Kajetan hat geschrieben: ↑09.04.2019 11:38
Ich kann diesen Wunsch sehr gut nachvollziehen, doch er führt in die Irre. Weil Du die Natur des Menschen ausklammerst.
Im Gegenteil. Ich erkenne an, dass Menschen fehlerhaft sind und das es keine abschließend objektiven Wahrheiten gibt. Aber ich suche nach einem Weg, das wir unsere bekannten Fehler, z.B. unsere Subjektivität, die uns in die irre führt, abmildern können. Wie gesagt: Wissenschaft ist kein Allheilmittel, aber es ist ein besserer Weg, als subjektive Meinungen als Fakten zu stilisieren und unqualitative Meinungen mit Fachwissen in einen Topf zu werden.
Kajetan hat geschrieben: ↑09.04.2019 11:38
Dies gesagt habend, so wähle ich in Deus Ex 1 und 2 trotzdem immer das Helios-Ending, auch wenn das wirklich nur reine Fiktion und ein schöner Traum ist
Hans_Wurst80 hat geschrieben: ↑09.04.2019 09:45
Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, als die einzige Möglichkeit, Kontakt zum Hersteller aufzunehmen, ein Brief war. So mit Tinte und Papier und dergleichen. Wenn man denn überhaupt erstmal die Adresse (oder gar den Namen) rausgefunden hat, ohne Internet. Von daher halte ich es doch teils für etwas vermessen, von "fehlenden Kontaktmöglichkeiten" mit den Firmen zu sprechen in Zeiten von Social Media und generell Internetauftritten mit Impressum und/ oder Kontaktfeld.
Das frag ich mich aber auch. Es gab nie mehr Möglichkeiten seinen Unmut auszudrücken als heute. Jeder Hans Wurst kann doch ratzfatz einen Shitstorm anzetteln. Wer das behauptet setzt wohl auch PC=Steam gleich, weil er es gar nicht anders kennt.
douggy hat geschrieben: ↑09.04.2019 11:25
Nebenbei:
Wenn ich die Posts von Skabus lese, könnte ich im Strahl kotzen.
Vielleicht sollte er mal ein Buch über Sympathie und Empathie lesen.
Ich könnte immer einen Strahl kotzen, wenn ich solche überheblichen persönlichen Angriffe, wie den von dir lese. Aber ich denke du wirst, dein schlechtes Verhalten in diesem Punkt, sicher auch irgendwie rechtfertigen?
Aber klar, ich muss ein Buch über Empathie lesen
MfG Ska
Lies dir doch mal deinen Text durch und sag dann, dass das nicht vor Überheblichkeit nur so trieft.
Ich habe die Fähigkeiten wissenschaftlichen Denkens und Handelns erworben, so wie viele hier sicher auch. Das es Menschen gibt, die mit der wissenschaftlich fundierten Argumentationsweise nicht klar kommen und ggf. darum schlechte Entscheidungen treffen, ist nicht die Schuld desjenigen, der Zeit, Kraft, Mühe, Aufwand, Geld, etc. investiert hat um mehr Wissen und Verständnis zu erlangen. Es ist eine Frechheit und Anmaßung sondergleichen, dass sich die Menschen, die mehr Wissen, Fähigkeiten, Einsicht haben und ggf. auch erfolgreichere Problemlöser sind, von Leuten belehren lassen müssen, die sich all dieses Vorzüge nicht erarbeitet haben aber quasi fordern, dass ihre Meinung genauso stark gelten würden.
Diese Problem hat man als studierter Mensch übrigens dauernd. Und da bin ich mit nichten der einzige, dem das so geht! Menschen, die sich aufgrund fehlender Bildung, Erfahrung, Wissen, etc. bedroht fühlen, weil jemand anderes mehr weiß als sie und deswegen zu der irrigen Annahme kämen, es wäre Arroganz, wenn man klarstellt, dass man in diesem Punkt einfach ein besseres, fundierteres und zielführenderes Verständnis von der Problematik hat. Darum bleiben viele studierte Menschen (leider) auch unter sich.
Besonders bei dem Fettgedruckten musste ich mir beinahe eine Träne wegwischen.
Wenn ich also diesen Text lese, sehe ich dich nicht als Problemlöser. Dein Verhalten ist ein Teil des Problems in dieser Gesellschaft in Bezug auf die Spaltung der Gesellschaft.
Und zum Thema Beleidigen. Dein ganzer Text ist eine Beleidigung. Möglichst subtil, aber nicht weniger diffamierend.
Schönen Tag noch "Studierter" (ich finde du hast das so selten erwähnt)
P.S.: Ich hab persönlich nichts gegen dich. Aber wie du dich hier gibst, dagegen hab ich was.
