World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

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Falagar
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von Falagar »

Duugu hat geschrieben: 29.01.2018 14:53
Falagar hat geschrieben: 29.01.2018 13:18Ne ganz ehrlich die Anfangszeit der allerersten Tage in Classic hast du als Pala nicht wirklich geheilt, du hast gebufft, ganz massiv dispellt, und ab und zu mal auf den Mob mit draufgehaun (bei Druiden wars auch nicht recht viel anders) - das hat sich erst im Laufe der Zeit geändert.....
Man muß auch dazu sagen, kaum ein Mensch hat anno 2004/2005 der mit WoW Pala anfangs spielen wollte, die Idee gehabt einen reinen Heiler zu spielen. Die Klasse war/ist ein heiliger Krieger, da muß man draufhauen :).
Der erste Legendry Ragnaroshammer ging dann auch bei uns an einen Paladin.

Wenn das bei euch auf eurem Server anfangs schon anders war, wart ihr schon echt fortschrittlich...
Da ich eine ganze Weile nur Horde gespielt habe, und Pala damals nur aus Erzählungen von Anderen kannte, kann mich da meine Erinnerung gut trügen.

Ich bin mir aber sicher (ich verwette meine rechte Hand darauf ;D), dass die Druiden bei uns normal mitgeheilt haben. Ich erinnere mich an einen Druiden im MC-Raid, der öfters die Priester geschlagen hat (allerdings bin mir echt nicht mehr sicher, in welchem Jahr das genau war). Ohne Anregen wäre der aber vermutlich trotzdem seltener mitgenommen worden, dass stimmt wohl.

[e] Zu Schamis fehlt mir jegliche Erinnerung. :D
zu Molten Core Zeiten hat sich im Verlauf des Spiels das ja schon geändert in Richtung heilen - je nachdem wie früh man schon die Leute zusammen hatte um da reinzugehen direkt nach Release - gab ja dann auch diverse Patches im Laufe der Zeit. Die Hauptkunst war Anfangs ja überhaupt erstmal die Leute zusammenzukriegen.
Für die meisten ging das ja nur über Gildenbündnisse egal ob man jetzt ein Extremzocker war oder nicht...
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Crime Solving Cat
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von Crime Solving Cat »

Ich erinnere mich an den einen Holy Pala zu MC Zeiten...
Das war der, der an der anderen Ecke des Raumes stehen musste (wo man noch nicht Bossaggro bekam), um die Leute nach dem Wipe wieder vom Boden zu kratzen. Oder eben mit Schild zu resetten und dann zu rezzen.

Die Hybrid Klassen waren zu Classic Zeiten schon schwierig - bis auf die Shamies. Aber schon zum pre-TBC Patch brach plötzlich das Feral-Zeitalter an und plötzlich liefen Druiden mit soviel HP rum, dass jeder MT Krieger neidisch wurde.

Ich hab den Kriegern jedenfalls ihre Hochnäsigkeit gegönnt - wer auch immer sich diese infernalische Tortur angetan hat, nen Warri zu Classic Zeiten hochzuziehen hat sich etwas Ruhm verdient.

Oder die Heiler die sich das ganze UI mit jedem Rang der Heilspells zukleistern mussten (ja, gab Ränge damals), um ihr Mana Management hinzubekommen.

Klar, es war sperrig, und ätzend, und hätte man den Hunter den tranq-shot nicht gegeben hätten sie wohl in Ironforge Däumchen drehen müssen statt zu Raiden.

Trotzdem war das allemal besser als das "drück in der Richtigen Reihenfolge die aufleuchtenden Buttons to wombo combo". Wobei vielleicht nicht mal besser. Anders. Damals hatte man wohl einfach noch die Zeit für die ganzen Ecken und Kanten. Ist ja schön für Blizz dass sich dieser Dinosaurier noch hält. Aber diese Form von Anspruch bringen sie sicher nicht wieder.
johndoe1686305
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von johndoe1686305 »

