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Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store
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Gummirakete
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store
Genau darum geht es mir persönlich. Wieso sollte ich als Kunde es nicht begrüssen, wenn es mehr Konkurrenz gibt, welche zumindest ähnliches wie Steam bietet oder durch andere Vorteile versucht mich als Kunde zu gewinnen.Skabus hat geschrieben: ↑08.04.2019 14:57 Für den Vorteil der Spieler interessiert sich weder Steam noch Epic, aber da man so dringend einen Steam-Konkurrenten braucht pinselt man den Esel mit Namen "Epic" aus purer Verzweiflung an und lässt ihn als Rennpferd in den "Wettbewerb" starten. Es ist also absolut im Thema wenn man sagt: Publisher und Entwickler (vor allem große) sind auch nicht anders als Steam, nur eben andere geldgierige Unternehmen. Es ist also quark so zu tun, als wäre die Abwanderung zu Epic irgendein Schlag der Gerechtigkeit. Es ist eben nur ein Spiel um Profit, die Namen sind austauschbar.
Selbst wenn ich mit meinem Geldbeutel sprechen würde, juckt es doch die von Epic einverleibten Unternehmen doch gar nicht. Die Spiele werden von Epic vorfinanziert.
Es gibt für mich als Kunden absolut nichts was ich tun könnte um diese Gebaren abzustrafen. Nicht mal der Nichtkauf.
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store
Naja, wir bekommen zumindest schon mal eine zusätzliche Quelle für kostenlose Games. Ob du jetzt persönlich die bisherigen Indie Titel gut findest oder schon hast spielt ja eher keine Rolle. Es gibt Leute die sich nur dafür den Epic Launcher geladen haben.Skabus hat geschrieben: ↑08.04.2019 14:57
Man tut immer so, als wenn Epic zu "mehr Wettbewerb" führt, also letzendlich zu etwas "gutem" für Spieler. Aber man kann nichts substanzielles vorweisen, sondern immer nur die öminöse "Mär" von "mehr Wettbewerb". Und natürlich befeuern die Unternehmen diese Mär, denn solange die Spieler Steam als Sündenbock stilisieren, merkt niemand das andere Unternehmen vom selben Kaliber sind und sich nur die Hände reiben, weil sie jetzt noch mehr Einnahmen machen....
Also ist es ein Vorteil der zum Tragen kommt.
Es besteht ja die Hoffnung dass es ja nicht ewig Exklusiveinkäufe gibt. Games die dann in mehreren Stores sind halt unterschiedlich im Angebot kommen.
Ist noch nicht bewiesen da es erst die Zukunft zeigen kann.
Zumindest gibt es auch immer bei GoG, Origin, Uplay mal Rabatte.
Einige hoffen das Valve etwas mehr macht als nur Hardwaretrends hinterherzulaufen. Manche würden eigene für PC ausgelegte Games einer VR Brille bevorzugen.
Ob Epic jetzt wirklich mitverantwortlich ist das Spiele wie Detroit wirklich zum PC kommen ist noch nicht abschließend geklärt.
Im Grunde hat Jeder andere Hoffnungen die sich daraus ergeben. Es kann aber auch anders laufen und dann haben die Leute recht die sich keine solche Konkurrenz wünschen.
Wenn Google mit Geld wedeln würde und Spiele exklusiv zu Streaming macht würde die Welt noch ganz anders aussehen. Denn da hast wirklich eine Plattformtrennung.
Da wäre es mir tatsächlich lieber Epic bewirft die Publisher mit Geld damit sie weiterhin reine PC Games veröffentlichen die auf nativer Hardware läuft.
- Kajetan
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store
Ja, es ist sinnlos zu erwarten, dass irgendwann alle (!) Menschen klüger, weiser werden. Denn es genügt schon darauf hinzuarbeiten, dass genug (!) Menschen klüger und weiser werden, denn DAS ist kein Ding der Unmöglichkeit
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johndoe1904612
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store
Das schon. Die mussten ja auch schon andere Kröten der Konkurrenz schlucken. Aber lustig ist es schon, wie die Leute sich gegen die Konkurrenz ins Zeug legenGummirakete hat geschrieben: ↑08.04.2019 14:15Ein Treppenwitz auf jeden Fall. Allerdings glaube ich nicht, dass man sich bei Valve kaputtlacht.
Die sehen die Veränderung am Markt und wissen, dass sie sich von ihren satten 30% Provision wohl mittelfristig verabschieden müssen.
- Sindri
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store
Ach komm, nur weil Leute "Review Bombings" machen oder unzufrieden mit ihrem Hobby sind, heißt es doch nicht, dass die Gesellschaft dem Untergang geweiht ist.Skabus hat geschrieben: ↑08.04.2019 15:04Versteh ich. So langsam bin ich da auch angekommen. Im Grunde hab ich da auch schon jede Hoffnung aufgegeben, dass sich das jemals ändert...Gummirakete hat geschrieben: ↑08.04.2019 14:58 Ich habe längst resigniert und die Hoffnung aufgegeben, was die Gesellschaft (Deine "dumme Masse") betrifft.
MfG Ska
Das hört man in jeder Generation. "Früher war alles besser", "Die Gesellschaft wird immer dümmer/ungerechter" "Irgendeine neue Popkultur ist für die Verrohung der Kinder zuständig".
*kaputte Schallplatte zurechtrück* Ne Jung, das Ding ist hinüber.
- Skabus
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store
Nö, das behaupte ich gar nicht erst. Über die Phase das es "früher besser war" oder das die "Gesellschaft immer dümmer/ungerechter" wird, bin ich schon ne ganze Weile hinweg.Sindri hat geschrieben: ↑08.04.2019 15:24 Ach komm, nur weil Leute "Review Bombings" machen oder unzufrieden mit ihrem Hobby sind, heißt es doch nicht, dass die Gesellschaft dem Untergang geweiht ist.
Das hört man in jeder Generation. "Früher war alles besser", "Die Gesellschaft wird immer dümmer/ungerechter" "Irgendeine neue Popkultur ist für die Verrohung der Kinder zuständig".
Es scheint eine Konstante zu sein, das zu allen Zeiten vernünftige Menschen, einer dummen, unvernünftigen Massen gegenüberstanden und die Masse wollte noch nie auf die wenigen vernünftigen Menschen hören. Das wiederholt sich einfach nur immer wieder in unterschiedlichen Art und Weisen...
Und mit der Demokratie hat man den Bock dann vollends zum Gärtner gemacht, indem man die Geschicke der Gesellschaft von eben jener Masse abhängig macht.
Mir persönlich würde es reichen, wenn die klugen Menschen die es bereits gibt, in den richtigen Positionen wären. Aber wenn man eine dumme Masse wählen lässt, dann wählt diese natürlich auch einen Herrscher der sie am besten vertreten kann
MfG Ska
Zuletzt geändert von Skabus am 08.04.2019 15:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store
Was mir bei solchen Sätzen immer etwas zu kurz kommt ist die Tatsache dass Valve bzw. Steam einen sehr großen Anteil am Erfolg des PCs als Spieleplattform in den letzten Jahren hatte. Heutzutage kommt so gut wie jeder Multi-Titel auch auf den PC; woran wie gesagt Steam nicht ganz unschuldig ist. Und dieser Erfolg kam nicht nur den Spielern zu gute, sondern auch den Publishern/Entwicklern. Valve hat immer wieder versucht offenere Standards wie OpenGL oder Linux zu pushen. Es gibt zig Spiele die gleichzeitig nicht nur bei Steam, sondern auch bei GoG erschienen sind (wie meine Beispiele Metro 2033 und Metro: Last Light in der Redux-Version; wohingegen der Nachfolger wirklich strikt an den einen Store gebunden ist).Gummirakete hat geschrieben: ↑08.04.2019 14:39
Für alte Säcke wie mich ist es eben nur witzig anzusehen, dass Steam heute als der Gute dasteht. Das ist die Ironie bei dem Ganzen.
Natürlich kann ein Publisher entscheiden in welchem Shop er seine Spiele anbietet. Ich bin aber nicht der Publisher, sondern Konsument. Und ich als Konsument hätte gerne WIRKLICHE Gründe um in anderen Shops zu kaufen (zb. bei GoG wegen der DRM-Freiheit), und nicht nur weil EPIC seine übervolle Börse öffnet. Und ja, ich als Konsument schaue auch bei Videospielen wo ich die meisten Vorteile habe (scheint ja für einige heutzutage ein no-go zu sein; dass ich es mir erlaube mir mehr Gedanken über meinen Vorteil als Konsument zu machen als darüber was am besten für den Publisher ist). So wie ich das zb. auch beim Lebensmitteleinkauf mache (wo bekomme ich die frischeste Ware zb.). Und der EPIC-Store bietet mir persönlich keine Vorteile, im Gegenteil, er bietet nur Nachteile.
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store
Ich finde es ist ein riesen Unterschied ob man Optimierungen im Vertriebsweg (welche nun wirklich keine echten Probleme verursachen) oder ob MTA´s oder Looboxen o.ä. implementier werden oder gar das Spiel darum designt wird.
Ehrlich, das sind krasse Unterschiede.
Und ja, der Markt benötigt seriöse Konkurenz. Das gilt grundsätzlich für alle Märkte.
Für mich ist das wichtigste das ich (der Kunde) daraus kein Schaden ziehewenn es weitere Anbieter gibt. Der Schaden kann für alle Beteiligten aber sehr viel größer sein, wenn ein einzelner Anbieter weiß das es jetzt und auch sonst nie Konkurrenz geben wird. Auch ist es manchmal so, das, die Vorteile anderer auf irgendeinem Wege an den Kunden zurückgeben werden. Ich weiß, das ist eher selten aber es gibt es.
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store
Sry, aber das ist nichts weiter als Überheblichkeit und Arroganz. Wenn Du es nicht schaffst eine Mehrheit von Deinen Positionen zu überzeugen, sind nicht die Leute schuld, weil sie zu blöde sind etwas zu kapieren, sondern Du ganz alleine, weil Du darin versagt hast genügend Menschen zu erklären, warum bestimmte Dinge wichtig sind.
Alter pädagogischer Leitsatz von Pestalozzi: "Erwarte nicht, dass der Lernende auf Dich zukommt, sondern gehe Du auf den Lernenden zu."
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store
Ich verstehe den Punkt nicht ganz? Es geht auf der Meta-Ebene darum, dass sowohl Steam als auch die Publisher/Entwickler ihre Wege suchen um mehr Geld einzunehmen. Dabei verfolgen gerade größere Publisher schon lange nicht mehr nur das Ziel ein laufendes, lukratives Geschäft zu etablieren. Firmen wie Activision Blizzard und Co. sind längst etabliert und machen genug Gewinn.Der_Pazifist hat geschrieben: ↑08.04.2019 15:40 Ich finde es ist ein riesen Unterschied ob man Optimierungen im Vertriebsweg (welche nun wirklich keine echten Probleme verursachen) oder ob MTA´s oder Looboxen o.ä. implementier werden oder gar das Spiel darum designt wird.
Ehrlich, das sind krasse Unterschiede.
Es ist also fadenschenig wenn diese Firmen behaupten, Steam zwinge sie dazu, die Platform zu wechseln. Ja, die Firmen machen bei 30% Gewinnbeteiligung weniger Geld, aber es geht ja nicht um die Existenzfrage zwischen Insolvenz oder Weiterbestehen. Hier gehts nur noch um Gier und Profitmaximierung.
Es ist mMn unerheblich WIE ich diese Profitmaximierung erreiche. Es ist Fakt, dass es eben nur darum geht. Darum ist es eben auch so ekelhaft scheinheilig, wenn Firmen so tun, als wäre Steam raffgierig. Bzw. vielleicht gehen sie ja nach dem Prinzip: "Ich hasse Leute die so sind wie ich selbst!"
Leider ist das eben alles extrem halbgar und vage und überzeugt mich daher kein Stück. Sorry.Der_Pazifist hat geschrieben: ↑08.04.2019 15:40 Und ja, der Markt benötigt seriöse Konkurenz. Das gilt grundsätzlich für alle Märkte.
Für mich ist das wichtigste das ich (der Kunde) daraus kein Schaden ziehewenn es weitere Anbieter gibt. Der Schaden kann für alle Beteiligten aber sehr viel größer sein, wenn ein einzelner Anbieter weiß das es jetzt und auch sonst nie Konkurrenz geben wird. Auch ist es manchmal so, das, die Vorteile anderer auf irgendeinem Wege an den Kunden zurückgeben werden. Ich weiß, das ist eher selten aber es gibt es.
MfG Ska
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store
Da ist es , dieses "Besser so als "Steam-Monopol". Also ist das Monopol, welches EPIC jetzt über bestimmte Spiele hat besser als das Monopol welches Steam nie hatte (Valve hat nie in diesem Ausmaß Spiele exklusiv an Steam gebunden; wenn überhaupt).Der_Pazifist hat geschrieben: ↑08.04.2019 15:40
Und ja, der Markt benötigt seriöse Konkurenz. Das gilt grundsätzlich für alle Märkte.
Für mich ist das wichtigste das ich (der Kunde) daraus kein Schaden ziehewenn es weitere Anbieter gibt. Der Schaden kann für alle Beteiligten aber sehr viel größer sein, wenn ein einzelner Anbieter weiß das es jetzt und auch sonst nie Konkurrenz geben wird. Auch ist es manchmal so, das, die Vorteile anderer auf irgendeinem Wege an den Kunden zurückgeben werden. Ich weiß, das ist eher selten aber es gibt es.
Durch solche Exklusiv-Geschäfte entsteht keine Konkurrenz; ich kann mir ja nicht aussuchen wo ich das Spiel kaufen möchte. Den EPIC-Store würde ich persönlich nicht mit Origin oder dem Ubi-Store vergleichen. Diese beiden Shops sind entstanden um für die eigenen Spiele eine Plattform zu haben und um den Mittelsmann (Steam) zu umgehen. EPIC setzt aber wie Valve eher auf 3rd-Party-Unterstützung.
Zuletzt geändert von Civarello am 08.04.2019 15:51, insgesamt 1-mal geändert.
- Skabus
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store
Jaja. Dieses Gesülze ist mir nicht fremd. Es ist natürlich Arroganz und natürlich meine Schuld. Schon klar. Was auch sonstKajetan hat geschrieben: ↑08.04.2019 15:46 Sry, aber das ist nichts weiter als Überheblichkeit und Arroganz. Wenn Du es nicht schaffst eine Mehrheit von Deinen Positionen zu überzeugen, sind nicht die Leute schuld, weil sie zu blöde sind etwas zu kapieren, sondern Du ganz alleine, weil Du darin versagt hast genügend Menschen zu erklären, warum bestimmte Dinge wichtig sind.
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store
Ich finde ja, das auch die Publisher/Entwickler eine Teilschuld tragen. Sie müssen ja nicht die Geldscheine nehmen mit denen Epic winkt. Sie können ihre Spiele ohne jeglichen Launcherzwang veröffentlichen. Das tun sie nicht, weil sie profitorientierte Unternehmen sind. Ob von dem Profit aber etwas bei den Entwicklern (Angestellten) ankommt, wage ich zu bezweifeln. Geht höchst wahrscheinlich an die Aktionäre, zumindest, was die großen Publisher betrifft. Und ob Epic bei einem NoName Indie- Entwickler so mit Geld winkt ist auch fraglich.
Reviewbobing halte ich allerdings auch für den falschen Weg, seinen Unmut auszudrücken, aber wie man sieht, nehmen die Entwickler das wenigsten zur Kenntnis.
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Re: Borderlands 3: "Review-Bombing" als Protest gegen die Zeitexklusivität im Epic Games Store
Anfixen nennt man das. Wer drauf reinfällt, ist selbst schuld und macht das Gamig schlechter. Ich würde ja vielleicht auch Apex zocken, wenn nicht EA drauf stehen würde.
Diese Review-Bombs sind ein Zeichen von Hilflosigkeit. Sie sind sicher keine gute Methode, aber welche hast du sonst? Wenn du ins Epic- oder Gearbox-Forum gehst und dich auskotztst, bist du sicher sofort raus. Und es kratzt dann immer noch kleinen, was du sagst.
Die Realität sieht ganz einfach nicht so aus, dass sich Gamer friedlich verreinigen können und diese Arschgeigen zum Einknicken bringen. Ich meine, die paar wenigen Proteste, die was bewirkt haben, kamen von potentiellen Milchkühen mit Account, die gedroht haben, weniger Milch zu geben, weil weil das Futter zu teuer für Mamis Geldbeutel wurde, nicht von völlig irrelevanten Leuten, die generell die Geschäftspraktik Pay to win verabscheuen. Solche Leute wie ich hingegen, die prinzipiell keinen Acccount bei Epic, Origin, Rockstar oder Activision aufmachen, tauchen sowieso in keiner rückläufigen Statistik mehr auf und selbst wenn, das ist genau das, was sie wollen.
Meine Theorie mit Beweisstück A: Fallout 76 oder B: Punkt für einen Dollar oder C: alle bekannten Grind-Feste mit 20$-Skins und Lootboxen) sieht so aus, dass die Skandale der letzten Jahre nicht mangelndes Urteilsvermögen sind, sondern eiskalte Strategie, alle zu vertreiben, die noch selbst denken können und sich nicht gerne rumschuben lassen. Die wollen keine Leute, die drüber diskutieren, wieso die Lore nicht mehr stimmt oder wieso das Skillsystem noch weiter eingedampft wurde oder wieso man uns Vollpreis-Games im Alpha-Stadium ausliefert, deren einzig funktionierender Bereich der Shop ist.
Das lassen die sich problemlos ein paar zig Milliönchen und die Reputation kosten, auf lange Sicht ist das völlig belanglos. Ich glaube, dass etwa EA nicht mal mehr mit einzelnen Spielen rechnet, die Gewinne aus Sport-Games sprudeln fleissig weiter, wen kratzt da Anthem.
Randy F***ford lästert übrigens gerade über Steam und seine User auf Twitter. Der Typ scheint nicht zu begreifen, dass hinter jedem Review eine gekaufte Kopie eines Games von ihm steckt.
