The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Das Niveau der Freiheit soll in zukünftigen Zelda-Spielen beibehalten werden

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Bachstail
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Das Niveau der Freiheit soll in zukünftigen Zelda-Spielen beibehalten werde

Beitrag von Bachstail »

dasApaath2 hat geschrieben: 03.01.2018 16:14Nur eben rein faktisch kann in meinen Augen BotW einfach nicht Spiel des Jahres sein
Absolut korrekt, denn rein faktisch kann es kein Spiel des Jahres geben, da es bei einer rein subjektiven Thematik der diesen kein "faktisch" gibt.

Da helfen Dir auch aussagen wie "das ist nun einmal die Wahrheit" oder "das ist Fakt" nicht.

Ürbigens :

"rein faktisch" und "in meinen Augen" in einem Satz innerhalb des selben Kontexts widersprechen sich.
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sabienchen.banned
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Das Niveau der Freiheit soll in zukünftigen Zelda-Spielen beibehalten werde

Beitrag von sabienchen.banned »

Krulemuk hat geschrieben: 03.01.2018 16:10 Und da ich Bestenlisten mag - meine wären Portal 2, Virtue's Last Reward (Zero Escape), Super Mario Odyssey und BotW :) Das Jahr 2017 ist also recht stark vertreten und ich hab mit euch beiden Überschneidungen :P
Spiele aus den letzten 2 Jahren kann ich persönlich nicht in eine "Top Liste des Jahrzehnts" mit aufnehmen.. die haben sich einfach noch nicht über einen längeren Zeitraum bewiesen. (Daher bei mir auch mehr Serien als EinzelSpielangaben)
Aus 2017 wärens bei mir aktuell wohl Nioh und Nier.. muss aber eingestehen, dass ich immer weniger Zeit zum zockn und damit auch zum "kennenlernen" finde.



//Anmerkung da ich gerne krittel..
Bachstail hat geschrieben: 03.01.2018 16:22 "rein faktisch" und "in meinen Augen" in einem Satz innerhalb des selben Kontexts widersprechen sich.
Auch Fakten können durch verschiedene "Linsen" / Perspektiven unterschiedlich aufgefasst werden.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Das Niveau der Freiheit soll in zukünftigen Zelda-Spielen beibehalten werde

Beitrag von dasApaath2 »

Bachstail hat geschrieben: 03.01.2018 16:22
dasApaath2 hat geschrieben: 03.01.2018 16:14Nur eben rein faktisch kann in meinen Augen BotW einfach nicht Spiel des Jahres sein
Absolut korrekt, denn rein faktisch kann es kein Spiel des Jahres geben, da es bei einer rein subjektiven Thematik der diesen kein "faktisch" gibt.

Da helfen Dir auch aussagen wie "das ist nun einmal die Wahrheit" oder "das ist Fakt" nicht.

Ürbigens :

"rein faktisch" und "in meinen Augen" in einem Satz innerhalb des selben Kontexts widersprechen sich.
Setze bitte einen Punkt dazwischen, wenn es dir dann besser geht.
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Bachstail
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Das Niveau der Freiheit soll in zukünftigen Zelda-Spielen beibehalten werde

Beitrag von Bachstail »

dasApaath2 hat geschrieben: 03.01.2018 16:29Setze bitte einen Punkt dazwischen, wenn es dir dann besser geht.
Und zur Kernaussage, nämlich dass Du Deine Meinung als Fakt verkaufst, möchtest Du nichts schreiben ?

Es mag sein, dass BotW für Dich nicht das Spiel das Jahres sein kann, das ist aber mitnichten faktisch, genauso wenig ist es aber auch faktisch, dass es definitiv das Spiel des Jahres ist.
sabienchen hat geschrieben: 03.01.2018 16:25Auch Fakten können durch verschiedene "Linsen" / Perspektiven unterschiedlich aufgefasst werden.
Korrekt, das bestreite ich auch gar nicht, denn dem war hier nicht so, das hier ist eher ein klassischer Fall von "Ich verkaufe meine Meinung als Fakt", gepaart mit ein paar sinngemäßen Aussagen wie "hört auf das Spiel zu mögen, ihr belügt euch nur selbst", um der als Fakt ausgegebenen eigenen Meinung noch etwas mehr Wucht zu verleihen.
Ultima89
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Das Niveau der Freiheit soll in zukünftigen Zelda-Spielen beibehalten werde

Beitrag von Ultima89 »

