PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
monotony
Beiträge: 8138
Registriert: 30.05.2003 03:39
Persönliche Nachricht:

Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von monotony »

DonDonat hat geschrieben: 20.12.2017 12:00 Ich erwarte von einem Spiel (und gute Spiele machen so was auch immer ;)) aber, dass die Elemente ineinander greifen und sich gegenseitig ergänzen, was bei Fortnite BR eben faktisch nicht der Fall ist.
Wieso wirst du jetzt sicher fragen, daher beantworte ich dir dass auch direkt: weil weder die Map, noch der Shooter und auch sonst kein Element des BR Gameplays in Fortnite die Nutzung der Crafting/Building Elemente forcieren.
und inwieweit ist es keine ergänzung, wenn du dir eigene deckungen, höhen- und sonstige vorteile erbauen kannst oder einem verschanzten gegner einfach das dach wegkloppst und ihn von oben überrascht? all das hat ein PUBG nicht.
DonDonat hat geschrieben: 20.12.2017 12:00Soll heißen: es gibt keine Stelle in der Map, die ich nur durch das Sammeln von speziellen Ressourcen erreichen kann, keine Waffen oder Upgrades die ich durch selbiges erlangen könnte, kein Lootdrop, den man nur durch Building erreichen kann etc.
das ist einfach falsch. loot-truhen sind teils an stellen platziert, die ohne das einsetzen von ressourcen und damit bauen von rampen/brücken nicht erreichbar sind.

DonDonat hat geschrieben: 20.12.2017 12:00Es fehlt im BR Spiel also einfach der Sinn, tatsächlich zu Craften/Builden.
Dass du als Spieler die Crafting/Building Elemente nutzt, um dir Vorteile welcher Art auch immer zu schaffen, mag sein, jedoch steht dies in keinem Zusammenhang mit dem Rest des Spiels, da dich das Spiel eben nie dazu zwingt diese Elemente tatsächlich zu verwenden.
du widersprichst dir selbst. wenn ich mir vorteile verschaffe, scheint es ja nun sehr wohl einen sinn zu haben. wenn ich auf offener fläche beschossen werde, macht es einen unterschied, ob ich schnell ne wand vor mir platziere oder mit runtergelassenen hosen abgeknallt werde.
DonDonat hat geschrieben: 20.12.2017 12:00Im Kontext von Fortnite BR und den von dir genannten Elementen: wieso etwas builden, wenn es schneller ist einfach in ein Haus zu gehen? Wieso eine Treppe hoch bauen, wenn ich auch hochlaufen kann? etc.
ist es nicht immer, kannst du nicht immer. erst recht nicht, wenn teile des hauses bereits zerschossen, zersprengt oder kaputtgehauen wurden.

­

klar ist dieses system ursprünglich für den hauptmodus geschaffen worden und diesem entlehnt, aber zu behaupten, dass es keinen sinn oder nutzen hätte, ist einfach unwahr. ich bin ja nun auch offensichtlich nicht allein dieser meinung.
Benutzeravatar
Lebensmittelspekulant
Beiträge: 1711
Registriert: 04.04.2013 10:35
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von Lebensmittelspekulant »

Kajetan hat geschrieben: 20.12.2017 14:02
Lebensmittelspekulant hat geschrieben: 20.12.2017 13:32 Ich glaube das nennt man "Erwachsen werden". Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung fühlt man sich unfehlbarer als ein Papst und allwissender als ein Gott. Es gibt nichts Neues mehr zu lernen, außer jemand, der dir Geld gibt, verlangt es von dir. Aber dem Rest gegenüber sollte man sich grundsätzlich überlegen fühlen :)
Ja, genau. Alle doof, ausser Papi
Nicht im Geringsten. Meine Eltern passen genau in dieses Schemata ^^
Kajetan hat geschrieben: 20.12.2017 14:02 Nein, bei MOBA und aktuellen MP-Shootern merke ich einfach, dass mich das MP-Erlebnis per se nicht mehr bockt. Weil es nämlich ein anderes MP-Erlebnis ist.
Solange du daraus kein Überlegenheitsgefühl ableitest, finde ich das nicht schlimm. Ich mag es nur nicht, und das passiert mittlerweile zunehmend bei Gleichaltrigen, wenn man, wie du zitiertest, sowas als "Kiddiescheißdreck" verurteilt, oder eben das obligatorische "Früher war alles besser" kommentiert.
Kajetan hat geschrieben: 20.12.2017 14:02 MP-Spiele waren für mich früher LAN-Sessions, wo man mit seinen Kumpels zusammen im Zimmer saß oder sich durch die ganze Wohnung/Büro über zig Zimmer hinweg gegenseitig angebrüllt hat. Das ist für mich Multiplayer. Das Spiel mit Leuten, die ich persönlich kenne an einem gemeinsamen Ort. Anonymes Internet-MP, wo ich von den Leuten nur den Nametag kenne und sonst nicht viel?
Man kann auch mit Freunden online spielen und sich auf dem Teamspeak-Server anbrüllen ^^