Falagar hat geschrieben: 29.01.2018 15:07zu Molten Core Zeiten hat sich im Verlauf des Spiels das ja schon geändert in Richtung heilen - je nachdem wie früh man schon die Leute zusammen hatte um da reinzugehen direkt nach Release - gab ja dann auch diverse Patches im Laufe der Zeit. Die Hauptkunst war Anfangs ja überhaupt erstmal die Leute zusammenzukriegen.
Für die meisten ging das ja nur über Gildenbündnisse egal ob man jetzt ein Extremzocker war oder nicht...
Da verlässt mich echt die Erinnerung. Wie lange mag es bei mir bis zum ersten MC-Raid gedauert haben? Es waren auf jeden Fall viele Monate. Ich kann mich erinnern, dass die festen, regelmäßigen MC-Raids bei uns auf dem Server durchnummeriert wurden (keine Ahnung mehr warum). Meiner war MC3 glaube ich. Unter dem allerersten Raids war ich also auf keinen Fall. Kann daher gut sein, dass da schon etliche Änderungen durchgeführt waren.
Außerhalb einer festen Raidgruppe bin ich nie unterwegs gewesen. An interessierten Heilern und Tanks hat es da aber nie gemangelt. Es waren eher immer zu viele Leute als zu wenige.
johndoe711686
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von johndoe711686 »

Crime Solving Cat hat geschrieben: 29.01.2018 16:01 Ich hab den Kriegern jedenfalls ihre Hochnäsigkeit gegönnt - wer auch immer sich diese infernalische Tortur angetan hat, nen Warri zu Classic Zeiten hochzuziehen hat sich etwas Ruhm verdient.
Och, das leveln ging ja noch einigermaßen, solange man das nicht im Def-Tree gemacht hat. Viel schlimmer war es Instanzen und damit Gruppen zu tanken. Hölle.
johndoe711686
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von johndoe711686 »

Duugu hat geschrieben: 29.01.2018 16:43 Ich kann mich erinnern, dass die festen, regelmäßigen MC-Raids bei uns auf dem Server durchnummeriert wurden (keine Ahnung mehr warum). Meiner war MC3 glaube ich. Unter dem allerersten Raids war ich also auf keinen Fall. Kann daher gut sein, dass da schon etliche Änderungen durchgeführt waren.
Ich weiß nur, dass es bei den Weltbossen eine Reihenfolge gab. Die erste Gilde die komplett war, durfte den ersten Versuch starten, wenn diese gewiped ist, durften die nächsten usw. War immer eine ungeschriebene Regel.
Falagar
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von Falagar »

Duugu hat geschrieben: 29.01.2018 16:43
Falagar hat geschrieben: 29.01.2018 15:07zu Molten Core Zeiten hat sich im Verlauf des Spiels das ja schon geändert in Richtung heilen - je nachdem wie früh man schon die Leute zusammen hatte um da reinzugehen direkt nach Release - gab ja dann auch diverse Patches im Laufe der Zeit. Die Hauptkunst war Anfangs ja überhaupt erstmal die Leute zusammenzukriegen.
Für die meisten ging das ja nur über Gildenbündnisse egal ob man jetzt ein Extremzocker war oder nicht...
Da verlässt mich echt die Erinnerung. Wie lange mag es bei mir bis zum ersten MC-Raid gedauert haben? Es waren auf jeden Fall viele Monate. Ich kann mich erinnern, dass die festen, regelmäßigen MC-Raids bei uns auf dem Server durchnummeriert wurden (keine Ahnung mehr warum). Meiner war MC3 glaube ich. Unter dem allerersten Raids war ich also auf keinen Fall. Kann daher gut sein, dass da schon etliche Änderungen durchgeführt waren.
Außerhalb einer festen Raidgruppe bin ich nie unterwegs gewesen. An interessierten Heilern und Tanks hat es da aber nie gemangelt. Es waren eher immer zu viele Leute als zu wenige.
Jo genau das isses - wir haben halt schon kurz nach Release versucht einen MCraid hinzubekommen - am Ende wars dann ein Zusammenschluss aus 6 Gilden - da kamen dann auch langsam die ganzen Änderungen per Patch, welche den Pala und Druiden eben auch wenigstens für mindestens eine Raidrolle brauchbar machten..
unknown_18
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von unknown_18 »

Cheraa hat geschrieben: 29.01.2018 14:26
Buckeye hat geschrieben: 29.01.2018 11:05 Ich muss ja gestehen, dass ich im November nach fast 9 Jahren Abstinenz zurückgekehrt bin aber Gott, ist das ein Einheitsbrei. Jeder kann alles, mega langweilig.
Und wer ist Schuld? Richtig, die Community selber.
Egal in welchem MMO, ständig wird min/max Betrieben und wehe ein Tank ist auch nur 2% schlechter wie die anderen, bekommt er auf Lebenszeit keinen Raidplatz.

