PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

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Alter Sack
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von Alter Sack »

Kajetan hat geschrieben: 19.12.2017 16:34
Alter Sack hat geschrieben: 19.12.2017 16:19 Jep. Danach siehts aus.
Viel witziger finde ich eigentlich das panische Gehetze der Konkurrenz schnell "auch was" mit BattleRoyale auf die Beine zu stellen, bevor der Hype vorbei ist und kein Hahn mehr nach diesem Gameplay-Mode kräht. Ich kann Greene da schon verstehen, dass man darüber pissig werden kann. Aber so ist das halt in dieser Branche. Wie auch im Mouwie- und Muzak-Biziness rennen alle dorthin, wo gerade am meisten Gold geschissen wird.

An seiner Stelle wäre ich eher geschmeichelt, dass man gerade mir nachrennt und würde dann wieder in der Zurückgezogenheit meiner neuen Villa die Schlüssel meiner übervollen Geldspeicher zählen. Und hoffen, dass der Hype noch ein, zwei Jahre anhält, weil ich dann die ganze Choose für eine total irrwitzige Summe an einen depperten Medienkonzern mit mehr Geld als Verstand verkaufen kann :)
Auch dem kann ich nur zustimmen.
Ich versuche noch immer den Reiz hinter dieser Spielform zu finden aber ich finde ihn einfach nicht. Gut das ist meine persönliche Sicht aber irgendwie verstehe ich es nicht. Ein paar Stunden ... OK ... aber dann wäre bei mir die Luft wohl raus. Naja jedem das seine.
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Onekles
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von Onekles »

Alter Sack hat geschrieben: 20.12.2017 08:10 [...]
Auch dem kann ich nur zustimmen.
Ich versuche noch immer den Reiz hinter dieser Spielform zu finden aber ich finde ihn einfach nicht. Gut das ist meine persönliche Sicht aber irgendwie verstehe ich es nicht. Ein paar Stunden ... OK ... aber dann wäre bei mir die Luft wohl raus. Naja jedem das seine.
Es gibt einfach Spielprinzipe (Spielprinzipien?), die süchtig machen. Das kann man nicht wirklich verstehen. Das geht mir aktuell mit dem War-Mode von Call of Duty WW2 so. Objektiv betrachtet bringt der nix neues, die Maps sind klein und es gibt derer sogar nur 3. Es ist einfach nur das klassische Geballer. Ich will aber ständig noch ne Runde spielen und noch ne Runde und noch ne Runde. Ich nehme an, anderen geht es mit PUBG halt so. Das kann man nicht wirklich verstehen oder erklären. Das funktioniert natürlich auch nicht bei jedem. Aber es kommt halt vor. *g*
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DonDonat
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von DonDonat »

monotony hat geschrieben: 20.12.2017 01:20
DonDonat hat geschrieben: 19.12.2017 17:00 Ja und nein. Fortnite BR hat zwar in der Tat einige eigene Elemente, die sind aber auch im eigentlichen Fortnite enthalten und ergänzen deswegen das BR Spiel nicht, sondern laufen so nebenbei.

Ich habe Fortnite BR etwa 10 Matches versucht und in keinem waren die Crafting/ Building Elemente tatsächlich sinnvoll spiel ergänzend. Es ist mit dabei und manche nutzen es aber wirklich eine Synthese aus Shooter, BR und Crafting entsteht meiner Erfahrung nach kaum. Kann sein, dass sich dass in den letzten Monaten geändert hat, aber als ich es gespielt habe waren die Crafting-Elemente halt null mit dem Rest des Spiels verbunden...
habe es mit meinen freunden zusammen als durchaus nützlich empfunden, sich auf offenem gelände schützende wände bauen zu können oder mithilfe von brücken und rampen berge, hügel und andere hindernisse überwinden zu können, um so einen höhenvorteil zu erlangen. das einreißen und zerstören von verstecken, in denen z.B. ein camper haust, ist auch nicht zu unterschätzen.
Dass du dass so empfindest mag ja durchaus sein, aber was tut Fortnite tatsächlich dafür, dass die Crafting Elemente tatsächlich mit dem Rest des Spiels sinnvoll verbunden werden?
Mir fällt da nämlich einfach nicht ein Gameplay-Element ein, dass diese Funktion auch nur ansatzweise übernehmen würde...
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Kajetan
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von Kajetan »

