Usul hat geschrieben: ↑22.02.2019 16:14Letztendlich ist es natürlich jedem selbst überlassen, wen er sympathisch findet und wen nicht. Aber du hast z.B. gesagt
"Für mich einer der unsympatischsten Personen in der Videospielindustrie." - das bedeutet: unsympathischer geht es dann nicht mehr wirklich. Und das finde ich dann schon "extrem", weil nach oben hin halt nix mehr geht für andere Leute, die mehr nerven.
Ok, mein Fehler. Falsch formuliert: Ich meinte er ist einer der unsympathischten Personen von denen, die so auf E3 und Co. auf der Bühne gestanden haben. Stimmt schon, wenn ich so nochmal drüberlese klingt es wirklich schon arg extrem
Usul hat geschrieben: ↑22.02.2019 16:14Ich bin jetzt (als sehr kleines Rädchen, wohlgemerkt) seit ca. 20 Jahren selbst in der Spielebranche tätig - und meines Erachtens ist es nicht selten, daß auch Leute ohne Gamer-Hintergrund ihre Lücke finde.
Absolut richtig. Ich fands nur seltsam, dass du es seltsam findest, dass jemand sich wünscht, dass ein Frontmann auch selbst eine Gamer-Austrahlung hat(nenne ich mal so). Daran ist eben nichts seltsam, weil es in der Industrie selbst genug Menschen gibt, die sich genau das wünschen.
Und darüber hinaus ist es auch nicht seltsam, weil der Wunsch danach durchaus rational ist. Das ist auch irgendwo branchenübergreifend. Selbst in Politik ist es so. Bodenständige Arbeiter und Mittelständler fühlen sich von einem abgehobenen Herr Merz auch nicht zwangsläufig gut repräsentiert, auch wenn Merz vllt. für manche sympatisch rüberkommt. Der Wunsch nach adäquater Repräsentation ist also keineswegs seltsam. Mehr wollte ich nicht sagen
Das es genug Leute gibt, die ihren Weg überall hin finden, ist klar. Ich würde sogar sagen, dass es sehr oft schädlich ist, ein leidenschaftlicher Gamer zu sein, wenn man in der Industrie arbeitet. Sieht man ja z.B. an Peter Molyneux dem etwas bodenständigeres Businessdenken durchaus gut tun würde.
Usul hat geschrieben: ↑22.02.2019 16:14Aber ich bin kein Verfechter des Umkehrschlusses: Daß man eine Spieleaffinität haben muß, um in einer solch unüberschaubar großen Branche Erfolg zu haben.
Stimme ich zu
Usul hat geschrieben: ↑22.02.2019 16:14Abgesehen davon glaube ich nicht, daß man Reggie diese Affinität absprechen kann. Von daher ist das sowieso recht theoretisch alles.
Was heißt absprechen? Es ist ja viel mehr eine Wahrnehmungsfrage. Nehmen wir an Reggie ist sehr spieleaffin und ein leidenschaftlicher Gamer, dann hat er das, für meine Wahrnehmung, nicht gut rübergebracht. Das heißt ja weder das er faktisch nicht spieleaffin ist noch das mein Eindruck richtig ist. Es heißt nur, dass das mein Eindruck ist.
Wenn Miaymoto auf die Bühne kam, hab ich mich immer über seine Art zu präsentieren gefreut. Er ist mir sehr sympatisch. Reggie nur leider nicht, was eben auch an den ausweichenden Politiker-Antworten liegt, die er hier und dort gegeben hat. Sowas mag ich generell nicht und macht jemanden mMn sehr aalglatt und unnahrbar, sodass er nicht selten mehr wie ein Poltiker wirkt. Das find ich sehr unsympathisch, auch wenn mir klar ist, dass das zwangläufig notwendig wird, wenn man in solche Positionen kommt.
MfG Ska