Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

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SethSteiner
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Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von SethSteiner »

greenelve hat geschrieben: 03.02.2019 20:54
SethSteiner hat geschrieben: 03.02.2019 20:49 Hass wäre ein gutes Wort, wenn jemand sich einen Sprengstoffgürtel umbinden würde aber ich glaube niemand ist im Bezug auf Epic so eingestellt, dass er Menschen gerne tot oder ernsthaft verletzt sehen würde. Es gibt halt negative Reaktionen, passiert halt, wenn man Scheiße baut. Denjenigen die negativ reagieren dann Hass zu unterstellen, nur weil ihre Reaktion halt negativ ist, ist einfach billig.
Sprengstoffgürtel als Maßstab? Das ist eine wirklich seltsame Vorstellung....

Das sollen einfach nur negative Reaktionen sein? Nochmal:
douggy hat geschrieben: 03.02.2019 20:43 Bei dem Thema Epic Store wird emotional "diskutiert" und "argumentiert"?

"Ich nehm von dem Scheißladen nicht mal was umsonst."

"Fetter Mittelfinger an Epic. Mögen sie zur Hölle fahren."

"Nö, genau so ist es und darum sollte Epic brennen."

"Dein Lieblingsland ist dann vermutlich eher Nordkorea."

Ne, du musst dich täuschen.

edit:
Versteh aber auch nicht, wo das Problem liegt. Man kann doch innerhalb seiner Meinung sagen "Ich hasse, was Epic macht". Das ist doch nicht verboten oder verwerflich?
Natürlich kann man das sagen, wenn man das möchte. Nichts desto trotz ist die inflationäre Verwendung des Begriffes Hass einfach absurd, vor allem natürlich gegen die Personen, die etwas Negatives über die eigenen Handlungen und Entscheidungen sagen. Wie soll man denn noch negative Emotionen unterscheiden, wenn alles Hass ist? Vom Ausdruck des Unmuts über die Beleidigung bis zur Gewaltanwendung, alles ist einfach durch die Bank weg Hass. Es gibt gar keine Zwischenformen mehr wie Wut, Ärger, Zorn oder auch nur simple Abneigung. Nein, jeder Kritiker heutzutage, jeder Konsument, jeder einzelne Mensch der etwas Negatives sagt wird dem Vorwurf ausgesetzt eine Person zusein die Hass empfindet. Und das ist falsch.
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Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von CritsJumper »

Kant ist tot! hat geschrieben: 03.02.2019 20:31 Ein Großteil ≠ Monopol.
Ich finde die Bezeichnung Monopol zwar auch nicht passend. Es ist eher wie bei einem Konzert von einem Künstler, den man nur noch bei dem einen Streaming-Dienst bekommen oder beziehen kann und halt nicht mehr ohne Account dort.

Man darf nicht vergessen das es einen Zeitraum gab, wo Steam ein DRM-Gewalt-Monopol hatte, aber dies ist in den letzten Jahren auch aufgebrochen. So wie Microsoft ein Monopol auf spielen am PC hatte, so hatte Steam halt eines für den Vertrieb von Spielen.

GOG ist da noch die löbliche Ausnahmen.

Eigentlich finde ich so etwas aber gut, dan schauen die Konsumenten entlich auch mal über den Tellerant.

Auf Seite 1 von diesem Thread wollte ich noch folgendes Zitat bringen:
Dodo00d hat geschrieben:Der Mann hat teilweise Recht, ein großer Teil der Leute die sich darüber aufregen und mit Boykott drohen hätten das Spiel sowiso nie gekauft.
Meine Antwort: "Nun es ist halt Zivilcourage unter Spielern."

Doch das passt nicht mehr. Immer mehr schaut jeder nur nach sich.. regt sich auf wenn für ihn etwas nicht passt aber hinterfragt diese Methoden nicht. Geht mir aber genauso. Hätte ich mich auf das Spiel gefreut und wäre es dann nicht erschienen oder kurzfristig nur für die andere Plattform. Ich hätte mich auch tierisch geärgert!

