Virtual Reality: GTA-Schöpfer: "Technik befindet sich noch in der Steinzeit und bremst Ideen aus"

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unknown_18
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Re: Virtual Reality: GTA-Schöpfer: "Technik befindet sich noch in der Steinzeit und bremst Ideen aus"

Beitrag von unknown_18 »

Sir Richfield hat geschrieben: 24.11.2017 10:36
Irgendwann, werde ich aber wohl nicht mehr erleben, werden AR und VR eh in einem Gerät verschmelzen.
Hmm, das wäre ja eigentlich "nur" die logische Konsequenz der Hololens. Statt einzelne Objekte in den Raum zu projezieren, wird der gesamte Raum mit "Texturen" belegt.
Braucht natürlich immens mehr Leistung als "nur" VR, da ja in Echtzeit der Raum gescannt und die Daten verarbeitet werden müssen.
Um dann in VR umzuschalten, muss "einfach nur" die Transparenz aufgehoben werden.
Äh, nein, so meinte ich das nicht. Wenn eine AR Brille virtuelle Objekte so darstellen kann, das sie 100% undurchsichtig sind, dann ist es auch kein Problem den kompletten Sichtbereich mit virtuellen Objekten zu verdecken und dann hat man nichts anderes als das was auch eine VR Brille kann. Den Raum kannst du dann so nutzen wie in VR oder eben auch gar nicht. Die AR Brille muss dann nur das berechnen was auch eine VR Brille mit Inside-Out Tracking berechnen muss, den Raum scannen um darin Objekte zu platzieren muss sie nicht mehr.

Aber natürlich könnte man diesen AR Vorteil mit VR mixen und so z.B. einen virtuellen Stuhl da platzieren wo in echt ein Stuhl steht usw. Man muss es aber für VR nicht.
Wenn das mal Massenmarkt werden sollte und jeder Draußen mit so einer Technik rumläuft, ich bin jetzt schon mal auf die ganzen Herausfoderungen gespannt, der sich die Gesellschaft dann stellen muss, wenn jeder buchstäblich in seiner eigenen Welt rumläuft.
Darum mag ich AR nicht, ich sehe in der Technik eine größere Gefahr als in VR. Wenn ich heute aus dem Augenwinkel eine schnelle Bewegung sehe, dann schaue ich da automatisch hin, weil es könnte ja etwas gefährliches sein, ein Menschlicher Instinkt. In einem Zeitalter in dem AR aber Jederzeit normal ist, könnte dieser Instinkt verloren gehen, weil das Gehirn irgendwann vielleicht sagt "Ach, das ist eh nur AR" und ignoriert es.

Mit AR kann man auch viel Unsinn anstellen, wenn AR einfach mal Objekte so einbinden kann, das man ohne die AR Brille abnehmen nicht erkennt, ob das nun echt oder eben AR ist. Man darf nicht vergessen... irgendwann ist AR so mächtig, das es den Tag für den AR Träger zur Nacht machen kann und es sieht 100% echt aus. Denn AR kann nicht nur Objekte in die reale Umgebung einblenden, es kann das komplette Bild manipulieren. "Mir ist vorhin ein lila Auto über den Weg gefahren" ... zu dumm das das Auto in echt grün war. ^^

AR hat das Potential die Menschen unfähig zu machen erkennen zu können was real ist und was nicht. Das ist bei VR doch schon eine ganze Ecke schwerer, weil bei einer reinen VR Brille weiß ich das alles nicht real ist, da brauche ich nicht rätseln ob das jetzt real ist und das andere da nicht.

Vor allem sehe ich AR als deutlich asozialer an als VR, weil in der Öffentlichkeit wird Niemand mit VR Brille rumrennen, das würde schnell vor dem nächsten Auto oder an der nächsten Wand enden, aber mit AR Brille könnte irgendwann Jeder so rum rennen wie mit dem Smartphone schon heute. Und mit den ganzen zusätzlichen Informationen vor Augen nimmt man andere Mitmenschen noch weniger wahr. Mal davon abgesehen, das es für Datenkraken wie Google, Facebook und Co das absolute Schlaraffenland ist, weil AR funktioniert nun mal nicht ohne Positionsbestimmung und ohne Kamera.
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Re: Virtual Reality: GTA-Schöpfer: "Technik befindet sich noch in der Steinzeit und bremst Ideen aus"

Beitrag von Doc Angelo »

Ich glaube bevor man AR wirklich nicht mehr von der Umwelt unterscheiden kann vergeht noch eine Weile. Bis dahin gibts bestimmt einige Protokolle oder Standards die für sowas gedacht sind. Eine Art Killswitch an der Brille zum Beispiel: Kurz dran fassen und das AR-Bild wird ausgeblendet.

Wenn AR soweit ist und die Geräte für den alltäglichen Gebrauch fit sind, dann würde ich ausschließlich Geräte benutzen, die von freier und offener Software betrieben sind. Falls es dann sowas schon gibt, auch freie und offene Hardware. Social Media und Online-Gaming manipulieren schon jetzt gezielt unsere Psyche um Gewinn zu maximieren. Das würde bei AR wirklich üble Maße annehmen, wenn man dem nicht entgegen wirkt.

Wenn die AR-Brille mit FOSS (free and open source software) läuft, dann gibts keine versteckten Überraschungen. (Von der Ausnutzung von Bugs abgesehen, aber das betrifft jede Art von Software.)
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Re: Virtual Reality: GTA-Schöpfer: "Technik befindet sich noch in der Steinzeit und bremst Ideen aus"

Beitrag von unknown_18 »

Und wie viele solche freie Hardware gibt es heute schon in anderen Bereichen? ;)

Eben, das ist oft nur Wunschdenken, die Idealvorstellung, die aber nie eintritt. Schon jetzt sind am VR Markt es die Brillen der großen Unternehmen, die sich am meisten verkauft haben. Die freien VR Brillen, die auf OpenVR setzen, machen vermutlich schon heute nicht mal 0,1% der VR Besitzer aus und ich gehe jetzt nur von richtigen VR Brillen aus, nicht von Smartphone VR, dann würden wir sicherlich eher von 0,01% reden.

Freie Hardware/Software scheitert schon an einer simplen Sache: Geld, das die großen Unternehmen haben und daher schneller mit einem Produkt am Markt sein können. Freie Hard-/Software hat dieses Geld nicht und muss mit weniger auskommen, braucht deutlich länger und verschläft so jedes mal den Zug.
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Sir Richfield
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Re: Virtual Reality: GTA-Schöpfer: "Technik befindet sich noch in der Steinzeit und bremst Ideen aus"

Beitrag von Sir Richfield »

Balmung hat geschrieben: 24.11.2017 15:29 Äh, nein, so meinte ich das nicht. Wenn eine AR Brille virtuelle Objekte so darstellen kann, das sie 100% undurchsichtig sind, dann ist es auch kein Problem den kompletten Sichtbereich mit virtuellen Objekten zu verdecken und dann hat man nichts anderes als das was auch eine VR Brille kann. Den Raum kannst du dann so nutzen wie in VR oder eben auch gar nicht. Die AR Brille muss dann nur das berechnen was auch eine VR Brille mit Inside-Out Tracking berechnen muss, den Raum scannen um darin Objekte zu platzieren muss sie nicht mehr.
Ja, das meinte ich mit "Transparenz ausschalten". Wobei ich glaube, dass es sinnvoller ist, das über Hardware zu machen, Glas abdunkeln, Klappe vor, sowas in der Richtung. Oder halt komplett neue Displaytechnik, wie wirklich ihre Pixel blickdicht schalten kann.

Ich sehe die Herausfoderung da halt bei dem Echtzeit-Tracking, was AKTUELL für AR wichtiger ist als für VR.
Ich denke, am Ende des Tages ist es für VR auch sinnvoll, wenn die Hardware alle! Objekte in deiner Nähe findet und die Software diese Information auch irgendwo umsetzt.
Damit meine ich halt die Zukunftsvision, dass du mit der VR Brille nicht an einen Stuhl oder definierten, leeren! Raum gebunden bist.
Aber natürlich könnte man diesen AR Vorteil mit VR mixen und so z.B. einen virtuellen Stuhl da platzieren wo in echt ein Stuhl steht usw. Man muss es aber für VR nicht.
So in die Richtung.
Darum mag ich AR nicht, ich sehe in der Technik eine größere Gefahr als in VR. Wenn ich heute aus dem Augenwinkel eine schnelle Bewegung sehe, dann schaue ich da automatisch hin, weil es könnte ja etwas gefährliches sein, ein Menschlicher Instinkt. In einem Zeitalter in dem AR aber Jederzeit normal ist, könnte dieser Instinkt verloren gehen, weil das Gehirn irgendwann vielleicht sagt "Ach, das ist eh nur AR" und ignoriert es.
Ich dachte eher an die andere Richtung, dass man sich dank AR/VR Dinge ausblenden lässt. Nervige andere Menschen oder den Verkehr.
Wird man sehen müssen. Ich meine, unsere Spezies hat es bis jetzt ja auch überlebt, dass die Leute gegen Laternen laufen, weil sie auf ihr Smartphone fokussiert sind. ;)
Denn AR kann nicht nur Objekte in die reale Umgebung einblenden, es kann das komplette Bild manipulieren. "Mir ist vorhin ein lila Auto über den Weg gefahren" ... zu dumm das das Auto in echt grün war. ^^
Natürlich. So sehr mir AR in der Windschutzscheibe helfen kann, buchstäblich die Nacht zum Tag zu machen, so kann man die Technik mißbrauchen.

Ich fürchte vorher muss unsere Gesellschaft erstmal andere Dinge auf die Kette bekommen - ein Bewußtsein für IT-Sicherheit.
Davon scheinen wir ja meilenweit entfernt zu sein, wenn ich dauernd von "Datenreichtum" lese (AKA: Jemand hat Tonnenweise Zeug kopiert) Oder dass man einen Jeep fernsteuern kann.
AR hat das Potential die Menschen unfähig zu machen erkennen zu können was real ist und was nicht. Das ist bei VR doch schon eine ganze Ecke schwerer, weil bei einer reinen VR Brille weiß ich das alles nicht real ist, da brauche ich nicht rätseln ob das jetzt real ist und das andere da nicht.
Ich weiß was du sagen willst, aber die Mehrheit hält das, was sie in VR sehen, für Real. Nur wenige Menschen gehen DURCH die VR Wand.
Aber du redest von der Beeinflussung der Umgebung. Da gebe ich dir recht.
Ich, für meinen Teil, würde mir wahrscheinlich erstmal nen AdBlocker installieren lassen. ;)
Vor allem sehe ich AR als deutlich asozialer an als VR, weil in der Öffentlichkeit wird Niemand mit VR Brille rumrennen, das würde schnell vor dem nächsten Auto oder an der nächsten Wand enden, aber mit AR Brille könnte irgendwann Jeder so rum rennen wie mit dem Smartphone schon heute. Und mit den ganzen zusätzlichen Informationen vor Augen nimmt man andere Mitmenschen noch weniger wahr.
Menschen waren in der Masse immer schon alleine, daran ändert sich nix. Dass wir uns mit Smartphones mehr ignorieren als früher ist jetzt auch nicht wahr.
Mal davon abgesehen, das es für Datenkraken wie Google, Facebook und Co das absolute Schlaraffenland ist, weil AR funktioniert nun mal nicht ohne Positionsbestimmung und ohne Kamera.
Hmm, hatte ich nicht gerade über Google gelesen, dass die für die Positionsbestimmung die Dienste jetzt schon nicht brauchen?
Und dass Facebook sich die Oculus geschnappt hat, hat die Leute damals schon verschnupft.

ich würde das jetzt aber nicht der Technik hinter AR/VR vorwerfen. Dass wir uns alle in die Datenabhängigkeit begeben, das ist ein getrenntes und IMHO sehr ernstes Problem, das aber niemand auf dem Schirm hat.
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Re: Virtual Reality: GTA-Schöpfer: "Technik befindet sich noch in der Steinzeit und bremst Ideen aus"

Beitrag von Doc Angelo »

Balmung hat geschrieben: 24.11.2017 15:47 Und wie viele solche freie Hardware gibt es heute schon in anderen Bereichen? ;)

Eben, das ist oft nur Wunschdenken, die Idealvorstellung, die aber nie eintritt. Schon jetzt sind am VR Markt es die Brillen der großen Unternehmen, die sich am meisten verkauft haben. Die freien VR Brillen, die auf OpenVR setzen, machen vermutlich schon heute nicht mal 0,1% der VR Besitzer aus und ich gehe jetzt nur von richtigen VR Brillen aus, nicht von Smartphone VR, dann würden wir sicherlich eher von 0,01% reden.

Freie Hardware/Software scheitert schon an einer simplen Sache: Geld, das die großen Unternehmen haben und daher schneller mit einem Produkt am Markt sein können. Freie Hard-/Software hat dieses Geld nicht und muss mit weniger auskommen, braucht deutlich länger und verschläft so jedes mal den Zug.
Freie Hardware gibt es vergleichsweise wenig. Trotzdem gibt es die Idee, und es wird auch einiges getan und dort hin zu kommen. Hier mal ne Liste von Projekten: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_o ... e_projects

OpenVR ist das offizielle SDK für die Vive, wenn ich das richtig sehe. OpenVR unterstützt auch andere Brillen, ohne das die Hersteller dieser Brillen das supporten müssen.

Was freie Software angeht: Linux ist frei und Open Source, und ist im Grunde aus der heutigen IT-Welt nicht mehr wegzudenken. Sämtliche der 500 schnellsten Rechner der Welt laufen mit Linux. So gut wie alle Router laufen mit Linux. Android-Smartphones laufen mit Linux. Smart-TVs laufen mit Linux. Smart-Watches laufen mit Linux. Ein guter Teil von iOS ist ebenfalls FOSS. Das unterliegende Betriebssystem der Playstation 4 ist frei und Open Source (FreeBSD). Sogar Melkmaschinen laufen mit LInux. :Häschen:

Davon abgesehen wird ein absoluter Großteil des Internet-Browsing mit FOSS erledigt: Firefox ist FOSS. Chrome ist 99,9% FOSS. Wer 100% will, nimmt Chromium. Auf der Gegenseite ebenso: Die meisten Web-Server laufen mit Linux und Apache, nginx oder lighttpd.

Meine persönliche Meinung: Mehr Geld macht Software nicht zwangsweise besser. Eher schlechter, finde ich. Siehe Windows und all seine Nachteile gegenüber Linux.
Zuletzt geändert von Doc Angelo am 24.11.2017 16:31, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Virtual Reality: GTA-Schöpfer: "Technik befindet sich noch in der Steinzeit und bremst Ideen aus"

Beitrag von yopparai »

Du hast die Switch vergessen (und noch ganz viel mehr) ^^

Also im Softwarebereich ist Open Source überhaupt nicht wegzudenken.
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Re: Virtual Reality: GTA-Schöpfer: "Technik befindet sich noch in der Steinzeit und bremst Ideen aus"

Beitrag von unknown_18 »

Sir Richfield hat geschrieben: 24.11.2017 16:05 Ja, das meinte ich mit "Transparenz ausschalten". Wobei ich glaube, dass es sinnvoller ist, das über Hardware zu machen, Glas abdunkeln, Klappe vor, sowas in der Richtung. Oder halt komplett neue Displaytechnik, wie wirklich ihre Pixel blickdicht schalten kann.
Wenn es so weit ist das AR und VR verschmelzen kann, braucht man über solche 08/15 Lösungen nicht mehr nachdenken.
Ich sehe die Herausfoderung da halt bei dem Echtzeit-Tracking, was AKTUELL für AR wichtiger ist als für VR.
Auch das wird bis dahin kein Thema mehr sein.
Ich denke, am Ende des Tages ist es für VR auch sinnvoll, wenn die Hardware alle! Objekte in deiner Nähe findet und die Software diese Information auch irgendwo umsetzt.
Nein, danke, dann ist man ja noch viel mehr davon abhängig wie der reale Raum aussieht, in dem man VR nutzen will. Dann ist es ja noch viel wichtiger einen extra Raum nur für VR zu haben oder man ist ständig am Möbel umrücken. Das wäre daher das dümmste was man für VR machen könnte. Wenn ich auf dem Mond rum spaziere will ich da auch keine Stühle, kein Computer etc. rumstehen haben. :P
Damit meine ich halt die Zukunftsvision, dass du mit der VR Brille nicht an einen Stuhl oder definierten, leeren! Raum gebunden bist.
Genau dazu würde es aber führen.
Ich dachte eher an die andere Richtung, dass man sich dank AR/VR Dinge ausblenden lässt. Nervige andere Menschen oder den Verkehr.
Das wird aber schwierig, noch können Kameras nicht durch Menschen hindurch sehen um den Hintergrund zu sehen und davor zu blenden. Davon ab... Verkehr ausblenden, super Idee. "die Straße ist frei, also kann ich drüber rennen"... tja, dumm das in Wirklichkeit gerade Rushhour war...
Wird man sehen müssen. Ich meine, unsere Spezies hat es bis jetzt ja auch überlebt, dass die Leute gegen Laternen laufen, weil sie auf ihr Smartphone fokussiert sind. ;)
Deswegen muss man jetzt nicht ausprobieren ob sie es überlebt gegen fahrende Autos zu laufen. ;)
Ich fürchte vorher muss unsere Gesellschaft erstmal andere Dinge auf die Kette bekommen - ein Bewußtsein für IT-Sicherheit.
Davon scheinen wir ja meilenweit entfernt zu sein, wenn ich dauernd von "Datenreichtum" lese (AKA: Jemand hat Tonnenweise Zeug kopiert) Oder dass man einen Jeep fernsteuern kann.
Ja, gut, ist nicht abzusehen wie unsere Gesellschaft dann aussieht, wenn AR und VR mal so weit entwickelt sind. Aber so langsam wie die Menschheit bei solchen Dingen sind sehe ich schwarz. ^^
Ich weiß was du sagen willst, aber die Mehrheit hält das, was sie in VR sehen, für Real. Nur wenige Menschen gehen DURCH die VR Wand.
Dennoch dürfte den Meisten klar sein, dass sie gerade eine Brille auf dem Kopf tragen. ^^

Und ich denke bis VR mal so weit ist, werden die Menschen dafür auch mehr sensibilisiert sein bzw. es mehr gewohnt sein. Einmal VR zu erleben ist halt was anderes als es normal im Alltag zu nutzen.
Aber du redest von der Beeinflussung der Umgebung. Da gebe ich dir recht.
Ich, für meinen Teil, würde mir wahrscheinlich erstmal nen AdBlocker installieren lassen. ;)
Guter Punkt, wenn das mit der Werbeindustrie nicht besser wird, wäre das durchaus eine Möglichkeit AR zu finanzieren... mit Werbung überall im Blickfeld... allein die Vorstellung... brrrr :evil:
Menschen waren in der Masse immer schon alleine, daran ändert sich nix. Dass wir uns mit Smartphones mehr ignorieren als früher ist jetzt auch nicht wahr.
Sag das den Leuten, die bei einer Verabredung mehr am Smartphone hängen als mit ihrer Verabredung zu reden. Oder Leute die mal nach dem Weg fragen, nach der Uhrzeit etc. Gab genug Gelegenheiten früher dafür, heute nutzt man halt direkt das Smartphone als mal Jemand anderen zu fragen, der da rumläuft/-steht. ^^

Auch solche kleinen Dinge sorgen dafür, das man wenige Kommunikationsangst mit fremden Leuten hat. Und wenn ich die heutige Generation teilweise so sehe, ohne Smartphone wären sie in der Großstadt verloren. ;) Die wissen doch schon teilweise nicht mehr wie man ohne das Ding früher überlebt hat. ^^

Technik ist gut und schön, aber man sollte sich nicht völlig von ihr abhängig machen. Das kann ich als Jemand, der eben vor dem ganzen Technik/INet Kram aufwuchs, eben besser beurteilen, weil ich weiß wie sehr das unsere Welt verändert hat, hab es ja miterlebt. Wer das nicht hat, tut sich da deutlich schwerer sich vorzustellen wie es früher mal ohne Internet und ohne Smartphone/Handy war.

Verdammt fühl ich mich gerade wie ein alter Sack. :lol:
Mal davon abgesehen, das es für Datenkraken wie Google, Facebook und Co das absolute Schlaraffenland ist, weil AR funktioniert nun mal nicht ohne Positionsbestimmung und ohne Kamera.
Hmm, hatte ich nicht gerade über Google gelesen, dass die für die Positionsbestimmung die Dienste jetzt schon nicht brauchen?
Und dass Facebook sich die Oculus geschnappt hat, hat die Leute damals schon verschnupft.[/quote]
Ja, aber nur ein Teil der Technik Freaks / Enthusiasten und die stellen kaum auch nur annähernd die breite Masse dar. Der breiten Masse ist es ziemlich scheiß egal das Facebook Oculus gekauft hat, werden die nicht mal mitgekriegt haben, auch weil ein Großteil von VR erst danach erfuhr. ^^
ich würde das jetzt aber nicht der Technik hinter AR/VR vorwerfen. Dass wir uns alle in die Datenabhängigkeit begeben, das ist ein getrenntes und IMHO sehr ernstes Problem, das aber niemand auf dem Schirm hat.
(Du hast in deiner Liste übrigens die Regierungen vergessen!)
Sicher, aber es gehört halt dazu, weil mit AR/VR kann man die Personen noch mehr überwachen und natürlich ist das etwas was auch die Regierungen gerne sehen. Jedes Mittel die Bürger besser unter Kontrolle zu haben ist doch für Leute super, die nach Macht gieren.
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Re: Virtual Reality: GTA-Schöpfer: "Technik befindet sich noch in der Steinzeit und bremst Ideen aus"

Beitrag von unknown_18 »

Doc Angelo hat geschrieben: 24.11.2017 16:24 OpenVR ist das offizielle SDK für die Vive, wenn ich das richtig sehe. OpenVR unterstützt auch andere Brillen, ohne das die Hersteller dieser Brillen das supporten müssen.
Mein Fehler, hab mich von dem Namen irritieren lassen, ich meinte eigentlich OSVR (wozu auch das Hacker Devkit gehört), was eben komplett auf open Source setzt.
Was freie Software angeht: Linux ist frei und Open Source, und ist im Grunde aus der heutigen IT-Welt nicht mehr wegzudenken. Sämtliche der 500 schnellsten Rechner der Welt laufen mit Linux. So gut wie alle Router laufen mit Linux. Android-Smartphones laufen mit Linux. Smart-TVs laufen mit Linux. Smart-Watches laufen mit Linux. Ein guter Teil von iOS ist ebenfalls FOSS. Das unterliegende Betriebssystem der Playstation 4 ist frei und Open Source (FreeBSD). Sogar Melkmaschinen laufen mit LInux. :Häschen:
Alles schön und gut, aber sobald es um Computer geht mit denen man arbeitet hat es gegen Windows und MacOS keine Chance. ^^
Davon abgesehen wird ein absoluter Großteil des Internet-Browsing mit FOSS erledigt: Firefox ist FOSS. Chrome ist 99,9% FOSS. Wer 100% will, nimmt Chromium. Auf der Gegenseite ebenso: Die meisten Web-Server laufen mit Linux und Apache, nginx oder lighttpd.
Ja, stimmt natürlich, keine Frage. Und ja, an diese Dinge hatte ich nicht gleich gedacht. ^^
Meine persönliche Meinung: Mehr Geld macht Software nicht zwangsweise besser. Eher schlechter, finde ich. Siehe Windows und all seine Nachteile gegenüber Linux.
Ich hab auch nicht behauptet das es die Software besser macht, aber mit mehr Geld ist die Software schneller fertig. Die Qualität steht aber wieder auf einem völlig anderen Blatt. Gute Software kann man eben nicht mit einfach mehr Geld rein stopfen erreichen, es braucht gute Leute und vor allem einen guten Entwicklungsplan, was aber meist eben auch nicht mit "schnell" zusammen passt.
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Re: Virtual Reality: GTA-Schöpfer: "Technik befindet sich noch in der Steinzeit und bremst Ideen aus"

Beitrag von Doc Angelo »

Balmung hat geschrieben: 24.11.2017 16:41 Mein Fehler, hab mich von dem Namen irritieren lassen, ich meinte eigentlich OSVR (wozu auch das Hacker Devkit gehört), was eben komplett auf open Source setzt.
OpenVR ist auch FOSS. https://github.com/ValveSoftware/openvr ... er/LICENSE
Balmung hat geschrieben: 24.11.2017 16:41 Alles schön und gut, aber sobald es um Computer geht mit denen man arbeitet hat es gegen Windows und MacOS keine Chance. ^^
Also da muss ich dir wirklich vehement widersprechen. Es gibt zwar einige spezielle Berufe, wo die jeweils beliebteste oder leistungsfähigste Software nicht nativ für Linux herausgegeben wird, zum Beispiel grafisches Design. Selbst für CAD gibt es und gab es schon immer Software für Unix und Linux. Aber das wars dann eigentlich auch schon. Ich persönlich muss sagen das es recht gute FOSS im Grafikbereich gibt. Blender, Krita, GIMP und Inkscape zum Beispiel.

Welche Berufe kann man denn nicht ausüben ohne Windows oder Mac?
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Re: Virtual Reality: GTA-Schöpfer: "Technik befindet sich noch in der Steinzeit und bremst Ideen aus"

Beitrag von unknown_18 »

Sorry, aber ist völlig egal ob es Software wie Blender unter Linux gibt, Blender spielt im Job aber kaum eine Rolle, so gut wie kein Unternehmen setzt auf Blender. Da sind es immer die große kommerziellen Produkte wie Maya, 3DS Max etc. auf was die Unternehmen setzen.

Ja, ich höre schon seit Jahren immer das Argument "Aber dafür gibt es doch auch Software unter Linux", bringt nur nichts wenn sie beruflich in keinem Unternehmen genutzt werden. Es gibt auch Open Office und dennoch wird es kaum in Unternehmen genutzt, die setzen weiter auf MS Office etc.

Am Ende bringt es also nichts, wenn man beruflich mit solcher Software zu tun hat, da dann Blender oder Open Office zu lernen. Die Bedienung und der Workflow sind dann doch teils sehr unterschiedlich. Genauso gilt das für viele andere Open Source Software im Grafik Bereich. Auch GIMP spielt kaum eine Rolle, weil fast überall auf Photoshop gesetzt wird.
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Re: Virtual Reality: GTA-Schöpfer: "Technik befindet sich noch in der Steinzeit und bremst Ideen aus"

Beitrag von Doc Angelo »

Balmung hat geschrieben: 24.11.2017 17:07 Sorry, aber ist völlig egal ob es Software wie Blender unter Linux gibt, Blender spielt im Job aber kaum eine Rolle, so gut wie kein Unternehmen setzt auf Blender. Da sind es immer die große kommerziellen Produkte wie Maya, 3DS Max etc. auf was die Unternehmen setzen.

Ja, ich höre schon seit Jahren immer das Argument "Aber dafür gibt es doch auch Software unter Linux", bringt nur nichts wenn sie beruflich in keinem Unternehmen genutzt werden. Es gibt auch Open Office und dennoch wird es kaum in Unternehmen genutzt, die setzen weiter auf MS Office etc.

Am Ende bringt es also nichts, wenn man beruflich mit solcher Software zu tun hat, da dann Blender oder Open Office zu lernen. Die Bedienung und der Workflow sind dann doch teils sehr unterschiedlich. Genauso gilt das für viele andere Open Source Software im Grafik Bereich. Auch GIMP spielt kaum eine Rolle, weil fast überall auf Photoshop gesetzt wird.
Das liegt oft daran, das es immer noch Leute gibt, die denken das FOSS "nichts richtiges ist". Das ist eine Art von Henne-Ei-Problem. Man benutzt X, weil man halt X benutzt. Firmen wie Autodesk und Adobe setzen darauf und freuen sich den Arsch ab für jede illegale Kopie. Denn so bekommen sie auf die Dauer die nächste Generation der zahlenden Kunden. Zusätzlich wird auf ganz bewusst unkompatible Dateiformate gesetzt, die sich jedes Jahr ein wenig ändern, damit man ein Software-Abo abschließt. Dann bekommt man jedes Jahr die neue Version. Ist mittlerweile üblich. Wer in der 2017er-Version abspeichert und es einem mit der 2016er-Version schickt, dann kann der es nicht öffnen. Dann muss man wieder exportieren - mit allen Macken die sich dadurch ergeben. Und das Ganze wird bewusst gemacht. Zumindest hat Autodesk das eine ganze Zeit gemacht. Ich finds scheiße. Da lehn ich dankend ab.

Solche Sachen können sich aber auch schnell ändern, wie man zuletzt im Gaming-Bereich gesehen hat. Es gibt mittlerweile ziemlich viele Spiele für Linux.

Der Workflow unterscheidet sich natürlich. Aber das ist auch bei unterschiedlicher Software unter Windows so. Das hat mit Linux im speziellen nicht wirklich was zu tun.
Zuletzt geändert von Doc Angelo am 24.11.2017 17:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Virtual Reality: GTA-Schöpfer: "Technik befindet sich noch in der Steinzeit und bremst Ideen aus"

Beitrag von unknown_18 »

Mag sein das es ziemlich viele Spiele für Linux gibt und trotzdem spielt Linux weiterhin kaum eine Rolle unter Spielern und das wird sich auch in Zukunft nicht so schnell ändern, eher weiter so langsam voran gehen. Also vielleicht mal in 20 Jahren. ;)
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Re: Virtual Reality: GTA-Schöpfer: "Technik befindet sich noch in der Steinzeit und bremst Ideen aus"

Beitrag von Doc Angelo »

Balmung hat geschrieben: 24.11.2017 17:32 Mag sein das es ziemlich viele Spiele für Linux gibt und trotzdem spielt Linux weiterhin kaum eine Rolle unter Spielern und das wird sich auch in Zukunft nicht so schnell ändern, eher weiter so langsam voran gehen. Also vielleicht mal in 20 Jahren. ;)
Wer weiß. Es hat auch niemand mit Steam für Linux gerechnet, plötzlich wars da und hat für einen dicken Schub gesorgt. Unter Entwicklern zumindest gibt es kaum welche, die sich nicht für Linux-Support interessieren. Zuletzt gab es ja die Nachricht, das die Frostbite-Entwickler auf der Stelle eine Linux-Version kompilieren würde, wenn man ihnen die Erlaubnis gäbe.
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Re: Virtual Reality: GTA-Schöpfer: "Technik befindet sich noch in der Steinzeit und bremst Ideen aus"

Beitrag von Sir Richfield »

Balmung hat geschrieben: 24.11.2017 16:33Wenn es so weit ist das AR und VR verschmelzen kann, braucht man über solche 08/15 Lösungen nicht mehr nachdenken.
Klar, das ist hier mein Endziel: Hardware bestimmt nicht, ob du AR oder VR machst.
Ich sehe die Herausfoderung da halt bei dem Echtzeit-Tracking, was AKTUELL für AR wichtiger ist als für VR.
Auch das wird bis dahin kein Thema mehr sein.
Auch klar, Technik schreitet voran.
Nein, danke, dann ist man ja noch viel mehr davon abhängig wie der reale Raum aussieht, in dem man VR nutzen will. Dann ist es ja noch viel wichtiger einen extra Raum nur für VR zu haben oder man ist ständig am Möbel umrücken.
Du missverstehst meine Intention. Nur weil VR den ganzen Raum akkurat tracken KANN, muss man das halt noch lange nicht machen. Niemand wird einen daran hindern, Software für Stuhl und Leeren Raum zu schreiben.
Ansonsten glaube ich, dass ich nur einen kleinen Schritt weiter denke als das, was aktuell schon gemacht wird. Denn wenn ich die Anwendungen richtig sehe, dann machen die dich auf irgendeine Weise darauf aufmerksam, dass du gerade die Grenzen des Raumes erreicht hast.
Kann auch sein, dass du halt schon drei Schritte weiter bist, so Richtung Rasenmäher Mann, dass der Raum dich überhaupt nicht mehr eingrenzt, sondern auch deine anderen Sinne "mit in der Simulation" sind.
Dann haben wir natürlich andere Visionen im Moment und Kontext dieser Diskussion.
Damit meine ich halt die Zukunftsvision, dass du mit der VR Brille nicht an einen Stuhl oder definierten, leeren! Raum gebunden bist.
Genau dazu würde es aber führen.
Siehe oben, entweder haben wir gerade andere Vorstellungen oder verstehen das mit der "Gebundenheit" anders.
Das wird aber schwierig, noch können Kameras nicht durch Menschen hindurch sehen um den Hintergrund zu sehen und davor zu blenden. Davon ab... Verkehr ausblenden, super Idee. "die Straße ist frei, also kann ich drüber rennen"... tja, dumm das in Wirklichkeit gerade Rushhour war...
Noch können Kameras das nicht in Echtzeit, meinst du. Grundsätzlich ist das jetzt schon vollautomatisch möglich.
Ansonsten kommt es halt darauf an, was du an Sensorik in die Hardware bekommst.
Und - klar ist das eine beschissene Idee, sich von AR ein leeres Whimseyshire vorgaukeln zu lassen, während man Draußen rumläuft. Es ist aber vorstellbar und mittelfristig eher möglich.
Wird man sehen müssen. Ich meine, unsere Spezies hat es bis jetzt ja auch überlebt, dass die Leute gegen Laternen laufen, weil sie auf ihr Smartphone fokussiert sind. ;)
Deswegen muss man jetzt nicht ausprobieren ob sie es überlebt gegen fahrende Autos zu laufen. ;)
Vor allem wenn in der Zukunft Autos elektrisch sind und deutlich weniger Geräusche machen. :)

Was ich in der Beziehung eher "befürchte" ist, dass wir uns von Sensoren abhängig machen.
Ich meine jetzt schon bekommt fast jeder einen mittleren Herzkasper, wenn das Internet weg ist.
Wenn man in Zukunft daran gewöhnt ist, dass einem das HUD meldet, dass man jetzt nicht über die Straße gehen sollte, weil da gerade der Tesla angerauscht kommt und die Technik versagt...
a, gut, ist nicht abzusehen wie unsere Gesellschaft dann aussieht, wenn AR und VR mal so weit entwickelt sind. Aber so langsam wie die Menschheit bei solchen Dingen sind sehe ich schwarz. ^^
Ditto
Ich weiß was du sagen willst, aber die Mehrheit hält das, was sie in VR sehen, für Real. Nur wenige Menschen gehen DURCH die VR Wand.
Dennoch dürfte den Meisten klar sein, dass sie gerade eine Brille auf dem Kopf tragen. ^^
NOCH! :)
Und ich denke bis VR mal so weit ist, werden die Menschen dafür auch mehr sensibilisiert sein bzw. es mehr gewohnt sein. Einmal VR zu erleben ist halt was anderes als es normal im Alltag zu nutzen.
Kann aber auch genau anders herum gehen, dass VR SO gut ist, dass es von der Wirklichkeit nicht mehr zu unterscheiden ist und die Leute dann echt das Problem bekommen, was in Filmen wie Matrix oder Surrogates dezent angesprochen wurde.
Aber du redest von der Beeinflussung der Umgebung. Da gebe ich dir recht.
Ich, für meinen Teil, würde mir wahrscheinlich erstmal nen AdBlocker installieren lassen. ;)
Guter Punkt, wenn das mit der Werbeindustrie nicht besser wird, wäre das durchaus eine Möglichkeit AR zu finanzieren... mit Werbung überall im Blickfeld... allein die Vorstellung... brrrr :evil:
ENDLICH KEINE FREIEN FLÄCHEN MEHR!!!! *grusel*
Menschen waren in der Masse immer schon alleine, daran ändert sich nix. Dass wir uns mit Smartphones mehr ignorieren als früher ist jetzt auch nicht wahr.
Sag das den Leuten, die bei einer Verabredung mehr am Smartphone hängen als mit ihrer Verabredung zu reden. Oder Leute die mal nach dem Weg fragen, nach der Uhrzeit etc. Gab genug Gelegenheiten früher dafür, heute nutzt man halt direkt das Smartphone als mal Jemand anderen zu fragen, der da rumläuft/-steht. ^^
Gut, für den Scheiss bin ich auch zu alt, bzw. zu... nennen wir es seltsam. Was Smartphones betrifft.
Ansonsten würde ich behaupten, dass die ewige Kommunikationsmöglichkeit dazu geführt hat, dass Leute Termine nicht mehr ernst nehmen. Es ist viel zu einfach, kurz vorher mal ne Nachricht zu schicken.
Das geht durch alle Altersklassen. Ich wurde echt doof angesehen, als ich noch kein Smartphone hatte und sagte: "Wenn du mir HEUTE sagst, dass wir am Sonntag um 9:30 Joggen gehen, dann stehe ich um 9:25 am Wald"
Wenns nicht in Whatsapp steht, dann findet es nicht statt, habe ich so im Gefühl.
Auch solche kleinen Dinge sorgen dafür, das man wenige Kommunikationsangst mit fremden Leuten hat. Und wenn ich die heutige Generation teilweise so sehe, ohne Smartphone wären sie in der Großstadt verloren. ;) Die wissen doch schon teilweise nicht mehr wie man ohne das Ding früher überlebt hat. ^^
Männer haben noch NIE nach dem Weg gefragt. ;)
Heute müssen sie das nicht mehr, dafür hat's GPS. Blöd ist halt wirklich, wenn man hörig ist.
Wobei - und das geht jetzt ein wenig in Richtung dessen, was ich oben meinte - ich erwische mich dabei, dass ich mir keinen Weg merken kann, den ich mit GPS fahre. Mein Hirn wird einfach nicht genötigt, sich markante Punkte oder ähnliches zu merken. Es ist nur noch darauf trainiert kurz aufmerksam zu werden, wenn Siri/Google/Klara was sagt.
Ich denke, dass das normal für unser Hirn ist, es macht ab und an aber nachdenklich.
Wer das nicht hat, tut sich da deutlich schwerer sich vorzustellen wie es früher mal ohne Internet und ohne Smartphone/Handy war.
Von hier aus zurückblickend: Scheisse war das. ;)

Für mich persönlich überwiegen da die Vorteile, aber ich bin jetzt auch nicht so technikhörig, dass ich die Probleme nicht sehen würde. Wobei ich inzwischen auch etwas lockerer darin bin, ein Problem bei den "Digital Natives" zu sehen, denen halt die Grundlagen der Technik fehlen, mit der sie da gerade umgehen.
Wer bin ich Alter Sack, die dazu zu zwingen? Jede Generation macht ihre eigenen Fehler und lernt im besten Falle daraus.
Sicher, aber es gehört halt dazu, weil mit AR/VR kann man die Personen noch mehr überwachen und natürlich ist das etwas was auch die Regierungen gerne sehen. Jedes Mittel die Bürger besser unter Kontrolle zu haben ist doch für Leute super, die nach Macht gieren.
Ich glaube nicht, dass man die Leute mit AR/VR noch deutlich besser überwachen könnte als das heute schon mit Smartphones möglich ist. Zumal jedes Auto seit (Datum vergessen) ein Handy eingebaut hat. Danke, EU.
Ich würde mich da eher vor den Manipulationsmöglichkeiten fürchten, wenn streng genommen jemand anderes deine Wahrheit bestimmen kann. (In Abgrenzung zur Wirklichkeit, somethingsomething Philosophie)