Der Witz dabei, diese 2-3% Unterschied mögen für die 4-5 World First Gilden relevant sein, aber der ganze Casual Schmotz in der MMO Szene, welcher meint er wäre PRO, redet eben diesen World First Gilden nach und es wird nur noch nach denen gespielt statt nach Spass. :roll:
Nicht nur das, ein Grund ist auch immer dieses unsägliche "Ich will mich nicht festlegen müssen" von den ganzen Waschlappen Spielern, die kein Rückgrat haben eine Entscheidung zu fällen und auch dazu zu stehen.

Eine der Stärken von MMOs war es mal, dass es keine Speicherstände gibt und man damit Leben muss was für Entscheidungen man fällt. Speicherstände brauchen MMOs heute eh nicht mehr, da es nichts mehr gibt was man nicht rückgängig machen kann.

Und auch genau das führt dann zu diesem nur den besten Builds spielen müssen. Würde man die Skillung nicht rückgängig machen können, müssten viel mehr Spieler mit ihrem Build leben und zurecht kommen entsprechend gäbe es viel weniger Spieler mit dem perfekten Build, weil viele kein Bock haben dafür noch mal komplett von vorne anfangen zu müssen. Zumindest zu Zeiten wo man einen Char nicht in 2 Wochen hochgespielt hatte.

Alles was bei raus kommt wenn man auf die breite Masse der MMO Spieler hört ist langweiliger 08/15 Einheitsbrei. Und genau darum sollten MMO Entwickler direkt bei Release eines tun: "Euch gefällt unser MMO nicht wie es ist? Da ist die Tür, tschüss!". Aber natürlich sind hohe Einnahmen wichtiger als ein funktionierendes MMO und so haben wir diesen Salat schon seit 10+ Jahren mit dem "es allen recht machen wollen".

Eigentlich sind MMOs wirklich das beste Beispiel für den Spruch: "Wenn man es allen recht machen will, macht man es Niemandem wirklich recht".
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Wigggenz
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von Wigggenz »

Balmung hat geschrieben: 29.01.2018 18:37
Cheraa hat geschrieben: 29.01.2018 14:26
Buckeye hat geschrieben: 29.01.2018 11:05 Ich muss ja gestehen, dass ich im November nach fast 9 Jahren Abstinenz zurückgekehrt bin aber Gott, ist das ein Einheitsbrei. Jeder kann alles, mega langweilig.
Und wer ist Schuld? Richtig, die Community selber.
Egal in welchem MMO, ständig wird min/max Betrieben und wehe ein Tank ist auch nur 2% schlechter wie die anderen, bekommt er auf Lebenszeit keinen Raidplatz.

Der Witz dabei, diese 2-3% Unterschied mögen für die 4-5 World First Gilden relevant sein, aber der ganze Casual Schmotz in der MMO Szene, welcher meint er wäre PRO, redet eben diesen World First Gilden nach und es wird nur noch nach denen gespielt statt nach Spass. :roll:
Nicht nur das, ein Grund ist auch immer dieses unsägliche "Ich will mich nicht festlegen müssen" von den ganzen Waschlappen Spielern, die kein Rückgrat haben eine Entscheidung zu fällen und auch dazu zu stehen.

Eine der Stärken von MMOs war es mal, dass es keine Speicherstände gibt und man damit Leben muss was für Entscheidungen man fällt. Speicherstände brauchen MMOs heute eh nicht mehr, da es nichts mehr gibt was man nicht rückgängig machen kann.

Und auch genau das führt dann zu diesem nur den besten Builds spielen müssen. Würde man die Skillung nicht rückgängig machen können, müssten viel mehr Spieler mit ihrem Build leben und zurecht kommen entsprechend gäbe es viel weniger Spieler mit dem perfekten Build, weil viele kein Bock haben dafür noch mal komplett von vorne anfangen zu müssen. Zumindest zu Zeiten wo man einen Char nicht in 2 Wochen hochgespielt hatte.

