Jeder, der das Problem hierbei nicht sieht, sollte sich vielleicht ehrlicherweise fragen ob er es auch ok fände, vom Spiel zu einer homosexuelle Beziehung gezwungen zu werden.
Im Übrigen finde ich diese "Geborener Held/Auserwählter"-Stories immer ziemlich öde und einem inaktiven Medium auch diametral entgegen gesetzt. Es sollte doch darum gehen, dass man als Spieler durch seine eigenen Anstrengungen den Spielerfolg erreicht. Wenn ich eh vom Schicksal zum Erfolg bestimmt werde, ist das ziemlich demotivierend. Unter anderem ein Grund, warum ich Morrowind genial fand und Skyrim nur noch öde. Im Morrowind war ich ein Niemand, der sich am Ende seine Position erkämpft hat, gegen alle Widerstände und durch tausend kleine Siege. In Skyrim fielen einem die Leute, gefühlt nach 5 Minuten, vor die Füsse und bejubelten dich als den "Dragonborn". Ich finde es immer lustig, wenn dann der von den Göttern auserwählte, unter dem Stern geboren Schicksalsheld, letzter Nachfahre aus der uralten Blutlinie, der Einzige, der die magische Waffe gegen den dunklen Herrscher tragen kann, durch einen verpassten Sprung zwischen zwei Plattformen in den Tod stürzt.