Ja, es hat nicht mehr den Charme einer LAN, aber dafür fallen auch viele Nachteile weg. Man muss nicht mehr seinen PC transportieren, wo es schonmal zu Defekten kommen kann, die man entweder mühseelig aus der Welt schaffen durfte oder man saß das ganze Wochenende gelangweilt in der Ecke. Man kann sich einen bequemen Sitz garantieren, und muss nicht 3 Tage lang auf einem primitiven Büro- oder gar Holzstuhl verweilen, auf dem man teilweise sogar schlief. Und hinterher muss dazu kein Saustall mehr aufgeräumt werden.

Auch wenn man sich der ignoranten Geisteshaltung von Erwachsenen verweigert, interessiert das den Körper nicht. Der altert trotzdem und macht vieles beschwerlicher. Daher finde ich Online-Gaming immer noch besser als überhaupt keine Multiplayerspiele mehr zu zocken. Ist auch für Freunde angenehmer.
Benutzeravatar
DonDonat
Beiträge: 6816
Registriert: 23.08.2007 19:56
Persönliche Nachricht:

Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von DonDonat »

monotony hat geschrieben: 20.12.2017 14:37
DonDonat hat geschrieben: 20.12.2017 12:00 Ich erwarte von einem Spiel (und gute Spiele machen so was auch immer ;)) aber, dass die Elemente ineinander greifen und sich gegenseitig ergänzen, was bei Fortnite BR eben faktisch nicht der Fall ist.
Wieso wirst du jetzt sicher fragen, daher beantworte ich dir dass auch direkt: weil weder die Map, noch der Shooter und auch sonst kein Element des BR Gameplays in Fortnite die Nutzung der Crafting/Building Elemente forcieren.
und inwieweit ist es keine ergänzung, wenn du dir eigene deckungen, höhen- und sonstige vorteile erbauen kannst oder einem verschanzten gegner einfach das dach wegkloppst und ihn von oben überrascht? all das hat ein PUBG nicht.
DonDonat hat geschrieben: 20.12.2017 12:00Soll heißen: es gibt keine Stelle in der Map, die ich nur durch das Sammeln von speziellen Ressourcen erreichen kann, keine Waffen oder Upgrades die ich durch selbiges erlangen könnte, kein Lootdrop, den man nur durch Building erreichen kann etc.
das ist einfach falsch. loot-truhen sind teils an stellen platziert, die ohne das einsetzen von ressourcen und damit bauen von rampen/brücken nicht erreichbar sind.

DonDonat hat geschrieben: 20.12.2017 12:00Es fehlt im BR Spiel also einfach der Sinn, tatsächlich zu Craften/Builden.
Dass du als Spieler die Crafting/Building Elemente nutzt, um dir Vorteile welcher Art auch immer zu schaffen, mag sein, jedoch steht dies in keinem Zusammenhang mit dem Rest des Spiels, da dich das Spiel eben nie dazu zwingt diese Elemente tatsächlich zu verwenden.
du widersprichst dir selbst. wenn ich mir vorteile verschaffe, scheint es ja nun sehr wohl einen sinn zu haben. wenn ich auf offener fläche beschossen werde, macht es einen unterschied, ob ich schnell ne wand vor mir platziere oder mit runtergelassenen hosen abgeknallt werde.
DonDonat hat geschrieben: 20.12.2017 12:00Im Kontext von Fortnite BR und den von dir genannten Elementen: wieso etwas builden, wenn es schneller ist einfach in ein Haus zu gehen? Wieso eine Treppe hoch bauen, wenn ich auch hochlaufen kann? etc.
ist es nicht immer, kannst du nicht immer. erst recht nicht, wenn teile des hauses bereits zerschossen, zersprengt oder kaputtgehauen wurden.

