Balmung hat geschrieben: ↑24.11.2017 16:33Wenn es so weit ist das AR und VR verschmelzen kann, braucht man über solche 08/15 Lösungen nicht mehr nachdenken.
Klar, das ist hier mein Endziel: Hardware bestimmt nicht, ob du AR oder VR machst.
Ich sehe die Herausfoderung da halt bei dem Echtzeit-Tracking, was AKTUELL für AR wichtiger ist als für VR.
Auch das wird bis dahin kein Thema mehr sein.
Auch klar, Technik schreitet voran.
Nein, danke, dann ist man ja noch viel mehr davon abhängig wie der reale Raum aussieht, in dem man VR nutzen will. Dann ist es ja noch viel wichtiger einen extra Raum nur für VR zu haben oder man ist ständig am Möbel umrücken.
Du missverstehst meine Intention. Nur weil VR den ganzen Raum akkurat tracken KANN, muss man das halt noch lange nicht machen. Niemand wird einen daran hindern, Software für Stuhl und Leeren Raum zu schreiben.
Ansonsten glaube ich, dass ich nur einen kleinen Schritt weiter denke als das, was aktuell schon gemacht wird. Denn wenn ich die Anwendungen richtig sehe, dann machen die dich auf irgendeine Weise darauf aufmerksam, dass du gerade die Grenzen des Raumes erreicht hast.
Kann auch sein, dass du halt schon drei Schritte weiter bist, so Richtung Rasenmäher Mann, dass der Raum dich überhaupt nicht mehr eingrenzt, sondern auch deine anderen Sinne "mit in der Simulation" sind.
Dann haben wir natürlich andere Visionen im Moment und Kontext dieser Diskussion.
Damit meine ich halt die Zukunftsvision, dass du mit der VR Brille nicht an einen Stuhl oder definierten, leeren! Raum gebunden bist.
Genau dazu würde es aber führen.
Siehe oben, entweder haben wir gerade andere Vorstellungen oder verstehen das mit der "Gebundenheit" anders.
Das wird aber schwierig, noch können Kameras nicht durch Menschen hindurch sehen um den Hintergrund zu sehen und davor zu blenden. Davon ab... Verkehr ausblenden, super Idee. "die Straße ist frei, also kann ich drüber rennen"... tja, dumm das in Wirklichkeit gerade Rushhour war...
Noch können Kameras das nicht in Echtzeit, meinst du. Grundsätzlich ist das jetzt schon vollautomatisch möglich.
Ansonsten kommt es halt darauf an, was du an Sensorik in die Hardware bekommst.
Und - klar ist das eine beschissene Idee, sich von AR ein leeres Whimseyshire vorgaukeln zu lassen, während man Draußen rumläuft. Es ist aber vorstellbar und mittelfristig eher möglich.
Wird man sehen müssen. Ich meine, unsere Spezies hat es bis jetzt ja auch überlebt, dass die Leute gegen Laternen laufen, weil sie auf ihr Smartphone fokussiert sind.

Deswegen muss man jetzt nicht ausprobieren ob sie es überlebt gegen fahrende Autos zu laufen.

Vor allem wenn in der Zukunft Autos elektrisch sind und deutlich weniger Geräusche machen.
Was ich in der Beziehung eher "befürchte" ist, dass wir uns von Sensoren abhängig machen.
Ich meine jetzt schon bekommt fast jeder einen mittleren Herzkasper, wenn das Internet weg ist.
Wenn man in Zukunft daran gewöhnt ist, dass einem das HUD meldet, dass man jetzt nicht über die Straße gehen sollte, weil da gerade der Tesla angerauscht kommt und die Technik versagt...
a, gut, ist nicht abzusehen wie unsere Gesellschaft dann aussieht, wenn AR und VR mal so weit entwickelt sind. Aber so langsam wie die Menschheit bei solchen Dingen sind sehe ich schwarz. ^^
Ditto
Ich weiß was du sagen willst, aber die Mehrheit hält das, was sie in VR sehen, für Real. Nur wenige Menschen gehen DURCH die VR Wand.
Dennoch dürfte den Meisten klar sein, dass sie gerade eine Brille auf dem Kopf tragen. ^^
NOCH!
Und ich denke bis VR mal so weit ist, werden die Menschen dafür auch mehr sensibilisiert sein bzw. es mehr gewohnt sein. Einmal VR zu erleben ist halt was anderes als es normal im Alltag zu nutzen.
Kann aber auch genau anders herum gehen, dass VR SO gut ist, dass es von der Wirklichkeit nicht mehr zu unterscheiden ist und die Leute dann echt das Problem bekommen, was in Filmen wie Matrix oder Surrogates dezent angesprochen wurde.
Aber du redest von der Beeinflussung der Umgebung. Da gebe ich dir recht.
Ich, für meinen Teil, würde mir wahrscheinlich erstmal nen AdBlocker installieren lassen.

Guter Punkt, wenn das mit der Werbeindustrie nicht besser wird, wäre das durchaus eine Möglichkeit AR zu finanzieren... mit Werbung überall im Blickfeld... allein die Vorstellung... brrrr
ENDLICH KEINE FREIEN FLÄCHEN MEHR!!!! *grusel*
Menschen waren in der Masse immer schon alleine, daran ändert sich nix. Dass wir uns mit Smartphones mehr ignorieren als früher ist jetzt auch nicht wahr.
Sag das den Leuten, die bei einer Verabredung mehr am Smartphone hängen als mit ihrer Verabredung zu reden. Oder Leute die mal nach dem Weg fragen, nach der Uhrzeit etc. Gab genug Gelegenheiten früher dafür, heute nutzt man halt direkt das Smartphone als mal Jemand anderen zu fragen, der da rumläuft/-steht. ^^
Gut, für den Scheiss bin ich auch zu alt, bzw. zu... nennen wir es seltsam. Was Smartphones betrifft.
Ansonsten würde ich behaupten, dass die ewige Kommunikationsmöglichkeit dazu geführt hat, dass Leute Termine nicht mehr ernst nehmen. Es ist viel zu einfach, kurz vorher mal ne Nachricht zu schicken.
Das geht durch alle Altersklassen. Ich wurde echt doof angesehen, als ich noch kein Smartphone hatte und sagte: "Wenn du mir HEUTE sagst, dass wir am Sonntag um 9:30 Joggen gehen, dann stehe ich um 9:25 am Wald"
Wenns nicht in Whatsapp steht, dann findet es nicht statt, habe ich so im Gefühl.
Auch solche kleinen Dinge sorgen dafür, das man wenige Kommunikationsangst mit fremden Leuten hat. Und wenn ich die heutige Generation teilweise so sehe, ohne Smartphone wären sie in der Großstadt verloren.

Die wissen doch schon teilweise nicht mehr wie man ohne das Ding früher überlebt hat. ^^
Männer haben noch NIE nach dem Weg gefragt.
Heute müssen sie das nicht mehr, dafür hat's GPS. Blöd ist halt wirklich, wenn man hörig ist.
Wobei - und das geht jetzt ein wenig in Richtung dessen, was ich oben meinte - ich erwische mich dabei, dass ich mir keinen Weg merken kann, den ich mit GPS fahre. Mein Hirn wird einfach nicht genötigt, sich markante Punkte oder ähnliches zu merken. Es ist nur noch darauf trainiert kurz aufmerksam zu werden, wenn Siri/Google/Klara was sagt.
Ich denke, dass das normal für unser Hirn ist, es macht ab und an aber nachdenklich.
Wer das nicht hat, tut sich da deutlich schwerer sich vorzustellen wie es früher mal ohne Internet und ohne Smartphone/Handy war.
Von hier aus zurückblickend: Scheisse war das.
Für mich persönlich überwiegen da die Vorteile, aber ich bin jetzt auch nicht so technikhörig, dass ich die Probleme nicht sehen würde. Wobei ich inzwischen auch etwas lockerer darin bin, ein Problem bei den "Digital Natives" zu sehen, denen halt die Grundlagen der Technik fehlen, mit der sie da gerade umgehen.
Wer bin ich Alter Sack, die dazu zu zwingen? Jede Generation macht ihre eigenen Fehler und lernt im besten Falle daraus.
Sicher, aber es gehört halt dazu, weil mit AR/VR kann man die Personen noch mehr überwachen und natürlich ist das etwas was auch die Regierungen gerne sehen. Jedes Mittel die Bürger besser unter Kontrolle zu haben ist doch für Leute super, die nach Macht gieren.
Ich glaube nicht, dass man die Leute mit AR/VR noch deutlich besser überwachen könnte als das heute schon mit Smartphones möglich ist. Zumal jedes Auto seit (Datum vergessen) ein Handy eingebaut hat. Danke, EU.
Ich würde mich da eher vor den Manipulationsmöglichkeiten fürchten, wenn streng genommen jemand anderes deine Wahrheit bestimmen kann. (In Abgrenzung zur Wirklichkeit, somethingsomething Philosophie)