Electronic Arts: Updates und Abonnements könnten jährliche Spiele-Veröffentlichungen à la FIFA "bald" ablösen
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Re: Electronic Arts: Updates und Abonnements könnten jährliche Spiele-Veröffentlichungen à la FIFA "bald" ablösen
Ich verstehe immer noch nicht, warum man jedes Jahr ein neues FIFA braucht. FIFA 2003 auf PS2 beste ^_^
Interessanter wäre doch ein Mafiaspiel zur FIFA.
Interessanter wäre doch ein Mafiaspiel zur FIFA.
- Kajetan
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Re: Electronic Arts: Updates und Abonnements könnten jährliche Spiele-Veröffentlichungen à la FIFA "bald" ablösen
Keine Frage. Verstößt nur gegen aktuelle geltende Urheberrrechtsgesetze. Als Archivar solcher Spiele stehst Du heute mit einem Bein im Knast.Akabei hat geschrieben: ↑13.11.2017 11:19 Na gut, dann möchte ich aber auch nicht ausschliessen, dass es in fünfzig Jahren Wege geben wird, auch ein abogebundenes FIFA in irgendeiner Form wiedergeben zu können. An die Möglichkeit der Software-Emulation hat 1972 mit Sicherheit auch noch niemand gedacht.
Rein persönlich frage ich mich auch, ob man diesen AAA-Kram überhaupt archivieren sollte. Aber meine und Deine persönliche Meinung zu Titel XYZ ist irrelevantWie gesagt, ich weiß auch nicht, ob FIFA 21 nun unbedingt erhaltenswürdig ist. Da gibt es meiner bescheidenen Meinung nach andere Dinge, bei denen man sich Gedanken machen sollte, dass sie nach Möglichkeit auch in fünfzig Jahren noch verfügbar sind.
- Stalkingwolf
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Re: Electronic Arts: Updates und Abonnements könnten jährliche Spiele-Veröffentlichungen à la FIFA "bald" ablösen
Braucht man auch nicht. Es geht den Leuten primär um die Kader.Konata1337 hat geschrieben: ↑13.11.2017 11:28 Ich verstehe immer noch nicht, warum man jedes Jahr ein neues FIFA braucht. FIFA 2003 auf PS2 beste ^_^
Interessanter wäre doch ein Mafiaspiel zur FIFA.
Ich möchte im NHL das aktuelle Saison Kader meiner Mannschaft und der Gegner.
zu Zeiten vom PC habe ich mir freie Roster runtergeladen oder es gab Editoren welche ich selber gepflegt habe.
Die Szene hatte die Ressourcedateien des Spiels geändert und ich hatte neue Logos, Gesichter, Stadien Grafiken.
Geht alles nicht mehr, seitdem es NHL nicht mehr auf dem PC gibt. Also muss ich das Spiel jedes Jahr kaufen.
Ok 50€ jedes Jahr ist kein Beinbruch, wenn ich dort 100+ Stunden raushole. Aber notwendig wäre es evtl nicht.
Insgesamt kommt es also auf die Kosten an wie teuer das Abo/Update ist. 2€ im Monat ok. Kostet es mehr als das Spiel selber dann ergibt es für mich als Spieler keinen Sinn.
Frage ist dann auch was passiert wenn ich kein Update/Abo habe. Kann ich dann mit dem Ist Zustand weiterspielen oder ist das Spiel dann unspielbar wie z.b bei WoW.
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Re: Electronic Arts: Updates und Abonnements könnten jährliche Spiele-Veröffentlichungen à la FIFA "bald" ablösen
Denke nicht dass sich die meisten wirklich jedes Jahr ein neues kaufen. Viele bestimmt, aber ich denke nicht die Mehrheit. Alle 2 Jahre würde ich tippen holen es die meisten. Aber selbst wenn nicht, man kann das Teil vom Vorgänger auch für 20-25 euro verkaufen und dann den neuen für 55-60 Euro holen. Diese Möglichkeit wird es dann halt nicht mehr geben.Konata1337 hat geschrieben: ↑13.11.2017 11:28 Ich verstehe immer noch nicht, warum man jedes Jahr ein neues FIFA braucht. FIFA 2003 auf PS2 beste ^_^
Interessanter wäre doch ein Mafiaspiel zur FIFA.
Rechnen tue ich nicht mit 5 Euro im Monat sondern eher 40-70 Euro pro Jahr. Nein, wenn sie das so umsetzen wollen, können die mir echt gestohlen bleiben. Reicht ja nicht dass sie anderen Firmen die Lizenzen vorenthalten, MT bei jeder Gelegenheit einbauen, namenhafte Studios aufkaufen und versauern lassen. Nein, jetzt wollen sie Leute nötigen Sportspiele zu mieten und vermutlich zum Vollpreis. Da ist mir der Kragen geplatzt und ich bereue meine Verwarnung in keinster Weise. Musste mir Luft machen und das habe ich getan. Abartige Firma. Gott bin ich froh dass die nur Videospiele machen. Wenn die was mit Lebensmitteln zu tun hätten oder einem anderen, wirklich essentiellen Gut, die Welt wäre ein schlechterer Ort. Nicht dass es keine furchtbaren Firmen dieser Art gibt (hallo Nestlé, Nike und co) aber ich will mir nicht mal ausmalen was die in so einer Branche machen würden.
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Klusi
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Re: Electronic Arts: Updates und Abonnements könnten jährliche Spiele-Veröffentlichungen à la FIFA "bald" ablösen
ea will wohl eher einen wandel von der zahlung eines bewussten betrages über den diskreten einzelhändler für das spiel zu einer zahlung eines unbewussten betrages während des spiels über indiskrete shop-einblendungen 
- Konata1337
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Re: Electronic Arts: Updates und Abonnements könnten jährliche Spiele-Veröffentlichungen à la FIFA "bald" ablösen
Das ist aber schon extremes Fanverhalten, und man muss "seine" Mannschaften auch sehr gut kennen, um darauf Wert zu legen (wenn ich Fußball schaue, merke ich mir allehöchstens den Torwart und ein paar Stürmer ... bin froh, wenn ich die Mannschaft farblich zuordnen kann und trotzdem habe ich Spaß am Zuschauen, wenn ich drin bin)).Stalkingwolf hat geschrieben: ↑13.11.2017 11:39Braucht man auch nicht. Es geht den Leuten primär um die Kader.Konata1337 hat geschrieben: ↑13.11.2017 11:28 Ich verstehe immer noch nicht, warum man jedes Jahr ein neues FIFA braucht. FIFA 2003 auf PS2 beste ^_^
Interessanter wäre doch ein Mafiaspiel zur FIFA.
Ich möchte im NHL das aktuelle Saison Kader meiner Mannschaft und der Gegner.
zu Zeiten vom PC habe ich mir freie Roster runtergeladen oder es gab Editoren welche ich selber gepflegt habe.
Die Szene hatte die Ressourcedateien des Spiels geändert und ich hatte neue Logos, Gesichter, Stadien Grafiken.
Jetzt frage ich mich, wieviele Zocker Fußball und FIFA so ernstnehmen, dass es auf das Kader-Update ankommt und wieviele es einfach nur kaufen, weil eine neue Zahl draufsteht. Ansonsten hast du das damals natürlich vorbildlich gelöst und so hätte ich es auch getan.
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Re: Electronic Arts: Updates und Abonnements könnten jährliche Spiele-Veröffentlichungen à la FIFA "bald" ablösen
Du hast nicht viele Freunde die Fußballfans sind, oder ?Konata1337 hat geschrieben: ↑13.11.2017 12:05Das ist aber schon extremes Fanverhalten, und man muss "seine" Mannschaften auch sehr gut kennen, um darauf Wert zu legen (wenn ich Fußball schaue, merke ich mir allehöchstens den Torwart und ein paar Stürmer ... bin froh, wenn ich die Mannschaft farblich zuordnen kann und trotzdem habe ich Spaß am Zuschauen, wenn ich drin bin)).Stalkingwolf hat geschrieben: ↑13.11.2017 11:39Braucht man auch nicht. Es geht den Leuten primär um die Kader.Konata1337 hat geschrieben: ↑13.11.2017 11:28 Ich verstehe immer noch nicht, warum man jedes Jahr ein neues FIFA braucht. FIFA 2003 auf PS2 beste ^_^
Interessanter wäre doch ein Mafiaspiel zur FIFA.
Ich möchte im NHL das aktuelle Saison Kader meiner Mannschaft und der Gegner.
zu Zeiten vom PC habe ich mir freie Roster runtergeladen oder es gab Editoren welche ich selber gepflegt habe.
Die Szene hatte die Ressourcedateien des Spiels geändert und ich hatte neue Logos, Gesichter, Stadien Grafiken.
Jetzt frage ich mich, wieviele Zocker Fußball und FIFA so ernstnehmen, dass es auf das Kader-Update ankommt und wieviele es einfach nur kaufen, weil eine neue Zahl draufsteht. Ansonsten hast du das damals natürlich vorbildlich gelöst und so hätte ich es auch getan.
In meinem Bekanntenkreis sind sämtliche Fußballfans auch kleine Trainer.
Die kennen da jeden Bub beim Vor-, Zu-, und Spitznamen.
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Re: Electronic Arts: Updates und Abonnements könnten jährliche Spiele-Veröffentlichungen à la FIFA "bald" ablösen
So wie ich jetzt unseren angehenden Hystoriker sehe, wahrscheinlich, dass sie reihenweise Massenmorde und Amokläufe ausgelöst haben.Kajetan hat geschrieben: ↑13.11.2017 10:33 Klar, aus kulturellen Gründen sind Werke mit einem fest definierten Ablaufdatum natürlich nicht so toll. Da es aber zeitgleich zu diesen Angeboten auch jede Menge Spiele gibt, die NICHT der kommerziellen Willkür des Anbieters unterworfen sind, sondern unabhängig von Zeit, Raum und Serveranbindung spielbar sind ... was glaubst Du, wird in 50 Jahren in Büchern zur Videospielgeschichte stehen?
Schon. Aber auch wenn ich den Triple-As das in der Tiefe meines schwarzen Herzens gönne, so wir das halt dennoch eine unvollständige Darstellung sein.Maximal ein kleines Kapitel über die Spiele, die im Schwarzen DRM-Loch verschwunden sind, während all das, was heute nicht AAA ist, detailliert Auskunft über die spielerischen Vorlieben der Menschen vom Anfang des 21. Jahrhunderts geben wird.
So sehr "wir" darüber lächeln, aber CoD, Fifa, NfS und all die anderen Reihen, deren Existenzberechtigung das jährliche Vollpreis-Addon ist, SIND nun mal Teil unserer aktuellen Spielekultur.
Und verdienen daher mehr als nur eine Erwähnung als Fußnote.
Wenn schon die Referenz auf die Jugendsünde aus Mascarell, dann bitte "Von Reichenfeld". Ansonsten werde ich "Feldreich" eingedeutscht.Herr Reichenfeld, WIR geilen Indie-Opas sind die Vergangenheit der Zukunft!
Aber on topic: Über das Alter und die Beziehung zu Dingen aus meiner Kindheit mache ich mir in der Beziehung auch Gedanken. Denn als ich damals das Zeug einfach gespielt habe, habe ich mir Null Gedanken über Nachhaltigkeit gemacht, oder dass ich alle paar Jahre noch mal Super Metroid spielen werde.
Das kam erst später, als ich dank Emulatoren das alte Konsolenzeug (einfach) noch mal angucken konnte.
Hmm, ich grübel gerade, aber ich bin als samplegroup natürlich zu klein: Was wird denn in all den aktuellen Retro-Dingen so betrachtet?Der heutige Mainstream, der nur seine eigene Gegenwart hat, wird verschwunden sein. Und zwar vollkommen.
Spiele, die damals Mainstream waren (all things Mario z.B.) oder der obskure Scheiss, der eine kleine, aber harte Fangruppe hat?
Oder haben wir da eine gesunde Mischung?
Kann ich mir keine Meinung zu bilden, die Streamer und YouTuber, die ich so sehe beschäftigen sich entweder eh schon mit obskurem Indie-Scheiss oder das jeweilige Spiel dient nur als Grund, gemeinsam etwas zu tun. (Wobei die Gewichtung da 50/50 ist, aber das ist eine lange Geschichte und hier nicht relevant).Oder meinst Du, all die Streamer und Twitcher und Youtubler speichern ihre Streams von AAA-Beliebigkeitsspiel XYZ? Spiele, die nur als Lets Play archiviert werden können, werden spurlos verschwinden.
Was natürlich nicht mehr gehen wird ist, dass Ashens Erbe in 30 Jahren einen Laptop auf seine braune Couch legt und mal eben eine Runde CoD WWII anwirft, um den Kids von dann Heute zu zeigen, was für einen Müll wir gespielt haben.
Aber am Ende des Tages ist das alles nur meinem objektive Einstellung zu den Dingen, die sich darauf runterbrechen lässt, dass die Jugend von Heute keinen Bezug zum Wert ihrer Dinge hat. Also das, was meine Eltern über mich sagten.
(Aber erzähl mal dem <10-jährigem Feldreich, das er die C3-PO Figur besser in der Packung lässt, weil die mal viel wert sein wird, wenn er den Endspurt zu den 50ern einlegt.)
Angefeuert durch die Erkenntnis, das unser Zeug jedenfalls noch eine CHANCE hatte, archiviert zu werden.
- Kajetan
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Re: Electronic Arts: Updates und Abonnements könnten jährliche Spiele-Veröffentlichungen à la FIFA "bald" ablösen
Hatte ich ja ein, zwei Postings weiter schon gesagt ... unsere persönliche Präferenz ist irrelevant. Archivierungswürdig ist alles, was existiert. Jedes Spiel ist archivierungswürdig im Sinne der Videospielgeschichte. Ob Dwarf Fortress oder FIFA Dingenskirchen, Super Mario Galaxy, Hatred oder Slaughtering Grounds.Sir Richfield hat geschrieben: ↑13.11.2017 12:34 So sehr "wir" darüber lächeln, aber CoD, Fifa, NfS und all die anderen Reihen, deren Existenzberechtigung das jährliche Vollpreis-Addon ist, SIND nun mal Teil unserer aktuellen Spielekultur.
Und verdienen daher mehr als nur eine Erwähnung als Fußnote.
Denn eigentlich macht die Digitalisierung die Archivierung total einfach. Copy-Paste-Done!
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Re: Electronic Arts: Updates und Abonnements könnten jährliche Spiele-Veröffentlichungen à la FIFA "bald" ablösen
Was Archivierungswürdig ist oder nicht, muss man im Grunde der jeweils nächsten Generation überlassen. Abdrücke von Händen an Höhlenwänden (damals vielleicht als Schmiererei verschrien) gibts leider nicht mehr all zu viele, aber digitale Datenträger sollten kein Problem darstellen.
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Re: Electronic Arts: Updates und Abonnements könnten jährliche Spiele-Veröffentlichungen à la FIFA "bald" ablösen
Hatte ich dann NACH dem Abschicken auch gelesen, war dann aber zu faul, meine Textwand noch zu ändern.
Ich habe in der Beziehung ja das "Glück", dass meine Präferenz die bedingungslose Archivierung ist.
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Re: Electronic Arts: Updates und Abonnements könnten jährliche Spiele-Veröffentlichungen à la FIFA "bald" ablösen
So einfach ist es nicht, denn man geht dazu über, viel mehr Spiele und Filme zu rebooten oder zu remaken ( zu vereinfachen) bzw. zu remastern (mehr hässliches Colorgrading und digitale Glättung jeder Unebenheit oder die Übertragung in eine Engine mit vielen Glanz- und Blendeffekten), und dabei wird die Geschichte des Produkts mehr oder weniger umgeschrieben oder gar ausgelöscht. Nun gab es schon immer Geschichtsfälschung, aber die Frequenz dieser wurde erhöht. Ich weine schon, wenn man ehemals krachende Techno- und Eurodanceproduktionen für die Kirmesfraktion auf der Tomorrowland verweichlicht und langsamer machtKajetan hat geschrieben: ↑13.11.2017 12:58 Jedes Spiel ist archivierungswürdig im Sinne der Videospielgeschichte. Ob Dwarf Fortress oder FIFA Dingenskirchen, Super Mario Galaxy, Hatred oder Slaughtering Grounds.
Denn eigentlich macht die Digitalisierung die Archivierung total einfach. Copy-Paste-Done!
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Re: Electronic Arts: Updates und Abonnements könnten jährliche Spiele-Veröffentlichungen à la FIFA "bald" ablösen
Das einzige nicht einfache hieran ist, dass der Archivar sich überlegen muss, wie er DooM von Doom unterscheidbar indexiert, damit man es suchen kann.Konata1337 hat geschrieben: ↑13.11.2017 19:27So einfach ist es nicht, denn man geht dazu über, viel mehr Spiele und Filme zu rebooten oder zu remaken ( zu vereinfachen) bzw. zu remastern
Wir tun das jetzt schon, indem wir Doom 2016 sagen, wenn wir die aktuellste Version meinen.
Ansonsten ist dem Archivierer an sich egal, was die Damen und Herren Lucas meinen, mit ihren Werken machen zu wollen.
JEDE Version wird archiviert und fertig ist die Laube.
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Doc Angelo
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Re: Electronic Arts: Updates und Abonnements könnten jährliche Spiele-Veröffentlichungen à la FIFA "bald" ablösen
Mit vernünftiger differenzieller Speicherung sollten zig Versionen eines Titels kaum mehr Platz beanspruchen. (Mit Ausnahme leider die Titel, die es für sinnvoll halten, die Spieldateien in gigantischen, verschlüsselten Archiven zu speichern. Solche sind typischerweise auch für unnötig voluminöse Updates verantwortlich.)
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Re: Electronic Arts: Updates und Abonnements könnten jährliche Spiele-Veröffentlichungen à la FIFA "bald" ablösen
Diese Diskussion habe ich schon zu oft geführt und sie ist so alt wie Steam.Stalkingwolf hat geschrieben: ↑13.11.2017 10:12Du findest es ok den komplett Besitzanspruch an eine gekaufen Ware abzugeben?ZappZarapp69 hat geschrieben: ↑13.11.2017 09:41 Für den Kunden sind diese Modelle natürlich oftmals nachteilig, da man in ein Abhängigkeitsverhältnis gerät, aber gerade bei einer Konsum- und Wegwerfware wie Computerspielen, ist das ja nicht so dramatisch.
Kaufst du ein Spiel wirst du es, wenn es keinen mega Day One Patch gibt, auch noch in 10 Jahren spielen können wenn die Hardware noch funktioniert. Bei Game as Service kannst du es knicken. Service wird eingestellt und dann war es das. Du wirst gezwungen wieder Geld auszugeben damit du spielen kannst.
Du hattest auch früher keinen Besitzanspruch am Spiel, es gab nur keine technischen Möglichkeiten das lediglich vorhandene Nutzungsrecht auch durchzusetzen. Soviel zur Rechtslage.
Natürlich finde ich das nicht ok und ich entscheide bei jedem Spiel neu, wieviel es mir wert ist. Ich bin derzeit in den Fängen von Adobe und ihrer Cloud gefangen und suche demnächst nach einer Lösung, wie ich meine zigtausend Fotos anders verwalten kann. Momentan fehlt mir nur die Zeit.
Ich glaube ja, dass Spiele ja auch ohne solche Modelle altern und in einem Zeitraum X aufgrund eines Faktors nicht mehr spielbar sind.
Ich schreibe ja, das Abhängigkeitsverhältnis des Kunden ist hier ein großes Problem. Ich bin aber gleichzeitig weder Sammler noch hänge ich mit Leidenschaft an alten Spielen.
Wenn ich heute z. B. Destiny spiele - was ich aktuell mehr oder minder häufig mit Freunden tue - dann habe ich doch auch ohne Game as a Service dasselbe Problem. Im Dezember kommt das erste Addon und anschließend kann ich zwar noch mein Destiny 2 Vanilla spielen, aber es ist de facto nicht mehr spielbar und es fehlen relevante Anteile des Spiels aufgrund des Updates. Ist auf meinen finanziellen Einsatz und meine Möglichkeiten hin betrachtet für mich komplett identisch zu einem "Games as a Service"-Modell.
Bei modernen Spielen mit ihrem mehr oder minder Always-On-Ansatz ist es doch ähnlich, auch wenn sie keine monatlichen Gebühren kosten.
Spiele wie "The Witcher" kannst Du ewig spielen, aber tut das wer? In welcher Art Spiel haben die Leute denn mehrere Hundert Stunden Spielzeit? In Solospielen wie "Witcher" oder in GTA Online, FIFA und sonstigen Spielen mit Onlineangebot?
Bitte stecke mich nicht sofort wieder in die Schublade der Befürworter und Geblendeten, ich bewerte das ganze nur nach meiner Sichtweise.
FIFA konkret ist für mich z. B. seit Einführung der Ultimate Teams ein rotes Tuch geworden. Da ändert jetzt der GasS-Ansatz wenig dran.
Die reine Möglichkeit ein Spiel in 10 Jahren noch zu spielen, ist mir zu wenig, den alten Ansatz auf Gedeih und Verderb hin zu verteidigen.
Welches 10 Jahre alte Spiel spielst Du denn noch?
Und auf der anderen Seite sorgen Services wie Steam dafür, dass Spiele länger lauffähig sind. Was da im Store ist, wird weiterhin gepflegt und gepatcht. Meine alten CDs von 199x kann ich allesamt aber nicht mehr Spielen, da ich die Laufzeitumgebung gar nicht mehr habe und nicht die Lust habe, sie mir zusammen zu basteln.
20 Jahre alte Spiele sind da mit Retropie einfacher wieder zu "erhalten".
Da sind wir uns völlig einig!Evtl ist das ein Generationskonflikt das dies nun als nicht problematisch angesehen wird. Aber für mich ist das ein NoGo.
Bei einem MMO oder MP Spiele habe ich damit auch kein Problem, weil ich weiß das es nur so funktioniert.
Aber Game as Service erhält immer mehr Einzug in die Singleplayer Spiele und dort hat es imo nichts verloren.
FIFA konkret zählt für mich aber eher zu einem MP-Spiel und ich kenne Leute, die das spielen, und die kaufen jedes Jahr ein neues. Ob die jetzt 60€ einmal pro Jahr oder 5€ pro Monat bezahlen, macht da dann wenig Unterschied. Das gelegentliche Rauskramen alter Spiele entfällt aber mit dem neuen Ansatz und dafür gehört er, wie Du richtig sagst, schon abgestraft.
Ich bin nur gespannt, wieviel EA dann letztendlich haben möchte. Also ein einziges Spiel wie FIFA - kein MMO alter Schule wie Everquest oder World of Warcraft! - wäre mir keine 5€ pro Monat wert.
