Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

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Wampenstorch
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von Wampenstorch »

Wenn ich da an meine Klassenkameraden aus der Elektroniker/Antriebstechniker-Klasse denke, wie Sie sich feiern wie viele Punkte sie in FiFa gekauft haben...und auch noch total begeistert sind das man da gegen Geld Sachen kaufen kann.
Ich wollte es mal ansprechen aber habe es sein lassen.
So rein vom Bauchgefühl her sah ich da keinen Nährwert, da die auch sonst im Unterricht nicht den intelligentesten Eindruck hinterlassen.

Immerhin können sie gut smalltalken und versemmeln nur die Arbeiten regelmäßig. *Letzte Reihe+immer die selben 5 Leute* :roll:
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Peter__Piper
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von Peter__Piper »

CronoKraecker hat geschrieben: 16.10.2017 20:46 Was würde deiner Meinung nach passieren, wenn von heute auf morgen die Leute zwar die gecutteten Spiele, aber keiner mehr MTAs und Lootboxen kaufen würde?
Wäre dem Publishern Wumpe, da es minimaler Aufwand ist MTAs in ein Spiel einzufügen.
Und sie sich wahrscheinlich schon amor­ti­siert haben, nachdem 10 Leute die MTAs genutzt haben.
Ausbleibender Verkauf des Spiels wird ihnen allerdings schon wehtun :wink:

Wurde hier aber auch schon gesagt...
Man darf doch wohl noch erwarten das dem Diskussionsverlauf gefolgt wird,oder ?
Zuletzt geändert von Peter__Piper am 16.10.2017 22:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Lumilicious
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von Lumilicious »

Peter__Piper hat geschrieben: 16.10.2017 20:57 Ausbleibender Verkauf des Spiels wird ihnen allerdings schon wehtun :wink:
Das kommt ganz darauf an wie viele Wale und Delphine darauf verzichten in das Spiel zu investieren und das ist auch das große Problem welches momentan existiert. Dieses Finanzierungsmodel ist nicht abhängig von der breiten Masse.

Anfängliche Verkaufszahlen spielen bei diesen "Games as a Service" Dingern auch kaum noch ne Rolle, da man auf lange Sicht plant.
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Wigggenz
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von Wigggenz »

CronoKraecker hat geschrieben: 16.10.2017 20:46 Was würde deiner Meinung nach passieren, wenn von heute auf morgen die Leute zwar die gecutteten Spiele, aber keiner mehr MTAs und Lootboxen kaufen würde?
Nichts.

MTA einzubauen ist auch dann nämlich immer noch kein finanzielles Risiko.
DEMDEM
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von DEMDEM »

Todesglubsch hat geschrieben: 14.10.2017 14:13 Ich stell mal die ungeliebte Frage: Muss das tatsächlich von der Gesetzgebung reguliert werden? Sind wir so unmündig, dass sich das nicht von selbst reguliert?

Ihr regt euch doch nicht auf, dass Publisher das machen oder dass der Gesetzgeber keinen 18er-Stempel auf die Spiele klatscht. Ihr regt euch auf, weil da draußen tatsächlich Deppen sitzen, die dafür Geld aus dem Fenster werfen und die Publisher mit dem Scheiß Gewinne einfahren. Und Fun-Fact: Ja, das ist Scheiß. Aber das hochheilige "Sind-doch-nur-kosmetische-Items"-Blizzard macht bei dem Scheiß mit.
Man hat ja ganz gut an der Xbox One gesehen, was der Kunde alles bewirken kann. Die Xbox One ist weit von dem, wie sie vorgestellt wurde, entfernt. Nur wegen dem Druck hat MS nachgegeben und haben viele Entscheidungen zurückgenommen. Ubisoft ist auch längst von ihren Only-Online bei SP-Spielen abgerückt. EA hat für Sim City einen Offline-Patch nachgeliefertn. Es gibt zig Beispiele, die klar belegen, dass die großen Publisher auf die Kunden/Konsumenten eingehen und reagieren können.

Ich sehe aber vorallem die Spielepresse in der Verantwortung. Der Spielejournalismus muss sich weiterentwickeln und endlich einen journalistischen Auftrag annehmen. Mehr und mehr Magazinportale sind zu reine Werbeplattformen für die großen Publisher geworden, vorallem die ganz großen wie IGN und Konsorten. Es kann doch nicht angehen, dass Spiele"journalisten" ganz neutral über "Features" wie den "Season Pass" und "Lootboxen" in Spielen berichten, als sei es was vollkommen normales.

Wenn mal was kritisches zu Lootboxen kommt, dann nur in Form von "Community regt sich über Lootboxen auf", siehe 4Players. Warum sieht hier niemand einen journalistischen Auftrag zur Aufklärung? Das gibt es in keiner anderen Branche, das ist absolut einzigartig bei Videospielen.

Dadurch, dass Magazine wie 4Players ihre Testexemplare von den Publishern bekommen müssen, hat viel zu weitreichenden Einfluss auf die redaktionelle Arbeit und somit auch Integrität. Es ist dann auch nur natürlich, wenn immer mehr Konsumenten ihre Informationen von Youtubern wie Total Biscuit und Co. heranziehen, weil die Spielepresse zu nichts taugt. Man muss sich doch nur die Form des Inhaltes von Youtubern anschauen und dann zum Beispiel die Startseite von 4Players und was für "News" dort angezeigt werden. Die absolute Mehrheit besteht in der Regel aus irgendwelchen Entwickler-Ankündigungen und Trailern.

Der Spielejournalismus muss sich endlich mal weiter entwickeln.
Cheraa
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von Cheraa »

Zero7 hat geschrieben: 16.10.2017 19:25 Lootboxen sind aber Open End.
Kommt auf das Spiel an. Bei Battlefront 2 sind diese nicht Open End denn durch das Crafting System wirst du die für dich wichtigen Skills gezielt freischalten können und je mehr Items du freigeschalten hast um so höher wiederum die Crafting Material Ausbeute.
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Peter__Piper
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von Peter__Piper »

Kannachu hat geschrieben: 16.10.2017 21:03
Peter__Piper hat geschrieben: 16.10.2017 20:57 Ausbleibender Verkauf des Spiels wird ihnen allerdings schon wehtun :wink:
Das kommt ganz darauf an wie viele Wale und Delphine darauf verzichten in das Spiel zu investieren und das ist auch das große Problem welches momentan existiert. Dieses Finanzierungsmodel ist nicht abhängig von der breiten Masse.

Anfängliche Verkaufszahlen spielen bei diesen "Games as a Service" Dingern auch kaum noch ne Rolle, da man auf lange Sicht plant.
Naja, Spiele sind da wesentlich kurzweiliger und trendabhängiger als profesionelle Software wo dieses "as a Service" herkommt.
Denke schon das die Verkaufszahlen wichtiger sind als die höhe der Umsätze mit MTAs - wobei das ja auch durchaus zusammenhängt.
Aber klar,wenn die wenigen Fische trotzdem noch ordentlich zulangen ist es am Ende doch rentabel.

Aber glaub ehrlich gesagt nicht das solch ein Szenario lange funktionieren würde.
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Peter__Piper
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von Peter__Piper »

Cheraa hat geschrieben: 16.10.2017 21:50
Zero7 hat geschrieben: 16.10.2017 19:25 Lootboxen sind aber Open End.
Kommt auf das Spiel an. Bei Battlefront 2 sind diese nicht Open End denn durch das Crafting System wirst du die für dich wichtigen Skills gezielt freischalten können und je mehr Items du freigeschalten hast um so höher wiederum die Crafting Material Ausbeute.
Ich hab keine Ahnung von dem Spiel.
Aber kenne ne Menge Craftingsysteme wo MTAs eine Rolle spielen und meist ist es so das die Ausbeute an Craftingmaterial für Doppelte Items,nur ein Bruchteil des "Wertes" entsprechen die die Items selbst eigentlich "Wert" sind.
Und dadurch den Grind für Leute die kein Geld in das System pumpen zu erhöhen, und noch einen zusätzlichen Anreiz zum Geldausgeben zu schaffen :wink:

Ist das hier etwa nicht so ?
CritsJumper
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von CritsJumper »

DEMDEM hat geschrieben: 16.10.2017 21:38 Ich sehe aber vorallem die Spielepresse in der Verantwortung.

...

Wenn mal was kritisches zu Lootboxen kommt, dann nur in Form von "Community regt sich über Lootboxen auf", siehe 4Players.
Kann sein das es mir nur so vor kommt aber wurde das Thema hier nicht mit dem kritischen Video zu Mikropayment aufgegriffen und ins Rollen gebracht, aber durch das Mittelerdegame/Test?
CronoKraecker
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von CronoKraecker »

Peter__Piper hat geschrieben: 16.10.2017 20:57 Und sie sich wahrscheinlich schon amor­ti­siert haben, nachdem 10 Leute die MTAs genutzt haben.
So habe ich die Frage nicht gestellt. Man darf doch erwarten, dass dem Frageverlauf gefolgt wird, oder?
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Peter__Piper
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von Peter__Piper »

CronoKraecker hat geschrieben: 16.10.2017 23:21
Peter__Piper hat geschrieben: 16.10.2017 20:57 Und sie sich wahrscheinlich schon amor­ti­siert haben, nachdem 10 Leute die MTAs genutzt haben.
So habe ich die Frage nicht gestellt. Man darf doch erwarten, dass dem Frageverlauf gefolgt wird, oder?
Mitdenken ist angesagt.
So komplex ist das Thema nun auch nicht das auf eine penibele Beantwortung der Fragesstellung geachtet werden muss.

Aber ich denke du wolltest mir eh nur,zwar ein wenig kopflos meiner bescheidenen Meinung nach,einen kleinen Seitenhieb verpassen - es sei dir gegöhnt :wink:

Dann solltest du vielleicht besser auf die Antwort deines Konversationspartner eingehen :Vaterschlumpf:
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Spiritflare82
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von Spiritflare82 »

Overwatch Designer:

"When you start opening a loot box, we want to build anticipation. We do this in a lot of ways — animations, camera work, spinning plates, and sounds. We even build a little anticipation with the glow that emits from a loot box’s cracks before you open it."
(https://gamerant.com/overwatch-original ... ox-design/)

Das wird inzwischen extra so gemacht das es an Spielautomaten erinnert und da sitzen inzwischen extra Designer dran das es so wirkt...ich finds ziemlich daneben

Und tauschen kann man die Inhalte auch nicht im Gegensatz zu Panini Stickern .-)
DEMDEM
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von DEMDEM »

Spiritflare82 hat geschrieben: 17.10.2017 00:22 Und tauschen kann man die Inhalte auch nicht im Gegensatz zu Panini Stickern .-)
Dafür kann man Lootboxes einfach nur durchs Spielen bekommen...
CritsJumper
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von CritsJumper »

DEMDEM hat geschrieben: 17.10.2017 00:32 Dafür kann man Lootboxes einfach nur durchs Spielen bekommen...
Kann man? Also ich hab damals in meiner Jugend Stundenlang im Sandkasten gespielt. Toll wenn da jetzt auch noch ein paar Lootboxen abfallen. Naaa.. man muss schon Zeit und Strom verbrauchen, mit einer gewählten Tätigkeit die einem das Programm vor gibt oder nicht? Zu Konditionen die einem das Programm vor gibt... mit einfach, ist da gar nix.

Das ist als würde dein Boss sagen, soo jetzt arbeite mal 8 Stunden.. und dann musst du so eine Box aufmachen in dem ein Umschlag drin ist, wie viel Geld du verdienst. Aber du darfst immer nur EINEN Umschlag aufmachen und musst aus drei ziehen.. und darfst glauben, was in den anderen drin ist.

Das die Nutzer immer noch denken die Systeme wären wie ein Lotto-System geprüft... verflucht.

Aber ich muss zugeben, das kommt halt von den Technikglauben und dem Vertrauen die Maschinen. Taschenrechner irren sich ja nie, wenn man den Hinweis auf Punkt vor Strich beachtet und dann auch mal einen TEST macht ob sich das Gerät so verhält. Lustig das mich das gerade an eine aktuelle News zum Intel-Compiler unter Linux erinnert..
DEMDEM
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz

Beitrag von DEMDEM »

ChrisJumper hat geschrieben: 17.10.2017 00:43
DEMDEM hat geschrieben: 17.10.2017 00:32 Dafür kann man Lootboxes einfach nur durchs Spielen bekommen...
Kann man? Also ich hab damals in meiner Jugend Stundenlang im Sandkasten gespielt. Toll wenn da jetzt auch noch ein paar Lootboxen abfallen. Naaa.. man muss schon Zeit und Strom verbrauchen, mit einer gewählten Tätigkeit die einem das Programm vor gibt oder nicht? Zu Konditionen die einem das Programm vor gibt... mit einfach, ist da gar nix.

Das ist als würde dein Boss sagen, soo jetzt arbeite mal 8 Stunden.. und dann musst du so eine Box aufmachen in dem ein Umschlag drin ist, wie viel Geld du verdienst. Aber du darfst immer nur EINEN Umschlag aufmachen und musst aus drei ziehen.. und darfst glauben, was in den anderen drin ist.

Das die Nutzer immer noch denken die Systeme wären wie ein Lotto-System geprüft... verflucht.

Aber ich muss zugeben, das kommt halt von den Technikglauben und dem Vertrauen die Maschinen. Taschenrechner irren sich ja nie, wenn man den Hinweis auf Punkt vor Strich beachtet und dann auch mal einen TEST macht ob sich das Gerät so verhält. Lustig das mich das gerade an eine aktuelle News zum Intel-Compiler unter Linux erinnert..
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