Assassin's Creed Odyssey - Test

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mellohippo
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von mellohippo » 16.10.2018 10:37

Xris hat geschrieben:
16.10.2018 02:03
Dafür hatte ich schon das hier auf der PS4:

https://youtu.be/o7tZA8RT7HY

In 40 Stunden in jedem Fall schon mehr als 5 Mal.
Yup, hier auch. Gestern das zweite Mal. Endgültig eingefroren, Neustart nötig. Richtige Scheisse sowas.

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Dr.Khaos
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von Dr.Khaos » 16.10.2018 17:25

Objektiv betrachtet sind die Vorwürfe oder Ratschläge (besser mit XP-Boost) aber Quatsch und zeugen entweder von Unverständnis oder dem Versuch über solche Skandale die Reichweite des eigenen Auftritts zu erhöhen. Klappt ja immer wieder ganz gut, beim Herrn Sterling.
Es geht mir nicht um den IST-Zustand und auch nicht darum einen Skandal zu beschwören. Ich will lediglich anmerken, dass wenn die Akzeptanz jetzt geprüft wird, eine Firma danach potentiell weiter damit macht und es schlimmer werden kann. Man will ja leider auch Geld verdienen. Dein Argument, dass es diese schon seit BlackFlag gibt bedeutet doch nichts gutes. Und nochmal. es ist ein SinglePlayer Spiel. Fandest du Mittelerde: Schatten des Krieges etwa gut?

Den rest von dir kannst du gerne bemängeln. Hast ja auch Recht zum Teil. Kommt mir nur wie Fanboy gebashe rüber. Mir ist schon klar, auf was ich mich eingelassen habe als ich das Spiel erworben hab. Aber mal zum Thema Kämpfe. Kein Schild? Wtf?

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oppenheimer
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von oppenheimer » 17.10.2018 22:45

Dr.Khaos hat geschrieben:
16.10.2018 17:25
Kein Schild? Wtf?
Nun, in dem setting ergibt ein fehlender Schild irgendwie keinen Sinn, da stimme ich zu.
Aber rein spielmechanisch ist er angesichts der Möglichkeit zu kontern und auszuweichen im Grunde auch überflüssig.
Wann man ausweichen und/oder kontern kann, wird im Spiel ja auch frühzeitig und recht deutlich visualisiert. Von daher eigentlich kein Ding, oder?

gnadenlos-GER
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von gnadenlos-GER » 21.10.2018 16:40

Kleines Update: Nach 92 Stunden, 59% der Hauptstory und 55% der Welterkundung bin ich jetzt (ohne XP-Boost - noch nicht mal die 2 Std. aus der Ultimate Version habe ich aktiviert) auf Level 50, habe Söldnerrang 1 und die Arena gemeistert.

Es bleibt also dabei, dass man sich mit dem XP-Boost nur selbst Spielspaß nimmt. Jeder halbwegs normale Spieler wird bis zum Abschluss der Story und wichtigsten Elemente locker auf Level 50 sein (allein die Level 50 Gegner der Arena pushen einen notfalls nochmal um 2 Level nach oben) - und eigentlich ist es umso besser, je länger dieses wichtige Motivationselement durchs Spiel trägt.

Wie es jetzt mit der Motivation weitergeht wird sich zeigen. Es gibt noch einiges zu tun, aber ob ich nach dem Wegfall von 2 1/2 wichtigen Motivationsquellen die restlichen 40% noch genauso intensiv spielen werde, kann ich noch nicht einschätzen. Die Story ist aber gut genug, um sich notfalls auch alleine zu tragen. Wenn dann fällt nur die Erkundung im letzten Drittel nicht mehr so intensiv aus.

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Xris
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von Xris » 22.10.2018 13:10

gnadenlos-GER hat geschrieben:
21.10.2018 16:40
Kleines Update: Nach 92 Stunden, 59% der Hauptstory und 55% der Welterkundung bin ich jetzt (ohne XP-Boost - noch nicht mal die 2 Std. aus der Ultimate Version habe ich aktiviert) auf Level 50, habe Söldnerrang 1 und die Arena gemeistert.

Es bleibt also dabei, dass man sich mit dem XP-Boost nur selbst Spielspaß nimmt. Jeder halbwegs normale Spieler wird bis zum Abschluss der Story und wichtigsten Elemente locker auf Level 50 sein (allein die Level 50 Gegner der Arena pushen einen notfalls nochmal um 2 Level nach oben) - und eigentlich ist es umso besser, je länger dieses wichtige Motivationselement durchs Spiel trägt.

Wie es jetzt mit der Motivation weitergeht wird sich zeigen. Es gibt noch einiges zu tun, aber ob ich nach dem Wegfall von 2 1/2 wichtigen Motivationsquellen die restlichen 40% noch genauso intensiv spielen werde, kann ich noch nicht einschätzen. Die Story ist aber gut genug, um sich notfalls auch alleine zu tragen. Wenn dann fällt nur die Erkundung im letzten Drittel nicht mehr so intensiv aus.
Ich hatte komischerweise auch nur zwischen lvl 10 und 20 das Gefühl es wuerde ewig dauern. Danach ging alles ziemlich flott.

Dennoch. Mit dem XP Boot köderst du gewiss all jene die normalerweise einfach nur der HQ folgen möchten. Denn immer wieder ist es erforderlich SQs zu machen und auch mal Teile der Welt die ansonsten nicht fuer die HQ relevant sind zu besuchen. Eine gewisse Absicht unterstelle ich Ubisoft da schon. Der Vorgänger war hier noch nicht so stark durch notwendiges questen gestreckt.

Und was mich darüber hinaus stört sind die Tonnen an unnützem randoom Loot. Ich bekomme gefühlt zu 95% Mist den ich fuer meine Spielweise nicht gebrauchen kann. Was dazu führt das ich überwiegend in den selben Sachen rumgelaufen bin. Und überwiegend habe ich nur Schwerter und Bögen bekommen. Die schweren Waffen sowie Speere und Dolche eher selten.

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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von gnadenlos-GER » 22.10.2018 14:31

Xris hat geschrieben:
22.10.2018 13:10
Dennoch. Mit dem XP Boot köderst du gewiss all jene die normalerweise einfach nur der HQ folgen möchten. Denn immer wieder ist es erforderlich SQs zu machen und auch mal Teile der Welt die ansonsten nicht fuer die HQ relevant sind zu besuchen.
Komplett frei bin ich sehr lange (bestimmt bis Level 30 oder 40) nicht in andere Gebiete gelaufen. Wenn dann nur, wenn mich eine der aufwendigeren Sidequests dort hingeführt hat und dann habe ich als erfahrener Open World Spieler natürlich auch den Aussichtsturm gemacht und die Fragezeichen zumindest auf meinem Weg aufgedeckt.

Bei Ruinen oder Tombs habe ich diese meist auch direkt gemacht, wegen der benötigten Tafeln und Fähigkeiten, aber ansonsten bin ich recht brav wieder ins ursprüngliche Gebiet zurückgegangen. Zumindest das eigenständige Erkunden von neuen Gebieten ist also nicht erforderlich um immer ein ausreichend hohes Level für die Story zu haben.

Ich weiß, dass einige Open World so verstehen, dass man sie so spielen können muss, wie man Lust hat - das sehe ich aber nicht so, zumindest nicht bis zu einem solchen Extrem, dass man fast nur die Hauptstory spielen will.

Open World funktioniert nur dann gut, wenn man auf das Erkunden der Welt und zumindest auf höherwertige Sidequests Lust hat - ansonsten hat eine Open World doch nur Nachteile gegenüber einem linearen Spiel und wer das Erkunden nicht mag, wird in einer Open World nie den gleichen Spaß haben, wie mit einem linearen, storylastigen Spiel.

Wenn es dann soweit geht, dass man noch nicht einmal Dingen nachgeht, die schon aus der Missionsbeschreibung ersichtlich keine generische Quest sind, nur weil man nicht gezwungen wird, dann ist Open World einfach das falsche Genre, so wie für mich umgekehrt viele sehr storylastige Spiele nicht gut funktionieren.
Eine gewisse Absicht unterstelle ich Ubisoft da schon. Der Vorgänger war hier noch nicht so stark durch notwendiges questen gestreckt.
Ich sehe es eher als Führung für den Spieler. So wie auch die höchsten Stufen der Fähigkeiten über das Speerlevel oder über Fortschritt in der Hauptquest blockiert werden, um etwas besser zu steuern wie der Spieler das Spiel erlebt. Oder die Level-Anforderungen bestimmter Gebiete, um zu verhindern, dass man zu häufig Gebiete vorwegnimmt, bevor die Story das vorsieht.
Und was mich darüber hinaus stört sind die Tonnen an unnützem randoom Loot. Ich bekomme gefühlt zu 95% Mist den ich fuer meine Spielweise nicht gebrauchen kann. Was dazu führt das ich überwiegend in den selben Sachen rumgelaufen bin. Und überwiegend habe ich nur Schwerter und Bögen bekommen. Die schweren Waffen sowie Speere und Dolche eher selten.
Bei mir waren es eigentlich recht gut gemischt, bis ich die Gift-Dolche gefunden habe - diese wollte ich dann immer benutzen, um einen Platz auf dem D-Pad frei zu bekommen. War daher vor Erreichen der Stufe 50 auch die einzige Waffe, die ich regelmäßig beim Schmied hochgerüstet habe.

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Xris
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von Xris » 22.10.2018 23:59

Die Leute die nur die Story spielen wollen hast du alleine schon wegen den Vorgängern (die ich nicht gespielt bzw nur Black Flag mal angespielt habe) dabei, die diesbezüglich ja offenbar weniger Open World und weniger SQs geboten haben. Im Prinzip wurde aus AC spätestens mit dem aktuellen Teil ein anderes Spiel. Um es mal vorsichtig auszudrücken. Eigentlich wurde aus einem "nicht allzu anspruchsvollem Spiel" ein passables Sand Box Hack n Slay.

Ich frag mich ja woher dieser Sinneswandel bei Ubsi tatsächlich kommt. Kann mir aber gut vorstellen das viele aus der ursprünglichen Zielgruppe nun Geld fuer ihren Fortschritt ausgeben.

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JunkieXXL
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von JunkieXXL » 23.10.2018 01:07

Xris hat geschrieben:
22.10.2018 23:59
Die Leute die nur die Story spielen wollen hast du alleine schon wegen den Vorgängern (die ich nicht gespielt bzw nur Black Flag mal angespielt habe) dabei, die diesbezüglich ja offenbar weniger Open World und weniger SQs geboten haben. Im Prinzip wurde aus AC spätestens mit dem aktuellen Teil ein anderes Spiel. Um es mal vorsichtig auszudrücken. Eigentlich wurde aus einem "nicht allzu anspruchsvollem Spiel" ein passables Sand Box Hack n Slay.

Ich frag mich ja woher dieser Sinneswandel bei Ubsi tatsächlich kommt. Kann mir aber gut vorstellen das viele aus der ursprünglichen Zielgruppe nun Geld fuer ihren Fortschritt ausgeben.
Ich habe Odyssey noch nicht gespielt, aber nach allem, was man so hört, mutiert Assassins Creed immer mehr zum epischen Rollenspiel. Ich stelle mal die naheliegende These auf, dass die beeindruckenden und erfolgreichen Rollenspiele der letzten Jahre, insbesondere The Witcher 3, Ubisoft den Impuls dafür gegeben haben. Ubisoft hat gesehen, solche Spiele kommen bei den Kunden an und sie haben erkannt, dass sie genügend Know-how haben, selbst Spiele dieser Art machen zu können. Zudem wissen sie, soll das ausgelatschte Franchise nicht untergehen, braucht es Veränderung und Erneuerung. Dass Ubisoft bei der Assassins-Creed-Reihe nun diesen Weg geht, finde ich nicht nur schön, sondern auch logisch.

gnadenlos-GER
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von gnadenlos-GER » 23.10.2018 02:22

Xris hat geschrieben:
22.10.2018 23:59
Die Leute die nur die Story spielen wollen hast du alleine schon wegen den Vorgängern (die ich nicht gespielt bzw nur Black Flag mal angespielt habe) dabei, die diesbezüglich ja offenbar weniger Open World und weniger SQs geboten haben. Im Prinzip wurde aus AC spätestens mit dem aktuellen Teil ein anderes Spiel. Um es mal vorsichtig auszudrücken. Eigentlich wurde aus einem "nicht allzu anspruchsvollem Spiel" ein passables Sand Box Hack n Slay.

Ich frag mich ja woher dieser Sinneswandel bei Ubsi tatsächlich kommt. Kann mir aber gut vorstellen das viele aus der ursprünglichen Zielgruppe nun Geld fuer ihren Fortschritt ausgeben.
Ich habe jedes AC seit Teil 3 gespielt, einige auch abgeschlossen und Open World Spiele, bei denen Nebenaufgaben zum vollständigen Spielerlebnis gehört haben, waren das schon immer. Auch RPG-Elemente sind nicht neu, wurden nur mit Origin/Odyssey weiter ausgebaut.

Schon bei AC3 konnte man z.B. Tiere für ihr Fell jagen, es gab eine Basis die man ausbauen konnte, ein (sehr schlechtes) Handelsrouten-System, Händler bei denen man seine überschüssigen Tierfelle verkauften konnte, usw. Der Ausbau des Schiffs bei Odyssey stammt sogar fast komplett aus Black Flag und Syndicate hatte einen ziemlich umfangreichen und in drei Bereiche unterteilten Skill-Tree, den man mit Nebenaufgaben wie Boxkämpfen (jetzt eben als Arena integriert) schneller füllen konnte.

Bild

Der Begriff "Ubisoft-Formel" zur Beschreibung des Gameplay-Loops in vielen Open World Titeln kommt ja nicht von ungefähr und beschreibt neben den Aussichtstürmen auch, dass die ganze Welt voller optionaler Nebentätigkeiten ist.

Von daher sollten gerade AC-Veteranen durchaus damit vertraut sein, wie man einen Open World Titel spielt und dass diese aus mehr als einem linearen Durchspielen der Haupt-Story bestehen. Die größte Änderung sehe ich beim Kampfsystem, das jetzt anspruchsvoller wurde - was Open World und RPG-Elemente angeht, ist es nur eine Weiterentwicklung.

IMO ist das was man mit Origin/Odyssey gemacht hat, daher auch mehr Evolution als Revolution und mich wundert, dass manche Fans der Serie das Spielerlebnis jetzt so unterschiedlich beschreiben, obwohl es eigentlich mit jedem Teil weiter in diese Richtung gegangen ist und sehr viele Elemente aus Vorgängern oder aus den vom Kampfsystem etwas anders gelagerten Spielen der Far Cry Reihe bekannt sind.

In gewisser Weise ist die Neuausrichtung sogar Back to the Roots, da nach den sehr stadtlastigen Teilen (Unity und Syndicate) endlich wieder das Durchstreifen der Natur zu einem größeren Element des Spiels wurde. Für mich ist daher AC:OD insgesamt nicht weiter von AC3 / Blag Flag entfernt als Unity/Syndicate. Die Gemeinsamkeiten und Änderungen liegen nur in anderen Teilbereichen.

Wobei mir ohnehin aufgefallen ist, dass ein größerer Teil der "Trauernden" noch immer AC2 nachhängt, also eigentlich schon lange und nicht erst seit Origin/Odyssey mit der Ausrichtung der Serie unzufrieden ist.

Wortgewandt
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von Wortgewandt » 25.10.2018 11:06

Rabidgames hat geschrieben:
08.10.2018 23:18
Wortgewandt hat geschrieben:
08.10.2018 22:55
Rabidgames hat geschrieben:
08.10.2018 15:04


Immerhin konntest du zu sinnlosem Dreisatzer mal noch ein bisschen ad hominem beigeben. Aber passt schon, ganz Kleiner. Und gibt Pap wieder schnell sein Telefon, bevor es zurück in den Kindergarten geht. Siehste, das kann ich auch!
Allerdings war es bei dir komplett unangemessen und ziemlich plump artikuliert. Davon abgesehen haben deine Tippfehler sämtlichen Humor im Keim erstickt. Daran musst du unbedingt arbeiten, willst du es mit mir aufnehmen können. Also, ich wiederhole mich ungerne - aber mach deine Hausaufgaben, Kleiner.
"Mit dir aufnehmen können"? Sind wir hier im Kindergarten oder was?
Ach nee, da spricht nur der obligatorische Forentroll, der vom eigentlichen Thema nicht mal den Hauch einer Ahnung hat. Aber ich musste lachen, von daher 8/10.

P.S. "ungerne"? Meinst du vielleicht "ungern"? Denn "ungerne" gibt es laut Duden nicht. So viel zum Thema Rechtschreibung.
Damit sinkst du leider auf 5/10, denn ein echter Troll achtet auf solche Kleinigkeiten.

Du bist tatsächlich ein einfacher Pinsel. Du kannst weder vernünftig Texte schreiben noch verstehst du Sinnzusammenhänge. Ist ja auch nicht schlimm, mann muss ja nicht alles können. Aber dann höre bitte auch auf, mich belehren zu wollen, wenn du dich laufend in eine Sackgasse manövrierst. Ich bin einfach eine Nummer zu groß für dich. Lerne dazu und schreib mich wieder an. Vorher kann und werde ich dich nicht ernst nehmen, sorry.

Schön, dass du für dein PS extra nochmal den Text editieren musstest. Das amüsiert mich.

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Danilot
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Re: Assassin's Creed Odyssey - Test

Beitrag von Danilot » 19.11.2018 19:09

Hab mir das Game vor 2 Tagen im Sale geholt und muss sagen: Verdammt das macht echt Spaß! Was haben die denn aus der Serie gemacht? Black Flag und Revelations habe ich damals nach ein paar Stunden weggelegt: Ein Ein-Button-Press-Kampfgameplay, ein unterirdisches Stealthsystem, interessante, aber mies ausgearbeitete Charaktere in dünnen Storys mit Valium-Charme.

Dieser Teil macht nichts neu, es gibt sogar das echt dümmliche Rekrutierungs-Kidnapping-System aus MGS 5: "Ich verpass dir eine und danach möchtest du für mich arbeiten!" Aber die Welt ist interessant, die Lootkisten gammeln nicht mehr auf Häuserdächern rum...

Die Hauptcharaktere sind interessant, die Geschichte solide bis sehr gut erzählt. Die NPC's sehen nicht mehr wie Wachsfiguren aus, es gibt sogar mal interessante Nebenmissionen, und das von Ubisoft? Ich dachte sowas dürfen die da gar nicht mehr programmieren. Das Game hat eine Story - nach Ghost Recon eigentlich undenkbar...

Das Kampfsystem ist solide und macht Spaß, das Seegeln sieht echt cool aus. Aber nochmal zum Kampfsystem: Schade, dass sie das Pfeilschießen nicht so gut wie in HZD hinbekommen haben und auch der Schwertkampf ist nicht immer super durchdacht. Der Hechtsprung zur Seite sollte durch schnelles Doppeldrücken aktiviert werden, nicht durch Taste-gedrückt-halten. Und einen Block-Konter auf zwei Tasten zu legen ist auch nicht gut, eine Taste wäre besser gewesen. Aber unterm Strich funktioniert es und macht viel Spaß als arcadige Variante von Bloodborne.

Letztlich bin ich besonders überrascht, dass sie die Nebenquests und die Gesprächsoptionen besser umgesetzt haben als in HZD. Dort war die Hintergrundstory sehr gut, aber Aloys Alltag so mehr "Mäh, wo ist der nächste Robokampf?" Mich hat da fast nie interessiert, was Aloy im Gespräch in Optionen sagen könnte (lag auch am weichgespülten Charakter).

Auch muss man wiedermal sagen, The Witcher 3 hat den Bereich OW-Games sehr stark geprägt (Fragezeichen, Nebenquests, Sherlok-Holmes-Gedächtnis-Spurensuche...), und MGS5 hat ziemlich viel Gameplay-Schnickschnack beigetragen. Ohne tierische Begleiter geht es nicht mehr und auch die müssen irgendwelche Spezialfähigkeiten haben.

Ok Griechenland rockt, hätte ich nicht gedacht.

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