Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store

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Sunwoo
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store

Beitrag von Sunwoo »

Und das von dem Typen der Titel wie Duke Nukem Forever und Aliens Colonial Marines durchgewinkt hat. Und vorher noch schön die Kunden mit ner gefakten Demo täuschen. Von daher weiß man wie ihm der Kunde am A.... vorbei geht. :twisted:
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Sindri
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store

Beitrag von Sindri »

Gummirakete hat geschrieben: 09.04.2019 08:30 Richtig, die katholische Kirche ist da das beste Beispiel.
Ich meinte dich.
Gummirakete hat geschrieben: 09.04.2019 08:30 Nur habe ich nichts von moralisch verwerflich gesagt, sondern das bei vielen Reden und Handeln zwei Paar Schuhe sind. Soll doch jeder tun was er will, die weltweite Umweltzerstörung geht so oder so ungebremst weiter, egal ob mit oder ohne uns.
:lol: Aber Computer Spiele spielen, am besten über das Internet, was einen Großteil des heutigen Energiebedarfes benötigt. Global.
Herrlich.
Gummirakete hat geschrieben: 09.04.2019 08:30 Aber er soll nicht so tun er interessiere sich für die Umwelt, weil er zum Reisebüro mit dem Rad fährt, um die Kreuzfahrt zu buchen.
Das aktuell beste Beispiel zum Thema Doppelmoral ist „unsere“ Vorreiterin der Freitag-Demos:
Hat auch nichts mit dem Thema zu tun. Du willst einfach nur zeigen, dass du besser bist als andere Menschen.
xKepler-186f hat geschrieben: 08.04.2019 18:50 Echt mal! Find ich voll Panne, dass mir diese grünen Affen mit Dreadlocks und Bob Marley Shirts meinen schönen SUV vermiesen. Was kann ich dafür, wenn ich ein riesiges, unpraktisches Auto brauche, um mein Ego zu kompensieren? Zum kotzen, diese Weltverbesserer, da leb ich lieber weiter in meiner "ist zwar scheiße, aber ich kann halt nichts dran ändern"-Blase. Nützt ja eh nichts. Leider geil.
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Gummirakete
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store

Beitrag von Gummirakete »

Sindri hat geschrieben: 09.04.2019 09:09 Hat auch nichts mit dem Thema zu tun. Du willst einfach nur zeigen, dass du besser bist als andere Menschen.
Der wievielte Post ist das jetzt, in dem Du Dinge interpretierst, die ich nie gesagt habe? Habe ich unrecht? Komm doch mal mit Argumenten, statt persönlichen Angriffen.

Natürlich bin ich nicht besser, wo habe ich das behauptet? Mit meinem Moped verballer ich unnötig Sprit, ebenso mit meinem Roadster, der nicht unter 10L zu fahren ist. Ich tue aber nicht so als würde mich das interessieren und stelle meinen LPG-Alltagskleinwagen, meine Fahrgemeinschaft oder meine Fahrradkilometer in den Vordergrund, um anders zu wirken. Ganz anders als Frau Neubauer.
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Hans_Wurst80
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store

Beitrag von Hans_Wurst80 »

Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, als die einzige Möglichkeit, Kontakt zum Hersteller aufzunehmen, ein Brief war. So mit Tinte und Papier und dergleichen. Wenn man denn überhaupt erstmal die Adresse (oder gar den Namen) rausgefunden hat, ohne Internet. Von daher halte ich es doch teils für etwas vermessen, von "fehlenden Kontaktmöglichkeiten" mit den Firmen zu sprechen in Zeiten von Social Media und generell Internetauftritten mit Impressum und/ oder Kontaktfeld.

Ich verstehe auch den Unmut über diese Exklusivgeschichte, wobei EPIC da weder der erste noch letzte Anbieter ist der solche Deals abschließt (Tomb Raider und XBOX schon vergessen?). Aber dafür andere Spiele - und seien es Vorgänger des aktuellen Kandidaten - auf anderen Anbieterplattformen niederzumachen, das ist doch wirklich unnötig und auch schlicht dumm. Was kann denn Steam dafür? Oder Boderlands 1? Boykottiert den 3. Teil im EPIC-Store, straft Verhalten was euch stört über den Geldbeutel ab (ist sowieso der einzig effektive Weg).

Aber mir dünkt irgendwie, dass nicht jeder der jetzt laut schreit später auch standhaft bleibt wenn das Spiel erscheint.
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NotSo_Sunny
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store

Beitrag von NotSo_Sunny »

Hans_Wurst80 hat geschrieben: 09.04.2019 09:45 Ich verstehe auch den Unmut über diese Exklusivgeschichte, wobei EPIC da weder der erste noch letzte Anbieter ist der solche Deals abschließt (Tomb Raider und XBOX schon vergessen?).
Sicher nicht. Wurde ja auch damals entsprechend kritisiert :o
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Skabus
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store

Beitrag von Skabus »

Sindri hat geschrieben: 09.04.2019 09:09 Hat auch nichts mit dem Thema zu tun. Du willst einfach nur zeigen, dass du besser bist als andere Menschen.
Ich frage mich, ob sich überhaupt diese Frage stellen kann, ob jemand ein "besserer Mensch" ist. Ich denke, dass es ohnehin nicht möglich ist, zweifelsfrei und objektiv zu behaupten, dass man "insgesamt" ein besserer Mensch ist.

Was aber möglich ist, ist zu bewerten, ob jemand im Bezug auf ein bestimmtes Thema, bessere Strategien entwickelt hat, als andere. Oder ob dieser mit seinem erklärten Ziel erfolgreicher ist und z.B. weniger heuchlerisch handelt, als ein anderer Mensch. Viele Menschen(und ich habe den Verdacht, dass du dazu gehörst, Sindri) glauben, dass sie immer exakt genauso gut und genauso erfolgreich wie andere sind, auch wenn das objektiv nicht der Fall ist. Das ist zuweilen Selbstschutz, damit man sich selbst nicht eingestehen muss, dass man in bestimmten Punkten, eben nicht besser ist als andere.

Nehmen wir Klimaschutz: Bin ich ein besserer Mensch, weil ich selten in den Urlaub fliege bzw. genau genommen "noch nie" geflogen bin, sondern nur maximal mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den Urlaub gefahren bin? Sicher nicht. Jemand der in die Karibik fliegen will, weil er die schöne Strände und das blaue Wasser genießen möchte, ist kein "schlechter Mensch". Aber ist so ein Mensch im Bezug auf Klimaschutz und Umweltschonung jemand, der behaupten dürfte, dass er die Umwelt mit seinem Verhalten genauso schont wie ich? Sicher nicht. Aber dieser Mensch wird nun Gründe und Ausreden finden, warum andere ja nicht besser sind und warum ja das ja nicht so schlimm ist, weil machen andere ja auch, etc. etc. Aber hier ist es tatsächlich objektiv messbar, dass diese Person sein Verhalten zu relativieren versucht, tatsächlich aber eben im Bezug auf den Aspekt "Umweltschonung" nicht so erfolgreich ist, wie ein andere Mensch(ich z.B.) Streitpunkt ist hier also nicht, dass jemand sich als Moralapostel aufspielt und sich selbst "insgesamt" zu einem "besseren Menschen" stilisiert, der das Recht "erworben" hätte, anderen vorzuschreiben, was sie zu tun haben, sondern es geht darum, dass andere Menschen in bestimmten Punkten erfolgreicher sind und Menschen das nicht einsehen wollen. Diese fehlende Einsicht nennen wir auch gerne mal salopp "Dummheit".

Das ist auch genau das Kajetan(und mit ihm viele andere Menschen) nicht versteht. Ich habe die Fähigkeiten wissenschaftlichen Denkens und Handelns erworben, so wie viele hier sicher auch. Das es Menschen gibt, die mit der wissenschaftlich fundierten Argumentationsweise nicht klar kommen und ggf. darum schlechte Entscheidungen treffen, ist nicht die Schuld desjenigen, der Zeit, Kraft, Mühe, Aufwand, Geld, etc. investiert hat um mehr Wissen und Verständnis zu erlangen. Es ist eine Frechheit und Anmaßung sondergleichen, dass sich die Menschen, die mehr Wissen, Fähigkeiten, Einsicht haben und ggf. auch erfolgreichere Problemlöser sind, von Leuten belehren lassen müssen, die sich all dieses Vorzüge nicht erarbeitet haben aber quasi fordern, dass ihre Meinung genauso stark gelten würden.

Es ist nahezu absurd, dem Wissenden vorzuwerfen, er sei Schuld an dem mangelenden Wissen anderer. Die Reaktion auf solchen Vorgang sehen wir an deiner Post. Du fühlst dich auf den Schlips getreten und musst mit dem "Moralapostel"-Argument kommen um den Eindruck zu erwecken, derjenige mit mehr Wissen, Können, etc. wolle sich ja nur hochnäsig(oder wie Kajetan sagt "arrogant") darstellen wie toll er ist und das er ein besserer Mensch ist.

Diese Problem hat man als studierter Mensch übrigens dauernd. Und da bin ich mit nichten der einzige, dem das so geht! Menschen, die sich aufgrund fehlender Bildung, Erfahrung, Wissen, etc. bedroht fühlen, weil jemand anderes mehr weiß als sie und deswegen zu der irrigen Annahme kämen, es wäre Arroganz, wenn man klarstellt, dass man in diesem Punkt einfach ein besseres, fundierteres und zielführenderes Verständnis von der Problematik hat. Darum bleiben viele studierte Menschen (leider) auch unter sich. Nicht aus Arroganz, wie nicht-studierte Menschen gerne behaupten, sondern weil sie diese Fehleinschätzung über ihre Person nicht leiden können und es generell als beleidigend empfinden, dass weniger gebildete Menschen ihr Wissen als "Arroganz" auslegen.

Und ja, es gibt auch studierte Menschen, die andere studierte Menschen sowas vorwerfen. Aber natürlich gibt es auch hier Unterschiede. Bloß weil ich studierter Informatiker bin würde ich mir nicht anmaßen zu behaupten, ich wäre wissenschaftlich genauso kompetent wie Stephen Hawkings. Ungebildete Menschen glaube aber dauernd, dass sie "genauso viel" über Dinge wüssten, wie gebildete Menschen und wenn man ihnen klar macht, dass sie das nicht tun, dann kontern sie damit das man "arrogant" wäre. Verrückte Welt...


MfG Ska
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Kajetan
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store

Beitrag von Kajetan »

Skabus hat geschrieben: 09.04.2019 10:11 Das ist auch genau das Kajetan(und mit ihm viele andere Menschen) nicht versteht.
Ich verstehe Deine Arroganz sehr wohl :)
Ich habe die Fähigkeiten wissenschaftlichen Denkens und Handelns erworben, so wie viele hier sicher auch.
Ja, das ist gut.
Das es Menschen gibt, die mit der wissenschaftlich fundierten Argumentationsweise nicht klar kommen und ggf. darum schlechte Entscheidungen treffen, ist nicht die Schuld desjenigen, der Zeit, Kraft, Mühe, Aufwand, Geld, etc. investiert hat um mehr Wissen und Verständnis zu erlangen.
Nein, ist es nicht.
Es ist eine Frechheit und Anmaßung sondergleichen, dass sich die Menschen, die mehr Wissen, Fähigkeiten, Einsicht haben und ggf. auch erfolgreichere Problemlöser sind, von Leuten belehren lassen müssen, die sich all dieses Vorzüge nicht erarbeitet haben aber quasi fordern, dass ihre Meinung genauso stark gelten würden.
Und HIER ist Deine Arroganz.
Es ist nahezu absurd, dem Wissenden vorzuwerfen, er sei Schuld an dem mangelenden Wissen anderer.
Und hier ist es nochmals deutlich zu sehen ...

Weisste, ich mache Dich nicht grundsätzlich für das mangelnde Wissen anderer verantwortlich. Ich mache Dich nur dann dafür verantwortlich, wenn Du bestimmte Positionen durchsetzen willst. Dann solltest Du den anderen Menschen, die nicht über Dein Wissen verfügen bitte erklären, warum man X und nicht Y machen sollte und dass Z vollkommen indiskutabel ist. Und nicht einfach diese Leute in eine Ecke stellen, sie für dumm erklären und sie vollständig übergehen. Denn dann machst Du diese Leute sehr empfänglich für Populisten, weil Populisten reden die Sprache dieser Leute und begeben sich auf deren Niveau. Warum tust Du das nicht? Willst Du diese Leute nicht überzeugen?

Ich schaue mir gerade eine Dokumentation an. "One Strange Rock". Über die Erde, Evolution, das Leben und die ungeheure Komplexität des Lebens. Viel neues efahre ich hier nicht, aber ich mag die Serie, weil sie pädagogisch so wunderbar gemacht ist. Das kannst Du Leuten zeigen, die KEINEN Schimmer von solchen Themen haben, die sich noch niemals damit beschäftigt haben und am Ende der Serie wird ein Großteil begriffen haben, das alles zusammenhängt und dass wir Menschen für unser eigenes Wohl mehr auf die Umwelt achten müssen. Ohne erhobenen Zeigefinger, ohne Panikmache, ohne dozierendes Belehren von Oben herab.

Wenn Du willst, dass sich immer mehr Wähler immer weniger für die selben, alten Vollidioten entscheiden, musst Du dafür sorgen, dass die Menschen mehr wissen. Und zwar so, dass man KEIN Studium benötigt, um ganz grundlegende Zusammenhänge zu begreifen. Denn das genügt schon.
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Leon-x
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store

Beitrag von Leon-x »

Kritik von Ex-Steam Entwickler an Valve und dessen Stellung:

http://www.pcgameshardware.de/Steam-Sof ... n-1279356/

Aber urteilt selbst. Verschiedene Ansichten wird es immer geben.
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Bachstail
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store

Beitrag von Bachstail »

Skabus hat geschrieben: 09.04.2019 10:11Ich frage mich, ob sich überhaupt diese Frage stellen kann, ob jemand ein "besserer Mensch" ist.
Ja, diese Frage kann sich durchaus stellen.

Ich bin definitiv ein besserer Mensch als ein Mensch, welcher zum Beispiel schon einmal jemanden umgebracht hat, denn das habe ich noch nicht getan und werde es auch nicht tun.
Nehmen wir Klimaschutz: Bin ich ein besserer Mensch, weil ich selten in den Urlaub fliege bzw. genau genommen "noch nie" geflogen bin, sondern nur maximal mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den Urlaub gefahren bin? Sicher nicht.
Doch, wenn man es in den richtigen Kontext setzt.

Hier ist der Kontext der Klimaschutz, demnach BIST Du ein besserer Mensch als andere, da Du das Klima nicht sao stark belastet wie jemand, welcher rund um die Uhr um die Welt fliegt, um irgendwelche Traumstrände zu sehen.
Ich habe die Fähigkeiten wissenschaftlichen Denkens und Handelns erworben, so wie viele hier sicher auch. Das es Menschen gibt, die mit der wissenschaftlich fundierten Argumentationsweise nicht klar kommen und ggf. darum schlechte Entscheidungen treffen, ist nicht die Schuld desjenigen, der Zeit, Kraft, Mühe, Aufwand, Geld, etc. investiert hat um mehr Wissen und Verständnis zu erlangen. Es ist eine Frechheit und Anmaßung sondergleichen, dass sich die Menschen, die mehr Wissen, Fähigkeiten, Einsicht haben und ggf. auch erfolgreichere Problemlöser sind, von Leuten belehren lassen müssen, die sich all dieses Vorzüge nicht erarbeitet haben aber quasi fordern, dass ihre Meinung genauso stark gelten würden.
Diese Problem hat man als studierter Mensch übrigens dauernd.
Diese Problem hat man als studierter Mensch übrigens dauernd. Und da bin ich mit nichten der einzige, dem das so geht! Menschen, die sich aufgrund fehlender Bildung, Erfahrung, Wissen, etc. bedroht fühlen, weil jemand anderes mehr weiß als sie und deswegen zu der irrigen Annahme kämen, es wäre Arroganz, wenn man klarstellt, dass man in diesem Punkt einfach ein besseres, fundierteres und zielführenderes Verständnis von der Problematik hat. Darum bleiben viele studierte Menschen (leider) auch unter sich.
Ich möchte Dir nicht zu Nahe treten aber ich habe das Gefühl, dass DU derjenige bist, welcher sich für etwas beseres hält, nur weil er offensichtlich studiert hat.

Wenn ich Dir jetzt sagen würde, dass ein Studium in der heutigen Zeit nicht allzu viel wert ist und viele auch nur studieren, weil sie nicht wissen, was sie beruflich tun wollen (die studieren dann meist BWL), wärst Du dann sehr gekränkt ?

Das zeugt schon von einer gewissen Doppelmoral, anderen vorzuwerfen, sie hielten sich für bessere Menschen und dieses Verhalten zu kritisieren, sich dann aber selbst für etwas besseres zu halten, weil man irgendwie mal studiert hat.
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Skabus
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store

Beitrag von Skabus »

Bachstail hat geschrieben: 09.04.2019 10:42 Ja, diese Frage kann sich durchaus stellen.

Ich bin definitiv ein besserer Mensch als ein Mensch, welcher zum Beispiel schon einmal jemanden umgebracht hat, denn das habe ich noch nicht getan und werde es auch nicht tun.
Nehmen wir Klimaschutz: Bin ich ein besserer Mensch, weil ich selten in den Urlaub fliege bzw. genau genommen "noch nie" geflogen bin, sondern nur maximal mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den Urlaub gefahren bin? Sicher nicht.
Doch, wenn man es in den richtigen Kontext setzt.

Hier ist der Kontext der Klimaschutz, demnach BIST Du ein besserer Mensch als andere, da Du das Klima nicht sao stark belastet wie jemand, welcher rund um die Uhr um die Welt fliegt, um irgendwelche Traumstrände zu sehen.
Ja du bestätigst damit, was ich sagen will: Du kannst objektiv und im richtigen Kontext, bessere Strategien als andere Menschen haben. Das gibt niemanden das Recht, über andere zu urteilen oder sich als "insgesamt besserer Mensch" dazustellen, aber es gibt ihm mMn das Recht zu bewerten, wenn jemand anderes sich in diesem Kontext schlechter verhält.

Man merkt ja an z.B. Greta Thunberg, wie sich ERWACHSENE MENSCHEN von ihr bedroht fühlen und KRAMPFHAFT Sachen suchen um ihr "Heuchelei" vorzuwerfen, einfach nur weil diese Leute wissen, dass sie in bestimmten Punkten konsequenter und erfolgreicher ist, als jeder klimaschützende Erwachsene, bzw. jeder der das vorgibt zu sein. Also muss man auf sie verbal einhauen, weil sich selbst kritisieren, geht für viele Menschen nicht. Mit den eigenen Fehlern beschäftigen ist halt unangenehm, darum lieber dem anderen die Schuld in die Schuhe schieben.
Bachstail hat geschrieben: 09.04.2019 10:42Ich möchte Dir nicht zu Nahe treten aber ich habe das Gefühl, dass DU derjenige bist, welcher sich für etwas beseres hält, nur weil er offensichtlich studiert hat.
Tust du aber, indem du etwas behauptest was nicht der Fall ist. Und das finde ich nervig, anstrengend und frustrierend.
Bachstail hat geschrieben: 09.04.2019 10:42Wenn ich Dir jetzt sagen würde, dass ein Studium in der heutigen Zeit nicht allzu viel wert ist und viele auch nur studieren, weil sie nicht wissen, was sie beruflich tun wollen (die studieren dann meist BWL), wärst Du dann sehr gekränkt ?
Das wiederum kränkt mich nicht. Ich hab ja nicht BWL studiert :D

Nein ernsthaft: Du hast schon recht. Es geht aber darum, dass sich eine ganze neue Denkenswelt öffnet, wenn man anfängt nach wissenschaftlichen Prinzipien zu denken und sein Denken auf Basis von Fakten, von Studien, etc. auszurichten und dann auch konsequent zu sein und die eigenen falschen Annahmen zu korrigieren, wenn man mit Fakten konfrontiert wird.

Wissenschaft kann die "Falle" in die man als Mensch immer wieder tritt, zwar nicht 100%tig umgehen, aber sie kann sie massiv abmildern. Aber selbst hochstudierte Menschen können in die Falle immernoch treten und tuen das leider auch. Viele großartige Wissenschaftler scheitern daran, wissenschaftliche Erkenntnise von Kollegen anzuerkennen, wenn das z.B. ihre eigene Karriere gefährdet oder ihre bahnbrechenden Erkenntnise zu Nichte macht. Aber zumindest ist die Möglichkeit und die Vorgehensweise einfach besser, denn: Wird man konfrontiert mit Fakten, die der eigenen Meinung wiedersprechen, muss man eben nicht wie ein trotziges Kind auf dem Niveau eines Dreijährigen reagieren, bzw. man muss nicht mit persönlichen Angriffen, etc. reagieren. Sondern: Man kann mit wissenschaftlicher Souveränität seine eigenen Fehler korrigieren, daran wachsen und besser werden. Man ist nicht gefangen in seinem eigenen Kopf und dreht sich immer wieder in der Spirale der Selbstbestätigung. Man akzeptiert die eigene Fehlerhaftigkeit und ermöglicht sich selbst und anderen, auf Basis kollektiv nachvollziehbaren Prinzipien zu entscheiden.

Wir Menschen haben Fehler, ich genauso wie andere. Aber zumindest können wir Wege finden, wie wir selbst unsere ureigenen Fehler überwinden können, indem wir die Fallen in die wir tappen, umgehen bzw. deren Auswirkungen abmildern.

Bin ich ein bessrer Mensch, weil ich diesen Weg gegangen bin? Nein. Bin ich aber deswegen besser als die meisten Menschen darin, Meinungen zu akzeptieren, Meta-Ebenen zu verstehen, Empathie nicht nur zu empfinden sondern auch nachzuvollziehen? Ich denke doch.
Bachstail hat geschrieben: 09.04.2019 10:42Das zeugt schon von einer gewissen Doppelmoral, anderen vorzuwerfen, sie hielten sich für bessere Menschen und dieses Verhalten zu kritisieren, sich dann aber selbst für etwas besseres zu halten, weil man irgendwie mal studiert hat.
Das habe ich nicht und will ich auch nicht. Und es zeugt leider von deinem fehlenden Verständnis und fehlender Einsicht, dass du zu dieser falschen Schlussfolgerung kommst.
Kajetan hat geschrieben: 09.04.2019 10:33Ich verstehe Deine Arroganz sehr wohl :)
Verstehst du auch, dass du einfach nur beleidigend bist und das etwas ist, dass DICH tatsächlich zu einem schlechten Menschen macht? Ich hoffe es doch. Nur weil du einen Fehler mehrfach wiederholst, wird er darum nicht richtig.

Ich an deiner Stelle hätte ein schlechtes Gewissen, wenn ich jemanden mehrfach so persönlich angehen würde. Ich denke mal, du nicht?
Kajetan hat geschrieben: 09.04.2019 10:33
Es ist nahezu absurd, dem Wissenden vorzuwerfen, er sei Schuld an dem mangelenden Wissen anderer.
Und hier ist es nochmals deutlich zu sehen ...
Du hast eben ein wichtiges Prinzip nicht verstanden: Arroganz ist, wenn ich mich über jemanden erhebe, mich durch mein Wissen zu einem besseren, wertvolleren Menschen erhebe. Das tue ich nicht, das will ich nicht und das ist nicht meine Absicht.

Darum perlt dein Versuch mir Arroganz einzureden auch von mir ab. Ich weiß genau was Arroganz ist. Das was ich tue ist keine Arroganz. Denn ich sehe nicht auf andere Menschen herab, ich halte weniger gebildete Menschen nicht für Abschaum oder für unmündige Menschen oder für Kinder, die man führen müsste. Im Gegenteil. Ich bin sogar auf der anderen Seite: Ich kritisiere Menschen massiv, vor allem Politiker, die sich anmaßen zu sagen, sie wären die bessere Menschen, weil sie gebildet sind. Oder die ungebildeten Menschen absprechen, politische Entscheidungen zu treffen und sich als Elite zu stilisieren, weil sie der Meinung sind, aufgrund ihrer elitären Stellung, was Bildung, Wohlstand, etc. angeht, mehr zu sagen haben, als ein mittelloser Mensch, der keine akademische Ausbildung hat.
Kajetan hat geschrieben: 09.04.2019 10:33Dann solltest Du den anderen Menschen, die nicht über Dein Wissen verfügen bitte erklären, warum man X und nicht Y machen sollte und dass Z vollkommen indiskutabel ist. Und nicht einfach diese Leute in eine Ecke stellen, sie für dumm erklären und sie vollständig übergehen.
Das mache ich nicht. Ich bin für Inklusion. Das einzige, was für mich nicht verhandelbar ist, dass Menschen über Dinge entscheiden, von denen sie nichts verstehen. Ich würde z.B. nie behaupten, etwas über Autos zu verstehen. Weder habe ich einen Führerschein, noch Fahrpraxis, noch verstehe ich die Art wie Autos gebaut sind. Ich kann trotzdem darüber reden, dass Autos schädlich für die Umwelt sind, weil man dafür das Wissen um den Aufbaut eines Autos nicht braucht. Man braucht Wissen über die Umweltzusammenhänge, Abgase, etc. Darum kann ich darüber entscheiden, dass Auto-Abgase schädlich sind. Aber ich kann nicht darüber entscheiden, welche konkreten Filtermaßnahmen, etc. eingebaut werden müssen, da mir dieses Wissen fehlt. Darum bräuchte ich dann Experten, die sich damit auskennen und mich gut beraten können. Aber wenn ich dann einen auf "Ursula von der Leyen" mache und die Meinung meiner Experten in den Wind schieße, weil ich mir anmaße, es entscheiden zu können obwohl mir das Wissen fehlt, dann bin ich objektiv im Unrecht und sollte diese Entscheidung nicht treffen dürfen. Ebenso ein Axel Voss, der vom Internet und deren Zusammenhänge keine Ahnung hat und trotzdem eine Refrom anstrebt und kackfrech sagt: "Naja, ich weiß nicht wie das mit den Uploadfiltern funktionieren soll. Das ist ja auch nicht mein Problem! Ich mache die Gesetzesänderungen, aber wie das technisch funktioniert, muss ich nicht wissen." Das ist so die allerschlimmste Konsquenz davon, dass man Menschen, ohne Wissen und Fachkenntnis, solche Entscheidungen treffen lässt.

Es geht nicht darum, Menschen als dumm hinzustellen, sondern klar zu machen, dass Wissen und Verständnis nicht gleichverteilt ist und das mit Wissen und Fähigkeit Verantwortung und Privilegien verbunden sind, die man eben NICHT haben kann, wenn man diese Fähigkeiten und das Wissen NICHT hat. Für mich ist es daher nicht akzeptabel, dass Menschen wichtige Entscheidungen treffen, die für ihre Person entschieden haben, dass sie nicht genug Wissen anhäufen wollen um eine fundierte Entscheidung auf Basis von Fachwissen zu treffen. Diese Menschen sollten nicht von ALLEM ausgeschlossen werden, aber sollte klare Konsequenzen geben, was ihre Entscheidungsfähigkeit angeht. Jemand dem die nötige Kompetenz fehlt, darf keine konsequenzreiche Entscheidung treffen, die ALLE Menschen oder eine große Grupp betreffen, ganz einfach.
Kajetan hat geschrieben: 09.04.2019 10:33Denn dann machst Du diese Leute sehr empfänglich für Populisten, weil Populisten reden die Sprache dieser Leute und begeben sich auf deren Niveau. Warum tust Du das nicht? Willst Du diese Leute nicht überzeugen?[7quote]

Ich denke, es ist wichtig, dass z.B. Wissenschaftler, Sachverhalte nicht hinter kompliziert klingenden Worten verstecken um Menschen ohne das entsprechende Fachwissen auch an solche Sachverhalten ranzuführen. Menschen wie z.B. Prof. Dr. Harald Lesch sind gute Beispiele für Wissenschaftler, die Erkenntnisse auch Menschen bereitstellen, die eben nicht nur keine Physik-Absolventen sind, sondern auch Menschen, die generell nicht wissenschaftlich denken. Ich denke das ist eine gut und beeindruckende Leistung und Prof. Lesch gebührt dafür Anerkennung.

Populismus übrigens ist das Gegenteil von dem was ich will: Populismus überzeugt Menschen mit Unwissen. Ich möchte nicht, Menschen überzeugen, durch Unwissen, sondern durch Wissen. Denn ich weiß: Auch Wissenschaftler sind sich oft uneinig und es gibt auch Wissenschaftler, die pseudo-wissenschaftlichen Murks behaupten, aber grundsätzlich akzeptieren Wissenschaftler die Sprache der Wissenschaft und lassen sich auch durchaus belehren oder wiederlegen. Ein Politiker z.B. wird sich nie belehren oder belegen lassen, weil er braucht den Anschein der Unfehlbarkeit oder der Alternativlosigkeit seiner Sichtweise. Ein Wissenschaftler behauptet manchmal auch etwas, das faktisch falsch ist, aber wenn es einen fundierten Beweis gibt, der dieser Behauptung wiederspricht bzw. sie wiederlegt, dann ist die Wahrscheinlichkeit exponenziell höher, dass der Wissenschaftler seinen Fehler einsieht, als es ein Politiker dies tut.

Wissenschaftler sind auch Menschen und somit furchtbare Klugscheißer(so wie ich einer bin), aber sie haben gelernt und akzeptiert, anzuerkennen, wenn sie Unrecht haben. Denn Wissenschaft kann nur voranschreiten, wenn wir hinterfragen. Carl Sagan sagte: "Wissenschaft ist mehr als ein Anhäufen von Wissen. Es ist eine Art zu Denken.[...] Es ist eine Art skeptisch gegenüber Authoriäten zu sein und kritisch zu hinterfragen. Wenn wir nicht in der Lage sind, kritisch zu hinterfragen, wenn wir nicht in der Lage sind Authoritäten kritisch zu hinterfragen, dann sind wir alle Scharlatanen und Betrügern ausgeliefert."

Kajetan hat geschrieben: 09.04.2019 10:33Wenn Du willst, dass sich immer mehr Wähler immer weniger für die selben, alten Vollidioten entscheiden, musst Du dafür sorgen, dass die Menschen mehr wissen. Und zwar so, dass man KEIN Studium benötigt, um ganz grundlegende Zusammenhänge zu begreifen. Denn das genügt schon.
Stimm ich dir absolut zu. Indirekt stimmen wir ja überein: Wenn Menschen mehr Wissen und Verständnis entwickeln, dann können sie auch bessere Entscheidungen treffen. Das ist genau was ich will.

Was ich aber nicht will: Das Menschen Entscheidungen treffen dürfen, die Einfluss auf mich, die Umwelt und den ganzen Planeten haben, ohne das diese Entscheider, ausreichend fundiertes Wissen haben. Einfach gesagt: Ich will das Wissenschaftler über Klimaschutzpolitik entscheiden, die sich damit auskennen, nicht Politiker, die nur etwas über Lobbismus, Populismus, Machterhalt und Wirtschaftshörigkeit verstehen. Das war jetzt sehr populistisch formuliert, aber ich denke doch, dennoch trifft es den Punkt :)


MfG Ska
Zuletzt geändert von Skabus am 09.04.2019 11:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store

Beitrag von johndoe527990 »

Bachstail hat geschrieben: 09.04.2019 10:42 Ich möchte Dir nicht zu Nahe treten aber ich habe das Gefühl, dass DU derjenige bist, welcher sich für etwas beseres hält, nur weil er offensichtlich studiert hat.

Wenn ich Dir jetzt sagen würde, dass ein Studium in der heutigen Zeit nicht allzu viel wert ist und viele auch nur studieren, weil sie nicht wissen, was sie beruflich tun wollen (die studieren dann meist BWL), wärst Du dann sehr gekränkt ?

Das zeugt schon von einer gewissen Doppelmoral, anderen vorzuwerfen, sie hielten sich für bessere Menschen und dieses Verhalten zu kritisieren, sich dann aber selbst für etwas besseres zu halten, weil man irgendwie mal studiert hat.
Wenn jemand mit seiner Vita kommt, kann man davon ausgehen, dass die Argumente schwächer werden.

Ist leider nichts neues.

Nebenbei:
Wenn ich die Posts von Skabus lese, könnte ich im Strahl kotzen.
Vielleicht sollte er mal ein Buch über Sympathie und Empathie lesen.
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store

Beitrag von Peter__Piper »

Leon-x hat geschrieben: 09.04.2019 10:36 Kritik von Ex-Steam Entwickler an Valve und dessen Stellung:

http://www.pcgameshardware.de/Steam-Sof ... n-1279356/

Aber urteilt selbst. Verschiedene Ansichten wird es immer geben.
Da muss wohl jemand seinen Frust aus der Entwicklung von Anthem auslassen :ugly:

Aber klar, verschiedene Ansichten sind immer gut.
Aber Epic als Heilsbringer und großen Re­pa­ra­teur des PC-Gamings anzusehen, halte ich dennoch für sehr fragwürdig.
Für mich demontiert der Mann sich mit seinen extremen Ansichten selbst.
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store

Beitrag von Kajetan »

Skabus hat geschrieben: 09.04.2019 10:58 Was ich aber nicht will: Das Menschen Entscheidungen treffen dürfen, die Einfluss auf mich, die Umwelt und den ganzen Planeten haben, ohne das diese Entscheider, ausreichend fundiertes Wissen haben. Einfach gesagt: Ich will das Wissenschaftler über Klimaschutzpolitik entscheiden, die sich damit auskennen, nicht Politiker, die nur etwas über Lobbismus, Populismus, Machterhalt und Wirtschaftshörigkeit verstehen. Das war jetzt sehr populistisch formuliert, aber ich denke doch, dennoch trifft es den Punkt :)
Ich kann diesen Wunsch sehr gut nachvollziehen, doch er führt in die Irre. Weil Du die Natur des Menschen ausklammerst.

Wissenschaftler sind auch nur fehlerhafte Menschen, können sich irren, fallen den Verlockungen von Macht zum Opfer, können korrumpiert werden. Das sind keine unbestechlichen Engel. Da werden gerne Forschungsergebnisse gefälscht und ausser Kontext aufgeblasen, um mehr Aufmerksamkeit und Fördergelder zu bekommen. Da wird wie überall gemobbed und betrogen.

Es wäre daher besser, dass man die Wähler soweit aufklärt, dass sie besser in der Lage sind Populisten von "seriösen" Politikern unterscheiden zu können, die Dinge tatsächlich verbessern wollen und nicht nur die eigene Karriere im Kopf haben oder sich von wohlhabenden Industriebranchen durchfüttern lassen möchten.

Dies gesagt habend, so wähle ich in Deus Ex 1 und 2 trotzdem immer das Helios-Ending, auch wenn das wirklich nur reine Fiktion und ein schöner Traum ist :)
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store

Beitrag von Skabus »

douggy hat geschrieben: 09.04.2019 11:25 Nebenbei:
Wenn ich die Posts von Skabus lese, könnte ich im Strahl kotzen.
Vielleicht sollte er mal ein Buch über Sympathie und Empathie lesen.
Ich könnte immer einen Strahl kotzen, wenn ich solche überheblichen persönlichen Angriffe, wie den von dir lese. Aber ich denke du wirst, dein schlechtes Verhalten in diesem Punkt, sicher auch irgendwie rechtfertigen?

Aber klar, ich muss ein Buch über Empathie lesen :lol:

MfG Ska
Zuletzt geändert von Skabus am 09.04.2019 11:43, insgesamt 1-mal geändert.
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SethSteiner
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store

Beitrag von SethSteiner »

Peter__Piper hat geschrieben: 09.04.2019 11:33
Leon-x hat geschrieben: 09.04.2019 10:36 Kritik von Ex-Steam Entwickler an Valve und dessen Stellung:

http://www.pcgameshardware.de/Steam-Sof ... n-1279356/

Aber urteilt selbst. Verschiedene Ansichten wird es immer geben.
Da muss wohl jemand seinen Frust aus der Entwicklung von Anthem auslassen :ugly:

Aber klar, verschiedene Ansichten sind immer gut.
Aber Epic als Heilsbringer und großen Re­pa­ra­teur des PC-Gamings anzusehen, halte ich dennoch für sehr fragwürdig.
Für mich demontiert der Mann sich mit seinen extremen Ansichten selbst.
Er erzählt vor allem halt eine Menge Quatsch und unterschlägt auch das, was hier im Forum, wie allgemein sehr gern von der Pro-Epic Fraktion unter den Teppich gekehrt wird. Nicht ernst zu nehmen, würde mich auch nicht wundern, wenn der Mann entweder direkt bezahlt wird oder auf andere Weise Profiteur ist. Lässt ja auch immer tief blicken wenns um "die armen Devs" geht und nicht um Konsumenten.