Der 4P-Kommentar: Video-Kommentar: Entlassungen bei Activision - das Ende des Spiele-Booms?

Hier könnt ihr über Trailer, Video-Fazit & Co diskutieren.

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
4P|Eike
Beiträge: 441
Registriert: 02.04.2013 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Der 4P-Kommentar: Video-Kommentar: Entlassungen bei Activision - das Ende des Spiele-Booms?

Beitrag von 4P|Eike »

Kant ist tot! hat geschrieben: 19.02.2019 09:13 @Eike
Nächstes Video bitte mit Hemd und Seitenscheitel. Ach ja und nimm die Dinger aus den Ohren! Sonst kann man sich das echt nicht reinziehn. /s
Wird gemacht!
gut, Seitenscheitel könnte bei meiner (etwas unfreiwilligen) Frisurenwahl kritisch werden. Aber Polohemd [x]



.
.
.

nein.
johndoe1904612
Beiträge: 1304
Registriert: 09.08.2017 15:07
Persönliche Nachricht:

Re: Der 4P-Kommentar: Video-Kommentar: Entlassungen bei Activision - das Ende des Spiele-Booms?

Beitrag von johndoe1904612 »

Zieh mal lieber wieder ein HSB-Shirt an. :wink:
Benutzeravatar
Chwanzus Longus
LVL 2
80/99
78%
Beiträge: 2012
Registriert: 07.09.2010 07:17
Persönliche Nachricht:

Re: Der 4P-Kommentar: Video-Kommentar: Entlassungen bei Activision - das Ende des Spiele-Booms?

Beitrag von Chwanzus Longus »

“spielekrise“.... willkommen beim 4 players bildzeitungsauflagenerhoehungs-klickverbloedungsmarathon fuer spezis und zeittotschlaeger in hartz4 sesseln. stimmen die klickauflagen nicht mehr, oder was draengt euch so in die ecke, solch einen mumpitz zu erfinden?
Emulatorspieler bummsen auch Gummipuppen.
Benutzeravatar
Scorplian
LVL 2
96/99
96%
Beiträge: 7051
Registriert: 03.03.2008 00:55
Persönliche Nachricht:

Re: Der 4P-Kommentar: Video-Kommentar: Entlassungen bei Activision - das Ende des Spiele-Booms?

Beitrag von Scorplian »

Also ich sehe nur einen Videospiel Crash in der Zukunft
Show
Bild

*badumm tsssss*


@Eike
Warum wird eigentlich immer komplett ausgeblendet, dass Activision aktuell auch Erfolg mit einem Spiel komplett ohne Microtranaktionen hat?
In Activisions Bericht stand immerhin, dass sich die Crash Bandicoot N.Sane Trilogy über 10 Millionen mal verkauft hat. Das ist doch echt nicht ohne. Klar, der verminderte Preis macht natürlich den Erfolg nur Halb so gut, wie wenn ein 60-70€/$ Spiel so oft verkauft wurde, aber trotzdem hat es finde ich mal damit relevante Höhen erreicht o.o

Dann wäre da auch noch Spyro, welches sich nach deren Bericht auch prächtig verkauft hat (trotz Shitstorm!!!). Wobei hier natürlich noch genaue Zahlen fehlen.

Ich bin daher auch mal sehr gespannt wie CTR:NF laufen wird.
Superzoom
Beiträge: 111
Registriert: 12.10.2017 10:56
Persönliche Nachricht:

Re: Der 4P-Kommentar: Video-Kommentar: Entlassungen bei Activision - das Ende des Spiele-Booms?

Beitrag von Superzoom »

.


Für Spielredakteure sicher unvorstellbar aber:

Wenn der Zeitgeist sich ändert, kann es auch Videospiele treffen.

Sicher wird es immer Hardcore Zocker geben, die werden aber die Verkäufe
nicht hochhalten können, erst recht kein Wachstum der Branche generieren.

Ich halte das in allem Belangen für Gesund.

.
Benutzeravatar
Skabus
Beiträge: 1968
Registriert: 22.08.2010 02:30
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Der 4P-Kommentar: Video-Kommentar: Entlassungen bei Activision - das Ende des Spiele-Booms?

Beitrag von Skabus »

Some Guy hat geschrieben: 18.02.2019 20:19 Wieso wird an jeder Stelle ausgeklammert, dass im Gegenzug 1800 neue Leute im Laufe des Jahres eingestellt werden? Das hat doch nichts mit einem Zerfall oder einer Krise zu tun, es wird sich nur anders fokussiert.
Soweit ich weiß, "klammert" das keiner aus, es wurde bisher gar nicht genannt. Hast du einen Link eine Quelle dazu?

Ich fänds komisch wenn 4P eine News raushaut und dann "verschweigt", dass man auch 1800 neue Leute einstellen will. Ich denke daher das es keiner ausgeklammert hat, sondern es einfach nicht bekannt ist.

Some Guy hat geschrieben: 18.02.2019 20:19 Dass ein Unternehmen an der Börse ewig wachsen und expandieren muss ist ebenfalls schlichtweg falsch. Es gibt zig Unternehmen (beispielsweise Stromkonzerne), die ihre Wachstumsphase längst beendet haben und durch stetige Einnahmen in einer festen Struktur ihre Aktionäre durch Dividenden glücklich machen, also zu sog. Substanzwerten werden. Ein Unternehmen MUSS absolut nicht immer wachsen, sondern ein sinnvolles Ziel für sich selbst erreichen, in dem es zuverlässig Geld verdienen kann. Dass jedes Unternehmen unabhängig von der Börse ganz gerne wachsen möchte, so lange das noch sinnvoll möglich ist, sollte aber niemanden überraschen. Hier wird meiner Meinung nach auch gern Ursache und Wirkung vertauscht: Die Unternehmen gehen ja gerade an die Börse, WEIL sie expandieren möchten. Da werden sie nicht zu gedrängt, das war klar die Strategie, wenn man sich zu diesem Schritt entscheidet.
Es ist doch egal, ob es gewisse Ausnahmen oder Unternehmen gibt, die es anders handhaben. Ich würde mich nicht auf den Begriff "alle Unternehmen" so versteifen. Es ist Tatsache, dass börsennotierte Unternehmen ihren Aktionären Dividenden versprechen, denn was würden diese denn ohne stetiges Wachstum machen? Sicher nicht weiter investieren und somit für neues, frisches Kapital sorgen.

Und hier wird auch nicht "Ursache und Wirkung" verwechselt. Unternehmen gehen an die Börse weil man so Kapital einsammeln kann ohne dafür zwangsläufig eigene Rücklagen anzuzapfen oder erstmal Eigenkapital aufbauen zu müssen. Du sagst richtig, dass Unternehmen, die wachsen wollen, versch. Möglichkeiten haben, u.A. ein Börsengang. Denn irgendwo muss das Kapital herkommen damit man überhaupt expandieren kann. Wenn dann aber Anleger Anteile an der Firma gekauft haben, wollen sie dafür natürlich auch etwas wiederhaben. Nichts kommt ohne Nachteil. Man macht sich also von der Laune und den Wünschen der Aktionäre abhängig.

Denn wir wissen alle was passiert, wenn Aktionäre unglücklich sind: Die Aktien verlieren an Wert, somit auch das gesamte Unternehmen und darauf warten Konkurrenten ja nur, damit sie dieses billig aufkaufen können um die Anteilsmehrheit am Unternehmen zu erlangen. Ich denke alle großen börsennotierten Unternehmen wären gerne "Electronic Rockstar Activsion Blizzard Arts" oder irgendeine andere Permutation daraus. Das heißt Börsennotierte Unternehmen sind von ihren Aktionären abhängig, wenn sie nicht gefressen werden wollen oder pleite gehen, darum machen sie ja auch keine Spiele mehr sondern sie verdienen Geld, das dabei halt Spiele das Mittel zum Erlangen von Geld ist, ist eher son Nebenprodukt.

Gedrängt wird tatsächlich niemand, nur hat man halt als Unternehmen unterschiedliche Ziele. Jeff Vogel z.B. entwickelt seit Jahren mit seinem Studio "Spiderweb" Spiele, die sich mäßig verkaufen, ihm und seinem Team aber reichen um damit genug Geld zu verdienen und weiter Spiele zu entwickeln. Er will offensichtlich nicht expandieren, größer werden, etc. Sagt er zumindest. Wenn man als Unternehmen aber größer werden will, z.B. um Spiele zu machen die ein Millionenbuget verschlingen, dann muss das Geld für die Herstellung irgendwo herkommen. Börsengang ist da oft die bevorzugte Option. Dummerweise führt dies eben nicht (nur) zu qualitativ hochwertigen AAA-Produktionen sondern zu jeder Menge Monetarisierungs-Mist, wie Lootboxen, etc. Darum ist die AAA-Spielebranche eben dem Zustand, den sie heute ist.
Alex Roivas hat geschrieben: 19.02.2019 08:51 Ich meine, jeder darf sich ja anziehen wie er will aber bei so einer Kasperkindischen Trendy Metalopfer Uniform muß ich leider abschalten. Sowas hätte ich ja nicht mal mehr einem 15 jährigen Praktikanten zugetraut.
Man, bist du oberflächlich. Peinlich.

Eike darf und kann anziehen was er will. Gut, wenn er da im ungepflegten Brücken-Penner-Outfit rumsitzt, würde ich auch mal nachfragen, ob das unbedingt sein muss. Aber das ist ja nicht der Fall, also ist so ein Kommentar vollkommen unangebracht mMn.


@Topic/Video:

@Eike: Ich hab den Aufhänger des Videos leider auch nicht verstanden :? Wo kommt jetzt der Zusammenhang her? Ich hätte da keine Krise oder etwas in der Richtung vermutet, nur eben "business as usal" zumindest aus Sicht der Unternehmen, die eben mit ihren Monetarisierungsmaßnahmen den Hals nicht vollkriegen und es nicht schaffen ihre unrealistischen Prognosen zu erreichen. Der eigentlich Skandal hier, ist, dass man mal eben 800 Mitarbeiter entlässt, weil es zwar "super" lief aber eben nicht "super duper". Und wer die Spielebranche kennt, der weiß, dass 800 Mitarbeiter extrem viel sind, zumindest im branchenüblichen Verhältnis .

Aber abgesehen davon, das ich den Zusammenhang mit der Kriese in den 80igern nicht verstehe, fand ich das Video aber sehr informativ. :)


MfG Ska
Zuletzt geändert von Skabus am 19.02.2019 12:25, insgesamt 1-mal geändert.
Bye Bye 4Players. War ne schöne Zeit! :)
DGM666
Beiträge: 55
Registriert: 23.12.2003 15:11
Persönliche Nachricht:

Re: Der 4P-Kommentar: Video-Kommentar: Entlassungen bei Activision - das Ende des Spiele-Booms?

Beitrag von DGM666 »

Kajetan hat geschrieben: 19.02.2019 09:35
Kant ist tot! hat geschrieben: 19.02.2019 08:56 Andererseits, wie soll man da ausbrechen?
Gute Frage. Auf die derzeit niemand eine vernünftige Antwort hat. Man kann als Einzelstaat oder als Staatenbund natürlich ausbrechen, wird dann aber, wie Du bereits sagst, zu einem hilflosen Spielball der anderen, weil man ja immer noch in dieses Wirtschaftsystem mit all seinen Abhängigkeiten eingebunden ist.

Soll man diese Abhängigkeiten lösen und Selbstversorger werden? Da wird die Bevölkerung derzeit nicht mitmachen wollen, weil die Menschen ihre billigen Flatscreens und all den Luxus behalten wollen.

Soll man den Karren einfach an die Wand fahren lassen und sich entsprechend vorbereiten, so dass man aus den Trümmern etwas Besseres aufbauen kann? Kann man auch machen, wenn man bereit ist über ganze Gebirgszüge von Leichen zu gehen. Und dennoch keine Garantie hat, dass tatsächlich etwas Besseres aus den Trümmern entsteht.

Persönlich gehe ich davon aus, dass auf nachfolgende Generation durch die Folgen des nicht zu verhindernden Klimawandels genug Druck aufgebaut wird, dass man sich ein wenig besser durchwurschteln wird als wir das derzeit tun. Denn das ist es, was wir Menschen ziemlich gut können. Durchwurschteln! Wenn der Druck hoch genug ist, ändern wir Menschen nämlich unser Verhalten und Entscheidungen, die noch vor zwei, drei Generationen undenkbar gewesen wären, werden nun großflächig gefordert und akzeptiert.
@Kajetan @"Kant ist tot!" Ich eure kritische Auseinandersetzung mit den aktuellen gesellschaftlichen Zwängen sehr gut und auch Kajetans Optimismus, dass sich die Menschen da durchwurschteln werden. Ich bin auch überzeugt, dass wir letztendlich einen Weg finden werden. Allerdings sind im ruhigen Fahrwasser bessere Lösungen zu erwarten als wenn's erst Richtung "Hauen und Stechen" geht. Die Frage ist, ob wir mit 9Mrd Menschen friedlich auf der Erde leben indem wir vorher in durch Graswurzelbewegungen neue Gesellschaften/Wirtschaften üben (Zero-Waste Lifestyle/Cradle2Cradle Produktentwicklungen, primär pflanzliche Ernährung/Solidarische Landwirtschaft, "weniger ist mehr"/Minimalism, Postwachstums Ökonomie à la Niko Paech, sparsamer Umgang mit Energie/ erneuerbare Energien) oder ob wir den großen Knall brauchen und dann in Hektik verfallen mit 3-5 Mrd überleben und erstmal wieder simpel neu anfangen. Meine Hoffnung ist, dass wir duch Aufklärung und Transparenz in den nächsten 5-10Jahren ein gemeinsames nachhaltiges Leben in Frieden aufbauen. Dazu emfehle ich diverse Dokus à la "The True cost" auf Netflix oder www.watchdominion.com, um zu verstehen, was gerade passiert und ob man das selbst weiterhin finanziell unterstützen will oder nicht schon mal den Wandel selbst in die Hand nimmt und sich auch politisch/gesellschaftich einbringt. Ein toller Film über positive Alternativen ist auch Demain bzw Tomorrow.
Wer gerne Fleisch isst und mutig ist, sollte sich mal www.watchdominion.com gönnen.
Benutzeravatar
Spiritflare82
LVL 1
2/9
12%
Beiträge: 2565
Registriert: 26.08.2015 04:08
Persönliche Nachricht:

Re: Der 4P-Kommentar: Video-Kommentar: Entlassungen bei Activision - das Ende des Spiele-Booms?

Beitrag von Spiritflare82 »

Die Spiele Branche boomt, jedes Jahr mehr Milliarden Umsatz, jedes Jahr mehr Wachstum, nur weil ein börsenorientiertes Unternehmen Leute raus wirft ist bestimmt kein Ende in Sicht....

finde den Kommentar etwas zu sehr clickbait und so wirklich Hand und Fuß hat er auch nicht
Benutzeravatar
manu!
Beiträge: 2118
Registriert: 11.11.2004 14:31
Persönliche Nachricht:

Re: Der 4P-Kommentar: Video-Kommentar: Entlassungen bei Activision - das Ende des Spiele-Booms?

Beitrag von manu! »

Some Guy hat geschrieben: 18.02.2019 20:19 Wieso wird an jeder Stelle ausgeklammert, dass im Gegenzug 1800 neue Leute im Laufe des Jahres eingestellt werden? Das hat doch nichts mit einem Zerfall oder einer Krise zu tun, es wird sich nur anders fokussiert.
Hast du dazu eine Quelle?Ich glaube nichtmal in den USA kommt man damit durch 900 Angestellte vorne runter fallen zu lassen um hinten 1800 nach zu schieben.1800 Programmierer gegen 900 Verwaltungsangestellte tauschen?
Der Laden lügt doch wenn die PR den Mund auf macht und lächelt noch dabei.Beste Politik.

EA und Activision dürfen von mir aus gerne den Bach runner gehen.Da geht es nicht um gute Spiele sondern wie baue ich das Spiel auf maximale Abkassiererei.Deshalb ist Destiny 2 ein Flop.Die MTs sind stump zu unwichtig und unnütz.Keine tollen Bling Skins und Booster die kaufenswert sind.Das nächste Ding wird MT gespickt sein mit fragwürdigem Pay to Win oder eine katatstrophale Skinshow!
Oder Beste,beides.
Benutzeravatar
Scorplian
LVL 2
96/99
96%
Beiträge: 7051
Registriert: 03.03.2008 00:55
Persönliche Nachricht:

Re: Der 4P-Kommentar: Video-Kommentar: Entlassungen bei Activision - das Ende des Spiele-Booms?

Beitrag von Scorplian »

manu! hat geschrieben: 19.02.2019 13:17 EA und Activision dürfen von mir aus gerne den Bach runner gehen.
Das sind echt die schönsten Aussage hier und liest man auch nicht zum ersten mal:

Auf der einen Seite die Entlassungswelle Seitens Activision kritisieren, aber auf der anderen Seite hoffen, dass Activision untergeht, was den Verlust von über 8000 Arbeitsplätzen bedeuten würde...
:roll:

manu! hat geschrieben: 19.02.2019 13:17 Da geht es nicht um gute Spiele sondern wie baue ich das Spiel auf maximale Abkassiererei. Deshalb ist Destiny 2 ein Flop. Die MTs sind stump zu unwichtig und unnütz. Keine tollen Bling Skins und Booster die kaufenswert sind. Das nächste Ding wird MT gespickt sein mit fragwürdigem Pay to Win oder eine katatstrophale Skinshow!
Oder Beste, beides.
--->
Scorplian190 hat geschrieben: 19.02.2019 11:56 Warum wird eigentlich immer komplett ausgeblendet, dass Activision aktuell auch Erfolg mit einem Spiel komplett ohne Microtranaktionen hat?
In Activisions Bericht stand immerhin, dass sich die Crash Bandicoot N.Sane Trilogy über 10 Millionen mal verkauft hat. Das ist doch echt nicht ohne. Klar, der verminderte Preis macht natürlich den Erfolg nur Halb so gut, wie wenn ein 60-70€/$ Spiel so oft verkauft wurde, aber trotzdem hat es finde ich mal damit relevante Höhen erreicht o.o

Dann wäre da auch noch Spyro, welches sich nach deren Bericht auch prächtig verkauft hat (trotz Shitstorm!!!). Wobei hier natürlich noch genaue Zahlen fehlen.
Nach Aussage von Activision waren Crash und Spyro ein Erfolg.
Benutzeravatar
Temeter 
LVL 2
36/99
29%
Beiträge: 16386
Registriert: 06.06.2007 17:19
Persönliche Nachricht:

Re: Der 4P-Kommentar: Video-Kommentar: Entlassungen bei Activision - das Ende des Spiele-Booms?

Beitrag von Temeter  »

Rabidgames hat geschrieben: 18.02.2019 20:06 Solange sich Spiele wie God of War, AC Odyssey, Monster Hunter World oder Red Dead Redemption 2 gut verkaufen, brauchen wir uns keine Sorgen zu machen.
Das ist alles größtenteils auch nur generischer Mainstream. GoW ist ein visuell spektakuläres cinematic third person Ding mit schwachem Kampfsystem und generischem Sammelkram, AC Odyssey ist Ubisoft Open World mit guter Spielmechanik (und angeblich guter Story) und RDR2 hört sich arg langweilig an, als ob Gameplay bei dem Ding negative Priorität hätte.

Das ist alles sehr gut gemacht, gerade verglichen mit dem durchschnittlichem Mainstream-Kram von vor 10 Jahren, aber es ist eine vergleichsweise winzige Zahl von Mainstream-AAA Titeln verglichen mit der Vielfalt von vor 15 Jahren. Heute ist für Vielfalt oder Experimentation da kaum Platz, weil die meisten Publisher statt 20 Spielen heutzutage nur noch 5 machen. Natürlich mit Ausnahmen, das neuste Civ/Anno/Metro/Doom/etc Zeugs schaut klasse aus. Trotz FO76 sind Bethesdas Spiele fast alle super interessant.

Was für mich die heutige Spielindustrie besser macht, sind aber eher Mittelgroße und Indietitel: Kingdom Come, Subnautica, Long Dark, Rimworld, Original Sin 2 und so weiter.
Benutzeravatar
darkchild
LVL 1
3/9
25%
Beiträge: 287
Registriert: 06.10.2012 11:29
Persönliche Nachricht:

Re: Der 4P-Kommentar: Video-Kommentar: Entlassungen bei Activision - das Ende des Spiele-Booms?

Beitrag von darkchild »

Temeter  hat geschrieben: 19.02.2019 14:03
Rabidgames hat geschrieben: 18.02.2019 20:06 Solange sich Spiele wie God of War, AC Odyssey, Monster Hunter World oder Red Dead Redemption 2 gut verkaufen, brauchen wir uns keine Sorgen zu machen.
Das ist alles größtenteils auch nur generischer Mainstream. GoW ist ein visuell spektakuläres cinematic third person Ding mit schwachem Kampfsystem und generischem Sammelkram, AC Odyssey ist Ubisoft Open World mit guter Spielmechanik (und angeblich guter Story) und RDR2 hört sich arg langweilig an, als ob Gameplay bei dem Ding negative Priorität hätte.
Hm, ich gehe mit der Aussage im Allgemeinen durchaus konform, auch in Teilen hinsichtlich GoW, aber schwaches Kampfsystem? Welches Thrid-Person-Actionspiel hat denn dann kein schwaches Kampfsystem? Souls etwa? Gerade gegen die optinalen Valkyren kam das Kampfsystem meiner Meinung nach hervorragend zur Geltung. Generischen Sammelkram habe ich ebenfalls nicht wahrgenommen abseits der Raben, welche sich noch nicht mal aufgedrängt haben... Man muss God of War nicht mögen, aber für mich hat kein Spiel den Spagat zwischen pompösem Triple-A und fordendem Gameplay so formidabel hinbekommen wie GoW.

