Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

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Astorek86
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von Astorek86 »

Balmung hat geschrieben: 29.12.2017 05:40Echt armselig wenn solche "Spieler" auf die Weise argumentieren und meinen sie wären etwas besseres.
[...]
Hinter "ich hab tagsüber schon genug Arbeit" steckt eh nur eine Ausrede eines faulen bequemen Menschen. Nichts worauf man stolz sein sollte.
Auch wenn ich deinen Wunsch nach erhöhter Schwierigkeit nachvollziehen kann, musst du zugeben, dass du mit dieser Formulierung einfach eine Steilvorlage zum Kritisieren hingelegt hast... Mit dieser überheblichen Art (ob bewusst oder nicht, spielt keine Rolle) trägst du für keine der beiden Seiten zu irgendwas Sinnvollem bei.

Ich für meinen Teil kenne die Phase, wo man sich mit Videospielen von allen anderen absetzen wollte, auch zur Genüge. Aber dieses Verhalten trägt nicht zu sinnvollen Diskussionen bei, eher zur Verschärfung von typischen "Gamer vs. normale Menschen"-Vorurteilen... Just my 2 Cents. Lass dich nicht von Trollen zu solchen Aussagen provozieren :wink:

Zum Thema selbst kann ich eigentlich kaum was dazu sagen, weil ich sowieso kein Fan von Multiplayer-zentrischen Spielen bin. Dementsprechend stand ein Destiny nie auf irgendeine meiner Wunschlisten... Und Spiele mit Echtgeld-Shop, die gameplayverändernde Items verkaufen (tut doch Destiny 2, oder?), meide ich sowieso^^...
unknown_18
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von unknown_18 »

Ja, mit der Aussage bin ich etwas übers Ziel hinaus geschossen, das kam völlig falsch rüber, es waren eigentlich nur die Spieler gemeint, die die Ausrede missbrauchen und nicht tatsächlich Leute, die wirklich viel um die Ohren haben. ^^

Kommt davon wenn man kurz vor dem posten noch einen Satz drunter klatscht und nicht noch mal darüber liest was man da eigentlich gerade geschrieben hat. Das war echt Banane von mir. :roll:
Mr-Red-M hat geschrieben: 29.12.2017 10:59
Balmung hat geschrieben: 29.12.2017 05:40 Hinter "ich hab tagsüber schon genug Arbeit" steckt eh nur eine Ausrede eines faulen bequemen Menschen. Nichts worauf man stolz sein sollte.
Herzliche Glückwunsch.
Damit hast Du Dir noch auf den letzten Drücker die Krone für "Die bodenlose Unverschämtheit des Jahres" geschnappt.
Wie kackdreist ist denn bitte diese Aussage???

Hast Du denn WIRKLICH kein "Mitleid" für Menschen die 40 Stunden in der Woche arbeiten,
um zwei Kinder, eine Ehefrau, pflegebedürftige Eltern, Haushalt und diverse andere Dinge kümmern müssen?

Und dann doch tatsächlich keine Zeit oder Lust haben über Stunden hinweg in ein hochkomplexes Spiel einzuarbeiten?
Ja, wenn ich es jetzt noch mal lese, bin ich gewaltig übers Ziel hinaus geschossen. Der Satz sollte bewusst provozieren, aber da hab ich es übertrieben, sorry.
Sorry, muss jetzt erst mal aufhören, sonst rast ich gar aus...
So geht es mir immer bei dem "Ich hab Tags über genug zu arbeiten", wer das hat soll gefälligst auch nur Spiele spielen, die keinerlei Anspruch haben. Aber diesen Spruch hört man bei absolut jedem Spiel von irgend Jemandem. Warum kauft sich Jemand, der weiß, dass er darauf kein Bock hat, dennoch ein solches Spiel? Und wenn dann die richtige Zielgruppe sagt "das Spiel ist zu leicht" kommt aus der Feierabendspieler Ecke genau dieser Spruch. Aber gleich geht wieder die Diskussion los was die "richtige Zielgruppe" sein soll...
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Wigggenz
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von Wigggenz »

Balmung hat geschrieben: 29.12.2017 18:32 So geht es mir immer bei dem "Ich hab Tags über genug zu arbeiten", wer das hat soll gefälligst auch nur Spiele spielen, die keinerlei Anspruch haben. Aber diesen Spruch hört man bei absolut jedem Spiel von irgend Jemandem. Warum kauft sich Jemand, der weiß, dass er darauf kein Bock hat, dennoch ein solches Spiel? Und wenn dann die richtige Zielgruppe sagt "das Spiel ist zu leicht" kommt aus der Feierabendspieler Ecke genau dieser Spruch. Aber gleich geht wieder die Diskussion los was die "richtige Zielgruppe" sein soll...
Wie kannst du erst heucheln, "übers Ziel hinausgeschossen" zu sein und dann direkt drauf wieder so einen völlig anmaßenden Spruch bringen. Du bereust anscheinend überhaupt nichts.

