Mit zufälligen Waffenperks haben sie das Balancing nie wirklich in den Griff bekommen, daher haben sie es sich hier einfacher gemacht.
In Destiny 1 war ja alle drei Wochen eine neue Waffengattung total imba, jetzt ist es nur noch die MIDA.
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Mit zufälligen Waffenperks haben sie das Balancing nie wirklich in den Griff bekommen, daher haben sie es sich hier einfacher gemacht.
Ich finde die MIDA gar nicht so gut, ist halt eine Range Waffen. Mann muss dann Geduld haben die Sniperpunkte nicht offensichtlich zu passieren wenn man aus dem Nadelöhr raus läuft. Bei manchen Maps wie dieser Tempel-Karte ist das einfach Sau blöd gelöst!ZappZarapp69 hat geschrieben: ↑02.01.2018 09:34 In Destiny 1 war ja alle drei Wochen eine neue Waffengattung total imba, jetzt ist es nur noch die MIDA.![]()
Hmm, hier kommen viele Faktoren zusammen. Ich denke es ist weitaus mehr als das.Balmung hat geschrieben: ↑01.01.2018 14:44 Wenn es zeitlich halt nicht passt, dann hat man eben Pech gehabt, aber ne, man muss die Spiele ja bis zum äußersten verbiegen, nur damit auch ja Jeder zusammen spielen kann. Und sich dann wundern wenn so ein Rotz dabei raus kommt. Dann sollen sich die Spieler eben die richtigen Mitspieler suchen, die von ihrer Freizeit her kompatibel zueinander sind und nicht völlig inkompatibel aber trotzdem erfolgreich spielen wollen.
Von sozialen Spielen merkt man nur in den letzten Jahren in MMOs wenig, da immer weniger Kommunikation außerhalb der eigenen Gruppe statt findet. Dafür konzentriert man sich zu sehr darauf, dass MMOs mit Freunden gespielt werden kann und das ist in dem Ausmaß einfach falsch. Die Entwickler müssten hier einfach eine bessere Balance finden, denn früher war es fast normal das man seine Mitspieler primär im Spiel selbst gefunden und kennengelernt hat. Das man einen Freund mit ins Spiel brachte war eher die Ausnahme. Hier fehlt einfach die richtige Balance. Hier ist man von einer Extreme "Freunde feindlich" zur anderen Extreme "Mitspieler feindlich" gesprungen.MaxDetroit hat geschrieben: ↑02.01.2018 13:49 Als MMO-Spieleentwickler will man ja folgendes gewährleisten:
1. Spieler sollen die Möglichkeit haben einfach und unkompliziert mit Freunden zusammen spielen zu können. MMO Spiele sind vor allem auch soziale Spiele und es muss möglich sein einen Freund einzuladen und mit ihm zusammen spielen zu können ohne große Hürden.
Korrekt, hier kann ich nicht viel einwenden. Nur das das alles zu sehr beschleunigt wurde, damit man auch ja mit wenig Zeit ständige Erfolgserlebnisse verspürt.2. Spieler wollen Progress, Charakterentwicklung, Loot, Individualisierung. Sie wollen sich vom Rest dere Mitspieler absetzen können und auch zeigen was sie geleistet haben im Spiel. Jegliche investierte Zeit soll sich auszahlen in Form von Weiterentwicklung des Charakters (sei es auch nur in Form von kosmetischen Veränderungen). Für besonders schwierige Aufgaben möchte man auch besondern Loot erhalten.
Und das ist der nächste Bullshit. Dieses Denken kam erst durch die Strukturierung der MMOs mit Endcontent auf. MMOs sind aber nicht bloß Spiele für diese Art von Spieler, sondern auch für solche, die sich darum nicht scheren zu den Besten auf dem ganzen Server gehören zu wollen. Wichtig ist nur das für diese Spieler eben auch genug Content da ist und genau daran mangelt es häufig. Zu sehr sind MMOs heute ein gerader Weg an dessen Ende sich der Endcontent befindet und am Wegrand sind immer die gleichen grauen Inhalte zu sehen und in der ferne leuchtet und blinkt die Zielflagge in bunten Farben.3. Als Spielentwickler will ich Framentierung der Spielerschaft vermeiden. Ich möchte das Neuanfänger auch Anschluss an die bestehende Spielerschaft finden können. Wenn die Besten 10% das Spiel dominieren, da sie am meisten Zeit in das Spiel investieren können, und andere Spieler nicht mehr hinterherkommen und hoffnungslos abgehängt werden, dann werde ich mit einem Spiel enden das nur noch von einer kleinen elitäre Gruppe von Hardcore Spielern gespielt wird, und langsam aber stetig austrocknet. Neue Spieler brauchen die Möglichkeit Anschluss zu finden.
