualität" kann ich da nun wirklich nicht ausmachen. DA2 hatte davon in der Tat wenige... was aber auch am doch eher beschränkten Umfang lag, was Locations und Co angeht. Was den Rest der Sidequests in Inquisition angeht... naja, wenn du die Begleiter-Quests machst, dazu noch die klassenspezifischen Spezialisierungsquests und eben die Hauptquest... dann hast du eben auch quasi alles gespielt, was es sich meiner Meinung nach zu spielen lohnt. Alles andere solltest du eben nur erledigen, wenn du es musst - und dann idealeweise "nebenbei" wenn du gerade eh mit einer "richtigen" Quest unterwegs bist - was das Spiel dank vollgepflasterter Karte(n) ja gut ermöglicht.
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Re: BioWare-Gerüchte: Zukunft des Studios hängt von Anthem ab; Verschiebung auf 2019; Neustart von Dragon Age

Beitrag von Lebensmittelspekulant »

Ryan2k6 hat geschrieben: 26.01.2018 16:44
Lebensmittelspekulant hat geschrieben: 26.01.2018 16:36 Und im Geschichten erzählen und inszenieren kann ihnen sowieso kaum einer das Wasser reichen.
Da würde ich noch abwarten. Beim Hexer hatten sie ein recht fertiges Konstrukt aus Setting, Welt und Figuren. Mal sehen, ob sie in einem Spiel wo sie weit mehr aufbauen müssen die Qualität halten können.
Klar, das wird die große Frage bei Cyberpunk.

Trotzdem wissen wir zumindest, daß CDP einiges von Inszenierung versteht und vorallem davon verzweigte Geschichten aufzubauen und mit moralischen Entscheidungen zu versehen. Denn so etwas wird einem nicht durch einen Roman vorgelegt.
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Re: BioWare-Gerüchte: Zukunft des Studios hängt von Anthem ab; Verschiebung auf 2019; Neustart von Dragon Age

Beitrag von sourcOr »

NewRaven hat geschrieben: 26.01.2018 19:19
sourcOr hat geschrieben: 26.01.2018 18:57 Damit spielst du aber ein bisschen runter wie katastrophal die Qualität der Sidequests bei DAI allgemein ist. Ich hab glaube ich außerhalb der Companion Quests keine einzige wirklich gute Sidequest gefunden. Wirklich 0, überhaupt keine. Entweder die Quest war allgemein belanglos oder sie war komplett lustlos präsentiert (sprich alles ohne Close-up Dialoge abgefrühstückt).
Gerade DA2 hatte viele gute Nebenquests und ich war recht fassungslos wie sie das im Nachfolger so dermaßen vernachlässigen konnten.
Naja, mal ehrlich... gibt es auch gute "bescheuerte Fetch-Quests"? Wir würden sie ja dann vermutlich nicht umgehen wollen, sondern spielen wollen, wenn es so wäre. Die Qualität davon ist meiner Meinung nach immer gleich schlecht... ob ich nun 10 Kräuter in Origins besorge oder 10 Wölfe in Inqusistion abschlachte... selbst TW3 oder D:OS kommen nicht ganz ohne aus. Eine wirklich "höhere Qualität" kann ich da nun wirklich nicht ausmachen. DA2 hatte davon in der Tat wenige... was aber auch am doch eher beschränkten Umfang lag, was Locations und Co angeht. Was den Rest der Sidequests in Inquisition angeht... naja, wenn du die Begleiter-Quests machst, dazu noch die klassenspezifischen Spezialisierungsquests und eben die Hauptquest... dann hast du eben auch quasi alles gespielt, was es sich meiner Meinung nach zu spielen lohnt. Alles andere solltest du eben nur erledigen, wenn du es musst - und dann idealeweise "nebenbei" wenn du gerade eh mit einer "richtigen" Quest unterwegs bist - was das Spiel dank vollgepflasterter Karte(n) ja gut ermöglicht.
Ich meinte jetzt keine Fetchquests, sondern welche die ihren Fokus auf Charaktere oder Sidestories legen. Halt normale Nebenquests für die man RPGs überhaupt spielt teilweise! :P
Das war einfach grottenschlecht in DAI. Die Gebiete hatten ja teils interessante Stories anzubieten, aber die dazugehörigen Quests waren mies. Sowas hier z.B. hab ich komplett vermisst.

Es war auch erschreckend, wie viel Liebe teilweise in diese Quests auf dem Kartentisch geflossen is. Das waren teils Stories, da dachte ich mir "warum kann man das jetzt nicht spielen, warum existiert das nur in Textform." Deshalb fand ich den auch eigentlich echt toll. Es hat auch zur Arbeitsweise einer solchen Gruppierung gepasst, dass man seine Leute derartig auf Missionen schicken kann.
johndoe1197293
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Re: BioWare-Gerüchte: Zukunft des Studios hängt von Anthem ab; Verschiebung auf 2019; Neustart von Dragon Age

Beitrag von johndoe1197293 »

Sharkie hat geschrieben: 25.01.2018 17:57
CryTharsis hat geschrieben: 25.01.2018 10:32 Ich sollte Inquisition mal endlich spielen. So weit wie die Meinungen dazu auseinandergehen, bin ich doch sehr neugierig, wie`s denn so ist.
Ob Du Inquisition eine Chance gibst oder nicht, würde ich von einem ganz einfachen Kriterium abhängig machen: Bist Du willensstark genug, ein RPG mit monströsem Umfang, das zudem eine liebgewonnene Serie fortsetzt, gegebenenfalls auch abzubrechen, wenn Du merkst, dass Du damit zu viel Zeit verschwendest? Ich spiele es nämlich gerade und habe da tatsächlich meine Probleme mit. Ich will die von mir sehr geschätzte Trilogie ja endlich zum Abschluss bringen, will mich also auch mit dem meiner Meinung nach in weiten Teilen misslungenen Inquisition auseinandersetzen. Aber: Das macht leider nach über 100 Spielstunden tatsächlich kaum noch Spaß (zumindest nicht jene Art von Spaß, die ich mir von einem Rollenspiel erhoffe), gleicht vielmehr einer Art von Arbeit. Gigantische Massen von Content wollen bearbeitet werden, die aber letztlich zu 90% lieb- und belanglos sind und mit all dem, was man bis dato an der Reihe mochte, weniger gemeinsam haben, als mit einem x-beliebigen MMO. Was hier dazu geschrieben wurde, stimmt nämlich leider: Inquisition hat starke Momente, aber quantitativ betrachtet wird der absolute Großteil des Spiels von belanglosen Fetchquests ausgemacht. So traurig das auch ist.
Ok, danke.