Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

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Heruwath
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Heruwath »

Raskir hat geschrieben: 14.05.2018 21:29 Nur weil es eine Option ist die Karte aufzudecken, heißt es nicht, dass man keine Kritik äußern darf. Ich fand Horizon durchaus motivierend. Aber wenn ein Spiel eine Open World hat und dir die Erkundung irgendwann keinen Spaß mehr gemacht hat, dann ist deine Kritik mehr als angebracht. Alle enthaltenen Spielinhalte müssen sich beweisen, denn jeder steht auf dem Prüfstand. Und eine Karte aufzudecken sollte bis zum schluss unterhalten und spaß machen. So seh ich das zumindest.
Ich finde es kommt wirlich auf die balance an. GoW zeigt das sehr gut. Eine semi open world, die dir genug Freiraum bietet ohne extrem repetitiv zu werden. Eine schöne, angenehme Mischung aus beiden Welten.

Wenn es irgendwann keinen Spaß macht, dann muss eine Veränderung kommen. Die Kunst, die balance zu halten ist sehr schwer, weil man mit der Zeit Betriebsblind wird. Man spielt die Abschnitte so oft, dass man sich nicht mehr Gedanken darüber macht, und genau hier liegt die Herausforderung. Zu realisieren, dass etwas nicht ausreichend gut ist to overcome the test of time. Wie lange hält der Spaß eine Sache immer wieder zu machen bevor es langweilig wird?
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Raskir
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Raskir »

Klar, seh ich auch so. Im gegensatz zu hyrdo, konnte mich HZD bis zum Schluss richtig gut unterhalten. Die Openworld fand ich sogar spitze, mich haben andere sachen gestört (KI der menschlichen Gegner, keine Ausdauer wodurch das Ausweichen und Kämpfen zu leicht wurde, Aloy war zu sehr Dreh und Angelpunkt der kompletten Geschehnisse, Aloy und ALLE ihre Unterstützer waren komplett Progressiv und ohne nennenswerte Fehler) aber insgesamt wurde ich richtig gut unterhalten. Einer der Ausnahmetitel wo ich die Openworld nicht störend fand, ein weiterer Titel war Witcher 3 und Zelda. Sonst habe ich kein Open World game gespielt wo ich die Openworld richtig gut fand (Ok, Nier noch, aber Niers Welt war so groß wie Weißgarten, wenn überhaupt). Wollte nur sagen, dass nur weil etwas optional ist, es nicht dennoch gut sein soll :)
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hydro skunk 420
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von hydro skunk 420 »

Schön dass du Verständnis aufbringen kannst, als jemand, der sich von dieser Sache nicht betroffen fühlte. :Daumenrechts:
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Raskir
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Raskir »

Was heißt Verständnis? Ich kann das gut Nachvollziehen. Habe ja selber viele hochgelobte OW Spiele gespielt, bei denen es mir genauso ging wie dir. Und ich kann auch komplett verstehen was dich an HZD stört. Mich hat das Gameplay und Interesse an der Welt und Ästhetik zum Erkunden bewogen. Wenn ich mir jetzt aber vorstelle, dass ich das einfach nur aufgrund des Belohnungssystems, Gegnervariation, Gameplayvariation oder sowas erkundet hätte (also die Gründe warum ich Zelda entdecken wollte), dann hätte mir das sicher überhaupt keinen Spaß gemacht. Wenn sie da weiter ausbauen und das Erkunden auch belohnen würden, das wäre eine feine Sache. Denn das ist HZD nicht. Es ist nicht belohnend. Gametechnisch. Story und Erzähltechnisch schon.

Aber gern geschen, für mein "Verständnis" :D
CritsJumper
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von CritsJumper »

Zelda und Witcher 3 sind da anders? Was hat dich bei Zelda (BotW) motiviert?
Bitte sag jetzt nicht Sammelkram wie diese Mini-Rätsel-5-Min-Dungeon oder die Fotos/Sammelei.

