Demnach ist jeder MP Shooter ein RPG. Sogar Perks freischalten kann man dort. Gut das wir darüber geredet haben.Skynet1982 hat geschrieben: ↑01.04.2019 07:30 Also ich sehe ebenfalls nicht eine Story als Hauptmerkmal eines RPGs. Hauptmerkmal ist aus meiner Sicht die namensgebende Rolle. Ich erschaffe mir die Rolle, die ich spielen Will - Rollenspiel haltDeshalb ist ein Witcher für mich genauso viel Rollenspiel wie Doom.
4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele
Hätte glatt von mir sein können. Uncharted, der Tomb Raider Reboot, etc, wie ich sie einfach nicht leiden kann, weil sie das genaue Gegenteil von dem sind, wie ein Spiel sein sollte. Ich werde in die Passivität gedrängt, wie eine Marionette von einem Puppenspieler durch die Welt geführt und darf nichts selber machen. Schlimmer noch, ich werde dafür sogar noch bestraft.sabienchen hat geschrieben: ↑01.04.2019 03:47 Mich persönlich frustet ein Dark Souls nicht...
Mich frusten dagegen allerdings "auf Schienen"-Spiele, die einem mit ihren Automatismen zwar vorgaukeln mann hätte die Spielfigur unter Kontrolle, bei denen dies dann aber wie ein Kartenhaus zusammenbricht, sobald man versucht "kreativ" zu sein.
Oder Spiele die mir ständig die Kontrolle entreißen und mich dann bspw. zwingen "langsam" zu gehen, die mich Aktionen nicht durchführen lassen bis eine Unterhaltung fertig ist usw.
Mich frusten Open World Spiele mit großen Welten, die mich ständig von A nach B schicken, weil für iwas muss diese große Welt ja gut sein, und ich soll sie mir ja auch ansehen.
Mich frustet unpräzise Steuerung.
Mich frusten unskippbare Cutscenes.
Mich frustet slow-walking.
Mich frusten "Story-Schlauchspiele" mit Checkpoints und ohne eigene Saveslots.
Mich frusten langsame/schwerfällige Spielfiguren
usw.
Und weil ich eben nicht masochistisch veranlagt bin... spiele ich diese Art von Spielen nicht. :wink:
Dabei gibt es schon, ein seit über einem Jahrhundert gewachsenen Medium, welches Leute zufrieden stellt, die diese cineastischen Spiel mögen. Filme, niemand anders sollen diese Teile ansprechen. Ich finde es einfach unfair, dass so viele Spiele heutzutage auf Filmfans zugeschnitten sind, obwohl diese bereits eine gigantische Auswahl hatten und dank der interaktiven Filme sogar noch stiegen ist, während mir wegen dieser Monokultur ganze Genre weggebrochen sind. Wegen diesem Mist hätte ich das Hobby der Videospiele fast an den Nagel gehängt, aber zum Glück sollte die Indieszene erstarken, wodurch für mich immer mal wieder ein paar Krümel abfallen.
Ab und an gibt es auch mal größere Produktionen die mir gefallen. Z.B. Dishonored 2 oder Prey, richtige Spiel, die den Spieler ernst nehmen, freie Hand lassen und sie verkaufen nicht gut weil nicht den mit Skripten und Zwischensequenzen verseuchten Mainstream entsprechen. Ein Read Dead Redemption 2 hingen wird gefeiert und nachgesagt es hebe das Medium der Videospiel auf eine neue Ebene. Nicht weil es tolles Gameplay hätte, im Gegenteil, einfach nur weil es Cineastischer als jemals zuvor ist.
Es ist einfach zum heulen.
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele
Das finde ich auch ganz besonders schlimmStryx hat geschrieben: ↑01.04.2019 12:51 Dabei gibt es schon, ein seit über einem Jahrhundert gewachsenen Medium, welches Leute zufrieden stellt, die diese cineastischen Spiel mögen. Filme, niemand anders sollen diese Teile ansprechen. Ich finde es einfach unfair, dass so viele Spiele heutzutage auf Filmfans zugeschnitten sind, obwohl diese bereits eine gigantische Auswahl hatten und dank der interaktiven Filme sogar noch stiegen ist, während mir wegen dieser Monokultur ganze Genre weggebrochen sind. Wegen diesem Mist hätte ich das Hobby der Videospiele fast an den Nagel gehängt, aber zum Glück sollte die Indieszene erstarken, wodurch für mich immer mal wieder ein paar Krümel abfallen.