Alles was bei raus kommt wenn man auf die breite Masse der MMO Spieler hört ist langweiliger 08/15 Einheitsbrei. Und genau darum sollten MMO Entwickler direkt bei Release eines tun: "Euch gefällt unser MMO nicht wie es ist? Da ist die Tür, tschüss!". Aber natürlich sind hohe Einnahmen wichtiger als ein funktionierendes MMO und so haben wir diesen Salat schon seit 10+ Jahren mit dem "es allen recht machen wollen".

Eigentlich sind MMOs wirklich das beste Beispiel für den Spruch: "Wenn man es allen recht machen will, macht man es Niemandem wirklich recht".
Jo, und wenn man nie reskillen könnte hätte man nach paar Monaten kaum noch Spieler, weil die Noobs, die sich verskillt haben (was JEDEM passieren kann, der sich mit dem jeweiligen MMO nicht so wirklich auskennt) keinen Bock haben mit verkorkster Skillung den Rest ihres Lebens in diesem MMO weiterzuspielen und nichts Sinnvolles mit ihrem Charakter anfangen zu können.

Oder aber die Leute informieren sich vorher ausgiebig im Netz, um sich gar nicht erst zu verskillen, was wieder drauf hinausläuft, dass nur mit den optimalen Builds gespielt wird.

Denk mal drüber nach, bevor du so arrogant über irgendwelche "Waschlappen, die kein Rückgrat haben" herfällst.
unknown_18
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von unknown_18 »

Wigggenz hat geschrieben: 29.01.2018 19:46 Jo, und wenn man nie reskillen könnte hätte man nach paar Monaten kaum noch Spieler, weil die Noobs, die sich verskillt haben (was JEDEM passieren kann, der sich mit dem jeweiligen MMO nicht so wirklich auskennt) keinen Bock haben mit verkorkster Skillung den Rest ihres Lebens in diesem MMO weiterzuspielen und nichts Sinnvolles mit ihrem Charakter anfangen zu können.
Und genau solche Spieler braucht ein MMO null. Ist ein MMO unspielbar mit einem nicht wirklich optimaler Skillung? Nope, es ist spielbar, nur in den Köpfen der Spieler, die auf Werte viel zu viel geben, nicht.

Auch ich hab mich damals in meinem ersten MMO hoffnungslos verskillt. Ja und? Dann fängt man halt von neuem an. Wobei man ein MMO sicherlich auch so entwickeln kann, das ein total verskillen nicht möglich ist und selbst die schlechteste Skillung noch ihre Vortiele haben kann.

Heute aber sind die Spieler inzwischen dermaßen verwöhnte kleine Rotzgören, dass sie sofort los jammern, wenn es mal nicht so läuft wie sie es wollen.
Oder aber die Leute informieren sich vorher ausgiebig im Netz, um sich gar nicht erst zu verskillen, was wieder drauf hinausläuft, dass nur mit den optimalen Builds gespielt wird.
Optimale Builds fallen nicht von den Bäumen und sind auch nicht in Zement gegossen. Zum Release eines MMOs gibt es solche Guides meist nicht und da ständig am Balancing gearbeitet wird ändern diese sich auch immer wieder ständig. Gestern noch den optimalen Build, heute nur noch Durchschnitt.
Denk mal drüber nach, bevor du so arrogant über irgendwelche "Waschlappen, die kein Rückgrat haben" herfällst.
Da muss ich nicht drüber nachdenken, ich steh zu dem was ich sage und es ist mir genauso scheiß egal ob das arrogant klingt, wie diesen Spielern es egal ist was sie aus den Spielen über die Jahre gemacht haben. Diese Spieler sollten lieber mal darüber nachdenken was zu viel Bequemlichkeit in Spielen bedeutet. Aber richtig, zu viel Bequemlichkeit gibt es ja nicht, nur zu wenig davon.

