Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

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DaRkn3ss2011
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von DaRkn3ss2011 »

Peter__Piper hat geschrieben: 17.10.2017 17:52 Man man, ich wusste garnicht wie schwer es doch sein muss sich für 2 Monate am Riemen zu reißen.
Dann kommen ja hier echt die dollsten Erklärungen warum man sich das Ding mit den Lootboxen unbedingt am Tag 1 reinpfeifen muss.
warum sollte ich mich denn 2 Monate am Riemen reißen?
Wenn ich jetzt bock auf das Game habe, kauf ich es jetzt und nicht in 2 Monaten.

Muss ich mir das Tag 1 reinpfeifen? Nein, aber warum sollte ich es nicht tun.

EDIT: mein Zitat bezog sich übrigens auf ein kommentar, wo es um GARNICHT kaufen geht, nicht um ein späteres kaufen.
Peter__Piper hat geschrieben: 17.10.2017 17:52 Aber wer erinnert sich nicht damals an den Unmut über MS geplante always Online Pflicht - daraufhin hat MS dann natürlich seine komplette Konsole eingestampft und nu haben wir noch noch 2 große Konsolen.
1. Konsole und Spiel vergleichen ist jawohl auch am Thema vorbei.
2. hier handelte es sich aber um ZWANG!!!! ist was ganz anderes wie Optionale MTA

Um die Konsole nutzen zu können, benötige ich Internet, hier kann nur durch einen nicht kauf der Konsole boykottiert werden. Sobald ich sie gekauft habe kann ich es nicht mehr ändern.
MTA kann ich jederzeit boykottieren, indem ich sie nicht kaufe, aber das Spiel dennoch habe.

Nur Spiele bei denen man Kaufen muss um weiter zu kommen oder sich einen Vorteil zu verschaffen (online), werden von mir komplett gelassen.
Zuletzt geändert von DaRkn3ss2011 am 17.10.2017 18:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Peter__Piper
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von Peter__Piper »

DaRkn3ss2011 hat geschrieben: 17.10.2017 17:56
Peter__Piper hat geschrieben: 17.10.2017 17:52 Man man, ich wusste garnicht wie schwer es doch sein muss sich für 2 Monate am Riemen zu reißen.
Dann kommen ja hier echt die dollsten Erklärungen warum man sich das Ding mit den Lootboxen unbedingt am Tag 1 reinpfeifen muss.
warum sollte ich mich denn 2 Monate am Riemen reißen?
Wenn ich jetzt bock auf das Game habe, kauf ich es jetzt und nicht in 2 Monaten.

Muss ich mir das Tag 1 reinpfeifen? Nein, aber warum sollte ich es nicht tun.

EDIT: mein Zitat bezog sich übrigens auf ein kommentar, wo es um GARNICHT kaufen geht, nicht um ein späteres kaufen.
Weil für Börsennotierte Unternehmen die ersten 2 - 3 Monate am ausschlaggebensten sind.
Damit würdest du ein Zeichen setzten und kannst das Spiel dennoch genießen.
Vielleicht sogar ohne MTAs weil der Publisher in zwischenzeit eingelenkt hat, aufgrund des Feedbacks mit der Geldbörse.
DaRkn3ss2011
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von DaRkn3ss2011 »

Peter__Piper hat geschrieben: 17.10.2017 18:01 Weil für Börsennotierte Unternehmen die ersten 2 - 3 Monate am ausschlaggebensten sind.
Damit würdest du ein Zeichen setzten und kannst das Spiel dennoch genießen.
Vielleicht sogar ohne MTAs weil der Publisher in zwischenzeit eingelenkt hat, aufgrund des Feedbacks mit der Geldbörse.
ein Zeichen setzt du genauso damit, dass du gewisse dinge nicht nutzt bzw kaufst.

Hab übrigens noch was hinzugefügt, hast du ja auch :)
Ergänzent zum andern Post:
Um die Konsole nutzen zu können, benötige ich Internet, hier kann nur durch einen nichtkauf der Konsole boykottiert werden.
MTA kann ich jederzeit boykottieren, indem ich sie nicht kaufe, aber das Spiel dennoch habe.

Nur Spiele bei denen man Kaufen muss um weiter zu kommen oder sich einen Vorteil zu verschaffen (online), werden von mir komplett gelassen.
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Peter__Piper
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von Peter__Piper »

DaRkn3ss2011 hat geschrieben: 17.10.2017 18:04
Peter__Piper hat geschrieben: 17.10.2017 18:01 Weil für Börsennotierte Unternehmen die ersten 2 - 3 Monate am ausschlaggebensten sind.
Damit würdest du ein Zeichen setzten und kannst das Spiel dennoch genießen.
Vielleicht sogar ohne MTAs weil der Publisher in zwischenzeit eingelenkt hat, aufgrund des Feedbacks mit der Geldbörse.
ein Zeichen setzt du genauso damit, dass du gewisse dinge nicht nutzt bzw kaufst.

Hab übrigens noch was hinzugefügt, hast du ja auch :)
Ne, glaub nicht das nur ein Ignorieren der MTAs ausreichend wäre um ein Zeichen zu setzen.
Gerade weil ein MTA System so einfach und kostengünstig einzubauen ist.
Alleine die duldung eines MTA System in einem Singleplayerspiel ist da ein viel deutlicheres Zeichen als das bloße Ignorieren der MTAs - und zwar in die falsche Richtung.

Zu meinem Vergleich mit der Konsole - klar war das nur reine Polemik von mir und sicher nicht zu vergleichen.
Aber ebenso halte ich das einstellen einer Spieleserie ,aufgrund von wenigen Verkäufen durch ein MTA System, für Polemik und an den Haaren herbeigezogen.
Die Publisher sind ja nicht die 3 Affen - die werden schon wissen warum sich der Teil nicht gut verkauft hat :wink:
DaRkn3ss2011
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von DaRkn3ss2011 »

Peter__Piper hat geschrieben: 17.10.2017 18:12 Aber ebenso halte ich das einstellen einer Spieleserie ,aufgrund von wenigen Verkäufen durch ein MTA System, für Polemik und an den Haaren herbeigezogen.
Die Publisher sind ja nicht die 3 Affen - die werden schon wissen warum sich der Teil nicht gut verkauft hat :wink:
Ich würde dir da ja zustimmen, wenn es hier nur um Serien geht. WWE, Fifa, Assassins Creed etc. ok, gibt zig teile und wenn jetzt der neuste MTA hat und Boykottiert wird wissen sie es.

Nehmen wir hingegen Mittelerde, welche ja nun der Zweite Titel der Reihe ist, oder noch besser eine neue IP, könnte der Gedanke auch leicht wandern zu "ok, die fanden den ersten teil/die idee/trailer/blablabla doof, kaufen daher nicht also Stampfen wir es ein.".

Ich finde ja auch, dass es nicht wirklich in jedem Spiel mit jedem Inhalt Sinn macht. Skins/Farben/Accessoires oder kurz Kosmetik, klar warum nicht.
Waffen mit denen du dein Gegenüber so in Grund und Boden ballerst, auf keinen Fall.

Das gleiche Thema wirst du aber immer und immer wieder haben und wohl auch nicht beenden.
Oder wurde bisher was an DLC´s geändert? Ich kauf auch keine DLC´s die "offensichtlich" aus dem Spiel geschnitten wurden.
Kann sogar nen Beispiel nennen :D WWE. (die DLC Wrestler hätten auch drin sein können),
Aber auch DLC`s wird immer geben (z.b. wie bei Horizon Zero Dawn oder Witcher find ichs legitim, muss ja nicht immer gleich nen ganzen Spiel sein, sofern der PReis stimmt)
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Peter__Piper
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von Peter__Piper »

DaRkn3ss2011 hat geschrieben: 17.10.2017 18:19
Peter__Piper hat geschrieben: 17.10.2017 18:12 Aber ebenso halte ich das einstellen einer Spieleserie ,aufgrund von wenigen Verkäufen durch ein MTA System, für Polemik und an den Haaren herbeigezogen.
Die Publisher sind ja nicht die 3 Affen - die werden schon wissen warum sich der Teil nicht gut verkauft hat :wink:
Ich würde dir da ja zustimmen, wenn es hier nur um Serien geht. WWE, Fifa, Assassins Creed etc. ok, gibt zig teile und wenn jetzt der neuste MTA hat und Boykottiert wird wissen sie es.

Nehmen wir hingegen Mittelerde, welche ja nun der Zweite Titel der Reihe ist, oder noch besser eine neue IP, könnte der Gedanke auch leicht wandern zu "ok, die fanden den ersten teil/die idee/trailer/blablabla doof, kaufen daher nicht also Stampfen wir es ein.".

Ich finde ja auch, dass es nicht wirklich in jedem Spiel mit jedem Inhalt Sinn macht. Skins/Farben/Accessoires oder kurz Kosmetik, klar warum nicht.
Waffen mit denen du dein Gegenüber so in Grund und Boden ballerst, auf keinen Fall.

Das gleiche Thema wirst du aber immer und immer wieder haben und wohl auch nicht beenden.
Oder wurde bisher was an DLC´s geändert? Ich kauf auch keine DLC´s die "offensichtlich" aus dem Spiel geschnitten wurden.
Kann sogar nen Beispiel nennen :D WWE. (die DLC Wrestler hätten auch drin sein können),
Aber auch DLC`s wird immer geben (z.b. wie bei Horizon Zero Dawn oder Witcher find ichs legitim, muss ja nicht immer gleich nen ganzen Spiel sein, sofern der PReis stimmt)
Wie gesagt, ich bin mir da recht sicher das die Publisher das schon mitbekommen.
Und wenn daraufhin die Serie eingestellt wird, hat das sicher andere Gründe.
Aber auch nur meine bescheidene Meinung.

Zum Fett gedrucktem:

Nein , in einem Singleplayerspiel wo ich Vollpreis bezahlt habe, hat das nix zu suchen !
Es ist eine faire Geschichte bei Free to Play spielen um sich darüber zu finanzieren - aber nicht in einem Singleplayerspiel was ich zum Vollpreis erstanden habe.
DaRkn3ss2011
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von DaRkn3ss2011 »

Peter__Piper hat geschrieben: 17.10.2017 18:32 Nein , in einem Singleplayerspiel wo ich Vollpreis bezahlt habe, hat das nix zu suchen !
Es ist eine faire Geschichte bei Free to Play spielen um sich darüber zu finanzieren - aber nicht in einem Singleplayerspiel was ich zum Vollpreis erstanden habe.
Sorry mein fehler, dass Fettgedruckte war eher auf Lootboxen statt auf MTA bezogen.
MTA haben in SP Games nicht zu suchen da stimme ich zu.

Jetzt bei WWE die Lootboxen zu gewinnen und dann zufällige Sachen freizuschalten finde ich nicht schlimm.
Die muss/kann ich mit Ingame Währung kaufen und das ist mMn ok. Bei Echtgeld zwang (also keine Ingameoption) würde der Spaß aufhören.
Und ja ich geb ja zu, Mittelerde ist da grenzwertig. Bei WWE kann ich auch die Gold kiste mit Ingame kaufen, bei Mittelerde nur die kleinste Box. Die Großen sind dort echtgeld vorenthalten. (ich knöpf mir dir orks aber eh lieber manuell vor)
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BigEl_nobody
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von BigEl_nobody »

Also irgendwo hat das ganze doch eine schöne Ironie.
Jahrzehntelang war die USK ein Feind der Gaming-Community. Indizierungen, Zensuren, Vorgaben und Kaufeinschränkungen für Minderjährige und teilweise auch Erwachsene.
Und PLÖTZLICH schreit zumindest eine lautstarke Minderheit der Gaming-Community nach eben jener Institution des Jugendschutzes und fordert schärfere Urteile für Glücksspiel-Mechanismen in Spielen.

Kann mir einer sagen was er will, aber falsch liegt die USK mit ihrem Statement wohl nicht wenn sie sagt, dass viele in der Community nur deshalb so lautstark gegen diese Geschäftspraktiken protestieren, weil es sie nervt das es in ihre gehypten AAA-Spiele gestopft wird und die großen Publisher noch mehr Geld in den Rachen geworfen kriegen.
Wie groß ist denn bitte der Anteil derer denen es hierbei wirklich um das Wohl von Minderjährigen geht?

Man will den Publishern einen Denkzettel verpassen und autoritäre Institutionen sollen das doch bitte mal übernehmen. Man will Battlefront 4 und Shadow of War 5 Day-One zocken, aber bitte ohne den Lootkram.
Von Selbstdisziplin strotzt die Community nicht, der Wandel in den Geschäftspraktiken von BF2 Booster-Packs und Oblivion Horse Armor zu Lootboxen ist nicht über Nacht passiert. Fast seit 10 Jahren frisst man die hübsch ganierte Scheiße der Publisher und jetzt auf einmal geht es den Leuten zu weit?!

Und keine Sorge, sobald diese Pille erstmal geschluckt ist und keine Sau mehr die alten News zu Lootbox-Integrierungen in Spielen interessiert, hat sich das Thema erledigt. Einzig und allein die Community ist Schuld, da sie in der Hand hat welche Spiele und Geschäftspraktiken sie mit ihrem Geld fördert oder abstraft.
Natürlich gibt es auch Leute die solche Praktiken nie oder nur in sehr geringem Maße unterstützt haben und daher jetzt einfach Pech haben. Glücklicherweise besteht die Industrie aber aus mehr als nur AAA.
CritsJumper
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von CritsJumper »

BigEl_nobody hat geschrieben: 18.10.2017 02:59 Wie groß ist denn bitte der Anteil derer denen es hierbei wirklich um das Wohl von Minderjährigen geht?
Das ist aber ohnehin nicht so leicht zu fassen. Wenn du älter bis als das Minderjährigenalter, und zurückblickst auf deine Jugend und vergleichst diese mit der aktuellen. Natürlich ist das total schwer und immer falsch.

Aber versetzt man sich für eine Sekunde hinein weiß man eigentlich instinktiv wie man sich entschieden hätte wenn "damals" schon solche Dinge eingetreten wären. Dazu dann noch die Lebenserfahrung und ich bin mir nicht mal sicher warum wir hier überhaupt noch diskutieren. Wahrscheinlich weil man an irgendeiner Stelle noch glaubt das freischaffende Künstler noch etwas gutes schaffen. Das Unabhängig der Marktwirtschaftlichen zwänge.. bla bla bla.

Ernsthaft. Ich mag Moderne AAA Titel, ja sogar die welche vollgestopft sind mit Season-Pass, DLC und Co. Aber Microtransaktionen, das ist für mich ein Schritt zu weit (in den meisten Spielen). Das verdirbt den Spaß am Spiel. Turnt so sehr ab das man sich fühlt wie ein Fremdkörper im Spiel.

Gerne können die das von mir aus in Mobil-Games einbauen. Aber bitte nicht in ordentlicher Software. Wenn doch, dann bitte zwei Versionen, eine für 50 Euro ohne, wo die Inhalte direkt da sind (ohne Shop, in der Game-Logik aus Truhen fallend) oder in der 10 Euro Billig-zu-Spielen Variante.

Ganz unter uns Big_El, ich halte es für absolut falsch, Kinder für Glückspiel oder Automaten zu sensibilisieren. Das wäre für mich wirklich ein Grund (meinen) Kindern nur Nintendo zu zeigen bis sie 12 oder 13 sind und den anderen Shit da draußen verstehen.

Ja natürlich will ich den Publishern auch einen Denkzettel verpassen. Aber eigentlich nur im Sinne der konstruktiven Feedbackschleife!

Edit: Wenn sich das wirklich mal durchsetzen sollte mit den Ingameshops, dann bin ich mir sicher das irgendwann AdBlocker für Spiele angeboten werden. Oder halt saubere Versionen die dann in der Zwischenzeit irgendwas anderes anzeigen als die Werbung für kaufbare virtuelle Objekte.
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matzab83
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von matzab83 »

Wigggenz hat geschrieben: 17.10.2017 17:51 Was du schreibst wurde schon zu genüge hier im Thread widerlegt, also brauche ich auch nicht drauf einzugehen.

Viel Spaß mit deinen Lootboxen.
Sorry, aber widerlegt wurde hier gar nichts. Hier prallen einfach nur 2 Meinungen aufeinander.

Aber so lange jeder seine eigene Meinung als DIE WAHRHEIT ansieht, so lange ist ein sinnvoller Diskurs sinnlos. Insbesondere dann, wenn die einzige Argumentationsgrundlage aus Vorwürfen gepaart mit Vermutungen besteht.

Im Endeffekt lautet für mich: Wir wissen nicht, welche Schlüsse der Publisher aus welchen Aktionen von Seiten der (Nicht-)Käufer zieht. Somit kann Niemand von sich behaupten, die ultimative Wahrheit zu kennen.
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Wigggenz
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von Wigggenz »

matzab83 hat geschrieben: 18.10.2017 09:54
Wigggenz hat geschrieben: 17.10.2017 17:51 Was du schreibst wurde schon zu genüge hier im Thread widerlegt, also brauche ich auch nicht drauf einzugehen.

Viel Spaß mit deinen Lootboxen.
Sorry, aber widerlegt wurde hier gar nichts. Hier prallen einfach nur 2 Meinungen aufeinander.

Aber so lange jeder seine eigene Meinung als DIE WAHRHEIT ansieht, so lange ist ein sinnvoller Diskurs sinnlos. Insbesondere dann, wenn die einzige Argumentationsgrundlage aus Vorwürfen gepaart mit Vermutungen besteht.

Im Endeffekt lautet für mich: Wir wissen nicht, welche Schlüsse der Publisher aus welchen Aktionen von Seiten der (Nicht-)Käufer zieht. Somit kann Niemand von sich behaupten, die ultimative Wahrheit zu kennen.
Nö, ich habe genug Argumente genannt, die nicht entkräftet werden konnten, die meine Sicht der Dinge zumindest in dieser Frage um so viel wahrscheinlicher machen, dass es vertretbar ist, das als Wahrheit anzusehen.

Das kann dir jetzt passen oder nicht. Mir ist es wumpe. Viel Spaß mit Mittelerde und den anderen MTA-Games.
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matzab83
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von matzab83 »

Wigggenz hat geschrieben: 18.10.2017 09:57
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matzab83 hat geschrieben: 18.10.2017 09:54
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Wigggenz hat geschrieben: 17.10.2017 17:51
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Was du schreibst wurde schon zu genüge hier im Thread widerlegt, also brauche ich auch nicht drauf einzugehen.

Viel Spaß mit deinen Lootboxen.
Sorry, aber widerlegt wurde hier gar nichts. Hier prallen einfach nur 2 Meinungen aufeinander.

Aber so lange jeder seine eigene Meinung als DIE WAHRHEIT ansieht, so lange ist ein sinnvoller Diskurs sinnlos. Insbesondere dann, wenn die einzige Argumentationsgrundlage aus Vorwürfen gepaart mit Vermutungen besteht.

Im Endeffekt lautet für mich: Wir wissen nicht, welche Schlüsse der Publisher aus welchen Aktionen von Seiten der (Nicht-)Käufer zieht. Somit kann Niemand von sich behaupten, die ultimative Wahrheit zu kennen.
Nö, ich habe genug Argumente genannt, die nicht entkräftet werden konnten, die meine Sicht der Dinge zumindest in dieser Frage um so viel wahrscheinlicher machen, dass es vertretbar ist, das als Wahrheit anzusehen.

Das kann dir jetzt passen oder nicht. Mir ist es wumpe. Viel Spaß mit Mittelerde und den anderen MTA-Games.
Und mit genau dieser Aussage belegst du nochmals meine Theorie.

Man kann keine Argumente beweisen oder widerlegen, wenn es schlicht keine Beweise für die Vermutungen gibt.
Oder anders gesprochen: Kannst du mir beweisen, dass ich mit dem Verzicht genau das Problem löse, und nicht das Spiel als Ganzes für den den Verlust des Publishers angesehen wird? Denn diese Beweise bist du mir auch schuldig geblieben (was mein Hauptargument war).

Aber du hast Recht: Mit dir zu diskutieren macht keinen Sinn. Für einen sinnvollen Diskurs sollte man auch mal bereits sein, seine persönliche Bubble zu verlassen. Dies merke ich bei dir nicht, du bist auf deine Meinung steif fixiert und ich bin eben ein "Verbrecher an der Gamerschaft". Damit kann ich leben.
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Wigggenz
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von Wigggenz »

matzab83 hat geschrieben: 18.10.2017 10:30
Wigggenz hat geschrieben: 18.10.2017 09:57
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matzab83 hat geschrieben: 18.10.2017 09:54
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Sorry, aber widerlegt wurde hier gar nichts. Hier prallen einfach nur 2 Meinungen aufeinander.

Aber so lange jeder seine eigene Meinung als DIE WAHRHEIT ansieht, so lange ist ein sinnvoller Diskurs sinnlos. Insbesondere dann, wenn die einzige Argumentationsgrundlage aus Vorwürfen gepaart mit Vermutungen besteht.

Im Endeffekt lautet für mich: Wir wissen nicht, welche Schlüsse der Publisher aus welchen Aktionen von Seiten der (Nicht-)Käufer zieht. Somit kann Niemand von sich behaupten, die ultimative Wahrheit zu kennen.
Nö, ich habe genug Argumente genannt, die nicht entkräftet werden konnten, die meine Sicht der Dinge zumindest in dieser Frage um so viel wahrscheinlicher machen, dass es vertretbar ist, das als Wahrheit anzusehen.

Das kann dir jetzt passen oder nicht. Mir ist es wumpe. Viel Spaß mit Mittelerde und den anderen MTA-Games.
Und mit genau dieser Aussage belegst du nochmals meine Theorie.

Man kann keine Argumente beweisen oder widerlegen, wenn es schlicht keine Beweise für die Vermutungen gibt.
Oder anders gesprochen: Kannst du mir beweisen, dass ich mit dem Verzicht genau das Problem löse, und nicht das Spiel als Ganzes für den den Verlust des Publishers angesehen wird? Denn diese Beweise bist du mir auch schuldig geblieben (was mein Hauptargument war).

Aber du hast Recht: Mit dir zu diskutieren macht keinen Sinn. Für einen sinnvollen Diskurs sollte man auch mal bereits sein, seine persönliche Bubble zu verlassen. Dies merke ich bei dir nicht, du bist auf deine Meinung steif fixiert und ich bin eben ein "Verbrecher an der Gamerschaft". Damit kann ich leben.
Wohl eher bist du nicht bereit deine Bubble zu verlassen, um ja nicht dein Konsumverhalten überdenken zu müssen und gar nicht erst den Hauch eines Gedankens an Verzicht (Hilfe, bloß nicht!) aufkommen zu lassen.

Und zitiere wo ich dich Verbrecher genannt habe.

Denn im Gegensatz zu dir haue ich nicht ansatzlos persönliche Beleidigungen raus, verbitte mir also solche Unterstellungen.
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Peter__Piper
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von Peter__Piper »

matzab83 hat geschrieben: 18.10.2017 10:30
Wigggenz hat geschrieben: 18.10.2017 09:57
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matzab83 hat geschrieben: 18.10.2017 09:54
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Sorry, aber widerlegt wurde hier gar nichts. Hier prallen einfach nur 2 Meinungen aufeinander.

Aber so lange jeder seine eigene Meinung als DIE WAHRHEIT ansieht, so lange ist ein sinnvoller Diskurs sinnlos. Insbesondere dann, wenn die einzige Argumentationsgrundlage aus Vorwürfen gepaart mit Vermutungen besteht.

Im Endeffekt lautet für mich: Wir wissen nicht, welche Schlüsse der Publisher aus welchen Aktionen von Seiten der (Nicht-)Käufer zieht. Somit kann Niemand von sich behaupten, die ultimative Wahrheit zu kennen.
Nö, ich habe genug Argumente genannt, die nicht entkräftet werden konnten, die meine Sicht der Dinge zumindest in dieser Frage um so viel wahrscheinlicher machen, dass es vertretbar ist, das als Wahrheit anzusehen.

Das kann dir jetzt passen oder nicht. Mir ist es wumpe. Viel Spaß mit Mittelerde und den anderen MTA-Games.
Und mit genau dieser Aussage belegst du nochmals meine Theorie.

Man kann keine Argumente beweisen oder widerlegen, wenn es schlicht keine Beweise für die Vermutungen gibt.
Oder anders gesprochen: Kannst du mir beweisen, dass ich mit dem Verzicht genau das Problem löse, und nicht das Spiel als Ganzes für den den Verlust des Publishers angesehen wird? Denn diese Beweise bist du mir auch schuldig geblieben (was mein Hauptargument war).

Aber du hast Recht: Mit dir zu diskutieren macht keinen Sinn. Für einen sinnvollen Diskurs sollte man auch mal bereits sein, seine persönliche Bubble zu verlassen. Dies merke ich bei dir nicht, du bist auf deine Meinung steif fixiert und ich bin eben ein "Verbrecher an der Gamerschaft". Damit kann ich leben.
Genau, der Publisher ist stumm,taub und blind :roll:
Der stampft garantiert ,eine sonst erfolgreiche Serie ein, weil sie aufgrund von MTAs nicht sonderlich erfolgreich war in den ersten 1 - 2 Monaten.
Und selbst wenn, so ist das einzig alleine die Schuld des Publishers - und nicht die des Kunden.
Soll der Kunde etwa alles fressen was ihm vom Publisher vorgesetzt wird ?
Weil es könnte ja sein das die geliebte Serie sonst eingestellt wird ?
Schon erstaunlich wie du dich vor den Karren spannen lässt...

Naja, ich hoffe das sehen nicht alle so wie du
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matzab83
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von matzab83 »

Wigggenz hat geschrieben: 18.10.2017 10:36
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matzab83 hat geschrieben: 18.10.2017 10:30
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Wigggenz hat geschrieben: 18.10.2017 09:57
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Nö, ich habe genug Argumente genannt, die nicht entkräftet werden konnten, die meine Sicht der Dinge zumindest in dieser Frage um so viel wahrscheinlicher machen, dass es vertretbar ist, das als Wahrheit anzusehen.

Das kann dir jetzt passen oder nicht. Mir ist es wumpe. Viel Spaß mit Mittelerde und den anderen MTA-Games.
Und mit genau dieser Aussage belegst du nochmals meine Theorie.

Man kann keine Argumente beweisen oder widerlegen, wenn es schlicht keine Beweise für die Vermutungen gibt.
Oder anders gesprochen: Kannst du mir beweisen, dass ich mit dem Verzicht genau das Problem löse, und nicht das Spiel als Ganzes für den den Verlust des Publishers angesehen wird? Denn diese Beweise bist du mir auch schuldig geblieben (was mein Hauptargument war).

Aber du hast Recht: Mit dir zu diskutieren macht keinen Sinn. Für einen sinnvollen Diskurs sollte man auch mal bereits sein, seine persönliche Bubble zu verlassen. Dies merke ich bei dir nicht, du bist auf deine Meinung steif fixiert und ich bin eben ein "Verbrecher an der Gamerschaft". Damit kann ich leben.
Wohl eher bist du nicht bereit deine Bubble zu verlassen, um ja nicht dein Konsumverhalten überdenken zu müssen und gar nicht erst den Hauch eines Gedankens an Verzicht (Hilfe, bloß nicht!) aufkommen zu lassen.

Und zitiere wo ich dich Verbrecher genannt habe.

Denn im Gegensatz zu dir haue ich nicht ansatzlos persönliche Beleidigungen raus, verbitte mir also solche Unterstellungen.
Ich sag doch, eine sinnvolle Diskussion ist nicht möglich.

Mich einen "Verbrecher an der Gamerschaft" genannt hast du selbstredend nicht. Musst du aber auch nicht. Diese Aussage war ja eh etwas überspitzt, ich dachte aber dass das auch so verstanden wird...

Ich darf für mich feststellen, dass ich in keiner Bubble festsitze. Ich bin schon gewillt, auf andere Meinungen zu zugehen, sofern diese mit sinnvollen Argumenten aufwarten. Nur blieben die aus meiner Sicht bisher aus...

Es ist leider schlicht und ergreifend nicht beweisbar, dass ein Boykott den gewünschten Effekt haben würde, eben weil es einen Boykott in dieser Hinsicht noch nie gegeben hat. Shitstorms haben bisher eher für ein Einlenken auf Publisher-Seite gesorgt. Ob aber damit den jeweiligen Spielereihen geholfen war, steht noch mal auf einem anderen Blatt (was wir ja auch schon anhand deiner Beispiele besprochen hatten).
Peter__Piper hat geschrieben: 18.10.2017 10:39
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Genau, der Publisher ist stumm,taub und blind :roll:
Der stampft garantiert ,eine sonst erfolgreiche Serie ein, weil sie aufgrund von MTAs nicht sonderlich erfolgreich war in den ersten 1 - 2 Monaten.
Und selbst wenn, so ist das einzig alleine die Schuld des Publishers - und nicht die des Kunden.
Soll der Kunde etwa alles fressen was ihm vom Publisher vorgesetzt wird ?
Weil es könnte ja sein das die geliebte Serie sonst eingestellt wird ?
Schon erstaunlich wie du dich vor den Karren spannen lässt...

Naja, ich hoffe das sehen nicht alle so wie du
Nun...
Das Publisher ein wenig stur sind, dass sollte ja kein großes Geheimnis sein. und da diese in Ihrer Funktion ja nun mal keine Fehler machen, muss ein Misserfolg ja an dem Spiel selber (aber nicht am Geschäftsmodell) liegen.

Zumindest erzeugen manche News diesen Eindruck. Ob die Publisher nun wirklich so dumm sind (oder die eigenen Investoren eventuell für so dumm halten) ist dann erst mal egal.

Nein, der Kund soll nicht alles fressen. Aber er kann gezielt auf die Dinge hinweisen, die ihn stören. Das wiederum kann aber aus meiner Sicht am besten der "zahlende Kunde" machen, da er ja auch wirklich Kunde ist. Der "boykottierende Kunde" ist irgendwas anderes (mir fällt kein passender Begriff ein).

Und gerade das markierte ist das, was mich zu Aussagen im Sinne von "Verbrecher an der Gamerschaft" verleitet.