Besonders da es auf zwei Varianten passiert.
Innerhalb eines Genres, wenn man z.B. kein A-AAA Spiel mehr findet, dass wirklich wie die alten Tomb Raider ist.
oder manche Spielreihen einfach wegbrechen (die vielleicht sogar alleinstehend für ein Genre standen), weil andere Spiele des jeweiligen Publishers erfolgreicher sind *hust* ich meine dich, Sony *hust*
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele
Was fuer eine Franchise meinst du?Scorplian190 hat geschrieben: ↑01.04.2019 13:21Das finde ich auch ganz besonders schlimmStryx hat geschrieben: ↑01.04.2019 12:51 Dabei gibt es schon, ein seit über einem Jahrhundert gewachsenen Medium, welches Leute zufrieden stellt, die diese cineastischen Spiel mögen. Filme, niemand anders sollen diese Teile ansprechen. Ich finde es einfach unfair, dass so viele Spiele heutzutage auf Filmfans zugeschnitten sind, obwohl diese bereits eine gigantische Auswahl hatten und dank der interaktiven Filme sogar noch stiegen ist, während mir wegen dieser Monokultur ganze Genre weggebrochen sind. Wegen diesem Mist hätte ich das Hobby der Videospiele fast an den Nagel gehängt, aber zum Glück sollte die Indieszene erstarken, wodurch für mich immer mal wieder ein paar Krümel abfallen.![]()
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele
Genres und Genregrenzen existieren nur für Leute die Mauern im Kopf haben.
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele
Von Sony?Xris hat geschrieben: ↑01.04.2019 14:57Was fuer eine Franchise meinst du?Scorplian190 hat geschrieben: ↑01.04.2019 13:21 Das finde ich auch ganz besonders schlimm![]()
Besonders da es auf zwei Varianten passiert.
Innerhalb eines Genres, wenn man z.B. kein A-AAA Spiel mehr findet, dass wirklich wie die alten Tomb Raider ist.
oder manche Spielreihen einfach wegbrechen (die vielleicht sogar alleinstehend für ein Genre standen), weil andere Spiele des jeweiligen Publishers erfolgreicher sind *hust* ich meine dich, Sony *hust*
Also grob gesagt, hab ich das Gefühl, das Sony interne Entwickler/Franchises mit weniger Erfolg kippt um Ressourcen für die Blockbuster-Titel zu verbraten. Mich persönlich hat am meisten die ganze Sache mit Evolution Studios Motorstorm betroffen (übrigens wird bald Driveclub abgeschaltet!).
Wipeout steht ja mit der Schließung von Studio Liverpool auch nicht mehr in rosigem Licht.
Edit:
Hey, jedem seins.MaxDetroit hat geschrieben: ↑01.04.2019 15:15 Genres und Genregrenzen existieren nur für Leute die Mauern im Kopf haben.
Wenn ich nach einem Spiel recherchiere, schaue ich nunmal lieber in den Rubriken die mir gefallen, anstatt einfach nur im Mainstream mitzuschwimmen und mir irgendeinen Nonsens wie Uncharted anzutun, der mir überhaupt nichts gibt...
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele
Hmm dem gegenüber stehen aber dann Titel wie Heavy Rain und Co. Besonders umsatzstark waren die auch nicht. Oder die Spiele von Team ICO. Da knackt man im besten Fall die Millionen Grenze.Scorplian190 hat geschrieben: ↑01.04.2019 15:18Von Sony?Xris hat geschrieben: ↑01.04.2019 14:57Was fuer eine Franchise meinst du?Scorplian190 hat geschrieben: ↑01.04.2019 13:21 Das finde ich auch ganz besonders schlimm![]()
Besonders da es auf zwei Varianten passiert.