Chibiterasu hat geschrieben: 03.01.2018 16:15
CronoKraecker hat geschrieben: 03.01.2018 15:55
Chibiterasu hat geschrieben: 03.01.2018 15:25 Fest steht, dass die Argumente, dass Zelda eintönig sei, recht schnell entkräftet werden können. Es gibt in dem Spiel viel zu sehen und zu tun, wenn man prinzipiell Lust drauf hat.
Ne, steht nicht fest. Ist auch mehr, als nur eine Geschmacksfrage. Man könnte auch die 39 Cent Pizza von Aldi als Geschmacksfrage abtun. Oder drüber reden, dass da wahrscheinlich nur Müll drauf ist. Diese Beweislastumkehr mit "man muss sich schon drauf einlassen" ist auch Quatsch.

BotW erkauft sich seine Freiheiten mit viel Belanglosigkeit. Allein die 900 Krogs und wahrscheinlich noch mal sovielen Monsterlager sind schon ein Schuldbekenntnis. Ist zwar schön, dass man alles (bis auf Zelda) besteigen kann und das macht die Welt auch greifbarer als in anderen Open World RPGs (Bethesda-Einheitsbrei, Witcher), aber trotzdem sind die Kämpfe alle simpel, die Rätsel immer auf den selben (je Tool 2-3) Physik-Spielereien begrenzt, etc. Das funktioniert alles sehr gut und allein deswegen ist BotW schon ein gutes Spiel, aber man muss es auch nicht übertreiben.
Die Kämpfe sind nicht alle simpel. Simpler als in den Souls Spielen vielleicht aber im Vergleich zur "ich drück 2 Knöpfe im rhythmischen Wechsel" halbautomatischen Kampfmechaniken bei vielen anderen Open World Spielen (Assassin's Creed, Batman) hat man teilweise schon was zu tun.
Die Wächter, Leunen und anderes Getier halten einen auch ne ganze Weile auf Trab. Der Punkt wo man zu übermächtig wird, ist aber zu schnell erreicht - da stimme ich zu.

Sonst halt mit dem DLC Schwierigkeitsgrad hochdrehen.

Die Physikrätsel durschaut man natürlich wie in jedem Spiel mit der Zeit immer schneller. Aber Rätsel in nem Open World Spiel gibt es ansonsten generell kaum. Die sind hier schon unterhaltsam gemacht. Bei fünf Tools, die in ein paar Variationen eingesetzt und teilweise kombiniert werden + Windspielereien mit dem Gleiter + (leider nicht so gelungenen) Bewegungssteuerungspassagen + Kampfschreine kommt man dann schon auf ne gewisse Variation. Ein Portal ist es leider nicht - aber sonst gibt es da auch nicht viel vergleichbares, was besser wäre.

Die 900 Krogs holt man, wenn man Lust drauf hat. Das sind so viele, damit auch die die das Spiel nur 30 Stunden spielen genug finden. Ist doch nicht so schwer zu verstehen. Wenn es nur 30 (entspricht gefühlt in etwa den Variationen bei den Krogrätseln) wären, würde man sich auch wieder beklagen, weil man die von selbst kaum findet. Das ist einfach ne Designphilosophie, die genaues Hinschauen oder das Beklettern von irgendeinem unwichtigen Gipfel minimal belohnen soll und auf keinen Fall ein Schuldbekänntnis... :roll:

Es kommen halt jede Menge Aktivitäten dazu, welche immer in Diskussionen ausgeblendet werden.
Da heißt es dann immer nur stur runtergebrochen "120 ähnliche Schreine, 4 ähnliche Titanen, 900 !!11!!! Korok Seeds und zerbrechende Waffen (kotz-Smiley)" und das soll dann das Spiel adäquat beschreiben. (siehe auch den Poster über mir, der eben überhaupt nix ausgeführt hat, außer dem offensichtlichen Packungstext).

Das Spiel enthält aber einfach wesentlich mehr.
Aber wesentlich mehr von dem immer gleichen. 900 Koroks suchst du, wenn du Lust drauf hast. Alle Schreine erkundest du, wenn du Lust drauf hast. Dasselbe gilt für die Nebenaufgaben, die äußerst magere Belohnungen abwerfen. Und ab einem gewissen Grad lohnt sich das Sammeln von den Koroks nicht mehr, alle Schreine brauchst du auch bei weitem nicht.

Ich denke, der Hauptpunkt, warum die Meinungen so auseinandergehen, liegt darin, dass das eine Lager gerne spielt um des Spielens willen. Für die ist das das GOTY. Man kann vieles ausprobieren, vieles ist aber auch überflüssig.

