Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
Gamer433
Beiträge: 640
Registriert: 13.07.2003 10:00
Persönliche Nachricht:

Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von Gamer433 »

Na klar, ich installiere mir schon wieder einen neuen Launcher und kaufe dort Spiele. Irgendwann merken die dann, dass ihr Projekt den Bach runter geht und meine ganzen Spiele und investierte Kohle sind für immer futsch und ich kann nichts dagegen tun...

Klar, kann das auch eines Tages bei Steam passieren, doch ist die Wahrscheinlichkeit wohl höher, dass das bei einem Emporkömmling geschieht.
Ich bin klar FÜR Wettbewerb, weil das uns Kunden viele Vorteile bringt, aber sich entscheiden zu müssen ob Steam oder andere Launcher, dann bin ich klar für Steam. Dort habe ich einfach viel mehr Vorteile und alles unter einem Dach, als irgendwann den Desktop voller Launcher-Icons zu haben...
Benutzeravatar
Todesglubsch
Beiträge: 16285
Registriert: 02.12.2010 11:21
Persönliche Nachricht:

Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von Todesglubsch »

Ich glaube der Begrifd "Exklusivrecht" ist in diesem Kontext auch nicht richtig. Valve hat kein Exklusivrecht an Counterstrike. Counterstrike gehört schlicht Valve. Ja... am Ende kommt das gleiche raus. Aber ich glaube es gibt rechtlich tatsächlich einen Unterschied zwischen Exklusiv- und alleinige Besitzrechte.
Nur der Besitzer kann Exklusivrechte vergeben z.B.
Rosu
Beiträge: 820
Registriert: 05.12.2014 19:08
Persönliche Nachricht:

Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von Rosu »

HellToKitty hat geschrieben: 03.02.2019 20:03
Bei Steam geht es schließlich jetzt nicht um das exklusive Verkaufsrecht von einem Spiel, so wie das jetzt bei Epic passiert ist. Nein, Valve hat es geschafft, ein Netzwerk aufzubauen, dass in weiten Teilen als alternativlose Voraussetzung und alleinige Nutzungsplattform für eine unübersehbare Menge an PC-Spielen von einer breiten Masse relativ kritiklos anerkannt wird.
Steam ist nur die einzige Vertriebsplattform für sehr viele Spiele, weil keiner der Alternativen die Möglichkeit bietet sein Spiel anzubieten. Als kleiner Indie-Entwickler ist die Chance sehr gering, dass GOG oder Epic dein Spiel anbieten wird, ausser du hast online schon große Wellen geschlagen oder Bekanntheit durch vorherige Veröffentlichungen. Steam macht es in vielen Fällen erst möglich, dass diese Spiele überhaupt angeboten werden, was sowohl Epic als auch GOG nicht bieten wollen, da sie nur sorgfältig ausgewählte Titel aufnehmen.
Steam nimmt sich nicht (mehr) heraus, welches Spiel überhaupt eine Berechtigung hat verkauft zu werden, bis auf einige Kriterien wie illegale Inhalte.
Sehe zumindest daran nicht viel kritikwürdiges. Auch sonst sind die Praktiken von Valve mit Steam selbst größtenteils nichts, was man großartig kritisieren kann. Ja, der Cut könnte etwas niedriger sein bzw. gestaffelt werden je nachdem, welches Feature (z.B. Steamworks, baldiges Trustfactor matchmaking, Workshop etc.) der Entwickler benutzt, aber sonst ist Steam sowohl für Entwickler als auch Spieler positiv, nicht wie die Konkurrenz.
Benutzeravatar
Kant ist tot!
Beiträge: 2828
Registriert: 06.12.2011 10:14
Persönliche Nachricht:

Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von Kant ist tot! »

HellToKitty hat geschrieben: 03.02.2019 19:51
Kant ist tot! hat geschrieben: 03.02.2019 19:30
HellToKitty hat geschrieben: 03.02.2019 19:08 Auf dein Quatschargument mit dem Iphone und Disney gehe ich jetzt mal nicht ein, Da kannst du ja bei Bedarf selber nochmal drüber nachdenken.
Ne, ich komm nicht drauf, kannst mir gerne weiterhelfen. Aus meiner Sicht ergibt es einfach keinen Sinn, bei einzelnen Titeln von einem Monopol zu sprechen. So ist der Begriff Monopol einfach nicht gedacht, dann wäre jeder Mist ein Monopol und das sollte die Analogie auch aufzeigen. Fakt ist, dass Steam kein Monopol auf Computerspiele hat, genausowenig wie Apple auf Mobiltelefone oder Disney auf Filme.
Disney stellt Filme her, man kann die gucken oder man guckt eben andere Filme. Apple stellt Mobiltelefone her. Ich kann mir ein Iphone kaufen oder ein Telefon der vielen anderen Hersteller. Wenn ich jetzt aber ein beliebiges zeitgenössisches Computerspiel zocken will, ist die Chance relativ hoch, dass ich das ausschließlich über Steam spielen kann. Natürlich gibt es auch Computerspiele die Steam nicht voraussetzen aber ein Großteil der Computerspiele die aufgrund ihrer Beliebtheit Relevanz haben, setzten nun einmal Steam als Client voraus. Daran führt kein Weg vorbei. Dieser Umstand definiert Steam in diesem Punkt als Monopolisten, selbst wenn der Key eventuell in einem anderen Shop gekauft wurde.
Bei Disney und Apple kann man auf andere Produkte ausweichen, bei Steam aber nicht. Ah ja...
Show
Ein Großteil ≠ Monopol.
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von Kajetan »

greenelve hat geschrieben: 03.02.2019 20:09 Valve hat mit Steam auch kein Monopol. Sie haben durch ihre Marktanteile ein Quasi-Monopol.
Marktbestimmend zu sein, hat NICHTS mit Monopolen zu tun :)

Microsoft hatte nicht einmal in den 1990ern ein Monopol auf Betriebsysteme, aber war so marktbeherrschend, dass die Aufsichtsbehörden kurz davor waren den ganzen Konzern zu zerlegen. Valve ist LICHTJAHRE von dieser Marktdominanz entfernt.

Ja, ich weiß, bin mal wieder beim Erbsenzählen ...
Benutzeravatar
greenelve
Beiträge: 48763
Registriert: 07.04.2009 19:19
Persönliche Nachricht:

Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von greenelve »

Kajetan hat geschrieben: 03.02.2019 20:32
greenelve hat geschrieben: 03.02.2019 20:09 Valve hat mit Steam auch kein Monopol. Sie haben durch ihre Marktanteile ein Quasi-Monopol.
Marktbestimmend zu sein, hat NICHTS mit Monopolen zu tun :)

Microsoft hatte nicht einmal in den 1990ern ein Monopol auf Betriebsysteme, aber war so marktbeherrschend, dass die Aufsichtsbehörden kurz davor waren den ganzen Konzern zu zerlegen. Valve ist LICHTJAHRE von dieser Marktdominanz entfernt.

Ja, ich weiß, bin mal wieder beim Erbsenzählen ...
Sag ich ja. ^^x


ps: Bei Microsoft kommt hinzu die Dominanz mit vorinstallierten Programmen wie Internet Explorer auszunutzen und somit Konkurrenz bei Browsern zu unterdrücken. Das mussten sie ändern, damit drohte das Kartellamt weiterhin.
johndoe527990
Beiträge: 9230
Registriert: 23.10.2006 08:18
Persönliche Nachricht:

Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von johndoe527990 »

greenelve hat geschrieben: 03.02.2019 20:01
SethSteiner hat geschrieben: 03.02.2019 19:52 wie berechtigt dieses Feedback ist, wenn man auch noch auf Begriffe wie "Hass" zurückgreift und auf Unterstellungen wie "die sind ja eh nicht interessiert".
Der Shitstorm ist so emotional, da ist Hass schon ein gutes Wort für.

Die Unterstellung ist keine Behauptung, kann man in den Threads immer wieder lesen, dass die jeweilige Person "eh nicht interessiert" ist.
Bei dem Thema Epic Store wird emotional "diskutiert" und "argumentiert"?

"Ich nehm von dem Scheißladen nicht mal was umsonst."

"Fetter Mittelfinger an Epic. Mögen sie zur Hölle fahren."

"Nö, genau so ist es und darum sollte Epic brennen."

"Dein Lieblingsland ist dann vermutlich eher Nordkorea."

