Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt

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johndoe711686
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt

Beitrag von johndoe711686 »

matzab83 hat geschrieben: 02.11.2017 14:15 ich bin noch nicht in den Schattenkriegen. Aber ich bezweifle dennoch, dass es so übertrieben sein wird. Eventuell mache ich aber auch einfach nur einen gravierenden Fehler:

Ich spiele das Spiel, weil ich es gut finde. Und dabei rushe ich eben nicht durch und erschwere mir unnötig das Endgame...
Es kann also sein, dass jemand der durch das Spiel eilt, später Probleme bekommt (was ja auch irgendwo Sinn macht)
Noch mal, das ist alles viel zu kurz gedacht. Es geht darum, das Spiele bewusst um ein System herum entwickelt werden, das Geld generieren soll. Ob man es gut findet oder nicht ist völlig irrelevant, man darf nicht dabei unterstützen, dass unser geliebtes Hobby zu einer reinen Platform für Kapitalgenerierung wird. Es wird dahin entwickelt, dass man dazu getrieben wird noch mehr Geld reinzustecken, obwohl schon ein Vollpreis bezahlt wurde. Es wird bewusst gestreckt oder Inhalt hinter undurchsichtigen Systemen versteckt. Und was euch heute vielleicht noch nicht stört, führt durch die Akzeptanz zu viel schlimmeren Eingriffen in der Zukunft.

Daher zählt nur Boykott des Spiels, nicht der MTAs oder der Lootboxen, des ganzen Spiels. Dass man dann vielleicht ein Spiel verpasst, dass einen interessiert, DAS ist das kleinere Übel. Zumal es genug Alternativen gibt, zumindest noch!
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matzab83
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt

Beitrag von matzab83 »

Peter__Piper hat geschrieben: 02.11.2017 14:08
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matzab83 hat geschrieben: 02.11.2017 13:56
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Peter__Piper hat geschrieben: 02.11.2017 11:24
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Lootboxen hälst du für das kleinere Problem ?
Schon mal das neue Shadow of Mordor gespielt ohne den Marktplatz zu benutzen ?
Es ist eine absolute Qual.
Hast du es denn gespielt? Kannst du es daher so gut einschätzen?

Wolltest du das Spiel nicht eigentlich boykottieren? Oder hast du deine Meinung geändert?

Oder aber, dient dir das Spiel nur als Beispiel, von dem du gehört hast (oder glaubst), dass es so ist?

Ich kann dir sagen: Es ist aus meiner Sicht nicht so (und das bestätigen viele Tests, inklusive 4Players). Ich zocke das Spiel auf höchstem Schwierigkeitsgrad und fühle mich nicht genötigt, irgendwas zu kaufen. Gequält fühl ich mich übrigens auch nicht.

Sorry, aber wenn jemand meckert um des Meckerns willen (und das dann noch mit solchen Beweisen garniert), verdient das einfach Kritik.
Jup, ich hatte die möglichkeit es zu spielen. Desweiteren habe ich ein paar Bekannte die es spielen.
Aber schön das du ,meine Sicht der Dinge, als meckern alleine des Meckerns willen abtust :wink:

Du hast also nie den Markzplatz genutzt ? Auch nicht das Ingamegeld für Lootboxen verwendet ?
Wenn du es gespielt hast, dann anscheinend nicht all zu lange. Oder du bist durch das Spiel geeilt.

Oder ich mache einfach den Fehler, dass ich spiele weil es Spaß macht.
Ich hab derzeit ca. 100.000 Miriam auf dem Konto, könnte wahrscheinlich eine ordentliche Ork-Armee "anheuern" Hab ich aber bisher noch nicht. Jedoch weiß ich nicht, ob ich es mal irgendwann vielleicht nicht doch nutze. Ich finde, es gibt genug Möglichkeiten seine Armee spielerisch zu verstärken und...

...wir quatschen hier über das völlig falsche Spiel. Zu deiner Frage: Nein. Ob ich es mache: Weiß ich noch nicht.
Aber egal wie: Nie für Echtgeld.
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Wigggenz
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt

Beitrag von Wigggenz »

Ryan2k6 hat geschrieben: 02.11.2017 14:29
matzab83 hat geschrieben: 02.11.2017 14:15 ich bin noch nicht in den Schattenkriegen. Aber ich bezweifle dennoch, dass es so übertrieben sein wird. Eventuell mache ich aber auch einfach nur einen gravierenden Fehler:

Ich spiele das Spiel, weil ich es gut finde. Und dabei rushe ich eben nicht durch und erschwere mir unnötig das Endgame...
Es kann also sein, dass jemand der durch das Spiel eilt, später Probleme bekommt (was ja auch irgendwo Sinn macht)
Noch mal, das ist alles viel zu kurz gedacht. Es geht darum, das Spiele bewusst um ein System herum entwickelt werden, das Geld generieren soll. Ob man es gut findet oder nicht ist völlig irrelevant, man darf nicht dabei unterstützen, dass unser geliebtes Hobby zu einer reinen Platform für Kapitalgenerierung wird. Es wird dahin entwickelt, dass man dazu getrieben wird noch mehr Geld reinzustecken, obwohl schon ein Vollpreis bezahlt wurde. Es wird bewusst gestreckt oder Inhalt hinter undurchsichtigen Systemen versteckt. Und was euch heute vielleicht noch nicht stört, führt durch die Akzeptanz zu viel schlimmeren Eingriffen in der Zukunft.

Daher zählt nur Boykott des Spiels, nicht der MTAs oder der Lootboxen, des ganzen Spiels. Dass man dann vielleicht ein Spiel verpasst, dass einen interessiert, DAS ist das kleinere Übel. Zumal es genug Alternativen gibt, zumindest noch!
Davon habe ich mich in letzter Zeit immer mehr und mehr verabschiedet.

Wenn die Mehrheit der Spieler offensichtlich kein Problem damit hat, dass unser Hobby zu einer reinen Kapitalgenerierungsplattform wird, ist das nunmal so. Leute mit altmodischen Prinzipien sind aus der Zeit gefallen.

Ich werde mit dem Boykottieren deswegen nicht aufhören, vermutlich auch nicht mit dem Beschweren. Aber innerlich wird man sich leider damit arrangieren müssen.
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt

Beitrag von johndoe711686 »

Dein Teddybaer hat geschrieben: 02.11.2017 14:28
Wigggenz hat geschrieben: 02.11.2017 13:08 Nö.

Die Publisher haben P2W angeboten und diejenigen, die Spiele mit P2W-Mechaniken durch Kauf etc. unterstützen haben dafür gesorgt, dass P2W sich etabliert.
Auch diese Aussage ist nicht unbedingt ganz so richtig.

Diejenigen, die Geld für P2W ausgegeben haben sind Schuld. Würden es die Spiele anbieten, aber niemand würde es nutzen, wäre es nie so weit gekommen.
Stimmt nicht. Wird es angeboten und die Spiele gekauft, gilt das "Feature" als akzeptiert, völlig egal wie viele das nutzen. Diese neuen "Features" sind sicher nicht drin, weil das in den Anfängen so gut lief, im Gegenteil, es wird immer agressiver platziert und immer weniger optional damit es mehr nutzen.
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt

Beitrag von Dein Teddybaer »

Ja, so hat jeder seine eigene Theorie :)
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Peter__Piper
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt

Beitrag von Peter__Piper »

matzab83 hat geschrieben: 02.11.2017 14:33
Peter__Piper hat geschrieben: 02.11.2017 14:08
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matzab83 hat geschrieben: 02.11.2017 13:56
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Hast du es denn gespielt? Kannst du es daher so gut einschätzen?

Wolltest du das Spiel nicht eigentlich boykottieren? Oder hast du deine Meinung geändert?

Oder aber, dient dir das Spiel nur als Beispiel, von dem du gehört hast (oder glaubst), dass es so ist?

Ich kann dir sagen: Es ist aus meiner Sicht nicht so (und das bestätigen viele Tests, inklusive 4Players). Ich zocke das Spiel auf höchstem Schwierigkeitsgrad und fühle mich nicht genötigt, irgendwas zu kaufen. Gequält fühl ich mich übrigens auch nicht.