­

klar ist dieses system ursprünglich für den hauptmodus geschaffen worden und diesem entlehnt, aber zu behaupten, dass es keinen sinn oder nutzen hätte, ist einfach unwahr. ich bin ja nun auch offensichtlich nicht allein dieser meinung.
Ich empfehle dir wirklich meine Argumentation ganz zu lesen und einzelne Argumente in einem Satz im Zusammenhang zu betrachten, sonst ist eine Diskusion hier echt sinnlos, da du die Kernaspekte von meinen Aussagen einfach ignorierst und deine "Gegenargumente" einfach ins leere laufen ;)
Benutzeravatar
Nuracus
Beiträge: 6022
Registriert: 07.03.2011 17:46
Persönliche Nachricht:

Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von Nuracus »

Lebensmittelspekulant hat geschrieben: 19.12.2017 19:22 Geistiges Eigentum an sich ist lächerlich, wenn sowieso jeder denken kann was er will. Das erste Battle Royale Spiel, das ich kenne, ist allerdings der Arma-Mod, und der stammt auch von Greene. Gab es davor schon eins?
WWF Royal Rumble fällt mir ein, Anfang der 90er Jahre.
Das erste Wrestling Spiel (meines Wissens), wo es diesen Modus gab. 6 Leute gehen in den Ring, 1 kommt lebendig raus.

Okay, die anderen überleben auch, verlieren jedoch.

Es gab natürlich keine Waffen, keine Deckung, aber das Grundprinzip ist exakt das von PUBG.


Nachtrag: Don, du widersprichst dir wirklich. Du kannst nicht sagen, das System ist bei Fortnite nicht verknüpft, weil es z.B. keinen Loot gibt, an den du ohne Crafting nicht rankommst, wenn dir hier gesagt wird, dass es genau das sehr wohl gibt - und den Teil beim Zitat wegschneidest.

Das musst du jetzt wirklich mal einsehen, dass deine Argumentation zusammenfällt.
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von Kajetan »

Lebensmittelspekulant hat geschrieben: 20.12.2017 15:02 Ja, es hat nicht mehr den Charme einer LAN, aber dafür fallen auch viele Nachteile weg. Man muss nicht mehr seinen PC transportieren, wo es schonmal zu Defekten kommen kann, die man entweder mühseelig aus der Welt schaffen durfte oder man saß das ganze Wochenende gelangweilt in der Ecke. Man kann sich einen bequemen Sitz garantieren, und muss nicht 3 Tage lang auf einem primitiven Büro- oder gar Holzstuhl verweilen, auf dem man teilweise sogar schlief. Und hinterher muss dazu kein Saustall mehr aufgeräumt werden.
Wir hatten jahrelang zwei feste Lokalitäten ...
- Nach Feierabend in einem Ingenieur-Büro. Gutes Netzwerk, ordentliche Rechner, passable Bürostühle. Rumgesaut haben wir kaum. Aufgeräumt danach selbstverständlich. Hier hat es auch geholfen, dass der Chef persönlich mitgespielt hatte :)
- Im selbstgebauten Wohnheim-Netzwerk mit der eigenen Mörderkiste. Auf dem eigenen Schmierstuhl im bequemen "Freizeitdress".

... und dann hin und wieder in anderen Wohnungen. Rechner wurden immer in der Originalverpackung des Gehäuses rumgetragen, schön in Styropor gepresst. Man lernt dazu :) Was Du als Nachteil aufführst, wurde durch halbwegs konsequentes Nachdenken und Handeln zur Nichtexistenz entschärft. Vorbereitung ist alles! Deswegen frage ich mich immer, was denn an diesen chröcklichen LAN-Zeiten so chröcklich gewesen sein soll, dass moderner Internet-MP wie die Lichtgestalt persönlich daherkommt.

Das erinnert mich immer an die Klagen, dass Downloads ja besser seien als Datenträger, weil die CDs/DVDs nicht mehr zerkratzt werden können. Wenn ich daran denke, wie manche Leute aus ... ich weiß es nicht ... Nachlässigkeit? Desinteresse? Dummheit? ... derart übel mit ihrem Zeugs umgegangen sind, wundert es mich nicht, wenn die DVD nach drei Wochen schon unlesbar war.

Wie auch immer, war damals geil. Aber damals ist nicht heute und heute spiele ich eben kaum noch MP-Titel, selbst ältere nicht mehr, die noch aktiv in größerer Anzahl gezockt werden. Die Zeiten ändern sich. Muss einem nicht alles gefallen, aber sich drüber aufregen bringt doch auch nichts. Da gibt es wichtigere Themen ...

