Es ist vorhanden und es ist relevant, das habe ich nun wirklich an keiner Stelle auch nur Ansatzweise in Frage gestellt. Ich stimme dir in sehr vielen Punkten zu. Das Gefühl, welches du beschreibst entsteht nun mal und es gibt gute Gründe warum es entsteht. Findest du nicht, dass wir genau hier ansetzen sollten und schauen sollten warum dieses Gefühl entsteht, oder vielleicht direkt nachfragen? Frag mich, ob ich etwas Verwässern, oder deren Sinn in Abrede stellen möchte. Die Antwort weißt du sicherlich schon. Also warum entsteht das Gefühl? Ist das nicht etwas was du selbst wissen möchtest?Skabus hat geschrieben: ↑20.11.2018 14:43Ich finde die Diskussion über die Abgrenzung persönlich mühseelig, weil ich das Gefühl habe, das viele, die darüber diskutieren, es sich so einfach machen und das selbe Argument, wie du jetzt auch, abringen, um die Existenz dieser Kategorien zu verwässsern oder deren Sinn in Abrede stellen. Meine Meinung dazu ist: Natürlich ist eine Abgrenzung schwierig und es gibt keine harten, klar abgrenzbaren Gruppen. Verlangt oder behauptet auch niemand, der sich ernsthaft damit befasst.
Dennoch gibt es versch. Spieler mit versch. Konsumverhalten. Beispielsweise gibt es Spieler die nur Spiele kaufen und konsumieren. Dann gibt es jene, die auch Merchandise kaufen, die CE-Editionen kaufen, die auf Messen und Cons gehen, in Foren schreiben, Online-Videos machen, Lets Plays, Testberichte schreiben, Fan-Patches machen, Mods erstellen, etc. etc. etc. Also es ist eher die Frage, nach der investierten Zeit und der Frage, wie wichtig Videospiele für das eigene Leben ist.
Ist das wissenschaftlich exakt abgrenzbar? Nein. Ist es darum nicht vorhanden oder irrelevant? Ich denke nicht.
Ich werde versuchen meinen Standpunkt etwas mehr zu verdeutlichen. Mir geht es nicht um eine mögliche falsche Auslegung der Abgrenzungen, sondern um den Gehalt der Argumente, welche auf einer möglichen falsche Auslegung der Abgrenzungen basieren. Mir geht es auch nicht darum diese Abgrenzung wissenschaftlich exakt festzusetzen, außer wir reden hier wirklich über eine wissenschaftliche Analyse der Situation mit allem drum und dran, damit wir am Ende tatsächliche Fakten haben.
Nehmen wir mal an mein Argument lautet wie folgt: "Hardcore gamer haben dafür gesorgt, dass Blizzard groß geworden ist und jetzt läßt Blizzard sie im Stich indem es sich auf eine andere Zielgruppe fokusiert". An dieser Stelle entsteht schon so viel Potenzial für Missverständnisse. Was verstehe ich unter "hardcore gamer"? Allein die ersten beiden Wörter haben schon dieses Potential. Lass uns mal mit diesen zwei Wörtern die Gedanken etwas weiterspinnen. Also wen meine ich genau. Leute, die wie du oben geschrieben hast Spiele kaufen und konsumieren, Merchandise kaufen, die CEs kaufen, auf Messen und Cons gehen, in Foren schreiben, Online-Videos machen, Let's Plays, Testberichte, Fan-Patches, Mods usw. Machen hardcore gamer das alles? Nein nicht unbedingt alles davon. Also wer passt auf diese Beschreibung? Fans? Influencer? Wenn keines davon passt, dann habe ich immer noch eine andere Möglichkeit. Ich zähle alle diese Verhaltensweisen auf, wie du es ja gemacht hast, damit kann ich viel eher einschränken, was die Leute, an die ich mich wende viel wahrscheinlicher hören und verstehen. Das hier ist ein recht extremer Fall. Allerdings gibt es in dem oben erwähnten Argument einen anderen Fall, der vielleicht nicht so extrem ist. Hat Blizzard all diese Leute mit diesen Verhaltensweisen enttäuscht? Nein. Hat es einige enttäuscht? Ja, also kann ich das Argument mit dem Wort "einige" erweitern, und schon ist es nicht mehr starr und festgesetzt, sondern relativiert, was für einen größeren Spielraum sorgt. Und ist es nicht besser das gleich in meinem ersten Argument zu machen, und somit die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren es im zweiten Argument relativieren zu müssen, damit mich das Gegenüber besser versteht?
