Elden Ring: Studio-Chef Miyazaki hat "keine Ahnung", warum das Spiel so erfolgreich ist
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Re: Elden Ring: Studio-Chef Miyazaki hat "keine Ahnung", warum das Spiel so erfolgreich ist
Was ich übrigens am Pferdegameplay nicht mag ist, dass mir ein Spieler sagte, es wäre manchmal nicht so recht erkennbar, ob Bosse nun mit oder ohne Pferd zu machen sind. Und ich persönlich finde es generell doof, dass es offenbar überhaupt Bosse gibt, für die man das Pferd benutzen muss. Denn das Gameplay zu Pferd sah bisher immer furchtbar aus.
- Temeter
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Re: Elden Ring: Studio-Chef Miyazaki hat "keine Ahnung", warum das Spiel so erfolgreich ist
Naja, ein Dev kann überanalysieren und die falschen Entscheidungen treffen, aber ein gesundes Verständnis von Spiel und Attraktion ist schon wichtig. Ansonstent kann es sich nicht weiterentwickeln, und teils sogar degenerieren.
IMO hat man bei DkS2+3 schon gesehen, dass es ein bisschen an Verständnis für die spielerischen Qualitäten gemangelt hat.
Zuletzt geändert von Temeter am 06.12.2022 15:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elden Ring: Studio-Chef Miyazaki hat "keine Ahnung", warum das Spiel so erfolgreich ist
"Klar, Seelen farmen geht, aber wie bereits von Ryan erwähnt, ist das weniger einschneidend als das Waffenlevel."4P|Jonas hat geschrieben: ↑06.12.2022 14:36SpoilerShowDas Upgradesystem ist gleich, aber die Umsetzung ist anders. Es gibt in Elden Ring nämlich kaum feste Blockaden, die das Weiterkommen verhindern, fast alle Bosse sind erst einmal optional. So kann man den Großteil der Bosse ignorieren, sich an normalen Gegnern hochleveln und immer weiter vorkämpfen, was dann auch in stärkerem Upgrade-Material resultiert. Klar, bis +25 ziehst du keine Waffe hoch, ohne mit den Bossen interagiert zu haben, aber wenn du mit einer +10 Waffe gegen Margit kämpfst, trivialisiert das den Kampf doch schon deutlich und das ist nun wahrlich kein unrealistisches Beispiel.EintopfLeiter hat geschrieben: ↑06.12.2022 13:05 Aber das Level- und Waffenupgradesystem ist gleich zu den Soulsteilen. Auch wenn man, mit einer Lösung zur Hand, schnell gute Waffen finden kann, heißt das nicht, dass die Waffe auch gleich vollständig aufgerüstet ist. Besagten Punkt X musst Du schon auch noch erreichen, bzw. die nötigen Ressourcen dafür finden und die finden sich nicht in den Anfangsgebieten. Auch in DarkSouls kann man früh im Spiel starke Waffen bekommen und auch in Elden Ring ist ein hoher "Soulslevel" nicht entscheidend für den Kampfausgang.
Bei Dark Souls hingegen hast du nur die Materialien, die dir in dem Gebiet bis zum Boss zur Verfügung stehen. Wenn du beispielsweise Ornstein und Smough nicht mit einer Waffe auf +5 (fiktives Beispiel, habe die Zahlen aus DS1 nicht mehr genau im Kopf) nicht schaffst, Pech gehabt. Klar, Seelen farmen geht, aber wie bereits von Ryan erwähnt, ist das weniger einschneidend als das Waffenlevel. Das Farmen von Seelen mag in Elden Ring nicht spürbar leichter sein (obwohl ich das schon finde, weil es deutlich mehr Checkpoints gibt), aber du levelst durch das Erkunden auf eine natürliche Weise viel höher, als du sonst für bestimmte Bosse würdest. Damit ist dein Powerlevel zu jedem Zeitpunkt in DS deutlich stärker vorhersehbar als in Elden Ring.
Having said all that: Ich kann verstehen, wen das nicht tangiert und möchte mich deshalb auch nicht für ein dynamisches Levelsystem der Gegner aussprechen oder so. Wenn es dir gefällt, deine erreichte Stärke durch das Niedermetzeln leichter Gegner in den Anfangsgebieten zu spüren, kann ich das auch gut nachvollziehen. Mir persönlich geht es da, zumindest im Fall von Elden Ring einfach anders. DIe Bosse sind in From Software-Spielen immer meine Highlights gewesen, auch, weil sich die Kämpfe sehr bewusst gestaltet anfühlen: Die Varietät an Angriffsmustern, ausgeteilter Schaden und Lebensleiste der Bosse können von From gut abgeschätzt werden, weil sie wissen, welches Seelen- und Waffenlevel Spieler ungefähr haben werden. In Elden Ring ist das durch die freie Erkundung eben weniger bzw. nicht gegeben.
Stimmt. Aber ist da wirklich ein großer Unterschied zu DarkSouls? Auch dort kann man früh und teilweise zu Beginn starke Waffen ergattern und auch nötige Upgradematerialien. Gerade im zweiten Durchlauf oder nach Lösung, wenn man weiß wo. Aber ja, eine OpenWorld begünstigt das natürlich nochmal, lehne ich nicht ab.
Wie viele Spieler merken in ihrem ersten Durchgang, ohne Komplettlösung, dass sie all die guten Waffen schon früh zu Beginn hätten haben können und das sogar auf +10? Ich meine jene, die sich erst mal stundenlang durch die Welt treiben lassen und dann den ersten Pflichtboss angehen, wissen doch genau wozu das führt und nehmen in Kauf, dass der Kampf etwas leichter werden könnte. Für einige ist das sogar der Grund für die ausgiebige Erkundung vorab. Ist ja nicht nur in Elden Ring so.
Ich habe oft gelesen, dass genau das vielen an Elden Ring (im Vergleich zu den "Vorgängern") gefallen hat. Also die Möglichkeit weiter zu spielen, evtl. etwas stärker zu werden und dann eine "Blockade" in Form eines Pflichtbosses anzugehen, die man sonst vielleicht nicht geschafft hätte.
Übrigens ich bin auch nicht gleich zu Margit, hatte beim Kampf wahrscheinlich auch einen etwas höheren Waffenschaden als der Durchschnitt - trivial hat sich das aber wirklich nicht angefühlt. Ich fand das Gefecht trotzdem fordernd.
"DIe Bosse sind in From Software-Spielen immer meine Highlights gewesen, auch, weil sich die Kämpfe sehr bewusst gestaltet anfühlen"
Das ist mMn immer noch so, wenn man sich die Pflichtbosse anschaut. Also das Gefühl, der Boss soll sich so anfühlen und ist entsprechend designt. Ich habe da keinen großen Unterschied bemerkt zu den Souls-Bossen. Und ich war vom Level und Schadensoutput sicherlich etwas höher als vom Entwickler "angedacht".
Aaaaber hier mag unsere grundlegende Empfindungsdiskrepanz herkommen. Bosse, an denen ich 10 Versuche und mehr benötige, sind für mich persönlich kein Highlight. Ich bin nicht sonderlich reaktionsschnell und auch nicht als der große Bossschlächter begannt. Bei mir kommt irgendwann der Frust durch. Auch wenn ich ein großer Fan der FromSoftware Werke bin, die Bosse hätten mich wohl irgendwann zur Aufgabe gezwungen (Sekiro schaffte das) und ich war immer froh, dass es Möglichkeiten gab, den Kampf etwas leichter zu gestalten.
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Zuletzt geändert von EintopfLeiter am 06.12.2022 16:47, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Elden Ring: Studio-Chef Miyazaki hat "keine Ahnung", warum das Spiel so erfolgreich ist
Das ist es ja, ich weiss auch nicht wieso es so dermassen gehypet wurdeKant ist tot! hat geschrieben: ↑06.12.2022 15:27Mhh, sehe ich anders.AshenOne hat geschrieben: ↑06.12.2022 12:30 Ich würde vermuten das liegt hauptsächlich an 2 Gründen (mal von der Qualität des Spiels abgesehen).
1: Das spiel wurde unglaublich gehypet. Sowas habe ich selten gesehen das ein Spiel über Wochen oder gar Monate die News Seiten, Streams etc. dominiert. Mit ein Grund war vielleicht auch Georg Martins beteiligung. Es war jedenfalls ziemlich extrem und hat den Verkauf gut gepusht.
2: Zu der Zeit gab es nichts vergleichbares. Es war ein sehr trockener Release Zeitraum der quasi nur Elden RIng gehörte und selbst WOchen und MOnate danach gab es nichts in der größenordnung. Der Zeitraum war sehr günstig für FromSoft!
Zu 1: Da beißt sich ja der Hund in den Schwanz. Wenn die These ist: "War erfolgreich, weil gehypt", kannste ja auch fragen, warum es so gehypt wurde. Das geht ja Hand in Hand und ist nicht wirklich eine Erklärung. Der Punkt mit George Martin hingegen ist schon eher der Ansatz einer Erklärung. Persönlich glaube ich schon, dass das einen Marketingpush gegeben hat, aber nicht, dass es ursächlich für das Ausmaß des Erfolgs ist.
2. Naja, was meinst du mit vergleichbar? Der Punkt hat mich direkt stutig gemacht, da ich noch im Kopf hatte, mich zu der Zeit zwischen mehreren Games entscheiden musste. Innerhalb nicht mal ganz eines Monats wurde Dying Light 2, Horizon: Forbidden West, Elden Ring und Elex 2 veröffentlicht. Und das waren jetzt nur die Titel, die ich noch im Kopf hatte. Das würde ich nicht als Durststrecke bezeichnen.

Zu Punkt 2. Horizon würde ich noch als konkurenten für ELden Ring durchgehen lassen. Die anderen eher nicht


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Re: Elden Ring: Studio-Chef Miyazaki hat "keine Ahnung", warum das Spiel so erfolgreich ist
Die Bosse in der offenen Welt können mit dem Reittier angegangen werden und sind auch so designt. Das merkt man beispielsweise sehr stark bei den Drachen. Zu Fuß sind jene eher eine Strapaze. Nach kurzer Eingewöhnung fand ich den Kampf zu Ross ordentlich und das Ganze gab dem Kampfsystem mMn eine weitere spaßige Komponente. Man darf sich das Reiten auch nicht wie auf Plötze vorstellen.Ryan2k22 hat geschrieben: ↑06.12.2022 15:38 Was ich übrigens am Pferdegameplay nicht mag ist, dass mir ein Spieler sagte, es wäre manchmal nicht so recht erkennbar, ob Bosse nun mit oder ohne Pferd zu machen sind. Und ich persönlich finde es generell doof, dass es offenbar überhaupt Bosse gibt, für die man das Pferd benutzen muss. Denn das Gameplay zu Pferd sah bisher immer furchtbar aus.
Aber warum nicht erkennbar sein soll, ob man einen Boss zu Pferd bekämpfen kann, erschließt sich mir nicht. Einfach versuchen, das Pferd zu rufen und wenn es geht - gib ihm.
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Re: Elden Ring: Studio-Chef Miyazaki hat "keine Ahnung", warum das Spiel so erfolgreich ist
Ich meine das ja auch unabhängig von der eigenen Präferenz. Einfach in dem Sinne, dass es im Zeitraum Februar bis März schon große Releases neben Elden Ring gab. Und Horizon sogar direkt eine Woche davor. Persönlich habe ich mir da auch nur Elden Ring geholt.AshenOne hat geschrieben: ↑06.12.2022 15:47 Zu Punkt 2. Horizon würde ich noch als konkurenten für ELden Ring durchgehen lassen. Die anderen eher nichtAber das ist vlt eigenes empfinden. Ich weiss jedenfalls noch das ich über Monate nichts zu zocken hatte nach Elden Ring da nichts kam das interessant war (für mich). Ich hab in der Zeit immerhin meinen Backlog abgearbeitet
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Ich glaube jedenfalls am Releasefenster lag es nicht. Der Titel hätte wahrscheinlich zu jedem Zeitpunkt des Jahres die restlichen Releases überstrahlt.
Eventuell lag es ja wirklich an der größeren Zugänglichkeit in Zusammenhang mit der Open World. From Soft hat eine gewisse Fanbase mit ihren Titeln geschaffen und wer die Dinger abfeiert, ist prinzipiell eigentlich immer mit an Bord. Aber bei Elden Ring kamen ein Haufen Spieler dazu, die keinen Bock auf die "Standardformel" hatten, aber in Kombination mit der Open World und generell dem neuen Konzept wahrscheinlich dachten, dass das eine gute Gelegenheit wäre, mal auf den From Soft Zug aufzuspringen. So oder so ähnlich.
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Re: Elden Ring: Studio-Chef Miyazaki hat "keine Ahnung", warum das Spiel so erfolgreich ist
Damit ist gemeint, ob der Boss so gedacht ist oder nicht. Also ob man das Pferd nutzen soll, oder kann.EintopfLeiter hat geschrieben: ↑06.12.2022 15:56 Aber warum nicht erkennbar sein soll, ob man einen Boss zu Pferd bekämpfen kann, erschließt sich mir nicht. Einfach versuchen, das Pferd zu rufen und wenn es geht - gib ihm.
Zuletzt geändert von johndoe711686 am 06.12.2022 16:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elden Ring: Studio-Chef Miyazaki hat "keine Ahnung", warum das Spiel so erfolgreich ist
Ryan2k22 hat geschrieben: ↑06.12.2022 16:10Damit ist gemeint, ob der Boss so gedacht ist oder nicht. Also ob man das Pferd nutzen soll, oder kann.EintopfLeiter hat geschrieben: ↑06.12.2022 15:56 Aber warum nicht erkennbar sein soll, ob man einen Boss zu Pferd bekämpfen kann, erschließt sich mir nicht. Einfach versuchen, das Pferd zu rufen und wenn es geht - gib ihm.
Schon klar. Es handelt sich immerhin um ein Werk FromSoftwares. Da bekommt man nicht alles erklärt. Einfach ausprobieren und ob es dann klappt, gut klappt oder auch nicht, merkt man dann schon ganz schnell und kann entsprechend reagieren. Benötigt nicht mal zig Versuche. Bei den meisten Bossen kann das Reittier erst gar nicht gerufen werden, im Koop sowieso nicht...
Bezüglich der Pflichtbosse fallen mir auch nur zwei ein, die das Reittier ermöglichten bzw. den Kampf teilweise erleichterten. Voraussetzung war das aber auch keine und das ist es bei den optionalen letztlich auch nicht.
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Re: Elden Ring: Studio-Chef Miyazaki hat "keine Ahnung", warum das Spiel so erfolgreich ist
Naja, wer kennt denn solche Wege als Erstspieler? Genau, niemand. Wer kommt in den ersten Stunden in den Sumpf von Caelid? Jop, auch keiner. Wenn man Spiele mit all dem Wissen auseinander nimmt, dann sagt das nix über die Erfahrung beim ersten Durchgang aus und der ist am Ende der wichtige.LeKwas hat geschrieben: ↑06.12.2022 14:40 Man kann eine Spezialwaffe auf das Maximallevel von +10 bringen, das geht schon kurz nach Beginn, weil fast alle dafür nötigen Upgradeitems irgendwo rumliegen und nicht wirklich erkämpft werden müssen:
Den Pfad dafür muss man natürlich erstmal kennen, aber etwa im PvP wird das hart ausgenutzt, um Neueinsteigern das Leben schwer zu machen.
Im ersten Sumpf von Caelid kriegt man direkt zu Beginn ohne kämpfen zu müssen den Meteoritenstab und einen Meteoritenzauber. Dieser Stab kann nicht aufgewertet werden, aber ist bereits in seiner Basisform so stark wie ein normaler Zauberstab auf etwa dem Level +12.
Ich spiel derzeit mal wieder Dark Souls 3, und stimme dahingehend zu, dass das Pacing und Bossdesign dort weit besser ist als in ER.