... wie z.B. Lootboxen und andere, gezielt süchtig machende Monetarisierungscheisse. Da platzt mir weiterhin der Kragen, da gibt es keine "Altersmilde".
Benutzeravatar
Lebensmittelspekulant
Beiträge: 1711
Registriert: 04.04.2013 10:35
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von Lebensmittelspekulant »

Nunja, bei mir beschränkte sich dies nicht nur auf LAN-Parties im Wohnheim. Und im Büro sowieso nicht. Da hast du echt Glück gehabt.

Ich bin eine zeitlang fast jede zweite Woche auf LAN gefahren, auch zu größeren Gelagen, mit hunderten Nerds in einer Turnhalle. Manchmal habe ich dann auch zwei Nächte am Stück nicht geschlafen. Sowas kann ich heute nicht mehr mitmachen. Zumal mir und vielen Freunden auch die Zeit fehlt uns dauernd jedes Wochenende mit Videospielen zu belegen. Das war natürlich zur Schul- und Studentenzeit etwas ganz anderes.

Den großen Vorteil des Online-Spielens sehe ich in seiner zeitlichen Flexibilität. Man kann nach Feierabend einen Freund anrufen und fragen, ob er Lust hat zu spielen. Eventuell kommen auch noch andere Freunde dazu. Man kann aber sicherlich nicht fragen, ob er Lust hätte für 2-3 Stunden seinen PC bei mir aufzustellen. Da macht niemand mit. Ich hätte auch keine Lust darauf.
Nuracus hat geschrieben: 20.12.2017 15:35 WWF Royal Rumble fällt mir ein, Anfang der 90er Jahre.
Das erste Wrestling Spiel (meines Wissens), wo es diesen Modus gab. 6 Leute gehen in den Ring, 1 kommt lebendig raus.
Das ist kein Battle Royale, sondern ein Last Man Standing. Solche Modi gab es auch schon in diversen Shootern.

Zu einem Battle Royale gehören Zufallsbeute und ein stetig schrumpfender Spielbereich.
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von Kajetan »

Lebensmittelspekulant hat geschrieben: 20.12.2017 16:30 Ich bin eine zeitlang fast jede zweite Woche auf LAN gefahren, auch zu größeren Gelagen, mit hunderten Nerds in einer Turnhalle. Manchmal habe ich dann auch zwei Nächte am Stück nicht geschlafen. Sowas kann ich heute nicht mehr mitmachen.
Nein. wirklich nicht. Weder mental, noch körperlich :)
*rumschwächel* "schwester ruf* *stockfuchtel*

Insofern ... ja, Internet-MP IST bequemer. Mein Alt hat aber da immer gerne darauf hingewiesen, dass es ihm weniger um LAN, als um eine bessere Kontrolle geht, mit wem man spielt. Internet-MP ist dann am geilsten, wenn Du Dich nicht mit anonymen Idioten herumschlagen musst, sondern diese einfach rauswerfen und nach Gusto auf dem eigenen Server wüste Mods abfackeln kannst.
Benutzeravatar
Nuracus
Beiträge: 6022
Registriert: 07.03.2011 17:46
Persönliche Nachricht:

Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von Nuracus »

Lebensmittel, das ist ein und das selbe.
Wiki-Definition:
Battle Royal ist ein Kampf zwischen 3 oder mehr Kontrahenten, bei dem so lange gekämpft wird, bis einer übrig bleibt.

Battle Royale (das Buch) ist von ... 1998 oder so.

Der Wrestlingmodus ist deutlich älter.

Ich lese gerade, dass es sogar ein NATO-Manöver in 1954 mit dem Namen gab.

Du kannst jetzt nicht hergehen und dem “Genre“ irgendwelche Regeln oder Voraussetzungen andichten, die es laut Definition nicht hat.

Dame definiert sich nicht durch das Spiel mit Schachfiguren, nur weil der derzeit beliebteste Vertreter “Dame: BattleChess“ auf diese setzt.
Benutzeravatar
Onekles
Beiträge: 3368
Registriert: 24.07.2007 11:10
Persönliche Nachricht:

Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von Onekles »

Ich hab bei Multiplayer-Spielen das Problem, dass ich immer einen krankhaften Ehrgeiz entwickel und unbedingt erster sein will. Gleichzeitig bin ich aber genau dafür einfach zu schlecht, deshalb lass ich es immer sehr schnell sein. Ich Spiel deshalb nur ganz wenige Spiele online, bei denen ich wirklich gut bin. Alles andere macht mir keine Freude. Ich bin online ein schlechter Verlierer.

