Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
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johndoe774091
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
D.h.
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- greenelve
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Im Laden kann man die Artikel in die Hand nehmen, online nicht. Im Laden gibt es keine Rückgabe, im Onlineversand gibt es 14 Tage. Kassenbon wird im Laden nicht gebraucht (Originalverpackung auch nicht).Marobod hat geschrieben: ↑18.03.2019 18:47 Nun das ist aber auch das gleiche im Einzelhandel. Man konnte frueher schon Dinge kaufen und gleich wieder den kauf zuruecknehmen; Wenn man sich aber Dinge gekauft , mit nach Haus und dort ausgepackt , festgestellt hat daß es nicht laeuft oder gefaellt, der konnte diese zwar mit Kassenzettel zurueckbringen, hatte aber kein Recht auf Rueckgabe,das faellt immer unter Kulanz einzige Ausnahme sind Garantiefaelle.
Ich kapiere nicht wieso in Deutschland immer alle davon ausgehen, daß sie ein Recht auf Rueckgabe haetten O.o
https://www.berliner-zeitung.de/ratgebe ... n-22791142
https://www.welt.de/finanzen/verbrauche ... -sind.html
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Marobod
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
greenelve hat geschrieben: ↑18.03.2019 18:51Im Laden kann man die Artikel in die Hand nehmen, online nicht. Im Laden gibt es keine Rückgabe, im Onlineversand gibt es 14 Tage. Kassenbon wird im Laden nicht gebraucht (Originalverpackung auch nicht).Marobod hat geschrieben: ↑18.03.2019 18:47 Nun das ist aber auch das gleiche im Einzelhandel. Man konnte frueher schon Dinge kaufen und gleich wieder den kauf zuruecknehmen; Wenn man sich aber Dinge gekauft , mit nach Haus und dort ausgepackt , festgestellt hat daß es nicht laeuft oder gefaellt, der konnte diese zwar mit Kassenzettel zurueckbringen, hatte aber kein Recht auf Rueckgabe,das faellt immer unter Kulanz einzige Ausnahme sind Garantiefaelle.
Ich kapiere nicht wieso in Deutschland immer alle davon ausgehen, daß sie ein Recht auf Rueckgabe haetten O.o
https://www.berliner-zeitung.de/ratgebe ... n-22791142
https://www.welt.de/finanzen/verbrauche ... -sind.html
Boah , muß man das nochmal aufbroeseln?
Es ist NICHT gesetzlich vorgeschrieben, etwas zurueckzunehmen.
Onlinekauf ist nicht das gleiche wie ein Digitalkauf.
Bei online gekauften Produkten darfst Du zB Deine Kleider anprobieren , aber nicht 13 Tage auf der Straße tragen, noch deutlicher ist es bei Produkten die versiegelt sind, zB CD oder DVD Boxen die eingeschweißt sind. mchst Du da die Floie ab, ist Dein Widerruf pfutsch.
https://www.test.de/Umtausch-und-Rueckg ... 1609347-0/
Und ihr glaubt immernoch ihr habt ein Recht auf Rueckgabe,das stimmt nicht. Ihr habt ein Recht auf Widerruf, fuer Onlinkaeufe giolt das 14 tage, da man da nicht die Moeglichkeit hatte,es vorher anzuschauen. Und wie gesagt, versiegelte Produkte oeffenen, bedeutet es sind Deine, aus dem gleichen Grund fummelst Du ja auch nicht im Laden die Folie von den Huellen.
Und nochmal , was auch im Link steht: Wenn der Haendler damit wirbt ist er auch verpflichtet es umzusetzen, sprich "30 Tage Geld zurueck" und dergleichen vrpflichten den haendler dazu, sonst waere es Betrug.
Ihr koennt euch doch nicht die rechtslage einfach so hinbiegen...