Witcher 3 hat sehr viele gute A oder B Ereignisse und wahrscheinlich auch einige gute Quests. Ich freue mich schon drauf das Spiel noch mal in Angriff zu nehmen, aber was mir da fehlte war ein Kampfsystem wie bei HZD. Beim Witcher brauche ich öfters das Logbuch was mir verrät wie ich einen Gegner töten kann. Was natürlich nicht schlecht ist.. aber für einen Casual wie mich ist das ein wenig Contraproduktiv, weil ich das natürlich mit der Zeit alles vergessen haben, und einfach keine Lust/Zeit zum Nachlesen habe.

Vielleicht wenn ich mal mit einem Gebrochenen Bein 3 Monate Bettruhe brauche, spiele ich den Witcher noch mal komplett durch. ;)

Edit: Wie auch dem, eine Verkürzung auf den kleinsten Gemeinsamen Nenner finde ich eher kontraproduktiv. Ich glaube auch nicht das es dazu führt das sich mehr Verkäufe absetzen lassen. Fordert ein Spiel zu viel, kann sich der Spieler ja an das Spiel anpassen... das gehört natürlich dazu, wie die Erkenntnisse das ein Spiel einfach nichts für einen Ist. Das ist natürlich ziemlich gut so und muss so sein. Schade das der Chef-Entwickler das nicht verstanden hat.
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Leon-x
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Leon-x »

Raskir hat geschrieben: 14.05.2018 20:14
Sorry, ich verstehe echt nicht was du meinst. Ist es negativ für dich, dass das Spiel, nachdem man die größten Herausforderungen gemacht hat, sich nicht weiter austoben kann?

Falls ja, kann ich das nachvollziehen. Es ist aber nichts schlechtes am Spiel sondern ich finde es nur schade, mich nicht weiter damit befassen zu können und wirklich fertig zu sein.

Falls du es anders meinst, bitte erkläre es mir. Sonst raff ich null :)

Das Spiel wirft einem halt schon mit Rüstungen und Angriffskombos bis Zauber zu. Es wirkt halt dann irgendwie ab einem Punkt nichts mehr besonders wenn man was extra bekommt. Man hat sich häufig dann eh oft eine Kombi irgendwann festgelegt und wertet die halt aus.

Ich finde halt wenn man schon was Besonderes sich erspielt hat sollte es halt für einen ganzen gefährlichen Dungeon gut sein. Nicht rein für den nächsten optionalen Gegner. Ich will das Teil halt dann gekonnt mehr einsetzen auch gegen wiederstandsfähigeres Standardvolk. Was in dem einem speziellen Dungeon ohne die Rüstung usw halt sonst besonders schwierig ist.

In einem MMO bist halt stolz auf deine Spezialrüstung die nicht Jeder hat und kannst damit dann virtuell dich präsentieren.
Hier hast halt nicht diese Belohnung dass es halt für mehr gut ist. Klar freut man sich so eine Walkyre gelegt zu haben.
Aber da wäre es mir lieber sich noch eine Höhle, Schloss oder sonst was durchzukämpfen und dann wartet da ein besonderer Drache oder Riese. Aber halt nicht irgendeine Abwandlung von gleichen Gegnertyp.

Ich will ja auch etwas mehr vom Game haben weil ich es halt auch schade finde wenn da für mich keine Momtivation da ist noch mehr zu erkunden. Weil da nur wieder Gebiete mit normalen Gegnern, Runenrätsel und Truhen geplastert ist.

Ich hätte gern eine größere Lavawelt weil es halt einen guten Kontrast zur häufig gesehenen Steinlandschaft bietet.

Sind halt alles Dinge die halt mein weiterers Interesse an einem Game bestimmen. Jeder hat da andere Punkte. Werde auch meine Sicht keinen anderen einbleuen.
Die Sache ab wann Leute ein Game zur seine legen hatten wir ja schon. Da gibt es ja scheinbar genug die nicht mal die Hauptroute komplett beenden.
Muss Jeder für sich entscheiden. Ich sehe in künftigen GoW mehr Potenzial da mit anderen Bossen mehr Abwechslung reinzubringen.