Sorry, aber wenn jemand meckert um des Meckerns willen (und das dann noch mit solchen Beweisen garniert), verdient das einfach Kritik.
Jup, ich hatte die möglichkeit es zu spielen. Desweiteren habe ich ein paar Bekannte die es spielen.
Aber schön das du ,meine Sicht der Dinge, als meckern alleine des Meckerns willen abtust :wink:

Du hast also nie den Markzplatz genutzt ? Auch nicht das Ingamegeld für Lootboxen verwendet ?
Wenn du es gespielt hast, dann anscheinend nicht all zu lange. Oder du bist durch das Spiel geeilt.

Oder ich mache einfach den Fehler, dass ich spiele weil es Spaß macht.
Ich hab derzeit ca. 100.000 Miriam auf dem Konto, könnte wahrscheinlich eine ordentliche Ork-Armee "anheuern" Hab ich aber bisher noch nicht. Jedoch weiß ich nicht, ob ich es mal irgendwann vielleicht nicht doch nutze. Ich finde, es gibt genug Möglichkeiten seine Armee spielerisch zu verstärken und...

...wir quatschen hier über das völlig falsche Spiel. Zu deiner Frage: Nein. Ob ich es mache: Weiß ich noch nicht.
Aber egal wie: Nie für Echtgeld.
Nene, ich habe nur den ersten Akt Komplett gespielt - hat mir persönlich gereicht, da mir grundsätzlich einige Mechaniken in dem Spiel nicht gefallen. Aber das ist ein anderes Thema
Den dritten Akt hab ich aber aber ausführlich bei nem Kollegen gesehen.
Und der musste das Ingamegeld in Anspruch nehmen...
Da ist für mich aber schon die Grenze - den die Lootboxen sind ein Fremdkörper der so nicht ins Spiel gehört.
Selbst mit Ingamegeld haben sie absolut keine Daseinsberechtigung - ausser die Hürde zu verkleinern, damit die Leute Echtgeld investieren.
Das du das nicht sehen kannst...
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matzab83
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt

Beitrag von matzab83 »

Ryan2k6 hat geschrieben: 02.11.2017 14:35
Dein Teddybaer hat geschrieben: 02.11.2017 14:28
Wigggenz hat geschrieben: 02.11.2017 13:08 Nö.

Die Publisher haben P2W angeboten und diejenigen, die Spiele mit P2W-Mechaniken durch Kauf etc. unterstützen haben dafür gesorgt, dass P2W sich etabliert.
Auch diese Aussage ist nicht unbedingt ganz so richtig.

Diejenigen, die Geld für P2W ausgegeben haben sind Schuld. Würden es die Spiele anbieten, aber niemand würde es nutzen, wäre es nie so weit gekommen.
Stimmt nicht. Wird es angeboten und die Spiele gekauft, gilt das "Feature" als akzeptiert, völlig egal wie viele das nutzen. Diese neuen "Features" sind sicher nicht drin, weil das in den Anfängen so gut lief, im Gegenteil, es wird immer agressiver platziert und immer weniger optional damit es mehr nutzen.
Aber dann ist es doch an jedem selbst für sich zu entscheiden, wo die Grenze gesetzt ist.

Wann etwas für mich zu weit geht, möchte im Endeffekt noch ich selber entscheiden, nicht der Internet-Mob. Und wenn es dann so sein sollte, werde ich auch boykottieren.

Ich finde im Endeffekt Sprüche im Sinne von "Wehret den Anfängen..." auch völlig deplatziert. Die Anfänge sind längst vorbei. Wir sind mittendrin.
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt

Beitrag von johndoe711686 »

matzab83 hat geschrieben: 02.11.2017 14:47 Aber dann ist es doch an jedem selbst für sich zu entscheiden, wo die Grenze gesetzt ist.

Wann etwas für mich zu weit geht, möchte im Endeffekt noch ich selber entscheiden, nicht der Internet-Mob. Und wenn es dann so sein sollte, werde ich auch boykottieren.

Ich finde im Endeffekt Sprüche im Sinne von "Wehret den Anfängen..." auch völlig deplatziert. Die Anfänge sind längst vorbei. Wir sind mittendrin.
Und warum sind wir mittendrin? Weil eben früher schon keiner auf seine tollen AAA Spiele verzichten und es boykottieren wollte. Und wenn es jetzt noch immer nicht passiert denk doch mal weiter wo man in 3 Jahren ist.