Und da es hier um nichts anderes geht als das Spieler selbst einsehen müssten, dass sie einen Fehler gemacht haben und eigene Fehler eingestehen extrem unbeliebt ist, wird es auch die nächsten Jahre immer so weiter gehen. Nur irgendwann wird die Blase dann mal platzen und dann heißt nicht "Ja, du hattest recht" sondern schlicht und einfach "Videospiele sind halt out" genauso wie MMOs out sind. Bloß keinen Fehler zugeben müssen. Exakt so wird es laufen, lediglich wie lange das noch gut geht bis die Blase platzt, da wage ich keine Prognose abzugeben. Die menschliche Dummheit ist schwer zu greifen, das hat selbst Einstein einsehen müssen. ;)
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von Danyo2014 »

Als ich zu Classic Zeiten gespielt hab, habe ich mir noch selbst überlegt, welche Skillung evtl. nützlich ist und es gab nicht 1mio Addons, um DPS etc. auszuwerten. Mein erster Char, Ally Hexer, habe ich einfach losgespielt und das Spiel auf eigene Faust erkundet. Elite Mobs waren eine ständige Gefahr, durch die Splitter hatte man ständig Platzmangel, man musste bei Quests noch "nachdenken", eine Gruppe suchen etc. Allein das erste mal Deathmines war ein Erlebnis, auf einmal tauchten Hordler auf und es gab eine open PvP Schlacht, um erstmal reinzukommen

Das Ziel bestand auch nicht darin so schnell wie möglich lvl 60 zu erreichen, man (ich jedenfalls) hab einfach gespielt, ausprobiert, war stolz auf mein erstes Mount....

Und diejenigen, die dann anfingen mit theorycraft alles zu perfektionieren, haben zu 90% auch nur Guides gelesen...wow tolle Leistung.
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von unknown_18 »

Eben, und genau das fehlt mir, dieses "einfach spielen" (auch bekannt als "Der Weg ist das Ziel"), aber wenn man das ja kritisiert kommt von irgendwo her wieder ein "Du hast nicht das Recht mir zu sagen wie ich zu spielen habe"... Hauptsache nicht mal über das eigene Verhalten in solchen Spielen nachdenken müssen.

Darum waren mir die Addons in WoW auch von Anfang an ein Dorn im Auge, ich hatte schon zur Beta damals das Ganze heftig kritisiert und geahnt wo das Enden wird und ich sollte wieder mal (leider) recht behalten. Was wäre ich froh wenn ich mich ständig geirrt hätte, aber zum Großteil behielt ich immer Recht. Leider ist das Hinterher immer schwer zu beweisen und so wird man von vielen direkt als Schwätzer abgestempelt. :P Ich hätte damals von meinen ganzen Aussagen Screenshots machen sollen. ^^

Hier hab ich zumindest ein Beweis das ich Recht behielt: http://archeage-online.de/forum/showthr ... #post62643 ;)
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von Danyo2014 »

Also "The Burning Crusade" war meiner Meinung nach das einzige Addon, welches den Stil von Classic WoW sinnvoll erweitert hat. Die LvL Gebiete haben den Schwierigkeitsgrad so fortgeführt, dass das Gruppenspiel belohnt wurde, weil es noch Bedrohungen durch Elite Mobs, GruppenQuests usw. gab, man in den 5er Instanzen nicht nach 2 Wochen in 10min durch rushen konnte bzw. die heroischen erstmal freispielen musste, genau wie der erste Raid, der aus einer langen Questreihe bestand. Die Story wurde so aufgebaut. dass man nicht "der Überheld" war, bis zum Epic Flugmount dauerte es bei den meisten ewig, spezielle Mounts musste man teilweise monatelang erfarmen usw. und wenn man den Endcontent erreichen wollte, brauchte man Geduld....ich war damals in einer eher chilligen Gilde, bis wir Illidan oder die Illidari (irgendwo kamen wir halt nicht weiter^^) down hatten, hatten andere schon Sunwell durch.
Wotlk war zwar auch gelungen, aber da fing der "Optimierungswahn" an.

Allgemein haben nach BC alle Addons das Problem, dass der vorherige Content komplett entwertet wurde. Mit Cata wurde zwar alles überarbeitet usw., allerdings gab es in der LvL Phase, durch Phasing/Vereinfachung keine Anreize mehr großartig zusammen zu spielen und in Instanzen wurde höchstens gechattet, wenn einer zu langsam war.

MoP hab ich ausgesetzt, aber bei WoD hab ich nochmal hypen lassen, einen Char gelevelt und fand es so grottig dass ich mich kurz danach nicht mehr eingeloggt hab. Bei Legion das gleiche, fand das Setting zwar ganz cool, aber in einem MMO ständig als Superheld betitelt zu werden...