Innerhalb eines Genres, wenn man z.B. kein A-AAA Spiel mehr findet, dass wirklich wie die alten Tomb Raider ist.
oder manche Spielreihen einfach wegbrechen (die vielleicht sogar alleinstehend für ein Genre standen), weil andere Spiele des jeweiligen Publishers erfolgreicher sind *hust* ich meine dich, Sony *hust*
Also grob gesagt, hab ich das Gefühl, das Sony interne Entwickler/Franchises mit weniger Erfolg kippt um Ressourcen für die Blockbuster-Titel zu verbraten. Mich persönlich hat am meisten die ganze Sache mit Evolution Studios Motorstorm betroffen (übrigens wird bald Driveclub abgeschaltet!).
Wipeout steht ja mit der Schließung von Studio Liverpool auch nicht mehr in rosigem Licht.
Edit:Hey, jedem seins.MaxDetroit hat geschrieben: ↑01.04.2019 15:15 Genres und Genregrenzen existieren nur für Leute die Mauern im Kopf haben.
Wenn ich nach einem Spiel recherchiere, schaue ich nunmal lieber in den Rubriken die mir gefallen, anstatt einfach nur im Mainstream mitzuschwimmen und mir irgendeinen Nonsens wie Uncharted anzutun, der mir überhaupt nichts gibt...
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele
So ein Quatsch, das Element haben die MP Shooter doch erst aus dem RPG Genre übernommen, oder gabs das schon bei Quake III Arena oder UT 2004 ? Und kann man dort einen Charkater wirklich nach seinen Vorstellungen entwickeln ? Auch im Bereich Persönlichkeit ? Gegenfrage: Was unterscheidet die Story von Rogue oder Ultima I, bekanntlich die Ur CRPGs, vom Gehalt her von der Doom - Story? Technik ist da keine Ausrede, eine Geschichte kann man auch in Textform erzählen. Hack and Slay ist btw ein Untergenre des RPGs, Dark Souls bleibt also selbst mit dieser Einordnung ein RPG.Xris hat geschrieben: ↑01.04.2019 12:34Demnach ist jeder MP Shooter ein RPG. Sogar Perks freischalten kann man dort. Gut das wir darüber geredet haben.Skynet1982 hat geschrieben: ↑01.04.2019 07:30 Also ich sehe ebenfalls nicht eine Story als Hauptmerkmal eines RPGs. Hauptmerkmal ist aus meiner Sicht die namensgebende Rolle. Ich erschaffe mir die Rolle, die ich spielen Will - Rollenspiel haltDeshalb ist ein Witcher für mich genauso viel Rollenspiel wie Doom.
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele
Was dann aber leider die Sache mit dem Genre unterstützt. Denn die genannten Spiele passen eher in dieses "Story-Game"-Schema, während Spiele wie Motorstorm usw. halt mal was ganz anderes abgedeckt haben.Xris hat geschrieben: ↑01.04.2019 16:40Hmm dem gegenüber stehen aber dann Titel wie Heavy Rain und Co. Besonders umsatzstark waren die auch nicht. Oder die Spiele von Team ICO. Da knackt man im besten Fall die Millionen Grenze.Scorplian190 hat geschrieben: ↑01.04.2019 15:18 Von Sony?
Also grob gesagt, hab ich das Gefühl, das Sony interne Entwickler/Franchises mit weniger Erfolg kippt um Ressourcen für die Blockbuster-Titel zu verbraten. Mich persönlich hat am meisten die ganze Sache mit Evolution Studios Motorstorm betroffen (übrigens wird bald Driveclub abgeschaltet!).
Wipeout steht ja mit der Schließung von Studio Liverpool auch nicht mehr in rosigem Licht.
Hmm, naja ändern kann ich es ja leider eh nicht =/
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele
Ja, in Battlefield 5 gibts 2 Dutzend Charaktere verteilt auf 4 verschiedene Klassen, die man individuell einkleiden und bemalen kann. Und dann gibt es noch soviel Sammel- , Freischalt- und Spezialisierungswahnsinn, dass ich selbst nach 300 Spielstunden nur einen Bruchteil davon hab.Skynet1982 hat geschrieben: ↑01.04.2019 16:42So ein Quatsch, das Element haben die MP Shooter doch erst aus dem RPG Genre übernommen, oder gabs das schon bei Quake III Arena oder UT 2004 ? Und kann man dort einen Charkater wirklich nach seinen Vorstellungen entwickeln ? Auch im Bereich Persönlichkeit ? Gegenfrage: Was unterscheidet die Story von Rogue oder Ultima I, bekanntlich die Ur CRPGs, vom Gehalt her von der Doom - Story? Technik ist da keine Ausrede, eine Geschichte kann man auch in Textform erzählen. Hack and Slay ist btw ein Untergenre des RPGs, Dark Souls bleibt also selbst mit dieser Einordnung ein RPG.Xris hat geschrieben: ↑01.04.2019 12:34Demnach ist jeder MP Shooter ein RPG. Sogar Perks freischalten kann man dort. Gut das wir darüber geredet haben.Skynet1982 hat geschrieben: ↑01.04.2019 07:30 Also ich sehe ebenfalls nicht eine Story als Hauptmerkmal eines RPGs. Hauptmerkmal ist aus meiner Sicht die namensgebende Rolle. Ich erschaffe mir die Rolle, die ich spielen Will - Rollenspiel haltDeshalb ist ein Witcher für mich genauso viel Rollenspiel wie Doom.
Zuletzt geändert von JunkieXXL am 01.04.2019 17:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele
Halten wir fest: auch du magst auch keinen Frust beim Spielen.sabienchen hat geschrieben: ↑01.04.2019 03:47
....
Mich persönlich frustet ein Dark Souls nicht...:Mich frusten dagegen allerdings "auf Schienen"-Spiele, die einem mit ihren Automatismen zwar vorgaukeln man hätte die Spielfigur unter Kontrolle, bei denen dies dann aber wie ein Kartenhaus zusammenfällt, sobald man versucht "kreativ" zu sein.
Oder Spiele die mir ständig die Kontrolle entreißen und mich dann bspw. zwingen "langsam" zu gehen, die mich Aktionen nicht durchführen lassen bis eine Unterhaltung fertig ist usw.
Mich frusten Open World Spiele mit großen Welten, die mich ständig von A nach B schicken, weil für iwas muss diese große Welt ja gut sein, und ich soll sie mir ja auch ansehen.
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Mich frustet slow-walking.
Mich frusten "Story-Schlauchspiele" mit Checkpoints und ohne eigene Saveslots.
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Und weil ich eben nicht masochistisch veranlagt bin... spiele ich diese Art von Spielen nicht. :wink
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Das Thema "Frust" habe ich nicht erfunden, das habe ich in zig Beiträgen und auch Tests gelesen von soulslike gameplayern. Es wird als Bestandteil dieses Genres beschrieben. Daher habe ich das aufgegriffen bei der Frage, wen und warum diese games faszinieren.
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele
Ich weiß dass das HnS ein RPG Subgenre ist. Aber du bezeichnest ja Gran Turismo auch nicht als Aracade Racer oder? Und schön das du selbst merkst das es Quatsch ist. Aber nichts anderes hast du vorhin behauptet. Du begründest jetzt den Ausschluss von aktuellen MP Shootern mit Charaktere stellung damit das du in zB Fortnite und Co die Persönlichkeit deines erstellen Charakters nicht entwickeln kannst? Mich wuerde interessieren wie du dies in Souls getan hast. Zumal du jetzt doch mit typischen RPG Elementen argumentierst.Skynet1982 hat geschrieben: ↑01.04.2019 16:42So ein Quatsch, das Element haben die MP Shooter doch erst aus dem RPG Genre übernommen, oder gabs das schon bei Quake III Arena oder UT 2004 ? Und kann man dort einen Charkater wirklich nach seinen Vorstellungen entwickeln ? Auch im Bereich Persönlichkeit ? Gegenfrage: Was unterscheidet die Story von Rogue oder Ultima I, bekanntlich die Ur CRPGs, vom Gehalt her von der Doom - Story? Technik ist da keine Ausrede, eine Geschichte kann man auch in Textform erzählen. Hack and Slay ist btw ein Untergenre des RPGs, Dark Souls bleibt also selbst mit dieser Einordnung ein RPG.Xris hat geschrieben: ↑01.04.2019 12:34Demnach ist jeder MP Shooter ein RPG. Sogar Perks freischalten kann man dort. Gut das wir darüber geredet haben.Skynet1982 hat geschrieben: ↑01.04.2019 07:30 Also ich sehe ebenfalls nicht eine Story als Hauptmerkmal eines RPGs. Hauptmerkmal ist aus meiner Sicht die namensgebende Rolle. Ich erschaffe mir die Rolle, die ich spielen Will - Rollenspiel haltDeshalb ist ein Witcher für mich genauso viel Rollenspiel wie Doom.
Und doch klar ist die Technik fuer damalige Verhältnisse eine Erklärung gewesen. Speicherplatz war schließlich begrenzt. So ein Spiel hat zig Disketten gebraucht ohne das da großartig viel Text enthalten gewesen waere.
Zuletzt geändert von Xris am 01.04.2019 17:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele
Man sagt aber nicht, man bezwingt das Spiel, das ist ein elementarer Unterschied. Aber genau das war die Aussage.Todesglubsch hat geschrieben: ↑31.03.2019 19:18Balla-Balla hat geschrieben: ↑31.03.2019 18:07 Bezwingt? Würde man das über Schach, Mensch ärgere dich nicht oder Fussball sagen?Ja. Würde und macht man. Man bezwingt das gegnerische Team.
Tja warum?Wieso gehen Leute in Horrorfilme? Wieso empfinden sie Unterhaltung, wenn sie Angst verspüren?
Wieso laufen Menschen Marathonläufe? Wieso empfinden sie Spaß, wenn sie an ihre Grenzen gehen und dabei Schmerzen erleiden?
Ich weiß nicht, ob du soulslike zockst, du beschreibst hier aber eigentlich genau, warum du das nicht tun würdest. Charakterentwicklung und Story wird von den Spielern eher als rudimentär beschrieben, dafür hast du ein zig-maliges Auflaufen an den Bossen. Exakt das, wo ich den SPIELspaß in Frage stelle.Der Mensch ist ein komplexes Wesen und lebt in der heutigen Zeit eine recht sichere Blase. Also muss Aufregung aus anderen Quellen kommen. Bei DS empfinde ich keinen Spaß, zigmal beim gleichen Boss aufzulaufen - aber ich empfinde Spaß beim Finden neuer Ausrüstung, beim Entwickeln meines Charakters und beim Finden neuer Gegner, Bosse und Welten. Und: Ich empfinde Spaß die gefundene Ausrüstung einzusetzen, weil ich dadurch merklich stärker werde und Gegner schaffe, die ich vorher nicht geschafft habe.
SPAß beim Spielen entsteht eben bei bezwingbaren Bossen, Charakterentwicklung, Erkunden, Story, Vorankommen.
Dass der Mensch ein komplexes Wesen ist, ist eine Binse, die ich natürlich unterschreibe. Mir geht es auch nicht darum, jemanden anzugreifen, sondern zu verstehen und einzuordnen. Im Video, dem dieser thread folgt, wurde das Thema ja quasi in den Ring geworfen, leider geht die Diskussion dort nicht in die Tiefe.
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Re: 4Players-Talk: Faszination schwerer Spiele
...
Kann ich mit lebenWie wäre es mit Souls like?
Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich.Eine Frage habe ich aber noch. Sollte dann unsere Nationalelf, die von Glück reden kann wenn sie überhaupt mal dazu kommen auf das Tor zu schießen (von auch treffen ist hier noch gar nicht die Rede) und nicht bereits an den Abwehrspielelern scheitern, auch nach den ersten Versuchen das Handtuch werfen? Ist ja auch jedes Mal das selbe. Das Tor sieht immer gleich aus. 10, 20 oder 50 Versuche..... Ja da muss man schon man schon masoschistisch veranlagt sein....
Gib mir 100000 Euro und ich zocke gerne ne Runde Sekiro. Wenn ich den ersten Boss dabei nicht bezwinge, who cares?
Nach dem dritten Mal würdest du mich allerdings spätestens gegen jemanden auswechseln, der es besser kann.
Beim Fußball und Sport in dieser Kategorien geht es ohnehin nur ums Gewinnen. Ob die Protagonisten das Spiel mögen oder es hassen und nur für die Kohle spielen, interessiert den Zuschauer nicht. Oder hast du schon mal jemanden gehört, der sagt: "Ok, 10 mal haben die Deppen nun verloren, aus der Vorrunde rausgeflogen - aber die Spiele haben soviel Spass gemacht, lasst uns dafür einen Autokorso machen!"?
