E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

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Hokurn
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von Hokurn »

Wortgewandt hat geschrieben: 29.08.2019 17:57 Warum zerlege ich meine Argumentation?
Schach ist Denksport und damit ganz klar als Sport dekliniert. E-Sport ist Kinderkacke und in Sachen Komplexität und Anspruch vollkommen fehl am Platze. Das ist selbst auf hohem Niveau immer noch nichts, wirklich absolut gar nichts, im Vergleich zu Schach auf Top-Niveau.
Also ist Fußball Sport aber Laufen (egal ob Lang- oder Kurzstrecke) kein Sport?
Ich sehe E-Sport ebenfalls nicht als Sport an und auch mit Schießen, Dart, Schach und co hab ich so meine Probleme, aber es ist doch komplett unrelevant, dass ich für Schach mehr Skill benötige. Genauso, dass beim Fußball neben der Kilometeranzahl und den Sprints noch andere Aspekte im Vergleich zum Laufsport dazu kommen und es somit mehr Können abverlangt.
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zmonx
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von zmonx »

Efraim Långstrump hat geschrieben: 29.08.2019 18:03 2x die Woche im Verein Mario Kart zocken und Millionen abgreifen?
Ich bin dabei! Wo muss ich unterschreiben und woher bekomme ich eine Schubkarre? Oder überweisen die das Geld?
Nur wenn du gut bist und in der Max-Schmeling-Halle in Berlin vor 80 Millionen Zuschauern mindestens den 142. Platz belegst. Ab Platz 143 sind es dann leider keine Million mehr, weil die Deutschen so geizig sind und den armen Spielern nix gönnen :(
johndoe1966876
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von johndoe1966876 »

Verdammt.
johndoe1544206
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von johndoe1544206 »

zmonx hat geschrieben: 29.08.2019 17:53
Nerevar³ hat geschrieben: 29.08.2019 16:10
zmonx hat geschrieben: 29.08.2019 14:00

Ein klassisches Vorurteil. Unterstützung und Sponsoring könnte sich auch so auswirken...
Das "Pantheon" in Malaysia... So eine "Turnhalle" würde mich doch glatt vom TV zu Hause weglocken können.

Wenn sowas aus Sportgeldförderung entstehen würde, würd ich im Strahl kotzen. Das ist mir jeder Bolzplatz, jede Parkfläche im Park die nicht zugebaur wird sondern für nen Hart- oder Spielplatz erhalten bleibt lieber als son Scheiss.
Wie hier auch schon geschrieben worden ist, das Eine schließt das Andere ja nicht aus. Aber ich merk schon, du willst lieber neue Flughäfen :)

Nein, aber so ganz ohne Begründung, von mir aus. Sei dir gegönnt. Ich wette aber, du würdest anders denken, wenn wir uns dann 2 mal die Woche in so einer Location treffen würden und in Mario Kart jeden abzocken würden!.. Und in der Meisterschaft dann Millionen abräumen würden.

Ich kotz auch über Ausgaben die einfach verschenkt sind, da macht die Eine auch nix mehr aus, wenn Andere mit dem Kopf schütteln.
Dafür brauchts aber keine solche Halle und keine Förderung. Versteht mich nicht falsch, ich finde Zocken ein wunderschönes Hobby, umsonst wäre ich nicht in einem Gaming-Forum angemeldet, aber es ist für mich erstens kein Sport und ich sehe auch absolut keinen Grund, dass Zocken oder eSport gefördert werden muss.

1. ist es mMn reiner Zeitvertreib, schön zwar, aber ohne Mehrwert. Ich zocke lange genug und bin nicht der Meinung, dass mich das ganze menschlich irgendwie weiter gebracht hat. Wenn mich jemand fragt, was ich kann, komme ich nicht darauf zu sagen, dass ich auf Italy lang den Weg zur Hostage smoken kann oder in EVE ein echt guter Tackler war. Wenn ich ehrlich bin, bin ich meinen Eltern heute dankbar, dass sie früher auch mal gesagt haben, dass es für heute genug zocken ist und ich jetzt rauszugehen habe oder jetzt Fussballtraining habe und dahinzugehen habe. Die Erfahrungen haben mir fürs Leben einiges mehr gebracht, auch wenn ich sie damals für die größten Arschnasen gehalten habe.
Eigentlich hatte ich ja vor, dass mein kind mal machen könne, was es will. Es wird logisch ermutigt, auch mal was durchzuziehen, aber im Endeffekt nix verboten oder es zu etwas gezwungen. Wenn das Kind aber dann mit 7 auf mich zukommt, es wolle in den MarioKart-Verein, müsst ich mir den Grundsatz schon noch mal überlegen.