Wenn deine Grenze noch nicht erreicht ist, freut mich das, nur dann darfst du in 5 Jahren nicht schimpfen was aus Spielen geworden ist, weil du es jetzt nicht mit verhinderst.

Die Spieler sind schon so manipuliert, dass sie sich einreden beim grinden ja Spaß zu haben mit dem Spiel, weil sie noch viel länger spielen können. Grinden! In einem Singleplayer Spiel!
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Peter__Piper
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt

Beitrag von Peter__Piper »

matzab83 hat geschrieben: 02.11.2017 14:47 Ich finde im Endeffekt Sprüche im Sinne von "Wehret den Anfängen..." auch völlig deplatziert. Die Anfänge sind längst vorbei. Wir sind mittendrin.
Abgesehen von Dead Space 3 ist mir kein Fall wie Herr der Ringe bekannt, wo so extrem in einen Teil der Spielmechanik eingegriffen wird aufgrund von Monetarisierungmöglichkeiten.

Für Dead Space 3 musste EA damals aber noch Lehrgeld zahlen und sie haben bis Dato davon abgelassen, sowas erneut einzubauen in einen Singleplayer.

Also, dann zähle mir doch ähnliche Fälle auf, wenn wir doch schon mittendrin sind ?
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matzab83
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt

Beitrag von matzab83 »

Peter__Piper hat geschrieben: 02.11.2017 14:46
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matzab83 hat geschrieben: 02.11.2017 14:33
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Peter__Piper hat geschrieben: 02.11.2017 14:08
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Jup, ich hatte die möglichkeit es zu spielen. Desweiteren habe ich ein paar Bekannte die es spielen.
Aber schön das du ,meine Sicht der Dinge, als meckern alleine des Meckerns willen abtust :wink:

Du hast also nie den Markzplatz genutzt ? Auch nicht das Ingamegeld für Lootboxen verwendet ?
Wenn du es gespielt hast, dann anscheinend nicht all zu lange. Oder du bist durch das Spiel geeilt.

Oder ich mache einfach den Fehler, dass ich spiele weil es Spaß macht.
Ich hab derzeit ca. 100.000 Miriam auf dem Konto, könnte wahrscheinlich eine ordentliche Ork-Armee "anheuern" Hab ich aber bisher noch nicht. Jedoch weiß ich nicht, ob ich es mal irgendwann vielleicht nicht doch nutze. Ich finde, es gibt genug Möglichkeiten seine Armee spielerisch zu verstärken und...

...wir quatschen hier über das völlig falsche Spiel. Zu deiner Frage: Nein. Ob ich es mache: Weiß ich noch nicht.
Aber egal wie: Nie für Echtgeld.
Nene, ich habe nur den ersten Akt Komplett gespielt - hat mir persönlich gereicht, da mir grundsätzlich einige Mechaniken in dem Spiel nicht gefallen. Aber das ist ein anderes Thema
Den dritten Akt hab ich aber aber ausführlich bei nem Kollegen gesehen.
Und der musste das Ingamegeld in Anspruch nehmen...
Da ist für mich aber schon die Grenze - den die Lootboxen sind ein Fremdkörper der so nicht ins Spiel gehört.
Selbst mit Ingamegeld haben sie absolut keine Daseinsberechtigung - ausser die Hürde zu verkleinern, damit die Leute Echtgeld investieren.
Das du das nicht sehen kannst...
Ich verstehe schon, worauf du hinaus möchtest. Und in gewisser Form ist es auch ein spielerischer Fremdkörper.

Nur hat sich spielerisch zum Vorgänger (zumindest bei der Ork-Rekrutierung) nichts zum Nachteiligen verändert. Die Mechaniken verändern sich nicht. Nur die Masse der rekrutierbaren Orks ist gestiegen (von 2 Armeen auf 5). Somit ist es natürlich mehr Aufwand, diese 5 Armeen zu rekrutieren. Aber das seh ich nicht als das Problem an...

Ansonsten würde es die Lootboxen vielleicht gar nicht geben und man müsste jeden Ork einzeln ersetzen... Auch dann würde es wahrscheinlich Beschwerden geben (und sogar eventuell den Wunsch nach kaufbaren Orks (man hat ja soooo viel Ingame-Geld über))...