PvP ist niemals wirklich 100% fair, das muss man erst mal verstanden haben, dann sieht man das Ganze völlig anders. Und Matchmaking hat in einem MMO so viel verloren wie Schusswaffen in einem Fußball Spiel, absolut nichts! MMOs sind nicht dazu da Matches auszutragen, dafür gibt es andere Genres.4. Besonders wenn PvP im Spiel ist, dann merkt man wie die Punkte 1. und 3. mit Punkt 2. kollidieren. Auf der einen möchten Spieler sich von anderen Spielern absetzen und ihnen voraus sein, auf der anderen brauche ich Mitspieler für das Matchmaking und faire PvP Matches und vor allem: ich möchte nicht Stunden auf ein Match warten müssen, bis genug Mitspieler gefunden wurden. Wenn nun die Spielerschaft extrem fragmentiert ist, wird gerechtes Matchmaking irgendwann unmöglich.
Wie du siehst ist es eben nicht so einfach wie du dir das vorgestellt hast. Bis auf manche Dinge habe ich grundsätzlich nichts gegen diese, nur gegen die Art wie die Entwickler diese einsetzen, spricht gegen das gewählte Balancing zum Rest des Spiels hin.Aus deinen Aussagen schließe ich das Du gerne ein Spiel möchtest dem die Punkte 1. 3. und 4. egal sind und das eine kleine elitäre Harcore Spielerschaft bedient. Dies ist heute tatsächlcih nicht mehr sinnvoll geschweige denn lukrativ, sorry.
Nunja, wie schon oft genug gesagt, ich sehe D2 nicht als MMO, es hat MMO Ansätze, aber das macht es noch lange zu keinem. Das merkt man schon bei den obigen Ausführungen, da passt kaum etwas wirklich zu D2.Destiny 2 versucht das beinahe Unmögliche alle diese Punkte unter einen Hut zu bringen. Man sieht dies an allen Ecken und Enden im Spieldesign. Das gelingt manchmal besser (Levelunterschiede im PvP werden ausgeglichen, unfaire RNG Rolls auf Waffen die Hardcore Spieler extrem bevorzugen sind raus), manchmal schlechter (kein Clanchat, kein ingame LFG für Raids und Dämmerung). Für mich funktioniert es. Ich kann mit Freunden die vorher wenig bis gar nicht Shooter oder MMO gespielt haben gut zusammen spielen, und wir haben gemeinsam Spass. Und ja, ich mag den Eververse-Shop immer noch nicht.
Ach, das ist doch eine faule Ausrede. Zeig mir ein Online Spiel in dieser Art von Spielen, dass das Balancing wirklich hin bekommen hat. Selbe Blizzard patched noch heute am Balancing von WoW rum. Tatsache ist am Balacing schrauben zu müssen ist immer nötig und nie zu Ende.ZappZarapp69 hat geschrieben: ↑02.01.2018 09:34Mit zufälligen Waffenperks haben sie das Balancing nie wirklich in den Griff bekommen, daher haben sie es sich hier einfacher gemacht.
In Destiny 1 war ja alle drei Wochen eine neue Waffengattung total imba, jetzt ist es nur noch die MIDA.![]()
Genau das meinte ich. Und ich frage mich eben noch heute ob das heute in abgeschwächter Form nicht eben doch noch möglich wäre. Weil zwischen damals und heute liegt ja inzwischen ein riesiger Unterschied und viel Platz dazwischen. Gäbe es da nicht einen Kompromiss aus beiden Welten?MaxDetroit hat geschrieben: ↑02.01.2018 19:24 Okay. Ich habe 2007 (ist jetzt über 10 Jahre her, verdammt) mit Herr der Ringe Online angefangen. Damals noch mit Abo-Modell. Und man konnte noch Leute beim spielen und questen kennenlernen, wenn man zusammen ein paar Quests erledigt hatte (weil dies mitunter auch Gruppenquests waren, die man nicht alleine geschafft hat, man musste sich also zusammenraufen), dann hat man sich nachher oft in die Freundesliste gepackt. Allgemein kannte man die großen Gilden und viele Leute beim Namen auf dem Server, auf dem man gespielt hat. Man hatte sogar so was wie einen Ruf auf dem Server zu verlieren und man hat schon darauf geachtet sich nicht daneben zu benehmen. Es gab keine Questmarker, keine Dungeonfinder, man musste viel über Chats organisieren und kommunizieren. Einige Instanzen haben 3-4 Stunden gebraucht um sie durchzuspeilen und einiges an Mühe gekostet überhaupt zum Eingang hinzugelangen. Ich denke manchmal auch nostalgisch daran zurück, es waren definitiv andere Zeiten.
