Diablo Immortal: Das Ausmaß des Gegenwinds hat Blizzard selbst überrascht; kein Reskin eines NetEase-Spiels

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James Dean
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Re: Diablo Immortal: Das Ausmaß des Gegenwinds hat Blizzard selbst überrascht; kein Reskin eines NetEase-Spiels

Beitrag von James Dean »

Stalkingwolf hat geschrieben: 04.11.2018 16:03
Billy_Bob_bean hat geschrieben: 04.11.2018 15:01 Wird alles nicht so schwer sein, D3 hat ja auchs schoin ausgesehen wie ein Mobile Game
Klar 2012 sah das wie ein Phone Game aus. Kannst ja noch mal in der Zeit zurückreisen und schauen wie Phone Games aussahen 2012.
Also ich kann mich zumindest noch an die Kritik in Bezug auf das Visuelle erinnern, die D3 mit Recht bekommen hat: Verwaschene Texturen, schreckliche Comicgrafik und insgesamt kein Vergleich mit dem großartigen und brutalen Diablo 2, wo man an jeder Ecke Gepfählte traf, deren Bauch bei Berührung explodierten und deren Gedärme umherspritzten.
Auch mit ein Grund, warum ich mir dieses Hack'n'Slay-Fortnite nicht angetan habe.
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Stalkingwolf
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Re: Diablo Immortal: Das Ausmaß des Gegenwinds hat Blizzard selbst überrascht; kein Reskin eines NetEase-Spiels

Beitrag von Stalkingwolf »

Genau weil in der 640x480, und danach mit der Erweiterung 800x600, Grafik von D2 man auch so viele Details erkannt hat.
Leute setzt die Rosarote Brille ab.
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cM0
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Re: Diablo Immortal: Das Ausmaß des Gegenwinds hat Blizzard selbst überrascht; kein Reskin eines NetEase-Spiels

Beitrag von cM0 »

DitDit hat geschrieben: 05.11.2018 08:40
cM0 hat geschrieben: 04.11.2018 21:52 Ich glaube nicht dass Blizzard sich direkt aus den Märkten zurückziehen wird, in denen sie erfolgreich sind. Heißt es wird in den nächsten Jahren sicher weiterhin Futter für PCler und Konsoleros geben, nur eben auch für Smartphones. Auf lange Sicht könnte sich der Fokus immer weiter Richtung Android und iOS verschieben und weniger für "klassische" Systeme erscheinen. Aber um das wirklich zu beurteilen, muss man abwarten wie erfolgreich Diablo Immortal im Vergleich zu anderen Blizzard Spielen wird und zwar auch auf lange Sicht, denn Blizzard hat eigentlich nur Titel, die jahrelang gespielt und gepflegt werden.
Aber Blizzard hat sich schon aus verschiedenen Märkten zurückgezogen und das schon vor Jahren. Von denen kommen keine großen Singleplayer Erlebnisse mehr. Der Fokus liegt auf Online und Games as a Service. Alle wollen Titel im Sinne von Warcraft 1-3, Starcraft 1-2, Diablo 1-3 und Blizzard bringt jahrelang WOW Addons und geht jetzt wieder zurück zum Anfang, Blizzard bringt Vollpreis Multiplayerarenashooter mit Lootboxxen, Blizzard bringt F2P Dotaklon mit Ingameshop, Blizzard bringt Sammelkartenspiel und überteuerten RNG-Kartenpacks, Blizzard splittet eine ihre großen Marken in Episoden um dreimal abzukassieren ......
Mann muss irgendwann mal auch die Rosarote Fanbrille abnehmen und einsehen es ist nicht mehr das Blizzard das wir so geliebt haben. Es ist jetzt Activision-Blizzard das eher an die Börse an die Investoren und den Kapitalismus sich zugeschrieben hat als den Fans die sie groß gemacht haben.
Die Brille hab ich schon lange abgenommen. Nicht umsonst schrieb ich ja das hier ;)
cM0 hat geschrieben: 04.11.2018 20:39 Blizzard entwickelt sich leider immer mehr von meinen Interessen weg. Ich möchte doch nur (sehr) gute Singleplayererlebnisse auf Pc oder notfalls auch Konsole. Nichts für Smartphones und auch keine reinen MP Spiele auf Pc. Aber offensichtlich machen sie damit mehr Geld, also wird sich das so schnell nicht ändern. Immerhin bedienen sie mich noch mit WC3 Reforged.

Aber man kann sagen was man will: Blizzards Verhalten scheint sich finanziell zu lohnen, sonst würden sie das nicht tun.
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no need no flag olulz
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Re: Diablo Immortal: Das Ausmaß des Gegenwinds hat Blizzard selbst überrascht; kein Reskin eines NetEase-Spiels

Beitrag von no need no flag olulz »

Stalkingwolf hat geschrieben: 05.11.2018 14:32 Genau weil in der 640x480, und danach mit der Erweiterung 800x600, Grafik von D2 man auch so viele Details erkannt hat.
Leute setzt die Rosarote Brille ab.
Bei Grafik geht es eben nicht nur um Technik. Animationen, Charakterdesign, Umgebundsdesign, Propdesign, Skilldesign, VFX... Es spielt alles eine Rolle. Rote 2D-Blutspritzer in 640x480 wirken nun mal viel düsterer als mit VRay gerenderte Einhörner in 4K.
DitDit
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Re: Diablo Immortal: Das Ausmaß des Gegenwinds hat Blizzard selbst überrascht; kein Reskin eines NetEase-Spiels

Beitrag von DitDit »

cM0 hat geschrieben: 05.11.2018 14:36 Aber man kann sagen was man will: Blizzards Verhalten scheint sich finanziell zu lohnen, sonst würden sie das nicht tun.
Na sicher lohnt es sich. Aber es hat sich auch vorher gelohnt. Blizz hat gut Geld durch Esport in WC3 und SC gemacht. Blizz hat verdammt viel Geld durch WOW gemacht. Blizz hat immer gut Geld durch die Verkäufe von SC2, D2-3 usw. gemacht. Die Fans waren treu und dankbar weil Blizz auch geliefert hat also hat Blizz durch dieselben Fans auch verdammt viel Geld mit Overwatch, Hearthstone und Heroes of the Storm gemacht. Aber Blizz bekommt den Hals nicht voll. Es zeigt lieber den treuen Fans den Mittelfinger und rennt den Trends hinterher wo einfach "noch mehr" Geld im Spiel ist.
Die hohen Tiere bei Blizzard haben früher auch schon unvorstellbare Summen an Geld das eh niemand zu seinen Lebzeiten ausgeben kann gescheffelt. Aber sie wollen halt mehr und mehr.

Das traurige ist das man halt auf die scheißt die einen groß gemacht haben. Es wäre überhaupt kein Problem große Titel wie WC4, D4, SC3, neue IPs und neue MMOs rauszuhauen und gleichzeitig weiter zu kassieren über HS, WOW, OW, HOTS und neuen Sachen wie Diablo Mobile. Die würden da immer noch Riesenasche mit machen. Aber da würde man auch ein klein wenig mehr ausgeben um die zahlenden Kunden glücklich zu machen und da man selbst darauf schon kleine Lust hat ist Blizz für mich eigentlich gestorben und reiht sich bei Activision und EA ein.
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MaxDetroit
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Re: Diablo Immortal: Das Ausmaß des Gegenwinds hat Blizzard selbst überrascht; kein Reskin eines NetEase-Spiels

Beitrag von MaxDetroit »

James Dean hat geschrieben: 05.11.2018 12:42
Stalkingwolf hat geschrieben: 04.11.2018 16:03
Billy_Bob_bean hat geschrieben: 04.11.2018 15:01 Wird alles nicht so schwer sein, D3 hat ja auchs schoin ausgesehen wie ein Mobile Game
Klar 2012 sah das wie ein Phone Game aus. Kannst ja noch mal in der Zeit zurückreisen und schauen wie Phone Games aussahen 2012.
Also ich kann mich zumindest noch an die Kritik in Bezug auf das Visuelle erinnern, die D3 mit Recht bekommen hat: Verwaschene Texturen, schreckliche Comicgrafik und insgesamt kein Vergleich mit dem großartigen und brutalen Diablo 2, wo man an jeder Ecke Gepfählte traf, deren Bauch bei Berührung explodierten und deren Gedärme umherspritzten.
Auch mit ein Grund, warum ich mir dieses Hack'n'Slay-Fortnite nicht angetan habe.
Also ein wenig muss ich da schon Diablo 3 in Schutz nehmen, man nehme nur mal den Temple of The Firstborn wo an Blut und Gedärmen wahrlich nicht gespart wurde. (siehe: https://www.youtube.com/watch?v=v0BvsZuSirE)

Zumindest was den Gore Faktor angeht hat Diablo 3 spätestens mit Reaper of Souls mit Diablo 2 gleichgezogen. Die Kritik wurde zum Glück von Blizzard ernst genommen.

Diablo Immortal werde ich sicher nicht zocken, Blizzard entwickelt nicht selber und das schneit mir primär für den chinesischen Markt zugeschnitten.

Ich hätte mir echt noch ein zweites großes Add-On für Diablo 3 gewünscht, das leider nun nie mehr kommen wird. Schade drum. Diablo 3 war und ist ein echt gutes Hack'n'Slay, das sich nicht mehr hinter den ersten beiden Teilen verstecken muss. Das muss man trotz der miserablen Immortal Ankünding nicht schlechtreden.
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SethSteiner
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Re: Diablo Immortal: Das Ausmaß des Gegenwinds hat Blizzard selbst überrascht; kein Reskin eines NetEase-Spiels

Beitrag von SethSteiner »

Gore nur um des Gore Willens bringt aber gar nichts und dementsprechend wurde auch nichts ernst genommen. Es ist ein Unterschied ob ich ein Spiel habe, dass aussieht wie World of Warcraft von oben oder ob ich etwas gezeichnetes habe, ob ich eine Welt mit gothischer Atmosphäre habe oder eine Fantasy Welt. Wie James Dean sagt, verwaschene Texturen, schreckliche Comicgrafik, wenn du mit diesen Elementen irgendein Gore reinbringst, wirkt er völlig anders - eben nicht ernstzunehmend. Hätte Blizzard die ursprüngliche Kritik ernstgenommen und sich zumindest bemüht das Spiel farblich wieder gesetzter zu machen, würde auch die matschigen, kantigen Gore-Elemente besser aussehen. Aber so war das ein Tropfen auf den heißen Stein.
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Kajetan
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Re: Diablo Immortal: Das Ausmaß des Gegenwinds hat Blizzard selbst überrascht; kein Reskin eines NetEase-Spiels

Beitrag von Kajetan »

MaxDetroit hat geschrieben: 05.11.2018 15:01 Zumindest was den Gore Faktor angeht hat Diablo 3 spätestens mit Reaper of Souls mit Diablo 2 gleichgezogen. Die Kritik wurde zum Glück von Blizzard ernst genommen.
Reaper of Souls ist in so vielen Bereichen so sehr viel besser als das Hauptspiel. Art Design, Map Design, auch spielerisch. Aber gerade die Verpackung, die Optik ... hier hat sich das Spiel endlich wieder wie ein Diablo angefühlt. Und zwar durch einen ganz einfachen Kniff. Denn Blizzard hat nicht mehr gemacht, als die blau-, gelb- und grünstichigen Dungeons und Landschaften durch eine Palette mit mehr Grautönen ersetzt, so dass Farben, wie z.B. rotes Blut, umso knalliger auf dem Bildschirm erschienen sind. Auch wurden Texturen mit einem Hauch mehr Kontrast versehen, so dass Westmarch sehr viel detaillierter und "schärfer" wirkte als die pastellartigen Bonbon-Landschaften des Hauptspieles, Kleine Änderungen, große Wirkung.
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no need no flag olulz
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Re: Diablo Immortal: Das Ausmaß des Gegenwinds hat Blizzard selbst überrascht; kein Reskin eines NetEase-Spiels

Beitrag von no need no flag olulz »

Kajetan hat geschrieben: 05.11.2018 15:11
MaxDetroit hat geschrieben: 05.11.2018 15:01 Zumindest was den Gore Faktor angeht hat Diablo 3 spätestens mit Reaper of Souls mit Diablo 2 gleichgezogen. Die Kritik wurde zum Glück von Blizzard ernst genommen.
Reaper of Souls ist in so vielen Bereichen so sehr viel besser als das Hauptspiel. Art Design, Map Design, auch spielerisch. Aber gerade die Verpackung, die Optik ... hier hat sich das Spiel endlich wieder wie ein Diablo angefühlt. Und zwar durch einen ganz einfachen Kniff. Denn Blizzard hat nicht mehr gemacht, als die blau-, gelb- und grünstichigen Dungeons und Landschaften durch eine Palette mit mehr Grautönen ersetzt, so dass Farben, wie z.B. rotes Blut, umso knalliger auf dem Bildschirm erschienen sind. Auch wurden Texturen mit einem Hauch mehr Kontrast versehen, so dass Westmarch sehr viel detaillierter und "schärfer" wirkte als die pastellartigen Bonbon-Landschaften des Hauptspieles, Kleine Änderungen, große Wirkung.
Besser als Müll zu sein, ist auch nicht schwierig.
Grundsätzlich kann ich jeden verstehen, der die Grafik von Diablo III, auch im Addon, als katastrophal empfindet. Ist sie eben auch. Ein bisschen mit Values und Farben rumzuspielen, hilft da wenig. Da müsste einfach von Grund auf alles neu gemacht werden. Den Begriff "Map Design" find ich in Zusammenhang mit einem Spiel, das auf zufallsgenerierte Level, auch witzig.
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Kajetan
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Re: Diablo Immortal: Das Ausmaß des Gegenwinds hat Blizzard selbst überrascht; kein Reskin eines NetEase-Spiels

Beitrag von Kajetan »

no need no flag olulz hat geschrieben: 05.11.2018 15:32 Den Begriff "Map Design" find ich in Zusammenhang mit einem Spiel, das auf zufallsgenerierte Level, auch witzig.
Es gibt in Reaper of Souls so gut keine zufallsgenerierten Level mehr, bzw. man hat es anders gelöst. Westmarch hat ein fixes Design von Gassen, Strassen, Höfen und Plätzen. Liebevoll und stimmig. Aber je nach Playthrough wechseln die aktiven Türen und Durchgänge, die zu unterschiedlichen Nebenaufgaben führen.
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PickleRick
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Re: Diablo Immortal: Das Ausmaß des Gegenwinds hat Blizzard selbst überrascht; kein Reskin eines NetEase-Spiels

Beitrag von PickleRick »

Ich halte diese Reaktionen für völlig überzogen. Gamer sind manchmal schlimmer als pubertierende Teenager in Höchstform, auch in reiferem Alter.

Eine Firma bringt ein Spiel heraus, das ihnen nicht gefällt und sie verfallen in störrisches und infantiles Blockadeverhalten.

Das ist sehr amüsant, aber auch etwas erschreckend zu beobachten.

Natürlich möchte Blizzard vom Mobilekuchen auch ein Stück abhaben. Und es tut mir wirklich leid für die Kellerkinder der PC-Masterrace, die sich mal wieder übergangen fühlt von einem Hersteller.

Heult doch... also ganz ehrlich, das Gehabe und das Getöse jetzt ist wirklich erbärmlich. Get a life!

Das wäre meine Meinung zu diesem Thema.
Zuletzt geändert von PickleRick am 05.11.2018 15:57, insgesamt 1-mal geändert.
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SethSteiner
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Re: Diablo Immortal: Das Ausmaß des Gegenwinds hat Blizzard selbst überrascht; kein Reskin eines NetEase-Spiels

Beitrag von SethSteiner »

PickleRick hat geschrieben: 05.11.2018 15:51 Ich halte diese Reaktionen für völlig überzogen. Gamer sind manchmal wie pubertierende Teenager, auch in reiferem Alter.

Eine Firma bringt ein Spiel heraus, das ihnen nicht gefällt und sie verfallen in störrisches und infantiles Verhalten.

Das ist sehr amüsant, aber auch etwas erschreckend zu beobachten.

Das wäre meine Meinung zu diesem Thema.
Du ignorierst hier halt auch gleich ein paar Faktoren. Da wäre bspw. das Event, die Kosten, geschürte Erwartungen, nicht zuletzt auch der Fakt dass ein Gamer eben auf ein Konsument ist und entsprechend nach den Prinzipien der Marktwirtschaft eben auch jedes Recht hat für Feedback. Klar, man kann aber natürlich auch einfach sagen, dass Konsumenten die ihre rechte wahrnehmen sich wie pubertierende Teenager verhalten oder anderweitig angreifen.
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Kajetan
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Re: Diablo Immortal: Das Ausmaß des Gegenwinds hat Blizzard selbst überrascht; kein Reskin eines NetEase-Spiels

Beitrag von Kajetan »

PickleRick hat geschrieben: 05.11.2018 15:51 Das wäre meine Meinung zu diesem Thema.
Wenn man einige ganz entscheidente Dinge unter den Tisch fallen lässt, kann man zu dieser Meinung kommen, keine Frage.
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PickleRick
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Re: Diablo Immortal: Das Ausmaß des Gegenwinds hat Blizzard selbst überrascht; kein Reskin eines NetEase-Spiels

Beitrag von PickleRick »

SethSteiner hat geschrieben: 05.11.2018 15:57 Du ignorierst hier halt auch gleich ein paar Faktoren. Da wäre bspw. das Event
Ich kann verstehen, dass der Blizzard-Hardcore-Fan nicht glücklich ist mit dieser Ankündigung und man kann Blizzard hier vorwerfen, dass sie den Rahmen schlecht gewählt haben, denn die Blizzcon besucht eben nicht der übliche CandyCrushSaga-Spieler. Da wäre jede YouTube-Con der bessere Rahmen gewesen.
SethSteiner hat geschrieben: 05.11.2018 15:57 , die Kosten,
Die Eintrittskosten? Wer Geld bezahlt, um auf eine Conference dieser Art zu gehen, hat meiner Meinung nach eh ein Problem.
SethSteiner hat geschrieben: 05.11.2018 15:57 geschürte Erwartungen,
Das Problem betrachte ich als hausgemacht. Im Erwartungen selbst schüren und dann beleidigt sein, wenn die selbst geschürten Erwartungen nicht erfüllt werden, sind Gamer auch weit vorne mit dabei!
SethSteiner hat geschrieben: 05.11.2018 15:57 nicht zuletzt auch der Fakt dass ein Gamer eben auf ein Konsument ist
, der nur und ausschließlich mit seiner Kaufentscheidung ein Feedback geben sollte. Wie oft liest man wie übel EA und Konsorten doch wäre. Wie oft werden deren Trailer heruntergevotet und angegangen. Wie oft schlagen sie einen Verkaufs- und Umsatzrekord nach dem anderen?
SethSteiner hat geschrieben: 05.11.2018 15:57 und entsprechend nach den Prinzipien der Marktwirtschaft eben auch jedes Recht hat für Feedback. Klar, man kann aber natürlich auch einfach sagen, dass Konsumenten die ihre rechte wahrnehmen sich wie pubertierende Teenager verhalten oder anderweitig angreifen.
Es geht nicht um die Wahrnehmung von Rechten, es geht um die Überschreitung von Privilegien.

Ich stehe diesen Internetmobs, die sich hier und da immer mal schnell formieren, um "ihre Rechte wahrzunehmen" einfach sehr kritisch gegenüber, da ich glaube, dass man dann schnell mal verzerrten Wahrnehmungen zum Opfer fällt.

Die Leute glauben doch, so wie Du sagst, sie würden ihre Rechte wahrnehmen und hätten auch das Recht auf Diablo IV etc. Ja, sie mögen enttäuscht sein, aber dieser Mob, der sich dann schnell im Netz formiert, ist albern und in anderen Bereichen sogar gefährlich.

Und wenn diese Leute so viel Energie in etwas relevantes stecken würden, wäre die Welt ein besserer Ort, aber ja, klar, ein Diablo-Mobile-Game, da muss man was machen. Das geht nun wirklich nicht!

So viel Luxus muss man sich echt leisten können!

Für mich ist das alles nur Ausdruck eines völlig fehlgeleiteten und übersättigten Teils der Gesellschaft, deren Meinung man aufgrund von Mangel an Kompetenz und verantwortungsvollem Handeln getrost gänzlich ignorieren darf.

Mich stört dabei weniger, dass man sich aufregt, sondern die Form. Diese Arroganz und Überheblichkeit die in diesem Protest mitschwingt, da kommt mir echt die Galle hoch.