Bei TR sind es halt auch diese Tombs die unterschiedlich wirken und die man entdecken und lösen will. Davon hätte ich auch gern viel mehr.
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Raskir
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Raskir »

Bei Zelda hat mich vieles motiviert, manchmal auch nur um zu schauen ob ich es schaffe. Habe viel rumexperimentiert und beim Erkunden verschiedene Methoden ausprobiert. Letzlich war nicht die Entdeckung an sich das was mich motiviert hat, sondern das Entdecken an sich. Aber hin und wieder gab es dann doch richtig tolle Belohnungen für das Erkunden :)

Und bei Witcher fand ich das Kampfsystem eigentlich recht gut auf Todesmarsch. Kämpfen hat mich motiviert. Und das Tolle war, es gab wirklich viel zu entdecken. Bin teilweise in Hexeraufträge reingestolpert bevor ich sie annahm. Das war toll, als ich erfahren habe, dass ich eine Quest nicht zuerst annehmen muss um sie zu machen, absolut phantastisch. Und die einzelnen Schicksale der Menschen und Anderlinge waren auch interessant zu erleben. Dann noch die Geschichte die man aufnehmen konnte. Nicht Story, richtige Geschichte. Bei einem Schlachtfeld konnte man genau erkennen wie eine Schlacht verlaufen ist. Leerstehende Ruinen haben so viel interessantes erzählt. Dazu noch die absolut glaubhafte Darstellung wie sich Leute in den Städten, davor und am Lande verhalten und wie die einzelnen Gebiete aufgebaut sind. Jeder Händler bietet dir unterschiedliche Preise für deine Waren, jeder hat nur eine bestimmte Menge an Geld die er dir geben kann. Jeder Händler hat verschiedene Waren gehabt. Ich konnte absolut tolle Quests erleben. Gegen Bären boxen, Rätsel in Katakomben lösen, eine Pestmaid erlösen, Kriminalfälle auflösen oder und das finde ich hammer, in den kriminalfällen zu den falschen Schluss kommen und einen Unschuldigen die Sache anhängen. Dann noch die verschiedenen Hexerrüstungssets finden, die allesamt richtig interessant sind (es gab insgesamt 16 solcher Rüstungsteile in der Welt verteilt). Rezepturen für Öle finden, die absolut hilfreich sind.
Und noch vieles mehr. Das erkunden der Welt war für mich das beste in einer OW jemals. Ich wurde für das Entdecken belohnt, habe Schicksale erlebt, verschiedene Spielmechaniken kennengelernt, wurde spielerisch gefordert und und und. Das einzige was fehlte, war die Interaktion mit der Welt an sich, wie es Zelda bietet. Aber denke es hätte auch nicht zum Spiel gepasst.

Das fand ich toll an den beiden OW.
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Raskir
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Raskir »

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Leon-x hat geschrieben: 14.05.2018 23:01
Raskir hat geschrieben: 14.05.2018 20:14
Sorry, ich verstehe echt nicht was du meinst. Ist es negativ für dich, dass das Spiel, nachdem man die größten Herausforderungen gemacht hat, sich nicht weiter austoben kann?

Falls ja, kann ich das nachvollziehen. Es ist aber nichts schlechtes am Spiel sondern ich finde es nur schade, mich nicht weiter damit befassen zu können und wirklich fertig zu sein.

Falls du es anders meinst, bitte erkläre es mir. Sonst raff ich null :)

Das Spiel wirft einem halt schon mit Rüstungen und Angriffskombos bis Zauber zu. Es wirkt halt dann irgendwie ab einem Punkt nichts mehr besonders wenn man was extra bekommt. Man hat sich häufig dann eh oft eine Kombi irgendwann festgelegt und wertet die halt aus.

Ich finde halt wenn man schon was Besonderes sich erspielt hat sollte es halt für einen ganzen gefährlichen Dungeon gut sein. Nicht rein für den nächsten optionalen Gegner. Ich will das Teil halt dann gekonnt mehr einsetzen auch gegen wiederstandsfähigeres Standardvolk. Was in dem einem speziellen Dungeon ohne die Rüstung usw halt sonst besonders schwierig ist.

In einem MMO bist halt stolz auf deine Spezialrüstung die nicht Jeder hat und kannst damit dann virtuell dich präsentieren.
Hier hast halt nicht diese Belohnung dass es halt für mehr gut ist. Klar freut man sich so eine Walkyre gelegt zu haben.
Aber da wäre es mir lieber sich noch eine Höhle, Schloss oder sonst was durchzukämpfen und dann wartet da ein besonderer Drache oder Riese. Aber halt nicht irgendeine Abwandlung von gleichen Gegnertyp.

Ich will ja auch etwas mehr vom Game haben weil ich es halt auch schade finde wenn da für mich keine Momtivation da ist noch mehr zu erkunden. Weil da nur wieder Gebiete mit normalen Gegnern, Runenrätsel und Truhen geplastert ist.

Ich hätte gern eine größere Lavawelt weil es halt einen guten Kontrast zur häufig gesehenen Steinlandschaft bietet.

Sind halt alles Dinge die halt mein weiterers Interesse an einem Game bestimmen. Jeder hat da andere Punkte. Werde auch meine Sicht keinen anderen einbleuen.
Die Sache ab wann Leute ein Game zur seine legen hatten wir ja schon. Da gibt es ja scheinbar genug die nicht mal die Hauptroute komplett beenden.
Muss Jeder für sich entscheiden. Ich sehe in künftigen GoW mehr Potenzial da mit anderen Bossen mehr Abwechslung reinzubringen.


Bei TR sind es halt auch diese Tombs die unterschiedlich wirken und die man entdecken und lösen will. Davon hätte ich auch gern viel mehr.
Wenn ich es richtig verstehe, du hättest gerne noch zumindest einen optionalen Dungeon gehabt, der dir als Spieler alles abverlangt und der sich dir erst erschließt wenn du einen gewissen Fortschritt hast? Also abseits der Valkyren? Zu sowas hätte ich auch auf jeden Fall nicht nein gesagt. Gerne Ein dutzend von den Dingern. Aber irgendwann ist es halt dann dennoch vorbei. Im fertigen Spiel war halt die Königin diese abschließende Herausforderung und die extra Arenen in Muspelheim. Hätte gerne auch mehr gehabt als das, aber ich bin froh, dass das Spiel überhaupt so viel Zeug hatte. Auch wenn die Gegnervariation hätte besser sein können, das stimmt. Bin da zum Teil also bei dir, aber es wäre für mich einfach nur die Kirsche auf der Kirsche gewesen :)
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Leon-x
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Leon-x »

Raskir hat geschrieben: 14.05.2018 23:23
Wenn ich es richtig verstehe, du hättest gerne noch zumindest einen optionalen Dungeon gehabt, der dir als Spieler alles abverlangt und der sich dir erst erschließt wenn du einen gewissen Fortschritt hast? Also abseits der Valkyren? Zu sowas hätte ich auch auf jeden Fall nicht nein gesagt.
Entweder so oder man hätte von der Königin eine Waffe oder Gegenstand bekommen die z.B. eine verborgenes Königreich freischaltet. Was halt ziemlich mystisch aussieht und man ohne diese Belohnung halt nicht zu Gesicht bekommt. Würde mich halt antreiben es dann freizuspielen um es zu erreichen und sehen.
Es gibt so viele Rüstungen wo ein Teil Kratos wie den fettesten Kampfzwerg aus Herr der Ringe aussehen lassen dass ich die optisch gar nicht anziehen würde selbst wenn die Werte 10x besser sind.

Es ist halt nicht wie ein Outfit bei Tomb Raider was ich gut finde und halt darauf hinspiele es mit durch Materialiensammlung freizuschalten.

Bei Destiny z.B. die eine coole Rüstung die man will und die auch durch bessere Werte dann schwierige Raids erleichtert.

Ist halt dieses Quentchen wo du nach zich Walkyren als fetter Tank dastehst aber irgendwie dann kein Gebiet mit anderen Gegner der dich noch mal fordert.
Ich sehe halt das bloße Auffinden und Herabsteigen zu einer Walkyre als nichts Besonderes an. Sie wirken nicht wie dieses einen große Monster aus Monster Hunter was man unbedingt erlegen will und wo man erst hinkommen und hinterherjagen muss.
Eine besondere Walkyre okay, aber halt dann irgendwie ein ganz anderer Gegner.
Heruwath
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Heruwath »

ChrisJumper hat geschrieben: 14.05.2018 22:56 Zelda und Witcher 3 sind da anders? Was hat dich bei Zelda (BotW) motiviert?
Bitte sag jetzt nicht Sammelkram wie diese Mini-Rätsel-5-Min-Dungeon oder die Fotos/Sammelei.

