Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

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Leon-x
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von Leon-x »

Liesel Weppen hat geschrieben: 01.12.2018 18:47 Jup, ich z.B. wie ich weiter oben schon schrieb. Alles was einen eigenen Launcher verlangt, kaufe ich nicht.
Also nur Steam und den Win Store geht dann? Letztere ist ja kein Launcher da die Spiele direkt über das Betriebssystem starten.^^

Also nur Steam fördern wäre mir persönlich nicht wohl dabei. Zumal ich auch nicht meine Einkäufe und somit Accout rein an eine Firma binden möchte. Technisches Versagen, Kursänderung eines Unternehmen, ungerechtfertigte Sperrung bei nur einer Quelle? Mir zu unsicher. Auch paar Konkurrenten verteilt ist sicherer diese "Nutzungsrechte" nicht komplett zu verlieren.

Wer mit bis zu 3 Konsolen klar kommt, mit eigenem Betriebssystem und angeketteten Store ohne Alternative, der wird mit paar Laucher schon klar kommen.

Nur brauch ich natürlich auch nicht für jede Handvoll Spiele die eine Firma hat eine eigene Oberfläche. Die sollten schon mehr herstellen als alle 5-6 Jahre ein Spiel. Rockstar Lauchner kann ich gern verzichten.

Gesundes Maß und Konkurrenz schadet nicht und dann kann man paar unterstützen die auch wirklich Spiele finanzieren und selber entwickeln. Da harkt es ja etwas bei Steam die da etwas faul geworden sind.
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von DEMDEM »

Leon-x hat geschrieben: 01.12.2018 18:21
Liesel Weppen hat geschrieben: 01.12.2018 17:28 Das mag man als unfair sehen, aber so funktioniert unsere Wirtschaft nunmal. Steam ist kein Wohltätigkeitsverein.
Natürlich nicht. Nur muss sich Valve dann nicht wundern wenn Andere ihr eigenes Ding durchziehen.

Siehe Netflix denen immer mehr Studios abhauen um einen eigenen Streamingdienst zu machen.

Konkurrenz ist natürlich auch gut aber der Konsument wird kein Bock auf 10 Abos oder Launcher zum Großteil haben.
Irgendjemand verliert immer etwas.
Ich war anfangs auch sehr skeptisch und war auch einer derjenigen, der gesagt hat, dass wenn ich schon einen DRM-Launcher installieren muss, dann doch bitte alles unter einem Hut bei Steam.

Mittlerweile habe ich alle gängigen großen Launcher installiert und muss eingestehen, dass ich stark von zig Angebot-Aktionen auf unterschiedlichen Plattformen profitiere. Der Wettkampf hat tatsächlich dazu beigetragen, dass man nun sehr schnell günstiger an nicht mehr ganz aktuelle Spiele kommt, weil sich die ganzen Plattform-Betreiber um Kunden bemühen, inklusive Steam.

Letzen Endes ist sowieso alles DRM, daher interessiert es mich nicht mehr wirklich, auf welcher DRM-Plattform ich meine Spiele binden muss. Von Sachen wie Denuvo ist man auf keiner Plattform sicher, das hat Ubisoft in seine Spiele schon auf Steam benutzt und benutzt es auch noch trotz Uplay. Die sogenannten Komfortfunktionen von Steam sehe ich in ähnliche Form auch bei den anderen Anbieter.
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von Liesel Weppen »

Leon-x hat geschrieben: 01.12.2018 21:18 Also nur Steam und den Win Store geht dann? Letztere ist ja kein Launcher da die Spiele direkt über das Betriebssystem starten.^^
Nö, Winstore geht auch nicht. Es geht nur Steam und Gog.