Die anderen möchten einen Mehrwert der Einzelteile des Spiels im Verhältnis zueinander sehen und da gibt es eben eklatante Schwächen im System. Gerade weil vieles nicht benötigt wird und redundant ist. Aonuma hat es schon richtig formuliert "Macht damit, was ihr wollt". Dieses "Egal-Gefühl" kommt früher oder später.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Das Niveau der Freiheit soll in zukünftigen Zelda-Spielen beibehalten werde

Beitrag von dasApaath2 »

Bachstail hat geschrieben: 03.01.2018 16:39
dasApaath2 hat geschrieben: 03.01.2018 16:29Setze bitte einen Punkt dazwischen, wenn es dir dann besser geht.
Und zur Kernaussage, nämlich dass Du Deine Meinung als Fakt verkaufst, möchtest Du nichts schreiben ?

Es mag sein, dass BotW für Dich nicht das Spiel das Jahres sein kann, das ist aber mitnichten faktisch, genauso wenig ist es aber auch faktisch, dass es definitiv das Spiel des Jahres ist.
sabienchen hat geschrieben: 03.01.2018 16:25Auch Fakten können durch verschiedene "Linsen" / Perspektiven unterschiedlich aufgefasst werden.
Korrekt, das bestreite ich auch gar nicht, denn dem war hier nicht so, das hier ist eher ein klassischer Fall von "Ich verkaufe meine Meinung als Fakt", gepaart mit ein paar sinngemäßen Aussagen wie "hört auf das Spiel zu mögen, ihr belügt euch nur selbst", um der als Fakt ausgegebenen eigenen Meinung noch etwas mehr Wucht zu verleihen.
Nun, wenn du den Beiträgen hier im Thread folgst wirst du schnell feststellen das es genug andere Leute gibt, die von BotW genauso abgetan sind.
Es steht also nicht nur meine Meinung alleine im Raum. Sagen wir es steht 50:50.
Allein zu deiner Befriedigung aber, darfst du gerne der Ansicht bleiben das ich einzig meine eigene Meinung vertrete.

Weißt du, man muss eben auch bereit sein Fehler einzugestehen, so wie es sie eben hier auch bei BotW massenhaft vorhanden sind.
Ich denke, soweit bist du noch nicht. Und jetzt belehre mich bitte...
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Levi 
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Das Niveau der Freiheit soll in zukünftigen Zelda-Spielen beibehalten werde

Beitrag von Levi  »

Du bist lustig. Du glaubst wirklich, dass man Spiele objektiv bewerten muss/kann. Süß.

64,563 Spielspaßpunkte. Fakt!
Wer dabei Spaß empfindet, liegt falsch.
dasApaath2
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Das Niveau der Freiheit soll in zukünftigen Zelda-Spielen beibehalten werde

Beitrag von dasApaath2 »

Levi  hat geschrieben: 03.01.2018 16:51 Du bist lustig. Du glaubst wirklich, dass man Spiele objektiv bewerten muss/kann. Süß.

64,563 Spielspaßpunkte. Fakt!
Wer dabei Spaß empfindet, liegt falsch.
Keinesfalls, ich sagte schon längst das ich jedem einzelnen seinen Spaß damit gönne, bitte mitlesen.
Ich kann sogar Subjektiv, denn schon nach kurzer Zeit war ich PERSÖNLICH tierisch gelangweilt bei BotW. Und nu?
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Todesglubsch
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Das Niveau der Freiheit soll in zukünftigen Zelda-Spielen beibehalten werde

Beitrag von Todesglubsch »

Ultima89 hat geschrieben: 03.01.2018 16:45 Ich denke, der Hauptpunkt, warum die Meinungen so auseinandergehen, liegt darin, dass das eine Lager gerne spielt um des Spielens willen. Für die ist das das GOTY. Man kann vieles ausprobieren, vieles ist aber auch überflüssig.