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Marobod
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Ich hab keine Ahnung ob Du das jetzt ernst meinst oder Du Dich absichtlich doof stellst.DancingDan hat geschrieben: ↑18.03.2019 18:48 D.h.
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johndoe774091
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Danke, ich hab kurz nachgeschaut und stelle fest das du selber nicht weißt, was der Unterschied zwischen Rückgaberecht und Widerrufsrecht speziell bei Onlinehandel ist.
- Leon-x
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Der Unterschied liegt aber trotzdem darin dass dir Epic keinen Hardwareriegel davorschiebt wie es auf Konsole der Fall ist.Levi hat geschrieben: ↑18.03.2019 15:57 Oder aber: es wird dafür bezahlt, dass ein fertiges/nahezu fertiges Produkt nicht auf anderen Plattformen erscheint/später erscheint... Und genau das ist es, wofür man auch die Konsolenbetreiber beschimpft... Und eben nicht einfach akzeptiert wird!
(und genau das dritte tut auch der Epicstore!)
Auf Konsole hast du Mehrkosten, ein anderes Eingabegerät (manche bevorzugen einen Controller), andere oder schwächere Technik wenn es auf einer leistungsschwächeren Konsole erscheint. Für Mehrspieler muss man dann noch Zusatzhardware erwerben oder dein Lenkrad geht nur für einen Konsolenhersteller(was fast immer der Fall ist).
Passiert hier aber am PC nicht. Wäre was anderes denn Epic Games z.B. nur auf Nvidia GPUs laufen.
Die Spiele rennen aber genau wie bei jedem anderen Launcher. Kannst die gleiche Power deines Rechners nutzen und das selbe Zubehör.
Was halt wegfällt sind die Zusatzfunktionen des Launcher. Gleiche hast auch auf Konsole da nicht jede Plattform die selben Funktionen bietet.
Genau die 1000 Funktionen könnten Steam halt langsam zum leichten Verhängnis werden. Man ist halt etwas zu aufgebläht um die ganzen Sachen in Stand zu halten mit Personal und Server und ist zu sehr von den Thirds abhängig dass sie freiwillig zu einem kommen. Nur rennen die langsam davon. Für Valve macht es keinen Unterschied ob ein Battlefield nur EA selber vertreibt oder Epic sich was zeitexklusiv sichert. Erst mal wechselt bei Steam kein Cent den Besitzer.
Genau deswegen finde ich dass Valve eher die Plattform durch Eigenproduktionen attraktiv halten soll. Denn die 30% wird man langfristig halt dann auch nicht halten. Wenn man da weniger einnimmt müssen andere Bereiche Geld in die Kassen spülen.
Hier geht es in erster Linie um große Titel die Steam immer mehr fehlen. Deswegen sage ich auch ist GOG nur bedingt Konkurrenz gewesen. Jeder eigenen Launcher der Publisher oder Exklusivdeal ist da wesentlich mehr Konkurrenz für die Wahrnehmung einer Plattform.
Ist ja kein Wettern gegen Steam die ja durchaus ihre Stärken haben. Aber die freie Wirtschaft sieht nun mal vor dass man nicht nur fair und offen sein kann. Genau wie Valve schon für gewisse Einschränkungen (Accountbindung) gesorgt hat so gibt es halt Wettbewerbseinschränkungen wenn Epic sich mal was für 12 Monate sichert. Heißt ja nicht dass es dann nicht doch noch bei Steam erscheint, halt nur später.
- NewRaven
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Es ist immer schwierig, wenn man versucht von zwei Seiten aus gleichzeitig zu argumentieren... natürlich fehlen Steam mittlerweile Titel, natürlich fehlen GOG Titel. Allerdings kann man dafür nicht wirklich Steam oder GOG verantwortlich machen, sondern die Entscheidungsträger, die diese Titel in den (digitalen) Handel bringen. Denn bis jetzt Epic kam und Exklusivverträge vertickt hat, hätte jeder Publisher seine Games auch ganz ohne Nachteile streuen können. Das es also keinen anderen großen "Player" in der Größenkategorie von Steam gab, war eben nicht Steams Schuld. Das es Epic jetzt nicht wirklich besser macht, indem es zwar rein wirtschaftlich gesehen eine Konkurrenzsituation schafft, aber nicht durch normalen Wettbewerb unter gleichen Bedingungen, sondern durch Exklusivdeals, muss man hier aber eben nicht nur den Publishern, sondern eben auch Epic ankreiden, genau wie man Steam (übrigens nicht ganz zu Recht... Stichwort: EA Downloader) ankreidet, Accountbindungen eingeführt zu haben.
Auf der anderen Seite ist vermutlich für jeden hier klar, warum die Publisher Epics Angebot gern annehmen, die direkt abschätzbaren Vorteile liegen auf der Hand und es ist, betrachtet man nur die "Business-Seite" der Aktion, eigentlich fast nicht möglich, dass irgendeiner Firma ernsthaft negativ vorzuhalten. Das ganz große Problem an der Sache hier ist allerdings... Als Kunde - und als selbige diskutieren wir hier ja - sollte ich zuerst auf mich und meine Brieftasche achten. Als Kunde bekomme ich für das gleiche Geld selbst unabhängig von den ganzen Skandalen, die Epic sich so erlaubt, derzeit einfach weniger für mein Geld (und dabei ist es eigentlich völlig egal, ob ich persönlich die Features auch alle nutze). Das ist kein subjektives Empfinden, die Servicequalität und die nicht vorhandenen Features zeigen das ja genauso gut, wie die Aussagen von Epic selbst. Gönne ich Studios (Publishern und/oder Entwicklern) die 18% mehr? Na aber sicher doch, insbesondere kleineren Firmen, die nicht 50% ihrer Produktionskosten in Millionenhöhe ins Marketing pusten. Aber wenn ich dafür Einschnitte hinnehmen muss, wozu ich ja sogar durchaus bereit bin, muss eben die Balance stimmen (deshalb kaufe ich beispielsweise sehr gern bei GOG). Das tut sie bei Epic nicht und wenn ich mir dieses "Publishers first, customer second... at best..." Credo von Epic ansehe, hab ich kaum eine Hoffnung, dass diese Balance jemals stimmen wird. Epic verändert also den Markt, ja. Aber wenn ich die Richtung, in die Epic den Markt verändern will, absolut für mich nicht gutheißen kann und wenn ich als Endkunde auch noch schlechter dran bin als zuvor, dann ist das nicht die erwartete oder erhoffte Konkurrenz, die den digitalen Spielmarkt durcheinander wirbelt und und bei der alle am Ende besser dastehen als vorher, sondern es ist eine Wandlung, an derem Ende es für Endkunden aus meiner Sicht durch Abgrenzungen und eben sinkende Offenheit eigentlich nur schlechter werden kann als es bisher war. Den Gedanke, dass jeder Änderung eine gute Änderung ist, teile ich genauso wenig, wie den, dass man nun jedem Rattenfänger hinterher rennen muss oder sollte, nur weil man Steam nicht mag.
Persönlich steht für mich fest, dass ich den Epic Store nicht nutzen werde, wenn sich nicht die ganze Philosophie dahinter ändert - was in erster Linie heißt: weg von der Abschottung. Was nicht passieren wird. Die Ablehnung hat mich mittlerweile schon zu ein paar ziemlich sonderbaren Entscheidungen bewegt, die ich früher nie in Betracht gezogen hätte: ich habe für TWD: Final Season in einem Keystore etwa 30% mehr bezahlt, als mich das Game bei Epic gekostet hätte, nur um noch eine Steam-Version zu bekommen. Ich habe Thimbleweed Park bei GOG gekauft, als es bei Epic gerade verschenkt wurde - einfach weil die News dazu mich wieder dran erinnert hat - obwohl ich wusste, dass ich es im gleichen Moment auch kostenlos abstauben hätte können. Und ich hab mich entschlossen, Metro Exodus nicht zu kaufen, obwohl ich die Serie bisher geliebt habe. Auch in einem Jahr kommt dann bestenfalls noch ein Sale-Kauf in Frage, einfach weil das Spiel, wenn ich es hätte wie angekündigt kaufen können, direkt gekauft hätte und ich überhaupt nicht einsehe, wegen solchen Last-Minute-Änderungen in der Business-Etage 12 Monate zu warten und dann noch den gleichen Preis wie Release-Käufer zu bezahlen. Gleiches gilt übrigens für Ashen. Und ja, ich bin durchaus absolut bereit mich bei anhaltender vertraglicher Exklusivität (und die wird noch weiter anhalten... und vermutlich sogar irgendwann bei Valve aufkommen, wo ich dann genauso verfahren werde) auch noch von weiteren Wunschtiteln zu trennen. Ich verstehe aber auch durchaus jeden, der sagt: all der Kram interessiert mich nicht, ich will nur spielen. Völlig legitime Einstellung, weshalb ich mich auch auch mit den Review-Bombs und Co in Bezug auf Epic ein wenig schwer tue.
Auf der anderen Seite ist vermutlich für jeden hier klar, warum die Publisher Epics Angebot gern annehmen, die direkt abschätzbaren Vorteile liegen auf der Hand und es ist, betrachtet man nur die "Business-Seite" der Aktion, eigentlich fast nicht möglich, dass irgendeiner Firma ernsthaft negativ vorzuhalten. Das ganz große Problem an der Sache hier ist allerdings... Als Kunde - und als selbige diskutieren wir hier ja - sollte ich zuerst auf mich und meine Brieftasche achten. Als Kunde bekomme ich für das gleiche Geld selbst unabhängig von den ganzen Skandalen, die Epic sich so erlaubt, derzeit einfach weniger für mein Geld (und dabei ist es eigentlich völlig egal, ob ich persönlich die Features auch alle nutze). Das ist kein subjektives Empfinden, die Servicequalität und die nicht vorhandenen Features zeigen das ja genauso gut, wie die Aussagen von Epic selbst. Gönne ich Studios (Publishern und/oder Entwicklern) die 18% mehr? Na aber sicher doch, insbesondere kleineren Firmen, die nicht 50% ihrer Produktionskosten in Millionenhöhe ins Marketing pusten. Aber wenn ich dafür Einschnitte hinnehmen muss, wozu ich ja sogar durchaus bereit bin, muss eben die Balance stimmen (deshalb kaufe ich beispielsweise sehr gern bei GOG). Das tut sie bei Epic nicht und wenn ich mir dieses "Publishers first, customer second... at best..." Credo von Epic ansehe, hab ich kaum eine Hoffnung, dass diese Balance jemals stimmen wird. Epic verändert also den Markt, ja. Aber wenn ich die Richtung, in die Epic den Markt verändern will, absolut für mich nicht gutheißen kann und wenn ich als Endkunde auch noch schlechter dran bin als zuvor, dann ist das nicht die erwartete oder erhoffte Konkurrenz, die den digitalen Spielmarkt durcheinander wirbelt und und bei der alle am Ende besser dastehen als vorher, sondern es ist eine Wandlung, an derem Ende es für Endkunden aus meiner Sicht durch Abgrenzungen und eben sinkende Offenheit eigentlich nur schlechter werden kann als es bisher war. Den Gedanke, dass jeder Änderung eine gute Änderung ist, teile ich genauso wenig, wie den, dass man nun jedem Rattenfänger hinterher rennen muss oder sollte, nur weil man Steam nicht mag.
Persönlich steht für mich fest, dass ich den Epic Store nicht nutzen werde, wenn sich nicht die ganze Philosophie dahinter ändert - was in erster Linie heißt: weg von der Abschottung. Was nicht passieren wird. Die Ablehnung hat mich mittlerweile schon zu ein paar ziemlich sonderbaren Entscheidungen bewegt, die ich früher nie in Betracht gezogen hätte: ich habe für TWD: Final Season in einem Keystore etwa 30% mehr bezahlt, als mich das Game bei Epic gekostet hätte, nur um noch eine Steam-Version zu bekommen. Ich habe Thimbleweed Park bei GOG gekauft, als es bei Epic gerade verschenkt wurde - einfach weil die News dazu mich wieder dran erinnert hat - obwohl ich wusste, dass ich es im gleichen Moment auch kostenlos abstauben hätte können. Und ich hab mich entschlossen, Metro Exodus nicht zu kaufen, obwohl ich die Serie bisher geliebt habe. Auch in einem Jahr kommt dann bestenfalls noch ein Sale-Kauf in Frage, einfach weil das Spiel, wenn ich es hätte wie angekündigt kaufen können, direkt gekauft hätte und ich überhaupt nicht einsehe, wegen solchen Last-Minute-Änderungen in der Business-Etage 12 Monate zu warten und dann noch den gleichen Preis wie Release-Käufer zu bezahlen. Gleiches gilt übrigens für Ashen. Und ja, ich bin durchaus absolut bereit mich bei anhaltender vertraglicher Exklusivität (und die wird noch weiter anhalten... und vermutlich sogar irgendwann bei Valve aufkommen, wo ich dann genauso verfahren werde) auch noch von weiteren Wunschtiteln zu trennen. Ich verstehe aber auch durchaus jeden, der sagt: all der Kram interessiert mich nicht, ich will nur spielen. Völlig legitime Einstellung, weshalb ich mich auch auch mit den Review-Bombs und Co in Bezug auf Epic ein wenig schwer tue.
Zuletzt geändert von NewRaven am 18.03.2019 22:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Sorry dass ich mich jetzt auch einschalte, auch wieder nicht zum eigentlichen Thema, aber da hat es mich gekitzelt ^^'Marobod hat geschrieben: ↑18.03.2019 18:47Nun das ist aber auch das gleiche im Einzelhandel. Man konnte frueher schon Dinge kaufen und gleich wieder den kauf zuruecknehmen; Wenn man sich aber Dinge gekauft , mit nach Haus und dort ausgepackt , festgestellt hat daß es nicht laeuft oder gefaellt, der konnte diese zwar mit Kassenzettel zurueckbringen, hatte aber kein Recht auf Rueckgabe,das faellt immer unter Kulanz. Einzige Ausnahme sind Garantie oder Betrugsfaelle.Show
Ich kapiere nicht wieso in Deutschland immer alle davon ausgehen, daß sie ein Recht auf Rueckgabe haetten O.o
Wenn du daheim fest stellst dass "es nicht läuft" (und ich verstehe das in dem Satz mal als z.B. Fernseher geht nicht an), dann greift immernoch die Gewährleistung, dann müssen die dir schon einen Ersatz geben.
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Genau, absolut richtig, da habe ich mich jetzt nicht klar ausgedrückt.
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Meines Wissens hat der Hersteller das Recht in der von ihm gegebenen Garantiezeit (die kann unterschiedlich lang sein auch je Bauteil. Verschleiß wie Akku usw) 3x nachzubessern. Erst dann muss er es zurücknehmen oder für gleichwertigen Ersatz sorgen.
Die Gewährleistung des Händlers ist dazu da, dass wenn der Fehler von Anfang an bestand (auch verdeckt) dass er es in den ersten 6 Monaten zurücknehmen muss wenn man darauf besteht. Erst nach 6 Monaten tritt die Beweisumkehr ein wo der Kunde beweisen muss dass der Fehler von Anfang an da war und jetzt eine Folge daraus ist. Dürfte natürlich immer etwas schwierig sein. Aber da besteht kein Recht darauf dass der Händler es annehmen muss wenn es nicht bewiesen ist. Der gibt es weiter an die Garantie des Hersteller je nach Laufzeit. Deswegen werden auch Dinge über den Service zur jeweiligen Vertragswerkstatt/Produktionsstätte geschickt.
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Marobod
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Das habe ich doch geschrieben !4lpak4 hat geschrieben: ↑18.03.2019 22:00Sorry dass ich mich jetzt auch einschalte, auch wieder nicht zum eigentlichen Thema, aber da hat es mich gekitzelt ^^'Marobod hat geschrieben: ↑18.03.2019 18:47Nun das ist aber auch das gleiche im Einzelhandel. Man konnte frueher schon Dinge kaufen und gleich wieder den kauf zuruecknehmen; Wenn man sich aber Dinge gekauft , mit nach Haus und dort ausgepackt , festgestellt hat daß es nicht laeuft oder gefaellt, der konnte diese zwar mit Kassenzettel zurueckbringen, hatte aber kein Recht auf Rueckgabe,das faellt immer unter Kulanz.Einzige Ausnahme sind Garantie oder Betrugsfaelle.Show
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Wenn du daheim fest stellst dass "es nicht läuft" (und ich verstehe das in dem Satz mal als z.B. Fernseher geht nicht an), dann greift immernoch die Gewährleistung, dann müssen die dir schon einen Ersatz geben.
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Es gibt kein Rueckgaberecht. Ganz einfach. geht das nicht in Deine Birne?DancingDan hat geschrieben: ↑18.03.2019 19:27 Danke, ich hab kurz nachgeschaut und stelle fest das du selber nicht weißt, was der Unterschied zwischen Rückgaberecht und Widerrufsrecht speziell bei Onlinehandel ist.
Das was Du als Rueckgaberecht interpretierst, ist die Moeglichkeit ein produkt zurueckzugeben,daß man ungesehen gekauft hat, aber um nicht die katze im Sack zu kaufen, raeumt man Dir per Gesetz ein,daß Produkt, insbesondere bei Kleidung , zu probuieren / testen (ob zB die Groeße oder der Schnitt passen) , danach kannst Du es entweder behalten oder zureckschicken. Das macht es aber nicht zu einem Rueckgaberecht,da Du hier noch nicht direkt gekauft hast. Widerrufen kannst Du auch solche Serviceleistungen wie Internetanschluesse mitsamt Zubehoer,aber da kaufst Du auch ncihts ,sondern mietest heutzutage meist.
Aber Hauptsache erstmal peobeln..
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Im Endeffekt läuft es aber doch immer wieder auf die Kulanz hinaus. Denn der Gesetzgeber regelt im Bezug auf Software kaum etwas eindeutig. Beim Einzelhändler wurde ich früher mit der Aussage, ich solle doch auf Patches warten, abgewimmelt. Software kann noch so verbugt sein.... Bei Amazon nachgefragt. Die tauschen zwar grundsätzlich bereits geöffnete und ausprobierte Spiele. Aber auch nur so lange es nicht ausartet. Was immer das auch bedeuten mag. Ist also im Prinzip aus deren Sicht auch nur Kulanz.Marobod hat geschrieben: ↑18.03.2019 23:28Das habe ich doch geschrieben !4lpak4 hat geschrieben: ↑18.03.2019 22:00Sorry dass ich mich jetzt auch einschalte, auch wieder nicht zum eigentlichen Thema, aber da hat es mich gekitzelt ^^'Marobod hat geschrieben: ↑18.03.2019 18:47Nun das ist aber auch das gleiche im Einzelhandel. Man konnte frueher schon Dinge kaufen und gleich wieder den kauf zuruecknehmen; Wenn man sich aber Dinge gekauft , mit nach Haus und dort ausgepackt , festgestellt hat daß es nicht laeuft oder gefaellt, der konnte diese zwar mit Kassenzettel zurueckbringen, hatte aber kein Recht auf Rueckgabe,das faellt immer unter Kulanz.Einzige Ausnahme sind Garantie oder Betrugsfaelle.Show
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Wenn du daheim fest stellst dass "es nicht läuft" (und ich verstehe das in dem Satz mal als z.B. Fernseher geht nicht an), dann greift immernoch die Gewährleistung, dann müssen die dir schon einen Ersatz geben.
Jedenfas mit ein Grund weshalb ich ungerne auf der PS4 digital kaufe. Kein Umtauschrecht.
Wenn man mal Software bspw mit einer Waschmaschine vergleicht. Niemand wuerde wohl eine Waschmaschine behalten bei der bspw. die Temperatureinstellung "verbugt" ist. Joa der Handwerker kommt Iwan mal.
Auf dem PC hingegen bleibt einem ja eh nichts anderes mehr übrig. GOG mal ausgenommen.
Topic:
So langsam nervt Epic Tim. Besteht die Möglichkeit den auf die Ignore Liste zu setzen?
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Re: Epic Games Store: Tim Sweeney über Exklusivspiele, Wettbewerbsförderung und den PC als offene Plattform
Das wird ja immer schlimmer.Leon-x hat geschrieben: ↑18.03.2019 22:19Meines Wissens hat der Hersteller das Recht in der von ihm gegebenen Garantiezeit (die kann unterschiedlich lang sein auch je Bauteil. Verschleiß wie Akku usw) 3x nachzubessern. Erst dann muss er es zurücknehmen oder für gleichwertigen Ersatz sorgen.
Die Gewährleistung des Händlers ist dazu da, dass wenn der Fehler von Anfang an bestand (auch verdeckt) dass er es in den ersten 6 Monaten zurücknehmen muss wenn man darauf besteht. Erst nach 6 Monaten tritt die Beweisumkehr ein wo der Kunde beweisen muss dass der Fehler von Anfang an da war und jetzt eine Folge daraus ist. Dürfte natürlich immer etwas schwierig sein. Aber da besteht kein Recht darauf dass der Händler es annehmen muss wenn es nicht bewiesen ist. Der gibt es weiter an die Garantie des Hersteller je nach Laufzeit. Deswegen werden auch Dinge über den Service zur jeweiligen Vertragswerkstatt/Produktionsstätte geschickt.
Garantie: Freiwillige Erklärung des Händlers oder Herstellers, zu seinen Konditionen irgendwas zu machen. (Du hast die Fernbedienung nicht mit Batterien von Enermann genutzt? Tja, damit ist die Garantie erloschen.)
Gewährleistung: Gesetzlich vorgeschrieben. Der Händler darf dreimal nachbessern (Reparatur) bevor Du ein Recht auf Wandlung (Umtausch, Minderung, Rückgabe mit Rückerstattung) hast. Auf der Grundlage verdient z.B. Mindfactory Etwas nebenher und nennt das Service Level Gold, während Amazon mit Kulanz glänzt und ein defektes elektronisches Gerät auch noch im 24sten Monat nach Kauf ersetzt, den vollen Kaufpreis erstattet oder im Falle der Nichtverfügbarkeit gegen Bezahlung des Differenzbetrages ein aktuelles Modell liefert.
EDIT
Bei der Gewährleistung ist die Beweislast in den ersten sechs Monaten ab Kauf – besser: ab Gefahrübergang – umgekehrt, nicht danach. Der Verbraucher darf annehmen, dass eine Ware frei von Mängeln übergeben wird. Dies umfasst versteckte Mängel. Erst ab dem siebten Monat liegt die Beweislast beim Verbraucher und er muss nachweisen, dass der Mangel bereits bei Übergabe der Ware bestanden hat.
https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__477.html