Und was die Schattenkriege anbelangt: Bis ich soweit bin, werden noch viele Orks einen Kopf kürzer gemacht.
Doc Angelo
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt

Beitrag von Doc Angelo »

https://kotaku.com/activision-patents-m ... 1819630937

Dieses Patent beschreibt ein System, das nach psychologischen Erkenntnissen den Kunden dazu unterschwellig motiviert, mehr Geld ins Spiel zu stecken. Sowohl das investieren von echtem Geld wird "belohnt", sondern es wird auch das nicht-zahlen "bestraft". Spieler die noch wenig ausgegeben haben, werden automatisch (!) mit Spielern gematcht, die randvoll mit Skins/Waffen/Gedöns sind, um einen Neid- oder Vergleichs-Effekt zu erwirken. Genauso werden Spieler, die gerade einen Kauf getätigt haben, danach spielerisch begünstigt, damit der Spieler ein "positives Kaufsgefühl" bekommt.

Ganz dumm gesagt: Im Kasino wird dein Glück/Erfolg nach oben justiert, wenn Du dort etwas zu trinken kaufst. Wenn nicht, dann sitzen neben dir nur Spieler, die einen knallbunten Cocktail schlürfen und "seltsamerweise" total viel Glück haben.

Das muss man sich mal überlegen, was das bedeutet. Im Grunde betrifft das sämtliche Spiele, bei denen man etwas für echtes Geld erwerben kann. Nicht nur Waffen, Level-Ups, Buffs oder Gameplay-Features, sondern einfach alles: Auch Skins und dergleichen. Wer glaubt, das solche Tricks nicht aktiv und überall verwendet werden, der glaubt auch das Investoren auf eine ziemlich potente Geldquelle verzichten nur weil sie das mit ihrer Moral nicht vereinbaren könnten.

Mein Fazit: Jedwedes Spiel, bei dem man Inhalte mit echtem Geld (direkt oder indirekt) kaufen kann, ist für mich passé. Ich hab kein Bock auf wortwörtliche Psychospielchen in meinen Spielchen.

Edit: Die einzige Idee die dagegen hilft ist Open Source: Client und Server werden unter Open Source veröffentlicht. Assets bleiben unter Copyright. Das ist die einzige Möglichkeit als Spieler sicher sein zu können, das der Server einen nicht psychologisch manipuliert. Dazu kommen noch Vorteile für Sicherheit, Privatsphäre und Portierbarkeit. Aber das wird den Investoren wohl kaum schmackhaft sein. :Häschen:
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt

Beitrag von matzab83 »

Peter__Piper hat geschrieben: 02.11.2017 14:55
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matzab83 hat geschrieben: 02.11.2017 14:47
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Ich finde im Endeffekt Sprüche im Sinne von "Wehret den Anfängen..." auch völlig deplatziert. Die Anfänge sind längst vorbei. Wir sind mittendrin.
Abgesehen von Dead Space 3 ist mir kein Fall wie Herr der Ringe bekannt, wo so extrem in einen Teil der Spielmechanik eingegriffen wird aufgrund von Monetarisierungmöglichkeiten.

Für Dead Space 3 musste EA damals aber noch Lehrgeld zahlen und sie haben bis Dato davon abgelassen, sowas erneut einzubauen in einen Singleplayer.

Also, dann zähle mir doch ähnliche Fälle auf, wenn wir doch schon mittendrin sind ?
Ob nun im Singeleplayer, ist mir nicht bewusst.
Und es geht ja auch nicht nur um den Singleplayer (oder sind wir hier im SdK-Thread).

Ich habe mich eigentlich nur zu der Aussage bezüglich SdK (also Singleplayer) hinreißen lassen, da deine Meinung im SdK-Thread so vehement war. Und verzeih meine Aussage: Was ist es für ein Boykott, wenn ich es doch irgendwie spiele? (Das ist für mich kein Boykott.)

Aber zum Singleplayer: Spontan fällt mir nix ein, was aber wiederum nicht heißt, dass es da nichts gibt. Spiele, wo Singleplayer und Onlinemodi zusammenhängen, fallen mir dagegen schon ein paar ein (angefangen bei Injustice 2).