Alter Sack hat geschrieben: 20.12.2017 08:10 Ich versuche noch immer den Reiz hinter dieser Spielform zu finden aber ich finde ihn einfach nicht.
Weisste, ich weiß auch nicht, was an MOBAs oder eSport-Partien schauen so toll sein soll. Bringt mich aber auch nicht um den Schlaf.

Ich war in den 90ern mit Doom und Quake Teil der aufgehypten Masse, als Ego-Shooter ganz groß wurden. Das genügt für eine Lebenszeit. Jetzt sind andere dran mit jeweils ihrem subjektiven heissen Shice des Jahrzehnts. Ich weiß auch schon, was in zwanzig Jahren gesagt wird: "Weisste noch damals? League of Legends und PUBG? Ja, das waren noch geile Spiele, nicht wie der heutige Kiddie-Scheissdreck!!!"

Im Grunde ändert sich gar nix :)
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monotony
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von monotony »

DonDonat hat geschrieben: 20.12.2017 09:37
monotony hat geschrieben: 20.12.2017 01:20 habe es mit meinen freunden zusammen als durchaus nützlich empfunden, sich auf offenem gelände schützende wände bauen zu können oder mithilfe von brücken und rampen berge, hügel und andere hindernisse überwinden zu können, um so einen höhenvorteil zu erlangen. das einreißen und zerstören von verstecken, in denen z.B. ein camper haust, ist auch nicht zu unterschätzen.
Dass du dass so empfindest mag ja durchaus sein, aber was tut Fortnite tatsächlich dafür, dass die Crafting Elemente tatsächlich mit dem Rest des Spiels sinnvoll verbunden werden?
Mir fällt da nämlich einfach nicht ein Gameplay-Element ein, dass diese Funktion auch nur ansatzweise übernehmen würde...
habe ich dir doch gerade beschrieben. oO
Billy_Bob_bean
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von Billy_Bob_bean »

Zuriko hat geschrieben: 19.12.2017 19:03 EA/DICE könnte mit der Frostbite Engine und dem Battlefield Unterbau, einen tollen Konkurrenten schaffen. BF als/mit Battle Royale! Nur die Panzer müsste man entschärfen. Bin gespannt was da noch kommt, der PUBG Hype ist schon erstaundlich!
genau dieses zuviel klimbim wie panzer, festungen blabla darf eben nicht rein. daher rührt der Erfolg und der spaß bei Pubg
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Alter Sack
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von Alter Sack »

Kajetan hat geschrieben: 20.12.2017 10:03
Alter Sack hat geschrieben: 20.12.2017 08:10 Ich versuche noch immer den Reiz hinter dieser Spielform zu finden aber ich finde ihn einfach nicht.
Weisste, ich weiß auch nicht, was an MOBAs oder eSport-Partien schauen so toll sein soll. Bringt mich aber auch nicht um den Schlaf.

Ich war in den 90ern mit Doom und Quake Teil der aufgehypten Masse, als Ego-Shooter ganz groß wurden. Das genügt für eine Lebenszeit. Jetzt sind andere dran mit jeweils ihrem subjektiven heissen Shice des Jahrzehnts. Ich weiß auch schon, was in zwanzig Jahren gesagt wird: "Weisste noch damals? League of Legends und PUBG? Ja, das waren noch geile Spiele, nicht wie der heutige Kiddie-Scheissdreck!!!"

Im Grunde ändert sich gar nix :)
Hahaha, das stimmt.
Verlief bei mir auch ähnlich damals.
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von flo-rida86 »

monotony hat geschrieben: 19.12.2017 18:48 dafür, dass sie mit einer so simplen idee so unanständig viel geld machen, jammern sie verdammt viel rum.

­
DonDonat hat geschrieben: 19.12.2017 17:00 PUBG ist bisher noch der beste Vertreter des "Battle Royal" Genre, was hauptsächlich darauf zurückzuführen ist, dass die Konkurrenz eben nur PUBG kopiert anstatt tatsächlich eigene Elemente mit einzubauen ;)
zumindest Fortnite Battle Royale ist mit seinem comic-arcardigen gameplay, zerstörbaren objekten und crafting schon sehr viel eigenständiger, als das im ersten moment vielleicht erscheinen mag.
naja arcade und comic hat eben auch h1z1. :wink:
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von flo-rida86 »

DonDonat hat geschrieben: 19.12.2017 21:38
monotony hat geschrieben: 19.12.2017 18:48
DonDonat hat geschrieben: 19.12.2017 17:00 PUBG ist bisher noch der beste Vertreter des "Battle Royal" Genre, was hauptsächlich darauf zurückzuführen ist, dass die Konkurrenz eben nur PUBG kopiert anstatt tatsächlich eigene Elemente mit einzubauen ;)
zumindest Fortnite Battle Royale ist mit seinem comic-arcardigen gameplay, zerstörbaren objekten und crafting schon sehr viel eigenständiger, als das im ersten moment vielleicht erscheinen mag.
Ja und nein. Fortnite BR hat zwar in der Tat einige eigene Elemente, die sind aber auch im eigentlichen Fortnite enthalten und ergänzen deswegen das BR Spiel nicht, sondern laufen so nebenbei.

Ich habe Fortnite BR etwa 10 Matches versucht und in keinem waren die Crafting/ Building Elemente tatsächlich sinnvoll spiel ergänzend. Es ist mit dabei und manche nutzen es aber wirklich eine Synthese aus Shooter, BR und Crafting entsteht meiner Erfahrung nach kaum. Kann sein, dass sich dass in den letzten Monaten geändert hat, aber als ich es gespielt habe waren die Crafting-Elemente halt null mit dem Rest des Spiels verbunden...

naja zumindest das bauen ist sehr nützlich.wie manche sagen damit kannste immer mal schnell eine deckung bauen oder einen turm das hilft schon.die haben das schon teils gut in die welt gebracht da es dort sehr viel fläche gibt.bei pubg ist das natürlich nicht von belang da gibts mehr häuser richtige städte usw. un dspätestens mit der wüsten map kann man auch dort fast den himmel ergreifen.
finde aber dennoch das pubg letztlich eigenständiger ist.
da fortnite wie h1z1 grundlegend auf arcade setzt mit comic look.während pubg hier mehr realismus(ich betone mehr realismus nicht das es realistisch ist)wodurch es aus meiner sicht auch nochmal taktischer zu geht und mit weit weniger rumgehüpfe zumal man bei pubg auch schneller drauf geht.auch wenn ich das bauen sinnvoll finde ist es mir wie bei pubg lieber das die karte mehr fülle als hülle ist.und dank klettersystem und fahrzeuge ist man ja auch gut mobil.
Palace-of-Wisdom
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von Palace-of-Wisdom »

Ich finde fortnite wesentlich besser als pubg. Das bauen verleiht dem Spiel viel mehr Optionen und das Spiel läuft deutlich runder und Performanter. Die Jungs tun immer so, als hätten sie das Konzept erfunden... dabei haben sie es nur erfolgreich umgesetzt. Warten wir mal ab, was dieses Genre macht in den nächsten Jahren und wie sich die Beliebtheit einpendelt
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DonDonat
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von DonDonat »

monotony hat geschrieben: 20.12.2017 10:51
DonDonat hat geschrieben: 20.12.2017 09:37
monotony hat geschrieben: 20.12.2017 01:20 habe es mit meinen freunden zusammen als durchaus nützlich empfunden, sich auf offenem gelände schützende wände bauen zu können oder mithilfe von brücken und rampen berge, hügel und andere hindernisse überwinden zu können, um so einen höhenvorteil zu erlangen. das einreißen und zerstören von verstecken, in denen z.B. ein camper haust, ist auch nicht zu unterschätzen.
Dass du dass so empfindest mag ja durchaus sein, aber was tut Fortnite tatsächlich dafür, dass die Crafting Elemente tatsächlich mit dem Rest des Spiels sinnvoll verbunden werden?
Mir fällt da nämlich einfach nicht ein Gameplay-Element ein, dass diese Funktion auch nur ansatzweise übernehmen würde...
habe ich dir doch gerade beschrieben. oO
Nein, hast du nicht. Du hast mir Elemente aufgezählt, die jedes Craftin/ Building Spiel hat.