Bei lokalem MP sieht das wieder ganz anders aus. Gegen Freunde und Familie kann ich auch verlieren, da macht mir das nichts aus. Deshalb mochte ich die Zeiten von LAN-Partys auch sehr gerne, noch viel mehr mochte ich aber Splitscreen an der Konsole. Goldeneye oder Mario Kart oder Snowboard Kids oder sowas, war herrlich. Finde ich sehr schade, dass diese Art zu spielen am Aussterben ist. Dabei haben wir heute alle so riesige Fernseher heute, davon hätten wir früher(tm) nicht mal zu träumen gewagt. Heute hätte jeder in nem 4er Splitscreen mehr Bildfläche als damals in nem Single Player Titel. Aber es kommen kaum noch passende Spiele. Grausame Ironie.

Online MP möchte ich deshalb aber nicht verteufeln. Mir machts meistens keinen Spaß, vielen anderen aber schon. Punkt.
Benutzeravatar
Lebensmittelspekulant
Beiträge: 1711
Registriert: 04.04.2013 10:35
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von Lebensmittelspekulant »

Ich habe grundsätzlich den Drang gewinnen zu müssen. Sonst macht es für mich und auch für den Gegner keinen Spaß. Ich mag es z.B. überhaupt nicht gegen jemanden spielen zu müssen, der nur halb- oder noch weniger herzig bei der Sache ist. Wenn ich allerdings ein Teamspiel zocke, dann reicht es mir vollkommen als Team zu gewinnen. Ich muss das dann nicht auch noch Erster werden ^^

Aber ich stimme dir in soweit zu, daß ich mir auch wieder mehr Splitscreen-Spiele auf der Konsole wünschen würde. Auf Konsolen spiele ich nämlich überhaupt nicht online. Trotzdem werden fast alle Multiplayerspiele auf Konsole für Onlinegaming konzipiert. Mit Freunden auf der Couch zu zocken wird immer schwieriger. Dabei gebe es heutzutage ja wirklich noch ganz andere Möglichkeiten in dem Bereich wieder mal ein paar begeisterungswürdige Spiele anzubieten. Nicht nur eben wegen den größeren Bildschirmen.
Nuracus hat geschrieben: 20.12.2017 17:15 Wiki-Definition:
Battle Royal ist ein Kampf zwischen 3 oder mehr Kontrahenten, bei dem so lange gekämpft wird, bis einer übrig bleibt.

Battle Royale (das Buch) ist von ... 1998 oder so.

Der Wrestlingmodus ist deutlich älter.

Ich lese gerade, dass es sogar ein NATO-Manöver in 1954 mit dem Namen gab.
Das mag alles seine Richtigkeit haben, ist dennoch nicht definierend für das Videospielgenre.

Es gibt keinen deutschen Artikel dazu, deswegen zitiere ich aus dem englischen Wiki:
A battle royale game or battle royal game is a video game genre that blends the survival, exploration and scavenging elements of a survival game with last man standing gameplay.
Schon in der Einleitung wird eben hervorgehoben wodurch sich Battle Royale Spiele von Last Man Standing unterscheiden. Sie sind also nicht ein- und dasselbe.

Du kannst dir den Artikel ruhig mal durchlesen, dort wird nämlich im Detail auch eben auf Spezifikationen wie die von mir erwähnte Zufallsbeute und die schrumpfende Spielzone eingegangen.
Randomly scattered around the map are weapons, armor, vehicles, and other items that are beneficial for combat and survival.
The "safe area" of the map decreases in size around a randomly selected point throughout the match, forcing surviving players into closer quarters and increasing the chance of player encounters. Those caught outside this safe area take damage and can die.
Benutzeravatar
Nuracus
Beiträge: 6022
Registriert: 07.03.2011 17:46
Persönliche Nachricht:

Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von Nuracus »

WAS ZUM ...!!!

Also ist das Battle Royale Genre was anderes als ein Battle Royal?
Whatthefuckasaurus (googlen, den gibt's tatsächlich)!

Gut, dass man heutzutage mit Logik nicht mehr weit kommt.
Benutzeravatar
ddd1308
Beiträge: 2306
Registriert: 29.04.2012 21:52
Persönliche Nachricht:

Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von ddd1308 »

Onekles hat geschrieben: 20.12.2017 17:35 Ich hab bei Multiplayer-Spielen das Problem, dass ich immer einen krankhaften Ehrgeiz entwickel und unbedingt erster sein will. Gleichzeitig bin ich aber genau dafür einfach zu schlecht, deshalb lass ich es immer sehr schnell sein. Ich Spiel deshalb nur ganz wenige Spiele online, bei denen ich wirklich gut bin. Alles andere macht mir keine Freude. Ich bin online ein schlechter Verlierer.

