No Man's Sky: Sean Murray (Chef-Entwickler) spricht über den Umgang mit massiver Kritik und das Aussitzen

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muecke-the-lietz
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Re: No Man's Sky: Sean Murray (Chef-Entwickler) spricht über den Umgang mit massiver Kritik und das Aussitzen

Beitrag von muecke-the-lietz »

Todesglubsch hat geschrieben: 15.07.2019 14:38
Peter__Piper hat geschrieben: 15.07.2019 12:53
Falls das auf die Diskussion mit Mucke und mir bezogen war :man_tipping_hand:
Ich hoffe jetzt macht es klick :man_shrugging:
Ja, war es, aber ich weiß immer noch nicht was da klick machen sollte.
Ich behaupte auch, bei NMS hat man nicht "nichts" gehabt. Vielleicht aus spielerischer Hinsicht, ja, aber man kann ja immer noch auf den künstlerischen Schnarchnasenaspekt bauen :D
NMS hatte natürlich eine gewisse Faszination, das will ich ja auch gar nicht abstreiten. Und das, was Hello Games da versucht haben, war tausend mal mutiger und innovativer als das was mit F76 versucht wurde.

Und grundsätzlich bin ich ja auch eher geneigt, Hello Games eher zu verzeihen, als Bethesda, weil F76 einfach nur peinlich ist, wenn man mal die Erfahrung und die Größe von Beth bedenkt.

Aber einerseits war da halt das dumm freche Gelüge bei NMS im Vorhinein, und dieses Getue im Nachhinein. Es wurde dann zwar massiv geliefert, und mittlerweile ist NMS wirklich ein tolles und einzigartiges Spiel, aber in Interviews labert der Typ halt immer noch so unfassbar viel Scheiße, dass man das Gefühl hat, er hätte nichts aus der Sache gelernt.

Und zu guter Letzt mein Punkt, dass du eben 60 € bezahlt hast, und es in diesem Augenblick egal sein sollte, wie groß das Studio dahinter ist. Und nicht mal der Preis wäre problematisch gewesen, sondern dass man die Leute mit einer riesen Lüge derart gehyptet hat, dass sie bereit waren, diesen Preis zu zahlen, der in keiner Weise gerechtfertigt war und das zu einer Zeit, wo auf den Konsolen tendenziell bisschen Ebbe war und man einfach auf das nächste große Ding gewartet hat. NMS war irgendwie homöopathisch - es hat Hoffnung auf etwas Großes verkauft, aber am Ende war es nur ein Zuckerkügelchen mit Geschmack - für 60 €. Und Sean Murray war halt der Quacksalber vor dem Herrn.

Fallout 76 hingegen war scheiße mit Ansage, zu einer Zeit wo die Leute zig Alternativen hatten, weshalb das Ding auch mega mäßig gefloppt ist.
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Hühnermensch
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Re: No Man's Sky: Sean Murray (Chef-Entwickler) spricht über den Umgang mit massiver Kritik und das Aussitzen

Beitrag von Hühnermensch »

Erst einen auf Lügen aufgebauten, unfertigen Haufen Mist fabrizieren und sich dann als missverstandener Underdog präsentieren, der von der Presse böse schikaniert wurden. Ganz großes Kino Mr. Murray.

Und ja, mag durchaus sein, dass NMS in den letzten Jahren zu einem guten Spiel herangereift ist. Ändert nichts daran, dass es beim Release halbgarer Schmodder war, dem jede Menge Fehlinformation und Kundentäuschung vorangegangen war.
Heruwath
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Re: No Man's Sky: Sean Murray (Chef-Entwickler) spricht über den Umgang mit massiver Kritik und das Aussitzen

Beitrag von Heruwath »

Recht hat er, Taten sagen mehr als Worte. Es bringt selten etwas zu erklären, denn die Menschen stecken nicht in deiner Situation, also werden sie deine Motivation und Gründe nicht vollständig nachvollziehen können. Sehr viele wollen sie auch nicht nachvollziehen und selbst das ist verständlich. Die Leute waren angepisst und Hello Games musste es wiedergut machen, durch Taten und nicht Worte.