Diese Geisteshaltung ist mir völlig fremd und wäre ich von einer solchen Entscheidung betroffen, würde ich blöd gucken, dann schmunzeln und dann weiter machen mit was auch immer. Da geh ich ja nicht mal auf Facebook und melde mich für ein Dislike an, das wäre mir schon zu viel Energie in das Thema gesteckt.
Heruwath
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Re: Diablo Immortal: Das Ausmaß des Gegenwinds hat Blizzard selbst überrascht; kein Reskin eines NetEase-Spiels

Beitrag von Heruwath »

JeffreyLebowski hat geschrieben: 04.11.2018 13:33 Haha.. wie sie jetzt Schadensbegrenzung betreiben. Schnell noch sagen ähm ja wir haben da noch irgendwas mit Diablo in der Mache.
Das Problem wie so oft in der Brange da ganz oben sitzen Schlipsträger die Golfer sind. Die spielen Golf und haben noch nie in ihrem Leben ein Game gespielt. Sie verstehen einfach die Nerds und den Markt nicht. Wie EA die anstatt den Läuten ein Generals II zu geben auch so Müllzeugs ankündigen.
:roll:
Wer zählen kann ist klar im Vorteil. Es wurden von Anfang an mehrere Projekte angekündigt. Wer allen ernstes glaubt, dass D4 nicht in Entiwcklung ist, der sollte sein Verständnis der branche etwas aufpolieren.

Eins der Probleme ist, dass Spieler anfangen zu motzen, wenn sie nicht das bekommen, was sie wollen und zwar sofort. Keine Geduld sich mal mit der Materie zu befassen und selbst zu dem Schluss zu kommen, dass D4 eines der Projekte ist, aber noch nciht so weit ist angekündigt zu werden. simple as that.
PickleRick hat geschrieben: 05.11.2018 16:05 Es geht nicht um die Wahrnehmung von Rechten, es geht um die Überschreitung von Privilegien.

Ich stehe diesen Internetmobs, die sich hier und da immer mal schnell formieren, um "ihre Rechte wahrzunehmen" einfach sehr kritisch gegenüber, da ich glaube, dass man dann schnell mal verzerrten Wahrnehmungen zum Opfer fällt.

Die Leute glauben doch, so wie Du sagst, sie würden ihre Rechte wahrnehmen und hätten auch das Recht auf Diablo IV etc. Ja, sie mögen enttäuscht sein, aber dieser Mob, der sich dann schnell im Netz formiert, ist albern und in anderen Bereichen sogar gefährlich.

Und wenn diese Leute so viel Energie in etwas relevantes stecken würden, wäre die Welt ein besserer Ort, aber ja, klar, ein Diablo-Mobile-Game, da muss man was machen. Das geht nun wirklich nicht!

So viel Luxus muss man sich echt leisten können!

Für mich ist das alles nur Ausdruck eines völlig fehlgeleiteten und übersättigten Teils der Gesellschaft, deren Meinung man aufgrund von Mangel an Kompetenz und verantwortungsvollem Handeln getrost gänzlich ignorieren darf.

Mich stört dabei weniger, dass man sich aufregt, sondern die Form. Diese Arroganz und Überheblichkeit die in diesem Protest mitschwingt, da kommt mir echt die Galle hoch.

Diese Geisteshaltung ist mir völlig fremd und wäre ich von einer solchen Entscheidung betroffen, würde ich blöd gucken, dann schmunzeln und dann weiter machen mit was auch immer. Da geh ich ja nicht mal auf Facebook und melde mich für ein Dislike an, das wäre mir schon zu viel Energie in das Thema gesteckt.
Amen. Fängt es nicht schon in der Erziehung an, wo Kindern eingetrichtert wird sie können alles haben und werden, wenn sie es nur stark genug wollen. Hier prallt Wunschdenken auf Realität.

Edit: Ich sehe eines der großen Probleme in der Konditionierung von schlechtem Verhalten. Kinder schreien, wenn sie etwas nicht bekommen, bis sie es bekommen. Die Errungenschaft ist nicht mehr nur an Fähigkeit gebunden sondern auch an die Lautstärke.