Call of Duty: WW2 hat mehr als 500 Millionen Dollar an den ersten drei Tagen eingebracht

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lupenreinerakrobat
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Re: Call of Duty: WW2 hat mehr als 500 Millionen Dollar an den ersten drei Tagen eingebracht

Beitrag von lupenreinerakrobat »

Sie schaffen es immer wieder ^^
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Balla-Balla
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Re: Call of Duty: WW2 hat mehr als 500 Millionen Dollar an den ersten drei Tagen eingebracht

Beitrag von Balla-Balla »

MannyCalavera hat geschrieben: 09.11.2017 11:48
Balla-Balla hat geschrieben: 09.11.2017 11:40 ...
Gilt Deine Abneigung dann generell allen Spielen in denen eine Waffe vorkommt? Ehrlich Frage, aktuell sterben ja täglich Menschen durch Schusswaffen. Und wieso spielt es eine Rolle ob der Konflikt ein, zwei oder 500 Dekaden her ist?
Habe doch geschrieben, dass ich gerne shooter spiele und selbst ein faible für (virtuelle) Waffen habe.


cM0 hat geschrieben: 09.11.2017 12:47
Balla-Balla hat geschrieben: 09.11.2017 11:40 ....
Ich kann hier nur für mich sprechen aber vielleicht hilft dir die Aussage trotzdem weiter: Ich trenne klar zwischen Spiel und Realität. Wenn ich in einem Spiel (nicht CoD) jmd mit der Kettensäge zersäge, heißt das ja noch lange nicht dass ich das in echt toll finde. Ich habe nichtmal Wehrdienst geleistet weil ich "in echt" so gar nichts von der Bundeswehr bzw. Armeen im allgemeinen und Krieg halte. Wenns nach mir geht, sollte man auch dringend den Zugang zu Waffen in den USA verbieten. Aber das hat doch alles nichts damit zu tun ob ich virtuell gern auf ein paar Pixel schieße.
Wenn schon musst du konsequent sein und alle Spiele boykottieren in denen Waffen vorkommen, wie MannyCalavera schon sagt.
Warum ich das Setting mag: Weil ich am liebsten Projektilwaffen in Spielen habe. Gern nicht nur Schnellfeuergewehre sondern auch welche mit Einzelschuss. Idealerweise welche bei denen ich aus anderen Spielen ungefähr weiß was mich erwartet, wenn ich diese Waffe wähle. Thats it.
Natürlich trenne ich auch Spiel von Realität. Genau deshalb zocke ich ja gerne, weil mich das in virtuelle Welten versetzt.
Wenn aber, wie hier bei CoD der Realitätsbezug so nah ist, bekomme ich ein Problem. Die Trennung funktioniert dann nicht mehr so gut, wenn ich an den realen Krieg erinnert werde, vergeht mir der Spass.
Was activision bezweckt, weiss ich nicht. Vllt ist denen ja alles scheißegal, solange die Kasse stimmt, der unglaubliche Erfolg scheint dem recht zu geben. Mit dem gleichen Argument kann man echte Waffen ohne Einschränkung verhökern, die Leute wollen´s halt, was in den USA ja auch fast überall der Fall ist. Ich bin ganz froh, dass man in Europa diesbezüglich anders tickt.

Es gibt auch Spiele, da ist der Realitätsbezug gewollt. Vor kurzem habe ich das bei hellblade erfahren. Dort wurde man sehr nahe mit der Wirklichkeit einer psychotischen Person konfrontiert. Ein sehr gutes aber sicher kein angenehmes, spassiges Spiel. Viele Leute haben es deshalb auch nicht gespielt oder nur begonnen, was ich verstehen kann.

Wie weit also trennt der Spieler die Realität von der Fiktion? Die Grafik wird immer realistischer, sehen wirklich alle 500 Millionen Käufer da nur ein Spiel, völlig abgekoppelt von den zugrundeliegenden echten Ereignissen, vom Leid und Elend in diesem größten aller Kriege? Oder hätten viele schlicht überhaupt kein Problem damit, echten "Feinden" in den Kopf zu schießen oder diese mit Granaten zu zerfetzen? Vielleicht sogar Bock darauf?
Den Leuten, die hier posten unterstelle ich das mal nicht, dazu beschäftigen sie sich viel zu intensiv mit dem Genre des videogaming, gerade CoD spricht ja aber ein ganz anderes Klientel an, da bin ich mir über deren Absichten nicht so sicher.
Wie gesagt, ich bin kein Pazifist, würde und habe mich schon mit Gewalt gewehrt, ging eben nicht anders. Echten Krieg empfinde ich trotzdem als das verabscheungswürdigste, was die Menschheit so zu bieten hat. Beim Zocken will ich daran garantiert nicht erinnert werden.
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MannyCalavera
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Re: Call of Duty: WW2 hat mehr als 500 Millionen Dollar an den ersten drei Tagen eingebracht

Beitrag von MannyCalavera »

Sindri hat geschrieben: 09.11.2017 13:50 Die ganze Season Pass(Maps) Scheisse haben wir CoD und deren Kundschaft zu verdanken.
Schwachsinn, sry. Die Anfänge des Season Pass kannste ganz leicht ergooglen und gestartet hat das ganze unser allseits beliebtes Entwicklerstudio Rockstar.
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Onekles
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Re: Call of Duty: WW2 hat mehr als 500 Millionen Dollar an den ersten drei Tagen eingebracht

Beitrag von Onekles »

darkchild hat geschrieben: 09.11.2017 11:04 Damit möchte ich auch eigentlich nur nochmal hervorheben, dass das Spiel in seiner Grundversion schon massig Content bietet für's Geld
[...]
Da möchte ich widersprechen. Das macht erstmal den Anschein, wegen drei Modi und so. Aber irgendwie gibt's da verdammt wenige Maps. Im Krieg-Modus sind's glaub ich drei? Ich hab nicht genau mitgezählt, aber man hat sehr schnell alles gesehen. Im Zombie-Modus gibt's ein Tutorial und sonst auch nur eine Karte. Sooo umfangreich ist das alles nicht. Es hat einen sehr hohen Wiederspielwert, aber nicht viel mehr Content als andere Spiele. Ist zumindest mein Eindruck bisher.
Balla-Balla hat geschrieben: 09.11.2017 11:40 Ich verstehe einfach die Geilheit der Leute nicht, einen echten Krieg nachzuspielen.
[...]
Nazis abballern macht Spaß, weil Nazis scheiße waren, scheiße sind und immer scheiße sein werden.
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sourcOr
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Re: Call of Duty: WW2 hat mehr als 500 Millionen Dollar an den ersten drei Tagen eingebracht

Beitrag von sourcOr »

Sindri hat geschrieben: 09.11.2017 13:50
sourcOr hat geschrieben: 09.11.2017 11:48 Der Einfluss CoDs auf andere Spiele ist mittlerweile minimal, fast inexistent.
Die ganze Season Pass(Maps) Scheisse haben wir CoD und deren Kundschaft zu verdanken.
Maps haben schon immer was gekostet auf Konsole. War eigentlich nur ne Frage der Zeit, bis die jemand über Season Passes bündeln würde.
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Kajetan
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Re: Call of Duty: WW2 hat mehr als 500 Millionen Dollar an den ersten drei Tagen eingebracht

Beitrag von Kajetan »

Onekles hat geschrieben: 09.11.2017 14:10 Nazis abballern macht Spaß, weil Nazis scheiße waren, scheiße sind und immer scheiße sein werden.
Support your local Antifa.
Du, wir reden hier nicht von Wolfenstein, sondern von CoD. Du musst schon die richtigen Begriffe verwenden. Nicht "Nazis", sondern "Krauts" :)
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darkchild
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Re: Call of Duty: WW2 hat mehr als 500 Millionen Dollar an den ersten drei Tagen eingebracht

Beitrag von darkchild »

Onekles hat geschrieben: 09.11.2017 14:10
darkchild hat geschrieben: 09.11.2017 11:04 Damit möchte ich auch eigentlich nur nochmal hervorheben, dass das Spiel in seiner Grundversion schon massig Content bietet für's Geld
[...]
Da möchte ich widersprechen. Das macht erstmal den Anschein, wegen drei Modi und so. Aber irgendwie gibt's da verdammt wenige Maps. Im Krieg-Modus sind's glaub ich drei? Ich hab nicht genau mitgezählt, aber man hat sehr schnell alles gesehen. Im Zombie-Modus gibt's ein Tutorial und sonst auch nur eine Karte. Sooo umfangreich ist das alles nicht. Es hat einen sehr hohen Wiederspielwert, aber nicht viel mehr Content als andere Spiele. Ist zumindest mein Eindruck bisher.
Okay, da bin ich sogar bei Dir. Meinte das aber auch eher auf den Wiederspielwert bezogen. Ich versenke zwar mittlerweile nicht mehr so viel Zeit in einem MP-Shooter, aber die Phase, in der ich ein Spiel wie CoD immer mal wieder für einen gewissen Zeitraum einlege und damit Spaß habe, ist eigentlich immer recht lang. IW habe ich beispielsweise ausgelassen letztes Jahr, dafür aber stets hin und wieder Zeit mit Black Ops 3 verbracht (übrigens ohne auch nur ein Map-Pack zu kaufen, geschweige denn den Season-Pass). Sprich, ein CoD ist zumindest bei mir immer recht langlebig, wenngleich die Nettospielzeit aufgrund privater Umstände und anderer Spiele nicht mehr hoch ist wie "früher".
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MannyCalavera
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Re: Call of Duty: WW2 hat mehr als 500 Millionen Dollar an den ersten drei Tagen eingebracht

Beitrag von MannyCalavera »

Onekles hat geschrieben: 09.11.2017 14:10 Da möchte ich widersprechen. Das macht erstmal den Anschein, wegen drei Modi und so. Aber irgendwie gibt's da verdammt wenige Maps. Im Krieg-Modus sind's glaub ich drei? Ich hab nicht genau mitgezählt, aber man hat sehr schnell alles gesehen. Im Zombie-Modus gibt's ein Tutorial und sonst auch nur eine Karte. Sooo umfangreich ist das alles nicht. Es hat einen sehr hohen Wiederspielwert, aber nicht viel mehr Content als andere Spiele. Ist zumindest mein Eindruck bisher.
Ich klink mich da mal kurz ein, weiß aber nicht was die Anfangs-These war. Es geht doch gar nicht darum, ob CoD etwas besser macht als andere oder mehr bietet? Rein vom Preis/Leistungs-Faktor ist das Paket aber doch vollkommen in Ordnung? Natürlich vorausgesetzt man hat Spaß mit den einzelnen Modi.
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cM0
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Re: Call of Duty: WW2 hat mehr als 500 Millionen Dollar an den ersten drei Tagen eingebracht

Beitrag von cM0 »

Balla-Balla hat geschrieben: 09.11.2017 13:57 Wenn aber, wie hier bei CoD der Realitätsbezug so nah ist, bekomme ich ein Problem.
Du kriegst damit ein Problem, andere eben nicht. Jeder hat seine eigenen Grenzen und solang man nicht in der Realität auf Leute schießt, ist es egal ob mans in Computerspielen in echten oder fiktiven Kriegen macht.

Balla-Balla hat geschrieben: 09.11.2017 13:57 Wie weit also trennt der Spieler die Realität von der Fiktion? Die Grafik wird immer realistischer, sehen wirklich alle 500 Millionen Käufer da nur ein Spiel, völlig abgekoppelt von den zugrundeliegenden echten Ereignissen, vom Leid und Elend in diesem größten aller Kriege? Oder hätten viele schlicht überhaupt kein Problem damit, echten "Feinden" in den Kopf zu schießen oder diese mit Granaten zu zerfetzen? Vielleicht sogar Bock darauf?
Den Leuten, die hier posten unterstelle ich das mal nicht, dazu beschäftigen sie sich viel zu intensiv mit dem Genre des videogaming, gerade CoD spricht ja aber ein ganz anderes Klientel an, da bin ich mir über deren Absichten nicht so sicher.
Wie gesagt, ich bin kein Pazifist, würde und habe mich schon mit Gewalt gewehrt, ging eben nicht anders. Echten Krieg empfinde ich trotzdem als das verabscheungswürdigste, was die Menschheit so zu bieten hat. Beim Zocken will ich daran garantiert nicht erinnert werden.
Der obere Absatz klingt wie die Killerspieldiskussion vor vielen Jahren. Hat schon seinen Grund dass die im Sande verlaufen ist. Klar gibt es den einen oder anderen der ein Spiel nicht oder nur schwer von der Realität unterscheiden kann, aber was willst du dagegen tun? Ich sehe aber nicht ständig Amokläufer durch die Gegend laufen, also scheint das kein wirkliches Problem zu sein. Bei den wenigen die in Deutschland trotzdem um sich geschossen haben, sollte man sich lieber die Frage stellen, was bei denen im Leben sonst noch so schief gelaufen ist und wie man das hätte verhindern können. Effektiv gegen Mobbing vorgehen oder den Zugang zu Waffen erschweren wären gute Ansätze. CoD zu verbieten eher nicht ;)

Wenn du beim Daddeln nicht an Krieg erinnert werden willst, ist das eine durchaus valide Sichtweise. Aber warum gehst du dann nicht den nächsten Schritt und verzichtest ganz auf Spiele mit Waffen? Wäre doch nur logisch komplett nicht ans Töten erinnert zu werden, weil das immer scheiße ist. Waffen haben nur einen Zweck: Töten. Ob nun im Krieg oder nicht ist da höchstens zweitrangig. Zumal einige der fiktiven Szenarien eben nicht so weit hergeholt sind.

Aus meiner Sicht kann man in Spielen eben alles mögliche tun, auch Sachen die man in echt keinesfalls tun würde. Wenn ich in Payday 2 maskiert Banken ausraube und dabei 500 Polizisten umlege, wird mich das noch lange nicht dazu bringen, in wirklichen Leben maskiert in eine Bank zu stürmen.
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BigEl_nobody
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Re: Call of Duty: WW2 hat mehr als 500 Millionen Dollar an den ersten drei Tagen eingebracht

Beitrag von BigEl_nobody »

DARK-THREAT hat geschrieben: 08.11.2017 22:43 Metacritic sollte man gar nicht mehr nehmen. Egal ob User oder Pressewertungen.
Userwertungen sind voller Fan- und Hateboys. In den Reviews werden nur ausgewählte eingenommen und nicht alle. Man selber kann auch keine Reviews dort vorschlagen, oder?
Natürlich kann man nicht alle Metacritic Userwertungen ernst nehmen, aber es ist in meinen Augen wesentlich aussagekräftiger als man erwartet. Unter den einzelnen Userreviews gibt es durchaus viele, die auch brauchbar sind. Und selbst wenn es immer die typischen 10er und 0er Wertungen gibt, im Durchschnitt balanciert es sich sehr oft zu nachvollziehbaren Wertungen.

Jedenfalls halte ich die Userwertung um einiges aussagekräftiger als der "offizielle" Wertungschnitt der Magazine und Journalisten (Wo du dann statt Fanboys die Meinung gekaufter/eingeschüchterer Vertreter hast, die dann eben leider kaum ausbalanciert werden durch "härtere" Wertungen) oder gar der Steam-Reviews...
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Sindri
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Re: Call of Duty: WW2 hat mehr als 500 Millionen Dollar an den ersten drei Tagen eingebracht

Beitrag von Sindri »

MannyCalavera hat geschrieben: 09.11.2017 13:58 Schwachsinn, sry. Die Anfänge des Season Pass kannste ganz leicht ergooglen und gestartet hat das ganze unser allseits beliebtes Entwicklerstudio Rockstar.
Mag sein, trotzdem hat die treue CoD Kundschaft den Mist beliebt gemacht. LA Noire hat den Mist nicht zum Verkaufsschlager gemacht.
sourcOr hat geschrieben: 09.11.2017 14:13 Maps haben schon immer was gekostet auf Konsole. War eigentlich nur ne Frage der Zeit, bis die jemand über Season Passes bündeln würde.
Und das ist besser weil?
Zuletzt geändert von Sindri am 09.11.2017 14:36, insgesamt 1-mal geändert.
johndoe527990
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Re: Call of Duty: WW2 hat mehr als 500 Millionen Dollar an den ersten drei Tagen eingebracht

Beitrag von johndoe527990 »

tr1on hat geschrieben: 09.11.2017 00:28 Oder diskutiert ihr mit euren Frauen auch jedes Jahr aufs neue den Sinn von Trend- und Saisonmode?
Klar. Bei Erdbeereis und Sex and the City.
Wenn Mr. Big nur nicht so zögerlich wär.
eigentlichegal
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Re: Call of Duty: WW2 hat mehr als 500 Millionen Dollar an den ersten drei Tagen eingebracht

Beitrag von eigentlichegal »

cM0 hat geschrieben: 09.11.2017 14:29 Aus meiner Sicht kann man in Spielen eben alles mögliche tun, auch Sachen die man in echt keinesfalls tun würde. Wenn ich in Payday 2 maskiert Banken ausraube und dabei 500 Polizisten umlege, wird mich das noch lange nicht dazu bringen, in wirklichen Leben maskiert in eine Bank zu stürmen.
Ich kann Balla-Balla schon ein Stück weit nachvollziehen. Es geht eben nicht darum, dass irgendwer wegen CoD zum verrückten Massenmörder wird. Meines Erachtens geht es einfach um Pietät. Wenn jemand direkt nach 9/11 ein Spiel veröffentlicht hätte, indem man Flugzeuge in das World Trade Center steuern muss und dafür auch noch Punkte gutgeschrieben bekommt (in welcher Form auch immer (am besten mit Achievements)) hätte es auch ein Riesenaufschrei gegeben.

Für mich spielt da die zeitliche Komponente auch durchaus eine Rolle im Gegensatz zu einem Vorposter. Der Unterschied zu einem fiktiven Krieg oder einem, der bereits 300 Jahre her ist, besteht für mich darin, dass es immer noch Menschen gibt, die durch diese Hölle wie der 2. Weltkrieg oder andere jüngere Kriege gegangen sind. Vielleicht ist das ja auch ein sehr persönliches Ding, aber ich komme mir vor, als würde ich mich an einer Tragödie, von der Menschen, die heute leben, betroffen waren, ergötzen. Und das fühlt sich für mich falsch an. Zusammengefasst: Für mich geht es nicht um die Gewalt, oder das Kriege als solches vorkommen, sondern es geht um die schrecklichsten Episoden der Menschheit, die heutzutage noch von Menschen direkt erinnert wird, weil es noch Betroffene gibt. Und deswegen könnte ich so ein Spiel auch nicht spielen.
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DARK-THREAT
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Re: Call of Duty: WW2 hat mehr als 500 Millionen Dollar an den ersten drei Tagen eingebracht

Beitrag von DARK-THREAT »

BigEl_nobody hat geschrieben: 09.11.2017 14:33
DARK-THREAT hat geschrieben: 08.11.2017 22:43 Metacritic sollte man gar nicht mehr nehmen. Egal ob User oder Pressewertungen.
Userwertungen sind voller Fan- und Hateboys. In den Reviews werden nur ausgewählte eingenommen und nicht alle. Man selber kann auch keine Reviews dort vorschlagen, oder?
Natürlich kann man nicht alle Metacritic Userwertungen ernst nehmen, aber es ist in meinen Augen wesentlich aussagekräftiger als man erwartet. Unter den einzelnen Userreviews gibt es durchaus viele, die auch brauchbar sind. Und selbst wenn es immer die typischen 10er und 0er Wertungen gibt, im Durchschnitt balanciert es sich sehr oft zu nachvollziehbaren Wertungen.

Jedenfalls halte ich die Userwertung um einiges aussagekräftiger als der "offizielle" Wertungschnitt der Magazine und Journalisten (Wo du dann statt Fanboys die Meinung gekaufter/eingeschüchterer Vertreter hast, die dann eben leider kaum ausbalanciert werden durch "härtere" Wertungen) oder gar der Steam-Reviews...
Da gab es bei mir schon so oft Unterschiede, da ich mir das leider nur so erklären kann. Meistens habe ich Interesse an einem Spiel, versuch mich ohne groß zu spoilern etwas drüber zu wissen - dann wird es gekauft und gezockt. Wenn es gefällt gibt es von mir ein kurzes Fazit und später eine Wertung. Und es war in der Vergangenheit schon extrem oft so, dass wenn ich Titel 85-90 gab, diese im Durchschnitt oft eben nur 65-75 hatten. Andere Spiele, die ich persönlich um55-65 einstufen würde, wurden dann aber mit 90er Wertungen oder GOTY zugekleistert.

Daher haben für mich solche Wertungen gar keinen Einfluss mehr, weder in eine noch in die andere Richtung.
bloub
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Re: Call of Duty: WW2 hat mehr als 500 Millionen Dollar an den ersten drei Tagen eingebracht

Beitrag von bloub »

Eirulan hat geschrieben: 08.11.2017 19:25 Traurig ist hier nur eines, und das ist der Thread, obwohl, das immergleiche Dauergenörgel hier war eigentlich 100% erwartbar. Komisch, dass der Markt halt doch ganz anders tickt :Häschen:
mal überlegen, 500 millionen umsatz sollte etwa 10 millionen kopien entsprechen. ist bei einen markt von weit über 100 millionen spielern nicht wirklich viel und garantiert keine ansage, das der markt anders tickt und cod beim grossteil der potentiellen spieler beliebt ist. :lol: