The Last of Us Part 2: Vier Millionen Verkäufe innerhalb von drei Tagen

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Nuracus
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Re: The Last of Us Part 2: Vier Millionen Verkäufe innerhalb von drei Tagen

Beitrag von Nuracus » 30.06.2020 14:24

huenni1987 hat geschrieben:
30.06.2020 09:18
Ich finde schon das wir in Teil 1 eine klassische Gut gegen Böse Story bekommen haben. Das ganze Spiel über steht fest, Joel: Held, wenn auch kein typischer.
Ich wär da eher vorsichtig mit dem Begriff "Held". Weder im Prolog im Jahr 2013 noch in der Zukunft ist er ein Held.
Spoiler
Show
Prolog: Er verweigert einer Familie (mit Kind!) aus nachvollziehbaren Gründen die Hilfe, indem er sie nicht mit ins Auto nehmen will. Wie gesagt, nachvollziehbar, er möchte sich und seine allernächsten beschützen. Aber ein "Held" hätte angehalten und die Familie gerettet.

Dann, Apokalypse: Joel ist Schmuggler. Er handelt mit Waffen und wenn ich es richtig in Erinnerung habe auch mit Drogen. Clark Kent, Peter Parker, die haben anständige Berufe. Aber ein Drogenschmuggler als Held? Selbst in dem Kontext.
Später: Obwohl auf seine Hilfe angewiesen, weigert er sich zunächst, den Auftrag mit Ellie anzunehmen.

Randall Flagg
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Re: The Last of Us Part 2: Vier Millionen Verkäufe innerhalb von drei Tagen

Beitrag von Randall Flagg » 30.06.2020 14:24

aGamingDude hat geschrieben:
29.06.2020 11:33

Zum Verkaufserfolg. Glückwunsch an Naughty Dog! Das ist ein Meilenstein, weil hier ausgetretene Pfade des Storytellings verlassen werden.
Das haben schon ganz andere Spiele deutlich besser geschafft. Denen wird trotzdem kein Meilensteinstatus zugesprochen.


Gesichtselfmeter
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Re: The Last of Us Part 2: Vier Millionen Verkäufe innerhalb von drei Tagen

Beitrag von Gesichtselfmeter » 30.06.2020 15:29

@Randall Flagg: ja, würde mich jetzt auch mal interessieren. In der Tat, so etwas wie Nier+ Nier Automata, SotC, etc. ist mit Sicherheit ne massiv heftigere Mind-fuck Story, aber es zählt auch das Gesamtpaket. Du kannst in der Theorie auch mit dem Handy den besten Film aller Zeiten drehen, nur gehört zu dieser Kunstform auch ein bisschen mehr als nur die Geschichte. Und auf dem Hügel bin ich bereit zu sterben: da setzt Part 2 die Meßlatte ganz hoch und nur Death Stranding kann da mithalten bzw. ist in manchen Punkten überlegen, deswegen verstehe ich auch, warum Jörg es für sich höher gewertet hat. Die "schauspielerische Leistung" dieser virtuellen Figuren in Tlou2 lässt im Vergleich auch ein RDR2 alt aussehen, denn RDR2 ist nur beim voice acting partiell und marginal besser. Überzeugende Mimik? Da kommt kein Spiel aktuell mit. Und auch so etwas ist nunmal Teil der Videospiel-Kunst.

@Nuracus: Wenn Sie den Multiplayer so hinbekommen, dass keine Mechaniken entfernt werden, kann das ein riesen Ding werden. Man stelle sich mal ein Macheten-Duell im MP vor :Hüpf: Das Spiel hat so viele kleine Mechaniken, die gar nicht erklärt werden. Manchmal dient ein QTE als Tutorial für das Spiel: so muss man sich mit A. in einer QTE mit L1 abrollen um auszuweichen, das funtioniert aber mit richtigem Timing auch normal, wenn Du zu Boden geballert/geschlagen wirst. Den Angriff von oben hatte ich selbst mal als UC-Kenner ausprobiert, ging nicht, dann habe ich ein Gif gesehen, wo es jemand macht und dann festgestellt, dass ich einfach den falschen Knopf gedrückt hatte - durch die Gewohnheit von UC4.

huenni1987
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Re: The Last of Us Part 2: Vier Millionen Verkäufe innerhalb von drei Tagen

Beitrag von huenni1987 » 30.06.2020 16:25

Nuracus hat geschrieben:
30.06.2020 14:24
huenni1987 hat geschrieben:
30.06.2020 09:18
Ich finde schon das wir in Teil 1 eine klassische Gut gegen Böse Story bekommen haben. Das ganze Spiel über steht fest, Joel: Held, wenn auch kein typischer.
Ich wär da eher vorsichtig mit dem Begriff "Held". Weder im Prolog im Jahr 2013 noch in der Zukunft ist er ein Held.
Spoiler
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Prolog: Er verweigert einer Familie (mit Kind!) aus nachvollziehbaren Gründen die Hilfe, indem er sie nicht mit ins Auto nehmen will. Wie gesagt, nachvollziehbar, er möchte sich und seine allernächsten beschützen. Aber ein "Held" hätte angehalten und die Familie gerettet.

Dann, Apokalypse: Joel ist Schmuggler. Er handelt mit Waffen und wenn ich es richtig in Erinnerung habe auch mit Drogen. Clark Kent, Peter Parker, die haben anständige Berufe. Aber ein Drogenschmuggler als Held? Selbst in dem Kontext.
Später: Obwohl auf seine Hilfe angewiesen, weigert er sich zunächst, den Auftrag mit Ellie anzunehmen.
Geb dir Recht. Joel war kein Heiliger und das hat Teil 1 auch klar gemacht. Dennoch war er aus Sicht des Spielers in den Geschehnissen von Teil 1 praktisch der Gute. Am Anfang etwas grummelig und genervt, aus verständlichen Gründen im Bezug auf Sarah und später immer mehr aufgelockert. Er taute auf. Das hat uns seine gute Seite gezeigt.

Teil 1 hat uns aber nie daran zweifeln lassen, dass das was Joel tut evtl. falsch sein könnte. Kanns vielleicht auch nur schlecht ausdrücken aber für mich waren Joel und Ellie in Teil 1 immer die Guten, bei denen es mir als Spieler wichtig war, dass sie es schaffen durchzukommen. Teil 1 lässt uns auch eigentlich nur zurück mit der Lüge von Joel ggü. Ellie was sich ungut anfühlt, aber immerhin leben beide und gehen nach Jackson. Also Happy End. Joels Taten am Ende hinterfragt Teil 1 aber nicht wirklich und wir Spieler leben damit, weil wir unser gutes Ende bekommen haben.

Mich würde interessieren, wie Spieler am Ende von Teil 1 entschieden hätten, wen man sich hätte entscheiden können, ob man Ellie rettet oder nicht. Aus dem Bauch heraus würde ich jetzt sagen, ich hätte sie gerettet. Dann denke ich aber an Life is Strange und die Entscheidung dort am Ende. Da habe ich wirklich Minutenlang überlegt was ich machen soll. Das ist mir so schwer gefallen und dann habe ich Chloe geopfert. Aus den Statistiken ging damals zumindest hervor, dass der größere Teil der Spieler auch Chloe geopfert hatte. Also ein Leben Opfern um tausende zu retten. Joels Entscheidung wiegt unter den Umständen sogar noch schwerer, da es hier um das Überleben der ganzen Menschheit geht/gehen könnte.

Aber ich schweife ab. Sorry. :) Also zusammengefasst, in Teil 1 war deswegen Joel für mich eben ein Held, vielleicht ein Antiheld aber er stellte klar die gute Seite der Geschichte dar. Und dann schlagen wir die Brücke zu Teil 2, wo ich natürlich am Anfang voll Team Ellie bin und meine Rache will, im Laufe der Story aber eben gezeigt bekomme, dass dieses simple gute Seite/böse Seite gar nicht so einfach ist.
Zuletzt geändert von huenni1987 am 30.06.2020 16:33, insgesamt 4-mal geändert.

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Nuracus
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Re: The Last of Us Part 2: Vier Millionen Verkäufe innerhalb von drei Tagen

Beitrag von Nuracus » 30.06.2020 16:34

Ich hab echt Schwierigkeiten damit, Joel in irgendeiner Form der "guten Seite" zuzuschreiben. Etwas, was es in einer solchen Apokalypse unter den gegebenen Umständen viellelicht nicht einmal gibt, denn letztendlich ist das eine raue Umgebung, in der es nahezu täglich ums nackte Überleben geht.
Jemanden umzubringen ist in der Gesellschaft etwas alltägliches, siehe erste Cutscene nach dem Prolog: Tes kommt von einem riskanten Deal zurück (es ging um "Pillen"? Was auch immer das bedeutet, Medizin, Drogen?), wurde auf dem Rückweg überfallen. Joel fragt: "Leben die Typen noch?" Sie antwortet süffisant "Du machst wohl Witze."

Auch die Fireflys sind keine "gute" Heilsbringerfraktion. Sie verüben terroristische Anschläge.
Aber ... sie bezahlen Joel, deswegen bringt er Ellie auch zu ihnen und nicht zur Regierung.
Im besten Fall ist Joel ein verklärter Krimineller wie Han Solo.

Aber im Endeffekt ist er eine durch und durch nachvollziehbare, realistische Person.
Eben kein Held.
Zuletzt geändert von Nuracus am 30.06.2020 16:34, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: The Last of Us Part 2: Vier Millionen Verkäufe innerhalb von drei Tagen

Beitrag von huenni1987 » 30.06.2020 16:41

Nuracus hat geschrieben:
30.06.2020 16:34
Ich hab echt Schwierigkeiten damit, Joel in irgendeiner Form der "guten Seite" zuzuschreiben. Etwas, was es in einer solchen Apokalypse unter den gegebenen Umständen viellelicht nicht einmal gibt, denn letztendlich ist das eine raue Umgebung, in der es nahezu täglich ums nackte Überleben geht.
Jemanden umzubringen ist in der Gesellschaft etwas alltägliches, siehe erste Cutscene nach dem Prolog: Tes kommt von einem riskanten Deal zurück (es ging um "Pillen"? Was auch immer das bedeutet, Medizin, Drogen?), wurde auf dem Rückweg überfallen. Joel fragt: "Leben die Typen noch?" Sie antwortet süffisant "Du machst wohl Witze."

Auch die Fireflys sind keine "gute" Heilsbringerfraktion. Sie verüben terroristische Anschläge.
Aber ... sie bezahlen Joel, deswegen bringt er Ellie auch zu ihnen und nicht zur Regierung.
Im besten Fall ist Joel ein verklärter Krimineller wie Han Solo.

Aber im Endeffekt ist er eine durch und durch nachvollziehbare, realistische Person.
Eben kein Held.
Du verstehst mich falsch. ;) Mir geht es um die Wahrnehmung des Spielers. Nicht wie der Charakter im Spiel dargestellt wird. Han Solo ist dabei ein gutes Beispiel. Da auch er Krimineller ist und sicherlich das ein oder andere schlimme getan hat, aber mir als Zuschauer wird er als der Gute der Geschichte verkauft. Lassen wir mal Held weg, das klingt zu sehr nach Avengers. Nennen wir es einfach gut gegen böse. Joel ist in der Lore von Teil 1 eigentlich kein guter Mensch wie du auch richtig sagst, aber ich als Spieler werde auf seine Seite geschickt und kämpfe für/mit ihm. Dabei bringt mich das Spiel aber eben nie dazu, zu hinterfragen ob das was er da so getrieben hat oder was er tut überhaupt in Ordnung ist.

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Re: The Last of Us Part 2: Vier Millionen Verkäufe innerhalb von drei Tagen

Beitrag von Gesichtselfmeter » 30.06.2020 16:46

huenni1987 hat geschrieben:
30.06.2020 16:41
Nuracus hat geschrieben:
30.06.2020 16:34
Ich hab echt Schwierigkeiten damit, Joel in irgendeiner Form der "guten Seite" zuzuschreiben. Etwas, was es in einer solchen Apokalypse unter den gegebenen Umständen viellelicht nicht einmal gibt, denn letztendlich ist das eine raue Umgebung, in der es nahezu täglich ums nackte Überleben geht.
Jemanden umzubringen ist in der Gesellschaft etwas alltägliches, siehe erste Cutscene nach dem Prolog: Tes kommt von einem riskanten Deal zurück (es ging um "Pillen"? Was auch immer das bedeutet, Medizin, Drogen?), wurde auf dem Rückweg überfallen. Joel fragt: "Leben die Typen noch?" Sie antwortet süffisant "Du machst wohl Witze."

Auch die Fireflys sind keine "gute" Heilsbringerfraktion. Sie verüben terroristische Anschläge.
Aber ... sie bezahlen Joel, deswegen bringt er Ellie auch zu ihnen und nicht zur Regierung.
Im besten Fall ist Joel ein verklärter Krimineller wie Han Solo.

Aber im Endeffekt ist er eine durch und durch nachvollziehbare, realistische Person.
Eben kein Held.
Du verstehst mich falsch. ;) Mir geht es um die Wahrnehmung des Spielers. Nicht wie der Charakter im Spiel dargestellt wird. Han Solo ist dabei ein gutes Beispiel. Da auch er Krimineller ist und sicherlich das ein oder andere schlimme getan hat, aber mir als Zuschauer wird er als der Gute der Geschichte verkauft. Lassen wir mal Held weg, das klingt zu sehr nach Avengers. Nennen wir es einfach gut gegen böse. Joel ist in der Lore von Teil 1 eigentlich kein guter Mensch wie du auch richtig sagst, aber ich als Spieler werde auf seine Seite geschickt und kämpfe für/mit ihm. Dabei bringt mich das Spiel aber eben nie dazu, zu hinterfragen ob das was er da so getrieben hat oder was er tut überhaupt in Ordnung ist.
Du hast das Problem der Diskussion und die Absicht von ND mit diesem Satz verstanden: Bis auf die Tatsache, dass Ellie die Heilung in sich trägt, ist sie nicht besonders. ND hätte willkürlich zwei andere Figuren aus dieser Welt zeigen können und das gleiche Ergebnis erzielt. Perspektive ist Alles.

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Re: The Last of Us Part 2: Vier Millionen Verkäufe innerhalb von drei Tagen

Beitrag von Nuracus » 30.06.2020 16:49

Uh, doch das tut es.
Nimm allein im Prolog, da spricht das Spiel sogar zu dir und hinterfragt Joel.

Du steuerst noch Sarah, ihr sitzt zu dritt im Auto. Tommy fährt die Straße entlang, Joel ist Beifahrer, Sarah sitzt hinten. Vor einem taucht eine Familie auf, Tommy und Sarah sind der Meinung, man soll helfen, Joel setzt sich energisch durch.
Sarah quittiert die Situation mit einem "ich denke, wir hätten der Familie helfen sollen...".

Und nur, weil man den Protagonisten spielt, ist man nicht automatisch im gut-gegen-böse-Mindset. Siehe GTA!

Zarte_Knopse
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Re: The Last of Us Part 2: Vier Millionen Verkäufe innerhalb von drei Tagen

Beitrag von Zarte_Knopse » 30.06.2020 18:16

aGamingDude hat geschrieben:
30.06.2020 13:50
Zarte_Knopse hat geschrieben:
29.06.2020 17:55
Xris hat geschrieben:
27.06.2020 03:59

Zum Verkaufserfolg. Glückwunsch an Naughty Dog! Das ist ein Meilenstein, weil hier ausgetretene Pfade des Storytellings verlassen werden. Ich kann Jörg verstehen, dass ihn das Game nach einzelnen Sessions noch beschäftigt hat. Auch ich hab viel nachdenken müssen und finde das sehr erfrischend.
Echt? Welche Pfade denn?

Immer, wenn ich sowas lese, denke ich, dass so etwas Menschen schreiben, an denen die aktuelle Popkultur komplett vorbeigegangen ist.

Ja, was man hier sieht, hat man in der Spielekultur so noch nicht gesehen. Die Story ist sehr einfach gehalten und der rote Faden leicht verständlich. Aber wo bitte ist davon irgendwas neu oder ungesehen? Mich hat absolut gar nichts in dem Spiel richtig hart überrascht oder gar geschockt.

Wenn was Drastisches passiert ist, kam bei mir immer der Gedanke: Ach, da haben sie sich wohl hiervon und davon inspirieren lassen.

Es war mal interessant, die unterschiedlichen Perspektiven selbst spielen zu können - aber das Prinzip Böse ist Gut, Gut ist Böse hat man in Film- und Buchform auch schon mehrfach gesehen/gelesen.

Daher kann ich nicht nachvollziehen, dass die Story als Meisterhaft tituliert wird. Sie ist für ein Spiel verdammt toll erzählt, ja, absolut. Aber runtergebrochen - das, was da auf dem Papier steht - ist ein Sammelsurium an bekannten und schon mehrfach erzählten Versatzstücken. Und das meiste wurde in Film-Buchform drastischer, emotionaler und packender erzählt.

Ach, und ich muss ja nochmal betonen, dass für mich Walking Dead Season 01 von Telltale trotz geringerem Gore viel packender und auch am Ende emotionaler war. Da fand ich das Knöpfchen drücken stellenweise viel, viel schlimmer und ich musste mich da teilweise regelrecht überwinden. Und am Ende musste ich da dann tatsächlich ein Tränchen verdrücken. So etwas hatte ich mindestens von TLoU2 erwartet. Kam aber alles nicht.

Trotzdem war das Spiel für mich ein absolutes Oberbrett - aber aus anderen Gründen.
Du schreibst es doch selber... in der Spielekultur hat man das bisher nicht so gesehen... neuer Pfad. Das Filme, Bücher oder Serien dem Medium Videospiel weit voraus sind in diesen Belangen ist hinlänglich bekannt. Das man den Perspektivwechsel so schonungslos und unausweichlich durchleben und aktiv miterleben muss, ist mir bisher nicht so untergekommen. Daher ist das für mich ein Meilenstein. So weit, so einfach.

Grüße von jemandem an dem die Popkultur nicht vorbeigegangen ist, aber danke für deine Expertenmeinung.
Du redest da von einer Spielmechanik. Das gehört für mich nicht zu Storytelling. Denn die Story an sich wurde sehr klassisch getellt. Wohl doch nicht so einfach. Wohl eher sehr weit.


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Re: The Last of Us Part 2: Vier Millionen Verkäufe innerhalb von drei Tagen

Beitrag von nonick2015 » 30.06.2020 23:03

Gratulation Naughty Dog.
Auch wenn ich ND den Erfolg ehrlich gönne, hat mich TLOU2 so genervt
das ich von denen wohl nix mehr kaufen werde,

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Re: The Last of Us Part 2: Vier Millionen Verkäufe innerhalb von drei Tagen

Beitrag von aGamingDude » 01.07.2020 11:35

Zarte_Knopse hat geschrieben:
30.06.2020 18:16
aGamingDude hat geschrieben:
30.06.2020 13:50

Du schreibst es doch selber... in der Spielekultur hat man das bisher nicht so gesehen... neuer Pfad. Das Filme, Bücher oder Serien dem Medium Videospiel weit voraus sind in diesen Belangen ist hinlänglich bekannt. Das man den Perspektivwechsel so schonungslos und unausweichlich durchleben und aktiv miterleben muss, ist mir bisher nicht so untergekommen. Daher ist das für mich ein Meilenstein. So weit, so einfach.

Grüße von jemandem an dem die Popkultur nicht vorbeigegangen ist, aber danke für deine Expertenmeinung.
Du redest da von einer Spielmechanik. Das gehört für mich nicht zu Storytelling. Denn die Story an sich wurde sehr klassisch getellt. Wohl doch nicht so einfach. Wohl eher sehr weit.
Ich weiß wovon ich rede, von einem Perspektivwechsel, welcher die Story maßgeblich zu dem macht was sie ist, Weil er unausweichlich ist, weil er das Bild von den Beteiligten Stück für Stück auseinander nimmt und neu zusammensetzt. Und das nach und nach. Die beiden Storyparts an sich sind klassisch erzählt, das ist richtig, aber wie diese beiden zusammenhängen und was daraus für den Spieler entsteht, ist das Essenzielle.

Für mich das Storytelling, keine Spielmechanik. Wenn du das so sieht, sei es drum, dann haben wir verschiedene Ansichten. Also ziemlich einfach und eher nicht so weit.
Zuletzt geändert von aGamingDude am 01.07.2020 11:35, insgesamt 1-mal geändert.
So wilde Freude nimmt ein wildes Ende.

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Re: The Last of Us Part 2: Vier Millionen Verkäufe innerhalb von drei Tagen

Beitrag von fanboyauf3uhr » 01.07.2020 12:24

Denke das war vorerst mein letztes ND Spiel, fand schon Uncharted von Teil zu Teil immer langweiliger. Und jetzt der Tiefpunkt mit TLOU2. Die Story ist einfach nur lahm, da helfen auch keine drastischen Gewalt- und Sexszenen mehr. Der eine kurze Teil wo man
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wieder Joel und Ellie spielt hat mir nochmal gezeigt wie es hätte gut werden können.

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Re: The Last of Us Part 2: Vier Millionen Verkäufe innerhalb von drei Tagen

Beitrag von Hokurn » 01.07.2020 14:27

fanboyauf3uhr hat geschrieben:
01.07.2020 12:24
Denke das war vorerst mein letztes ND Spiel, fand schon Uncharted von Teil zu Teil immer langweiliger. Und jetzt der Tiefpunkt mit TLOU2. Die Story ist einfach nur lahm, da helfen auch keine drastischen Gewalt- und Sexszenen mehr. Der eine kurze Teil wo man
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Ich weiß jetzt nicht genau welchen der Parts du meinst aber unterm Strich waren das doch die ruhigsten Parts mit nahezu reinem Storytelling im Spiel. So hätte ich das komplette Spiel nicht gebraucht.

Oder gehts eigentlich nur darum, dass man gern wieder Joel gespielt hätte. Verständlich und hätte ich mir was wünschen können wäre das vermutlich vorher auch sicher dabei gewesen aber der Entwickler entscheidet und für mich persönlich wars ne gute Entscheidung die für mich funktioniert hat. Ich hoffe da tatsächlich von noch mehr Entwicklern, dass sie ihre Wege gehen und auch mal die Vergangenheit fallen lassen können.
Böse ausgedrückt spielen wir halt bei der Konkurrenz das xte mal Lara Croft und es ändert sich nichts.

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