Die anderen möchten einen Mehrwert der Einzelteile des Spiels im Verhältnis zueinander sehen und da gibt es eben eklatante Schwächen im System. Gerade weil vieles nicht benötigt wird und redundant ist. Aonuma hat es schon richtig formuliert "Macht damit, was ihr wollt". Dieses "Egal-Gefühl" kommt früher oder später.
Ich denke das beschreibt es sehr gut.
"Spielen des Spielens willen" klingt aber irgendwie noch herablassend. Kann man das umformulieren, dann unterschreib ich's und wir hätten ein schönes Schlusswort :)
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P0ng1
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Das Niveau der Freiheit soll in zukünftigen Zelda-Spielen beibehalten werde

Beitrag von P0ng1 »

Grundsätzlich ist es doch so, dass es bei jedem Spiel eine Angriffsfläche vorhanden ist. Egal wie gut das Spiel auch ist, es gibt immer etwas zu kritisieren. ;)

Bei "Breath of the Wild" gehe ich jedoch davon aus, dass 9 von 10 Spieler eine klare Kaufempfehlung dafür abgeben würden.

Warum? Lest euch einmal die diversen Bewertungen in Foren oder auch in Shops durch. Das spricht doch eine ganz, ganz deutliche Sprache. Sehr weit entfernt von 50:50. Weiters wurden auch viele Abstimmungen durch User durchgeführt. Ergebnis? Das Spiel ist fast überall das Spiel des Jahres 2017. :D

Ich selber würde es auch nicht als das perfekte Spiel ohne Fehler bezeichnen, welches es ja ohnehin nicht gibt.
Für mich ist es dennoch das Spiel des Jahres 2017 und ein Meilenstein der Spielgeschichte.
An diesen Titel wird man sich noch in vielen, vielen Jahren erinnern - siehe "Ocarina of Time". :wink:
Zuletzt geändert von P0ng1 am 03.01.2018 17:10, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Das Niveau der Freiheit soll in zukünftigen Zelda-Spielen beibehalten werde

Beitrag von Ultima89 »

Wollte ich nicht herablassend formulieren. Aber im Kontext des allgemeinen Geflames kann man das vielleicht reinlesen :lol:
Im Ernst: Die einen möchten möglichst viele spielerischen Möglichkeiten nutzen, um gewisse Erfahrungen zu machen. Stichwort: Der Weg ist das Ziel.
Andere gehen zielorientierter an das Spiel ran. Stichwort: Was lohnt sich? Wie werde ich schnell stark, reich etc...

Das eine Denken ist linear, das andere sandbox.
Zuletzt geändert von Ultima89 am 03.01.2018 17:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Das Niveau der Freiheit soll in zukünftigen Zelda-Spielen beibehalten werde

Beitrag von Ultima89 »

Yes, this is also a Möglichkeit.
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Chibiterasu
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Das Niveau der Freiheit soll in zukünftigen Zelda-Spielen beibehalten werde

Beitrag von Chibiterasu »

dasApaath2 hat geschrieben: 03.01.2018 16:48 Nun, wenn du den Beiträgen hier im Thread folgst wirst du schnell feststellen das es genug andere Leute gibt, die von BotW genauso abgetan sind.
Es steht also nicht nur meine Meinung alleine im Raum. Sagen wir es steht 50:50.
Weil Leute lieber nörgeln als loben. Ist überall so und deswegen ist auch das Internet so ein Ballungszentrum an Negativität.
Ich nehm mich da jetzt selber nicht mal aus.
Es ist leichter zu kritisieren als etwas zu loben. 50:50 ist da sicher nix.
Ultima89 hat geschrieben: 03.01.2018 16:45 Aber wesentlich mehr von dem immer gleichen. 900 Koroks suchst du, wenn du Lust drauf hast. Alle Schreine erkundest du, wenn du Lust drauf hast. Dasselbe gilt für die Nebenaufgaben, die äußerst magere Belohnungen abwerfen. Und ab einem gewissen Grad lohnt sich das Sammeln von den Koroks nicht mehr, alle Schreine brauchst du auch bei weitem nicht.
Ich persönlich wüsste nicht, wieso Zelda besser sein sollte, wenn man alle Schreine machen müsste.
Ich spiel ein Spiel solange ich daran Spaß habe. Wenn mir die Schreine keinen Spaß machen, dann werden sie nicht besser wenn ich sie machen müsste. Das würde mich eher noch mehr nerven.

Bei Zelda habe ich eben die Freiheit gewisse Teile wegzulassen.

Ich hab mich mit dem Kochen nicht groß befasst aber total gerne Fotos von allen Tieren geschossen.
Ein Kumpel von mir hat keine Lust drauf sein Haus bzw. die optionale Stadt aufzubauen. Trotzdem hat er 100 Stunden im SPiel versenkt.

Wenn man sich nicht so in Details verliert sondern halt die größeren Haupt- und Nebenquests sowie ein paar Schreine macht, ein bisserl erkundet, ein bisserl Pferde zähmt, da ein paar Koroks findet, dort optionale Mini-Bosse zerlegt, ein wenig kocht, mit Charakteren quatscht, ein paar Erinnerungen sucht, mit der Physik herumspielt, mit Sandlöwen surft, jagt, ne handvoll Lager ausräumt oder die mysteriöseren Orte in der Welt besucht usw. kommen doch 30 bis 40 Stunden voller Abwechslung zusammen. Dann hört man halt auf, wenn einem dann zu wenig neues passiert.

Wenn sich aber ne Monotonie einstellt und man dann trotzdem dutzende Stunden weiterspielt und die Spielerfahrung immer blöder wird, ist das halt ungeschickt. Versteh nicht wozu?
DEMDEM
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Das Niveau der Freiheit soll in zukünftigen Zelda-Spielen beibehalten werde

Beitrag von DEMDEM »

Es liegt halt daran, wie BotW aufgebaut ist. Anfangs ist ja noch alles fein und lustig, alle Spielinhalte sind ziemlich nah einander, später zerrt sich das weit auseinander, von Schreinen, bis Nebenquest und sogar Krogs.

Zum Beispiel: der Weg vom Plateau runter zum ersten Dorf Kakariko ist relativ kurz, dazu kommt, dass vieles auf direktem Weg zum Dorf liegt, außerdem ist man das erste Mal wirklich frei das zu tun, was man möchte. Entsprechend experementiert man rum. Außerdem kann man schon auf die eine oder andere Nebenquest treffen. Nach dem Kakariko Dorf wird man zum Hateno Dorf geschickt. Der Weg ist schon etwas länger und die Dichte an Schreinen nimmt merklich ab. Auf dem Weg dorthin trifft man aufs "Pferdelager" und auf die eine oder andere neue Nebenquest, sowie auf den Typen, bei dem man die Krogsamen eintauschen kann für mehr Waffenplätze. Insgesamt ist der Weg zu Hateno noch interessant.

Danach aber muss man die vier Titanen aufsuchen. Erstmal wird wieder der Weg selbst länger, aber die Spieleinhalte nehmen auch noch dazu ab. Nach Hateno wird man auf gefühlt sehr viel weniger Nebenquest finden, die Schreine fangen sich an in den Mechaniken zu oft zu wiederholen, während die Schreine selbst auch wesentlich breiter auseinander liegen. All das führt auch dazu, dass man sehr viel durch nichts als Leere herumläuft, nur des Laufens wegen ohne wirklich noch interessante Sachen zu finden. Man findet zwar hin und wieder was, zum Beispiel einen Schrein, aber wesentlich seltener. Wenn man es mit Mario Odyssey (nur vom Inhalt her) vergleichen möchte: man nimmt in Mario Odyssey eine xbeliebige Welt (außer das Mondlevel vielleicht), bläht sie um fast das zehnfache auf, ohne aber irgendwelche neuen Inhalte hinzuzufügen: so fühlt sich Breath of the Wild an.

Für mich persönlich war daher der Spielepart zwischen Hateno und den Abschluss aller Titanen mit das Langweiligste am ganzen Spiel. Danach wird es wieder besser, vorallem das Ende fand ich ganz groß. Das Schloss Hyrule selbst war mein persönlicher Höhepunkt im Spiel, sowohl optisch als inhaltlich. Ironischerweise ist das Schloss das genaue Gegenteil vom Rest der Spielwelt.

Und diesen lahmen Part des Spieles gibt es in anderen Open World Spielen nicht in dem Maße. Erstmal sind dort die Wege zu den Zielen wesentlich kürzer, desweiteren schaffen die anderen Spiele auch noch zusätzlich eine Geschichte zu erzählen, die einem eventuell interessiert und am Ball hält. Den ganzen Sammelwahn in den ganzen OW-Spielen ist halt optional und man sollte sie nicht darauf reduzieren.

BotW mag zwar vielleicht das, was es bietet gut zu machen, während die anderen OW-Spiele mehr wie eine Fließband-Arbeit sich anfühlen, aber BotW bietet auch mir insgesamt zu wenig, als das es als das beste Spiel des Jahres in die engere Auswahl gekommen wäre. Mein persönliches Highlight dieses Jahres war ganz überraschend Mario Odyssey. Weitere Spiele, die ich noch wirklich sehr gut fand war D:OS 2, PUBG und Total War: Warhammer 2. Naja, und vielleicht noch HZD.