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E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
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- darkchild
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johndoe711686
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chrische5
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Hallo
Christoph
Also von sehr viel Bewegung würde ich da nicht sprechen. Es gibt immer mal kleinere Änderungen.
Christoph
- Xris
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Siehe unter dir. Kalorien verbrennt du übrigens sogar im Schlaf.SethSteiner hat geschrieben: ↑27.08.2019 15:40Und die Verbrennung von Kalorien sind dafür kein Indiz? XD
- darkchild
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Das wiederum stelle ich übrigens überhaupt nicht in Abrede. "Videospiel" ist aber viel differenzierter und fragmentierter als die Sportart Fußball. Von daher habe ich generell nur Zweifel daran, wer da letztendlich die Parameter für die Disziplinen festlegt.Liesel Weppen hat geschrieben: ↑27.08.2019 15:50Das tut eSports auch. Ein Pong in dem sich zwei Spieler duellieren können ist schnell programmiert, dazu brauchst du nichts ausser einem Computer und dafür tuts zur Not sogar schon ein 5€ Mikrocontroller, die nötige Software dazu gibts überall umsonst, nicht zuletzt OpenSource. Dafür brauchst du weder EA, noch Ubsioft oder Valve.
- Hühnermensch
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Wer eine ganz gute Zusammenfassung möchte, warum sich die Sportverbände gegen eine Akzeptanz von e-sports ausspricht, sollte sich das Video von Walulis geben. Ist zwar schon einige Monate alt, inhaltlich aber immer noch relevant.
- Darth Broda
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Rennsport ist eine sehr grosse Belastung für den Körper, ein Formel 1 Fahrer verliert mehrere Kilo pro Rennen. Ich bin mir sicher, du würdest nicht mehr als eine Runde bei Renngeschwindigkeit aushalten, ohne dir in irgendeiner Form zu nahe treten zu wollen.
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johndoe711686
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Na Moment mal, wir hatten doch schon geklärt, dass Kalorienverbrauch kein Indiz ist. Das zählt also nichtDarth Broda hat geschrieben: ↑27.08.2019 16:01Rennsport ist eine sehr grosse Belastung für den Körper, ein Formel 1 Fahrer verliert mehrere Kilo pro Rennen. Ich bin mir sicher, du würdest nicht mehr als eine Runde bei Renngeschwindigkeit aushalten, ohne dir in irgendeiner Form zu nahe treten zu wollen.
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johndoe1238056
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Der Kalorienverbrauch ist beim Rennsport auch das kleinste Problem.
- Raskir
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Klar, aber über 90% bleiben ja gleich. Und Fußball wird ja nicht durch den neuen heißen scheiß ersetzt. Zumal ja alles eine gewisse historie hat an Sport in Olympia. Sowas wie fortnite würde ja da Automatisch rausfliegen, eher was wie cs oder dota.
Beim gaming ist es da schon echt rotierender und dynamischer was heißen scheiß angeht. Hat schon seinen grund warum nicht jedes Brettspiel sportlich ist.
Können daher einzelne spiele zum Sport machen wegen mir. Aber die Debatte darum möchte ich nicht erleben.
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Liesel Weppen
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Das Gremium, das den Wettbewerb veranstaltet. Wer legt denn fest welchen Durchmesser ein Fussball hat, wieviel Luftdruck da drin sein muss undwieviel der Ball mindestens wiegen muss oder maximal darf? Wie breit und Hoch das Tor ist und wie lang und breit das Spielfeld ist?
Und wenn ich jetzt mit einem Ball Spiele der 50g zu leicht ist und die beiden Rucksäcke die ich als Torpfosten platziert habe zu nah zusammen sind und man die Torhöhe mangels Ausrüstung eh nur schätzt, dann siehst du doch das auch immernoch als "Fussball".
Wie ich schon sagte, man spielt ja Taktikshooter. Das das dann konkret mit Counterstrike ausgeführt wird, hat der Veranstalter so bestimmt.
Oder anders, weil mir bei Taktik jetzt kein Beispiele einfallen:
Man spielt Deathmatch. Ob man das jetzt in Quake 3 oder Unreal Tournament mit diesen oder jenen Einstellungen spielt entscheidet der Veranstalter, das Sportgremium oder der Deutsche e-Sports-Bund oder was weiß ich.
Zuletzt geändert von Liesel Weppen am 27.08.2019 16:25, insgesamt 1-mal geändert.
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GoodOldGamingTimes
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Ein Verband, bei dem viele Verantwortliche eSport als kein Sport ansehen, geben ein Gutachten in Auftrag, welches zum schluss kommt das eSport im rechtlichen sinne kein Sport ist. Ahhja. Genauuuuuu....
Ich Wette dem gegenüber stehen Gutachten die eSport als Sport ansehen.
Solange Alte Männer um die 50 und 60 das sagen in den Sportverbänden haben wird sich da nichts tun, außer die Politik setzt das Thema auf die Tagesordnung und der Bundestag und Bundesrat beschließen das eSport auch Sport ist.
Zumal es nicht nur der "Generationenkonflikt" ist warum eSport nicht als Sport angesehen wird. Da Spielen mitunter einfach nur finanzielle Gründe eine Rolle. Denn wenn eSport als Sport anerkannt wird, müssen eSport Vereine keine Steuern mehr zahlen und haben auch das Anrecht auf Staatliche Gelder aus dem Topf für Sport(verein)förderung.
Ich Wette dem gegenüber stehen Gutachten die eSport als Sport ansehen.