Heute gibt es einen Dungeonfinder, man meldet sich an, wird in das Dungeon geportet und pflügt da eben mit drei Fremden in einer halben Stunde durch und geht dann wieder seines Weges. Performen die Mitspieler nicht wird geflamet, es gibt Rage-Quits, all das. Was meines Erachtens auch durch die große Masse an Spielern und der Anonymisierung einhergeht, man wird gewisse Leute mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nie wiedersehen, also gibt es auch keine Ruf um den man sich Sorgen machen muss.
Das ist halt mein Problem, so einfach abschließen kann ich damit nicht und das liegt einfach auch daran, das ich mich schon immer auch für die Spieleentwicklung sehr interessiert habe. Entsprechend beschäftigt mich es eben mehr was möglich wäre und was nicht als es einen normalen Spieler tut und darum kommen eben immer wieder solche Fragen auf ob es wirklich nicht mehr möglich wäre.Ich denke ich verstehe nach was Du suchst, weil ich kenne das auch noch und vermisse das ebenso. Ich bin da nur irgendwie realistisch und habe damit abgeschlossen und denke die Zeiten sind vorbei. Denn auf der anderen Seite will ich das selber auch nicht mehr, weil ich keinen Bock mehr darauf habe so viel Zeit und Engagement in ein Spiel zu stecken. Ich habe keine Lust mehr eine Stunde lang zu versuchen Mitspieler für eine Quest oder eine Instanz über den LFG Chat zu suchen. ich habe keinen Bock auf stunden- oder tagelange Vorbereitung auf Raids. Im Grunde reicht es mir jetzt mit Freunden oder dem Clan am abend ein paar Strikes oder den Raid ohne große Hürden zu spielen.
Ja, und das ist halt auch das ärgerliche an MMOs bzw. an solchen Online Spielen generell. Das sind keine Spiele bei denen man nach Jahren sagen kann "ich hab mal wieder lust drauf, mal rausholen und wieder spielen". Die MMOs in ihrer ursprünglichen Form und deren damaligen Communities existieren nicht mehr. Dennoch hört man immer wieder Schlauberger sagen "dann geh doch zurück zu MMO x, wenn es so viel besser ist", solche Spieler haben das eben noch nicht verstanden. ^^Vielleicht bin ich ein filthy casual geworden, ja vielleicht, und deshalb muss ich auch all das Gift dafür schlucken was die Interaktion mit Mitspielern angeht. Entweder wird diese reduziert, wie bei Destiny 2, oder man muss mit dem Geflame und Toxic Behavior leben, da es anscheinend heute zum guten Gaming-Ton dazugehört. Aber hier sehe ich auch wieder die Schuld bei den Spielern, die jedes Mittel zum Griefing, Trolling, Flaming und was-weiß-ich-nicht-noch-alles ausnutzen. Schade, da stimme ich dir zu, Schade das die Online-Spielekultur da angekommen ist wo sie heute ist, denn Herr der Ringe Online ist heute ein Free-to-Play Spiel wo alles drauf angelegt ist möglich Solo erreichbar zu sein, das man ja nicht mit seinen Mitspielern interagieren muss.
ChrisJumper hat geschrieben: ↑01.01.2018 16:23 Loot in Destiny 2:
Man muss seine Waffen halt pflegen dauernd aufwerten.
Aus Ballance Gründen kann man sie minimal anpassen und justieren und das beste ist da noch einen besonderen Modifikator dran zu klatschen den man bekommen hat.
Destiny 1 hat es meiner Meinung nach besser gemacht weil man noch mehrere Möglichkeiten pro Waffe hatte, Effekte um zu stelen. (Waffen Perks).
Auch waren die Spielmodi nicht ganz so stark vorgegeben mit dem jeweiligen Fokus, welcher sich in D1 noch etwas besser einstellen ließ. D2 ist dabei aber zugänglicher geworden und ich glaube sie haben es auch für das PvP Ballance gemacht.
Doch letztlich hätten sie wahrscheinlich besserer daran gearbeitet PvP und PvE komplett zu trennen was die Stats und Waffen betrifft.
Hast Du Gegenvorschläge für eine Begündung?Balmung hat geschrieben: ↑02.01.2018 19:02Ach, das ist doch eine faule Ausrede.ZappZarapp69 hat geschrieben: ↑02.01.2018 09:34Mit zufälligen Waffenperks haben sie das Balancing nie wirklich in den Griff bekommen, daher haben sie es sich hier einfacher gemacht.