Und was Battle of Azeroth betrifft, finde ich eigentlich alles angekündigte einfallslos...ich wette die Classic Server werden auch so verunstaltet, dass das Feeling von damals nicht wiederkommt.
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von johndoe711686 »

Balmung hat geschrieben: 30.01.2018 02:58 Eben, und genau das fehlt mir, dieses "einfach spielen" (auch bekannt als "Der Weg ist das Ziel"), aber wenn man das ja kritisiert kommt von irgendwo her wieder ein "Du hast nicht das Recht mir zu sagen wie ich zu spielen habe"... Hauptsache nicht mal über das eigene Verhalten in solchen Spielen nachdenken müssen.

Darum waren mir die Addons in WoW auch von Anfang an ein Dorn im Auge, ich hatte schon zur Beta damals das Ganze heftig kritisiert und geahnt wo das Enden wird und ich sollte wieder mal (leider) recht behalten. Was wäre ich froh wenn ich mich ständig geirrt hätte, aber zum Großteil behielt ich immer Recht. Leider ist das Hinterher immer schwer zu beweisen und so wird man von vielen direkt als Schwätzer abgestempelt. :P Ich hätte damals von meinen ganzen Aussagen Screenshots machen sollen. ^^

Hier hab ich zumindest ein Beweis das ich Recht behielt: http://archeage-online.de/forum/showthr ... #post62643 ;)
Mensch, klasse Schlaubi, verrat mir doch mal, wie sich der Aktienmarkt so in den nächsten Jahren entwickelt. Dann macht deine Glaskugel mal was nützliches, nämlich mich reich. :Häschen:

Ansonsten, hast du vollkommen Recht, wo kämen wir denn hin, wenn man in MMOs Spaß hat, da hat jeder 10 Stunden am Tag reinzustzecken um gefälligst zu lernen wie sein Charakter zu spielen ist. Das alles natürlich ohne Addons, weil sonst lame. Und natürlich ohne sich irgendwas anzuschauen, einfach nachdenken und skillen, kann ja nicht so schwer sein und wenn ein Skill doch nicht so geil is, shit happens, komm damit klar, das Leb...äh Rollenspiel ist kein Ponyhof!

Am besten nimmt man in die Werbung gleich mit auf: "World of Warcraft, für Akademiker und Singles mit Niveau (und viel Zeit)"
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von Falagar »

Naja die erste Zeit hat ja sowieso jeder gespielt wie man lustig war, gab ja keine Guides, oder ähnliches und halt ständig laufende Patches die das Spiel veränderten.
Aber sobald man dann irgendwann mal an die Frage kommt - will ich in dem Spiel raiden? (mehr oder weniger erfolgreich) -wenn ja dann brauch ich letztlich eine Gruppe wo sich an Regeln gehalten werden muß, sonst funktioniert das Ganze nicht mehr (und früher gabs diese ganzen "Comfort-Raids" wie heutzutage ja alles nicht).

Ich war über paar Jahre in der Raidleitung meiner Gilde und das war dann immerhin eine Gruppe von rund 50 Personen (40 Core + 10 für Roatation). Das hat ganz grobe Vergleiche mit dem echten Leben gehabt. Leute Rekrutieren, Termine Organisieren, Leute auch rausschmeißen etc... etc...
Zuletzt geändert von Falagar am 30.01.2018 12:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Wigggenz
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Über die Talente, die Einzigartigkeit und die Nützlichkeit der Klassen

Beitrag von Wigggenz »

Balmung hat geschrieben: 30.01.2018 00:51
Wigggenz hat geschrieben: 29.01.2018 19:46 Jo, und wenn man nie reskillen könnte hätte man nach paar Monaten kaum noch Spieler, weil die Noobs, die sich verskillt haben (was JEDEM passieren kann, der sich mit dem jeweiligen MMO nicht so wirklich auskennt) keinen Bock haben mit verkorkster Skillung den Rest ihres Lebens in diesem MMO weiterzuspielen und nichts Sinnvolles mit ihrem Charakter anfangen zu können.
Und genau solche Spieler braucht ein MMO null. Ist ein MMO unspielbar mit einem nicht wirklich optimaler Skillung? Nope, es ist spielbar, nur in den Köpfen der Spieler, die auf Werte viel zu viel geben, nicht.

Auch ich hab mich damals in meinem ersten MMO hoffnungslos verskillt. Ja und? Dann fängt man halt von neuem an. Wobei man ein MMO sicherlich auch so entwickeln kann, das ein total verskillen nicht möglich ist und selbst die schlechteste Skillung noch ihre Vortiele haben kann.

Heute aber sind die Spieler inzwischen dermaßen verwöhnte kleine Rotzgören, dass sie sofort los jammern, wenn es mal nicht so läuft wie sie es wollen.
Oder aber die Leute informieren sich vorher ausgiebig im Netz, um sich gar nicht erst zu verskillen, was wieder drauf hinausläuft, dass nur mit den optimalen Builds gespielt wird.
Optimale Builds fallen nicht von den Bäumen und sind auch nicht in Zement gegossen. Zum Release eines MMOs gibt es solche Guides meist nicht und da ständig am Balancing gearbeitet wird ändern diese sich auch immer wieder ständig. Gestern noch den optimalen Build, heute nur noch Durchschnitt.
Denk mal drüber nach, bevor du so arrogant über irgendwelche "Waschlappen, die kein Rückgrat haben" herfällst.
Da muss ich nicht drüber nachdenken, ich steh zu dem was ich sage und es ist mir genauso scheiß egal ob das arrogant klingt, wie diesen Spielern es egal ist was sie aus den Spielen über die Jahre gemacht haben. Diese Spieler sollten lieber mal darüber nachdenken was zu viel Bequemlichkeit in Spielen bedeutet. Aber richtig, zu viel Bequemlichkeit gibt es ja nicht, nur zu wenig davon.

Und da es hier um nichts anderes geht als das Spieler selbst einsehen müssten, dass sie einen Fehler gemacht haben und eigene Fehler eingestehen extrem unbeliebt ist, wird es auch die nächsten Jahre immer so weiter gehen. Nur irgendwann wird die Blase dann mal platzen und dann heißt nicht "Ja, du hattest recht" sondern schlicht und einfach "Videospiele sind halt out" genauso wie MMOs out sind. Bloß keinen Fehler zugeben müssen. Exakt so wird es laufen, lediglich wie lange das noch gut geht bis die Blase platzt, da wage ich keine Prognose abzugeben. Die menschliche Dummheit ist schwer zu greifen, das hat selbst Einstein einsehen müssen. ;)
Genau, solche Spieler braucht ein MMO natürlich Nulll... um beim Beispiel WoW zu bleiben:
Wer sich hart verskillt hat hätte ohne Reskill niemals raiden können. Klar, schließen wir diese Art von Spielern zur Strafe vom wichtigsten Content des Spiels aus. :roll:
Und weißt du wo wir landen, wenn "selbst die schlechteste Skillung noch ihre Vorteile haben kann" in dem Sinne, das noch Endgame-Content damit gespielt werden kann? Richtig, im Einheitsbrei-Dilemma.

Die einzigen Rotzgören sind solche Leute, die denken, ihre persönliche Herangehensweise an ein MMO wäre die einzig Richtige und richtig giftig Salz und Tränen versprühen, wenn ein MMO es wagt, eine casual-freundliche Mechanik einzubauen. So ein lächerliches Gatekeeping hier. Weh oh weh, wenn Leute es wagen ganz "falsch" Spaß mit einem Spiel zu haben... für was für eine special snowflake muss man sich eigentlich halten um sich selbst und seinen persönlichen Geschmack auf so ein Podest zu setzen?
Wenn Leute ein MMO nur oder hauptsächlich wegen des Endgames spielen ist das auch vollkommen in Ordnung, denn dir steht eine Bewertung dessen als richtig oder falsch einfach nicht zu. Da überschätzt du deine eigene Wichtigkeit aber gewaltig.
Werd erwachsen. Du bist mit deinen Präferenzen aus dem Jahr 2000 nunmal nicht mehr MMO-Zielgruppe, deine Hassobjekte, die "Waschlappen-Spieler" dagegen schon.

Und jetzt viel Spaß beim als Opfer der "breiten Masse" stilisieren. Bist n Held, wie du zu deiner Überheblichkeit stehst.