Solange Alte Männer um die 50 und 60 das sagen in den Sportverbänden haben wird sich da nichts tun, außer die Politik setzt das Thema auf die Tagesordnung und der Bundestag und Bundesrat beschließen das eSport auch Sport ist.
Zumal es nicht nur der "Generationenkonflikt" ist warum eSport nicht als Sport angesehen wird. Da Spielen mitunter einfach nur finanzielle Gründe eine Rolle. Denn wenn eSport als Sport anerkannt wird, müssen eSport Vereine keine Steuern mehr zahlen und haben auch das Anrecht auf Staatliche Gelder aus dem Topf für Sport(verein)förderung.
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yopparai
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Seh ich auch nicht als Sport. Genausowenig wie Schach. Ist ja auch nicht schlimm, dann isses halt kein Sport, sondern was anderes, braucht man ne neue Kategorie.
Das Problem ist aber doch gar nicht, wie man es nennt. Das Problem ist doch wohl eher, dass man durch die Anerkennung als Sport Fördergelder abgreifen kann, die einem so entgehen.
Da muss sich der Fördernde halt mal überlegen, was er eigentlich fördern will. Wenn das körperliche Ertüchtigung ist, dann fliegt‘s raus, aber bitte zusammen mit einigen anderen sog. Sportarten. Wenn es geistig sein soll, kommt‘s u.U. rein. Ebenso, wenn es nur um den Wettbewerb geht.
Wobei es da noch ein Problem gibt. Bzw. zwei: Erstens wäre nicht „e-Sport“ ein Sport, sondern jedes einzelne Spiel. Und zweitens: Die Regeln. Die Größe und das Gewicht von Bällen, Schlägern etc. kann man aufschreiben und jeder Depp kann das dann herstellen und verkaufen. Das geht nicht bei z.B. Star Craft. Da ist man von einem bestimmten Unternehmen abhängig. Wenn die die Regeln ändern wollen machen die das einfach. Wenn die ins Gras beißen, ist der Sport „weg“. Das ist ein gewaltiger Unterschied zu normalen Sportarten.
Deshalb bin ich ganz zufrieden damit, wenn nicht der Staat, sondern das jeweilige Unternehmen „seinen“ Sport selbst fördert. Die verdienen schließlich auch dran.
Das Problem ist aber doch gar nicht, wie man es nennt. Das Problem ist doch wohl eher, dass man durch die Anerkennung als Sport Fördergelder abgreifen kann, die einem so entgehen.
Da muss sich der Fördernde halt mal überlegen, was er eigentlich fördern will. Wenn das körperliche Ertüchtigung ist, dann fliegt‘s raus, aber bitte zusammen mit einigen anderen sog. Sportarten. Wenn es geistig sein soll, kommt‘s u.U. rein. Ebenso, wenn es nur um den Wettbewerb geht.
Wobei es da noch ein Problem gibt. Bzw. zwei: Erstens wäre nicht „e-Sport“ ein Sport, sondern jedes einzelne Spiel. Und zweitens: Die Regeln. Die Größe und das Gewicht von Bällen, Schlägern etc. kann man aufschreiben und jeder Depp kann das dann herstellen und verkaufen. Das geht nicht bei z.B. Star Craft. Da ist man von einem bestimmten Unternehmen abhängig. Wenn die die Regeln ändern wollen machen die das einfach. Wenn die ins Gras beißen, ist der Sport „weg“. Das ist ein gewaltiger Unterschied zu normalen Sportarten.
Deshalb bin ich ganz zufrieden damit, wenn nicht der Staat, sondern das jeweilige Unternehmen „seinen“ Sport selbst fördert. Die verdienen schließlich auch dran.
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johndoe711686
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Naja, am Alter der Personen wird sich nichts ändern, die werden da keinen 20 jährigen hinsetzen. Aber in 40 Jahren sitzen da eben Leute die heute 20 sind und dann werden wir ja sehen was passiert.GoodOldGamingTimes hat geschrieben: ↑27.08.2019 16:22 Solange Alte Männer um die 50 und 60 das sagen in den Sportverbänden haben wird sich da nichts tun,
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johndoe711686
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"
Aber "Sport" ist ja auch nicht nur eine Sportart, sondern Fußball, Basketball, Tontaubenschießen etc. also kann E-Sport ja auch verschiedenes sein. E-Fußball, E-Basketball, E-Schießen (Shootergames). kann ja auch dann ne E-Olympiade geben in Zukunft. Aber wenn ich mir die Preisgelder vom DOTA 2 Turnier vom letzten Wochenende anschaue, dann ist da inzwischen ähnlich viel Geld drin und spätestens wenn das IOC die Zuschauerzahlen braucht oder haben will, wird man sich das noch mal überlegen.yopparai hat geschrieben: ↑27.08.2019 16:25 Wobei es da noch ein Problem gibt. Bzw. zwei: Erstens wäre nicht „e-Sport“ ein Sport, sondern jedes einzelne Spiel. Und zweitens: Die Regeln. Die Größe und das Gewicht von Bällen, Schlägern etc. kann man aufschreiben und jeder Depp kann das dann herstellen und verkaufen. Das geht nicht bei z.B. Star Craft. Da ist man von einem bestimmten Unternehmen abhängig. Wenn die die Regeln ändern wollen machen die das einfach. Wenn die ins Gras beißen, ist der Sport „weg“. Das ist ein gewaltiger Unterschied zu normalen Sportarten.
