ronny_83 hat geschrieben: ↑23.07.2018 15:35Natürlich bietet Olympia Platz für Randsportarten. Diese Randsportarten kommen aber als einzelne Disziplin und nicht mit einem Sammelsurium an Disziplinen, die plötzlich die Hälfte des Wettkampfzeitraumes einnehmen. eSports würde mit, sagen wir, Rocket&League auftreten als digitale Sportdisziplin innerhalb der Olympischen Spiele. Den Raum, um eSports mit 27 verschiedenen Disziplinen in die OS zu integrieren, gibt es aus vielerlei Gründen einfach nicht.
Das ist doch nur eine Frage der Perspektive bzw. der Formulierung. Von den meisten Disziplinen, die da vertreten sind, gibt es zig weitere Ausformungen - aber natürlich sind die nicht alle vertreten.
Gehste also hin, sagste "Hier, RTS und FPS", fertig. Wo da das Problem sein soll, ist mir nicht wirklich klar.
Wenn das Ganze erfolgreich ist, kann man das Ganze ausbauen... ansonsten wieder rausschmeißen.
Wie es eben bei anderen Sportarten auch der Fall ist.
Usul hat geschrieben: ↑23.07.2018 15:11Diese Unterteilungsvielfalt und Zuschauerpotenziale bietet eSports aber eigentlich. Denn eSports wird zwar übergreifend auf diesselbe Art und Weise ausgeführt. Die Genres selbst, die gespielt werden, sind dabei oft aber so grundverschieden, dass hier von eigenen Disziplinen gesprochen werden kann. Es ist eben nicht einfach nur Bogenschießen einmal von links und einmal von rechts oder Sprint 100m oder 1000m. Die Disziplinen Shooter, Rennspiel, Sport, Jump&Run, Strategie, TowerDefense etc., sind wie Fußball, Kanu, Bogenschießen und Hochsprung in analogen Sportarten.
Da werden dir 100m-Sprinter und 800m- bzw. 1500m-Läufer aber sicher ganz tolle Dinge erzählen, wie unterschiedlich das Ganze ist.
Aber selbst wenn man das so betrachten sollte: Siehe oben. Einfach einige wenige der populärsten/erfolgreichsten nehmen, der Rest zeigt sich dann.
Worauf ich hinaus will: Es ist mir wirklich egal, ob eSports olympisch wird oder nicht. Aber deine Argumente dagegen klingen so, als ob du vehement und verzweifelt Gründe dagegen suchen würdest. Wie du vielleicht siehst, kann man diese ganzen Argumente mit ein bißchen gutem Willen einigermaßen entkräften.
Es gibt andere Gründe, die deutlicher gegen die Sache sprechen. Wie etwa die Produktabhängigkeit - was ich am entscheidendsten finde.