Ne, du musst dich täuschen.
Benutzeravatar
SethSteiner
Beiträge: 11871
Registriert: 17.03.2010 20:37
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von SethSteiner »

Hass wäre ein gutes Wort, wenn jemand sich einen Sprengstoffgürtel umbinden würde aber ich glaube niemand ist im Bezug auf Epic so eingestellt, dass er Menschen gerne tot oder ernsthaft verletzt sehen würde. Es gibt halt negative Reaktionen, passiert halt, wenn man Scheiße baut. Denjenigen die negativ reagieren dann Hass zu unterstellen, nur weil ihre Reaktion halt negativ ist, ist einfach billig.
Benutzeravatar
OpenMike
Beiträge: 124
Registriert: 22.11.2018 15:23
Persönliche Nachricht:

Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von OpenMike »

Echt traurig zu sehen, diese virtuellen Pseudo-Hexenjagden. Als Mitarbeiter wäre ich auch frustriert, ich kann seine Reaktion verstehen, ist nur menschlich. Jedoch sind Vorwürfe und Anfeindungen niemals der Weg zu einer friedlichen Lösung. Um meine Lieblings-Memes zu zitieren: "Dis is not da wae, ma bruddah!"
Benutzeravatar
Kant ist tot!
Beiträge: 2828
Registriert: 06.12.2011 10:14
Persönliche Nachricht:

Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von Kant ist tot! »

Todesglubsch hat geschrieben: 03.02.2019 19:04
Kant ist tot! hat geschrieben: 03.02.2019 18:55 Ich sehe darin einen Haufen Vorteile und habe auf meine Nutzung bezogen auch keine Nachteile dadurch.
- Accountbindung
- Überwachung
- Das Gefühl, dass einem das Spiel nicht gehört (es gehörte einem nie, aber ich zähl hier die Standard-Gründe auf).

Muss einen nicht stören. Kann man aber aus Prinzip ablehnen. Der Kampfzug gegen den DRM ist zwar schon längst abgefahren und es bringt nichts mehr dagegen zu rebellieren. Wer es aber weiterhin ablehnt, weil man sich an seine Prinzipien hält, der verdient es zumindest, dass ich meinen imaginären Hut vor ihm / ihr ziehe.

In diesem Kontext würde mich interessieren wie viele von den Metro-Downvotern sich dann Spiel trotzdem auf Epic kaufen.
Du hast den Gebrauchtmarkt vergessen. :)

Die Gründe sind mir grob schon klar, mich hätte das nur aus dem Munde von jemandem interessiert, der sich immer noch eine so krasse Ablehnungshaltung bewahrt hat. Ich persönlich würde halt nicht mit der Situation von vor Steam und Co. tauschen wollen.
Benutzeravatar
greenelve
Beiträge: 48763
Registriert: 07.04.2009 19:19
Persönliche Nachricht:

Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von greenelve »

SethSteiner hat geschrieben: 03.02.2019 20:49 Hass wäre ein gutes Wort, wenn jemand sich einen Sprengstoffgürtel umbinden würde aber ich glaube niemand ist im Bezug auf Epic so eingestellt, dass er Menschen gerne tot oder ernsthaft verletzt sehen würde. Es gibt halt negative Reaktionen, passiert halt, wenn man Scheiße baut. Denjenigen die negativ reagieren dann Hass zu unterstellen, nur weil ihre Reaktion halt negativ ist, ist einfach billig.
Sprengstoffgürtel als Maßstab? Das ist eine wirklich seltsame Vorstellung....

Das sollen einfach nur negative Reaktionen sein? Nochmal:
douggy hat geschrieben: 03.02.2019 20:43 Bei dem Thema Epic Store wird emotional "diskutiert" und "argumentiert"?

"Ich nehm von dem Scheißladen nicht mal was umsonst."

"Fetter Mittelfinger an Epic. Mögen sie zur Hölle fahren."

"Nö, genau so ist es und darum sollte Epic brennen."

"Dein Lieblingsland ist dann vermutlich eher Nordkorea."

Ne, du musst dich täuschen.

edit:
Versteh aber auch nicht, wo das Problem liegt. Man kann doch innerhalb seiner Meinung sagen "Ich hasse, was Epic macht". Das ist doch nicht verboten oder verwerflich?
Zuletzt geändert von greenelve am 03.02.2019 20:58, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
HellToKitty
Beiträge: 1764
Registriert: 10.10.2008 18:42
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von HellToKitty »

NewRaven hat geschrieben: 03.02.2019 20:09
HellToKitty hat geschrieben: 03.02.2019 19:51 Daran führt kein Weg vorbei. Dieser Umstand definiert Steam in diesem Punkt als Monopolisten, selbst wenn der Key eventuell in einem anderen Shop gekauft wurde.
Ich helfe einmal kurz aus und füge dann noch persönliche Erklärungen an die offizielle Definition an.
Mo·no·pol
Substantiv, Neutrum [das]
1.
Vorrecht, alleiniger Anspruch, alleiniges Recht, besonders auf Herstellung und Verkauf eines bestimmten Produktes
"ein Monopol ausüben, auf etwas haben"
2. marktbeherrschendes Unternehmen oder Unternehmensgruppe, die auf einem Markt als alleiniger Anbieter oder Nachfrager auftritt und damit die Preise diktieren kann
"ein Monopol errichten"
1. Selbst wenn Steam viele Produkte allein anbietet, ist - im Gegensatz zu manchen Epic-Deals - eben nicht Steam dafür verantwortlich, sondern all die Publisher, die ihre Produkte dann aus freier Entscheidung nur auf Steam anbieten wollen. Damit Steam in diesem Kontext ein Monopol hätte, müssten sie selbst aktiv unterbinden, dass ein anderer Anbieter diese Titel auch verkaufen kann (etwa durch Exklusivverträge...) oder aber es dürfte entweder mangels alternativer Stores (die es mit GOG und Co aber gibt) oder aufgrund gesetzlicher Bestimmungen keine andere Möglichkeit geben, diese Produkte zu vertreiben. Ist hier schlicht nicht gegeben. Wenn es einen Titel nur auf Steam gibt, hat Valve damit nichts zu tun - sondern es ist allein die Entscheidung des Publishers, diesen Titel eben nur auf Steam zu veröffentlichen. Steam fordert das nicht, Steam forciert das nicht, Steam begünstigt diese Entscheidung nicht einmal.

2. Steam ist marktbeherrschend, richtig. Würde ich auch so werten... aber das allein macht kein Monopol aus. Steam ist weder alleiniger Anbieter in seinem Marktsegment noch kann - oder will - Steam die Preise diktieren, denn Steam selbst nimmt letztlich nicht einmal Einfluss auf den Endkundenpreis. Steam behindert desweiteren andere Anbieter auf dem Markt nicht durch entweder seine Marktmacht (und der damit oft einhergehenden Möglichkeit, diesen Markt zu reglementieren) oder durch irgendwelche dubiosen Verträge. Im Gegenteil. Keinem anderen Anbieter werden durch die alleinige Existenz von Steam oder ihrem Marktverhalten irgendwelche Steine in den Weg gelegt. Es ist und bleibt jedem Publisher ganz ohne Nachteile überlassen, ob er seinen Titel bei Steam allein einstellt... oder zusätzlich noch bei Origin, uPlay und GOG anbietet - ohne das er dadurch irgendwelche Nachteile bei Steam erleiden würde. Warum das viele Publisher dennoch nicht tun? Das musst du schon diese Publisher fragen, ich würde aber vermuten: Weil es mehr Aufwand bedeutet und weil vermutlich dieser Mehraufwand sich oft nicht auch in den entsprechenden Verkaufszahlen niederschlägt.
Danke für den Copy-Paste-Job, aber als erfolgreicher Absolvent einer wirtschaftlichen Ausbildung ist mir die Erklärung durchaus geläufig.

Steam tritt häufig als alleiniger Verkäufer auf, was wie du richtig erkannt hast die wörtliche Übersetzung von "Monopol" darstellt. Mir ist durchaus klar, dass das alleinige Verkaufsrecht jetzt nichts ist, was Valve immer bewusst forciert. In der Wirklichkeit hat Steam aber eine Infrastruktur erschaffen, die viele Entwickler praktisch dazu zwingt Steam als Plattform zu benutzten um überhaupt nennenswerte Einnahmen generieren zu können und ihr Produkt marktfähig zu machen. Auch wenn es theoretische Möglichkeiten gäbe, ein Spiel anderweitig zu verkaufen, verlassen sich wohl sehr viele Entwickler auf den guten Service von Valve. Für uns als Kunden heißt das jetzt, dass wir keine Alternativen haben und wenn wir gewisse Spiele zocken wollen, müssen wir auch auf Steam zurückgreifen. Somit hat für mich als Kunde, Steam praktisch in diesem Punkt eine Monopolstellung.
Dass da jetzt die Sachlage wahrscheinlich nicht ausreicht damit Valve Probleme mit dem "Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen" bekommt, ist mir auch klar. Darum ging es mir aber nicht. Schließlich hat das Wort "Monopol" nicht nur diese wirtschaftliche Bedeutung. Wenn es um den PC-Spiele Markt geht hat Valve die Hosen an und man könnte durchaus auch einfach von einem Machtmonopol sprechen.
johndoe1904612
Beiträge: 1304
Registriert: 09.08.2017 15:07
Persönliche Nachricht:

Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von johndoe1904612 »

greenelve hat geschrieben: 03.02.2019 20:54
SethSteiner hat geschrieben: 03.02.2019 20:49 Hass wäre ein gutes Wort, wenn jemand sich einen Sprengstoffgürtel umbinden würde aber ich glaube niemand ist im Bezug auf Epic so eingestellt, dass er Menschen gerne tot oder ernsthaft verletzt sehen würde. Es gibt halt negative Reaktionen, passiert halt, wenn man Scheiße baut. Denjenigen die negativ reagieren dann Hass zu unterstellen, nur weil ihre Reaktion halt negativ ist, ist einfach billig.
Sprengstoffgürtel als Maßstab? Das ist eine wirklich seltsame Vorstellung....

Das sollen einfach nur negative Reaktionen sein? Nochmal:
douggy hat geschrieben: 03.02.2019 20:43 Bei dem Thema Epic Store wird emotional "diskutiert" und "argumentiert"?

"Ich nehm von dem Scheißladen nicht mal was umsonst."

"Fetter Mittelfinger an Epic. Mögen sie zur Hölle fahren."

"Nö, genau so ist es und darum sollte Epic brennen."

"Dein Lieblingsland ist dann vermutlich eher Nordkorea."

Ne, du musst dich täuschen.
Das sind dann aber die ersten, die ganz dünnhäutig reagieren, wenn ein Mitarbeiter mal nicht gefilterten PR-Sprech absondert.
Benutzeravatar
greenelve
Beiträge: 48763
Registriert: 07.04.2009 19:19
Persönliche Nachricht:

Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von greenelve »

Pommern hat geschrieben: 03.02.2019 21:01 Das sind dann aber die ersten, die ganz dünnhäutig reagieren, wenn ein Mitarbeiter mal nicht gefilterten PR-Sprech absondert.
Die Sprüche sind afair alle von SethSteiner. Und das lange vor dieser Meldung. Der mit Nordkorea ist aus dem Thread über Walking Dead auf Epic. Nordkorea lässt sich ganz gut suchen, das Wort fällt nicht so oft.
Zuletzt geändert von greenelve am 03.02.2019 21:08, insgesamt 1-mal geändert.
DEMDEM
Beiträge: 1900
Registriert: 23.03.2016 22:39
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Metro Exodus: Review-Bombing der Vorgänger, Hass und ein frustrierter Mitarbeiter über die mögliche PC-Zukunft

Beitrag von DEMDEM »

HellToKitty hat geschrieben: 03.02.2019 20:55
NewRaven hat geschrieben: 03.02.2019 20:09
HellToKitty hat geschrieben: 03.02.2019 19:51 Daran führt kein Weg vorbei. Dieser Umstand definiert Steam in diesem Punkt als Monopolisten, selbst wenn der Key eventuell in einem anderen Shop gekauft wurde.
Ich helfe einmal kurz aus und füge dann noch persönliche Erklärungen an die offizielle Definition an.
Mo·no·pol
Substantiv, Neutrum [das]
1.
Vorrecht, alleiniger Anspruch, alleiniges Recht, besonders auf Herstellung und Verkauf eines bestimmten Produktes
"ein Monopol ausüben, auf etwas haben"
2. marktbeherrschendes Unternehmen oder Unternehmensgruppe, die auf einem Markt als alleiniger Anbieter oder Nachfrager auftritt und damit die Preise diktieren kann
"ein Monopol errichten"
1. Selbst wenn Steam viele Produkte allein anbietet, ist - im Gegensatz zu manchen Epic-Deals - eben nicht Steam dafür verantwortlich, sondern all die Publisher, die ihre Produkte dann aus freier Entscheidung nur auf Steam anbieten wollen. Damit Steam in diesem Kontext ein Monopol hätte, müssten sie selbst aktiv unterbinden, dass ein anderer Anbieter diese Titel auch verkaufen kann (etwa durch Exklusivverträge...) oder aber es dürfte entweder mangels alternativer Stores (die es mit GOG und Co aber gibt) oder aufgrund gesetzlicher Bestimmungen keine andere Möglichkeit geben, diese Produkte zu vertreiben. Ist hier schlicht nicht gegeben. Wenn es einen Titel nur auf Steam gibt, hat Valve damit nichts zu tun - sondern es ist allein die Entscheidung des Publishers, diesen Titel eben nur auf Steam zu veröffentlichen. Steam fordert das nicht, Steam forciert das nicht, Steam begünstigt diese Entscheidung nicht einmal.

2. Steam ist marktbeherrschend, richtig. Würde ich auch so werten... aber das allein macht kein Monopol aus. Steam ist weder alleiniger Anbieter in seinem Marktsegment noch kann - oder will - Steam die Preise diktieren, denn Steam selbst nimmt letztlich nicht einmal Einfluss auf den Endkundenpreis. Steam behindert desweiteren andere Anbieter auf dem Markt nicht durch entweder seine Marktmacht (und der damit oft einhergehenden Möglichkeit, diesen Markt zu reglementieren) oder durch irgendwelche dubiosen Verträge. Im Gegenteil. Keinem anderen Anbieter werden durch die alleinige Existenz von Steam oder ihrem Marktverhalten irgendwelche Steine in den Weg gelegt. Es ist und bleibt jedem Publisher ganz ohne Nachteile überlassen, ob er seinen Titel bei Steam allein einstellt... oder zusätzlich noch bei Origin, uPlay und GOG anbietet - ohne das er dadurch irgendwelche Nachteile bei Steam erleiden würde. Warum das viele Publisher dennoch nicht tun? Das musst du schon diese Publisher fragen, ich würde aber vermuten: Weil es mehr Aufwand bedeutet und weil vermutlich dieser Mehraufwand sich oft nicht auch in den entsprechenden Verkaufszahlen niederschlägt.
Danke für den Copy-Paste-Job, aber als erfolgreicher Absolvent einer wirtschaftlichen Ausbildung ist mir die Erklärung durchaus geläufig.

Steam tritt häufig als alleiniger Verkäufer auf, was wie du richtig erkannt hast die wörtliche Übersetzung von "Monopol" darstellt. Mir ist durchaus klar, dass das alleinige Verkaufsrecht jetzt nichts ist, was Valve immer bewusst forciert. In der Wirklichkeit hat Steam aber eine Infrastruktur erschaffen, die viele Entwickler praktisch dazu zwingt Steam als Plattform zu benutzten um überhaupt nennenswerte Einnahmen generieren zu können und ihr Produkt marktfähig zu machen. Auch wenn es theoretische Möglichkeiten gäbe, ein Spiel anderweitig zu verkaufen, verlassen sich wohl sehr viele Entwickler auf den guten Service von Valve. Für uns als Kunden heißt das jetzt, dass wir keine Alternativen haben und wenn wir gewisse Spiele zocken wollen, müssen wir auch auf Steam zurückgreifen. Somit hat für mich als Kunde, Steam praktisch in diesem Punkt eine Monopolstellung.
Dass da jetzt die Sachlage wahrscheinlich nicht ausreicht damit Valve Probleme mit dem "Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen" bekommt, ist mir auch klar. Darum ging es mir aber nicht. Schließlich hat das Wort "Monopol" nicht nur diese wirtschaftliche Bedeutung. Wenn es um den PC-Spiele Markt geht hat Valve die Hosen an und man könnte durchaus auch einfach von einem Machtmonopol sprechen.
Keiner, ABSOLUT keiner zwingt Steam als Plattform zu nutzen. Was ist daran so schwer zu verstehen? Es ist von marktwirschaftlicher Sicht vielleicht nicht die klügste Option auf Steam zu verzichten, aber selbst wenn man sein Spiel auf Steam anbietet, so zwingt Valve immer noch niemanden ausschließlich auf Steam zu publishen. Jedem steht es frei sein Spiel nicht auf Steam zu veröffentlichen, oder neben Steam auch noch zusätzlich auf einer eigenen Plattform oder anderen Plattform. Es ist das EXAKTE GEGENTEIL VON MONOPOL.

Und im Falle von Metro Exodus wird nicht gefordert, dass das Spiel ausschließlich bei Steam veröffentlicht, wird, sondern zusätzlich auf Steam. In dem Fall ist es also Epic, dass gezielt den Vertreib eines 3rd-Party-Spieles durch lukrative Exklusivdeals auf Konkurrenzplattformen versucht zu unterdrücken und somit gezielt uns Kunden die Wahl entnehmen.

Wie oft muss man dir das noch erklären?