Ryan2k6 hat geschrieben: ↑09.08.2019 13:44
Da derjenige dies nicht tut um zocken zu können, eher nein. Beim PC gibt man aber nur dann so viel Geld aus (für private Zwecke) wenn man damit auch spielen will. Ergo Gamer. Wer ein IPhone X kauft, ist per se erst mal kein Gamer, weil der Preis nicht durch die Leistung zum zocken generiert wird. Kein guter Vergleich.
Ich wollte damit nur sagen, das der Preis der Hardware nichts darüber aus sagt, wie sehr man einer bestimmten Definition von "Gamer" entspricht. Es gibt Leute, die kaufen sich ne 1080ti um Coins zu schürfen, es gibt Leute die kaufen sich feinste und teuerste Hardware um eine Simulation laufen zu lassen, und es gibt auch Leute die kaufen sich teure Hardware weil sie glauben, das Office und Browser-Games dann besser laufen.
Auf der anderen Seite gibt es LowSpec-Gamer, die mit den Computern, die andere Leute wegwerfen, noch Jahre lang Indie-Spiele zocken, FTL mit Mods, Civ 4, Retroemulation, Spieleentwicklung mit PICO-8... und was es nicht alles gibt. Die geben so gut wie gar nichts aus, erfüllen aber die eine oder andere Definition von Gamer.
Der Punkt ist: Die Kosten der Hardware sagen über sowas nicht wirklich was aus. Jemand kann €5000 für seine Maschine ausgeben und noch nie ein Spiel gespielt haben (ein IT-Leiter den ich kenne finde Spiele langweilig und meint es wäre nur Spielkrams für Jugendliche), und jemand der seine Computer von Ebay für €10 holt kann Spielkultur als Hauptlebensinhalt haben.
Ryan2k6 hat geschrieben: ↑09.08.2019 13:44
Ja, für mich gibt es diese Schwelle. Und jetzt?
Was, wenn jemand zu dir sagt, das Du kein richtiger Gamer bist, weil Du nicht "Definition X" erfüllst. Ändert das etwas für dich? Wenn nicht - warum solltest Du dann eine Definition erstellen und deine Mitmenschen in 2 Gruppen aufteilen... wenn sich für dich und die anderen nichts ändert?
Es gibt sicherlich auch Leute, die sagen das andere Menschen keine "echten Filmgucker" sind, und das auf Basis von unterschiedlichsten Eigenschaften wie Filmauswahl, Genreauswahl und Frequenz und Guckdauer. Das gleiche gibt es auch für Musik.
Ich persönlich kann dieser Idee einfach nichts abgewinnen.