Zuletzt geändert von johndoe527990 am 09.04.2019 12:08, insgesamt 2-mal geändert.
Hans_Wurst80 hat geschrieben: ↑09.04.2019 09:45...straft Verhalten was euch stört über den Geldbeutel ab (ist sowieso der einzig effektive Weg).
wenn der verzicht nicht auch begründet wird, ist es null effektiv. sollen die firmen etwa raten warum der umsatz hinter den erwartungen zurückbleibt?
beim reviewbombing geht es ja auch nicht nur schlicht um eine kontaktaufnahme, sondern darum, mediale reichweite zu erlangen, denke schon, dass es kein falscher weg sein muss.
Gummirakete hat geschrieben: ↑09.04.2019 09:21
Der wievielte Post ist das jetzt, in dem Du Dinge interpretierst, die ich nie gesagt habe? Habe ich unrecht? Komm doch mal mit Argumenten, statt persönlichen Angriffen.
Dann argumentiere so, dass man dich richtig versteht. Oder steh zumindest zu deinen Aussagen.
Gummirakete hat geschrieben: ↑09.04.2019 09:21
Natürlich bin ich nicht besser, wo habe ich das behauptet? Mit meinem Moped verballer ich unnötig Sprit, ebenso mit meinem Roadster, der nicht unter 10L zu fahren ist. Ich tue aber nicht so als würde mich das interessieren und stelle meinen LPG-Alltagskleinwagen, meine Fahrgemeinschaft oder meine Fahrradkilometer in den Vordergrund, um anders zu wirken. Ganz anders als Frau Neubauer.
Gestern erst auf tagesschau.de gesehen, dass unter den Kommentaren genau solche Leute wie du, ihre albernen Kommentare abgegeben haben. Entweder Leute aus unserer Generation oder ältere.
Genau die gleiche Leier, "höhö für Klima demonstrieren aber ein Handy in der Hand" "Die sollen gescheit lernen und nicht demonstrieren".
Egal was du als Jugendlicher machst, es ist falsch. Wenn dir alles scheiß egal ist und du nur Fortnite spielen willst und dich mit Tinder vergnügen willst, dann sind die Jugendlichen scheiße. Als ob wir in unserer Jugend unsere Zeit nicht für sinnlose Hobbys vergeudet hätten. Ne, wir waren alle politisch aktiv und haben uns um Nachhaltigkeit gekümmert...
Gehst du auf die Straße und willst etwas in Bewegung setzen, sei es auch nur mal Aufmerksamkeit erzeugen, ist es auch falsch und dann kommt so ne Flöte wie du und will den Jugendlichen erzählen sie sollen keine Heuchler sein.
Aber aktiv irgendwas machen ist auch nicht dein Ding. Lieber motzen und anderen die Schuld in die Schuhe schieben.
Dann irgendwas von Doppelmoral erzählen.
Genau der gleiche Mist mit den Review Bombings. Es gibt keinerlei Möglichkeit dies abzustrafen, sei es als Kommentar bei deren Launcher oder irgendeine andere Kommunikationsmöglichkeit. Nicht mal der Nichtkauf wäre ein Signal.
Aber anscheinend erreicht man sie über die Steam Reviews aber das ist dir und einigen anderen auch nicht Recht, weil, ja weil halt.
Die armen Entwickler. Buhu. Sollen sie sich gescheite Jobs suchen :wink:
douggy hat geschrieben: ↑09.04.2019 11:55Lies dir doch mal deinen Text durch und sag dann, dass das nicht vor Überheblichkeit nur so trieft.
Ok, nochmal durchgelesen. Also gemacht. Und ich sage: "Er trieft keinesfalls von Überheblichkeit."
douggy hat geschrieben: ↑09.04.2019 11:55Besonders bei dem Fettgedruckten musste ich mir beinahe eine Träne wegwischen.
Kennst du das Meme mit König "Theoden" aus Herr der Ringe? "You have no power here!"
Es zeugt übrigens für einen massiven Mangel an Empathie, dass du dich darüber lustig machst, dass man mir (aus meiner Sicht!) ungerechtfertigterweise Arroganz vorwirft und ich dadurch zu unrecht schlecht behandelt werden, durch bestimmte Personen. Vielleicht solltest DU nochmal ganz genau nachlesen, was Empathie bedeutet. Kleiner Tipp: Sich über Probleme anderer lustig zu machen, ist schonmal nicht empathisch. Das kannst du ja gleich als Ausgangsbasis für deine "Studien" nehmen
douggy hat geschrieben: ↑09.04.2019 11:55Wenn ich also diesen Text lese, sehe ich dich nicht als Problemlöser. Dein Verhalten ist ein Teil des Problems in dieser Gesellschaft in Bezug auf die Spaltung der Gesellschaft.
Warum? Bitte argumentieren. Unbegründete Behauptungen aufstellen kann jeder. Argumentieren ist schon schwieriger.
douggy hat geschrieben: ↑09.04.2019 11:55
Und zum Thema Beleidigen. Dein ganzer Text ist eine Beleidigung. Möglichst subtil, aber nicht weniger diffamierend.
Wie definierst du "Beleidigung"? Ich definiere Beleidigung so, dass eine Intention der Beleidigung vorhanden sein MUSS. Aber ich habe weder die Intention, noch wüsste ich gegen wen? Gegen ungebildete Menschen? Wohl kaum? Wen sonst? Irgendeinen User in diesem Forum? Nicht das ich wüsste. Ich hab gar keine Intention irgendwen zu beleidigen. Warum auch? Alles was ich tue, ist Dinge kritisieren und mir meine Gedanken machen und sie mit anderen Menschen auszutauschen. Ich gestehe sofort ein, dass ich nicht das sympatischte Kerlchen auf der Welt bin. Jeder hat so Stärken und Schwächen. Aber mit fehlende Empathie vorzuwerfen, ist lächerlich. Denn meine Überlegungen basieren ja darauf mich in andere hineinzuversetzen. Mir fehlt vllt. die Fähigkeit es mit Zuckerguss und Kirsche rüberzubringen, aber wie gesagt ich sehe bei mir kein Mangel an Empathie. Wenn ich den hätte, wäre es ein leichtes zu sagen: "Ach, Menschen ohne Bildung sind doch alle doof, die sollten nix zu sagen haben..."
douggy hat geschrieben: ↑09.04.2019 11:55P.S.: Ich hab persönlich nichts gegen dich. Aber wie du dich hier gibst, dagegen hab ich was.
Ich hab auch nichts persönlich gegen dich. Außerdem ist es dein gutes Recht, meine Meinung und meine Beiträge zu kritisieren und das würde ich dir auch nie absprechen. Aber mich zu beleidigen bzw. auf persönlicher Ebene anzugreifen ist NICHT dein gutes Recht.
Sindri hat geschrieben: ↑09.04.2019 12:23
dann kommt so ne Flöte wie du und will den Jugendlichen erzählen sie sollen keine Heuchler sein.
Komm erst mal ohne Beleidigungen und Unterstellungen klar, dann unterhalten wir uns weiter.
Wenn eine junge Frau anderen etwas von Umweltschutz erzählen will und dabei so einen Lebensstil pflegt, ist das nun mal Heuchelei. Da kannst Du noch so relativeren und ausflippen.
Gummirakete hat geschrieben: ↑09.04.2019 14:31
Wenn eine junge Frau anderen etwas von Umweltschutz erzählen will und dabei so einen Lebensstil pflegt, ist das nun mal Heuchelei. Da kannst Du noch so relativeren und ausflippen.
Was kommt als nächstes? Dass da jemand mal eine Plastiktüte verwendet hat? Was will der mir von Umweltschutz erzählen? Dein Argumentationsrad kann man immer schön noch einen Tacken weiterdrehen und daher JEDEM bei ALLEM Doppelmoral unterstellen.
Ich finde, es kommt immer auf das Verhältnis an, bzw. darauf was man für selbst definiert hat.
Da wir alle Teil dieses Systems sind, wir mit Annehmlichkeiten aufgewachsen sind, etc. ist es nachvollziehbar schwer, wirklich mal eben 100tig aus diesem System auszubrechen. Außerdem sind Menschen nunmal Herdentiere. Erst wenn eine signifikante Gruppe damit flächendeckend anfängt, machen alle anderen es nach.
Zu verlangen, dass man erst selbst ein Heiliger sein muss, damit man als Vorbild für andere gilt, halte ich für absurd. Genauso wie der Versuch Greta Thunberg "bloßzustellen" weil sie Plastiktüten verwendet. Das ist nicht nur grober Unfug sondern auch ziemlich perfide, wenn man bedenkt, dass man ja erfolgreich eine Menge umweltschonender Alternativen verdrängt hat und durch kapitalistische Billigprodukt-Wirtschaft überhaupt erst salonfähig gemacht hat. Jetzt quasi vorzuwerfen, dass jemand sich als Teil dieser Gesellschaft bewegt und nicht sofort in Lumpen gekleidet in der freien Natur lebt, ist absolut albern und perfide.
Trotzdem: Es hängt immer vom Kontext ab. Man kann nicht für Umweltschutz sein, dann aber keine Einschränkungen akzeptieren, so wie es momentan die Politik tut. Auch den etablierten Politikern ist klar, dass Umweltschutz nur über Veränderung wirtschaftlicher Bestrebungen geht und genau da wollen sie nicht ran. Darum sind sie Heuchler. Und wenn ein Schüler denkt, er kann Umweltschutz betreiben aber weiterhin die selbe Menge Fleisch essen, ständig ein neues Smartphone kaufen, Auto fahren, wann immer er will, etc. etc. also sprich weiter von den Annehmlichkeiten der Wohlstandsgesellschaft profitieren, ohne sich einzuschränken, dann ist so ein Schüler entweder naiv und unwissend, oder ein Heuchler, wenn ihm oder ihr klar ist, dass es nur mit Verzicht geht, man aber nicht bereit ist Verzicht zu üben.
Aber wie gesagt, ich nehme mich da nicht raus: Ich tue viele Dinge, die sehr klimaschonend sind, aber eben auch nicht so, dass ich mich als krasses Vorbild für Umweltschutz hervortun könnte. Ich esse nur geringe Mengen Fleisch(was manchen Umweltschützern ja noch zu viel wäre!), fahre so oft Fahrrad wie es geht, maximal lange Strecken mit Öffentlichen, spare Strom wo es geht, habe keinen übertriebenen Kleidungskonsum, rauche nicht, trinke nicht, bin sparsam mit Wasser, Heizung, etc. Also alles so Dinge die ich machen kann, aber trotzdem habe ich mehrere Rechner, ein Smartphone, etc. Also mir ist klar, dass ich auch noch mehr verzichen müsste, mehr ist für meine momentane, persönliche Schmerzensgrenze nicht möglich, aber ich bin bereit entsprechende Regularien seitens Staat, Gesellschaft, etc. zu akzeptieren. Darum würde ich mich nicht als Heuchler bezeichnen, denn ich verringere so weit mir möglich und bin für Veränderung die Verzicht beinhalten bereit. Man kann immer mehr machen, aber man ist aus meiner Sicht nicht sofort unglaubwürdig, weil man eben wie gesagt kein 100%tiger Heiliger im Lumpensack und freier Natur ist.
Gummirakete hat geschrieben: ↑09.04.2019 14:31
Wenn eine junge Frau anderen etwas von Umweltschutz erzählen will und dabei so einen Lebensstil pflegt, ist das nun mal Heuchelei. Da kannst Du noch so relativeren und ausflippen.
Dann spinnen wir doch deine Logik weiter: Wer darf überhaupt was sagen/machen? Wer, wenn nicht genau die jungen Leute, sollen den ersten Schritt machen? Du? Machst du irgendwas? Gehst du mit gutem Beispiel vor? Nein, ganz in Gegenteil, du nimmst die Sorgen der Jugend nicht ernst und machst dich auch noch lustig darüber, weil sie gehört werden wollen.
Und das gleiche kann man auch auf dieses Problem ummünzen. Weil Steam akzeptiert wurde, dürfen wir nicht mehr gegen andere Launcher sein oder geschweige denn kritisieren. Warum? Ja, weil Steam halt und denkt an die armen Entwickler. Wenn man mit dieser Logik weiter machen würde gäbe es keinerlei Fortschritt. Nirgends.
Sindri hat geschrieben: ↑09.04.2019 12:23
dann kommt so ne Flöte wie du und will den Jugendlichen erzählen sie sollen keine Heuchler sein.
Komm erst mal ohne Beleidigungen und Unterstellungen klar, dann unterhalten wir uns weiter.
Wenn eine junge Frau anderen etwas von Umweltschutz erzählen will und dabei so einen Lebensstil pflegt, ist das nun mal Heuchelei. Da kannst Du noch so relativeren und ausflippen.
Tschuldigung aber die Unterstellungen kamen von dir, sogar in einer ganzen Reihe. Ich habe auch, wenn wir mal kurz Off-Topic gehen, dass man anscheinend ein bisschen langsam zusein scheint bei FFF. Es geht doch darum, dass die Politik mehr für Nachhaltigkeit und Umweltschutz tut, denn mit dem Kreuzfahrtschiff (woher kommt eigentlich dauernd das Kreuzfahrtschiff? Kein normaler Mensch kann sich sowas leisten..), irgendwohin fahren, mit dem Flugzeug fliegen, ein Plastikstrohhalm benutzen, das ist einfach mal absurd irrelevant für Umwelt und Klima, wohingegen es bedeutend wichtiger ist Geld in Forschung zu investieren und regulierend in den Markt einzugreifen, denn die größten Umweltsünder sind und bleiben Unternehmen. Ich finde ja man kann großartig diskutieren, wie sinnvoll hier dieses FFF ist (gerade im Hinblick auf Artikel 13) aber diese ständige Unterstellungen und der Versuch dadurch jede Kritik komplett im Keim zu ersticken und zu negieren, ist einfach Quatsch.
SethSteiner hat geschrieben: ↑09.04.2019 16:10...mit dem Flugzeug fliegen, ..., das ist einfach mal absurd irrelevant für Umwelt und Klima, ...
nicht unbedingt, laut hochrechnungen kann schon bei einem einzigen innereuropäischem flug ca. 1/10 des aktuellen jahresverbrauch pro kopf an co² zusammenkommen.
damit wir etwaige klimaziele bis 2050 erreichen wollen, darf aber der jährliche pro kopf ausstoß bei maximal 1/10 sein von dem aktuellen sein.
Skabus hat geschrieben: ↑09.04.2019 10:58
Bin ich ein bessrer Mensch, weil ich diesen Weg gegangen bin? Nein. Bin ich aber deswegen besser als die meisten Menschen darin, Meinungen zu akzeptieren, Meta-Ebenen zu verstehen, Empathie nicht nur zu empfinden sondern auch nachzuvollziehen? Ich denke doch.
Diese Aussage ist natürlich völlig aus dem Zusammenhang gerissen, aber mich interessiert es gerade.
Wenn ich das richtig überflogen habe, hast du Informatik studiert?
Möglicherweise habe ich das auch falsch verstanden, weil mich die Aussage wundert, dass die Empathie bei einem studierten Menschen ausgeprägter sein soll.
Ich denke das erleben einige anders. Natürlich bekommt man in bestimmten Positionen Techniken beigebracht, aber "Holzkopf bleibt meistens Holzkopf", weil das Einfühlungsvermögen fehlt. In einem sozialen Studiengang mit der Konfrontation von Situationen in denen man sich auf seine Empathiefähigkeit verlassen muss, kann ich mir eine Verbesserung dieser Fähigkeit vorstellen. Generell aber eher nicht...
Da bekommen die meisten Menschen wohl viele Gegenbeispiele in ihrem Arbeitsleben mit.
Empathie, emotionale Intelligenz, Akzeptanz anderer Meinungen kann nur schwer geschult werden. Bzw erreicht einfach nicht jeden.
Mit Fachwissen ist es einfacher und im besten Fall fachbezogene Transferleistungen. Das fängt aber nicht beim Studium an sondern auch bei niedrigeren Bildungswegen.
Hokurn hat geschrieben: ↑09.04.2019 16:33Diese Aussage ist natürlich völlig aus dem Zusammenhang gerissen, aber mich interessiert es gerade.
Wenn ich das richtig überflogen habe, hast du Informatik studiert?
Richtig.
Hokurn hat geschrieben: ↑09.04.2019 16:33Möglicherweise habe ich das auch falsch verstanden, weil mich die Aussage wundert, dass die Empathie bei einem studierten Menschen ausgeprägter sein soll.
Ja das hast du falsch verstanden. Also zumindest im Bezug auf meine Aussage. Es wäre irrig anzunehmen, dass studierte Menschen empathischer sind, als nicht studierte Menschen.
Was ich sagte war: Wissenschaft fußt auf dem Prinzip von Fakten und Beweisen und der Suche nach der Wahrheit. Das beinhaltet die Notwendigkeit von Einsicht. Das heißt nicht, dass jeder diese Einsicht hat, nur das es deutlich häufig vorkommt, dass Wissenschaftler Fehler und Fehlinterpretationen als solche einsehen und akzeptieren. Eine Beobachtung die ich auch privat gemacht habe: Studierte Menschen sind eher bereit, falsche Haltung zu korrigieren, als Menschen anderer Gesellschaftsschichten. Auch das kann man nicht natürlich verallgemeinern, aber es gibt eine gewisse Häufung von Wahrscheinlichkeiten.
Hokurn hat geschrieben: ↑09.04.2019 16:33
Empathie, emotionale Intelligenz, Akzeptanz anderer Meinungen kann nur schwer geschult werden. Bzw erreicht einfach nicht jeden.
Mit Fachwissen ist es einfacher und im besten Fall fachbezogene Transferleistungen. Das fängt aber nicht beim Studium an sondern auch bei niedrigeren Bildungswegen.
Stimme ich dir absolut zu. Ich hatte zum Glück zumindest einen Professor, dem die soziale Ausbildung seiner Studenten wichtig war. Gibts als auch durchaus in der Informatik