2. Zocken braucht doch keine Förderung. Kein Mensch, der nicht vom Schlag Richie Rich ist, hat die Möglichkeit, sich daheim ein echtes Fussballfeld, einen Beachvolleyballcourt, Tennisplatz oder ne Schwimmerbahn etc. aufzustellen. Hier braucht es Vereinsstrukturen, die es möglich machen, dass Leute eine Sportart ausführen können und ggf. mit anderen Leuten zusammengeführt werden, wenn es diese dazu braucht und keiner im Umfeld Interesse an diesem Sport hat oder man an Wettkämpfen teilnehmen will.

Ne Playstation steht mittlerweile in jedem Kinderzimmer, fast jedes Kind hat die Möglichkeit zu zocken. Gleichgesinnte sind nur einen "Search Game"-Button entfernt. Tutorials oder Coaches gibts zu allem.

Also für was genau braucht es in einer rein digitalen Szene jetzt groß Fördergelder um die Infrastruktur zu schaffen, dass Leute diesem Hobby nachgehen können ? Für ein besseres Image weil man nimma alleine oder mit ein paar Freunden im Kinderzimmer daddelt sondern im klimatisierten Trainingsraum vom Vereinsheim ?
Liesel Weppen
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von Liesel Weppen »

Wortgewandt hat geschrieben: 29.08.2019 17:42 Krass, wie der hochkomplexe Denksport mit simplen E-Sport Games gleichgesetzt wird, wo Rotzlöffel Millionen verdienen.
Wie alt bist du, wenn ich fragen darf? Kann es sein, das bei dir der Generationenkonflikt schon voll zuschlägt?
Wortgewandt hat geschrieben: 29.08.2019 17:42 Was für Denk-Skills werden denn gefordert, wenn ich einstudierte Automatismen abarbeite und es primär darum geht, schneller zu sein, als der Gegner. Solche komplett mülligen Argumente können nur von Leute geschrieben werden, die beim Schach gerade mal verstehen, wie die Figuren gesetzt werden können.
Du unterstellst den anderen hier, dass sie keine Ahnung von Schach haben...
So wie du schreibst muss ich dich aber ernsthaft fragen, ob du solche e-Sport-Titel überhaupt schonmal gespielt hast, oder wenigstens Profis schonmal bei einem Spiel zugeschaut hast? Am besten mit Kommentator, damit du überhaupt verstehst, was die da wie wann und warum machen, denn das weißt du offensichtlich nicht.

Wenn sich jemand Schach anguckt, der nichtmal die Regeln und Mechaniken kennt, dann sieht das für den auch nur aus wie beliebig Figuren rumschieben.

Nur schneller sein, bringt dir überhaupt nichts. Da stellt sich schon grundlegend die Frage, schneller bei was? Was tust du denn überhaupt?
Die "einstudierten Automatismen" sind nur die Regeln, genau wie beim Schach. Natürlich musst du in einem e-Sport-Titel wissen wo du hinklicken musst, wenn du dieses oder jenes machen willst (und das solltest du schnell können, denn es geht eben AUCH um Schnelligkeit), ebenso wie du beim Schach wissen musst, wie sich diese oder jene Figur überhaupt bewegen kann.
Du muss beim e-Sport genauso wie beim Schach darauf reagieren, was dein Gegner tut. Einfach nur ein Clickschema abarbeiten und wer das schneller schafft gewinnt, is nich.
Doc Angelo
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von Doc Angelo »

Wortgewandt hat geschrieben: 29.08.2019 17:57 Schach ist Denksport und damit ganz klar als Sport dekliniert. E-Sport ist Kinderkacke und in Sachen Komplexität und Anspruch vollkommen fehl am Platze. Das ist selbst auf hohem Niveau immer noch nichts, wirklich absolut gar nichts, im Vergleich zu Schach auf Top-Niveau.
Ich würde sagen das E-Sport hiermit ganz klar als Kacke "dekliniert" wird. :Blauesauge:
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zmonx
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von zmonx »

Nerevar³ hat geschrieben: 29.08.2019 18:59 Dafür brauchts aber keine solche Halle und keine Förderung. Versteht mich nicht falsch, ich finde Zocken ein wunderschönes Hobby, umsonst wäre ich nicht in einem Gaming-Forum angemeldet, aber es ist für mich erstens kein Sport und ich sehe auch absolut keinen Grund, dass Zocken oder eSport gefördert werden muss.

1. ist es mMn reiner Zeitvertreib, schön zwar, aber ohne Mehrwert. Ich zocke lange genug und bin nicht der Meinung, dass mich das ganze menschlich irgendwie weiter gebracht hat. Wenn mich jemand fragt, was ich kann, komme ich nicht darauf zu sagen, dass ich auf Italy lang den Weg zur Hostage smoken kann oder in EVE ein echt guter Tackler war. Wenn ich ehrlich bin, bin ich meinen Eltern heute dankbar, dass sie früher auch mal gesagt haben, dass es für heute genug zocken ist und ich jetzt rauszugehen habe oder jetzt Fussballtraining habe und dahinzugehen habe. Die Erfahrungen haben mir fürs Leben einiges mehr gebracht, auch wenn ich sie damals für die größten Arschnasen gehalten habe.
Eigentlich hatte ich ja vor, dass mein kind mal machen könne, was es will. Es wird logisch ermutigt, auch mal was durchzuziehen, aber im Endeffekt nix verboten oder es zu etwas gezwungen. Wenn das Kind aber dann mit 7 auf mich zukommt, es wolle in den MarioKart-Verein, müsst ich mir den Grundsatz schon noch mal überlegen.

2. Zocken braucht doch keine Förderung. Kein Mensch, der nicht vom Schlag Richie Rich ist, hat die Möglichkeit, sich daheim ein echtes Fussballfeld, einen Beachvolleyballcourt, Tennisplatz oder ne Schwimmerbahn etc. aufzustellen. Hier braucht es Vereinsstrukturen, die es möglich machen, dass Leute eine Sportart ausführen können und ggf. mit anderen Leuten zusammengeführt werden, wenn es diese dazu braucht und keiner im Umfeld Interesse an diesem Sport hat oder man an Wettkämpfen teilnehmen will.

Ne Playstation steht mittlerweile in jedem Kinderzimmer, fast jedes Kind hat die Möglichkeit zu zocken. Gleichgesinnte sind nur einen "Search Game"-Button entfernt. Tutorials oder Coaches gibts zu allem.

Also für was genau braucht es in einer rein digitalen Szene jetzt groß Fördergelder um die Infrastruktur zu schaffen, dass Leute diesem Hobby nachgehen können ? Für ein besseres Image weil man nimma alleine oder mit ein paar Freunden im Kinderzimmer daddelt sondern im klimatisierten Trainingsraum vom Vereinsheim ?
Ich denke, das lässt sich nicht aufhalten. Oder, dass das die Politik noch lange aussitzen kann :)

Auch mit damals schwer zu vergleichen, vielleicht hätten deine/meine Eltern auch einen eSport-Verein ausgesucht, wenn es die entsprechenden "Profi" Strukturen gegeben hätte, wo später hohe Verträge im Raum stehen könnten - Aber eher nicht, war meistens freiwillig aufm Platz und aktiv. Aber man weiß nie...

Ich sehe noch kein massentaugliches eSport Spiel, was mir gefällt und es verdient hat, so genannt zu werden?! Das müsste erst noch entwickelt werden und ein fest verankertes Regelwerk haben, die kein Entwickler oder eine Firma vorgibt und einfach mal so machen kann was es will... Das muss ganz anders aufgezogen werden und benötigt sowas wie ne FIA, wenn wir jetzt mal bei Formel1 bleiben.

Darum bin ich eigentlich eher offen dem Thema gegenüber. Und der Teamgeist Gedanke verdient immer eine Förderung! :)

Ein wichtiger Aspekt ist aber auch die Entwicklung. Wenn man jetzt nicht anfängt und mitzieht, steht man am Ende "wieder" hinten an und hat einen eindeutigen Trend verpennt. Und von einem guten Ausbau würden ja nicht nur die Gamer profitieren... Das muss immer ganz oben auf der Agenda stehen!
Zuletzt geändert von zmonx am 29.08.2019 20:10, insgesamt 1-mal geändert.
johndoe1238056
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von johndoe1238056 »

Schach wird im Plural zu einer denksportlichen Höchstleistung. Das kann ja nun niemand abstreiten. :ugly:
Pit|Nix Treff
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von Pit|Nix Treff »

Liesel Weppen hat geschrieben: 29.08.2019 19:32
Wortgewandt hat geschrieben: 29.08.2019 17:42 Krass, wie der hochkomplexe Denksport mit simplen E-Sport Games gleichgesetzt wird, wo Rotzlöffel Millionen verdienen.
Wie alt bist du, wenn ich fragen darf? Kann es sein, das bei dir der Generationenkonflikt schon voll zuschlägt?
Wortgewandt hat geschrieben: 29.08.2019 17:42 Was für Denk-Skills werden denn gefordert, wenn ich einstudierte Automatismen abarbeite und es primär darum geht, schneller zu sein, als der Gegner. Solche komplett mülligen Argumente können nur von Leute geschrieben werden, die beim Schach gerade mal verstehen, wie die Figuren gesetzt werden können.
Du unterstellst den anderen hier, dass sie keine Ahnung von Schach haben...
So wie du schreibst muss ich dich aber ernsthaft fragen, ob du solche e-Sport-Titel überhaupt schonmal gespielt hast, oder wenigstens Profis schonmal bei einem Spiel zugeschaut hast? Am besten mit Kommentator, damit du überhaupt verstehst, was die da wie wann und warum machen, denn das weißt du offensichtlich nicht.

Wenn sich jemand Schach anguckt, der nichtmal die Regeln und Mechaniken kennt, dann sieht das für den auch nur aus wie beliebig Figuren rumschieben.

Nur schneller sein, bringt dir überhaupt nichts. Da stellt sich schon grundlegend die Frage, schneller bei was? Was tust du denn überhaupt?
Die "einstudierten Automatismen" sind nur die Regeln, genau wie beim Schach. Natürlich musst du in einem e-Sport-Titel wissen wo du hinklicken musst, wenn du dieses oder jenes machen willst (und das solltest du schnell können, denn es geht eben AUCH um Schnelligkeit), ebenso wie du beim Schach wissen musst, wie sich diese oder jene Figur überhaupt bewegen kann.
Du muss beim e-Sport genauso wie beim Schach darauf reagieren, was dein Gegner tut. Einfach nur ein Clickschema abarbeiten und wer das schneller schafft gewinnt, is nich.
Schach erfordert eine Weitsichtige Strategie die ich bisher bei keinem Spiel gesehen habe, einfach auf den Gegner reagieren is da och nich, jungä! :P
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greenelve
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von greenelve »

zmonx hat geschrieben: 29.08.2019 20:06 Ich sehe noch kein massentaugliches eSport Spiel, was mir gefällt und es verdient hat, so genannt zu werden?! Das müsste erst noch entwickelt werden und ein fest verankertes Regelwerk haben, die kein Entwickler oder eine Firma vorgibt und einfach mal so machen kann was es will... Das muss ganz anders aufgezogen werden und benötigt sowas wie ne FIA, wenn wir jetzt mal bei Formel1 bleiben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Korean_e- ... ssociation so läuft Starcraft Broodwar ganz ohne Blizzard und mit eigenen Regeln. Kespa als großer Dachverband des gesamten Esports in Südkorea sowie offizielle Mitgliedsorganisation des Korean Olympic Committees.
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von johndoe1238056 »

Haben die Koreaner eigentlich eine staatliche Förderung des E-Sport? Bei denen könnte ich es mir noch am ehesten vorstellen.
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greenelve
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von greenelve »

Gute Frage. Möglich. Die staatliche Unterstützung ging bei Broodwar soweit, ein eigenes Team vom Militär zu haben. Wodurch Profis, die ihren Wehrdienst ableisten müssen, weiterhin als Profi unterwegs sein können.
Liesel Weppen
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von Liesel Weppen »

Pit|Nix Treff hat geschrieben: 29.08.2019 20:10 Schach erfordert eine Weitsichtige Strategie die ich bisher bei keinem Spiel gesehen habe, einfach auf den Gegner reagieren is da och nich, jungä! :P
Meine Aussage, das man auf den Gegner reagieren muss, lässt überhaupt keine Rückschlüsse zu, ob das weitsichtig sein muss, oder ob kurzfristig auch ausreicht. :P
Je nach Spiel vermute ich aber, das du zumindest in der hinsicht Recht hast. Die Spiele sind auf kürzere Runden ausgelegt, eine Schachpartie kann dagegen schonmal Stunden dauern.
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von johndoe1238056 »

greenelve hat geschrieben: 29.08.2019 20:25 Gute Frage. Möglich. Die staatliche Unterstützung ging bei Broodwar soweit, ein eigenes Team vom Militär zu haben. Wodurch Profis, die ihren Wehrdienst ableisten müssen, weiterhin als Profi unterwegs sein können.
Na gut, sowas gibt es hier bei den "normalen" (sorry, mit fàllt gerade nichts besseres ein) Sportlern ja auch. So gut wie jeder Wintersportler ist bei der Bundeswehr, Zoll oder einer ähnlichen Institution angestellt.

Ich dachte mehr an Breitensport.
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Bachstail
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von Bachstail »

Nerevar³ hat geschrieben: 29.08.2019 18:591. ist es mMn reiner Zeitvertreib, schön zwar, aber ohne Mehrwert. Ich zocke lange genug und bin nicht der Meinung, dass mich das ganze menschlich irgendwie weiter gebracht hat.
Mich schon.

Für mich waren Videospiele mein Ersatz für Freunde und haben mir geholfen, mit meiner Kindheit und Jugend klarzukommen, ohne Videospiele wäre ich eingegangen.

Das klingt für den ein oder anderen vielleicht extrem aber das ist logisch, denn auch wenn ich es des Öfteren erwähnt habe, kennt nicht jeder meine persönliche Situation und schon gar nicht die Details.

Videospiele sind für mich ein elementarer Bestandteil meines Lebens, von daher kann ich für mich ganz klar sagen, dass Videospiele einen Mehrwert für mich bieten und mich menschlich weitergebracht haben.
2. Zocken braucht doch keine Förderung.
Hier würde ich sogar zustimmen, im eSport geht es schon zu oft um zu viel Geld, mir persönlich geht es lediglich um die Anerkennung der Tatsache - und ja, das ist eine Tatsache -, dass eSport durchaus sehr fordernd sein kann und einem Spiel wie Schach zum Beispiel in nichts nachsteht.

Mehr würde zumindest ich nicht wollen.
greenelve hat geschrieben: 29.08.2019 20:25 Gute Frage. Möglich. Die staatliche Unterstützung ging bei Broodwar soweit, ein eigenes Team vom Militär zu haben. Wodurch Profis, die ihren Wehrdienst ableisten müssen, weiterhin als Profi unterwegs sein können.
Hier bin ich nicht ganz auf der Höhe der Zeit aber soweit ich weiß, gilt das Ausüben von eSport in Südkorea als tatsächlicher Beruf, für welchen man ganz normal bezahlt wird, wie bei jeder anderen Arbeit auch.

Des Weiteren ist es meines Wissens nach so, dass das Cheaten in Videospielen in Südkorea rechtlich strafbar ist, allerdings kann ich mich hier sehr stark irren, ich meine aber, so etwas mal gelesen zu haben.