Jeder darf selbst entscheiden, welche Art Spiel er gerne spielen möchte, es steht dir einfach nicht im Geringsten zu da irgendwem reinzureden, was er "gefälligst spielen solle". Ein ganz schön ekelhaftes Sich-über-andere-Stellen ist das. Du bildest dir ein, weil du bestimmt Arten von Spielen länger als die meisten zockst, hättest du ein Recht darauf, als die "richtige Zielgruppe" nach der sich alles zu richten hätte angesehen zu werden. Wie bescheuert diese Einstellung ist merkst du schon selbst, immerhin versuchst du dich ja in deinem letzten Satz schon über die sehr verständliche als Reaktion auf dein arrogant-elitäres Gehabe völlig erwartbare Diskussion zu stellen, indem du sie ja ach so schlau voraussagst.

Trotzdem tu ich dir den Gefallen und sag dir mal, wer bestimmt, wer zu Zielgruppe gehört, nämlich derjenige der das Spiel produziert. Und wie wird die Zielgruppe angesprochen? Indem das Spiel bestimmte Eigenschaften bekommt oder eben nicht. Wenn dir Spiele zu anspruchslos werden bist du nicht mehr die Zielgruppe. Komm damit endlich klar anstatt ständig Leute mit einem anderem Verständnis von guter Zock-Erfahrung abzuwerten und ihnen vorschreiben zu wollen, was sie zu.zocken haben und was nicht.

Ich bin auch nicht zufrieden damit, dass Spiele generell einfacher werden und hätte es häufig gerne fordernder, aber bei dem was du hier so zum Besten gibst ist es mir ja fast schon peinlich, so eine Position zu vertreten, wenn ich sehe, was für eine Einstellung dieses "Lager" so hervorbringt..
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Veldrin
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von Veldrin »

Mr-Red-M hat geschrieben: 29.12.2017 10:59
Balmung hat geschrieben: 29.12.2017 05:40 Hinter "ich hab tagsüber schon genug Arbeit" steckt eh nur eine Ausrede eines faulen bequemen Menschen. Nichts worauf man stolz sein sollte.
Herzliche Glückwunsch.
Damit hast Du Dir noch auf den letzten Drücker die Krone für "Die bodenlose Unverschämtheit des Jahres" geschnappt.
Wie kackdreist ist denn bitte diese Aussage???

Hast Du denn WIRKLICH kein "Mitleid" für Menschen die 40 Stunden in der Woche arbeiten,
um zwei Kinder, eine Ehefrau, pflegebedürftige Eltern, Haushalt und diverse andere Dinge kümmern müssen?

Und dann doch tatsächlich keine Zeit oder Lust haben über Stunden hinweg in ein hochkomplexes Spiel einzuarbeiten?
Sich dann auch noch als "faule bequeme Menschen" darstellen lassen zu müssen, obwohl Sie vermutlich täglich mehr leisten als ..., und Grund hätten Stolz zu sein, obwohl sie es vermutlich nicht sind???

Sorry, muss jetzt erst mal aufhören, sonst rast ich gar aus...

P.S. Auf den ein oder anderen mag Deine Aussage bestimmt zutreffen.
Aber Destiny 2 ist nicht hochkomplex. Es ist einfach nur grindlastig. Das ist was Balmung kritisiert glaub ich (zumindest ich tue es). Und eine Instanz, das ist ein Event. Da kann man auch als Familienvater mal hergehen und sich nen Samstag freinehmen. Denn so viele Instanzen gibt es nicht. Schade ist nur, dass diese keinerlei taktische Tiefe haben. Spiele können auch anspruchsvoll sein und dennoch für sowohl Familienväter/-Mütter als auch Schüler, Studenten, Singles, whatever sein. Destiny 2 ist aber nicht pro Familienväter/-Mütter, denn dafür ist der Grind zu hoch Gleichzeitig ist es aber auch nicht anspruchsvoll, denn dafür lässt das Spiel einfach Taktische Tiefe vermissen.

Ich meine du kannst als Familienvater ne intensive Partie Schach spielen. Anspruch und es kann sich auhc hinziehen von der Zeit her. Oder du kannst ein XXXL-Puzzlespiel auspacken. Anspruch gleich null und es zieht sich noch mehr hin.
Destiny 2 fühlt sich halt eher wie ein Puzzlespiel als ein Schachspiel an.
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Veldrin
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von Veldrin »

Peter__Piper hat geschrieben: 29.12.2017 12:58
Veldrin hat geschrieben: 29.12.2017 05:21

Nunja, Instanzen sollten keine Popcorn- oder Wegwerfware sein. Eine Instanz will geplant, geübt, geprobt, versucht, gescheitert, erneut angegangen, taktisch nochmal überdacht, getrialanderrort und schließlich gemeistert werden.

Sowas ist ein Event, da nimmt man sich Zeit für. Nur die Instanzen die ich bei Destiny 2 gesehen haben hatten null taktische Tiefe. Es war im Prinzip wieder nur linke Maustatse durchdrücken und mal irgendwo draufstellen und warten und dann wieder schießen.
Ich verstehe ja den Wunsch nach Herausforderung, den hab ich ja auch in meinen SP Games.
Und sicher soll das dann entsprechend herausfordernd sein,und nicht nur durch simples Zahlen anheben.
Nur sehe ich nicht wo in einem 6 Stunden andauerndem Raid die Herausforderung sein soll... :roll:
Gute Gameplaymechaniken sollten nicht 6 Stunden brauchen um eine Herausforderung darszustellen,bzw. es nicht nötig haben den Spieler durch den Faktor Zeit zu fordern.
Mal ganz davon abgesehen das es nicht gesund ist regelmäßig 6 h ununterbrochen,konzentriert vor dem Rechner zu sitzen - physisch wie auch psychisch.
Worin das mündet sieht man dann hier, wo sich hingestellt wird und sich für die Welt fremdgeschämt wird, weil man keine 6 Stunden andauernden Raids mehr bekommt :roll:
Das lässt dann schon auf starke soziale Defizite schließen.
Balmung hat geschrieben: 29.12.2017 05:40 Hinter "ich hab tagsüber schon genug Arbeit" steckt eh nur eine Ausrede eines faulen bequemen Menschen. Nichts worauf man stolz sein sollte.
Danke für die Bestätigung :lol:
Ich stimme dir zu, nur ist deine Prämisse falsch. Instanzen sind nämlihc nichts regelmäßiges. Darum geht es doch gerade. Eine Instanz ist etwas was man selten macht. Man verabredet sich dazu. Das ist ein Event wie ein Ausflug, Grillabend oder sowas. Da nimmt man sich mal frei für. Ansonsten bin ich bei dir. Und es gibt ja auch Mini-Instanzen die nicht mehrere Stunden lang gehen.

Keine Ahnung wieviele Raids es gibt. Einen in Destiny 2? Jedenfalls nicht viele und sowas sollte doch nicht in einer Stunde durch sein. Sowas sollte dann schon länger gehen, weil es halt was besonderes sein sollte, finde ich. Und Strikes kann man nämlich auch machen, die sind ziemlich kurz für Instanzen.
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von unknown_18 »

@Veldrin: ich mag Grind eigentlich durch aus, aber wie du richtig sagst, es ist zu grindlastig, es besteht quasi nur aus Grind. D2 ist wirklich ein Spiel, da kann ich den Grind darin kaum in Schutz nehmen, was ich ja sonst immer gerne tue. Aber das liegt daran weil andere Spiele mehr Spieltiefe und Abwechslung haben und Grind daher nur kommt, wenn man sich selbst hetzt. Nur in D2 bleibt einem kaum etwas anderes als zu grinden, selbst wenn man sich Zeit lassen will, die Inhalte sind einfach zu dürftig und immer das Gleiche.

Und da oben drauf dann noch die nicht vorhandene Herausforderung. Ist mir echt schleierhaft wie man Dauerhaft daran Spaß finden kann immer die gleichen Gegner niederzumetzeln, die im Prinzip nur Zielschreiben sind. Jedes mal, wenn ich ein Spiel spiele, bei dem es richtige Bosse gibt, bei der wenigsten halbwegs eine richtige Taktik nötig ist, merke ich sofort wie viel mehr mir das als Spieler gibt und somit auch wie viel mehr mir das Spaß macht, als wenn ich Gegner habe, bei denen man einfach nur irgendwie Schaden macht und sie fallen irgendwann einfach um, eigene Todeschance nur, wenn ich mich wie ein völliger Dau anstelle.
Wigggenz hat geschrieben: 29.12.2017 21:09 Ich bin auch nicht zufrieden damit, dass Spiele generell einfacher werden und hätte es häufig gerne fordernder, aber bei dem was du hier so zum Besten gibst ist es mir ja fast schon peinlich, so eine Position zu vertreten, wenn ich sehe, was für eine Einstellung dieses "Lager" so hervorbringt..
Ich nehme lieber eine solche Position ein als so eine Position wie du, in der man so dermaßen Verständnis für alle Spieler heuchelt und den Spielen jegliche Grundlage nimmt, dass diese auch ernst genommen werden können. Alles verkommt immer mehr zu puren Unterhaltung und kaum Jemand kapiert noch, dass für einen Spieler wie mich Spiele nicht bloß Unterhaltung sind, sondern Spiele in denen es mehr als nur um Unterhaltung der eigenen Person geht.

Wer Spiele ernst nimmt, der akzeptiert wie sie sind und kommt nicht mit einem abfälligen "Tagsüber hab ich schon genug Arbeit", der jeden Spieler beleidigt, der Herausforderung in Spielen mag, denn im Grunde steht hinter dieser Aussage nur das übliche verächtliche "Wer in Spielen Herausforderung braucht, hat wohl kein Leben" und bei so einer Einstellung reagiere ich höchst allergisch. Zumal es genug Menschen gibt, die Herausforderung nicht nur im Alltag wollen sondern auch in Spielen, geht nur in viele Köpfe nicht rein, die das nicht auf die Reihe kriegen zusätzlich zu ihrem Leben auch noch Herausforderungen in Spielen zu meistern. Davon ab gibt es auch genug Menschen, die sich gegen eine eigene Familie entschieden haben und nicht das 08/15 Standard Familienleben führen, wie es die Gesellschaft gerne sieht.

Und wie wäre es mal als Spieler auf das Niveau hinauf zu steigen als immer zu verlangen das Andere gefälligst auf ihr Niveau herunter steigen sollen? Ihr wollt in Spiel X mitmachen, das klar auf Spieler Skill und Herausforderungen ausgelegt ist? Dann tut was dafür und erwartet nicht, dass das Spiel für euch geändert wird, nur weil ihr mal wieder in Überzahl in dem Spiel aufschlagt. So geht es nämlich zu oft ab, anstatt ein Spiel mal so zu akzeptieren wie es ist und sich anzupassen, die breite Masse denkt immer weil sie in der Überzahl sind hat sich das Spiel gefälligst an sie anzupassen und nicht umgekehrt.
Zuletzt geändert von unknown_18 am 29.12.2017 22:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Veldrin
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von Veldrin »

Ich würde es für mich anders formulieren. Je einfacher die Spiele werden, desto weniger kann man Erfolge genießen. Unterhaltung entsteht auch mit Anspruch und Herausforderung. Wie das nun jeder für sich definiert ist ne andere Geschichte.

Für manche ist ja auch das Jagen von Achievements, das sogenannte „Komplettieren“ von Spielen ein erstrebenswertes Ziel und, wenn auch für viele (mich eingeschlossen) unverständlich, aber durchaus befriedigend. So wie viele auch das Grinding erfüllend finden können. Andere wiederum mögen die Herausforderung im Gameplay selbst wie dem Kampfsystem, den taktischen Möglichkeiten, das Zermattern über verschiedene Skillungen bis ins letzte Prozentchen oder das Absprechen und Planen mit Freunden im Teamspeak.

Jeder Spieler ist unterschiedlich. Habt euch lieb. Fakt ist. Destiny 2 ist weder casualfreundlich, noch hardcorefreundlich. Weil es einerseits zu grindy und andereseits zu flach ist.

Mir macht Destiny 2 aber durchaus Spaß, aber es ist eher so ein Spiel für ab und zu mal ein Stündchen und dann ist aber auch wieder gut. Was aber irgendwo schade ist, denn das Gunplay ist hervorragend, finde ich.
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Veldrin
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von Veldrin »

Balmung hat geschrieben: 29.12.2017 21:51 @Veldrin: ich mag Grind eigentlich durch aus, aber wie du richtig sagst, es ist zu grindlastig, es besteht quasi nur aus Grind. D2 ist wirklich ein Spiel, da kann ich den Grind darin kaum in Schutz nehmen, was ich ja sonst immer gerne tue. Aber das liegt daran weil andere Spiele mehr Spieltiefe und Abwechslung haben und Grind daher nur kommt, wenn man sich selbst hetzt. Nur in D2 bleibt einem kaum etwas anderes als zu grinden, selbst wenn man sich Zeit lassen will, die Inhalte sind einfach zu dürftig und immer das Gleiche.

Und da oben drauf dann noch die nicht vorhandene Herausforderung. Ist mir echt schleierhaft wie man Dauerhaft daran Spaß finden kann immer die gleichen Gegner niederzumetzeln, die im Prinzip nur Zielschreiben sind. Jedes mal, wenn ich ein Spiel spiele, bei dem es richtige Bosse gibt, bei der wenigsten halbwegs eine richtige Taktik nötig ist, merke ich sofort wie viel mehr mir das als Spieler gibt und somit auch wie viel mehr mir das Spaß macht, als wenn ich Gegner habe, bei denen man einfach nur irgendwie Schaden macht und sie fallen irgendwann einfach um, eigene Todeschance nur, wenn ich mich wie ein völliger Dau anstelle.
Wigggenz hat geschrieben: 29.12.2017 21:09 Ich bin auch nicht zufrieden damit, dass Spiele generell einfacher werden und hätte es häufig gerne fordernder, aber bei dem was du hier so zum Besten gibst ist es mir ja fast schon peinlich, so eine Position zu vertreten, wenn ich sehe, was für eine Einstellung dieses "Lager" so hervorbringt..
Ich nehme lieber eine solche Position ein als so eine Position wie du, in der man so dermaßen Verständnis für alle Spieler heuchelt und den Spielen jegliche Grundlage nimmt, dass diese auch ernst genommen werden können. Alles verkommt immer mehr zu puren Unterhaltung und kaum Jemand kapiert noch, dass für einen Spieler wie mich Spiele nicht bloß Unterhaltung sind, sondern Spiele in denen es mehr als nur um Unterhaltung der eigenen Person geht.

Wer Spiele ernst nimmt, der akzeptiert wie sie sind und kommt nicht mit einem abfälligen "Tagsüber hab ich schon genug Arbeit", der jeden Spieler beleidigt, der Herausforderung in Spielen mag, denn im Grunde steht hinter dieser Aussage nur das übliche verächtliche "Wer in Spielen Herausforderung braucht, hat wohl kein Leben" und bei so einer Einstellung reagiere ich höchst allergisch. Zumal es genug Menschen gibt, die Herausforderung nicht nur im Alltag wollen sondern auch in Spielen, geht nur in viele Köpfe nicht rein, die das nicht auf die Reihe kriegen zusätzlich zu ihrem Leben auch noch Herausforderungen in Spielen zu meistern. Davon ab gibt es auch genug Menschen, die sich gegen eine eigene Familie entschieden haben und nicht das 08/15 Standard Familienleben führen, wie es die Gesellschaft gerne sieht.

Und wie wäre es mal als Spieler auf das Niveau hinauf zu steigen als immer zu verlangen das Andere gefälligst auf ihr Niveau herunter steigen sollen? Ihr wollt in Spiel X mitmachen, das klar auf Spieler Skill und Herausforderungen ausgelegt ist? Dann tut was dafür und erwartet nicht, dass das Spiel für euch geändert wird, nur weil ihr mal wieder in Überzahl in dem Spiel aufschlagt. So geht es nämlich zu oft ab, anstatt ein Spiel mal so zu akzeptieren wie es ist und sich anzupassen, die breite Masse denkt immer weil sie in der Überzahl sind hat sich das Spiel gefälligst an sie anzupassen und nicht umgekehrt.
Gut gesprochen, Balmung. Stimme dir hier im Grunde überall zu. Aber ihr müsst alle mal etwas mehr die Würze rausnehmen. Denn eigentlich scheint es als versteht ihr das Gegenüber jetzt. Worte können auch mal verfehlen, versucht mal mehr zu versuchen das zu verstehen, was im Kern gemeint ist und euch nicht so sehr auf den Pfeffer konzentrieren, dann eskaliert es erst gar nicht ^^

@Balmung. Hast du mal Wildstar gespielt? Die Instanzen dort sind wirklich interessant. Kann ich nur empfehlen. Was aber grundbeschissen ist ist das Matrixsystem, was in einem Grind ausartet, der nicht verpflichtend ist, aber dann kannst du Dungeons nur auf dem normalen Schwierigkeitsgrad machen oder auf Prime 0 (da da die Matrix nicht greif) Prime Level = Überwältigende Stufe, ergo steht P0 für überwältigend ohne Matrixsystem. P1+ wäre dann mit Matrix und das wäre dann Grind um genug Matrixpunkte zu bekommen. Aber so vom Kampfsystem ist es einmalig das Spiel. Das Matrixsystem könnte aber dem Spiel das Genick brechen. Und dann auch zurecht. Schade wärs trotzdem.

Es gibt Expeditionen, Dungeons und Raids. Alles Instanzen und so viel interessanter als Destiny-2-Instanzen. Einzig für die Raids muss man sich ordentlich Zeit nehmen, aber man kann sie auch mittendrin unterbrechen und an einem anderen Tag weiterspielen. Aber da man 20 leute braucht ist es immer etwas tricky, wenn man nicht grade in einer Gilde ist und gildenintern nen Raid macht.
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von unknown_18 »

Wildstar hatte ich mal in der Beta ausprobiert, eigentlich fand ich das Spiel interessant, aber ich hab schon beim Charakter Editor keinen Charakter hin bekommen, der mir wirklich gefallen hat. Direkt wieder gelöscht gehabt. Ja, wie ich schon früher mal sagte, Charakter Editor ist wichtig für mich, daran ist schon WoW bei mir gescheitert. ;)

Am liebsten ist es mir, wenn das Spiel in der Weltkarte statt findet und nicht primär in Instanzen. ^^
Veldrin hat geschrieben: 29.12.2017 21:58 Ich würde es für mich anders formulieren. Je einfacher die Spiele werden, desto weniger kann man Erfolge genießen. Unterhaltung entsteht auch mit Anspruch und Herausforderung. Wie das nun jeder für sich definiert ist ne andere Geschichte.
Ja, so sehe ich das eben auch. Und deswegen komme ich meist auf den Schluss: die breite Masse gibt sie mit wenig Spaß zufrieden.
Für manche ist ja auch das Jagen von Achievements, das sogenannte „Komplettieren“ von Spielen ein erstrebenswertes Ziel und, wenn auch für viele (mich eingeschlossen) unverständlich, aber durchaus befriedigend.
Auch für mich nichts, aber ich kann es zumindest halbwegs nachvollziehen, bei ganz wenigen sehr guten Spielen hatte ich das Bedürfnis auch schon, aber bei noch wenigeren hab ich es dann auch durchgezogen und wirklich 100% gemacht. Das Manche daran Spaß haben, kein Problem damit, so lange solche Spieler nicht in einem MMORPG aufschlagen, weil dessen Sinn es ursprünglich nie war alles haben zu können (Jaja, ich weiß, ist nur eine Behauptung von mir... falls gewisse Leute hier mitlesen...).
Jeder Spieler ist unterschiedlich. Habt euch lieb. Fakt ist. Destiny 2 ist weder casualfreundlich, noch hardcorefreundlich. Weil es einerseits zu grindy und andereseits zu flach ist.
Also ich weiß nicht, ich sehe gerade in D2 den Versuch beides sein zu wollen, Endgame für die Hardcore Spieler (wobei Hardcore auch schon über die Jahre stark verweichlicht wurde) und der andere Content wie Story Quests auf den Maps für die Casuals, die eh nicht so viel spielen können und daher eine Weile mit dem Zeig auf den Maps beschäftigt sind. Zum grinden wird man in D2 eigentlich nicht wirklich gezwungen. Das aber alles zu flach ist, stimmt, wenn man erst mal die Story Quests und das Zeug auf den Maps gemacht hat, bleibt außer Grinden für das Endgame Zeug nichts mehr übrig.
Mir macht Destiny 2 aber durchaus Spaß, aber es ist eher so ein Spiel für ab und zu mal ein Stündchen und dann ist aber auch wieder gut. Was aber irgendwo schade ist, denn das Gunplay ist hervorragend, finde ich.
Ja, wäre das Gunplay scheiße, hätte ich es mir erst gar nicht gekauft, das war nach der Beta ein Grund wieso ich es mir geholt habe, aber wenn der Rest halt nicht passt... ich hatte gehofft D2 könnte für mich ein Spiel sein, das ich ab und zu mal spielen könnte, nach dem die erste Phase vorüber ist, aber der DLC Mist zusammen mit den Schwächen machen mir das zu Nichte. Für die Qualität bin ich nicht bereit alle paar Monate 15-20 Euro (15 bei Season Pass) hin zu legen, nur um es ab und zu mal zu spielen.
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von Veldrin »

Dann sehen wir das ja ziemlich ähnlich. Bin ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht von den Instanzen. Weil halt der Schwierigkeitsgrad nur durch Zeitlimit und HP-Pool der Bosse und Masse der Kanonennfuttergegner skaliert wird. Aber nicht durch irgendwie interessante Mechaniken, Taktiken, Angriffsmuster und so was.

Die Kampagne habe ich durch, aber so einige Quests noch offen. Aber wenn es dann heißt. „Töte zehn überwältigende Gefallene“, dann finde ich das einfach ernüchternd. Das hat nix mit Ansprucjh zu tun. Das ist ne Grindquest. Du musst nichts tun außer Gefallene suchen und da den Bigboss töten der nix macht außer wegzulaufen und sich zu teleportieren. Im Prinzip ist er ein Moorhuhn das etwas mehr aushält, aber immer noch ein Moorhuhn.

Und da finde ich hat Destiny 2 es verpasst einfach sich an anderen Spielen mit MMO-artigen Quests und Instanzen was abzuschauen. Denn auch Shooter können anspruchsvoller gestaltet werden.

Und deswegen habe ich halt noch einige Quests offen, die mir einfach keinen Spaß machen. Doof ist aber, dass du häufig gewisse Quests machen musst um weitere zu bekommen, die villeicht nützlich oder unterhaltsam sind.

Bei echten MMOs kann man doch Quests stets skippen die man doof findet, warum also in D2 nicht? Ja, weil es dann gar nichts merh zu tun gäbe.

Und der PVP-Modus sollte auswählbar sein. Zufallsmatches mag keiner.
CritsJumper
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von CritsJumper »

Ich finde man sollte einfach eine Option in den Playstation Einstellungen haben und dann wird das in allen Spielen ausgeblendet.

Bisher störte es mich nicht und das letzte Addon schmälert natürlich den Erfolg. Aber einfache Items führen dazu das man die letzte Lücke wieder gut macht.

Sicher ist das alles nur Augenwischerei. Aber für mich halt nur ein Spiel. Wer regelmäßig Xur und Tägliche quest macht dem steht viel offen.

Mittelfristig werden eh immer alle Gegenstände entwertet.
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Wigggenz
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von Wigggenz »

Balmung hat geschrieben: 29.12.2017 21:51 @Veldrin: ich mag Grind eigentlich durch aus, aber wie du richtig sagst, es ist zu grindlastig, es besteht quasi nur aus Grind. D2 ist wirklich ein Spiel, da kann ich den Grind darin kaum in Schutz nehmen, was ich ja sonst immer gerne tue. Aber das liegt daran weil andere Spiele mehr Spieltiefe und Abwechslung haben und Grind daher nur kommt, wenn man sich selbst hetzt. Nur in D2 bleibt einem kaum etwas anderes als zu grinden, selbst wenn man sich Zeit lassen will, die Inhalte sind einfach zu dürftig und immer das Gleiche.

Und da oben drauf dann noch die nicht vorhandene Herausforderung. Ist mir echt schleierhaft wie man Dauerhaft daran Spaß finden kann immer die gleichen Gegner niederzumetzeln, die im Prinzip nur Zielschreiben sind. Jedes mal, wenn ich ein Spiel spiele, bei dem es richtige Bosse gibt, bei der wenigsten halbwegs eine richtige Taktik nötig ist, merke ich sofort wie viel mehr mir das als Spieler gibt und somit auch wie viel mehr mir das Spaß macht, als wenn ich Gegner habe, bei denen man einfach nur irgendwie Schaden macht und sie fallen irgendwann einfach um, eigene Todeschance nur, wenn ich mich wie ein völliger Dau anstelle.
Wigggenz hat geschrieben: 29.12.2017 21:09 Ich bin auch nicht zufrieden damit, dass Spiele generell einfacher werden und hätte es häufig gerne fordernder, aber bei dem was du hier so zum Besten gibst ist es mir ja fast schon peinlich, so eine Position zu vertreten, wenn ich sehe, was für eine Einstellung dieses "Lager" so hervorbringt..
Ich nehme lieber eine solche Position ein als so eine Position wie du, in der man so dermaßen Verständnis für alle Spieler heuchelt und den Spielen jegliche Grundlage nimmt, dass diese auch ernst genommen werden können. Alles verkommt immer mehr zu puren Unterhaltung und kaum Jemand kapiert noch, dass für einen Spieler wie mich Spiele nicht bloß Unterhaltung sind, sondern Spiele in denen es mehr als nur um Unterhaltung der eigenen Person geht.

Wer Spiele ernst nimmt, der akzeptiert wie sie sind und kommt nicht mit einem abfälligen "Tagsüber hab ich schon genug Arbeit", der jeden Spieler beleidigt, der Herausforderung in Spielen mag, denn im Grunde steht hinter dieser Aussage nur das übliche verächtliche "Wer in Spielen Herausforderung braucht, hat wohl kein Leben" und bei so einer Einstellung reagiere ich höchst allergisch. Zumal es genug Menschen gibt, die Herausforderung nicht nur im Alltag wollen sondern auch in Spielen, geht nur in viele Köpfe nicht rein, die das nicht auf die Reihe kriegen zusätzlich zu ihrem Leben auch noch Herausforderungen in Spielen zu meistern. Davon ab gibt es auch genug Menschen, die sich gegen eine eigene Familie entschieden haben und nicht das 08/15 Standard Familienleben führen, wie es die Gesellschaft gerne sieht.

Und wie wäre es mal als Spieler auf das Niveau hinauf zu steigen als immer zu verlangen das Andere gefälligst auf ihr Niveau herunter steigen sollen? Ihr wollt in Spiel X mitmachen, das klar auf Spieler Skill und Herausforderungen ausgelegt ist? Dann tut was dafür und erwartet nicht, dass das Spiel für euch geändert wird, nur weil ihr mal wieder in Überzahl in dem Spiel aufschlagt. So geht es nämlich zu oft ab, anstatt ein Spiel mal so zu akzeptieren wie es ist und sich anzupassen, die breite Masse denkt immer weil sie in der Überzahl sind hat sich das Spiel gefälligst an sie anzupassen und nicht umgekehrt.
Sag mal wie verdreht kann man sich die Welt zurechtlegen?

Du beleidigst Leute als faul und sprichst ihnen das Recht ab, bestimmte Genres zu spielen, und stilisierst dich selber als das denjenigen, der hier beleidigt wird, bloß weil andere Spieler ihre persönlichen Präferenzen bei Spielen damit begründen, nach den alltäglichen Anstrengungen beim Hobby Videospiel nicht mehr gefordert werden zu wollen. Dem kann ich mich nicht anschließen und finde es schade, dass diese Einstellung offenbar so verbreitet ist, dass Spiele immer einfacher werden. Aber deswegen nehme ich mir noch lange nicht raus diesen Leuten vorschreiben zu wollen was sie zu spielen haben.

Und dir kann es gerne um "mehr als Unterhaltung" gehen, ist dein gutes Recht, aber es gibt eben auch Leute, bei denen das nicht so ist. Das ist deren gutes Recht und das hast du zu akzeptieren, weil du in keiner Weise wichtiger oder mehr wert bist, sondern gleichgestellt.
Und wenn die Publisher beschließen, diejenigen, die lieber leichte Unterhaltung bevorzugen, statt deiner zu ihrer Zielgruppe zu machen, dann steht dir absolut nicht zu diesem Leuten zu sagen, sie sollen etwas anderes spielen, denn du bist ihnen in keiner Weise überlegen. Du kannst versuchen, irgendwie zu bewirken wieder zur Zielgruppe zu werden, aber nicht indem du welche mit anderem Geschmack so dermaßen abwertet und versuchst aus "deinem" Genre zu vertreiben.

Wie du dich hier als Opfer der "breiten Masse" darstellst ist doch lächerlich. Die Publisher erkennen eben, dass diejenigen mit weniger auf Herausforderung gerichteten Geschmack die größere Zielgruppe darstellen und wählen eben diese. Du mit deinem Geschmack bist einfach keine Zielgruppe mehr. Komm damit klar. Niemand hat dir etwas weggenommen. Gibt noch genügend andere Anbieter die Forderndes liefern.
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von Veldrin »

Das ist aber auch nur ne Vermutung, denn, Wigggenz, wenn du meine Kommentare gelesen hättest, dann hättest du mitbekommen, dass, zumindest ich, die Frage aufwerfe ob Destiny 2 überhaupt eine Zielgruppe fokussiert hat. Denn, was auch Balmung einwarf, scheint es doch eher so, dass D2 versucht es irgendwie allen recht zu machen. Dass das nicht aufgeht ist ja klar.

Also ich bin der Meinung, dass mit der fehlenden Taktischen Tiefen plus dem Grind sowohl weder Hardcore- als auch Casualspieler nicht(!) angesprochen werden. Aber für wen ist das denn die Zielgruppe? Für Leute mit viel Zeit aber wenig Anspruch? Weder für leute mit wenig Zeit und Anspruch noch für Leute mit viel zeit und Anspruch. Es ist ein Berieselungszeitfresser, das muss man mal so hart sagen. Das Gunplay macht Spaß, die Grafik ist Bombe. Prima, aber der Grind ist da. Unverneinbar. Und wenn dann aber noch der Anspruch, die Herausforderung, ja, für mich dann auch irgendwo die Unterhaltung, fehlt, dann fällt ein Grind einfach noch mehr auf, und zwar nur unangenehm.

So und dann on top of this (back to topic) kommt das Eververse – das einem das Gefühl gibt, das ein Teil des sowieso schon geringen Inhalts noch zusätzlich zurückgehalten wird, was obendrauf nen faden Beigeschmack hinterlässt. Da fühlen sich die Spieler eben verarscht. Du fühlst dich verarscht, Balmung fühlt sich verarscht, ich fühle mich verarscht, jeder fühlt sich verarscht. Manche können es sich nur noch nicht eingestehen.

Aber ich will niemanden den Spaß am Spiel verderben. Aber der große Wurf ist D2 nicht, lediglich ein Spiel für zwischendurch, leider.
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Wigggenz
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von Wigggenz »

Wenn ich dich mit zitiert haben sollte Veldrin, sorry, wollte mich eigentlich nur auf Balmung beziehen.

Aber da du mich nun adressiert hast:

Dann ändere meinen Satz von "du bist nicht mehr Zielgruppe" halt in "du bist nicht mehr alleinige Zielgruppe".

Und ja, wenn man es allen recht machen will, macht man es oft keinem Recht, stimmt schon. Da kann man gerne Destiny auch als verkorkstes Spiel bezeichnen, wenn man zu diesem Schluss kommt.

Aber daraus zu schlussfolgern, die nicht die Herausforderung suchenden Spieler sollen gefälligst andere Genres spielen ist trotzdem völlig unverschämt und vermessen, aus den genannten Gründen.

Man kann sich gerne verarscht fühlen, aber dann auch von denjenigen, die die Verarschung produzieren und nicht sich als Opfer darstellen einer ominösen "breiten Masse", die einem das vermeintlich allein zustehende Recht, Spiele auf eine bestimmte Weise zu genießen , angeblich wegnähme.
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Veldrin
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von Veldrin »

Dass Balmungs Aussagen übers Ziel hinausschießen teilweise bezweifle ich nicht. Verstehe aber warum Balmung so denkt. Es ist nunmal ein Trend der Vereinfachung spürbar und gleichzeitig künstlicher Spielzeitstreckung. Aber auch finde ich halt, dass wir alle nicht die Hauptzielgruppe sind und daher der Zündstoff in der Diskussion unnötig war, ohne jetzt hervorzuheben wer damit angefangen hat als erstes übers Ziel hinauszuschießen. D2 ist es nicht wert sich zu streiten.