Need for Speed Payback: Patch schraubt am Fortschrittssystem; mehr Reputation und Ingame-Credits

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Sir Richfield
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Re: Need for Speed Payback: Patch schraubt am Fortschrittssystem; mehr Reputation und Ingame-Credits

Beitrag von Sir Richfield »

Spiritflare82 hat geschrieben: 20.11.2017 13:04 Hört sich für mich ziemlich nach Grind an, 40 Stunden, letztes Drittel, wtf, das ist ein Rennspiel, kein Rollenspiel :lol: naja, auf der anderen Seite versteh ich was hier gemeint ist, beim alten Gran Turismo hat man auch nicht direkt alle Autos gehabt und musste sich die über Zeit erspielen...
Was einem hier aufstoßen sollte ist, dass er zu keinem Zeitpunkt erwähnt, dass irgendeine Verbesserung seiner Fähigkeiten für Fortschritt gesorgt hat. Nein, der Kauf eines besseren Autos sorgte für Fortschritt. Und dieser Kauf wurde "erspielt" durch das mehrfache Durchfahren eines deutlich leichteren Events.

Also, wie du sagstest: Das ist quasi die Definition von Grind.

(Hätte nie gedacht, dass ein NFS in mir mal eine Wizardry VII Erinnerung weckt...)
eigentlichegal
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Re: Need for Speed Payback: Patch schraubt am Fortschrittssystem; mehr Reputation und Ingame-Credits

Beitrag von eigentlichegal »

Sir Richfield hat geschrieben: 20.11.2017 13:25 Was einem hier aufstoßen sollte ist, dass er zu keinem Zeitpunkt erwähnt, dass irgendeine Verbesserung seiner Fähigkeiten für Fortschritt gesorgt hat.
Ist das in einem Rennspiel nicht aber auch bis zu einem gewissen Grad sinnvoll? Man sollte ein Rennen halt nicht mit einem Corsa gewinnen können, wenn alle anderen Porsches fahren, oder?

Ich halte Grind als solches auch nicht für dramatisch, weil Grind nicht unbedingt heißen muss, dass es lästig ist. Wenn die Spielmechaniken gut genug sind, spielt man manches vielleicht sogar gerne mehrmals. Wenn es sich, wie hier im Thread angedeutet, um 2 oder 3 Wiederholungen alter Rennen dreht, finde ich das nicht so dramatisch. Wenn man hingegen die alten Rennen 20 Mal fahren muss nur weil man ein neues Auto braucht, dann finde ich das fragwürdig.
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sphinx2k
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Re: Need for Speed Payback: Patch schraubt am Fortschrittssystem; mehr Reputation und Ingame-Credits

Beitrag von sphinx2k »

CronoKraecker hat geschrieben: 20.11.2017 13:09 Warum treffern sich jedes Wocheende 100erte Fußballmannschaften, um das gleiche Spiel immer wieder zu spielen?
Weil es nicht jedes Wochenende das selbe spiel ist? Es sind die selben Regeln aber jedes mal ein anderes Spiel.
Vllt. will man ein Rennen besser fahren. Vllt. will man immer sicherer um die Kurven kommen. Vllt. will man in Rollenspielen sein neues Equip austesten und vergleichen. Vllt. machts einem Spaß best. Tastenkombinationen immer wieder zu drücken. Vllt. kann und will man einfach mal abschalten. Vllt. ...
Alles völlig Legitim.

Aber wenn du mit Leichtigkeit auf dem ersten Platz beim rennen landest. Und du noch 10 weitere Rennen fahren musst damit du weiter machen kannst ist das wenig spannend. Ich behaupte mal nur die wenigsten haben Spaß daran wieder und wieder das selbe zu tun wenn der Ausgang schon vorher feststeht.

Wenn du auf Grind allergisch reagierst sind Videospiele glaube ich generell nichts für dich. Die Grenzen, wo der Grind unangenehm wird, sind jedenfalls subjektiv.
Zum Glück gibt es ja viele Spiele die man Spielen kann die keinen Grind nötig haben.
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Dat Scharger
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Re: Need for Speed Payback: Patch schraubt am Fortschrittssystem; mehr Reputation und Ingame-Credits

Beitrag von Dat Scharger »

Irgendwie werden da Erinnerungen an Gran Turismo 2 wach, wo ich dutzende Male ein und dasselbe Rennen gefahren bin, nur um mir einen Rennwagen leisten zu können, damit ich an bestimmten Events teilnehmen konnte. Spaßig war was anderes, aber ich war dennoch stolz wie Oskar. :mrgreen:

Ich nehme allerdings an, dass das Problem der Teileausschüttung nicht allein darauf beruht, dass man ein Rennen mehrmals fahren muss, sondern eben dass es auf purem Glück basiert. Klar, falls man jedes Mal das richtige Teil nach höchstens 3 Rennen erhält, würde ich mich wundern, wo bitteschön der Grind ist. Doch wenn man absolutes Pech hat und nach 20 Rennen nur Müll bekommt, darf man sich fragen, wozu man das eigentlich macht.
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Sir Richfield
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Re: Need for Speed Payback: Patch schraubt am Fortschrittssystem; mehr Reputation und Ingame-Credits

Beitrag von Sir Richfield »

eigentlichegal hat geschrieben: 20.11.2017 13:30
Sir Richfield hat geschrieben: 20.11.2017 13:25 Was einem hier aufstoßen sollte ist, dass er zu keinem Zeitpunkt erwähnt, dass irgendeine Verbesserung seiner Fähigkeiten für Fortschritt gesorgt hat.
Ist das in einem Rennspiel nicht aber auch bis zu einem gewissen Grad sinnvoll? Man sollte ein Rennen halt nicht mit einem Corsa gewinnen können, wenn alle anderen Porsches fahren, oder?
Was hast du an NFS Underground nicht verstanden? ;)
Ich halte Grind als solches auch nicht für dramatisch, weil Grind nicht unbedingt heißen muss, dass es lästig ist. Wenn die Spielmechaniken gut genug sind, spielt man manches vielleicht sogar gerne mehrmals. Wenn es sich, wie hier im Thread angedeutet, um 2 oder 3 Wiederholungen alter Rennen dreht, finde ich das nicht so dramatisch. Wenn man hingegen die alten Rennen 20 Mal fahren muss nur weil man ein neues Auto braucht, dann finde ich das fragwürdig.
Doch, das ist problematisch. In diesem speziellen Fall.
Denn es zeigt, dass die Balance im besten Falle vollkommen im Arsch ist, im schlimmsten Falle extra dafür da ist, dass du keinen Bockj auf die 2-3 Rennen hast.

"Guter" Grind wäre, wenn du das aktuelle Rennen nicht sofort gewinnst, weil die Gegner etwas besser geworden sind als im letzten Rennen, oder weil die Klasse dich erstmal zu einem umlernen zwingt.
Dann fährst du dieses Rennen ein paar Mal, um in diesem Rennen besser zu werden und es irgendwann zu schaffen.
Gute Balance (Und Schwierigkeitsgrade) sorgen dafür, dass da kein Frust aufkommt.

Grind der Marke EA ist es, ein Rennen nicht zu schaffen und statt in diesem Rennen besser zu werden, ein paar Mal alte Rennen zu fahren (Besser: Booster kaufen) um dann einfach die OP Karre zu kaufen.
Wenn in einem Rennspiel NUR die Ausrüstung über Sieg oder Niederlage bestimmt, dann stimmt mit dem Rennspiel was nicht.
Und wenn es nur 2-3 Rennen sind, dann fliegen da Köpfe bei EA, so wenig darfs ja wohl nicht sein. ;)
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monotony
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Re: Need for Speed Payback: Patch schraubt am Fortschrittssystem; mehr Reputation und Ingame-Credits

Beitrag von monotony »

CronoKraecker hat geschrieben: 20.11.2017 13:09Wenn du auf Grind allergisch reagierst sind Videospiele glaube ich generell nichts für dich. Die Grenzen, wo der Grind unangenehm wird, sind jedenfalls subjektiv.
da hast du völlig recht. ich bin dann mal meine accounts löschen und meine spielesammlung verbrennen. dass mir das in über 20 jahren nicht aufgefallen ist... gott sei dank sagt es mir endlich mal einer.

eigentlichegal hat geschrieben: 20.11.2017 13:30Ich halte Grind als solches auch nicht für dramatisch, weil Grind nicht unbedingt heißen muss, dass es lästig ist. Wenn die Spielmechaniken gut genug sind, spielt man manches vielleicht sogar gerne mehrmals. Wenn es sich, wie hier im Thread angedeutet, um 2 oder 3 Wiederholungen alter Rennen dreht, finde ich das nicht so dramatisch. Wenn man hingegen die alten Rennen 20 Mal fahren muss nur weil man ein neues Auto braucht, dann finde ich das fragwürdig.
sich wiederholende spielmechaniken =/= grind. ein hack'n'slay wie diablo funktioniert auch nach dem immergleichen prinzip. story, level und gegner varieren dennoch.

ansonsten, das, was Sir Richfield sagt. "guter grind" in form einer lernkurve (siehe auch rogue(lights)), nicht durch das zusammenfarmen von ingame-credits.
Zuletzt geändert von monotony am 20.11.2017 14:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Need for Speed Payback: Patch schraubt am Fortschrittssystem; mehr Reputation und Ingame-Credits

Beitrag von eigentlichegal »

Sir Richfield hat geschrieben: 20.11.2017 13:55 Grind der Marke EA ist es, ein Rennen nicht zu schaffen und statt in diesem Rennen besser zu werden, ein paar Mal alte Rennen zu fahren (Besser: Booster kaufen) um dann einfach die OP Karre zu kaufen.
Ich habe dieses Spiel nicht, also kann ich nicht sagen, wie es sich genau darstellt, aber ich wage zu bezweifeln, dass man in der Lage ist, für ein Rennen, welches man partout mit der alten Karre nicht schaffen kann, ein neues Auto zu kaufen, das dann so viel besser ist, dass du selbst dann das Rennen gewinnst, wenn du nur alle 2 Sekunden auf die Gastaste drückst.

Was du übrigens als Grind bezeichnest, sehe ich nicht als Grind an, sondern als Üben. Grind ist für mich tatsächlich das relativ stumpfe Wiederholen eines verhältnismäßig simplen Tätigkeit um einen Mehrwert daraus zu ziehen. Das unterscheidet sich insofern maßgeblich vom Üben, weil das Üben eben nicht simpel ist, weil man ja noch herausgefordert ist und sich anstrengen muss um das vorgegebene Ziel zu erreichen. Hinzu kommt, dass wir hier von NFS reden. Selbst wenn man 4 Rennen neu machen muss, wieviel Zeit nimmt das tatsächlich in Anspruch? Irgendwas zwischen 8 und 12 Minuten? Und das wohlgemerkt in einem Rennspiel, in dem man dann Rennen fährt.... selbst die Gleichheit der Strecken scheint für mich kein wirklich stichhaltiges Argument zu sein, wenn Rennsportfans in aller Regelmäßigkeit die Formel 1 Strecken abkurven...
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Sindri
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Re: Need for Speed Payback: Patch schraubt am Fortschrittssystem; mehr Reputation und Ingame-Credits

Beitrag von Sindri »

sphinx2k hat geschrieben: 20.11.2017 12:53 Grind ist meiner Meinung nach immer ein Zeichen von schlechtem Spieldesign. Das heißt nicht das es nicht zeit brauchen darf etwas zu erreichen. Grind ist in meinen Augen aber eine Monotone Angelegenheit die man wieder und wieder durchführen muss um voran zu kommen.
Selbst eine Cookie klecker versteckt das besser durch immer krassere Upgrades als so manches "richtiges" Spiel.
Bei ARPGs wie Diablo oder Grim Dawn, finde ich, gehört der Grind zum Spielprinzip. Das kann einem Spass machen oder auch nicht. Allerdings hast du da keine Option "Insert Coin" und kriegst Loot. Einfach Hirn aus, durch die Gegnerhorden metzeln und hoffen das was gutes droppt. Bei MMOs gehts auch noch, wenn es gut verpackt wird. Ausser es sind Daily-Weekly Quests :Spuckrechts:
sphinx2k hat geschrieben: 20.11.2017 12:53 Sehr schöner Punkt. Ich hab früher so viel Battlefield gespielt und konnte in Teil 2 schon nicht verstehen wieso man Sachen Freischalten musste. Auf einem eigenen Server ohne Modding nicht alle Waffen freischalten konnte,....
Imo braucht ein gutes Gameplay keine Skinner box Mechaniken.
Einer der Gründe, wieso ich mit dem hochgelobten Battlefield 2 nix anfangen konnte. BF1942? Hach waren das Zeiten....Mods; Total Conversions, die besser als das Hauptspiel waren, kein Freischaltkram. Server aussuchen, drauf gehen und zocken. Kein Lvl-up bling bling, keine achievements/challenges...einfach nur entspannt zocken/ballern.
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Sir Richfield
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Re: Need for Speed Payback: Patch schraubt am Fortschrittssystem; mehr Reputation und Ingame-Credits

Beitrag von Sir Richfield »

eigentlichegal hat geschrieben: 20.11.2017 14:11Ich habe dieses Spiel nicht, also kann ich nicht sagen, wie es sich genau darstellt, aber ich wage zu bezweifeln, dass man in der Lage ist, für ein Rennen, welches man partout mit der alten Karre nicht schaffen kann, ein neues Auto zu kaufen, das dann so viel besser ist, dass du selbst dann das Rennen gewinnst, wenn du nur alle 2 Sekunden auf die Gastaste drückst.
Ziemlich genau so klang fflicki aber.
Was du übrigens als Grind bezeichnest, sehe ich nicht als Grind an, sondern als Üben.
Welchen meiner beiden Grinds meintest du?
Den Guten, der tatsächlich eine andere Beschreibung von "Üben" war oder den EA Grind?
Wie soll mir denn bitte das Fahren einer leichteren Aufgabe Übung in der aktuellen verschaffen?
Wenn ich die Nordschleife blind fahren kann, bringt mich das doch in Monza nicht weiter.
Grind ist für mich tatsächlich das relativ stumpfe Wiederholen eines verhältnismäßig simplen Tätigkeit um einen Mehrwert daraus zu ziehen.
Ja, wie beschrieben das mehrfache Durchfahren bestandener, leichterer Strecken, um Geld genug für ein neues, leistungsstärkeres Fahrzeug zu haben.

So, habe mir die Mühe gemacht und bin zur Seite 1 zurück. ;)
fflicki hat geschrieben: 18.11.2017 16:38Ich bin jetzt nach ungefähr 40 Spielstunden (mache auch gerne viele kleine Aufgaben in der Open World) im letzten Drittel des Games angekommen, aber ein Gefühl, ohne extra zu Zahlen oder viel zu Grinden hatte ich bisher überhaubt nicht.
Im Gegenteil, das Spiel hat endlich mal wieder einen angenehm forderden Schwierigkeitsgrad, wirft einem nicht mit unzähligen Autos und InGame Credits zu, sondern verlangt einfach mal wieder von Spieler sich seine Autos richtig zu Erspielen.
Reicht mein Auto nicht mehr aus, um weitere Events zu gewinnen, das merkt man ja nach ein bis zwei Versuchen, kaufte ich einfach in Leistungsstärkeres. Wenn dann tatsächlich nur noch wenig InGame Credit für Tuning übrig blieb, hab ich mit dem neuen Auto zwei oder drei ältere Events noch einmal gefahren, bei dem man ja für einen Sieg eine Tuningcard und InGame Credits bekommt.
So hab ich mir generell mit einem Zeitaufwand von ungefähr 30 bis 45 Spielminuten ein neues, wieder Konkurrenzfähiges Auto zusammen gespielt.
Noch etwas Optik Tuning betrieben, die Karre soll ja auch meinem Geschmack entsprechen.
Insgesammt hatte ich bisher keine Rennen, die nicht nach drei bis vier Versuchen zu schaffen wahren, langes Grinden hab ich nicht erlebt, und endlich mal wieder das Gefühl haben, für mein neues Wunschauto auch etwas Tun zu müssen, gefällt mir am neuen Need For Speed Teil echt sehr gut.
Da stehen so viele Warnhinweise und Widersprüche drin, dass mir schwindelig werden will.
Wobei ich keinem seinen Spaß an einem Spiel nehmen will. Und wir von Außen ja auch nicht wissen, wie viele Rennen die Kampagne umfasst.

Aber "angenehm fordernd" und "mehr als drei Versuche braucht es nicht", sowie "Richtig erspielen" und "musste nur 45 Minuten "grinden", für mich sind das nur schwer auflösbare Gegensätze.

Wobei die Beschreibung jetzt auch nicht anders klingt als NFS Underground. Da kann ich mich auch entsinnen, dass ich die Nebenrennen gefahren bin, um mir die Tuningteile für das aktuelle Auto leisten zu können.
Und da war die Grenze dann auch, dass man einen MX5 nur bis zu einer bestimmten Leistung prügeln konnte.
Ich denke der entscheidende Unterschied ist, dass ich mir bei Underground halt die Teile direkt kaufen konnte und mir der Preis direkt klar war, bzw. ich mir halt aussuchen konnte, ob ich mit der besseren Steuerung halt noch ein paar Rennen meistern konnte.
Während ich bei NFS Paycheck wohl mein Recht erkaufe, den Einarmigen Banditen zu bedienen, was dabei rauskommt ist Zufall.

Aber gut, was weiß ich schon? Ich komme halt aus der NFS Porsche Generation. Da mussten wir tatsächlich ÜBEN, um eine Chance zu haben. Gerade im Werksfahrermodus. Da hatte man noch echte Feindbilder (Billy!)
Zuletzt geändert von Sir Richfield am 20.11.2017 14:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Need for Speed Payback: Patch schraubt am Fortschrittssystem; mehr Reputation und Ingame-Credits

Beitrag von eigentlichegal »

Sir Richfield hat geschrieben: 20.11.2017 14:29 Den Guten, der tatsächlich eine andere Beschreibung von "Üben" war oder den EA Grind?
Das was du als guten Grind bezeichnest, würde ich Üben nennen.
Sir Richfield hat geschrieben: 20.11.2017 14:29 Wie soll mir denn bitte das Fahren einer leichteren Aufgabe Übung in der aktuellen verschaffen?
Wenn ich die Nordschleife blind fahren kann, bringt mich das doch in Monza nicht weiter.
Ich spreche dem Wiederholen bereits bekannter Strecken auch nicht ihren Grindcharakter ab, sondern ich stelle nur in Frage, dass das gleich der Weltuntergang ist. Und ob du es glaubst oder nicht, wenn man Sachen bereits gut kann, kann es trotzdem Spaß machen sie zu machen. Aus deinen Kommentaren lese ich aber nur heraus, dass jede Form der Wiederholung eine Zumutung ist. Ich spiele im Allgemeinen keine Rennspiele und das einzige, was ich in den letzten Jahren in dieser Richtung gespielt habe, war Mario Kart. Und trotzdem, selbst wenn ich die Strecken schon in und auswendig kannte, hat es trotzdem Spaß gemacht besser zu sein als die Computergegner. Deswegen sage ich ja auch, wenn ich 2-3 Strecken nochmal machen muss um neue Herausforderungen bestehen zu können, finde ich es nicht schlimm.
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Sir Richfield
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Re: Need for Speed Payback: Patch schraubt am Fortschrittssystem; mehr Reputation und Ingame-Credits

Beitrag von Sir Richfield »

eigentlichegal hat geschrieben: 20.11.2017 14:35
Sir Richfield hat geschrieben: 20.11.2017 14:29 Den Guten, der tatsächlich eine andere Beschreibung von "Üben" war oder den EA Grind?
Das was du als guten Grind bezeichnest, würde ich Üben nennen.
OK, nochmal für das Protokoll, damit 100% sicher ist, auf welcher Seite wir hier stehen:

In meinen vergangenen Posts habe ich "ÜBEN" mit "gutem Grind" umschrieben.
Da ist kein "würde", das war so. Das war der Witz. [Rainier_Wolfcastle.png]
Ich spreche dem Wiederholen bereits bekannter Strecken auch nicht ihren Grindcharakter ab, sondern ich stelle nur in Frage, dass das gleich der Weltuntergang ist. Und ob du es glaubst oder nicht, wenn man Sachen bereits gut kann, kann es trotzdem Spaß machen sie zu machen. Aus deinen Kommentaren lese ich aber nur heraus, dass jede Form der Wiederholung eine Zumutung ist.
Gut, den Edit des letzten Post hast du während des Tippens verpasst.
Nein, so ist das nicht wirklich. Als jemand, der ARPG mag, ist mir Grind weder fremd noch lehne ich das grundsätzlich ab.

Es ist eher so das Gesamtpaket NFS Rabattkarte und EA und wehret den Anfängen, weil "Kosmetische Lootboxen sind ja kein Problem."
Was mich an fflickis Geschichte stört ist ja, dass er/sie sagt, dass die 40 Stunden hauptsächlich wegen Open World Nebenmissionen zustande kamen.
In der guten, alten Zeit (also Underground), haben diese Nebenquesten eigentlich gereicht, um ausreichend Geld für neue Autos/Tuningteile zu haben.
Du bist halt ein wenig in der Gegend rumgegurkt und bist ein paar Rennen gefahren. Dass die halt gerne mal auf denselben Strecken stattfanden, ja mei - ist halt ein Rennspiel. Das lebt tatsächlich davon, dass man die irgendwann auswendig kann.
Bei fflicki klingt das jetzt aber so, als müsste er/sie DARÜBER HINAUS aber noch alte, immer gleiche Kampagnenrennen fahren, weil es nur dort die notwendigen "Belohnungen" gibt.
Und dieses Prinzip ist für mich das Problem.
Das ist weshalb ich sage, im besten Falle ist da die Balance im Arsch, im schlimmsten ist das Absicht der Publishers. Um damit Leute zu bekommen, die halt nicht die gleichen alten Rennen mehrmals fahren wollen, am besten noch mit dem Pech, dass die Belohnungen sich nicht lohnen.

Und dann ist NFS halt kein Diablo III. D3 ist in seiner aktuellen Form der pure, reine Grind. Können ist so gut wie nicht gefragt, besonders nicht, wenn du in der Lage bist unfallfrei Google zu bedienen.
Wichtig ist nur, dass du entweder Glück im Drop hast oder genug Zeit ins Farming investiert hast, um dem Glück durch schiere Anzahl an "Würfeln" unter die Arme zu greifen.
Du kannst noch so geschickt spielen, wenn dein Charakter nicht eine Summe X an Schaden austeilt, bzw. eine Summe Y aushält, dann wirst du die nächste GR Stufe nicht erreichen.

Bei D3 geht's aber um nix. Die Kampagne schafft man im Schlaf, wenn einem die Lore wichtig ist und herausfordern kann man sich durch die GR Stufe auch so sehr, wie's einem passt und wenn man halt in den TOP10 auftauchen will, dann investiert man die Zeit.
Ich spiele D3 halt zum Entspannen, eben WEIL ich da nicht mehr denken muss. Gerade im aktuellen Patch nicht, der mir den IK WW zurückgebracht hat.

Was ich aber heute nicht mehr so gut kann wie Damals, das ist wenn man den Kampagnen! Fortschritt zu offensichtlich hinter Grind versteckt. (Grind, nicht Übung!!!!)
Damals hatte ich kein Problem damit, drei Wochen! lang in Wizardry 7 zu grinden, damit alle meine Partymitglieder die maximale Stärke hatten, um EINE TÜR zu öffnen! (Nur um von dem Gegner dahinter umgepustet zu werden. Es folgte ihr könnt es euch denken).
Heute würde ich so ein Spiel in die Ecke feuern, weil wir über sowas hinaus sein sollten. (Gut, JRPG an sich wohl noch nicht, aber deshalb spiele ich die auch nicht mehr.) Ich habe kein Problem mit RPG Monstern wie den Bethesda Wandersimulatoren oder Dem Hexer (Nein, nicht von Salem). Weil mir da vorgegaukelt wird, dass ich was anderes mache. (Es sei denn, beim Hexer muss man vier Stunden im Wald auf immer den gleichen Bären einschlagen).
Die spiele ich allerdings nicht, weil ich dazu nicht die rechte Muße habe.

Und das ist halt der kleine, aber feine Unterschied: Rumfahren, Nebenmissionen machen, dadurch weiterkommen: Gut.
Immer dasselbe, alte Zeug wiederholen zu müssen: Schlecht.
Und dieser kleine Unterschied ist absolute Absicht. Bevor mir jetzt ein Aluhut angedichtet wird, schaut halt nochmal auf die Patentanmeldung von Activision Blizzard: Da werden allerniederste Instinkte angesprochen. Nur, damit man euch was verkaufen kann.
SOGAR bei mir, denn mein GEIZ ist deutlich größer als mein Neid es jemals werden könnte.
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Re: Need for Speed Payback: Patch schraubt am Fortschrittssystem; mehr Reputation und Ingame-Credits

Beitrag von heretikeen »

Sie geben zu, dass es Grind GIBT? Warum zum Geier sollte ein Spiel überhaupt Grind haben, wenn es nicht gerade ein MMORPG ist, bei dem man künstlich Timesinks schaffen muss?
In welcher Zeit leben wir eigentlich?
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Re: Need for Speed Payback: Patch schraubt am Fortschrittssystem; mehr Reputation und Ingame-Credits

Beitrag von Erdbeermännchen »

ronny_83 hat geschrieben: 20.11.2017 16:19 Man muss dazu sagen: schlimmer als in Gran Turismo 5 und 6 kann es nicht mehr werden. Da gab es Autos für 20 Mio., für die man 100 Mal dasselbe Rennen fahren musste, um genug Geld zusammen zu bekommen.
Ja aber du musst diese Autos nicht zwangsläufig besitzen um das Spiel zum „Abschluss“ zu bringen! Davon ab gibt es bei GT einen Bonus fürs Einloggen. Loggst du dich an 5 Tagen hintereinander im Spiel ein, bekommst du 200% der eigentlichen Siegprämie. So kannst du locker in den oberen Klassen fix die 20 Mio erspielen.
Aktuell spiele ich nämlich wieder GT 6. GT 6 hat da eher andere „Mängel“...
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Re: Need for Speed Payback: Patch schraubt am Fortschrittssystem; mehr Reputation und Ingame-Credits

Beitrag von unknown_18 »

AkaSuzaku hat geschrieben: 20.11.2017 12:19
Balmung hat geschrieben: 20.11.2017 10:15 Grind wird es oft nur in den Köpfen der Spieler... die einen spielen einfach und schalten so irgendwann nach und nach die Sachen völlig automatisch frei, die anderen grinden nur, weil in ihrem Kopf nichts anderes mehr existiert als "ich muss das schnellst möglich freischalten!".
Aber bedeutet Grind nicht, dass man routinemäßig immer wieder die gleichen Aufgaben abhandelt? Immer wieder die gleichen Gegner besiegen, ein und dasselbe Rennen zig mal fahren, etc.
Ja, das bedeutet es. Der Punkt ist nur... ab dem wievielten mal wiederholen gilt das Wiederholen von gleichen Aufgaben als Grind? Und genau das ist der Punkt der mich nervt, weil Spieler früher es erst nach deutlich mehr Wiederholungen als Grind bezeichneten, heute jammern sie gefühlt rum, wenn sie auch nur etwas 2x wiederholen müssen. Natürlich kommt es auf das Spiel und das Genre an, ab der wievielten Wiederholung es nervig werden kann, nur sind die Spieler über die letzten 10 Jahre immer dünnhäutiger geworden und schreien bei jedem Scheiß gleich "Grind!".

Die Spieler sind schlicht auch absolut selbst schuld auch wegen ihrer Art wie sie heute an die Spiele heran gehen. Da wird gleich geguckt was sie tun müssen um an alle Inhalte des Spiels zu kommen. Früher wusste man solche Dinge meist gar nicht, da wurde einfach gespielt und man hat sich die Sachen einfach so beim spielen freigeschaltet. Würden Spieler mal wieder mehr spielen anstatt bloß zu konsumieren, sähe die Spielewelt sicherlich völlig anders aus.

Ich, wie gesagt, spiele einfach. So hab ich auch Destiny 2 bis Gestern gespielt, da war aber nicht der Grind an sich schuld, der in dem Spiel stark vorhanden ist, sondern schlicht der nicht vorhandene Inhalt am Ende vom Grind. Null Probleme das Destiny 2 ein Grinder ist, aber wenn man die Spieler grinden lässt um sie am Ende quasi mit einem "Glückwunsch, du hast erfolgreich zu Ende gegrindet, danke das du Destiny 2 gespielt hast" abzuspeisen, dann ist DAS wirklich schlechtes Game Design. Hat aber an sich nicht mit dem Grinden selbst zu tun, sondern nur damit wie billig die Entwickler die Spieler dafür entlohnen und das ist bei dem Spiel wirklich billig.
Oder mit anderen Worten: Gefällt es dir in NfS alte - möglicherweise geskriptete - Rennen wiederholen zu müssen, um das benötigte Level zu erreichen?
Keine Ahnung, ich spiele schon seit über 5 Jahren keine Rennspiele mehr, bin aus dem Genre irgendwie rausgewachsen. Pauschal kann ich das jedenfalls nicht sagen ohne das Spiel gespielt zu haben.
CronoKraecker hat geschrieben: 20.11.2017 12:08 Das hier ist ein gutes Bild wie zum Teil gerechtfertigte Kritik an MTAs etc. Leuten das Hirn zerfickt. 3-4 Rennen sind also krasse Hürden, oder was? Auf 3 Seiten postet EINER, der das Spiel tatsächlich hat, seine Erfahrungen und sagt, dass es quasi kein Grind, kein stundenlanges Farmen gibt, um das Spiel durchzuspielen. Und was machst du draus? Erklärst ihn gleich zum Opfer von EA und begründest das mit etwas, dem er widerspricht. Grind auf diesem Niveau gab es schon massenweise, bevor MTAs überhaupt erfunden wurden. Kommt aufs Gameplay an, ob einem das gefällt/Spaß macht/ausreicht, bevor es mit dem nächsten Schritt weitergeht, etc.
Endlich mal Jemand, der verstanden hat was ich meine, auch wenn seine Antwort nicht an mich gerichtet war. ;)
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sphinx2k
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Re: Need for Speed Payback: Patch schraubt am Fortschrittssystem; mehr Reputation und Ingame-Credits

Beitrag von sphinx2k »

Balmung hat geschrieben: 20.11.2017 18:06
Aber bedeutet Grind nicht, dass man routinemäßig immer wieder die gleichen Aufgaben abhandelt? Immer wieder die gleichen Gegner besiegen, ein und dasselbe Rennen zig mal fahren, etc.
Ja, das bedeutet es. Der Punkt ist nur... ab dem wievielten mal wiederholen gilt das Wiederholen von gleichen Aufgaben als Grind? Und genau das ist der Punkt der mich nervt, weil Spieler früher es erst nach deutlich mehr Wiederholungen als Grind bezeichneten, heute jammern sie gefühlt rum, wenn sie auch nur etwas 2x wiederholen müssen. Natürlich kommt es auf das Spiel und das Genre an, ab der wievielten Wiederholung es nervig werden kann, nur sind die Spieler über die letzten 10 Jahre immer dünnhäutiger geworden und schreien bei jedem Scheiß gleich "Grind!".
Früher hatte man auch keine Wahl. Da kamen 1 - 2 Spiele im halben Jahr raus die Qualitativ gut waren. Da hat man sich halt durchgearbeitet.
Heute muss man sich sowas nicht mehr geben, da kann man dann auch einfach das nächste gute Spiel starten das einen nicht mit Wiederholungen nervt.
Zuletzt geändert von sphinx2k am 20.11.2017 22:37, insgesamt 1-mal geändert.