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Re: Elden Ring: Studio-Chef Miyazaki hat "keine Ahnung", warum das Spiel so erfolgreich ist
Lightningfast hat geschrieben: ↑06.12.2022 16:41Naja, wer kennt denn solche Wege als Erstspieler? Genau, niemand. Wer kommt in den ersten Stunden in den Sumpf von Caelid? Jop, auch keiner. Wenn man Spiele mit all dem Wissen auseinander nimmt, dann sagt das nix über die Erfahrung beim ersten Durchgang aus und der ist am Ende der wichtige.SpoilerShowLeKwas hat geschrieben: ↑06.12.2022 14:40 Man kann eine Spezialwaffe auf das Maximallevel von +10 bringen, das geht schon kurz nach Beginn, weil fast alle dafür nötigen Upgradeitems irgendwo rumliegen und nicht wirklich erkämpft werden müssen:
Den Pfad dafür muss man natürlich erstmal kennen, aber etwa im PvP wird das hart ausgenutzt, um Neueinsteigern das Leben schwer zu machen.
Im ersten Sumpf von Caelid kriegt man direkt zu Beginn ohne kämpfen zu müssen den Meteoritenstab und einen Meteoritenzauber. Dieser Stab kann nicht aufgewertet werden, aber ist bereits in seiner Basisform so stark wie ein normaler Zauberstab auf etwa dem Level +12.
Ich spiel derzeit mal wieder Dark Souls 3, und stimme dahingehend zu, dass das Pacing und Bossdesign dort weit besser ist als in ER.
Sehe ich auch so. Keiner, der mit Elden Ring anfängt, seinen ersten Durchgang spielt findet zu Anfang die ganzen Endgame-Waffen. Selbst dann nicht, wenn er sie theoretisch alle schon erreichen könnte. Warum sollte ein Spieler Caelid abrennen und auf Top-Loot hoffen, wenn jeder Gegner ihn mit einem Schlag hinlegt? Das machen doch die aller wenigsten. Und die, die genau auf diese Weise Waffen suchen, nutzen Lösungen und diverse Videos dafür. Kann man natürlich machen, ging schon in DarkSouls, ist aber sicher nicht die Regel.
Ich fand es eher lustig, im Laufe des Spieles festzustellen, wo ich schon zum Anfang starke Waffen hätte bekommen können. Die Erkenntnis hat aber einige Spielstunden gedauert. Gerade zu Beginn dauerte es recht lange, bis ich (für meinen Build) bessere Ausrüstung und Waffen erhielt.
VG
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Re: Elden Ring: Studio-Chef Miyazaki hat "keine Ahnung", warum das Spiel so erfolgreich ist
Elden Ring war toll ABER:
Man weiss eben nicht wie der Boss designt wurde.
Muss man NPC nutzen um deren Story weiter zu bringen.
Soll man da sPferd nutzen auch wenn die Waffe kein Spass macht dort oben
Aschen nutzen ja/nein weil man eigentlich lieber Solo kämpft
Diverse Waffen welche übermächtige Skills haben und irgendwie "Zauberer" obsolet machen weil Wischiwaschi Moonlightkatana einfach so einfach nutzbar ist.
Die Aschen sind meiner Meinung nahc zu stark, sollten lieber an ein Skill gekoppelt werden wo man eben als "Anführer" als Party rumrennt und nicht ins normale Spiel für 0 Kosten integrieren.
Man weiss eben nicht wie der Boss designt wurde.
Muss man NPC nutzen um deren Story weiter zu bringen.
Soll man da sPferd nutzen auch wenn die Waffe kein Spass macht dort oben
Aschen nutzen ja/nein weil man eigentlich lieber Solo kämpft
Diverse Waffen welche übermächtige Skills haben und irgendwie "Zauberer" obsolet machen weil Wischiwaschi Moonlightkatana einfach so einfach nutzbar ist.
Die Aschen sind meiner Meinung nahc zu stark, sollten lieber an ein Skill gekoppelt werden wo man eben als "Anführer" als Party rumrennt und nicht ins normale Spiel für 0 Kosten integrieren.
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Re: Elden Ring: Studio-Chef Miyazaki hat "keine Ahnung", warum das Spiel so erfolgreich ist
Was übernommen werden darf ist die Karte, die fand ich einfach nur praktisch und vor allem schön. Anders herum hat sie aber auch mein Spielstil stark verändert... ach nee eigentlich will ich sie doch nicht 
hellodear.in
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Zuletzt geändert von oriator am 23.12.2022 16:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elden Ring: Studio-Chef Miyazaki hat "keine Ahnung", warum das Spiel so erfolgreich ist
Also ich habe jeden Boss gelegt, ohne einmal in einem Kampf das Pferd genutzt zu haben. Die Aussage, dass manche Boss das zwingend erfordern, ist mir gänzlich neu.Ryan2k22 hat geschrieben: ↑06.12.2022 15:38 Was ich übrigens am Pferdegameplay nicht mag ist, dass mir ein Spieler sagte, es wäre manchmal nicht so recht erkennbar, ob Bosse nun mit oder ohne Pferd zu machen sind. Und ich persönlich finde es generell doof, dass es offenbar überhaupt Bosse gibt, für die man das Pferd benutzen muss. Denn das Gameplay zu Pferd sah bisher immer furchtbar aus.
EDIT: Der Grund, warum Elden Ring so erfolgreich war, liegt daran, dass es das richtige Spiel zur richtigen Zeit gewesen ist. Es profitierte aber auch vom herausfordernden Charakter der Vorgänger und von der Mitarbeit des Game-of-Thrones-Typen, sowie vom ungewöhnlichen Artdesign mit seinen visuellen Merkmalen (z.B. dass man überall auf der Karte diesen riesigen Baum sieht). Mich überrascht es absolut nicht, dass das Ding eingeschlagen ist wie ein Bombe. In den Previews wirkte das Spiel damals wie ein Breath of the Wild, nur cooler und ästhetischer. Die Leute lieben es, in eine ungewöhnliche Welt mit viel Explorationspotenzial einzutauchen und sich Herausforderungen zu stellen. Das mag man vielleicht nicht glauben, weil jeder große Titel den Spieler wie einen Dreijährigen an die Hand nimmt, aber die meisten dieser großen Titel sind wenige Monate nach Release wieder in Vergessenheit geraten, während man über Elden Ring wie Fallout New Vegas oder Planescape Torment noch in ein paar Jahren reden wird.
Zuletzt geändert von FlyHighBlowLow am 07.12.2022 12:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elden Ring: Studio-Chef Miyazaki hat "keine Ahnung", warum das Spiel so erfolgreich ist
Ja weil Ryan das Spiel eben nicht gespielt hat...
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Re: Elden Ring: Studio-Chef Miyazaki hat "keine Ahnung", warum das Spiel so erfolgreich ist
Ich würde ja behaupten, dass bei FO:NV und Planescape nicht das Gameplay entscheidend war, sondern die erzählten Geschichten.FlyHighBlowLow hat geschrieben: ↑07.12.2022 12:02Das mag man vielleicht nicht glauben, weil jeder große Titel den Spieler wie einen Dreijährigen an die Hand nimmt, aber die meisten dieser großen Titel sind wenige Monate nach Release wieder in Vergessenheit geraten, während man über Elden Ring wie Fallout New Vegas oder Planescape Torment noch in ein paar Jahren reden wird.
Gerade Fallout untergräbt ja deinen Punkt, es gibt wie viele Skyrim with guns, jetzt? Die alle ähnlich sind.
Aber New Vegas sticht hervor.
Gerade Damals gab es drölfzigtausend "Isometric western crpg", die dich ohne "Händchenhalten" in ihre Welt geworfen haben, aber nur Baldur's Gate und Planescape Torment (das eigentlich Niemand gespielt hat...) blieben im Gedächnis.
Es gab eine Menge Rundenbasierte Taktikspiele, aber XCom blieb im Gedächnis, weil du dir die Geschichten um die Soldaten selber ausgedacht hast.
Und Jagged Alliance, weil es eine erzählte und voll mit ausgeprägten Charakteren ist.
Ich prognostiziere, dass Mindnight Suns (Sons?) im Gegensatz zu X-COM (2) vergessen werden wird, weil das Gameplay keine so tollen Geschichten zulassen wird und die Story an sich soll wohl auch komplette Grütze sein... (Hörensagen)
Zuletzt geändert von Sir Richfield am 07.12.2022 12:42, insgesamt 1-mal geändert.