Ich finde diese Aussage super. Erstmal sind es die Entwickler und deren Fähigkeiten. Ich finde allein diese Aussage sollte dafür sorgen, dass einige Leute, die auch in diesem Thread hier die Fähigkeiten der Mitarbeiter der Firma recht scharf angefahren haben, davor zurückschrecken, eben diese Fähigkeiten so anzuprangern. Ich finde hierbei geht es nicht um konstruktive Kritik, sondern um unhaltbare und nicht realistische Aussagen, die nicht mehr wirklich der Wahrheit entsprechen. Aussagen wie „Sie sind inkompetent“. Ich möchte auch klarstellen, dass ich dir das nicht vorwerfe, sondern es als Beispiel für mein Argument benutze.Skabus hat geschrieben: ↑20.11.2018 14:43Natürlich nicht. Erstmal ist sind es die Entwickler, welche die Fähigkeiten mitbringen, Spiele zu entwickeln. Dann das Studio bzw. der Publisher der das Geld und auch das Marketing- und Vertriebs-Know-How mitbringt. Und dann sind natürlich auch Laufkundschaft und Gelegenheitskäufer mit dabei. Diese bringen das Geld auf der Verbraucher-Seite ein.
Dem ist nichts hinzuzufügen von meiner Seite aus. Ich stimme zu. Treue fans sollten gründsätzlich höher gewertet werden.Skabus hat geschrieben: ↑20.11.2018 14:43Nur: Der Grund warum ich finde, dass Fans höher gewertet werden sollten, als Laufkundschaft, habe ich ja schon dargelegt. Es ist wie in einer persönlichen Beziehung. Es gibt Menschen, die wertschätzen "Laufkundschaft" also Freunde, die sie oberflächlich kennen, mit denen man saufen geht oder mal ins Kino, die aber beim ersten Anschein von Schwierigkeiten schnell wieder weg sind. Immerhin haben die dann nicht bloß 1-2 davon, sondern gleich 5-10. Masse statt Klasse eben. Und dann gibt treue Freunde, die zu einem stehen, selbst wenns mal haarig wird. Und ich sage, ganz subjektiv, letzere sind mir 1000 Mal lieber.
Und hier haben wir wieder solch eine Aussage. Geht es wirklich ALLEIN um den potenziellen Wert als Profitmaximierer? Also gibt es keinen Platz für den Wunsch diese Gelegeheitskäufer auch zu fans zu machen, denn genau das bedeutet „ALLEIN“. Warum kritisierst du etwas, was so nicht unbedingt stimmt? Oder meinst du mit Gelegenheitskäufer auch wirklich Leute, die niemals wirklich niemals in ihrem Leben fans werden? Wie kannst du das ausschließen? Wie kannst du überhaupt sicher sein, dass die Leute bei Blizzard sich mehr auf eben diese Leute, die niemals fans werden können fokusiert, als auf ihre fans? Aus einer vermasselten Ankündigung bei der BlizzCon, die eigenlicht auch nicht eindeutig aussagt, dass das der Fall ist?Skabus hat geschrieben: ↑20.11.2018 14:43Das Firmen die "oberflächlichen" Freunde(lies: Laufkundschaft, Gelegenheitskäufer) höher wertet, liegt EINZIG UND ALLEIN an ihrem potenziellen Wert als Profitmaximierer. Sie haben keine persönliche Beziehung zu jemanden, der nur etwas kauft, konsumiert und dann weitergeht. Das geht auch gar nicht. Hier wird also einfach nur die Rechung aufgemacht, dass Geld mehr wert ist als treue Fans. Und das kritisiere ich.
Wenn es um Respekt und Anerkennung geht bin dabei. Allerdings gab es einige Argumente, auch in diesem thread hier, die den Eintritt und ganz spezifisch ein Diablo für PC/Konsole aufgeführt haben. Also geht es hier auch in vielen Fällen um Geld und ganz konkrete Spiele. Aussagen wie „Leute, die Geld für die BlizzCon bezahlt haben verdienen … „ Wenn es nicht unbedingt um Geld geht, dann sollten diese Leute es einfach aus ihrer Argumentation herauslassen. Sobald es drin ist, dann geht es auch darum, das ist für mich ein simpler logischer Schritt.Heruwath hat geschrieben: ↑20.11.2018 14:11Firmen müssen Geld machen, ganz klar. Aber niemand zwingt sie dazu, Fans schlecht zu behandeln. Das ist die Entscheidung der Firma und hat oft auch gar nichts mit Geld oder konkreten Spielen zu tun, wie wir ja bei dem BlizzCon-Beispiel gesehen haben. Oft geht es einfach um Respekt und um Anerkennung.
Stimmt!
Und die nächste Aussage, die von meiner Seite nicht haltbar ist. Werden sie wirklich in einen Topf geworfen? Wird wirklich die „Friss oder stirb“ Mentalität entwickelt, und von wem?Heruwath hat geschrieben: ↑20.11.2018 14:11Dafür sollte man sie wertschätzen und sie nicht mit der Laufkundschaft in einen Topf werfen bzw. irgendwann eine "Friss oder stirb"-Mentalität entwickeln. Das mag zwar betriebswirtschaftlich legitim sein, ist aber einfach nur ein ziemlicher Bitch-Move der Spielestudios.
Danke, darauf bin ich sehr gespannt.Heruwath hat geschrieben: ↑20.11.2018 14:11Mach ich. Ist nur schon eine Weile her. Ich schreibs hier rein, sobald ich es gefunden habe. Es ging auf jeden Fall um sehr unflätige, teils beleidigende Antworten des WoW-Support-Teams auf Beschwerden durch User. Konkret gings u.A. um einen WoW-User der schon seit ca. 10 Jahren sein Abo bezahlt und dem nahegelegt wurde, das Abo zu beenden, wenn es ihm nicht passt. Kundentreue belohnen sieht irgendwie anders aus.
Ich gebe dir einen Zweck. Du kritisierst, wie du selbst gesagt hast. Das Ziel von Kritik ist eine Verbesserung. Um eine Verbesserung zu unterstützen könnte ich dafür sorgen, dass die Leute mir viel eher zuhören. Es ist viel wahrscheinlicher, dass Leute mir nicht zuhören, wenn ich sie in einen Topf mit anderen, welche meiner Meinung nach einen Fehler gemacht haben werfe. Also wenn ich etwas verbessern möchte, warum bringe ich das in Gefahr indem ich Leute, die keinen Fehler gemacht haben und die mich vielleicht unterstützen könnten in den selben Topf mit den anderen Werfe, welche ich für ihre Fehler kritisiere? Für mich ergibt das keinen Sinn.
Wenn. Und wenn diese Leute doch Einfluss haben und etwas bewirken können, nicht unbedingt eine gravierende Änderung, aber in etwas kleinere Form, vielleicht sogar etwas Unscheinbares und nicht auf den ersten Blick Sichtbares. Alles ist miteinander verbunden und auf so tiefen Ebenen miteinander verwoben, dass wir nicht mit Sicherheit sagen können, dass es keinen positiven Einfluss hätte. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es einige positive Einfluss zu haben scheint. Wenn ich mir Mühe gebe, auf seine Wörter besser achte, nicht alle in einen Topf werfe, dann merk ich, dass das positiven Einfluss auf meine Umgebung hat. Die die kann dann diesen positiven Einfluss in andere Umgebungen weitertragen. Microsoft hat mal behauptet, das jeder mit jedem über 6 andere Leute verdunden ist. Ich glaube so etwas in der Art. Wenn ich also meinen Freunden oder dir gegenüber trette, dann machst du das vielleicht auch deinem nächsten gegenber, und der dann auch und über 6 Ecken erreicht vielleicht ein Teil dieses positiven Einflusses die richtigen Leute, die eine Veränderung einleiten können.Heruwath hat geschrieben: ↑20.11.2018 14:11Ich stimme die 100%tig zu, dass bei Blizzard und überall bei den großen Studios immernoch begeisterte Spieleentwickler arbeiten, die ihre Fans wertschätzen. Bringt nur leider nicht viel, wenn diese nicht viel Einfluss darauf haben, wie das nach außen getragen wird bzw. wie die generelle Ausrichtung der Firma ist.