Battlefront 2 ist jedoch ein Multiplayer-Titel. Und um den geht es hier eigentlich. Und gerade im Multiplayer ist so etwas schon fast normal geworden. Angefangen zu nerven hat es mich bei BF4 (auch wenn der Mist da Battlepack hieß). Aber auch da habe ich mich dann zum Kauf des Spieles (vergünstigt) hinreißen lassen und es nicht bereut. Und nie einen Cent extra bezahlt.
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt

Beitrag von Cheraa »

Ryan2k6 hat geschrieben: 02.11.2017 11:45 Mal grundlegend an alle die "Lootboxen nicht so stören" oder als "das kleinere Übel" sehen.

Ihr verkennt völlig den grundlegenden Aspekt. Hier wird ein Spiel durch eine Um-Das-Lootbox-System-Herum Entwicklung schlechter gemacht, damit die dahinter stehenden Firma ein bisschen mehr Umsatz generiert. Das bedeutet, ein Spiel wird nicht mehr so entwickelt, dass es den Leuten Spaß macht, sondern nur noch um möglichst viel Geld zu generieren, egal was dabei am Ende für ne Qualität entsteht.

Da wird der Fokus in der Entwicklung verändert und die Spieler schert es nicht, schlimmer noch, es wird verteidigt.

Das will mir nicht in den Kopf, wie kann man hier das große Ganze einfach absichtlich ausblenden? Spiele werden gerade von einem Geschichten erzählenden Medium zu einer Platform um Geld zu generieren umfunktioniert und das wird von der Spielerschaft akzeptiert.
Man sollte hier unterscheiden zwischen Multiplayer und Singleplayer.
In Multiplayer Spiele finde ich die Lootbox als alternative zum Season Pass in Ordnung.
In einem Singleplayer Spiel sind Lootboxen ein No-Go. Mit ein Grund warum ich mir ein Battlefront 2 kaufen werde aber Mordor bei mir ganz klar in Laden liegengelassen wurde.

Ein Singleplayer Spiel ist mit Release abgeschlossen. Wird ein Solo DLC im Nachgang produziert kaufe ich mir den gerne (Witcher 3, Skyrim, Horizon, etc.)
Ein Multiplayer Titel lebt von neuen Maps, neuen Modi, neuen Charakteren. Ein bezahlter DLC ist hier für die Spieler ein weit größeres Problem wie Lootboxen, denn letztere fragmentieren die Spielerzahlen nicht im Content. Mit ein Grund warum mein letzter Shooter den ich im MP gespielt habe Killzone: Shadowfall war. Hier gab es sämtliche Karten für umsonst und lediglich der Co-op Modi und die beiden nächträglichen Klassen gab es per bezahltem DLC. Aber es konnten immer alle Spieler auf allen Karten mitspielen.
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt

Beitrag von Wigggenz »

Cheraa hat geschrieben: 02.11.2017 15:15
Ryan2k6 hat geschrieben: 02.11.2017 11:45 Mal grundlegend an alle die "Lootboxen nicht so stören" oder als "das kleinere Übel" sehen.

Ihr verkennt völlig den grundlegenden Aspekt. Hier wird ein Spiel durch eine Um-Das-Lootbox-System-Herum Entwicklung schlechter gemacht, damit die dahinter stehenden Firma ein bisschen mehr Umsatz generiert. Das bedeutet, ein Spiel wird nicht mehr so entwickelt, dass es den Leuten Spaß macht, sondern nur noch um möglichst viel Geld zu generieren, egal was dabei am Ende für ne Qualität entsteht.

Da wird der Fokus in der Entwicklung verändert und die Spieler schert es nicht, schlimmer noch, es wird verteidigt.

Das will mir nicht in den Kopf, wie kann man hier das große Ganze einfach absichtlich ausblenden? Spiele werden gerade von einem Geschichten erzählenden Medium zu einer Platform um Geld zu generieren umfunktioniert und das wird von der Spielerschaft akzeptiert.
Man sollte hier unterscheiden zwischen Multiplayer und Singleplayer.
In Multiplayer Spiele finde ich die Lootbox als alternative zum Season Pass in Ordnung.
In einem Singleplayer Spiel sind Lootboxen ein No-Go. Mit ein Grund warum ich mir ein Battlefront 2 kaufen werde aber Mordor bei mir ganz klar in Laden liegengelassen wurde.