Die Diskussion hatte ich schon 100mal und wird langsam echt öde.
Kurzfassung, die kaum jemand versteht:
Steam und Gog sind "offene" Vertriebsplatformen, dort kann ich Spiele von diversen Anbietern kaufen.
Origin, uPlay, Battlenet, Bethesda, etc sind geschlossene Platformen, wo ich (überwiegend) nur Spiele kriege, die vom jeweiligen Anbieter sind.
Steam ist wie Rewe, dort kann ich Butter von Ja!, Lätta, Rama und sonstwem kaufen.
Origin und Konsorten sind dagegen wie ein Laden, der nur Kerrygold-Produkte verkauft. Hat zwar auch Butter, aber eben nur die von Kerrygold.
Leon-x hat geschrieben: 01.12.2018 21:18Also nur Steam fördern wäre mir persönlich nicht wohl dabei. Zumal ich auch nicht meine Einkäufe und somit Accout rein an eine Firma binden möchte. Technisches Versagen, Kursänderung eines Unternehmen, ungerechtfertigte Sperrung bei nur einer Quelle? Mir zu unsicher. Auch paar Konkurrenten verteilt ist sicherer diese "Nutzungsrechte" nicht komplett zu verlieren.
Ich stimme zu, nur das es die Spiele die ich haben will auf diesen anderen Platformen idR gar nicht gibt.
Die Lizenzbindungen auf mehrere Anbieter zu verteilen ist auch nur sekundär. Wenn man das will, kann man auch alles auf Steam kaufen und für jedes Spiel einen neuen Account anlegen. Ist dann halt nur maximal umständlich. Ob ich nun 5 Accounts bei Steam habe, oder jeweils nur einen Account bei 5 Anbietern ist für mich aus Nutzersicht gleichwertig: Nämlich fürn Arsch und einfach nur super nervig.
Leon-x hat geschrieben: 01.12.2018 21:18Wer mit bis zu 3 Konsolen klar kommt, mit eigenem Betriebssystem und angeketteten Store ohne Alternative, der wird mit paar Laucher schon klar kommen.
Klar kommen würde ich damit, will ich aber nicht. Geht eben ums Prinzip.
Leon-x hat geschrieben: 01.12.2018 21:18Nur brauch ich natürlich auch nicht für jede Handvoll Spiele die eine Firma hat eine eigene Oberfläche. Die sollten schon mehr herstellen als alle 5-6 Jahre ein Spiel. Rockstar Lauchner kann ich gern verzichten.
Da kommt mir halt zugute, das mich Battlefield on Asassins Creed ohnehin nicht interessiert.
Far Cry 5 würde mich interessieren, aber so... nö. So unbedingt muss ich das nicht haben.

Leon-x hat geschrieben: 01.12.2018 21:18Gesundes Maß und Konkurrenz schadet nicht und dann kann man paar unterstützen die auch wirklich Spiele finanzieren und selber entwickeln. Da harkt es ja etwas bei Steam die da etwas faul geworden sind.
So wie es aktuell umgesetzt wird, hat das nicht annähernd was mit Konkurrenz zu tun. Die einzigen Konkurrenten hier sind Steam und Gog. Origin ist raus, weil was es bei Origin gibt, gibts eben NUR bei Origin. Uplay via Steam disqualifiziert sich selbst, denn da begebe ich mich ja gleich in 2 Abhängigkeiten.
Das was wir aktuell haben, hat nichts mit Konkurrenz zu tun, das ist lediglich Marktfragmentierung.

Aber wie schon gesagt, ich bin es gewohnt, dass "mein" Problem mit der ganzen Sache nicht verstanden wird.

Und dabei habe ich noch nichtmal erwähnt, dass man sich damit jeweils Schnüffelsoftware auf den PC holt. Wenn man aber hier der Argumentation so manch <zensiert> folgt, ist Datenposaunen gleich Datenposaunen. Sprich, wenn ich einem Anbieter meine Daten schon in den Rachen werfe, dann kann ich das ja gleich auch bei 100 Anbietern tun, denn die Daten sind eh vergeben.
Das sehe ich grundsätzlich anders. Es macht einen himmelweiten Unterschied, ob ich meine Daten nur einem (oder 2) Anbieter in den Rachen werfe, oder gleich 15 Anbietern.
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Leon-x
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von Leon-x »

Nur weil man Dinge etwas anders handhabt heißt es nicht dass man andere Ansichten und Handeln nicht verstehen kann.
Ich würde auch Niemanden umstimmen wollen weil es Jeder für sich entscheiden muss wen und was er unterstützt.

Daten gebe ich auch nicht leichtsinnig her. Wichtigsten Sachen befinden sich eh auf externen Festplatten die nie dauernd am PC sind.

Nur würde EA z.B. Battlefield auf Steam stellen würde die ebenfalls alle Daten erhalten. Dazu braucht es kein Origin. Wenn man es sich z.B. für die PS4 kauft stimmt man in den AGBs auch der Datennutzung zwischen Sony und EA zu.

Sobald man ein Game kauft und damit Online ist sind die Daten eh übermittelt. Denn auch Valve gibt Daten weiter weil es so in den Richtlinien drin steht. Allein um einen beim Cheaten zu belangen.

Die Daten hängen neben der Plattform auch an dem Spiel selbst und deren Vertrieb.

Wenn ich nur Steam nutzen und dort (theoretisch)alle Games erhältlich, wäre man ganzes Nutzungsverhalten an einem Ort. Wenn man aber bei einem anderen Laucher ist darf der mein Steamverhalten nicht auslesen wie umgekehrt auch.
Man kann es halt dann so der so sehen.
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von HanssDampf »

Onekles hat geschrieben: 01.12.2018 13:03 Too little, too late.

Valve hab's einfach verkackt. Sie hatten ein Quasi-Monopol wie Microsoft und geschätzt 90 Prozent des Spielemarktes für sich. Aber der Zug ist endgültig abgefahren. Warum sollten EA oder Ubischrott sich jetzt noch mit 80 Prozent bei Steam abgeben, wenn sie bei Origin und uPlay 100 Prozent kriegen können?
Spiele mit dem Umsatz wiegen neuerdings meist 50-100 GB. Die Serverkosten die dafür bei (wiederholten) millonenfachen Download über xx Jahre anfallen und Valve trägt, fressen einen beträchtlichen Teil der 100% auf. Könnte mit den 20% die an Valve gehen auch gut ein Nullsummenspiel sein.
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von SethSteiner »

HanssDampf hat geschrieben: 02.12.2018 01:28
Onekles hat geschrieben: 01.12.2018 13:03 Too little, too late.

Valve hab's einfach verkackt. Sie hatten ein Quasi-Monopol wie Microsoft und geschätzt 90 Prozent des Spielemarktes für sich. Aber der Zug ist endgültig abgefahren. Warum sollten EA oder Ubischrott sich jetzt noch mit 80 Prozent bei Steam abgeben, wenn sie bei Origin und uPlay 100 Prozent kriegen können?
Spiele mit dem Umsatz wiegen neuerdings meist 50-100 GB. Die Serverkosten die dafür bei (wiederholten) millonenfachen Download über xx Jahre anfallen und Valve trägt, fressen einen beträchtlichen Teil der 100% auf. Könnte mit den 20% die an Valve gehen auch gut ein Nullsummenspiel sein.
Hast du dafür auch einen Beleg, dass du das behaupten kannst?
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Leon-x
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von Leon-x »

Kann ich mir irgendwie schwer vorstellen. Wie sollen sonst die Spiele-Abo für 9,99 im Monat oder gar 1,- zum testen funktionieren? Da werden ja auch Unmengen an GB geladen.

Könnte sich MS den Game Pass auch nicht leisten oder EA mit Access.

Da spielt wohl schon mehr rein dass es sich scheinbar rentiert.

Beim Streaming hast später auch einen regen Datenverkehr.
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von bl4ckj4ck »

HanssDampf hat geschrieben: 02.12.2018 01:28 Spiele mit dem Umsatz wiegen neuerdings meist 50-100 GB. Die Serverkosten die dafür bei (wiederholten) millonenfachen Download über xx Jahre anfallen und Valve trägt, fressen einen beträchtlichen Teil der 100% auf. Könnte mit den 20% die an Valve gehen auch gut ein Nullsummenspiel sein.
Wenn das so wäre würde sich das für niemanden lohnen und selbst Blizzard würde seine Spiele sofort bei Steam anbieten.

Daher halte ich deine These für völlig aus der Luft gegriffen und entsprechend auch für eine Luftnummer. Bei den entsprechenden Publishern werden bestimmt schlauere Köpfe beschäftigt sein, die wissen schon Kosten zu kalkulieren um ein etwaiges Risiko bei der selbstvermarktung abzuschätzen.

Scheinbar rechnet sich das, selbst Activision verlegt mittlerweile seine Spiele auf den Hauseigenen Client bei Blizzard.

Bethesda macht das, Ubisoft und EA machen das seit Jahren, SE wird das ziemlich bald auch machen, dann ist das nur noch eine Frage der Zeit wann Sega, Bamco, Capcom, Konami, etc. nachziehen werden. Selbst Fortnite läuft nur auf dem eigenen Client. Bei Rockstar dürfte das wohl keine Frage mehr sein, egal was die bald aufm PC bringen, wird mit einer ziemlich hohen Wahrscheinlichkeit auf nem eigenen Client laufen.
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von Onekles »

HanssDampf hat geschrieben: 02.12.2018 01:28 [...]
Spiele mit dem Umsatz wiegen neuerdings meist 50-100 GB. Die Serverkosten die dafür bei (wiederholten) millonenfachen Download über xx Jahre anfallen und Valve trägt, fressen einen beträchtlichen Teil der 100% auf. Könnte mit den 20% die an Valve gehen auch gut ein Nullsummenspiel sein.
Was glaubst du denn, was die Hersteller die Bandbreite inklusive aller Nebenkosten kostet? Selbst ein Cent pro GB wäre da viel zu hoch angesetzt. Es verursacht schon Kosten, die sind aber vernachlässigbar. Sonst hätte es sich vor 15 Jahren für Rapidshare und Megaupload nicht gelohnt, den Nutzern für 10 Mark im Monat Terabytes an Downloads zu ermöglichen. Und seither ist das alles nur noch billiger geworden. Nur für Downloads brauchst du ja nicht mal mehr eigene Server. Da mietest du dich einfach bei Microsoft oder Amazon ein zu lächerlichen Preisen.

Lass das 1 Prozent des Verkaufspreises ausmachen. Und das ist noch großzügig gerechnet.
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HardBeat
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von HardBeat »

sabienchen hat geschrieben: 01.12.2018 14:56
Solon25 hat geschrieben: 01.12.2018 14:43 Ein Bekannter von mir hatte mal einen Game Laden. Ist jetzt 20 Jahre her, aber er meinte das er 45% von dem Preis eines Spieles verdient. Also sind Valve's 30% noch weniger Kosten.
So ein Unfug... an Neuverkaufen verdient der Einzelhandel bei weitem nicht diesen Anteil.
Das ist so in etwa die Marge bei Gebrauchtspielen. [bei "normalen" Spielen; bei "raren" Spielen liegts eher so 10-30%]
Das war auch früher nicht so.
Kennst du seinen Bekannten, weist du wo er seinen Laden hatte? Wenn es ein kleines Städtchen ohne Saturn/MM und Co als Konkurrenz war Konnte er die Preise diktieren denn vor 20 Jahren und länger gab es auch noch keinen wirklichen Onlinehandel. Vielleicht hat er ja für ein Spiel damals 150 Mark genommen. Generell kann man die 45 % aber nicht pauschalisieren, weil jedes Spiel im Einkauf mal mehr mal weniger gekostet hat und es sicher auch auf die Abnahmemenge ankam...

Onekles hat geschrieben: 01.12.2018 13:03 Too little, too late.

Valve hab's einfach verkackt. Sie hatten ein Quasi-Monopol wie Microsoft und geschätzt 90 Prozent des Spielemarktes für sich. Aber der Zug ist endgültig abgefahren. Warum sollten EA oder Ubischrott sich jetzt noch mit 80 Prozent bei Steam abgeben, wenn sie bei Origin und uPlay 100 Prozent kriegen können?
Valve hat’s verkackt? In welcher Realität lebst du denn?
https://www.playcentral.de/spiele-news/ ... 73949.html

Und Ubisoft gab sich bisher auch mit 70 % zufrieden wie man sieht, da wird sie die 80 % beziehungsweise 75 % bei 10 Millionen Umsatz sicherlich freuen. Vielleicht holt man damit auch EA und Microsoft wieder an Bord, denn mit Steam erreicht man ~300 Millionen weitere potentielle Kunden von denen sicher einige auch Origin und Uplay drauf haben aber dennoch mehr als vorher.
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von Onekles »

Valve hat verkackt, sich sein Quasi-Monopol zu sichern. Noch haben die riesige Marktanteile. Die werden jetzt aber nur noch weiter nach unten gehen, nachdem EA, Activision und Co. schon längst ernstgemacht haben.

Die gute Nachricht ist aber, dass Valve keine Aktionäre belustigen muss. Deshalb müssen sie keinem ewigen Wachstum hinterherhecheln und können im Prinzip auch dann zufrieden sein, wenn die Gewinne künftig etwas geringer ausfallen. Hauptsache Gewinn. Aber die Zeiten, in denen Steam alles und jeden dominierte, sind einfach vorbei. Das hat Steam verkackt. Das bedeutet nicht, dass sie jetzt über Nacht untergehen werden. Aber sie hätten halt viel mehr haben können.
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von sabienchen.banned »

HardBeat hat geschrieben: 02.12.2018 10:13
sabienchen hat geschrieben: 01.12.2018 14:56
Solon25 hat geschrieben: 01.12.2018 14:43 Ein Bekannter von mir hatte mal einen Game Laden. Ist jetzt 20 Jahre her, aber er meinte das er 45% von dem Preis eines Spieles verdient. Also sind Valve's 30% noch weniger Kosten.
So ein Unfug... an Neuverkaufen verdient der Einzelhandel bei weitem nicht diesen Anteil.
Das ist so in etwa die Marge bei Gebrauchtspielen. [bei "normalen" Spielen; bei "raren" Spielen liegts eher so 10-30%]
Das war auch früher nicht so.
Kennst du seinen Bekannten, weist du wo er seinen Laden hatte? Wenn es ein kleines Städtchen ohne Saturn/MM und Co als Konkurrenz war Konnte er die Preise diktieren denn vor 20 Jahren und länger gab es auch noch keinen wirklichen Onlinehandel. Vielleicht hat er ja für ein Spiel damals 150 Mark genommen. Generell kann man die 45 % aber nicht pauschalisieren, weil jedes Spiel im Einkauf mal mehr mal weniger gekostet hat und es sicher auch auf die Abnahmemenge ankam...
Ja.. früher haben PS1 Spiele in dem Laden auf dem Land 180DM gekostet.. klar.. :Blauesauge:
Und btw.. selbst dann hätte der Händler dennoch nicht ~55% der UVP bezahlt, für 45% Gewinn wäre der Endkunde größtenteils aufgekommen. Ist also für dieses Thema hier ein 0-Argument.. :Häschen:

Und joa.. evtl. hat sein Bekannter auch nur Spiele ausm Abverkauf angekauft.. oder vom Laster Gefallene.. das Wissen wir natürlich nicht, :lol:

Onekles hat geschrieben: 02.12.2018 10:17 Valve hat verkackt, sich sein Quasi-Monopol zu sichern. Noch haben die riesige Marktanteile. Die werden jetzt aber nur noch weiter nach unten gehen, nachdem EA, Activision und Co. schon längst ernstgemacht haben.
Ist ja nicht so als müsste man ein Genie sein, um zu "durchschauen" warum Valve für AAA Produktionen die eigene "Provision" verringert... :roll:
Zuletzt geändert von sabienchen.banned am 02.12.2018 10:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von Kajetan »

DEMDEM hat geschrieben: 01.12.2018 21:21 Die sogenannten Komfortfunktionen von Steam sehe ich in ähnliche Form auch bei den anderen Anbieter.
Welche denn? Hier liegt Steam weiterhin klar vorne. Origin und uPlay sind weitestgehend reine Download-Plattformen, wo allenfalls bei uPlay versucht wird ein paar Communitiy-Features einzubauen. An Komfort und Feature-Umfang kommt Steam nur GOG Galaxy näher.
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von Doc Angelo »

Valve erlaubt es dem Entwickler Steam-Keys zu generieren und diese selbst zu verkaufen. In diesem Falle bekommt der Entwickler 100% des Verkaufspreises und Valve trägt trotzdem die Kosten für Verteilung, Updates, Foren, Matchmaking und so weiter. Erlauben das andere Stores auch?
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Re: Steam - Neue Einnahmenanteilstufen: Weniger Provision für Valve, wenn Spiele über 50 Mio. Dollar Umsatz machen

Beitrag von sabienchen.banned »

Doc Angelo hat geschrieben: 02.12.2018 11:23 Valve erlaubt es dem Entwickler Steam-Keys zu generieren und diese selbst zu verkaufen. In diesem Falle bekommt der Entwickler 100% des Verkaufspreises.
Quelle!

Valve wird wohl eher bei der Generierung seine Provision erhalten..