Witcher 3 hat sehr viele gute A oder B Ereignisse und wahrscheinlich auch einige gute Quests. Ich freue mich schon drauf das Spiel noch mal in Angriff zu nehmen, aber was mir da fehlte war ein Kampfsystem wie bei HZD. Beim Witcher brauche ich öfters das Logbuch was mir verrät wie ich einen Gegner töten kann. Was natürlich nicht schlecht ist.. aber für einen Casual wie mich ist das ein wenig Contraproduktiv, weil ich das natürlich mit der Zeit alles vergessen haben, und einfach keine Lust/Zeit zum Nachlesen habe.

Vielleicht wenn ich mal mit einem Gebrochenen Bein 3 Monate Bettruhe brauche, spiele ich den Witcher noch mal komplett durch. ;)

Edit: Wie auch dem, eine Verkürzung auf den kleinsten Gemeinsamen Nenner finde ich eher kontraproduktiv. Ich glaube auch nicht das es dazu führt das sich mehr Verkäufe absetzen lassen. Fordert ein Spiel zu viel, kann sich der Spieler ja an das Spiel anpassen... das gehört natürlich dazu, wie die Erkenntnisse das ein Spiel einfach nichts für einen Ist. Das ist natürlich ziemlich gut so und muss so sein. Schade das der Chef-Entwickler das nicht verstanden hat.
Ich würde dich nicht als Casual bezeichnen, sondern als Core gamer. Casual definiert wirklich Gelegenheitsspieler. Solche Spieler neigen dazu ein Spiel wie Witcher 3 nicht zu beenden geschweige denn ein zweites mal in Angriff zu nehmen.

Dein letzter Punkt ist sehr interessant, weil ich eine etwas andere Meinung vertrete. Ein Spiel darf in der default Einstellung nicht zu viel fordern. Gefordert werden wollen meisten core bzw. hardcore gamer und diese können den Schwierigkeitsgrad anheben, oder alle optionalen Herausforderungen meistern. Genauso verhält es sich mit der Erkenntnis, dass das Spiel nicht für einen ist. Diese Erkenntnis wird sehr oft nicht erreicht. Der Tenor ist sogar "Das Spiel, was ich gekauft habe hat gefälligst so zu sein, wie ich es haben will, ohne dass ich mich zu sehr mit dem Thema beschäftigen muss." Daraus entsteht doch der rage, hate usw.

Genau davon Spricht der Chef-Entwickler. Deine Aussage, dass er das nicht verstanden hat deutet für mich an, dass du selbst ihn vielleicht nicht verstanden hast.
johndoe711686
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von johndoe711686 »

Ich mochte die "Schlauch"Abschnitte in TR lieber, als die offenen Hubs, einfach schon dieses, "uff, womit soll ich denn jetzt nur anfangen" Gefühl stört mich.

Hab lieber Schlauch an Schlauch mit einer Geschichte die mich treibt, als offene Areale die ich aufdecken soll nur um dann unnützes Zeug zu finden oder nicht zu wissen wo ich denn nun lang soll. "Oh, eine Höhle, wow da sitzt ein Bär der bewacht bestimmt....nein er liefert nur n Pelz für nen Pfeilköcherupgrade..."
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DerSnake
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von DerSnake »

hydro skunk 420 hat geschrieben: 11.05.2018 21:38 Ich würde ebenfalls dir Rückkehr von linearen ~8 Stunden SP-Games begrüßen. Dieser ganze Open World Trend... ich kann's nicht mehr sehen.
100% zustimmung. Dieser trend das SP Spiele immer großer werden wo deren Welten mit zig Nebenquiest/Sammelkrams gefüllt sind geht mir auch sehr auf die Eier. Wenn ich schon lese das der Fokus beim neuen Tomb Raider noch stärker auf das Craften gelegt wird bekomme ich das kalte Kotzen. Nicht weil es generell ein problem ist sondern viele Spiele diesen Weg gehen persönlich kann ich es auch nicht mehr sehen.

Und wenn sowas wie The Order1886 kommt (Was mir richtig gut gefiel) dann wird es von vielen zerrissen. Dabei war das im ganzen eine zwar eher kurze aber sehr gute Unterhaltung.

Bitte mehr davon!