Ein Singleplayer Spiel ist mit Release abgeschlossen. Wird ein Solo DLC im Nachgang produziert kaufe ich mir den gerne (Witcher 3, Skyrim, Horizon, etc.)
Ein Multiplayer Titel lebt von neuen Maps, neuen Modi, neuen Charakteren. Ein bezahlter DLC ist hier für die Spieler ein weit größeres Problem wie Lootboxen, denn letztere fragmentieren die Spielerzahlen nicht im Content. Mit ein Grund warum mein letzter Shooter den ich im MP gespielt habe Killzone: Shadowfall war. Hier gab es sämtliche Karten für umsonst und lediglich der Co-op Modi und die beiden nächträglichen Klassen gab es per bezahltem DLC. Aber es konnten immer alle Spieler auf allen Karten mitspielen.
Äh, also Pay2Win ist in Ordnung solange kein Season Pass kommt?

Und zum markierten: ein MP-Titel lebt nur dann von solchen Dingen, wenn er drauf ausgerichtet ist. Man nehme Spiele wie CS 1.6 als Gegenbeispiel.
Zuletzt geändert von Wigggenz am 02.11.2017 15:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Peter__Piper
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt

Beitrag von Peter__Piper »

matzab83 hat geschrieben: 02.11.2017 15:10
Peter__Piper hat geschrieben: 02.11.2017 14:55
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matzab83 hat geschrieben: 02.11.2017 14:47
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Ich finde im Endeffekt Sprüche im Sinne von "Wehret den Anfängen..." auch völlig deplatziert. Die Anfänge sind längst vorbei. Wir sind mittendrin.
Abgesehen von Dead Space 3 ist mir kein Fall wie Herr der Ringe bekannt, wo so extrem in einen Teil der Spielmechanik eingegriffen wird aufgrund von Monetarisierungmöglichkeiten.

Für Dead Space 3 musste EA damals aber noch Lehrgeld zahlen und sie haben bis Dato davon abgelassen, sowas erneut einzubauen in einen Singleplayer.

Also, dann zähle mir doch ähnliche Fälle auf, wenn wir doch schon mittendrin sind ?
Ob nun im Singeleplayer, ist mir nicht bewusst.
Und es geht ja auch nicht nur um den Singleplayer (oder sind wir hier im SdK-Thread).

Ich habe mich eigentlich nur zu der Aussage bezüglich SdK (also Singleplayer) hinreißen lassen, da deine Meinung im SdK-Thread so vehement war. Und verzeih meine Aussage: Was ist es für ein Boykott, wenn ich es doch irgendwie spiele? (Das ist für mich kein Boykott.)

Aber zum Singleplayer: Spontan fällt mir nix ein, was aber wiederum nicht heißt, dass es da nichts gibt. Spiele, wo Singleplayer und Onlinemodi zusammenhängen, fallen mir dagegen schon ein paar ein (angefangen bei Injustice 2).

Battlefront 2 ist jedoch ein Multiplayer-Titel. Und um den geht es hier eigentlich. Und gerade im Multiplayer ist so etwas schon fast normal geworden. Angefangen zu nerven hat es mich bei BF4 (auch wenn der Mist da Battlepack hieß). Aber auch da habe ich mich dann zum Kauf des Spieles (vergünstigt) hinreißen lassen und es nicht bereut. Und nie einen Cent extra bezahlt.
Ich spiele eigentlich keine Multiplayertitel - einzig LoL, und das ist aufgrund seiner Free to Play Natur eine ganz andere Nummer.
Daher kann ich dazu nicht wirklich etwas genaues zu sagen.
Aber es würde mich wundern wenn es sich bei den Battlepacks bei B4 um spielerische Vorteile ala Battefront handelt.
Würde mich stark wundern wenn es bei BF4 nicht nur um den Levelprogress gehen würde sondern auch um +30 % Schaden wie bei Star Wars. Denn das ist,meiner Meinung nach, eine ganz andere Hausnummer.
Denke da wäre der Aufschrei damals bei BF 4 wesentlich größer gewesen.
Oder Irre ich mich da ?
Zuletzt geändert von Peter__Piper am 02.11.2017 15:22, insgesamt 1-mal geändert.