Als Linux-Nutzer dürfte ich das auch schon mehrmals beobachten. Das letzte mal allerdings bei Unreal Tournament 3 auf dem PC, wo es keinen Linux-Port gab weil die Middleware nicht portiert werden konnte.

Edit: Zieht Epic gerade alle Titel von Steam zurück? (Unreal Tournament.. etc? Grrr. Was dann mit dem Linux support bei Steamos?).
In dem Fall sollten sie vielleicht nicht so einen hartes Tempo vorlegen, aber es scheint mir ja auch so als findet man keine EA-Spiele mehr bei Steam. Ich dachte das zumindest die alten Titel dort noch bleiben.

Edit2: Ich hab das wichtigste vergessen: Vielleicht gerät Valve so mal unter druck das sie wieder gute Exklusiv-Spiele erstellen müssen ;) - Half Life 3!!!!!!
Zuletzt geändert von CritsJumper am 03.02.2019 21:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Todesglubsch
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Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von Todesglubsch »

Kant ist tot! hat geschrieben: 03.02.2019 20:53 Die Gründe sind mir grob schon klar, mich hätte das nur aus dem Munde von jemandem interessiert, der sich immer noch eine so krasse Ablehnungshaltung bewahrt hat. Ich persönlich würde halt nicht mit der Situation von vor Steam und Co. tauschen wollen.
Meiner Erfahrung nach sind das dann die gleichen Gründe - nur weniger neutral ausgedrückt :)

Ich persönlich hab nichts gegen die Zeit vor Steam. Also *weit* vor Steam.
Nach der "guten, alten Zeit" wo man ein Spiel einfach von Disk installieren konnte, kam nämlich noch...
...die Zeit mit starken Kopierschutzmechanismen, die z.B. ganze CD-Rom-Laufwerkchargen nicht erkannt hat und man deswegen nicht spielen konnte.
...die Zeit von SecuROM
...die Zeit mit CD-Keys mit Zwangsregistrierung
...die Zeit mit CD-Keys mit Zwangsregistrierung und beschränkter Installationserlaubnis
...die Zeit mit CD-Keys mit Zwangsregistrierung und beschränkter Installationserlaubnis mit Hardwareabgleich

Dagegen war und ist Steam harmlos.
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greenelve
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Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von greenelve »

SethSteiner hat geschrieben: 03.02.2019 21:13 Nein, jeder Kritiker heutzutage, jeder Konsument, jeder einzelne Mensch der etwas Negatives sagt wird dem Vorwurf ausgesetzt eine Person zusein die Hass empfindet. Und das ist falsch.
Alter... was geht mit dir?
douggy hat geschrieben: 03.02.2019 20:43 Bei dem Thema Epic Store wird emotional "diskutiert" und "argumentiert"?

"Ich nehm von dem Scheißladen nicht mal was umsonst."

"Fetter Mittelfinger an Epic. Mögen sie zur Hölle fahren."

"Nö, genau so ist es und darum sollte Epic brennen."

"Dein Lieblingsland ist dann vermutlich eher Nordkorea."
Das ist keine Kritik! Damit ziehst du tatsächliche Kritik ganz weit nach unten. Sprengstoffgürtel-weit nach unten!

Differenzierung von Emotionen schön und gut, aber dann bitte auch von dir aus. Mit solchen Aussagen bist du kein Kritiker. Das mit Kritik gleichzustellen...damit wirfst du alles zusammen... was du ja eigentlich so ablehnst...
Zuletzt geändert von greenelve am 03.02.2019 21:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Leon-x
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Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von Leon-x »

DEMDEM hat geschrieben: 03.02.2019 21:08

Und im Falle von Metro Exodus wird nicht gefordert, dass das Spiel ausschließlich bei Steam veröffentlicht, wird, sondern zusätzlich auf Steam. In dem Fall ist es also Epic, dass gezielt den Vertreib eines 3rd-Party-Spieles durch lukrative Exklusivdeals auf Konkurrenzplattformen versucht zu unterdrücken und somit gezielt uns Kunden die Wahl entnehmen.

Wie oft muss man dir das noch erklären?

Die alleinige Macht hat in dem Fall aber trotzdem nur der Publisher wie er es vertreiben will und auf welche Verträge er eingeht.
Deswegen kann man die Schuld nicht rein Epic anlasten. Epic will sich nur einen Vorteil sichern um größer zu werden und Kunden anzulocken. Würde es zeitgleich auf Steam erscheinen kaufen es doch eh über 90% dort.
Epic kann dir nichts wegnehmen wenn es immer noch die selbe Plattform, sprich PC ist. Es wird nur der Weg der Softwarenutzung geändert. Muss sich ja nicht wie auf Konsole eine komplett andere Hardware kaufen.

Ich wäre ja auch für frei Wahl und von mir aus kommt es noch auf Origin oder Win Store und Jeder kann kaufen wo er will.
Besten wäre eh ein universeller Key den man dann freischalten kann wo man will wenn man außerhalb der Shops es sich holt.

Aber man kann halt schwer davon ausgehen dass die breite Masse sich halt nie von Steam wegbewegt und man dann immer einen Store hat der entweder Nische (GOG) oder nur die eigenen Exklusive vertreibt.

Die reine Marktmacht von Valve lässt sich da fast nur mit etwas unschönen Angeboten aufweichen.
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str.scrm
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Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von str.scrm »

da mein Gaming Laptop die aktuellesten Spiele eh nicht mehr stemmen kann und ich hauptsächlich Consolero bin, interessiert mich dieses extrem erbärmliche Kindertheater nicht wirklich (die Reaktion des Entwicklers finde ich ziemlich angemessen und auch wahr)
da die Metro-Reihe aber mitunter zu meinen absoluten Lieblingsserien zählt, habe ich eher Bedenken was diese ganze Aktion für einen potentiellen Nachfolger bedeuten kann

nichts desto trotz freue ich mich riiiiiesig auf Exodus, 2 Wochen noch :Hüpf:
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HellToKitty
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Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von HellToKitty »

DEMDEM hat geschrieben: 03.02.2019 21:08 Keiner, ABSOLUT keiner zwingt Steam als Plattform zu nutzen.
Doch, betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten zwingen Hersteller dazu Steam als Plattform zu nutzen. Die Alternativen bestehen für kleine Hersteller nur theoretisch, weil Steam einfach den ganzen Markt beherrscht. Würden sie ihr Spiel wo anders vertreiben, wären ihre Einnahmen viel geringer, weil andere Plattformen nicht genügend Reichweite hätten, was für betriebswirtschaftlich agierende Firmen nun mal nicht möglich ist. Deshalb beschränken sich sehr viele Hersteller bei ihrem Vertrieb auf Steam, weshalb man dann als Kunde auch von deren Monopolstellung sprechen kann, wenn man Spiel XYZ nun mal nur auf Steam bekommt und auch nur über den Steam-Client starten kann. Wenn das jetzt nur bei ein paar Spielen so wäre, sei's drum. jedoch betrifft das nun mal einen riesige Menge an Spielen.
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Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von DEMDEM »