Hier möchte ich diesen post erstmal beenden. Entschuldige bitte, dass ich nicht auf alles eingegangen bin, was du geschrieben hast. Das wird mir etwas zu viele unterschiedliche Sachen. Allein der geschriebene Teil ist schon recht lang.
Ich habe das Gefühl wir sollten uns auf eine einzelne Sache konzentrieren. Ich werde natürlich jeden deiner Sätze lesen und wenn möglich diesen post hier mit den Punkten erweitern.
Edit:
Wie ich direkt über diesem Abschnitt geschrieben habe kann es durchaus positiven Einfluss haben. Ich finde du kannst dir nicht sicher sein, dass es nicht bringt.Skabus hat geschrieben: ↑20.11.2018 14:43Ich stimme die 100%tig zu, dass bei Blizzard und überall bei den großen Studios immernoch begeisterte Spieleentwickler arbeiten, die ihre Fans wertschätzen. Bringt nur leider nicht viel, wenn diese nicht viel Einfluss darauf haben, wie das nach außen getragen wird bzw. wie die generelle Ausrichtung der Firma ist.
Ich bin mir 100% sicher, dass es genug Blizzard-Mitarbeiter gibt, die ein Warcraft3 entwicklen wollen, ein Starcraft 3, ein Diablo 4, etc. aber wenn die Leitung sagt: "Nix da! Overwatch, Heartstone und Mobile-Gedöns gehen vor. Fragt in 5 Jahren nochmal nach!" dann bringt das herzlich wenig, was die einzelnen Mitarbeiter denken. Leider.
Wie ich festgestellt habe kommen wir ab einem bestimmten Punkt früher oder später eh zu einem Aufsatz, wenn uns das Thema wichtig ist. Also finde ich kann ich auch gleich am Anfang damit beginnen.Skabus hat geschrieben: ↑20.11.2018 14:43Ok, absolut legitimer Punkt. Es ist aber auch schwer, jedes Mal einen halben Aufsatz zu schreiben, wen man alles meint und wen nicht. Blizzard ist die Firma als Ganzes. Als solche kritisiere ich sie. Das heißt nicht, dass ich damit meine, dass ALLE bei Blizzard so sind. Sollte eigentlich klar sein, aber naja.
Ich bin mir sicher, dass du eigentlich folgendes meinst: „Blizzard macht nichts mehr für mich“. Und das würde mit deiner gesamten Aussage, die ich über dieser Antwort zitiert habe, überein. Ich finde indem du „fans anstelle von „ich“ setzt, wirfst du auch alle fans in den selben Topf mit dir selbst und das halte ich nicht für sinnvoll, weil du auch selbst ja schreibst, dass es dir relativ egal ist, ob diese fans abgeholt werden. Hier fehlt es meiner Ansicht nach an Konsistenz. Erstmal gruppierst du fans mit dir zusammen, dann sagst du, es ist dir egal, ob sie abgeholt werden und dann sagst du, dass du nicht ihr Sprachrohr bist. Ich denke indem du sie mit dir zusammen gruppierst machst du dich zu ihrem Sprachrohr, was direkt deiner eigenen Aussage wiederspricht. Du möchtest nicht ihr Sprachrohr sein, dann wäre es vielleicht besser sie komplett aus deinen Aussagen rauszulassen und nur von dir selbst zu reden. Das machst du auch in den meisten Sätzen des oben zitierten Abschnitts. Und das finde ich hervorragend. Faktisch ist das sogar eine Übung, die Leuten in einigen Kommunikation-Trainings beigebracht wird. Statt „wir“ lieber ein „ich“ benutzen. Statt „fans“ lieber „ich“ benutzen.Skabus hat geschrieben: ↑20.11.2018 14:43Richtig, es ist eine "gefühlte" Wahrnehmung, keine die sich auf klare Beweise stützt. Diesen Anspruch habe ich hier nicht. Ich bin Fan von den alten Blizzard,-SPielen habe die Warcraft-Teile gespielt, Starcraft, Diablo 1+2, alles rauf und runtergespielt. Nur leider kommt nichts mehr, was mich als Fan interessiert. Also sage ich: "Blizzard macht nichts mehr für Fans." Mir ist es recht egal, ob es Fans gibt, die sich abgeholt fühlen. Das sind ja andere Menschen, die für sich alleine sprechen können. Ich bin ohnehin nicht das Sprachrohr für alle Fans, selbst wenn ich das behaupten würde(was ich nicht tue)
Wie gesagt, ich fühle mich davon nicht abgeholt. WC3 und SC ist gut wie es ist, ich brauch keine Remaster. Ich zocke beides auch heute noch. Erst am Freitag wieder ne LAN-Party mit Starcraft gemacht.![]()
WoW ist hingegen mMn eine ganz andere Kiste. Ich war noch nie ein MMORPG-Freund, obwohl ich früher ein wenig WoW gespielt habe. Heute ist mir WoW so egal wie es irgendwie geht.
Wie schon gesagt, für mich ist WoW und MMORPGs generell etwas, dass es, wenn es nach mir ginge, niemals hätte geben brauchen. WoW ist sogar schuld daran, dass die Story von WC dort weiter erzählt wurde, was ich heute noch für eine SEHR SCHLECHTE Entscheidung von Blizzard halte und es ihnen immernoch übel nehme. Generell finde ich MMORPGs sind Zeitverschwendungen und zudem sehr schlechte Spiele, in allen (für mich) relevanten Kategorien. Ist mir also Wurst, was WoW-Fans wollen. Die zählen für mich nicht.
Verzeih mir bitte, wenn ich etwas missverstanden habe, aber was genau bedeutet dann diese Aussage:Skabus hat geschrieben: ↑20.11.2018 14:43Nein. Jetzt spekulierst du ziemlich arg. Prestige-Projekte waren und sind schon immer gänge Praxis in der Branche. Man hat halt nur irgendwann festgestellt, dass sich damit weniger Umsatzmaximierung betreiben lässt. Wozu in ein Prestige-Projekt Geld investieren wo der Gewinn dann nur 20% beträgt, wenn man in der selben Zeit Overwatch, Heartstone und Diablo: Immortal rausbringen kann, dass 3-4 Mal soviel Gewinn macht? Prestige-Projekte machen Studios, denen ihr Videospiele-Idealismus etwas bedeutet. Die einfach ein "geiles Spiel" machen wollen, egal ob es nur 10% oder 20% Gewinn macht. Das lässt sich aber nicht mit den gewinnmaximierenden Zielstellungen von Betriebswirtschaftlern und Aktionären vereinbaren. Ergo lässt man es eben weg.
Das ist für mich eine Erwartungshaltung. Wenn Prestige Projekte schon immer gängige Praxis in der Branche sind und Blizzard mit WoW classic genau so ein prestige Projekt in Entwicklung hat, dann sollte doch diese Erwartungshaltung befriedigt sein. Ich finde ich spekuliere nicht sonderlich viel, sondern versuche deine Worte ganz genau wiederzugeben und mich auch auf diese ganz genau zu beziehen.Skabus hat geschrieben: ↑19.11.2018 14:48Ganz verrückte könnten ja auf den irrigen Gedanken kommen, dass es, bei all dem lukrativen Cash-Grab-Projekten die Blizzard hat und die Geld wie nix drucken, auch mal Zeit und Geld für ein Prestige-Projekt da wäre, das nicht auf maximalen Umsatz getrimmt ist, sondern einfach mal ein Projekt ist, dass man macht, weil man seinen Hardcore-Fans auch mal wieder die klassische Blizzard-Experience anbieten möchte.
Deswegen frage ich mich auch wie du darauf kommst, dass man irgendwann festgestellt hat das mit Prestige Projekten weniger Umsatzmaximierung betrieben lässt, nachdem du selbst geschrieben hast, dass eben diese Prestige Projekte immer schon gängige Praxis waren und es immer noch sind. Hier passt für mich das eine nicht mit dem anderen zusammen.
Wo ist dieses „hier“? Wenn es prestige Projekte gibt, wo befindet sich dann das „hier“? Wenn es prestige Projekte gibt, wie kann es dann einzig und allein um die Frage was mehr Geld einbringt gehen?
Wenn es dir egal ist, dann möchte ich dich bitten mich als fan nicht in den selben Topf mit dir zu werfen indem du folgendes sagst:
