NVIDIA: RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070: Drei Grafikkarten mit Echtzeit-Raytracing in Spielen angekündigt

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Leon-x
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Re: NVIDIA: RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070: Drei Grafikkarten mit Echtzeit-Raytracing in Spielen angekündigt

Beitrag von Leon-x »

Doc Angelo hat geschrieben: 25.08.2018 09:30

Ich denke das alle hier zustimmen, das es möglich ist, einen LCD falsch zu betreiben, so das er kein angenehmes Bild liefert. Es ist allerdings technisch einfach unmöglich, das ein LCD ein "Flimmern" aufweist, wie man es bei CRTs meint. Es geht einfach nicht, selbst wenn man wollte.

Die Flüssigkristalle erzeugen natürlich kein Flimmern. Aber die Hintergrundbeleuchtung kann es durchaus. Sonst würde man ja nicht mit "Flickerfree" bei manchen Monitoren werben. Die Seite Prad bräuchte auch nicht die Hintergrundbeleuchtung bei jedem Monitor testen. Da wird aber begutachtet ob das Backlight gepulst wird. Es gibt da nämlich unterschiedliche Arten wie man ein Backlight betreiben kann.
Darauf können Menschen unterschiedlich regieren. Daher ist es schon möglich dass ein LCD Monitor unangenehm erscheinen kann.
Doc Angelo
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Re: NVIDIA: RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070: Drei Grafikkarten mit Echtzeit-Raytracing in Spielen angekündigt

Beitrag von Doc Angelo »

Leon-x hat geschrieben: 25.08.2018 10:52 Die Flüssigkristalle erzeugen natürlich kein Flimmern. Aber die Hintergrundbeleuchtung kann es durchaus. Sonst würde man ja nicht mit "Flickerfree" bei manchen Monitoren werben. Die Seite Prad bräuchte auch nicht die Hintergrundbeleuchtung bei jedem Monitor testen. Da wird aber begutachtet ob das Backlight gepulst wird. Es gibt da nämlich unterschiedliche Arten wie man ein Backlight betreiben kann.
Darauf können Menschen unterschiedlich regieren. Daher ist es schon möglich dass ein LCD Monitor unangenehm erscheinen kann.
"Backlight pulsing" nennt man es doch, wenn die dynamische Helligkeitsanpassung am werkeln ist, so kenn ich das zumindest. "Flickerfree" hat bei LCDs genau so viel Bedeutung wie "UltraDynamics RX 2.1" und "TurboContrast Gigamode". Es ist Marketing-Bullshit. Wenn die Hintergrundbeleuchtung flackert, flickert oder flimmert, dann liegt entweder ein Hardware-Defekt vor oder der Bildschirm wird bewusst falsch von der Grafikkarte beschickt.

Es stimmt schon das richtig schlechte Billig-LEDs flickern können. Gibts ja auch bei LED-Leuchtmitteln. Ich bin da recht empfindlich für. Werden mittlerweile Bildschirme hergestellt, die dermaßen schrottig sind, das die Hintergrund-Beleuchtung konstant flickert? Wenn das so wäre, dann würden sie natürlich unangenehm flickern. Aber mit der Wiederholrate hat das dann wiederum nichts zu tun. Dann würden sie immer flickern, egal was man einstellt.

"Flickerfree" bei LCDs heißt für mich nichts weiter als "This product isn't complete shit and actually works as expected and intended".
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Leon-x
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Re: NVIDIA: RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070: Drei Grafikkarten mit Echtzeit-Raytracing in Spielen angekündigt

Beitrag von Leon-x »

Doc Angelo hat geschrieben: 25.08.2018 11:09
Wenn die Hintergrundbeleuchtung flackert, flickert oder flimmert, dann liegt entweder ein Hardware-Defekt vor oder der Bildschirm wird bewusst falsch von der Grafikkarte beschickt.

Nein, es kann absichtlich auch erfolgen je nach Backlight.


Prad schreibt z.B. einmal:

Das Hintergrundlicht des Monitors wird nicht durch Pulsbreitenmodulation (PWM) reduziert, deshalb entstehen auch keine Unterbrechungen im Lichtstrom (Flackern). Somit ist der Monitor auch bei reduzierter Helligkeit für längere Sessions geeignet.
Beim Test des LG 43-UD79:
Wie in unten stehender Grafik gut zu sehen, wird das Hintergrundlicht des Monitors abhängig von der eingestellten Helligkeit gepulst. Bei halber Helligkeit (Einstellung 140 cd/m²) beträgt die Frequenz 119 Hz. Es könnte sich auch um eine absichtliche „Black Frame Insertion“ handeln, die sich nicht abschalten lässt. Selbst bei maximaler Helligkeit werden Schwarzbilder eingestreut.
Sowas sind keine technischen Defekte sondern bewusste Ausführungen wie es scheint.

Den LG hatte ich selber schon ausprobieren können. Merkst schon dass er etwas unruhig ist was auch viele Andere im Netz wahrnehmen.

Du kannst ja bei den 2018er OLED von LG eine Schwarzphase aktivieren um die Bewegungsschärfe zu erhöhen. Verlierst aber an Gesamthelligkeit und das Bild flackert dann.
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Arkatrex
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Re: NVIDIA: RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070: Drei Grafikkarten mit Echtzeit-Raytracing in Spielen angekündigt

Beitrag von Arkatrex »

Das Beispiel mit den 59Hz soll auch nur greifbar machen das die Frequenz eben doch einen nicht kleinen Einfluss auf das Wohlbefinden bei der Benutzung hat. Ich bekomme jedes mal die Krise wenn ich wieder an meinen Arbeitsplatz mit 60Hz Bildschirmen zurückkehren muss. Die Augen fangen aufgrund von Ermüdungserscheinungen schneller an zu tränen.

Bei meinem 120Hz Monitor habe ich das nicht. Nun mag es bei jedem unterschiedlich wirken. Aber das man es auf Dauer nicht merkt halte ich persönlich für ein Gerücht.
Möglicherweise achtet man nicht darauf, das kann sein. Trotzdem kann ich nur jedem empfehlen das auszuprobieren.

Edit: Kann man auch kostenlos in jedem Saturn, Mediamarkt oder der persönliche IT Händler um die Ecke. Einfach mal da im Treiber die verschiedenen Frequenzen durchschalten und gucken.
Doc Angelo
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Re: NVIDIA: RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070: Drei Grafikkarten mit Echtzeit-Raytracing in Spielen angekündigt

Beitrag von Doc Angelo »

Leon-x hat geschrieben: 25.08.2018 11:25 Du kannst ja bei den 2018er OLED von LG eine Schwarzphase aktivieren um die Bewegungsschärfe zu erhöhen. Verlierst aber an Gesamthelligkeit und das Bild flackert dann.
OLED-Bildschirme unterscheiden sich von LCDs (egal ob mit CFL- oder LED-Backlight), das sie keine Hintergrundbeleuchtung haben, sondern jeder Pixel für sich selbst leuchtet.
Leon-x hat geschrieben: 25.08.2018 11:25 Sowas sind keine technischen Defekte sondern bewusste Ausführungen wie es scheint.
Wie ich ja weiter oben schrieb, hab ich mir länger keinen Bildschirm kaufen müssen, weil meiner so gut durch hält - und das ich mich schon davor grusel, wenn ich mal einen neuen aussuchen muss. Wenn ich mir das so angucke, dann hab ich dafür sehr guten Grund. :ugly:

CRTs waren scheiße, weil sie bauartbedingt geflackert haben. Dann gabs LCDs, die zwar nicht so schnell im Farbwechsel waren und nicht ganz so scharfe Bilder erlaubten, aber dafür waren sie schön ruhig. Aber da die Menschheit sich einfach selbst ein beschissenes Leben machen möchte, gibts jetzt in den modernen Bildschirmen die schlechten Seiten aller Techniken in einem Gerät vereint, weil man Geld spart, wenn man die LEDs mit PWM dimmt.

Na vielen Dank auch. :Blauesauge:

Wenn in dieser von der Bildschirm-Helligkeits-Einstellung abhängigen Frequenz auch noch "black frames" eingespeist werden, die nicht mit der Bildwiederholrate gesynct sind, dann wird es selbstverständlich zu einem beschissenen Bild (besonders in Bewegung) kommen, weil dann jeder Frame von der Karte eine unterschiedlich lange Beleuchtungsdauer hat. Das ist dermaßen bekloppt, das ich das eher als "stupid by design" einstufe denn als "technisch bedingt". Oder anders gesagt: Wenn es solche Bildschirme wirklich gibt, dann ist das für mich "schon defekt hergestellt".
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Re: NVIDIA: RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070: Drei Grafikkarten mit Echtzeit-Raytracing in Spielen angekündigt

Beitrag von Flojoe »

Doc Angelo hat geschrieben: 24.08.2018 18:48
Flojoe hat geschrieben: 24.08.2018 18:42 Was mir bei Gsync nicht gefällt ist das flackern des Bildschirms. Im ersten Moment dachte ich mein Monitor wäre defekt. Kurze Google Suche ergab das das bei gsync auftreten kann. Sehr doof und die Sache dann nicht wert. Also verzichte ich drauf.

https://youtu.be/nXhnIdywbRw
In den Kommentaren zum Video wurde eine Antwort von Nvidia gepostet, die den Fehler reproduzieren konnten. Nach einem Treiber-Update war das Flackern verschwunden. Vielleicht klappt das ja auch bei dir?
Ah jo Tatsache flackert jetzt nix mehr. :biggrin: THX
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Leon-x
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Re: NVIDIA: RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070: Drei Grafikkarten mit Echtzeit-Raytracing in Spielen angekündigt

Beitrag von Leon-x »

Doc Angelo hat geschrieben: 25.08.2018 12:08
OLED-Bildschirme unterscheiden sich von LCDs (egal ob mit CFL- oder LED-Backlight), das sie keine Hintergrundbeleuchtung haben, sondern jeder Pixel für sich selbst leuchtet.
Wie OLED und sämtlich Display-Techniken funktionieren ist mir durchaus bekannt. Hatte 15 Jahre damit zu tun.
Ändert nichts daran dass man halt oft versucht eine "Schwarzphase" bzw Unterbrechung einzubauen weil es die Bewegtschärfe für das Auge erhöht. Unsere Wahrnehmung gern sonst bei der letzten Position verharrt wenn man im kein Cut unterschiebt.
Plasmas haben es ja auf natürliche Art gehabt da sie ja ständig ihr Edelgas gezündet haben um das Phosphor in den Zellen zum Leuchten zu bringen. Es war halt nzr wahnsinnig schnell "gepulst".
Dadurch haben Plasma TV auch leicht geflimmert aber die beste Bewegungsdarstellung gehabt.
Die Sache versucht man auch bei OLED mit einem Bildmodi zu immitieren. Was aber eben zu stärkeren Flächenflimmern und Helligkeitsverlust führt.

Wie gesagt wollte ich nur sagen dass es ab und an gewollt ist dass man den "Lichtstrom" unterbricht.
Nvidias ULMB Technik versucht ja bei einigen lizenzierten Monitoren das gleiche Ergebnis mit allen Vor- und Nachteilen zu erzielen.
Doc Angelo
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Re: NVIDIA: RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070: Drei Grafikkarten mit Echtzeit-Raytracing in Spielen angekündigt

Beitrag von Doc Angelo »

Leon-x hat geschrieben: 25.08.2018 14:51 Plasmas haben es ja auf natürliche Art gehabt da sie ja ständig ihr Edelgas gezündet haben um das Phosphor in den Zellen zum Leuchten zu bringen. Es war halt nzr wahnsinnig schnell "gepulst".
Das ist auch der Aspekt, der mich eigentlich an meinem Plasma-Gerät stört. Im Grunde liegt durchgehend ein temporales Rauschen über dem Bild, weil die einzelnen Zellen (wenn ich das richtig verstanden habe) 600 Mal in der Sekunde aufflammen. Im Durchschnitt ergibt sich der richtige Farbwert, aber wenn man ganz nah ran geht, dann grisselt es doch ziemlich deutlich. War aber damals die beste Alternative, wenn einem niedriger Display Lag und kein Schmieren wichtig war.
Leon-x hat geschrieben: 25.08.2018 14:51 Wie gesagt wollte ich nur sagen dass es ab und an gewollt ist dass man den "Lichtstrom" unterbricht.
Nvidias ULMB Technik versucht ja bei einigen lizenzierten Monitoren das gleiche Ergebnis mit allen Vor- und Nachteilen zu erzielen.
Das wusste ich so nicht das das mittlerweile auch mit anderen Technologien imitiert wird. Ich wunder mich ob es nur ein psychovisueller Effekt ist, oder ob die Bewegtdarstellung dadurch tatsächlich besser wird.
Liesel Weppen
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Re: NVIDIA: RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070: Drei Grafikkarten mit Echtzeit-Raytracing in Spielen angekündigt

Beitrag von Liesel Weppen »

Arkatrex hat geschrieben: 25.08.2018 08:32 Du hast meinen Beitrag offensichtlich nicht komplett gelesen.
Du meinen offensichtlich auch nicht.
Arkatrex hat geschrieben: 25.08.2018 08:32 Ich habe nicht gesagt es ist schöner, sondern angenehmer. Die flüssigere Eingabe bleibt.
Was ist der Unterschied zwischen "schöner" und "angenehmer"
Arkatrex hat geschrieben: 25.08.2018 08:32Und zum Thema flimmern habe ich auch meinen Senf dazu gegeben. Ich arbeite seit 17 Jahren im IT Support und habe etliche dolle LCDs gehabt die Flimmern. Auch die arbeiten nicht umsonst mit Frequenzen.
Cool und ich sitze seit 20 Jahren beruflich jeden Tag vor diversen Monitoren. Abgesehen von defekten Monitoren und dem Blanking, das ich in meinem Beitrag den du nicht komplett gelesen hast, auch schon erwähnt habe, flimmern LCD-Monitore nicht. GAR nicht, auch nicht ein bisschen.
Die Eingabe wird dadurch auch nicht flüssiger, weil die hängt ausschließlich davon ab, wieviel FPS der PC abarbeitet, nicht mit welcher Frequenz der Monitor refresht. Könnte man auch aus dem Abschnitt, den ich über G- und FreeSync geschrieben habe schließen.
Arkatrex hat geschrieben: 25.08.2018 08:32 Auch dir gönne ich das Erlebnis einfach Mal auf 59 Hz umzuschalten und damit ein paar Stunden zu arbeiten oder spielen.
Ich habe noch nie bei einem LCD die Möglichkeit gesehen auf 59Hz umzuschalten. Ich wüsste auch nicht, wozu das gut sein sollte. Aber recht viel weniger als die standardmäßigen 60Hz wären das auch nicht.
Wenn du aber einem 60Hz-Monitor ein 59Hz-Signal zuspielst, dann wirds eklig. Das hat aber nichts mit Flimmern zu tun, sondern das gibt dann Mikroruckler. Bei einem 59Hz Signal an einen 60Hz Monitor merkt man das natürlich wesentlich stärker als bei einem 143Hz-Signal an einem 144Hz-Monitor.
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Re: NVIDIA: RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070: Drei Grafikkarten mit Echtzeit-Raytracing in Spielen angekündigt

Beitrag von Doc Angelo »

Liesel Weppen hat geschrieben: 25.08.2018 20:06 Ich habe noch nie bei einem LCD die Möglichkeit gesehen auf 59Hz umzuschalten. Ich wüsste auch nicht, wozu das gut sein sollte. Aber recht viel weniger als die standardmäßigen 60Hz wären das auch nicht.
Wenn du aber einem 60Hz-Monitor ein 59Hz-Signal zuspielst, dann wirds eklig. Das hat aber nichts mit Flimmern zu tun, sondern das gibt dann Mikroruckler. Bei einem 59Hz Signal an einen 60Hz Monitor merkt man das natürlich wesentlich stärker als bei einem 143Hz-Signal an einem 144Hz-Monitor.
Ich vermute mal er meint 59,96 Hertz. Das wird glaub ich bei Nvidia immer als 59 abgekürzt. Ich denke damit kommt ein normaler Bildschirm noch klar. Tatsächliche 59 Hz wirds wohl nicht geben. Wäre mir zumindest nicht bekannt.
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Arkatrex
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Re: NVIDIA: RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070: Drei Grafikkarten mit Echtzeit-Raytracing in Spielen angekündigt

Beitrag von Arkatrex »

Liesel Weppen hat geschrieben: 25.08.2018 20:06
Arkatrex hat geschrieben: 25.08.2018 08:32 Du hast meinen Beitrag offensichtlich nicht komplett gelesen.
Du meinen offensichtlich auch nicht.
Arkatrex hat geschrieben: 25.08.2018 08:32 Ich habe nicht gesagt es ist schöner, sondern angenehmer. Die flüssigere Eingabe bleibt.
Was ist der Unterschied zwischen "schöner" und "angenehmer"
Arkatrex hat geschrieben: 25.08.2018 08:32Und zum Thema flimmern habe ich auch meinen Senf dazu gegeben. Ich arbeite seit 17 Jahren im IT Support und habe etliche dolle LCDs gehabt die Flimmern. Auch die arbeiten nicht umsonst mit Frequenzen.
Cool und ich sitze seit 20 Jahren beruflich jeden Tag vor diversen Monitoren. Abgesehen von defekten Monitoren und dem Blanking, das ich in meinem Beitrag den du nicht komplett gelesen hast, auch schon erwähnt habe, flimmern LCD-Monitore nicht. GAR nicht, auch nicht ein bisschen.
Die Eingabe wird dadurch auch nicht flüssiger, weil die hängt ausschließlich davon ab, wieviel FPS der PC abarbeitet, nicht mit welcher Frequenz der Monitor refresht. Könnte man auch aus dem Abschnitt, den ich über G- und FreeSync geschrieben habe schließen.
Arkatrex hat geschrieben: 25.08.2018 08:32 Auch dir gönne ich das Erlebnis einfach Mal auf 59 Hz umzuschalten und damit ein paar Stunden zu arbeiten oder spielen.
Ich habe noch nie bei einem LCD die Möglichkeit gesehen auf 59Hz umzuschalten. Ich wüsste auch nicht, wozu das gut sein sollte. Aber recht viel weniger als die standardmäßigen 60Hz wären das auch nicht.
Wenn du aber einem 60Hz-Monitor ein 59Hz-Signal zuspielst, dann wirds eklig. Das hat aber nichts mit Flimmern zu tun, sondern das gibt dann Mikroruckler. Bei einem 59Hz Signal an einen 60Hz Monitor merkt man das natürlich wesentlich stärker als bei einem 143Hz-Signal an einem 144Hz-Monitor.
Klar, was man nicht sehen will gibt's nicht. Was genau hat Flimmern mit Mikrorucklern zu tun? Du wirfst hier ganz schön was durcheinander.

Schöner != Angenehmer. Wenn Du die 59Hz in den settings sehen willst dann geh doch mal in die Grafiktreiber deines Rechners / Einstellung des Monitors. Sollte man nach 20 Jahren vor dem Monitor sitzen ja erwarten können.

Das die Eingabe in 120Hz nicht flüssiger sein soll ist völliger Bullshit. Du hast die doppelte Anzahl an Bildern. Rechnen geht aber noch, ja?

Nur weil man sich den ganzen Tag Bilder ansieht wird man nicht zum Künstler. Also fahr mal nen Gang runter.
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Re: NVIDIA: RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070: Drei Grafikkarten mit Echtzeit-Raytracing in Spielen angekündigt

Beitrag von Liesel Weppen »

Arkatrex hat geschrieben: 25.08.2018 23:35 Klar, was man nicht sehen will gibt's nicht. Was genau hat Flimmern mit Mikrorucklern zu tun? Du wirfst hier ganz schön was durcheinander.
Ja, und was man nicht begründen kann, ignoriert man. Also könntest du mir vielleicht sagen, was diese ominöse 59Hz-Einstellung sein soll, oder was die bezwecken soll?
Ich meine, wenn ich mir unbedingt künstlich Schmerzen zufügen will, dann drehe ich mir eine Schraube ins Knie. Oder sogar in beide Knie, wenn ich Schmerz in Stereo haben will.
Arkatrex hat geschrieben: 25.08.2018 23:35 Schöner != Angenehmer. Wenn Du die 59Hz in den settings sehen willst dann geh doch mal in die Grafiktreiber deines Rechners / Einstellung des Monitors. Sollte man nach 20 Jahren vor dem Monitor sitzen ja erwarten können.
Da ist keine derartige Einstellung. Aber man könnte ja auch von jemanden der seinen Beruf angeblich seit 15 Jahren macht, erwarten vernünftige Antworten zu kriegen.
Arkatrex hat geschrieben: 25.08.2018 23:35 Das die Eingabe in 120Hz nicht flüssiger sein soll ist völliger Bullshit. Du hast die doppelte Anzahl an Bildern. Rechnen geht aber noch, ja?
Nein, damit hast du dich endgültig als ahnungslos disqualifiziert.
Ich versuchs nochmal, aber ich habe meine Zweifel, dass du es verstehen wirst.
Der PC berechnet Bilder, dabei ist völlig egal, ob er das für ein High-End-Spiel mit Super-Duper-Grafik tut, oder für den Bildlauf beim Scrollen im Browser.
Wenn der PC es nur schafft 20 Bilder pro Sekunde zu berechnen, aber dein Monitor 60Hz hat, dein zeigt dein Monitor jeweils dreimal hintereinander das exakt gleiche Bild an, weil dein PC in der Zwischenzeit ja nichts neues berechnet hat. Flüssiger macht das exakt gar nichts, es verhindert lediglich flimmern. Aber LCD-Monitore die nicht gerade (ungünstig) Blanken, flimmern so oder so oder so nicht. Das was dabei dann rauskommt ist "ruckeln" und hat mit flimmern ja mal so überhaupt gar nichts zu tun.
Wenn die berechnete Bildanzahl des PCs zeitlich nicht ganzahlig mit der Wiederholrate des Monitors aufgeht, also alles was bei einem 60Hz-Monitor nicht exat 60, 30 oder 15fps ist führt zu Mikrorucklern. Bewegungen fangen dann an zu "eiern", weil sie einfach nicht regelmäßig widergegeben werden können. Bei 45fps vom PC berechnet, gibt dein Monitor mit 60Hz dann ein Bild 2mal aus, das nächste nur einmal. Genau das sind diese Mikroruckler.
Eingaben werden NUR verrechnet, wenn der PC auch einen neuen Frame berechnet. Dein Monitor kann also durchaus gerne 50.000Hz haben, die Eingabe wird dadurch keinen Deut flüssiger, wenn dein PC nur 20fps berechnet.
Arkatrex hat geschrieben: 25.08.2018 23:35 Nur weil man sich den ganzen Tag Bilder ansieht wird man nicht zum Künstler. Also fahr mal nen Gang runter.
Man kann viele Mängel feststellen und nicht verstehen was die Ursache ist. Früher hat man Regentänze aufgeführt, wenn es länger nicht geregnet hat. Gebracht hat das nichts, aber wenn man fest davon überzeugt war und es dann doch mal geregnet hat, war selbstverständlich der Regentanz die Ursache dafür.
Ich habs daher nicht nötig einen Gang runter oder wohin auch immer zu fahren, aber du solltest dir mal der Realtität bewusst werden. Nach 15 Jahren "Berufserfahrung" (oder in diesem Zusammenhang selbsterfüllte Einbildung) wäre es langsam mal Zeit dafür.
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Re: NVIDIA: RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070: Drei Grafikkarten mit Echtzeit-Raytracing in Spielen angekündigt

Beitrag von Liesel Weppen »

Doc Angelo hat geschrieben: 25.08.2018 20:09 Ich vermute mal er meint 59,96 Hertz. Das wird glaub ich bei Nvidia immer als 59 abgekürzt. Ich denke damit kommt ein normaler Bildschirm noch klar. Tatsächliche 59 Hz wirds wohl nicht geben. Wäre mir zumindest nicht bekannt.
Die 56,92Hz sind das, was man als NTSC-Fernsehnorm kennt. Das ist die statische Bildwiederholfrequenz von Filmen/TV-Produktionen aus USA. Die haben/hatten zu Analogzeiten unterschiedlich zu uns in Europa keine Wiederholfrequenz von 25Hz, sondern 29,96Hz.
Das führte dazu, dass original US-Inhalte auf unseren 25Hz Geräten eierten, weil sich deren 29,96Hz nicht astrein auf unsere 25Hz mappen liesen. Der Effekt nennt sich 2:3 Pulldown. Alternativ lies man solche Inhalte bei uns einfach langsamer laufen um das zu vermeiden.
Das beruht aber rein auf fixen Frameraten von eben aufgezeichneten Inhalten wie Serien oder Filmen. Einmal mit 29.96Hz aufgenommen lässt sich eben nichts mehr an der Framerate ändern.
Das hat rein absolut gar nichts mit Spielen oder von Computer berechneten Inhalten zu tun, die eben keine fixe Framerate liefern, sondern die eben davon abhängig ist, wieviel der PC überhaupt schafft.
Doc Angelo
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Re: NVIDIA: RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070: Drei Grafikkarten mit Echtzeit-Raytracing in Spielen angekündigt

