Mikrotransaktionen als Fluch und Segen: Electronic Arts hat noch viel zu lernen, meint SuperData

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[Shadow_Man]
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Re: Mikrotransaktionen als Fluch und Segen: Electronic Arts hat noch viel zu lernen, meint SuperData

Beitrag von [Shadow_Man] »

ChrisJumper hat geschrieben: 26.11.2017 22:30 Das stirbt nicht mehr aus. Eher gibt es noch Games as a Service, Microtransaktionen die weniger drücken oder Werbeeinblendungen. Gerade die digital Natives klicken auf alles was dabei einen schönen Ton erzeugt. Es ist nur eine Frage der Zeit bis entweder die Spiele free2play werden oder man dem Provider eine Gebühr zahlen muss damit man diverse Dienstleistungen (Videostreams, Gameing, IM-Streams, Socialmedia) nutzen darf ohne das sie ins Datenvolumen eingerechnet werden.

Natürlich sehen die Contentanbieter davon fast kein Geld so das oben Drauf noch Werbung geschaltet werden muss. Ja das werden lustige Zeiten. Ich hoffe das in der Dritten Iteration des Ewigwiederkehrenden dann die Offlinespiele wieder angesagt sind.
Das nächste werden dann monatliche Abomodelle werden und die Spiele nur so lange laufen, solange dein Abo läuft.
Mit EA Access testet man das ja schon mal, ob ein Abomodell bei den Leuten ankommt.
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monthy19
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Re: Mikrotransaktionen als Fluch und Segen: Electronic Arts hat noch viel zu lernen, meint SuperData

Beitrag von monthy19 »

Wenn der Trend wirklich so ist wie im Diagramm zu Fifa zu sehen ist, dann frage ich mich, warum die nicht gleich auf FTP umstellen.
Die Einnahmen kommen zu 90% aus den mtas und stellen alle anderen Einnahmen in den Schatten.
Oder aber, man bringt eine FUT only Version heraus. Wozu den Aufwand mit offline Modus usw... Total unwirtschaftlich.
Ich kann bei solchen Verläufen aber jedes Unternehmen verstehen, dass dann marktorientiert handelt.
Es geht halt vornehmlich ums Geld verdienen. So lange genug Leute da sind und den Service nutzen, so lange werden diese benutzt.
Selbst wenn nur 1/10 der Leute den Service nutzen, so ist der daraus resultierende Umsatz zigfach höher als der der Basisversion.
Eine krasse Entwicklung die mit dann doch angst macht Oo
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Kajetan
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Re: Mikrotransaktionen als Fluch und Segen: Electronic Arts hat noch viel zu lernen, meint SuperData

Beitrag von Kajetan »

monthy19 hat geschrieben: 27.11.2017 09:16 Wenn der Trend wirklich so ist wie im Diagramm zu Fifa zu sehen ist, dann frage ich mich, warum die nicht gleich auf FTP umstellen.
Ja, das gute alte File Transfer Protocol :)

Nein, wieso als F2P veröffentlichen, wenn man neben dem Profit aus dem Verkauf der Retail-Fassung NOCH MEHR Profit durch den Verkauf von digitalem Kleinshice haben kann? Der Kunde scheint es meistens anzunehmen, warum also darauf verzichten? Die Majors machen das ja nicht, um mit Hilfe von DLC so gerade noch auf ne schwarze Null zu kommen, sondern um NOCH MEHR Profit machen zu können, als man eh schon die ganze Zeit über macht. Die Monetarisierung des gesamten Spielerlebnisses ist keine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit, sondern lediglich investorenfreundliche Umsatzmaximierung. Money for nothing!
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gollum_krumen
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Re: Mikrotransaktionen als Fluch und Segen: Electronic Arts hat noch viel zu lernen, meint SuperData

Beitrag von gollum_krumen »

Zinssm hat geschrieben: 26.11.2017 11:24 Solange es noch genug anderen Spielestoff gibt tangiert mich sowas wenig. Jedenfalls glaube ich nicht mit stundenlangem Gezeter in irgendwelchen Foren auch nur ein bisschen daran ändern zu können. Sowas kann nur der Frustminderung dienen....
Ist ja nicht so als hätte die Kampagne auf Twitter und Reddit gegen BF2 Disney heiß (die daraufhin EA zurückgepfiffen haben) und darüber hinaus diverse politische Akteure aufmerksam gemacht oder so...
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monthy19
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Re: Mikrotransaktionen als Fluch und Segen: Electronic Arts hat noch viel zu lernen, meint SuperData

Beitrag von monthy19 »

Kajetan hat geschrieben: 27.11.2017 09:40
monthy19 hat geschrieben: 27.11.2017 09:16 Wenn der Trend wirklich so ist wie im Diagramm zu Fifa zu sehen ist, dann frage ich mich, warum die nicht gleich auf FTP umstellen.
Ja, das gute alte File Transfer Protocol :)

Nein, wieso als F2P veröffentlichen, wenn man neben dem Profit aus dem Verkauf der Retail-Fassung NOCH MEHR Profit durch den Verkauf von digitalem Kleinshice haben kann? Der Kunde scheint es meistens anzunehmen, warum also darauf verzichten? Die Majors machen das ja nicht, um mit Hilfe von DLC so gerade noch auf ne schwarze Null zu kommen, sondern um NOCH MEHR Profit machen zu können, als man eh schon die ganze Zeit über macht. Die Monetarisierung des gesamten Spielerlebnisses ist keine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit, sondern lediglich investorenfreundliche Umsatzmaximierung. Money for nothing!
Jaja free two play oder file transfer protocol, alles dass Selbe :D

Klar können Sie auf das Geld verzichten. Gibt dem Endanwender das Gefühl, mehr Geld für die anderen Ausgaben zu haben. Also halt für Lootpacks oder sonstiges. Interessant wäre zu wissen, wie sich die IOS Version macht. Bei der ist es so das die Grundversion umsonst ist, der Umsatz aber mit mtas gemacht wird.
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Kajetan
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Re: Mikrotransaktionen als Fluch und Segen: Electronic Arts hat noch viel zu lernen, meint SuperData

Beitrag von Kajetan »

monthy19 hat geschrieben: 27.11.2017 11:30 Klar können Sie auf das Geld verzichten. Gibt dem Endanwender das Gefühl, mehr Geld für die anderen Ausgaben zu haben. Also halt für Lootpacks oder sonstiges. Interessant wäre zu wissen, wie sich die IOS Version macht. Bei der ist es so das die Grundversion umsonst ist, der Umsatz aber mit mtas gemacht wird.
Natürlich könnten sie darauf verzichten. Sie tun es aber nicht, weil sie gemerkt haben, dass der Kunde BEIDES ZUSAMMEN akzeptiert. Und mehr Geld ist in deren Sicht immer besser als genug Geld.
johndoe529336
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Re: Mikrotransaktionen als Fluch und Segen: Electronic Arts hat noch viel zu lernen, meint SuperData

Beitrag von johndoe529336 »

Wow das ist ja total krass wie viel Umsatz EA mit FUT macht. Hätte nie gedacht, dass es solche Ausmaße annimmt!!
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darkchild
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Re: Mikrotransaktionen als Fluch und Segen: Electronic Arts hat noch viel zu lernen, meint SuperData

Beitrag von darkchild »

ISuckUSuckMore hat geschrieben: 27.11.2017 12:37 Wow das ist ja total krass wie viel Umsatz EA mit FUT macht. Hätte nie gedacht, dass es solche Ausmaße annimmt!!
Wenn ich aus anderen Foren teilweise mitbekomme, wieviel Kohle einzelne Leute da zwischendurch reinballern, wundert mich das mittlerweile nicht im Geringsten. :?
eigentlichegal
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Re: Mikrotransaktionen als Fluch und Segen: Electronic Arts hat noch viel zu lernen, meint SuperData

Beitrag von eigentlichegal »

Streng genommen kann man aus der Grafik zu Fifa gar nichts schließen ohne Achsenbeschriftung. Das einzige, was man sicher sagen kann ist, dass es ganz rechts mehr rot als blau gibt bezogen auf die eingefärbte Fläche....
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monthy19
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Re: Mikrotransaktionen als Fluch und Segen: Electronic Arts hat noch viel zu lernen, meint SuperData

Beitrag von monthy19 »

eigentlichegal hat geschrieben: 27.11.2017 12:54 Streng genommen kann man aus der Grafik zu Fifa gar nichts schließen ohne Achsenbeschriftung. Das einzige, was man sicher sagen kann ist, dass es ganz rechts mehr rot als blau gibt bezogen auf die eingefärbte Fläche....
Das ist doch krass oder?

:Hüpf: :Hüpf:
eigentlichegal
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Re: Mikrotransaktionen als Fluch und Segen: Electronic Arts hat noch viel zu lernen, meint SuperData

Beitrag von eigentlichegal »

monthy19 hat geschrieben: 27.11.2017 14:07 Das ist doch krass oder?
Ja, ist es! :D Allerdings aus mehreren Gründen. Der, der mich am meisten verblüfft ist, dass Menschen offensichtlich Farben mehr glauben als Zahlen. :P
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Kajetan
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Re: Mikrotransaktionen als Fluch und Segen: Electronic Arts hat noch viel zu lernen, meint SuperData

Beitrag von Kajetan »

eigentlichegal hat geschrieben: 27.11.2017 14:51 Ja, ist es! :D Allerdings aus mehreren Gründen. Der, der mich am meisten verblüfft ist, dass Menschen offensichtlich Farben mehr glauben als Zahlen. :P
Noch nie ne Powerpoint-Folie erstellt, wo der Auftraggeber der Folie schlechte Zahlen vor seinen Chefs verbergen will? Oder aus ganz kleinen Häufchen riesengroße Supererfolge machen möchte? Klappt wunderprächtig :)

Nur die wenigsten Menschen sind in der Lage zwischen Farbe, Form und Zahl zu differenzieren und können GENAU hinschauen. Die meisten begnügen sich mit oberflächlichem Augendrüberhuschen und mentalem "Passd scho", weil sie geistig schon längst in der Mittagspause oder im Golfclub oder sonstwo sind.
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ZackeZells
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Re: Mikrotransaktionen als Fluch und Segen: Electronic Arts hat noch viel zu lernen, meint SuperData

Beitrag von ZackeZells »

ronny_83 hat geschrieben: 27.11.2017 17:09 Mal ehrlich. Ich weiß gar nicht, warum es dazu überhaupt ne Studie gibt und warum die solange rumschwurbeln.
Eines der Probleme der Publisher ......

Es gibt nicht EINES der Probleme. Es gibt nur EIN Problem. Das die großen Publisher alle börsennotiert sind und damit die Finanzerträge und Investorenzufriedenheit vor dem eigentlichen Produkt und der Kunden steht.
Studien kann jeder in Auftrag geben, brauchst nur ein Thema und einige Kriterien die hervorgehoben werden sollen, oder eher ausgeblendet behandelt werden.
Je mehr Fachwissenschaftler daran arbeiten je "Aussagekräftiger(Blendender)" wird sie wirken und natürlich auch teuerer für den Auftraggebenden.
Freakstyles
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Re: Mikrotransaktionen als Fluch und Segen: Electronic Arts hat noch viel zu lernen, meint SuperData

Beitrag von Freakstyles »

Kajetan hat geschrieben: 26.11.2017 15:34
Zinssm hat geschrieben: 26.11.2017 15:16 Wie du dumm und reich zigmal in Zusammenhang stellst,weil du genau weisst das Reiche auf irgendeinem Gebiet schlauer als du waren :lol:
Wenn Du meinst, dass man schlau sein muss, um reich zu werden, hast Du von der Welt noch nicht viel gesehen ...
Man muss nicht schlau sein, nur Rücksichtslos genug. Es lässt sich auf jedenfall schneller Geld verdienen wenn Du rücksichtslos statt rücksichtsvoll vorgehen würdest. Lebensmittelindustrie z.B. bisschen punchen, bisschen Etikettenschwindel, läuft! Lässt sich auf so ziemlich alle Bereiche anwenden.

Und die Gruppen die von Kajetan angesprochen worden sind, auch wenn es polemisch war, sind dennoch die Zielgruppen. Jedoch müsste diese noch um einen ganzen Strang erweitert werden. Es sind nicht nur Reiche die sich Spielvorteile erkaufen, da gehören auch "zielstrebige" Menschen, süchtige Menschen und Menschen die einfach nicht verlieren können hinzu und die kann es bekanntlich in allen Schichten geben. Dumme Menschen ist etwas einseitig. Ich kenne z.B. Möbelpacker die man oftmals sicherlich nicht als Intelligent bezeichnen würde, aber selbst diese Menschen bringen natürlich einen gewissen Grundintellekt mit, der sie durchs Leben kommen lässt. Aber jener Möbelpacker den ich kenne ist zum Beispiel von der Sorte: 45 Jahre alt, in der Jugend nix zu tun gehabt mit gaming, aber Handy hat natürlich jeder, also da dann irgendwann mit Anfang 40 mal ein Spiel runtergeladen, wat weiß ich, Clash of Clans oder so ein gedöns. Da man nix anderes kennt findet man dieses Spiel natürlich großartig und es fasziniert einen. Aber damit man auch mit seinen Freunden aus dem Clan mithalten kann muss man auch bald Echtgeld investieren und so wird nun jeden Monat zwei 50 EUR Karten geholt nur um in dem Spiel mithalten zu können. Klar hab ich dem schon gesagt das es viel bessere kostenlose Spiele gibt, aber das interessiert halt erst mal nicht wenn man von irgendwas fasziniert ist. Sprich es gibt sogar Leute für die das völlig normal ist einfach weil man nix anderes kennt. Auf jedenfall wird jede dieser Zielgruppen in irgendeiner Weise ausgebeutet und man vermiest sogar allen anderen Mitspielern die sich auf einen fairen Wettbewerb gefreut haben den Spaß.
chrische5
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Re: Mikrotransaktionen als Fluch und Segen: Electronic Arts hat noch viel zu lernen, meint SuperData

Beitrag von chrische5 »

Hallo

Gerade FUT erlebe ich als angenehmere Spielart von MTA. Es ist ein komplett eingeständiger Modus und hat null Auswirkungen auf die anderen Modi. So finde ich es nicht unangenehm, sondern kann Fussball zocken ohne diesem Scheiß. Zwei Versionen wären natürlich noch besser. Eine reine FUT Version und eine für den Rest.

Christoph