Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

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unknown_18
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von unknown_18 »

MaxDetroit hat geschrieben: 28.12.2017 00:49 1. Das eigentlich Problem besteht darin das es keine speziellen Belohnungen mehr für schwierigen Endcontent gibt, die es aber in Destiny 1 gab (z.B. das Raumschiff, Shader, Ghosts, Sparrows, etc.). Dafür sind nun alle kosmetischen Rewards nur noch exklusiv an die Eververse Lootboxen gekoppelt - wenn ich nun ein exotisches Raumschiff fliege heißt es nicht mehr das ich im Spiel schwierigen Content gemeistert habe, sondern nur noch das ich Glück bei den Lootboxen hatte. Außerdem reduziert es so die Motivation für Spieler den schwierigen Endcontent anzugehen.
Nur wegen Belohnungen zu spielen ist armselig, aber gut, bin ich seit Jahren nicht anders von den Spielern inzwischen gewohnt, die brauchen eben für jeden Müll eine Belohnung damit sie sich toll fühlen können. Mir reicht "dabeisein ist alles" meist aus, Loot dazu ist nur ein schöner Bonus, den ich für meinen Spaß aber nie gebraucht habe. ^^
2. Dazu kommt das einen Haufen kosmetischer Gegenstände nur für das Winter-Event The Dawning ins Spiel gebracht wurden, und diese wieder in Lootboxen stecken, und man fast unmöglich alle diese Gegenstände spielerisch bekommen kann bis das Event vorbei ist. Und nach dem Event sind diese Gegenstände wieder aus Eververse raus.
Wie ich oben schon sagte, die typische "Ich will alles haben" Gier der Spieler. Wäre mal wieder an der Zeit den Spielern beizubringen mit dem zufrieden zu sein was sie kriegen. Da fällt mir nur ein Ausspruch ein: "Verwöhntes Pack!".

Natürlich hätte man solche Event Sachen auch besser ins Spiel integrieren können, aber wir reden hier von Destiny "wir wissen wie man am meisten Potential vergeudet" 2.
3. Ja, das diese Gegenstände nur kosmetischer Natur sind macht die Sache klar nicht so dramatisch als wären z.B. spielerisch entscheidende Gegenstände in den Lootboxen oder gar Event-Boxen. Aber es ist trotzdem ärgerlich.
Ach Gottchen, wie schon angedeutet sind bei D2 viele, zu viele, Sachen ärgerlich, da ist das höchstens der Tropfen auf den Stein.

Im Grunde ist D2 das Spiel das die heutige Spielergeneration verdient hat, nicht weniger, aber vor allem nicht mehr. ;) Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
unknown_18
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von unknown_18 »

Sevulon hat geschrieben: 28.12.2017 01:21 Im Artikel war aber klar von "Ein Pay-to-Win-Echtgeld-Shop sei unnötig und unerwünscht." die Rede.
Viele Spieler legen Pay 2 Win so aus, das es bereits reicht wenn im Shop auch nur 1 Item ist, an das man spielerisch nicht ran kommen kann, selbst wenn es rein kosmetischer Natur ist. Wobei das "spielerisch nicht ran kommen können" dann auch noch mal hingebogen wird, weil natürlich kommt man ran, man kann die Währung, die man für den Shop braucht, auch erspielen und somit ist in dem Shop schon prinzipiel nichts an was man nicht auch ohne Echtgeld bekommen kann.

Oder einfach gesagt: Pay 2 Win Schreier gibt es überall wo es Ingame Shops gibt, egal was es in dem Shop gibt.
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MaxDetroit
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von MaxDetroit »

Balmung hat geschrieben: 28.12.2017 01:28 Nur wegen Belohnungen zu spielen ist armselig, aber gut, bin ich seit Jahren nicht anders von den Spielern inzwischen gewohnt, die brauchen eben für jeden Müll eine Belohnung damit sie sich toll fühlen können. Mir reicht "dabeisein ist alles" meist aus, Loot dazu ist nur ein schöner Bonus, den ich für meinen Spaß aber nie gebraucht habe. ^^
Ja, das ist eben wie in der Politik. Da gibt es die Idealisten und Realisten in jeder Partei.
Ich sehe es persönlich für mich zwar auch so wie du, mir reicht da auch die Challenge alleine. Aber ich bin was die Loot / Rewards in Spielen angeht mittlerweile Realist geworden, das dies für viele Spieler eine entscheidende Motivation darstellt und nicht mehr wegzudenken ist. Man möchte zeigen das man besser als der Rest ist, aus der Masse herausstechen, das Gefühl von Erfolg und Errungenschaft auch anderen Spieler präsentieren können.

Und ja, denke ich, primitive menschliche Instinkte und Bedürfnisse kommen da raus ... aber dann denke ich wieder, ist es nicht das was Spiele im allgemeinen bei uns befriedigen? Diese primitiven, kindlichen oder gar animalischen Instinkte und Bedürfnisse, wie z.B. auch den Sammeltrieb? :|

Ich z.B. liebe es mit Freunden zusammen in Ego-Shooter-Manier dicke Bosse und Gegnerhorden in den Strikes niederzumähen, ist so was wie ein schöner gemeinsamer Eskapismus für mich. Man geht zusammen auf fantastische Reisen in fremde Welten und vermöbelt einen böser Haufen Space-Mobs dabei - eine Power-Fantasy die mir aber Spass macht. Und da es sonst verdammt wenig (bis gar nicht) interessante PvE-Multiplayer-Shooter mit Instanzen und Raids auf dem Markt gibt, ist Destiny trotz aller Macken für mich noch die erste Wahl.
unknown_18
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von unknown_18 »

Klar, wäre diese DLC Politik nicht, die einem ständig (für mich zumindest) gefühlt überteuerten neuen Inhalt bringt und Probleme zu sehr ignoriert, weil den nächsten DLC entwickeln ja wichtiger ist, dann würde ich D2 sicherlich auch noch spielen und könnte die Macken gerade noch so akzeptieren. Aber D2 schießt bei mir dabei zu sehr darüber hinaus. Da bin ich quasi schon 1km über dem Abgrund hinaus bevor ich abstürze.

Und klar macht das mit Freunden zusammen Spaß, aber wie viel mehr Spaß würde es erst machen, wenn das Ganze dabei auch eine wirkliche Herausforderung wäre? ;) Mir wird in D2 den Spielern zu viel auf dem Silbertablett serviert. Und ich hab kein Bock mir etwas einzubilden wie toll ich doch bin, obwohl ich genau weiß das ich im Grunde nichts wirkliches geleistet habe. Am Ende hat mir das PvP mehr Befriedigung gebracht, aber selbst das ging mir auf den Wecker, weil die Entwickler der Meinung sind das Spieler den Spielmodi nicht auswählen brauchen, Random passt für alle. Ich hab gerne Optionen, aber D2 gibt einem ja kaum welche.

Für mich heißt solche Spiele spielen selbst etwas zu leisten und auf meine eigene tatsächliche Leistung stolz sein zu können und nicht stolz darauf das ich X als Belohnung bekommen habe. Die eigene Leistung zählt für mich, leider lässt sich die breite Masse von solchen Item blenden und bildet sich viel zu viel darauf ein, was dann auch umgekehrt in zu viel Neid anderen Spielern gegenüber äußert, wenn die etwas haben was sie selbst nicht haben können, warum auch immer sie das angeblich nicht haben können. Da geht es ja so tief hinunter mit dem Niveau das manche neidisch auf ein Item eines Spielers sind, nur weil sie selbst kein Bock haben das zu tun was dafür nötig ist um es zu bekommen. Nichts dafür tun wollen aber das Item trotzdem haben wollen... tiefer gehts nicht mehr.

Nicht ohne Grund wird der Fremdschämfaktor von Jahr zu Jahr höher bei mir.

Und wenn ich dann noch zurück denke... klar, D2 ist jetzt kein MMO, aber nehmen wir halt nur mal die Instanzen, die hat ja D2 auch und sind für viele das was sie am meisten spielen. Wenn ich da an Instanzen z.B. an Aion zurück denke... selbst als einigermaßen eingespieltes Team ist man nicht selten gescheitert wegen einem Unachtsamkeitsfehler und da gab es beim Tod noch EXP Abzug. Heute sind die Spiele ja alle nach "Tod... Ja und?" aufgebaut, der Tod juckt null, entsprechend tun viele auch nicht alles um den eigenen Tod zu verhindern.

Jedenfalls... ein paar Spieler und ich kamen auf die Idee eine Instanz komplett zu machen, sprich jeden Gegner darin zu legen... nun, um 5 Uhr Morgens haben wir nach 6 Stunden vor dem letzten Raum abgebrochen, waren schon zu viele Richtung Bett verschwunden. DAS waren noch Instanzen, zwar sind die D2 Instanzen schön designt und machen optisch was her, aber spielerisch... selbst wenn man alles cleart, was nur wenige Gegner mehr meist sind, braucht man vielleicht 30 Mins und da die Gegner alle nur Kanonenfutter sind, macht es nicht mal sonderlich mehr Spaß, wieso es auch kaum Jemand so spielt. In Aion (noch zuu P2P Zeiten) hatten wir da jedenfalls eine Menge Spaß, weil es deutlich mehr Herausforderung war und man daher immer gefordert war hell wach zu sein, nicht nur einmal mussten wir einen zweiten Versuch bei einem der Bosse starten. Wie leicht Aion heute dank F2P ist will ich gar nicht wissen... behalte lieber die guten Erinnerungen.

Dagegen sind jedenfalls die D2 Instanzen ein Witz. Einzig der Raid war etwas interessanter und erforderte mal wirklich Teamplay, aber nur beim Raid ist zu wenig.
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ShinmenTakezo
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von ShinmenTakezo »

Destiny 2 ist für mich die Enttäuschung des Jahres, habe beim dlc die erste Mission gespielt und schon keine Lust mehr gehabt.

Das Spiel hat soviel Potential aber die Einstellung von minimalem Aufwand für maximalen Gewinn, lässt das Spiel in der Mittelmäßigkeit versauern.

Gruß
bazzshot667
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von bazzshot667 »

Ich spiele es jetzt auch weniger. War nie so extrem Hardcore unterwegs, aber (was mir daher prinzipiell gut gefällt) es reicht die Flashpoint und sonstigen Meilensteine (Dämmerung und Raid ausgeklammert da ich Clanmäßig fast null mehr aktiv bin und Mitspieler Mangelware sind) völlig reichen zum leveln. ich mach jetzt nur noch weekly Aufgaben, bisschen grinden für Equipment zum leveln und fertig. Als ich vorhin erst eine coole Geste im Eversum sah und dachte mal sehen wie viel Echtgeld das ist (3200Silber) hab ich gedacht mich trifft der Schlag. Eine Geste für 30 Euro. ich werde jedenfalls wie in Destiny 1 eine Teufel tun und keinen Pfennig in den Shop investieren. Ich bin aber auch nicht Sammelgeil. Es gibt auch so genug coole Rüstung, Shader und Waffen
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NomDeGuerre
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von NomDeGuerre »

DonDonat hat geschrieben: 27.12.2017 14:18 Ich kann es bei jeder News zu Destiny 2 immer nur wieder sagen: mir tuen die gutgläubigen Käufer von Destiny 2 echt leid.
Ja, auf der einen Seite hätten sie nach Destiny 1 mit genau so was rechnen müssen aber wie viele der Käufer sind tatsächlich "Core Gamer" und kennen sich in der Thematik deswegen aus?
Genau dass ist doch auch das Problem von Battlefront 2: das en Gros der Käufer hat keine Ahnung und denen fällt das Pay2Win einfach nicht negativ auf, da sie nur Star Wars mit toller Grafik sehen.
Es gibt kein Pay2Win, es gibt einen unangenehm prominent präsentierten Shop, der nen Haufen Nippes anbietet und mit den typischen Tricks arbeitet. Mir tun umgekehrt übrigens die schlechtgläubigen Nichtkäufer leid, die anscheinend nicht einsehen können, dass man nicht automatisch ein gutgläubiges Opfer ist, nur weil man sich selbst nicht dem missionarischen Gamingwiderstand zurechnet.
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History Eraser
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von History Eraser »

Balmung hat geschrieben: 28.12.2017 01:31
Sevulon hat geschrieben: 28.12.2017 01:21 Im Artikel war aber klar von "Ein Pay-to-Win-Echtgeld-Shop sei unnötig und unerwünscht." die Rede.
Viele Spieler legen Pay 2 Win so aus, das es bereits reicht wenn im Shop auch nur 1 Item ist, an das man spielerisch nicht ran kommen kann, selbst wenn es rein kosmetischer Natur ist. Wobei das "spielerisch nicht ran kommen können" dann auch noch mal hingebogen wird, weil natürlich kommt man ran, man kann die Währung, die man für den Shop braucht, auch erspielen und somit ist in dem Shop schon prinzipiel nichts an was man nicht auch ohne Echtgeld bekommen kann.

Oder einfach gesagt: Pay 2 Win Schreier gibt es überall wo es Ingame Shops gibt, egal was es in dem Shop gibt.
Ich bin gegen jede Form von Ingameshops in Vollpreisspielen. Egal ob kosmetisch oder nicht, Inhalte und Gameplay sollten einen Anreiz schaffen, noch einmal ins Spiel zu gehen und nicht die Geldbörse zu öffnen.

Ich kann mir auch ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass Destiny eine so große Nummer geworden wäre, hätte es diesen Quark von Anfang an gegeben.

Wie sich die Leute damals über diesen verdammten Racketenwerfer gefreut haben, unvergesslich. Sehr schade, heute bin ich einmal mehr froh, mir Teil 2 gar nicht erst geholt zu haben.
WulleBulle
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von WulleBulle »

Destiny 2 habe ich als Code zur Grafikkarte bekommen. Ich hab's noch nicht mal installiert, weil es eh Müll ist. Dann noch diese diversen Meldung, gleich einem EA-Shitstorm, da muss ich nicht lange überlegen und lass' den Key weiterhin Key sein :D.

Die Aufregung bei Battlefront und Konsorten dürfte einfach sein, weil das Spiel selbst vollkommen in den Hintergrund rückt. Diese Publisher planen Spiele schon lange nicht mehr des Spieles wegen, sondern einzig und allein nach monetären Gesichtspunkten. Bei der Star Wars Lizenz kaufen die Leute doch sowieso. Die wenigsten Kunden informieren sich im Vorfeld hinreichend. Das machen wir hier im Forum, bzw. die eingefleischten Spieler. Der absolute Mainstream oder die Eltern, die dem Kind zu Weihnachten eine Freude machen wollen, beachten das aber gar nicht.

Habe mir Battlefront 2 für 29 EUR geholt, spielte den Single-Player Part und bestaunte die Fortschritte in Grafik und Sound. Das reicht mir und der Gegenwert ist für mich vorhanden.

Der Multiplayer ist so ein Dreck, da lasse ich die Finger davon.

Und Activision, EA oder auch UBI Soft werden munter weiter Pay2Win Mechanismen nutzen, sie sogar noch ausweiten. Der Erfolg gibt ihnen doch recht.
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DonDonat
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von DonDonat »

NomDeGuerre hat geschrieben: 28.12.2017 10:26
DonDonat hat geschrieben: 27.12.2017 14:18 Ich kann es bei jeder News zu Destiny 2 immer nur wieder sagen: mir tuen die gutgläubigen Käufer von Destiny 2 echt leid.
Ja, auf der einen Seite hätten sie nach Destiny 1 mit genau so was rechnen müssen aber wie viele der Käufer sind tatsächlich "Core Gamer" und kennen sich in der Thematik deswegen aus?
Genau dass ist doch auch das Problem von Battlefront 2: das en Gros der Käufer hat keine Ahnung und denen fällt das Pay2Win einfach nicht negativ auf, da sie nur Star Wars mit toller Grafik sehen.
Es gibt kein Pay2Win, es gibt einen unangenehm prominent präsentierten Shop, der nen Haufen Nippes anbietet und mit den typischen Tricks arbeitet. Mir tun umgekehrt übrigens die schlechtgläubigen Nichtkäufer leid, die anscheinend nicht einsehen können, dass man nicht automatisch ein gutgläubiges Opfer ist, nur weil man sich selbst nicht dem missionarischen Gamingwiderstand zurechnet.
Was soll man dazu sagen?
Ich wollte erst aufzählen, was Destiny 2 schon alles gemacht hat, was als objektiv "scheiße" gegenüber den Spielern angesehen werden kann, aber wer so etwas wie du schreibt, den werden Fakten nicht überzeugen :roll:

Mein Tipp für dich: stell dir genau die dass vor, die Destiny 2 jetzt schon alles abgezogen hat (z.B. deutlich weniger EXP als angezeigt verteilen, gekauften Content entfernen nur weil ein DLC dazu gekommen ist, quasi keinen Endgame-Content bieten, den einzigen "Endgamecontent" alias Skins in Lootboxen anbieten, Content in einem Aktionshaus für Echtgeld Anbieten, Season-Pass mit 2 DLCs...) und übertrage die auf ein anderes, von dir nicht gemochtes, Spiel.
So etwas hilft die Fanboy-Brille abzusetzen und sich der harten Realität zu stellen ;)
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von NomDeGuerre »

Nichts von alledem möchte ich auch nur im Ansatz verteidigen. Ist allerdings nicht leicht zu erkennen, wenn man auf Mission ist.
Der Großteil deines Postings besteht aus einem konstruierten Fantasiegegner, an dem du dich auslässt und indirekt verlangst, dass ich mich in seinem Namen rechtfertige. Schräg, nicht?
Zuletzt geändert von NomDeGuerre am 28.12.2017 13:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Wigggenz
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von Wigggenz »

Missstände anprangern = auf Mission sein?
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NomDeGuerre
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von NomDeGuerre »

Nein
thegucky
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von thegucky »

bazzshot667 hat geschrieben: 28.12.2017 10:05 Ich spiele es jetzt auch weniger. War nie so extrem Hardcore unterwegs, aber (was mir daher prinzipiell gut gefällt) es reicht die Flashpoint und sonstigen Meilensteine (Dämmerung und Raid ausgeklammert da ich Clanmäßig fast null mehr aktiv bin und Mitspieler Mangelware sind) völlig reichen zum leveln. ich mach jetzt nur noch weekly Aufgaben, bisschen grinden für Equipment zum leveln und fertig. Als ich vorhin erst eine coole Geste im Eversum sah und dachte mal sehen wie viel Echtgeld das ist (3200Silber) hab ich gedacht mich trifft der Schlag. Eine Geste für 30 Euro. ich werde jedenfalls wie in Destiny 1 eine Teufel tun und keinen Pfennig in den Shop investieren. Ich bin aber auch nicht Sammelgeil. Es gibt auch so genug coole Rüstung, Shader und Waffen
Du vertust dich ^^ Du meinst 3200 Staub, staub kann NICHT direkt gekauft werden. Jede Kiste kostet (einzelnd) 2€ und die Items in dieser sind rund 110-200 Staub wert. Also kostet die Geste sogar mehr...
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Peter__Piper
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von Peter__Piper »

Balmung hat geschrieben: 28.12.2017 02:35
Jedenfalls... ein paar Spieler und ich kamen auf die Idee eine Instanz komplett zu machen, sprich jeden Gegner darin zu legen... nun, um 5 Uhr Morgens haben wir nach 6 Stunden vor dem letzten Raum abgebrochen, waren schon zu viele Richtung Bett verschwunden. DAS waren noch Instanzen, zwar sind die D2 Instanzen schön designt und machen optisch was her, aber spielerisch... selbst wenn man alles cleart, was nur wenige Gegner mehr meist sind, braucht man vielleicht 30 Mins und da die Gegner alle nur Kanonenfutter sind, macht es nicht mal sonderlich mehr Spaß, wieso es auch kaum Jemand so spielt. In Aion (noch zuu P2P Zeiten) hatten wir da jedenfalls eine Menge Spaß, weil es deutlich mehr Herausforderung war und man daher immer gefordert war hell wach zu sein, nicht nur einmal mussten wir einen zweiten Versuch bei einem der Bosse starten. Wie leicht Aion heute dank F2P ist will ich gar nicht wissen... behalte lieber die guten Erinnerungen.
Ja man, wir brauchen einfach mehr Spiele für Kellerkinder.
Wo man noch 6 Stunden Pausenlos durchzocken konnte/musste, damit man sich vom restlichen Pöbel absetzen konnte.
Wo man noch das gefühl hatte was erreicht zu haben - wenn man im eigenem Leben,da draußen vor der Tür, schon nix geschissen bekommen hat :lol:
Jetzt können "die da" alles in nem Spiel erreichen, und schnappen einem immer noch die Damen vor der Nase weg :lol:

Ach Balmung...
Balmung hat geschrieben: 28.12.2017 02:35 Nicht ohne Grund wird der Fremdschämfaktor von Jahr zu Jahr höher bei mir.
...dem Rest der Welt ergeht es ,mit dir, ebenso :wink:

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