Beitrag von Doc Angelo »

Liesel Weppen hat geschrieben: 26.08.2018 00:37 Das hat rein absolut gar nichts mit Spielen oder von Computer berechneten Inhalten zu tun, die eben keine fixe Framerate liefern, sondern die eben davon abhängig ist, wieviel der PC überhaupt schafft.
Da haste absolut recht. Wollte nur erwähnen, das er wahrscheinlich diese Rate meint, die oft mit 59 Hertz angegeben wird.

Ich find NTSC ist eine Katastrophe, die bis heute ihre Nachwirkungen zeigt. Bei uns gabs entweder 25 Voll- oder 50 Halbbilder. Filme mussten 4% beschleunigt* dargestellt werden, waren dafür allerdings 100% stabil und ruckelfrei. Wenn die Amis Filme auf ihren 30 Hertz geguckt haben, dann konnten die nichts anderes tun als die 24 Bilder auf 30 Bilder zu vermatschen. Das sieht grässlich aus. Bei denen war es vollkommen normal, das Kino-Filme im Fernsehen scheiße aussahen und ruckelten.

*) Daher auch oft die kürzeren Laufzeiten bei deutschen Fassungen von Filmen. Wenn der Unterschied genau 4% beträgt, dann wurde nichts geschnitten. Der Film ist einfach nur ein bisschen früher vorbei.

Leider treffen die Amis auch heute noch fragwürdige Entscheidungen, was ihre Fernsehlandschaft betrifft. Als es damals den Wechsel von SD auf HD gab musste ein neuer Standard her. Europa entschied sich für 720p. 50 mal in der Sekunde ein voller Frame. Die USA haben sich für 1080i entschieden. Die meisten Sender senden immer noch in 1080i. Interlacing - eine alten Technologie zum Sparen von Bandbreite aus analogen Zeiten. Und diese Technologie stammt nicht nur aus analogen Zeiten, sondern gehört nirgend woanders hin als in die analogen Zeiten. Röhrenfernseher und CRTs konnten ohne Probleme Halbbilder darstellen. Das können LCDs einfach nicht. Technisch nicht möglich. Also müssen 2 Halbbilder erst zu einem ganzen Bild zusammen gesetzt werden bevor es angezeigt werden kann. Das Problem: Der Inhalt ist schon 1/50-Sekunde weiter. Das gibt diese häßlichen Fransen:
Bild

Den Amis haben se echt ins Gehirn geschissen, was die TV-Technik angeht. Und das obwohl es kein Land auf der Welt gibt, wo so viel TV geguckt wird wie in den USA. Naja, hauptsache die Zahl ist größer. Dann verkauft sich das schon. :lol:
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Re: NVIDIA: RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070: Drei Grafikkarten mit Echtzeit-Raytracing in Spielen angekündigt

Beitrag von sphinx2k »

Doc Angelo hat geschrieben: 26.08.2018 01:12 Den Amis haben se echt ins Gehirn geschissen, was die TV-Technik angeht. Und das obwohl es kein Land auf der Welt gibt, wo so viel TV geguckt wird wie in den USA. Naja, hauptsache die Zahl ist größer. Dann verkauft sich das schon. :lol:
*hust* vom Imperialistischen System, den Temperaturen in Fahrenheit mal abgesehen wie schon beknackt sind weil es fast kein anderes Land auf der Welt nutzt außer die USA.
Hier das hat mich wirklich lachen lassen wie bescheuter man sich bei Papiermaßen anstellen kann.
https://www.youtube.com/watch?v=mHeo62B0d0E&t=349s

P.s. ist ja nicht so das die seit Jahren auch da Debatten führen das man sich ja mal dem rest der Welt angleichen könnte, sind also nicht alle so blöd und halten diese Systeme für das tollste.