HellToKitty hat geschrieben: 03.02.2019 21:27
DEMDEM hat geschrieben: 03.02.2019 21:08 Keiner, ABSOLUT keiner zwingt Steam als Plattform zu nutzen.
Doch, betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten zwingen Hersteller dazu Steam als Plattform zu nutzen. Die Alternativen bestehen für kleine Hersteller nur theoretisch, weil Steam einfach den ganzen Markt beherrscht. Würden sie ihr Spiel wo anders vertreiben, wären ihre Einnahmen viel geringer, weil andere Plattformen nicht genügend Reichweite hätten, was für betriebswirtschaftlich agierende Firmen nun mal nicht möglich ist. Deshalb beschränken sich sehr viele Hersteller bei ihrem Vertrieb auf Steam, weshalb man dann als Kunde auch von deren Monopolstellung sprechen kann, wenn man Spiel XYZ nun mal nur auf Steam bekommt und auch nur über den Steam-Client starten kann. Wenn das jetzt nur bei ein paar Spielen so wäre, sei's drum. jedoch betrifft das nun mal einen riesige Menge an Spielen.
Nein, betriebliche Notwendigkeit zwingt absolut niemanden seine Spiele auf Steam zu publishen, die gefühlt hundert anderen Launcher beweisen das. Steam hat durch seine Reichweite lediglich dafür gesorgt, dass auch kleinere Entwickler, vorallem komplett frische Entwickler, leichter Fuß im Markt fassen können. Die meisten großen Publisher haben aber entweder zusätzlich zu Steam noch eigene Vertriebsplattformen oder nutzen Steam überhaupt nicht mehr. Soviel zu deiner Monopolstellung. Wenn wir uns mal die größten Spiele auf PC angucken, von LoL, über Overwatch und Fortnite, läuft keines dieser Spiele auf Steam. Das Argument der Notwendigkeit ist also nicht haltbar.
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NewRaven
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Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von NewRaven »

Leon-x hat geschrieben: 03.02.2019 21:19

Die alleinige Macht hat in dem Fall aber trotzdem nur der Publisher wie er es vertreiben will und auf welche Verträge er eingeht.
Deswegen kann man die Schuld nicht rein Epic anlasten.
Auch wenn wir ansonsten bei der Epic-Sache bisher immer ziemlich konträre Meinungen vertreten haben und das wohl auch weiter tun: bei diesem Punkt muss ich natürlich zustimmen. Epic macht den Publishern hier ein Angebot. Ich persönlich finde dieses Angebot zwar aus den mittlerweile 1000 Mal wiederholten Gründen verwerflich, aber es ist und bleibt letztlich ein Angebot. Und das könnte der Publisher durchaus auch ablehnen, insofern ist es natürlich keineswegs okay, hier allein auf Epic mit dem Finger zu zeigen. Andererseits... tun die User ja größtenteils auch nicht. Deshalb gibt es ja jetzt unter anderem das Review-Bombing. Bin ich jetzt, wie vorhin schon geschrieben, auch alles andere als ein Freund von, im Gegenteil - allerdings halte ich es auch für schwierig, hier eine "fairen" Weg zu finden, den Publishern effektiv das Missfallen solcher Entscheidungen kund zu tun.
HellToKitty hat geschrieben: 03.02.2019 21:27
Doch, betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten zwingen Hersteller dazu Steam als Plattform zu nutzen. Die Alternativen bestehen für kleine Hersteller nur theoretisch, weil Steam einfach den ganzen Markt beherrscht. Würden sie ihr Spiel wo anders vertreiben, wären ihre Einnahmen viel geringer, weil andere Plattformen nicht genügend Reichweite hätten, was für betriebswirtschaftlich agierende Firmen nun mal nicht möglich ist. Deshalb beschränken sich sehr viele Hersteller bei ihrem Vertrieb auf Steam, weshalb man dann als Kunde auch von deren Monopolstellung sprechen kann, wenn man Spiel XYZ nun mal nur auf Steam bekommt und auch nur über den Steam-Client starten kann. Wenn das jetzt nur bei ein paar Spielen so wäre, sei's drum. jedoch betrifft das nun mal einen riesige Menge an Spielen.
Vom ständigem Wiederholen wird das nur leider nicht wahrer, insbesondere wenn man bedenkt, dass jeder Publisher die durchaus existenten Alternativen ja auch einfach neben Steam nutzen könnte. An diesen Möglichkeiten ist nichts "theoretisch", denn gerade marktwirtschaftlich würde es absolut Sinn machen, sich breiter aufzustellen - insbesondere wenn es keine negativen Seiteneffekte hat - gerade um Steams Marktmacht (immernoch: kein Monopol) zu reduzieren, sofern sie einen stört. Landen die Spiele bei mehreren Plattformen, steigt dort die Auswahl an Titeln... wo mehr Titel verfügbar sind, kann man - sofern die Plattform sonst keine entscheidenden Nachteile bietet, damit rechnen, ein Wachstum zu erzielen. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, aber eine andere Möglichkeit eine wirkliche Alternative zu schaffen, hast du nicht wirklich. Naja... außer, du versuchst es wie Epic... aber dann finden dich die Leute halt auch nicht mehr so toll.
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Kajetan
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Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von Kajetan »

DEMDEM hat geschrieben: 03.02.2019 21:32 Das Argument der Notwendigkeit ist also nicht haltbar.
Es ist schon haltbar. Denn Du zählst hier nur die Ausnahmen auf, welche die Regel bestätigen. Für die überwiegende Mehrheit aller Anbieter auf dem PC, für die meisten Indies und Mittelstandspublisher gilt weiterhin: Wer Geld machen will, muss auf Steam vertreten sein!
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Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von DEMDEM »

Kajetan hat geschrieben: 03.02.2019 21:49
DEMDEM hat geschrieben: 03.02.2019 21:32 Das Argument der Notwendigkeit ist also nicht haltbar.
Es ist schon haltbar. Denn Du zählst hier nur die Ausnahmen auf, welche die Regel bestätigen. Für die überwiegende Mehrheit aller Anbieter auf dem PC, für die meisten Indies und Mittelstandspublisher gilt weiterhin: Wer Geld machen will, muss auf Steam vertreten sein!
Wenn wir mit der "Regel" argumentieren wollen: in der Regel failen auch die meisten Spiele auf Steam, unter anderem weil Steam mittlerweile ein so gigantisch großes Angebot hat,. Also auch so ist das Argument der wirtschaftlichen Notwendigkeit in Verbindung mit der Reichweite von Steam nicht mehr haltbar.

Das einzige, was man in Verbindung mit Indies, vorallem neuen und sehr kleinen Indies, und wirtschaftlicher Notwendigkeit anführen kann ist, dass die überhaupt auf eine externe Vertriebsplattform angewiesen sind und nicht die Mittel haben, eine eigene aufzuziehen. Aber das hat dann weniger mit Steam und noch weniger mit Monopolstellungen zu tun.
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Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von johndoe527990 »

greenelve hat geschrieben: 03.02.2019 21:17
SethSteiner hat geschrieben: 03.02.2019 21:13 Nein, jeder Kritiker heutzutage, jeder Konsument, jeder einzelne Mensch der etwas Negatives sagt wird dem Vorwurf ausgesetzt eine Person zusein die Hass empfindet. Und das ist falsch.
Alter... was geht mit dir?
douggy hat geschrieben: 03.02.2019 20:43 Bei dem Thema Epic Store wird emotional "diskutiert" und "argumentiert"?

"Ich nehm von dem Scheißladen nicht mal was umsonst."

"Fetter Mittelfinger an Epic. Mögen sie zur Hölle fahren."

"Nö, genau so ist es und darum sollte Epic brennen."

"Dein Lieblingsland ist dann vermutlich eher Nordkorea."
Das ist keine Kritik! Damit ziehst du tatsächliche Kritik ganz weit nach unten. Sprengstoffgürtel-weit nach unten!

Differenzierung von Emotionen schön und gut, aber dann bitte auch von dir aus. Mit solchen Aussagen bist du kein Kritiker. Das mit Kritik gleichzustellen...damit wirfst du alles zusammen... was du ja eigentlich so ablehnst...
Stop, stop, stop. Mein Beitrag war bewusst überspitzt.

Neben diesen Zitaten hat er auch argumentiert.