Ich glaube auch, dass es vielen so geht wie dir, dass es euch nichts ausmacht, dass in Fortnite BT Crafting/ Building nicht mit dem BR Spiel verbunden ist, sondern die separat von einander existieren.
Und um es gleich explizit zu sagen: dass ist nichts negatives, jeder hat seine eigenen Präferenzen ;)


Ich erwarte von einem Spiel (und gute Spiele machen so was auch immer ;)) aber, dass die Elemente ineinander greifen und sich gegenseitig ergänzen, was bei Fortnite BR eben faktisch nicht der Fall ist.
Wieso wirst du jetzt sicher fragen, daher beantworte ich dir dass auch direkt: weil weder die Map, noch der Shooter und auch sonst kein Element des BR Gameplays in Fortnite die Nutzung der Crafting/Building Elemente forcieren.

Soll heißen: es gibt keine Stelle in der Map, die ich nur durch das Sammeln von speziellen Ressourcen erreichen kann, keine Waffen oder Upgrades die ich durch selbiges erlangen könnte, kein Lootdrop, den man nur durch Building erreichen kann etc.
Es fehlt im BR Spiel also einfach der Sinn, tatsächlich zu Craften/Builden.
Dass du als Spieler die Crafting/Building Elemente nutzt, um dir Vorteile welcher Art auch immer zu schaffen, mag sein, jedoch steht dies in keinem Zusammenhang mit dem Rest des Spiels, da dich das Spiel eben nie dazu zwingt diese Elemente tatsächlich zu verwenden.

Beispiele, für die "verbindenen Elemente" aus anderen Crafting-Spilen, din in Fortnite BR einfach fehlen:
Wenn du bei Minecraft deine Waffen nicht Craften und deine Rüstungen nicht craften könntest, hätten dann die seltenen Ressourcen einen Sinn?
Oder wenn die Umwelt bei ARK keinen Einfluss, auf den Charakter nehmen würde, wieso dann Kleidung bauen, die diese Einflüsse beseitigt?
Oder um den "Vater" des BR Genre zu nehmen, wenn du bei DayZ nicht krank weren könntest, wieso dann Medizin nehmen?

Im Kontext von Fortnite BR und den von dir genannten Elementen: wieso etwas builden, wenn es schneller ist einfach in ein Haus zu gehen? Wieso eine Treppe hoch bauen, wenn ich auch hochlaufen kann? etc.
Fortnite BR setzt faktisch eben einfach nichts daran, dass du das Crafting tatsächlich nutzt, es existiert, wie von mir beschrieben "einfach so nebenbei".
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Lebensmittelspekulant
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von Lebensmittelspekulant »

Kajetan hat geschrieben: 20.12.2017 10:03
Alter Sack hat geschrieben: 20.12.2017 08:10 Ich versuche noch immer den Reiz hinter dieser Spielform zu finden aber ich finde ihn einfach nicht.
Weisste, ich weiß auch nicht, was an MOBAs oder eSport-Partien schauen so toll sein soll. Bringt mich aber auch nicht um den Schlaf.

Ich war in den 90ern mit Doom und Quake Teil der aufgehypten Masse, als Ego-Shooter ganz groß wurden. Das genügt für eine Lebenszeit. Jetzt sind andere dran mit jeweils ihrem subjektiven heissen Shice des Jahrzehnts. Ich weiß auch schon, was in zwanzig Jahren gesagt wird: "Weisste noch damals? League of Legends und PUBG? Ja, das waren noch geile Spiele, nicht wie der heutige Kiddie-Scheissdreck!!!"

Im Grunde ändert sich gar nix :)
Ich glaube das nennt man "Erwachsen werden". Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung fühlt man sich unfehlbarer als ein Papst und allwissender als ein Gott. Es gibt nichts Neues mehr zu lernen, außer jemand, der dir Geld gibt, verlangt es von dir. Aber dem Rest gegenüber sollte man sich grundsätzlich überlegen fühlen :)

Ich habe früher auch Quake und Doom gespielt, und heute spiel ich PUBG und hin und wieder auch mal ein MOBA. Macht immer noch Spaß. :P
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von danke15jahre4p »

Lebensmittelspekulant hat geschrieben: 20.12.2017 13:32Ich glaube das nennt man "Erwachsen werden".
ne, eher bediente reize. ein erwachsener der heute noch nicht in den genuss von counter strike und co. gekommen ist, wird sicherlich mit PUBG reizerfahrungen machen die er noch nicht hatte.

ich für meinen teil bin noch unentschlossen ob ich in PUBG reinschnuppern soll, irgendwie weiß ich zu wissen was mich da erwartet, wobei, gut, der nervenkitzel der kleinerwerdenen zone hat sicherlich was feines.

naja, mal schauen.

greetingz
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Kajetan
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von Kajetan »

Lebensmittelspekulant hat geschrieben: 20.12.2017 13:32 Ich glaube das nennt man "Erwachsen werden". Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung fühlt man sich unfehlbarer als ein Papst und allwissender als ein Gott. Es gibt nichts Neues mehr zu lernen, außer jemand, der dir Geld gibt, verlangt es von dir. Aber dem Rest gegenüber sollte man sich grundsätzlich überlegen fühlen :)
Ja, genau. Alle doof, ausser Papi :)

Nein, bei MOBA und aktuellen MP-Shootern merke ich einfach, dass mich das MP-Erlebnis per se nicht mehr bockt. Weil es nämlich ein anderes MP-Erlebnis ist.

MP-Spiele waren für mich früher LAN-Sessions, wo man mit seinen Kumpels zusammen im Zimmer saß oder sich durch die ganze Wohnung/Büro über zig Zimmer hinweg gegenseitig angebrüllt hat. Das ist für mich Multiplayer. Das Spiel mit Leuten, die ich persönlich kenne an einem gemeinsamen Ort. Anonymes Internet-MP, wo ich von den Leuten nur den Nametag kenne und sonst nicht viel? Interessiert mich nicht, gleichgültig welches Genre. WoW spiele ich derzeit mehrheitlich solo, selten in Gruppen und schon gar nicht mehr in einer Gilde, weil alle persönlichen Kontakte im Laufe der Jahre mit WoW aufgehört haben. Ich spiele nicht mit Nametags. Dann kann ich auch Bots nehmen. Ich will mit Freunden zusammen spielen. Mit Leuten, die ich persönlich kenne. Wo man auch mal das Headset absetzen und ins Nebenzimmer marschieren kann ... um dem Kumpel zu seinen glorreichen Headshots zu gratulieren und im Nebensatz zu erwähnen, dass Cheater nachher in der Kneipe mindestens drei Runden ausgeben müssen :)

Andere MP-Sozialisation. Mehr isses net.
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ZackeZells
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Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von ZackeZells »

Kajetan hat geschrieben: 20.12.2017 14:02 Wo man auch mal das Headset absetzen und ins Nebenzimmer marschieren kann ... um dem Kumpel zu seinen glorreichen Headshots zu gratulieren und im Nebensatz zu erwähnen, dass Cheater nachher in der Kneipe mindestens drei Runden ausgeben müssen :)

Andere MP-Sozialisation. Mehr isses net.
DAs war noch eine Zeit voller "Force-Feedback" - war man selbst zu schlecht und wollte es nicht einsehen - dem Kollegen mal ein Eisbein verpasst, damit der die nächsten ein, zwei Runden "gehandicapt" war und man mithalten konnte ;)