Ich will nicht über Sean als Person urteilen, denn das steht mir auch nicht zu, da ich nicht er bin und nicht in seinen Schuhen stecke. Es gibt allerdings Sachen von denen ich grundlegend ausgehe basierend auf meiner eigenen Erfahrung. Ich bin davon überzeugt, dass der Mensch generell Sachen nicht ausreichend einschätzen kann, wenn die Person selbst nicht in der Situation gewesen ist. Früher war ich ständig davon überzeugt, dass die Leute in den höheren Positionen etwas falsch machen, bis ich selbst in diese Positionen gekommen bin und sich meine komplette Situation auf einmal verändert hat. Es ist leicht als gamer darüber zu sprechen wie Kommunikation mit der community geschehen sollte, wenn man selbst das nicht machen muss. Das sehe ich ständig um mich herum. Leute, die aufsteigen werden nicht umsonst meistens gelassener solchen Theme gegenüber. Sie verstehen die Leute in solchen Positionen einfach etwas besser.
Deswegen sehe ich diese news als sehr positiv. Sean scheint aus seinen Fehlern gelernt zu haben, denn er macht eine Aussage, die sich mit meiner Erfahrung deckt und das rechne ich ihm an. Hat er mein vollstes Vertrauen? Nein, und das ist ein anderes Thema. Das ganze Team von Hello Games hat einen Teil des Vertrauens zurückgewonnen. Das ist einfach eine Leistung und sollte entsprechend positiv bewertet werden.

Oder sollen wir darüber reden, dass es ein Fehler ist diese Leistung nicht positiv zu bewerten und immer wieder den Leuten ihre Fehler aufs Brot zu schmieren? Oder wie negativ sich Groll gegen andere auf die eigene Gesundheit auswirkt?

Ich glaub ich werde zu alt für diesen Sch... :)
Fargard
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Re: No Man's Sky: Sean Murray (Chef-Entwickler) spricht über den Umgang mit massiver Kritik und das Aussitzen

Beitrag von Fargard »

Müll rausbringen, dann im Laufe der diversen Monate auf das patchen, was mal versprochen war ist heuzutage also eine Glanzleistung, die auch noch positive PR generiert?
Uff.

Da wünsche ich mir ja fast manchmal die Cartridges des SNES zurück. Da gab es zwar auch mal Müll, aber die Nicht-Patchbarkeit hat sicherlich der Durchschnittsqualität echt geholfen...
CritsJumper
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Re: No Man's Sky: Sean Murray (Chef-Entwickler) spricht über den Umgang mit massiver Kritik und das Aussitzen

Beitrag von CritsJumper »

Fargard hat geschrieben: 15.07.2019 19:44 Da wünsche ich mir ja fast manchmal die Cartridges des SNES zurück. Da gab es zwar auch mal Müll, aber die Nicht-Patchbarkeit hat sicherlich der Durchschnittsqualität echt geholfen...
Bei Cartridges war das ganze noch einfacher. Noch simpler. So ein NMS übersteigt die Komplexität alter Spiele um ein Vielfaches.

Das Problem heutzutage bei der Software-Entwicklung ist eine gewisse Unschärfe. Die meisten Entwickler nutzen bestehende Engines, Bibliotheken und programmieren nicht mehr alles von Grund auf selber, so haben sie 90% fremden Code in ihrer App. Mit entsprechenden Unschärfen und Problemen. Es gibt zwar den Ansatz dies mit automatischen Tests aufzufangen, aber dies ist gerade bei Spielen noch nicht so einfach. Vor allem heraus zu finden was den Bug letztlich ausgelöst hat, wenn er denn mal auftritt. Weil das Rauschen da ziemlich groß ist.

Er hätte einfach kein Wort sagen sollen, das wäre besser gewesen. NMS ist für mich halt ein mutiger Schritt mal wieder was neues aus zu probieren. Selbst wenn es fehl schlägt. Und das sollte die Community halt auch mal honorieren, es sei den sie wollen nachher nur noch 80% Stangenware haben.. wo alles dem anderen gleicht. Ich fand das Projekt halt einen mutigen Schritt in Richtung etwas neues, frisches. Gut es hat nicht ganz so wie erwartet geklappt. Aber das ist auch wichtig damit andere davon inspiriert werden. Nur so entsteht Fortschritt. Lernen aus Fehlern daher sind die so wichtig, wer immer nur auf Nummer sicher geht hat genau Null Entwicklung.
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Usul
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Re: No Man's Sky: Sean Murray (Chef-Entwickler) spricht über den Umgang mit massiver Kritik und das Aussitzen

Beitrag von Usul »

Hühnermensch hat geschrieben: 15.07.2019 16:52Erst einen auf Lügen aufgebauten, unfertigen Haufen Mist fabrizieren und sich dann als missverstandener Underdog präsentieren, der von der Presse böse schikaniert wurden. Ganz großes Kino Mr. Murray.
Wo genau im News-Text liest du etwas darüber, daß die Presse die Entwickler schikaniert haben soll?
El_Bizarro
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Re: No Man's Sky: Sean Murray (Chef-Entwickler) spricht über den Umgang mit massiver Kritik und das Aussitzen

Beitrag von El_Bizarro »

no mans sky ist jetzt eins der besten games seiner art. unglaublich was die alles eingebaut haben seit release. ich bin froh wie sehr sie sich bemüht haben und heute immernoch content raushaun und das gameplay verbessern. andere drücken ihre wurst raus + 1-2 bezahl dlc und fertig. sobald man das game startet ist sofort atmo da, no mans sky ist ein tolles kiffer spiel :)))
DitDit
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Re: No Man's Sky: Sean Murray (Chef-Entwickler) spricht über den Umgang mit massiver Kritik und das Aussitzen

Beitrag von DitDit »

ChrisJumper hat geschrieben: 15.07.2019 21:34
Fargard hat geschrieben: 15.07.2019 19:44 Da wünsche ich mir ja fast manchmal die Cartridges des SNES zurück. Da gab es zwar auch mal Müll, aber die Nicht-Patchbarkeit hat sicherlich der Durchschnittsqualität echt geholfen...
Bei Cartridges war das ganze noch einfacher. Noch simpler. So ein NMS übersteigt die Komplexität alter Spiele um ein Vielfaches.
Wie kommt man immer auf diesen Mythos?
Ja neue Spiele sind größer und umfangreicher aber nicht viel komplexer oder schwieriger bugfrei zu entwickeln. Alte Spiele hatten ihre Herausforderungen in anderen Bereichen aber das heißt nicht das sie auch mal eben so erstellbar waren.
Da hattest du dann solche Vereinfachungen wie bei der Textur, Model und 3D Engine erstellung nicht . Es wurde nicht in objektorientiert Programmiert, die Programmiersprachen waren nicht obtimiert, die Hardware war eine starke limitiertung die man jederzeit beachten musste und alles musste mühsam gezeichnet und gecodet werden. Du hattest keine Tools die dir deinen Quellcode so gut analysiert und auf die Fehlerbereiche hingewiesen haben wie heutzutage. Damals musste man genauso gründlich und effizient arbeiten wie heute, wenn man ein gutes Produkt abliefern wollte. Viele alte Bugs waren den Entwicklern sogar bekannt aber sie haben sie aufgrund der unübersichtlichkeit des Codes oder den technischen Limitierungen nicht lösen können.

Einzige Unterschied heute? Alles viel größer. Größerer Markt, größerer Umfang, größere Teams, größere PR, größere Ausgaben, größere Einnahmen, größerer Shitstorms.
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Skabus
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Re: No Man's Sky: Sean Murray (Chef-Entwickler) spricht über den Umgang mit massiver Kritik und das Aussitzen

Beitrag von Skabus »

Usul hat geschrieben: 16.07.2019 02:38
Hühnermensch hat geschrieben: 15.07.2019 16:52Erst einen auf Lügen aufgebauten, unfertigen Haufen Mist fabrizieren und sich dann als missverstandener Underdog präsentieren, der von der Presse böse schikaniert wurden. Ganz großes Kino Mr. Murray.
Wo genau im News-Text liest du etwas darüber, daß die Presse die Entwickler schikaniert haben soll?
Steht nicht in den News, aber bezieht sich mit ziemlicher Sicherheit auf das von Todesglubsch geposteten Zitat von Sean Murray:
Murray himself stated that prior to the game's release, much of their contact was with journalists who Hello Games believed understood the nature of video game development, and thus expected their statements about what No Man's Sky would be would be tempered to reflect the reality of Hello Games being a small team with limited time. Instead, Murray found that the press took their words for granted, and created expectations for players that they could not have met at launch.
MfG Ska
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Re: No Man's Sky: Sean Murray (Chef-Entwickler) spricht über den Umgang mit massiver Kritik und das Aussitzen

Beitrag von Blaubarschmann »

Die Spieleindustrie hat mich dazu erzogen, Spiele erst nach einer Weile zu kaufen wenn sie schon einige Monate draußen sind. Der Preis ist bestimmt 20-30% günstiger, das Spiel selbst besser und ausgewogener als vorher. Die einzige Spiele die ich mir bei Release gekauft habe in den letzten Jahren, waren Spiele wie die Portierung von der Diablo Eternal Collection für Nintendo Switch, also Games bei denen man sicher ist was man bekommt.

Von den letzten Mega Launch Fails hat Hello Games es wohl am besten gehandhabt hinterher: Kopf runter, arbeiten.

Aber: Es war Hello Games, die haben auch keine 5 weiteren Eisen im Feuer. Wenn sie No Mans Sky nicht weiter bearbeitet und verbessert hätten, dann hätte es für einen Nachfolger oder eine andere IP kein Vertrauen und keine Basis gegeben. Die anderen Publisher versenken im schlimmsten Fall eine IP mit Potential.
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Freya Nakamichi-47
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Re: No Man's Sky: Sean Murray (Chef-Entwickler) spricht über den Umgang mit massiver Kritik und das Aussitzen

Beitrag von Freya Nakamichi-47 »

DitDit hat geschrieben: 16.07.2019 07:39 Wie kommt man immer auf diesen Mythos?
Ja neue Spiele sind größer und umfangreicher aber nicht viel komplexer oder schwieriger bugfrei zu entwickeln. Alte Spiele hatten ihre Herausforderungen in anderen Bereichen aber das heißt nicht das sie auch mal eben so erstellbar waren.
Interessante Frage. Ich habe den Eindruck, die Qualität von Software bleibt immer gleich. Sicherlich ist die Software, die heute so geschrieben wird, wesentlich komplexer als früher. Man vergleiche mal "RDR2" mit einem "Pitfall", oder ein Portal für Online-Bankgeschäfte mit der Software für einen Geldautomaten. Auf der einen Seite wird der Code immer größer und vertrackter, auf der anderen Seite laufen Compiler immer schneller, werden Bibliotheken immer mehr high-level und Test- wie Debugging-Tools immer komfortabler.

In der Spieleentwicklung läuft heute schon das allermeiste ganz ohne Quelltext, da wird nur noch in irgendwelchen Engine-Frontends mit der Maus herumgeklickert.

Stehen mehr Ressourcen zur Verfügung, steigen automatisch auch die Ansprüche der Kunden/Konsumenten. Es ist ein Rennen ohne Gewinner. Am Ende bleibt uns Software, die mal funktioniert und mal nicht.
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Re: No Man's Sky: Sean Murray (Chef-Entwickler) spricht über den Umgang mit massiver Kritik und das Aussitzen

Beitrag von Doc Angelo »



Der ganze Vortrag ist interessant, auch wenn ich nicht allem und nicht jeder Schlussfolgerung zustimmen kann. Der Link fängt an einer Stelle an, wo er die vorigen Aspekte zusammen führt und auf Software und IT bezieht.
Doc Angelo
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Re: No Man's Sky: Sean Murray (Chef-Entwickler) spricht über den Umgang mit massiver Kritik und das Aussitzen

Beitrag von Doc Angelo »

Urdnot Wrex hat geschrieben: 16.07.2019 08:31 Aber: Es war Hello Games, die haben auch keine 5 weiteren Eisen im Feuer. Wenn sie No Mans Sky nicht weiter bearbeitet und verbessert hätten, dann hätte es für einen Nachfolger oder eine andere IP kein Vertrauen und keine Basis gegeben. Die anderen Publisher versenken im schlimmsten Fall eine IP mit Potential.
Ich denke es liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit an einem Vertrag mit Sony. Hätten sie das Spiel selbst gepublisht, dann hätten sie Hello Games einfach aufgelöst und in einer anderen Konstellation und unter anderem Namen einfach weiter gemacht. Sony war allerdings stark involviert und hat NMS und Hello Games als Werbeschild benutzt. Daher mussten sie dafür sorgen, das aus der Katastrophe nach und nach ein verzeihbarer Faux-Pas wurde. Das zeigt auch die Berichterstattung und unter welchen Umständen die Presse nach der Katastrophe behandelt wurde.

Nicht ein einziges Mal hat sich Sony oder Hello Games öffentlich hin gestellt und haben sich dafür entschuldigt, gelogen zu haben. In so fern sehe auch ich die ganze Sache eher schräg. Ich unterstelle Murray nicht mal was böses. Wenn man sich die Video von damals anguckt, dann sieht man sehr genau das er sich einfach nicht anders helfen konnte. Damals hat man noch gedacht, er wäre einfach nur nervös in den Videos. Aber die Reaktionen rührten nicht von einer Kamerascheue her, sondern von der Tatsache, das er gelogen hat das sich die Balken biegen.

Ich vermute das Murray gerne weiterhin in der Branche bleiben möchte. Wenn er sich jetzt nicht an das hält, was Sony im sagt, dann kann er sich das allerdings abschminken. Ich kann mir sehr gut vorstellen, das Sony ihm es ziemlich übel nehmen würde, wenn er öffentlich sagen würde, was damals wirklich gewesen ist. Denn dann würde man Sony vorwerfen können, das sie ihren Job nicht gemacht haben.

Ist natürlich viel Spekulation, aber... wer weiß.
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Re: No Man's Sky: Sean Murray (Chef-Entwickler) spricht über den Umgang mit massiver Kritik und das Aussitzen

Beitrag von Doc Angelo »

Heruwath hat geschrieben: 15.07.2019 18:53 Hello Games musste es wiedergut machen, durch Taten und nicht Worte.
Ich bin grundsätzlich bei dir. Es hilft meistens die Perspektive von Anderen besser zu verstehen, wenn man mal in einer ähnlichen Situation war.

Allerdings ist eines ganz klar ein Fakt: Worte schließen Taten nicht aus. Öffentlich zu sagen, das er bei den Interviews Dinge gesagt hat, die nicht den Fakten entsprachen, hätte in keiner Weise die Taten beeinflusst. Es ist ja nicht so, das ihn niemand hätte verstehen können: Das "Molyxneu-Syndrom" kennen sehr viele. Außerdem weiß so gut wie jeder Mensch, das man manchmal bei dem was man sagt gerne etwas übertreibt. Potential für Verständnis ist definitiv da.

Das den nicht ganz aufrichtigen Worten Taten folgten ist eine sehr gute Sache. Die Worte im Nachhinein klar zu stellen hätte den Taten nichts genommen.
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Schiffmeister
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Re: No Man's Sky: Sean Murray (Chef-Entwickler) spricht über den Umgang mit massiver Kritik und das Aussitzen

Beitrag von Schiffmeister »

In dem Fall war das Aussitzen wahrscheinlich tatsächlich das Beste was sie machen konnten...