Es sollten alle mal bei dem Thema Epic Store locker durch die Hose atmen.
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Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von HellToKitty »

NewRaven hat geschrieben: 03.02.2019 21:35

Vom ständigem Wiederholen wird das nur leider nicht wahrer, insbesondere wenn man bedenkt, dass jeder Publisher die durchaus existenten Alternativen ja auch einfach neben Steam nutzen könnte. An diesen Möglichkeiten ist nichts "theoretisch", denn gerade marktwirtschaftlich würde es absolut Sinn machen, sich breiter aufzustellen - insbesondere wenn es keine negativen Seiteneffekte hat - gerade um Steams Marktmacht (immernoch: kein Monopol) zu reduzieren, sofern sie einen stört. Landen die Spiele bei mehreren Plattformen, steigt dort die Auswahl an Titeln... wo mehr Titel verfügbar sind, kann man - sofern die Plattform sonst keine entscheidenden Nachteile bietet, damit rechnen, ein Wachstum zu erzielen. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, aber eine andere Möglichkeit eine wirkliche Alternative zu schaffen, hast du nicht wirklich. Naja... außer, du versuchst es wie Epic... aber dann finden dich die Leute halt auch nicht mehr so toll.
Ich verstehe deine hätte-hätte-Fahrradkette-Rhetorik nicht ganz. Man muss die Dinge doch sehen wie sie sind. Natürlich gibt es unzählige theoretische Möglichkeiten Computerspiele zu verbreiten. Man könnte auch auf der Straße rumlaufen um den Leuten persönlich Kopien zu verkaufen. Gewinnbringend scheint das aber nicht zu sein. Zumindest benutzen Hersteller in der Praxis fast alle Steam und viele davon ausschließlich, weil es sich offensichtlich als die beste Möglichkeit durchgesetzt hat, PC-Spiele zu verkaufen. Mit all seinen Vor- und Nachteilen. Übersetzt heißt das: Wenn du mit deinem PC-Spiel Geld verdienen willst, heißt du entweder EA oder Ubisoft und verwendest durch deine Reichweite deinen eigenen Client oder du verkaufst es über Steam. Natürlich gibt es noch GOG und jetzt Epic aber in der Praxis gibt es sehr viele Spiele exklusiv nur bei Steam. Ob das jetzt eine freiwillige Entscheidung war, oder aufgrund von Notwendigkeiten oder gar Zwang getroffen wurde, spielt doch für mich als Kunde keinerlei Rolle. Ich werde dazu gezwungen Steam zu verwenden, wenn ich diese Spiele zocken will.
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Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von greenelve »

douggy hat geschrieben: 03.02.2019 21:54 Stop, stop, stop. Mein Beitrag war bewusst überspitzt.

Neben diesen Zitaten hat er auch argumentiert.

Es sollten alle mal bei dem Thema Epic Store locker durch die Hose atmen.
Das auch. Aber mit Sprengstoffgürtel kommen, diese Zitate runterspielen und mit Kritik vergleichen, und gleichzeitig Differenzierung fordern....
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Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von Kajetan »

DEMDEM hat geschrieben: 03.02.2019 21:53 Wenn wir mit der "Regel" argumentieren wollen: in der Regel failen auch die meisten Spiele auf Steam, unter anderem weil Steam mittlerweile ein so gigantisch großes Angebot hat,. Also auch so ist das Argument der wirtschaftlichen Notwendigkeit in Verbindung mit der Reichweite von Steam nicht mehr haltbar.
Spar Dir bitte Deine Rabulistik, wenn Du hier keine fachlichen Argumente hast, danke!
Das einzige, was man in Verbindung mit Indies, vorallem neuen und sehr kleinen Indies, und wirtschaftlicher Notwendigkeit anführen kann ist, dass die überhaupt auf eine externe Vertriebsplattform angewiesen sind und nicht die Mittel haben, eine eigene aufzuziehen. Aber das hat dann weniger mit Steam und noch weniger mit Monopolstellungen zu tun.
Da Steam aber die Plattform mit der mit Abstand (!) größten Reichweite ist, ist es höchst unklug seine Spiele NICHT auf Steam anzubieten, gerade wenn man nicht über die Werbenetzwerke und das Marketingbudgets großer Publisher verfügt.

Übrigens, von Monopol rede ich hier kein Stück :)