Ouya: Ende Juni ist Schluss - Store wird abgeschaltet, alle Konten und Webseiten gelöscht
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Ouya: Ende Juni ist Schluss - Store wird abgeschaltet, alle Konten und Webseiten gelöscht
Das Ende der schwarmfinanzierten Android-Konsole Ouya ist besiegelt: Hersteller Razer, der die Ouya-Rechte im Jahr 2015 erworben hat, will den Store der Plattform am 25. Juni schließen und damit quasi die ohnehin nur noch schwache Lebensader endgültig durchtrennen. Das meldet DualShockers und bezieht sich dabei auf eine offizielle Ankündigung von Razer.Ab dem besagten Datum ist es nicht mehr mögli...
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- sette07
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Re: Ouya: Ende Juni ist Schluss - Store wird abgeschaltet, alle Konten und Webseiten gelöscht
Jaja, aber Download, CloudGaming und Streaming sind die Zukunft. Für die Unternehmen vielleicht aber der Nutzer ist in einem solchen Fall der Depp.
Alter Mann hin oder her, ich bevorzuge meine Käufe physisch in den Händen zu halten. Egal ob Spiele oder Filme.
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- Opy92
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Re: Ouya: Ende Juni ist Schluss - Store wird abgeschaltet, alle Konten und Webseiten gelöscht
so ist es.sette07 hat geschrieben: ↑23.05.2019 14:33 Jaja, aber Download, CloudGaming und Streaming sind die Zukunft. Für die Unternehmen vielleicht aber der Nutzer ist in einem solchen Fall der Depp.
Alter Mann hin oder her, ich bevorzuge meine Käufe physisch in den Händen zu halten. Egal ob Spiele oder Filme.
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Gast
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Re: Ouya: Ende Juni ist Schluss - Store wird abgeschaltet, alle Konten und Webseiten gelöscht
Zumindest Glück im Unglück, dass die wenigen brauchbaren Ouya-Spiele wie Duck Game oder Towerfall schon längst auf andere Plattformen geportet wurden und uns dadurch noch erhalten bleiben.
Der im Video zu sehenden Schaufelware hingegen braucht man wohl keine Träne nachzuweinen.
Der im Video zu sehenden Schaufelware hingegen braucht man wohl keine Träne nachzuweinen.
Zuletzt geändert von Gast am 23.05.2019 15:18, insgesamt 2-mal geändert.
- Melcor
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Re: Ouya: Ende Juni ist Schluss - Store wird abgeschaltet, alle Konten und Webseiten gelöscht
Ich dachte "what is dead may never die"?
- stormgamer
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Re: Ouya: Ende Juni ist Schluss - Store wird abgeschaltet, alle Konten und Webseiten gelöscht
Hätte es nicht besser formulieren könnensette07 hat geschrieben: ↑23.05.2019 14:33 Jaja, aber Download, CloudGaming und Streaming sind die Zukunft. Für die Unternehmen vielleicht aber der Nutzer ist in einem solchen Fall der Depp.
Alter Mann hin oder her, ich bevorzuge meine Käufe physisch in den Händen zu halten. Egal ob Spiele oder Filme.
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Mickster2K
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Re: Ouya: Ende Juni ist Schluss - Store wird abgeschaltet, alle Konten und Webseiten gelöscht
Das ist schon ein starkes Stück. Vermutlich wird kaum jemand noch Ouya nutzen, aber das gefällt mir trotzdem nicht. Wenigstens Patches sollte es für Spiele geben, die eine Verbindung zum Store erfordern. Aber natürlich will niemand Patches für Spiele entwickeln, die kein Geld bringen.Ob bereits gekaufte oder geladene Spiele weiterhin funktionieren, hängt vom jeweiligen Titel ab. Manche von ihnen benötigen offenbar eine Verbindung zum Store, um abgleichen zu können, ob einem das Spiel überhaupt gehört. Leider existiert keine Liste von besagten Titeln.
Man sollte sich vor Augen halten, dass es bei Steam, Sony und Co. im schlimmsten Fall genauso laufen kann.
- Jazzdude
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Re: Ouya: Ende Juni ist Schluss - Store wird abgeschaltet, alle Konten und Webseiten gelöscht
Ich weiß, es ist nicht gerade edel, sich bei gescheiterten Projekten an einer Person aufzuhalten. Aber was mich am meisten an der ganzen Sache anekelt ist, dass Julie Uhrman, welche als Projekturheberin und (PR-)Managerin dieses Technikschrotts auf ganzer Linie versagt hat und ihr Projekt einfach hat fallen lassen, natürlich weiter Karriere macht.
Die Gute ist mittlerweile PR-Managerin bei Playboy, nachdem sie sich eine ganze Weile als "Advisor" und "Mentor" bei verschiedenen Firmen durchgefuttert hatte.
Bitte nicht falsch verstehen: Risiko existiert bei solchen Projekten immer. Und scheitern ist an sich keine Schande. Doch wie es hier gelaufen ist war schlicht ekelhaft: Kickstarter-Backer wurden schlichtweg angelogen ("try before you buy", Auslieferung zuerst an Einzelhändler), scheinbar gab es keinerlei Qualitätskontrolle (Controller) und es wurde wirklich nichts unternommen, um die Plattform zu unterstützen. Das hat meiner Meinung nach mehr mit Unfähigkeit als mit reinem Scheitern zu tun. Das Projekt war dank dem lächerlichen Missmanagement von Anfang an zum scheitern verurteilt.
Aber für ein paar lockere Silicon-Valley-Sprüche reicht es allemal, denn wenn man dann noch das Linkedin-Profil der Guten liest, kommen einem die Tränen:
Wer noch ein anständiges Compilationvideo für die Unfähigkeit des "Managements" sucht, findet es hier.
Wirklich widerlich. Und alle Käufer bleiben nun auf ihrem Plastikschrott sitzen.
Die Gute ist mittlerweile PR-Managerin bei Playboy, nachdem sie sich eine ganze Weile als "Advisor" und "Mentor" bei verschiedenen Firmen durchgefuttert hatte.
Bitte nicht falsch verstehen: Risiko existiert bei solchen Projekten immer. Und scheitern ist an sich keine Schande. Doch wie es hier gelaufen ist war schlicht ekelhaft: Kickstarter-Backer wurden schlichtweg angelogen ("try before you buy", Auslieferung zuerst an Einzelhändler), scheinbar gab es keinerlei Qualitätskontrolle (Controller) und es wurde wirklich nichts unternommen, um die Plattform zu unterstützen. Das hat meiner Meinung nach mehr mit Unfähigkeit als mit reinem Scheitern zu tun. Das Projekt war dank dem lächerlichen Missmanagement von Anfang an zum scheitern verurteilt.
Aber für ein paar lockere Silicon-Valley-Sprüche reicht es allemal, denn wenn man dann noch das Linkedin-Profil der Guten liest, kommen einem die Tränen:
Was für ein dämlicher Schwachsinn.I am a builder of things. Bringing new (and usually difficult) ideas to life. I consistently "beat the no" because I believe anything is possible. I surround myself with like-minded people who see the possibilities and find a way to make them a reality.
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Wirklich widerlich. Und alle Käufer bleiben nun auf ihrem Plastikschrott sitzen.
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Cyler2k
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Re: Ouya: Ende Juni ist Schluss - Store wird abgeschaltet, alle Konten und Webseiten gelöscht
Ouya die Konsole mit der Leistung eines Handy´s und die Mobilität einer PS3
- Pioneer82
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Re: Ouya: Ende Juni ist Schluss - Store wird abgeschaltet, alle Konten und Webseiten gelöscht
Dreist aber gut, was anderes wäre auch utopisch gewesen zu glauben.Ob bereits gekaufte oder geladene Spiele weiterhin funktionieren, hängt vom jeweiligen Titel ab. Manche von ihnen benötigen offenbar eine Verbindung zum Store, um abgleichen zu können, ob einem das Spiel überhaupt gehört. Leider existiert keine Liste von besagten Titeln.
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Grauer_Prophet
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Gast
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Re: Ouya: Ende Juni ist Schluss - Store wird abgeschaltet, alle Konten und Webseiten gelöscht
Widersprechen möchte dem nicht, aber ich glaube, dass die Ouya - zusätzlich zu dem von dir Beschriebenem - bereits durch ihr grundlegendes Konzept quasi zum Scheitern verurteilt war.Jazzdude hat geschrieben: ↑23.05.2019 17:12SpoilerShowIch weiß, es ist nicht gerade edel, sich bei gescheiterten Projekten an einer Person aufzuhalten. Aber was mich am meisten an der ganzen Sache anekelt ist, dass Julie Uhrman, welche als Projekturheberin und (PR-)Managerin dieses Technikschrotts auf ganzer Linie versagt hat und ihr Projekt einfach hat fallen lassen, natürlich weiter Karriere macht.
Die Gute ist mittlerweile PR-Managerin bei Playboy, nachdem sie sich eine ganze Weile als "Advisor" und "Mentor" bei verschiedenen Firmen durchgefuttert hatte.
Bitte nicht falsch verstehen: Risiko existiert bei solchen Projekten immer. Und scheitern ist an sich keine Schande. Doch wie es hier gelaufen ist war schlicht ekelhaft: Kickstarter-Backer wurden schlichtweg angelogen ("try before you buy", Auslieferung zuerst an Einzelhändler), scheinbar gab es keinerlei Qualitätskontrolle (Controller) und es wurde wirklich nichts unternommen, um die Plattform zu unterstützen. Das hat meiner Meinung nach mehr mit Unfähigkeit als mit reinem Scheitern zu tun. Das Projekt war dank dem lächerlichen Missmanagement von Anfang an zum scheitern verurteilt.
Aber für ein paar lockere Silicon-Valley-Sprüche reicht es allemal, denn wenn man dann noch das Linkedin-Profil der Guten liest, kommen einem die Tränen:Was für ein dämlicher Schwachsinn.I am a builder of things. Bringing new (and usually difficult) ideas to life. I consistently "beat the no" because I believe anything is possible. I surround myself with like-minded people who see the possibilities and find a way to make them a reality.
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Wirklich widerlich. Und alle Käufer bleiben nun auf ihrem Plastikschrott sitzen.
Ich meine, wie viele der Ottonormalkonsumenten sind wirklich geneigt, sich zusätzliche Hardware in Form einer stationären Konsole anzuschaffen, um damit Spiele zu spielen, welche sie doch in der Form schon auf ihren Smartphones haben?
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Black Stone
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Re: Ouya: Ende Juni ist Schluss - Store wird abgeschaltet, alle Konten und Webseiten gelöscht
Klar, das Schicksal von dem Würfel war vorhersehbar. Und ich vermute, die aktuellen Nutzerzahlen rechtfertigen keine Investition in irgendwelche Patches.LePie hat geschrieben: ↑23.05.2019 20:05Widersprechen möchte dem nicht, aber ich glaube, dass die Ouya - zusätzlich zu dem von dir Beschriebenem - bereits durch ihr grundlegendes Konzept quasi zum Scheitern verurteilt war.
Ich meine, wie viele der Ottonormalkonsumenten sind wirklich geneigt, sich zusätzliche Hardware in Form einer stationären Konsole anzuschaffen, um damit Spiele zu spielen, welche sie doch in der Form schon auf ihren Smartphones haben?
- Todesglubsch
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Re: Ouya: Ende Juni ist Schluss - Store wird abgeschaltet, alle Konten und Webseiten gelöscht
Gegenfrage: Wie hat man es überhaupt geschafft 8 Millionen an Kickstartermoneten einzunehmen? Ich sah da schon damals keinen großen Nutzen.