Um auch noch was zum Thema beizutragen: Nein, kein Ende des Spiele-Booms, bei Weitem nicht. Die Zeiten waren nie so rosig und vielfältig wie heute. MTAs, Day-One-Patches, Free-to-play-Abzocke, EA, Activision...unnötige Begleiterscheinungen, auf die man jedoch nicht angewiesen sein muss heutzutage, wenn man denn nicht will.
Easy Lee
Beiträge: 5298
Registriert: 06.08.2008 17:03
Persönliche Nachricht:

Re: Der 4P-Kommentar: Video-Kommentar: Entlassungen bei Activision - das Ende des Spiele-Booms?

Beitrag von Easy Lee »

Wer ist Activision? Habe von denen wahrscheinlich letztes Jahrzehnt irgendwas gekauft.

Was ich schon merke: Diese "hab' keine Zeit für große Spiele"-Geschichte greift um sich. Ob das nun dazu führt, dass Spiele kleiner oder kleinteiliger werden ... who knows. Aber es wird dem Streaming-Gedanken in die Hände spielen und wenn ich mir so ansehe was der Markt bislang für Lösungen hinsichtlich "kurzer Happen" hat, nehme ich doch lieber die dicken Brocken, so lange sie noch produziert werden.

Abgesehen davon: Endloses Wachstum = Haltung aus dem letzten Jahrtausend ... wird und kann nicht funktionieren.
Benutzeravatar
Temeter 
LVL 2
36/99
29%
Beiträge: 16386
Registriert: 06.06.2007 17:19
Persönliche Nachricht:

Re: Der 4P-Kommentar: Video-Kommentar: Entlassungen bei Activision - das Ende des Spiele-Booms?

Beitrag von Temeter  »

darkchild hat geschrieben: 19.02.2019 14:32
Temeter  hat geschrieben: 19.02.2019 14:03
Rabidgames hat geschrieben: 18.02.2019 20:06 Solange sich Spiele wie God of War, AC Odyssey, Monster Hunter World oder Red Dead Redemption 2 gut verkaufen, brauchen wir uns keine Sorgen zu machen.
Das ist alles größtenteils auch nur generischer Mainstream. GoW ist ein visuell spektakuläres cinematic third person Ding mit schwachem Kampfsystem und generischem Sammelkram, AC Odyssey ist Ubisoft Open World mit guter Spielmechanik (und angeblich guter Story) und RDR2 hört sich arg langweilig an, als ob Gameplay bei dem Ding negative Priorität hätte.
Hm, ich gehe mit der Aussage im Allgemeinen durchaus konform, auch in Teilen hinsichtlich GoW, aber schwaches Kampfsystem? Welches Thrid-Person-Actionspiel hat denn dann kein schwaches Kampfsystem? Souls etwa? Gerade gegen die optinalen Valkyren kam das Kampfsystem meiner Meinung nach hervorragend zur Geltung. Generischen Sammelkram habe ich ebenfalls nicht wahrgenommen abseits der Raben, welche sich noch nicht mal aufgedrängt haben... Man muss God of War nicht mögen, aber für mich hat kein Spiel den Spagat zwischen pompösem Triple-A und fordendem Gameplay so formidabel hinbekommen wie GoW.
Die richtig guten Aktionspiele in der Hinsicht wären wohl Bayonetta, Devil May Cry, sowas in der Art. Das alte Good of War war zwar nicht ganz auf dem Level, aber auch ziemlich ordentlich. Mit der neuen Kameraperspective schränkst du deine Möglichkeiten halt arg ein.

Dark Souls hat auch so seine Macken; IMO leidet gerade Teil 3 daran, dass es das Kampfsystem zu sehr in den Vordergrund stellt, wenn es bei Teil 1 erst so richtig im Kontext seiner Welt funktioniert hat.
Und die Kamera wurde sowieso mit jedem Teil problematischer^^
Benutzeravatar
Veldrin
Beiträge: 3192
Registriert: 04.12.2013 03:54
Persönliche Nachricht:

Re: Der 4P-Kommentar: Video-Kommentar: Entlassungen bei Activision - das Ende des Spiele-Booms?

Beitrag von Veldrin »

Das neue Format gefällt mir gut. Weiter so!
Die 4players-Kicktipp-Bundesligatipprunde zur Saison 2018/2019 ist eröffnet! Willst auch du der Tipprunde joinen, dann klick hier zum Forenpost oder benutz den Direktlink.
Antworten