zmonx hat geschrieben: ↑29.08.2019 17:53
Nerevar³ hat geschrieben: ↑29.08.2019 16:10
zmonx hat geschrieben: ↑29.08.2019 14:00
Ein klassisches Vorurteil. Unterstützung und Sponsoring könnte sich auch so auswirken...
Das "Pantheon" in Malaysia... So eine "Turnhalle" würde mich doch glatt vom TV zu Hause weglocken können.
Wenn sowas aus Sportgeldförderung entstehen würde, würd ich im Strahl kotzen. Das ist mir jeder Bolzplatz, jede Parkfläche im Park die nicht zugebaur wird sondern für nen Hart- oder Spielplatz erhalten bleibt lieber als son Scheiss.
Wie hier auch schon geschrieben worden ist, das Eine schließt das Andere ja nicht aus. Aber ich merk schon, du willst lieber neue Flughäfen
Nein, aber so ganz ohne Begründung, von mir aus. Sei dir gegönnt. Ich wette aber, du würdest anders denken, wenn wir uns dann 2 mal die Woche in so einer Location treffen würden und in Mario Kart jeden abzocken würden!.. Und in der Meisterschaft dann Millionen abräumen würden.
Ich kotz auch über Ausgaben die einfach verschenkt sind, da macht die Eine auch nix mehr aus, wenn Andere mit dem Kopf schütteln.
Dafür brauchts aber keine solche Halle und keine Förderung. Versteht mich nicht falsch, ich finde Zocken ein wunderschönes Hobby, umsonst wäre ich nicht in einem Gaming-Forum angemeldet, aber es ist für mich erstens kein Sport und ich sehe auch absolut keinen Grund, dass Zocken oder eSport gefördert werden muss.
1. ist es mMn reiner Zeitvertreib, schön zwar, aber ohne Mehrwert. Ich zocke lange genug und bin nicht der Meinung, dass mich das ganze menschlich irgendwie weiter gebracht hat. Wenn mich jemand fragt, was ich kann, komme ich nicht darauf zu sagen, dass ich auf Italy lang den Weg zur Hostage smoken kann oder in EVE ein echt guter Tackler war. Wenn ich ehrlich bin, bin ich meinen Eltern heute dankbar, dass sie früher auch mal gesagt haben, dass es für heute genug zocken ist und ich jetzt rauszugehen habe oder jetzt Fussballtraining habe und dahinzugehen habe. Die Erfahrungen haben mir fürs Leben einiges mehr gebracht, auch wenn ich sie damals für die größten Arschnasen gehalten habe.
Eigentlich hatte ich ja vor, dass mein kind mal machen könne, was es will. Es wird logisch ermutigt, auch mal was durchzuziehen, aber im Endeffekt nix verboten oder es zu etwas gezwungen. Wenn das Kind aber dann mit 7 auf mich zukommt, es wolle in den MarioKart-Verein, müsst ich mir den Grundsatz schon noch mal überlegen.
2. Zocken braucht doch keine Förderung. Kein Mensch, der nicht vom Schlag Richie Rich ist, hat die Möglichkeit, sich daheim ein echtes Fussballfeld, einen Beachvolleyballcourt, Tennisplatz oder ne Schwimmerbahn etc. aufzustellen. Hier braucht es Vereinsstrukturen, die es möglich machen, dass Leute eine Sportart ausführen können und ggf. mit anderen Leuten zusammengeführt werden, wenn es diese dazu braucht und keiner im Umfeld Interesse an diesem Sport hat oder man an Wettkämpfen teilnehmen will.
Ne Playstation steht mittlerweile in jedem Kinderzimmer, fast jedes Kind hat die Möglichkeit zu zocken. Gleichgesinnte sind nur einen "Search Game"-Button entfernt. Tutorials oder Coaches gibts zu allem.
Also für was genau braucht es in einer rein digitalen Szene jetzt groß Fördergelder um die Infrastruktur zu schaffen, dass Leute diesem Hobby nachgehen können ? Für ein besseres Image weil man nimma alleine oder mit ein paar Freunden im Kinderzimmer daddelt sondern im klimatisierten Trainingsraum vom Vereinsheim ?