Henry Cavill wird zum Witcher
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- greenelve
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher
Also wenn in Thor eine wichtige Figur, aber nicht die Hauptfigur, eine andere Hautfarbe bekommt ist das ok, aber in Witcher ist das nicht ok? Dann freu ich mich auf eine werksgetreue Umsetzung der Bücher, dass deren Geschichte treu nacherzählt wird. Vielleicht bekommt der Autor von Witcher Fans mehr Anerkennung und seine Schriften werden nicht mehr mit Fanfiction der Spielereihe verwechselt.
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher
Es muss am Ende halt konsistent sein. Ciri darf dann nicht mehr für die Tochter von Geralt und Yennefer gehalten werden. Cintra und Nilfgaard bräuchten sehr gemischte Kulturen.
Der größte Plottwist der Bücher hängt davon ab.
Ich persönlich wäre kein Fan der Entscheidung.
Wobei ich nicht glaube, dass es passiert.
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- Imperator Palpatine
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher
Die Entscheidung Idris Elba als Heimdall zu nehmen empfand ich als unpassend allerdings hatte man sich in diesem Fall schon bereits sehr stark von dem Original verabschiedet in dem man die Asgardianer - anders als in den Comics - gewissermassen eher zu Aliens gemacht hat.greenelve hat geschrieben: ↑09.09.2018 12:01 Also wenn in Thor eine wichtige Figur, aber nicht die Hauptfigur, eine andere Hautfarbe bekommt ist das ok, aber in Witcher ist das nicht ok? Dann freu ich mich auf eine werksgetreue Umsetzung der Bücher, dass deren Geschichte treu nacherzählt wird. Vielleicht bekommt der Autor von Witcher Fans mehr Anerkennung und seine Schriften werden nicht mehr mit Fanfiction der Spielereihe verwechselt.
Und ja insbesondere wenn wie in diesem Fall die Vorlage die Bücher sein sollen und nicht die Spiele, sollte man dem original nach Möglichkeit treu bleiben.
Diversity nur um der Diversity willen ist genau so lächerlich wie in jedem Schwarzen in einem Film den Untergang des Abendlandes zu sehen.
Gewisse Kreise sollten ihre eigenen Geschichten schreiben, eigenen Filme drehen, eigene Spiele kreieren und diese dann nach Belieben mit den unterschiedlichsten Figuren füllen. Die simplen Verkaufszahlen werden zeigen wie gut oder schlecht dies angenommen wird.
Aber erspare mir die krampfhafte " Vielfalt " in Werken mit einer vorgegeben Struktur zu denen eben auch Eigenschaften von Figuren wie die Ethnie zählt.
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 09.09.2018 12:47, insgesamt 1-mal geändert.
- SethSteiner
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher
Es geht darum, dass sie als leibliche Tochter erscheint und dementsprechend muss sie ihm auch ähnlich sein. Und das ist sie nun Mal nicht, wenn sie pink oder schwarz oder grün-gelb gestreift ist. Klar können auch Weisse schwarze Kinder kriegen, das ist aber extrem selten und daher schlichtweg unglaubwürdig als Erklärung.
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher
Starbuck wurde in der neuen Battlestar Galactica-Serie zur Frau. Riesenaufstand bei den Fans und nach einigen Folgen ist man Katee Sackhoff zu Füßen gelegen und hat sie vergöttert!SethSteiner hat geschrieben: ↑09.09.2018 11:41 Das ist genauso wie wenn man aus Sarah Connor einen Mann machen würde.
Solange so ein Wechsel mit erstklassiger Performance und guten Geschichten verbunden ist, sollen Regisseure verändern und Gender-Changen, bis strukturkonservativen Fans der Vorlage vor lauter Empörung das Hirn explodiert!
- SethSteiner
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher
Schlechtes Beispiel, es gab ja schon vorher eine bekannte Battlestar Galactica Serie. Genau dasselbe noch Mal war von Anfang an nicht zu erwarten oder hätte wohl eher zum frühzeitigen Aus geführt. Selbst Beispiel Star Trek Next Generation, auch keine Wiederholung von The Original Series. Genau dasselbe jetzt mit Doctor Who, auch kein Problem.Kajetan hat geschrieben: ↑09.09.2018 12:50Starbuck wurde in der neuen Battlestar Galactica-Serie zur Frau. Riesenaufstand bei den Fans und nach einigen Folgen ist man Katee Sackhoff zu Füßen gelegen und hat sie vergöttert!SethSteiner hat geschrieben: ↑09.09.2018 11:41 Das ist genauso wie wenn man aus Sarah Connor einen Mann machen würde.
Solange so ein Wechsel mit erstklassiger Performance und guten Geschichten verbunden ist, sollen Regisseure verändern und Gender-Changen, bis strukturkonservativen Fans der Vorlage vor lauter Empörung das Hirn explodiert!
Es ist nun Mal etwas anderes ob Veränderungen passen oder sogar erforderlich sind oder ob es reiner Selbststzweck ist, um irgendein Image zu fördern. Star Trek, Star Wars und Ghostbusters sind damit zuletzt alle auf die Fresse geflogen und das würde hier auch passieren und das ist auch gut so. Wenn man kein Interesse an einer Fiktion hat, sollte man sie auch nicht anfassen. Bei Battlestar Galactica hatte man das, die Veränderungen waren trivial und vorteilhaft für die Geschichte. Deswegen ist sie heute und wird auch in Zukunft zu den besten Serien zählen.
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher
Also in diesem Fall wäre eine schwarze Schauspielerin in der Tat eher suboptimal - da es aber offensichtlich eh nicht klar ist, daß es so kommen wird, müssen wir wohl abwarten.SethSteiner hat geschrieben: ↑09.09.2018 12:46Es geht darum, dass sie als leibliche Tochter erscheint und dementsprechend muss sie ihm auch ähnlich sein. Und das ist sie nun Mal nicht, wenn sie pink oder schwarz oder grün-gelb gestreift ist. Klar können auch Weisse schwarze Kinder kriegen, das ist aber extrem selten und daher schlichtweg unglaubwürdig als Erklärung.
Abgesehen davon: Man kann das alles auch mal locker sehen und einfach warten, was passiert - selbst wenn es eine schwarze Schauspielerin sein sollte. Man könnte ja auch mal schauen, was sich die Verantwortlichen einfallen lassen, um solch eine Änderung einzuführen. Sie würden kaum eine schwarze Schauspielerin nehmen und kommentarlos als vermeintliche Tochter eines weißen Pärchens präsentieren... sie würden sich irgendwas einfallen lassen.
Und das meine ich von Anfang an: Ohne irgendwas von der Serie gesehen zu haben, sie gleich abzuhaken, falls ein wichtiger weißer Charakter von einer schwarzen Person gespielt wird, ist vorschnell und zeigt für mich, daß man eben doch kein so großer Fan ist, wie man tut. Denn da sind dann andere Faktoren offensichtlich wichtiger als das Werk.
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher
Exakt. Da hat man eine bereits existierende Vorlage nicht einfach in ein anderes Medium sondern im selben Medium neu aufgelegt. Und dementsprechend musste sie verändert werden da sie auch keine neue Zeit oder Ortsebene eröffnen sollte sondern die selbe Geschichte nochmal erzählen. Und dabei wurde die Serie aufgrund der Zeitumstände auch politischer als die Alte es jemals hätte sein können. Der Sci-Fi Hintergrund wurde da bisweilen bedeutungslos.SethSteiner hat geschrieben: ↑09.09.2018 12:58Schlechtes Beispiel, es gab ja schon vorher eine bekannte Battlestar Galactica Serie. Genau dasselbe noch Mal war von Anfang an nicht zu erwarten oder hätte wohl eher zum frühzeitigen Aus geführt. Selbst Beispiel Star Trek Next Generation, auch keine Wiederholung von The Original Series. Genau dasselbe jetzt mit Doctor Who, auch kein Problem.Kajetan hat geschrieben: ↑09.09.2018 12:50Starbuck wurde in der neuen Battlestar Galactica-Serie zur Frau. Riesenaufstand bei den Fans und nach einigen Folgen ist man Katee Sackhoff zu Füßen gelegen und hat sie vergöttert!SethSteiner hat geschrieben: ↑09.09.2018 11:41 Das ist genauso wie wenn man aus Sarah Connor einen Mann machen würde.
Solange so ein Wechsel mit erstklassiger Performance und guten Geschichten verbunden ist, sollen Regisseure verändern und Gender-Changen, bis strukturkonservativen Fans der Vorlage vor lauter Empörung das Hirn explodiert!
Es ist nun Mal etwas anderes ob Veränderungen passen oder sogar erforderlich sind oder ob es reiner Selbststzweck ist, um irgendein Image zu fördern. Star Trek, Star Wars und Ghostbusters sind damit zuletzt alle auf die Fresse geflogen und das würde hier auch passieren und das ist auch gut so. Wenn man kein Interesse an einer Fiktion hat, sollte man sie auch nicht anfassen. Bei Battlestar Galactica hatte man das, die Veränderungen waren trivial und vorteilhaft für die Geschichte. Deswegen ist sie heute und wird auch in Zukunft zu den besten Serien zählen.
Die Frage ist immer: Warum ? Soll der Figur oder Geschichte ein völlig neuer Aspekt gegeben werden ? Und wie weit will man sich dafür vom Original entfernen ?
Oder ist typisch Hollywood Diversity um der Diversity willen obwohl sowohl Geschichte als auch schauspielerische Leistung keinen Mehrwert bieten. Und warum dann bitte immer bei weissen Vorlagen ?
Ich möchte einmal den Aufschrei sehen wenn die Martin Luther Kings verfilmt werden sollte und man dafür Ryan Gosling engagiert.
Oder um bei fiktiven Vorlagen zu bleiben: Shaft und Blade werden mit weissen Schauspielern besetzt. Der Vorwurf des " whitewashing " würde direkt in der ersten Sekunde erhoben werden.
@ Usul
Noch einmal und nur für dich:
Wenn man wie ich die literarische Vorlage gelesen hat, wenn man mütterlichseits polnische Wurzeln hat, Osteuropa kennt und mag und damit die kulturelle Verortung bzw Anlehnung der mythen des Wictheruniversums dann ist man gerade als fan von einer solchen Wahl ziemlich vor den Kopf gestossen.
Nichts anderes wenn in einem Werk dass in der Mythenwelt des alten China vor Christus spielt eine der Hauptfiguren mit einem westlichen Charakter besetzt wird.
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 09.09.2018 13:15, insgesamt 1-mal geändert.
- Kajetan
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher
Was verstehst Du unter "auf die Fresse fallen"? Die mangelnde Akzeptanz bei einigen Fans? Niederschmetternde professionelle Kritiken? Einspielergebnisse? Einschaltquoten? "Solo" hatte als bislang einziger SW-Flopp kein "Frauen"-Problem. ST Discovery ist bereits nach der Hälfte der ausgestrahlten Episoden verlängert worden und der neue Ghostbusters-Film war aus ganz anderen Gründen peinliche, unlustige Scheisse, die nicht genug Zuschauer gefunden hat.SethSteiner hat geschrieben: ↑09.09.2018 12:58 Star Trek, Star Wars und Ghostbusters sind damit zuletzt alle auf die Fresse geflogen ...
Mein Erweckungserlebnis waren die HdR-Filme von Jackson. Als ich im Vorfeld erfuhr, dass Arwen von Liv Tyler gespielt werden soll und Tom Bombadil entfernt wird, saß ich nur da, Kopf in den Händen vergraben und ein tiefer Seufzer entfuhr mir. Dann kam der Film in die Kinos, ich war extremst skeptisch und nach zwei Stunden schwerst begeistert. Nein, die Film-Arwen war nicht einmal ansatzweise die Arwen meiner Vorstellung, aber das war egal, weil die Film-Arwen im Film funktioniert hat. Und Tom Bomdadils Fehlen war zwar schade, hat dem Film aber nicht geschadet. Vielleicht wäre der Film MIT Bombadil noch besser geworden, aber das wissen wir nicht. Jackson hat sich nunmal gegen diese Inhalte entschieden und wir müssen damit leben, ob es uns passt oder nicht. Dieses sklavische Festklammern an bestimmten Vorgaben, weil es im Buch oder im Film-Original (bei einer Neuauflage) so oder so ist und im neuen Werk auch genau so sein muss ... das ist engstirnig, kleinlich und behindert jedwedes kreative Arbeiten.
Lass den Kreativen den Freiraum. Wenn es scheisse wird, dann wird es halt scheisse, so what? Die Welt geht davon nicht unter. Und wenn es gut wird, freut man sich umso mehr, dass hier jemand mit etwas Neuem etwas Gutes gelungen ist.
- Raksoris
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher
Also nachdem du 2 Seiten lang verzweifelt versucht hast, diesen Unsinn der Netflixmacher zu verteidigen ist es jetzt, nachdem du mit Argumenten konfrontiert worden bist einfach an der Zeit zu sehen was aus der Serie wird?Usul hat geschrieben: ↑09.09.2018 13:03Also in diesem Fall wäre eine schwarze Schauspielerin in der Tat eher suboptimal - da es aber offensichtlich eh nicht klar ist, daß es so kommen wird, müssen wir wohl abwarten.SethSteiner hat geschrieben: ↑09.09.2018 12:46Es geht darum, dass sie als leibliche Tochter erscheint und dementsprechend muss sie ihm auch ähnlich sein. Und das ist sie nun Mal nicht, wenn sie pink oder schwarz oder grün-gelb gestreift ist. Klar können auch Weisse schwarze Kinder kriegen, das ist aber extrem selten und daher schlichtweg unglaubwürdig als Erklärung.
Abgesehen davon: Man kann das alles auch mal locker sehen und einfach warten, was passiert - selbst wenn es eine schwarze Schauspielerin sein sollte. Man könnte ja auch mal schauen, was sich die Verantwortlichen einfallen lassen, um solch eine Änderung einzuführen. Sie würden kaum eine schwarze Schauspielerin nehmen und kommentarlos als vermeintliche Tochter eines weißen Pärchens präsentieren... sie würden sich irgendwas einfallen lassen.
Und das meine ich von Anfang an: Ohne irgendwas von der Serie gesehen zu haben, sie gleich abzuhaken, falls ein wichtiger weißer Charakter von einer schwarzen Person gespielt wird, ist vorschnell und zeigt für mich, daß man eben doch kein so großer Fan ist, wie man tut. Denn da sind dann andere Faktoren offensichtlich wichtiger als das Werk.
Das ist arm meine Fresse.
Die haben sich das einfallen lassen, damit nicht ein "Shitstorm" beginnt da im Buch nun mal die wenigstens Charaktere eine andere Hautfarbe haben als weiß.
Und ich lasse mir von jemanden der die Bücher nicht gelesen hat nicht mein Fandom absprechen, weil ich eine dumme Entscheidung seitens der Screenwriter akzeptieren soll.
Soweit habe ich noch in keinem deutsch oder englisch sprachigen Forum irgendein Argument gefunden, dass eine Änderung von Ciri in nachvollziehbaren Licht erscheinen lässt.
Nur Plattitüden oder Beleidigungen , letzteres z.b auf ResetEra wo man einfach als Rassist bezeichnet wird wenn man diese Veränderung nicht gutheißt.
- greenelve
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher
Und das ist der springende Punkt: Niemand - außer den direkt an der Serie beteiligten - hat eine Ahnung, wie stark es sich an der Vorlage orientiert.Imperator Palpatine hat geschrieben: ↑09.09.2018 12:45 Die Entscheidung Idris Elba als Heimdall zu nehmen empfand ich als unpassend allerdings hatte man sich in diesem Fall schon bereits sehr stark von dem Original verabschiedet in dem man die Asgardianer - anders als in den Comics - gewissermassen eher zu Aliens gemacht hat.
Doctor Who ist eine durchgehende Serie. Da wird mittendrin der Darsteller getauscht, damit es weitergehen kann. Der erste Doktor-Schauspieler ist erkrankt und aufgrund des Erfolges der Serie haben sich die Macher den Trick mit Regeneration ausgedacht. Das ist nicht zu vergleichen mit Serien-Reboot wie Kampfstern Galactica (Umsetzung einer bereits existierenden Vorlage) oder eine neue Serie im selben Universum wie Star Trek Next Generation.SethSteiner hat geschrieben: ↑09.09.2018 12:58Schlechtes Beispiel, es gab ja schon vorher eine bekannte Battlestar Galactica Serie. Genau dasselbe noch Mal war von Anfang an nicht zu erwarten oder hätte wohl eher zum frühzeitigen Aus geführt. Selbst Beispiel Star Trek Next Generation, auch keine Wiederholung von The Original Series. Genau dasselbe jetzt mit Doctor Who, auch kein Problem.Kajetan hat geschrieben: ↑09.09.2018 12:50 Starbuck wurde in der neuen Battlestar Galactica-Serie zur Frau. Riesenaufstand bei den Fans und nach einigen Folgen ist man Katee Sackhoff zu Füßen gelegen und hat sie vergöttert!
Solange so ein Wechsel mit erstklassiger Performance und guten Geschichten verbunden ist, sollen Regisseure verändern und Gender-Changen, bis strukturkonservativen Fans der Vorlage vor lauter Empörung das Hirn explodiert!
Hier handelt es sich um eine Umsetzung in ein anderes Medium. In Walking Dead gibt es plötzlich einen Hinterwälder mit Armbrust und der Anführer hat beide Arme, wovon nichts im Originalwerk vorkommt.
Bei Ghostbusters waren die Probleme ganz anderer Natur, wie das schlechte Drehbuch. Und ich sage auch, wäre das Aufstand über Geschlechter nicht gewesen, wäre der Film besser angekommen: Als der letztlich durchschnittliche Film, der er ist.
Man kann auch erstmal abwarten wie die Serie wird, bevor man sie bereits zerfleischt und über den Jordan schickt. So baut man eine emotionale Befangenheit auf, die es schwerer macht die Serie zu genießen - wenn sie irgendwann rauskommt.
ps: Starbuck und Frau ist wirklich ein gutes Beispiel für geänderte Figur, Aufregung und letztlich Akzeptanz.
pps: Wie wäre ein Spekulieren, inwieweit es Auswirkungen auf die Lore haben kann, sollte Ciri eine andere Hautfarbe haben? So als Vorfreude auf die Serie, sich bereits mit den Änderungen und Auswirkungen als Fan auseinandersetzen.
edit: Wie wäre es mit der menschlichen Fackel in Fan4Stic? Da gabs auch Aufregung. Letztlich um nichts, denn er hat seinen Job gut gemacht. Der Film war einfach nur schlecht. Vielleicht sollte man sich lieber darüber bei der Witcher Serie Gedanken machen. Denn ein weißer Darsteller hätte daran auch nichts geändert.
Zuletzt geändert von greenelve am 09.09.2018 13:41, insgesamt 2-mal geändert.
- Imperator Palpatine
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher
Jackson hat Arwen aber eben auch nicht mit einer Asiatin besetzt und Bombadil vermutlich auch nicht mit Brad Pitt oder einem anderen gutaussehenden, durchtrainierten Kerl falls er doch aufgetaucht wäre.Kajetan hat geschrieben: ↑09.09.2018 13:13Was verstehst Du unter "auf die Fresse fallen"? Die mangelnde Akzeptanz bei einigen Fans? Niederschmetternde professionelle Kritiken? Einspielergebnisse? Einschaltquoten? "Solo" hatte als bislang einziger SW-Flopp kein "Frauen"-Problem. ST Discovery ist bereits nach der Hälfte der ausgestrahlten Episoden verlängert worden und der neue Ghostbusters-Film war aus ganz anderen Gründen peinliche, unlustige Scheisse, die nicht genug Zuschauer gefunden hat.SethSteiner hat geschrieben: ↑09.09.2018 12:58 Star Trek, Star Wars und Ghostbusters sind damit zuletzt alle auf die Fresse geflogen ...
Mein Erweckungserlebnis waren die HdR-Filme von Jackson. Als ich im Vorfeld erfuhr, dass Arwen von Liv Tyler gespielt werden soll und Tom Bombadil entfernt wird, saß ich nur da, Kopf in den Händen vergraben und ein tiefer Seufzer entfuhr mir. Dann kam der Film in die Kinos, ich war extremst skeptisch und nach zwei Stunden schwerst begeistert. Nein, die Film-Arwen war nicht einmal ansatzweise die Arwen meiner Vorstellung, aber das war egal, weil die Film-Arwen im Film funktioniert hat. Und Tom Bomdadils Fehlen war zwar schade, hat dem Film aber nicht geschadet. Vielleicht wäre der Film MIT Bombadil noch besser geworden, aber das wissen wir nicht. Jackson hat sich nunmal gegen diese Inhalte entschieden und wir müssen damit leben, ob es uns passt oder nicht. Dieses sklavische Festklammern an bestimmten Vorgaben, weil es im Buch oder im Film-Original (bei einer Neuauflage) so oder so ist und im neuen Werk auch genau so sein muss ... das ist engstirnig, kleinlich und behindert jedwedes kreative Arbeiten.
Lass den Kreativen den Freiraum. Wenn es scheisse wird, dann wird es halt scheisse, so what? Die Welt geht davon nicht unter. Und wenn es gut wird, freut man sich umso mehr, dass hier jemand mit etwas Neuem etwas Gutes gelungen ist.
Ghostbusters ist bereits im Vorfeld gescheitert weil man den " THEY ARE WOMAN AND THEY ARE FUNNY! DEAL WITH IT " Narrativ bereits zu Beginn der ersten Veröffentlichungen jedem Kritiker entgegen geworfen hat.
Bei Star Wars und Star Trek sind die beiden weiblichen Hauptfiguren dafür der absolute Inbegriff der Mary Sue während uns umgekehrt das Imperium natürlich als " white supremacist Organisation " präsentiert wird, von einem Schwachsinn wie " the Force is female " ganz zu schweigen. Und natürlich muss man aus Lando Calrissian einen " polysexuellen " machen, denn Gott bewahre wenn es heutzutage ein Produzent oder Drehbuchautor noch wagt einen Film zu erstellen der keinen Bezug zu irgendeiner aktuellen Bebatte hat.
Das alles kann mir als Zuschauer das Werkes an sich natürlich egal sein aber es prägt direkt zu Beginn.
- Usul
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher
Wie bereits gesagt: Dann würde sich anbieten abzuwarten, OB überhaupt sowas passiert... und dann WARUM. Wenn es eine Erklärung gibt, die einen nicht zufriedenstellt, kann man immer noch ganz traurig und/oder wütend sein. Aber im Vorfeld schon so einen Wirbel machen... da kann mir keiner was davon erzählen, daß es da nur um Werktreue geht!Imperator Palpatine hat geschrieben: ↑09.09.2018 13:10Die Frage ist immer: Warum ? Soll der Figur oder Geschichte ein völlig neuer Aspekt gegeben werden ? Und wie weit will man sich dafür vom Original entfernen ?
Oder ist typisch Hollywood Diversity um der Diversity willen obwohl sowohl Geschichte als auch schauspielerische Leistung keinen Mehrwert bieten. Und warum dann bitte immer bei weissen Vorlagen ?
- Raksoris
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher
Ab wie viel Veränderungen steht Witcher drauf und ist kein Witcher mehr drin?
Wo fängt eine gesunde Veränderung an, damit es nicht "langweilig" wird und wo fängt das zerfleischen an?
An einem einfachen Beispiel werde ich erklären wieso das ändern der Hautfarbe Ciris so eine große Delle in die gesamte Geschichte macht:
Im ersten Buch betritt Geralt eine schäbige Taverne in Temerien. Als er den Wirt nach einer Bleibe fragt schwingt sein rivischer Akzent durch ( den er sich witzigerweise nur antrainiert hat ). Rivien ist ein Nachbarstaat von Temeria und ist auch eines der nördlichen Königreiche. Und trotz dieser Nähe und obwohl er schlecht zu sehen ist, reicht das schon aus um angegriffen zu werden , und das nur wegen dem verdammte Akzent.
Das ist eine mittelalterliche Gesellschaft bei der es nur in Großstädten größere Ansammlungen von Menschen gibt und , nach den Büchern zu urteilen, nur in Großstädten Menschen aus verschiedenen Regionen der Welt gibt die dort meist wegen Handel vertreten sind. Xenophobie und Rassismus gehen hier Hand in Hand gegen jeden der anders aussieht oder nur eine andere Sprache spricht.
Erischtlich wird das auch im letzten Buch wo die Siedler aus Nilfgaard, die in die besetzten Nordreiche geschickt worden sind vertrieben werden und ein Soldat bemerkt, dass sie eigentlich genauso aussehen wie sie und eigentlich arme Schweine sind ihn jedoch von einem Offizier ermahnt wird dass das "Nilfgaarder Schweine" sind.
Jetzt soll also in Cintra, einem der nördlichen Reiche, eine farbige Königsfamilie herrschen? Und hier SPOILER wenn Ciri nicht weiß ist auch ihr Vater und ihre Mutter ihre Farbe ändern müssten?
Nicht nur das, es wird auch der Aspekt zerstört, dass man Ciri eben wegen ihrere Erscheinung leicht als Geralts Tochter annehmen konnte.
Also auf was soll ich da spekulieren greenelve?
Man hätte, was ich definitiv bevorzugt hätte, einen neuen Charakter schaffen können der aus z.b Serrikanien stammt ( Das Land in dem Menschen Drachen anbeten ). Das Land in dem man Drachen anbetet und Frauen im Kampf trainiert werden. Sapkowski hat fast nichts zu diesem Land geschrieben, da hätte man super drauf aufbauen können.
Alles in allem absolute Fehlentscheidung der meinen Hype , den ich besaß, zum erliegen gebracht hat.
Zuletzt geändert von Raksoris am 09.09.2018 13:46, insgesamt 1-mal geändert.
- Kajetan
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher
Wäre auch nicht schlimm gewesen, wenn es innerhalb des Film gepasst hätte. Mir ist das Ergebnis wichtig. Werktreue ist ein netter Bonus, muss aber nicht sein, wenn die Abweichungen zu einem überzeugenden, eigenständigen (!) Werk führen.Imperator Palpatine hat geschrieben: ↑09.09.2018 13:24 Jackson hat Arwen aber eben auch nicht mit einer Asiatin besetzt und Bombadil vermutlich auch nicht mit Brad Pitt oder einem anderen gutaussehenden, durchtrainierten Kerl falls er doch aufgetaucht wäre.
Abgesehen davon, so kann ich über politische Aktivisten von jeglicher Seite, die über Kunst ihren persönlichen Kreuzzug führen, nur den Kopf schütteln. Denn hier geht es nämlich NIEMALS um Werktreue oder künstlerischen Wert, sondern immer nur um Bestätigung des eigenen Weltbildes. Deswegen werden Abweichung von der Vorlage, die NICHT mit dem eigenen Weltbild kollidieren, von solchen Schmalspurdenkern auch gerne unterschlagen.
Und weil es total einfach ist einen Shitstorm zu einem Kunstwerk loszutreten, richtige politische Arbeit hart und mühselig ist und total frustrierend sein kann, stürzen sich diese Spacken halt auf einfache Themen, wo man nur laut rumschreien muss, um das Gefühl zu haben "Dinge zu bewegen".