Bei lokalem MP sieht das wieder ganz anders aus. Gegen Freunde und Familie kann ich auch verlieren, da macht mir das nichts aus. Deshalb mochte ich die Zeiten von LAN-Partys auch sehr gerne, noch viel mehr mochte ich aber Splitscreen an der Konsole. Goldeneye oder Mario Kart oder Snowboard Kids oder sowas, war herrlich. Finde ich sehr schade, dass diese Art zu spielen am Aussterben ist. Dabei haben wir heute alle so riesige Fernseher heute, davon hätten wir früher(tm) nicht mal zu träumen gewagt. Heute hätte jeder in nem 4er Splitscreen mehr Bildfläche als damals in nem Single Player Titel. Aber es kommen kaum noch passende Spiele. Grausame Ironie.

Online MP möchte ich deshalb aber nicht verteufeln. Mir machts meistens keinen Spaß, vielen anderen aber schon. Punkt.
Kenne ich :lol: Ich kriege bei den meisten Multiplayerspielen in der Regel fast nen Herzinfarkt und schreie die Bude zusammen :oops:
Prinzipiell habe ich tierisch Bock auf Multiplayerspiele... die ersten 5, 6 Stunden läuft es in der Regel auch relativ gut, aber sobald man dann Gegnern zugeteilt wird die etwas mehr Skill haben als das anfängliche Fallobst hört der Spaß für mich auf und meine Laune verschlechtert sich stetig.
Benutzeravatar
manu!
Beiträge: 2361
Registriert: 11.11.2004 14:31
Persönliche Nachricht:

Re: PlayerUnknown's Battlegrounds: PlayerUnknown über Ideenklau, Nachahmer und den Schutz des geistigen Eigentums

Beitrag von manu! »

ddd1308 hat geschrieben: 20.12.2017 19:28
Onekles hat geschrieben: 20.12.2017 17:35 Ich hab bei Multiplayer-Spielen das Problem, dass ich immer einen krankhaften Ehrgeiz entwickel und unbedingt erster sein will. Gleichzeitig bin ich aber genau dafür einfach zu schlecht, deshalb lass ich es immer sehr schnell sein. Ich Spiel deshalb nur ganz wenige Spiele online, bei denen ich wirklich gut bin. Alles andere macht mir keine Freude. Ich bin online ein schlechter Verlierer.

Bei lokalem MP sieht das wieder ganz anders aus. Gegen Freunde und Familie kann ich auch verlieren, da macht mir das nichts aus. Deshalb mochte ich die Zeiten von LAN-Partys auch sehr gerne, noch viel mehr mochte ich aber Splitscreen an der Konsole. Goldeneye oder Mario Kart oder Snowboard Kids oder sowas, war herrlich. Finde ich sehr schade, dass diese Art zu spielen am Aussterben ist. Dabei haben wir heute alle so riesige Fernseher heute, davon hätten wir früher(tm) nicht mal zu träumen gewagt. Heute hätte jeder in nem 4er Splitscreen mehr Bildfläche als damals in nem Single Player Titel. Aber es kommen kaum noch passende Spiele. Grausame Ironie.

Online MP möchte ich deshalb aber nicht verteufeln. Mir machts meistens keinen Spaß, vielen anderen aber schon. Punkt.
Kenne ich :lol: Ich kriege bei den meisten Multiplayerspielen in der Regel fast nen Herzinfarkt und schreie die Bude zusammen :oops:
Prinzipiell habe ich tierisch Bock auf Multiplayerspiele... die ersten 5, 6 Stunden läuft es in der Regel auch relativ gut, aber sobald man dann Gegnern zugeteilt wird die etwas mehr Skill haben als das anfängliche Fallobst hört der Spaß für mich auf und meine Laune verschlechtert sich stetig.
Das Problem an dieser Geschichte ist,daß sich das viele nicht eingestehen wollen,quasi schwäche zeigen und dann zu Cheats greifen.
Teilweise müssten diese Leute nur Maps auswendig lernen und pre-aim und pre-fire üben.*mal kurz aus der CS Sicht* :D
Ich bin da aber genauso,mich packt dann allerdings der Ehrgeiz.Grade bei CS. :Häschen: