Nintendo Switch hat sich weltweit mehr als zehn Millionen Mal verkauft

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Wulgaru
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Re: Nintendo Switch hat sich weltweit mehr als zehn Millionen Mal verkauft

Beitrag von Wulgaru »

DEMDEM hat geschrieben: 17.12.2017 14:24 Die "Offenheit" der alten Zeldas war also nie wirklich das Ziel oder der beabsichtigte Kern gewesen. Das ist es erst jetzt mit BotW geworden.
Kann es auch nicht, weil das bis in die 2000er im Grunde kein Thema bei Spieldesigndiskussionen war. Das kam ja erst auf, als Spielern das Konzept des "Schlauches" klar wurde. Ich habe früher jedenfalls nie jemanden über offene Spielwelten reden hören, auch wenn es das retropespektiv natürlich gab bzw. als Unterscheidung zur Linearität gab.

Auch das Konzept einer Sandbox ist als Spieldesign-Idee glaube ich allermindestens zu Ocarina of Time Zeiten nicht also solche bekannt gewesen. Klar könnte man sagen das es damals schon Spiele gab die Sandboxen waren, aber als bewusstes Spielkonzept, wie es heute zuhauf zu finden ist, gab es das auch nicht.

Ich weiß daher nicht wie sinnvoll es ist festzustellen was man sich ursprünglich bei Zelda als Konzept gedacht hat. Das man bei Zelda allerdings von Anfang mehr Bewegungsfreiheiten hatte, als in vielen anderen Spielen ist nicht von der Hand zu weisen. Das man nach Majoras Mask wie Chibi anmerkte auch eher linearer geworden ist, kann man ebenfalls nicht abstreiten. Aonuma ist witzigerweise federführend für beide Dinge verantwortlich. Nach Ocarina of Time war Myamoto jedenfalls nicht mehr federführende Person im Zeldafranchise.

Man muss zudem auch Fujibayashis Rolle hervorheben, der mutmaßlich was die reine Konzeption und Spieleentwicklung mittlerweile mindenstens ebenso wichtig sein dürfte wie seine großen Vorgänger.
DEMDEM
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Re: Nintendo Switch hat sich weltweit mehr als zehn Millionen Mal verkauft

Beitrag von DEMDEM »

Na gut, kann auch sein, dass Fujibayashi es war. Durch die ganzen Interviews und auch der Making of Reihe habe ich Aonuma wohl mehr als das öffentliche Gesicht wahrgenommen. Und Miyamoto habe ich als das öffentliche Gesicht in ALLEN anderen 3D-Teilen wahrgenommen. Und für mich ist ja schon Ocarina of Time viel "linearer" in seinem Spielablauf und Levelarchitektur gewesen. Ein Trend, das sich dann konsequent durch MM und TP weiterentwickelt hat. Wind Waker hatte für mich als erstes den Eindruck von mehr "Freiheiten", denn auch wenn Wind Waker im Verlauf selbst linear war, so waren die Level wesentlich komplexer und haben Elemente von echten Sandbox-Gameplay schon erkennen lassen.

Skyward Sword auf der anderen Seite habe ich bis heute nicht gespielt.
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Wulgaru
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Re: Nintendo Switch hat sich weltweit mehr als zehn Millionen Mal verkauft

Beitrag von Wulgaru »

Vielleicht verstehe ich eventuell auch nicht was du mit Sandbox meinst, da ich nur deinen letzten Post gelesen habe, den ich aber ganz interessant fand.

Mir ist bewusst das mit Sandbox heutzutage meist sowas wie Minecraft bzw. Prinzipien wie das gemeint ist. Wo er aber zuerst im Mainstream aufkam, ist bezüglich GTA3 und und GTA-Klonen. Assasins Creed zum Beispiel ist im Grunde auch eine Sandbox. Das ist für mich dann auch erstmal nichts gutes oder schlechtes, weil gerade Ubi Soft dann in der Folge demonstriert hat, wie man das streamlinen kann, von wegen Karte abarbeiten.

Diesbezüglich war Zelda immer ein bisschen am schwanken. Was zum Beispiel Fujibayashi angeht, waren seine Anfänge im Franchise mit den Oracle-Teilen ja durchaus unglaublich frei. Man hatte natürlich letztendlich eine Struktur die man abgebarbeitet hat, aber man konnte sich unglaublich frei bewegen, wie es wohl sonst nur in Teil 1 der Fall war. Skyward Sword, was ja quasi sein erster Hauppteil ist, ist dagegen im Grunde der linearste Teil überhaupt, auch wenn man ihm vielfach Unrecht tut.

Bei Aonuma ist das sone Sache. Über MM schwärmen ist natürlich etwas was mittlerweile fast nervig ist, aber wenn du über Offenheit, Sandbox usw. redest, kann man halt nicht umhin zu bemerken das es da nach wie vor vorbildlich ist, gerade in Verbindung gleichzeitig sehr verdichtet zu sein was Atmo und Story angeht. Du kannst dort machen was du willst. Natürlich innerhalb der Limits das es irgendwann mal mit der Story weitergehen musst und das du dadurch neue Sachen freischaltest, aber letztendlich bist du außer an alles und gar nichts gebunden. Gerade das fanden ja viele Zelda-Fans auch befremdlich, vielleicht hat man es auch deswegen in dieser Form dann erstmal sein lassen. Wind Wakers Offenheit ist schon eine andere Art von Offenheit.
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RetroplayChief
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Re: Nintendo Switch hat sich weltweit mehr als zehn Millionen Mal verkauft

Beitrag von RetroplayChief »

Die Skepsis am Anfang Betraf nur die Spieleentwickler bei der Switch. Zu wenig Spiele, Unsicherheit anhand des Zielpublikums. Klar war, die Hardware hat zur richtigen Zeit die Marktlücke erkannt, zwischen Konsole und Mobilgaming, beides in einem, das war ein neuer Meilenstein für Nintendo, seit dem SNES. Ich zocke fast nur Zuhause und liebe die Switch. Gute und frische Spielekonzepte wie Splatoon und Mario Kart von der WIIU übernommen und Mario sowie Zelda zu ihren Ursprüngne zurück geführt, wie damals bis zur SNES Ära, eine Open „Wörld“ mit viel Retro-Stil und modernen Grafiken, diesmal nicht nur für Kinder oder Nintendo-Freaks, sondern auch für den Massenmarkt tauglich. Die Zeldaspiele waren seit dem N64 nur noch was für Freaks, selbst das so von der Presse so gefeierte Orcania of Times fand ich übles langweilig, weil in der Welt nichts los war. Mario Galaxy war anhand der WII Kontroller nur umständlich zu bedienen, die WII war für mich nur wegen den WII Fit Hype ein Erfolg und 3DWorld war einfach zu einfach aufgebaut und bot nur Softgamer, also Kinder so richtig was, so lustig das Spiel auch war, es war viel zu einfach durchzuspielen, wenn auch Mario sicher nicht so in den Sand gesetzt wurde wie Zelda über gut 2 Jahrzehnte.

Damals bin ich komplett umgestiegen, hab bei Final Fantasy oder Elder Scrolls auf anderen Konsolen/PC mein Zuhause gesucht. Heute hat die Switch den besten Spielemarkt des Gamingjahres, zumindest für alle die, die nicht nur Shooter, GTA und Fifa zocken. Auch XC2, Mario+Rabbids & Fire Emblem Warriros sind für mich mit die besten Spiele des Jahres. Erst dann ein Horizon Zero Dawn, das zwar besser ist als Farcry, aber immer noch zu sehr in diesen Baukastenprizip gefangen scheint, Elex fand ich da vond er Welt her schon wirklich gut, aber die Gothic Macher haben ihr Spielkonzept nicht ausgereift, erst recht nicht für den Massenmarkt, wenn gleich Elex für mich das beste Spiel auf der PS4 des Jahres war, trotz seiner ganz schönen Schwächen, neben den ziemlich unterschätzten Yooka-Laylee, was ziemlich ähnlich aufgebaut ist wie Mario für die Switch und auch keinerlei Baukastenelemente erkennen lässt und sich ebenfalls auf die Grundwurzeln des kreativen Gamings besinnt. Zudem war es für mich auch da sJahr der Indiespiele, ich hatte endlich mal wirklich Spass an solchen Spielen wie u.a. Unbox, Spelunker Party u.a. gut 10 bis 15 Games haben mich dort gut unterhalten.
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Levi 
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Re: Nintendo Switch hat sich weltweit mehr als zehn Millionen Mal verkauft

Beitrag von Levi  »

Was für ein unglaubwürdiges Kommentar :ugly:

Highlight ist ja:

"Softgamer, also Kinder" :ugly:
yopparai
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Re: Nintendo Switch hat sich weltweit mehr als zehn Millionen Mal verkauft

Beitrag von yopparai »

3D World zu leicht ...

...... :Kratz:

... ok.
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Wulgaru
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Re: Nintendo Switch hat sich weltweit mehr als zehn Millionen Mal verkauft

Beitrag von Wulgaru »

yopparai hat geschrieben: 18.12.2017 12:19 3D World zu leicht ...

...... :Kratz:

... ok.
is so 8)
yopparai
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Re: Nintendo Switch hat sich weltweit mehr als zehn Millionen Mal verkauft

Beitrag von yopparai »

Ich hatte immer den Eindruck dass die Champions Road gemeinhin eher zu den knackigeren Herausforderungen gehört im Genre, aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu schlecht. ^^
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RetroplayChief
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Re: Nintendo Switch hat sich weltweit mehr als zehn Millionen Mal verkauft

Beitrag von RetroplayChief »

Wulgaru hat geschrieben: 18.12.2017 12:35
yopparai hat geschrieben: 18.12.2017 12:19 3D World zu leicht ...

...... :Kratz:

... ok.
is so 8)
Mario und Zelda sind auf der Switch von der Geschicklichkeit auch einfach, aber hier geht es nicht darum durch die Levels im "Kick" durchzurennen, sondern bestimmte Aufgaben zu erfüllen und bestimmte Wege zu finden, natürlich auch viel abwechslungsreicher. Das erste Zelda war auch nix mit durchrennen, die Schwierigkeit war bei dem Spiel auch beim Erkunden zu finden. Mario 3 damals auf Nintendo war extrem schwer beim Erkunden. ^^ Ich mag allgemein aber keine Spiele wo die Geschicklichkeit abnorm hoch und steckenweise unfair ist, das obere Limit sind so die Mega Man Teile und allgemein die Geschicklichkeitspiele auf NEs/SNES. Auf Kriegsfuß stehe ich da mit Crash Bandicoot oder andere Playstationtitel wohl damals, die doch damals kaum einer durchgespielt haben kann, so absurd nervig sind die, zumindest bei CB der 1.Teil, das hatte damals für mich nichts mit Gaming zu tun. Ich hab CB nur als Remake Titel versucht zu mögen, die Schwierikeit ist absurd was die Steuerung angeht. Das hatte doch nichts mit Spielspass zu tun. ^^
Zuletzt geändert von RetroplayChief am 18.12.2017 12:58, insgesamt 6-mal geändert.
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Wulgaru
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Re: Nintendo Switch hat sich weltweit mehr als zehn Millionen Mal verkauft

Beitrag von Wulgaru »

yopparai hat geschrieben: 18.12.2017 12:39 Ich hatte immer den Eindruck dass die Champions Road gemeinhin eher zu den knackigeren Herausforderungen gehört im Genre, aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu schlecht. ^^
Joar, aber das halt auch wirklich nur die und diesbezüglich fand ich Galaxy 2 auch härter. Allgemein fand ich es wirklich auch für Mario zu einfach, die letzten 5-10% dann nochmal mehr schwer war mir zu wenig. Aber bin auch nicht der größte Fan des Spiels gewesen.
yopparai
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Re: Nintendo Switch hat sich weltweit mehr als zehn Millionen Mal verkauft

Beitrag von yopparai »

Ist nur ein kleinerer Teil vom Spiel, stimmt schon... das war von mir auch nur ne Bauch-Reaktion. Da traf die Pauschalaussage „zu leicht“ auf die Erinnerung an Blut, Schweiß und Tränen :lol:
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Krulemuk
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Re: Nintendo Switch hat sich weltweit mehr als zehn Millionen Mal verkauft

Beitrag von Krulemuk »

yopparai hat geschrieben: 18.12.2017 12:39 Ich hatte immer den Eindruck dass die Champions Road gemeinhin eher zu den knackigeren Herausforderungen gehört im Genre, aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu schlecht. ^^
Ist auch so. Viele beurteilen bei 3D World insbesondere die ersten 8 Welten bis zu Bowser und das war in der Tat ein eher leichteres Vergnügen. Das 3D World im Nachgang mit die anspruchsvollsten Welten der Mariogeschichte enthält, haben diejenigen, die es nicht auf 100% gespielt haben, leider nie erfahren...

Edit: Den Vorwurf, das 95% des Spiels zu einfach gewesen wären, kann ich aber nachvollziehen.
Redshirt
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Re: Nintendo Switch hat sich weltweit mehr als zehn Millionen Mal verkauft

Beitrag von Redshirt »

Krulemuk hat geschrieben: 18.12.2017 12:57 Edit: Den Vorwurf, das 95% des Spiels zu einfach gewesen wären, kann ich aber nachvollziehen.
Das ist wohl der springende Punkt, auch für mich. Auch Mario Odyssey muss sich von mir diesen Vorwurf gefallen lassen. Bei einem Spiel dieser Art macht das Erkunden der fantasievoll gestalteten, offenen Welten in sich aber so viel Spaß, dass es nicht so ins Gewicht fällt. Vielleicht sogar dem Spielspaß eher hinderlich wäre.

Bei einem Spielkonzept wie bei 3D World hingegen stößt mir sowas sehr sauer auf, weil das Erkundungselement rausfällt. Wenn die Mission klar definiert ist als "Komm von A nach B in maximal X Minuten", brauche ich halt wenigstens eine Herausforderung dabei. Ich schätze, das dürfte mein Kernproblem mit 3D World gewesen sein.

Aber gut, das Fass wollen wir lieber nicht wieder aufmachen :ugly: Ich glaube halt nur, dass solche oder ähnliche Gründe für die allgemeine, sehr positive Rezeption von Mario Odyssey mitverantwortlich sind. Und sich doch erstaunlich viele etwas ernüchtert über 3D World geäußert haben. Da gabs ja gefühlt auch nur extreme Meinungen zu - entweder grenzgenial oder schnarchig.
Zuletzt geändert von Redshirt am 18.12.2017 13:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nintendo Switch hat sich weltweit mehr als zehn Millionen Mal verkauft

Beitrag von ZackeZells »

Dr.Doom Horrorfan hat geschrieben: 18.12.2017 12:43

Das erste Zelda war auch nix mit durchrennen, die Schwierigkeit war bei dem Spiel auch beim Erkunden zu finden. Mario 3 damals auf Nintendo war extrem schwer beim Erkunden.
Meine mich zu erinnern das beim Ur-Zelda(NES) Speedruns möglich waren ohne einen Dungeon abzuschließen und direkt zu Ganon zu gelangen...
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Wigggenz
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Re: Nintendo Switch hat sich weltweit mehr als zehn Millionen Mal verkauft

Beitrag von Wigggenz »

Dr.Doom Horrorfan hat geschrieben: 18.12.2017 11:46 Die Zeldaspiele waren seit dem N64 nur noch was für Freaks, selbst das so von der Presse so gefeierte Orcania of Times fand ich übles langweilig, weil in der Welt nichts los war.
:lol:
"Ich fand ein Spiel wegen diesem und jenem langweilig, also war es nur was für Freaks"